Montag, 13. Oktober 2014

Rezension "Linkshänderland"

Titel: Linkshänderland
Autor: Lara De Simone
Verlag: Bastei Lübbe
Seitenzahl: 351
ISBN: 978-3-8339-0117-1
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 12,99 €
Alter: 12-15

(c) Bastei Lübbe
Zum Inhalt:
Das Linkshänderland ist eine virtuelle Welt, ausschließlich für Linkshänder. Jeder Linkshänder auf der Welt, bekommt mittels eines Chips im Gehirn Zugang dazu und führt ab diesem Zeitpunkt zwei Leben. So auch die 13-Jährige Trix, die von einem auf den anderen Tag von der Existenz des Linkshänderlandes erfährt und mit einer zweiten Realität konfrontiert wird. Ihr Mentor, Liam, versucht das Beste, sie mit dieser Welt vertraut zu machen und ihr Sicherheit zu geben. Doch hat er nicht mit seinem nächsten Auftrag gerechnet. Ein Auftrag bei dem er die Abtrünnigen infiltrieren muss und dabei nicht nur sein Leben aufs Spiel setzt. Zeitgleich lernen wir Jannik kennen, der eben jenen Abtrünnigen angehört und nichts davon ahnt, dass seine Welt bald aus den Angeln gehoben wird.

Meine Meinung:
Der Klappentext von "Linkshänderland" weckte recht schnell mein Interesse und so freute ich mich sehr, als ich das Buch endlich in den Händen hielt. Leider kam dann zunächst einmal die große Enttäuscht und ich wurde überhaupt nicht mit der Geschichte warm.

Der Beginn war mir einfach etwas zu konfus, zu durcheinander. Bevor ich mich an Trix gewöhnen konnte sprang die Geschichte weiter zu Liam, dann zu Jannik und zu Björn. Und das immer in, für mich, etwas zu schneller Geschwindigkeit. So kam ich schnell durcheinander und wusste nicht mehr, wer genau zu wem gehört und was die einzelnen Personen machen. Vor allem wurde ich aus dem Wechsel zwischen Linkshänderland und Realität überhaupt nicht schlau.

Doch als ich dann Zeit hatte, etwas mehr an einem Stück zu lesen, kam ich plötzlich total schnell in die Geschichte rein. Nach dem doch sehr holprigen Anfang, hatte ich das so gar nicht mehr erwartet. Die Geschichte begann mich zu fesseln und so flogen die Seiten immer schneller dahin.

Vor allem als die Geschichte sich dann an einer Stelle bündelt, fand ich sie richtig spannend und habe sie total gerne gelesen. Da es mehr oder weniger nur um vier Personen geht, hatte ich diese auch recht bald auf dem Schirm und konnte sie gut auseinander halten. Und so war die Geschichte plötzlich gar nicht mehr so verwirrend, wie sie mir zu Beginn erschien.

Die Idee des Linkshänderlandes finde ich irgendwie ein bisschen abgefahren, aber auch ziemlich genial. Leider wird hier nicht wirklich viel verraten, warum es diese virtuelle Parallelwelt überhaupt gibt. Daher vermute ich ganz stark, dass es sich hier um einen ersten Teil einer Reihe handelt, auch wenn ich nirgends Informationen dazu finden konnte.

Ich hoffe wirklich, dass es eine Fortsetzung geben wird, denn die Geschichte endet mit einem ziemlichen Paukenschlag und ich hätte doch sehr gerne noch ganz viele Hintergrundinformationen, was es mit dem Linkshänderland, der Bestimmung und und und auf sich hat.

Eine spannende Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe. Die toll und flüssig geschrieben ist und mit einer genialen Idee punkten kann.

Fazit:
Zunächst ziemlich verwirrend, dann nachdem ich in der Geschichte drin war, ziemlich spannend und fesselnd. Geniale Idee!

Ich bedanke mich herzlich bei  Bastei Lübbe und Blogg dein Buch für die Bereitstellung des Leseexemplars!

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