Donnerstag, 15. Dezember 2016

Rezension "The evil me"

Titel: The evil me
Autor: Stefanie Hasse
Seitenzahl: 340
ISBN: 978-3-646-60228-9
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €

(c) Impress
Zum Inhalt:
Die Welt in der Zukunft. Smartphones und Tablets sind out. Das neue Smartphone ist ein Chip, den jeder an seinem 18. Geburtstag implantiert bekommt. Auch Monica kann es kaum erwarten ihren MindLog endlich eingesetzt zu bekommen. Doch plötzlich geschehen Dinge, die sich nicht erklären lassen. Ihr Freund betrügt sie, andere Menschen drehen durch, können sich aber an nichts mehr erinnern. Monicas Vater hat sofort den Verdacht, dass etwas mit den MindLogs nicht stimmt, doch Monica ist weiterhin überzeugt von der revolutionären Technik. Als dann auch ihre Mutter unerklärliche Dinge anstellt, wird auch Monica skeptisch und begibt sich selbst in große Gefahr,

Meine Meinung:
Dies ist bereits mein drittes Buch von Stefanie Hasse. Die beiden anderen (aus der Romeo & Julia Dilogie) konnten mich nicht wirklich überzeugen. Von diesem hier erhoffte ich mir mehr, handelt es sich doch auch um einen Einzelband, was ich zwischen diesen Reihen ab und zu ganz angenehm finde.

Zu Beginn hat mich das Buch auch wirklich überrascht. Die Geschichte zog mich schnell in ihren Bann, Hasses Ideen waren spannend. Schnell war ich abgetaucht in die Welt der MindLogs, abgetaucht in Monicas Welt. Als dann die Szene mit Monicas Freund kam, war ich vollständig gefesselt, wollte ich doch unbedingt wissen, was wirklich passiert ist. Eigentlich wollte ich zu diesem Zeitpunkt bereits schlafen, doch das Buch ließ das absolut nicht zu.

Spannend geht es weiter, Monica versucht die unerklärlichen Ereignissen aufzuklären und stößt dabei nicht nur einmal auf großen Widerstand. Sie selbst als Person konnte mich dabei nicht immer überzeugen. Ich halte sie für recht naiv und nur wenig sympathisch. Viele Handlungen konnte ich nachvollziehen, einige aber auch nicht.

Leider lässt die Geschichte dann nach der Hälfte ziemlich nach. Ich schleppte mich plötzlich nur noch so durch das Geschehen, denn es passierte einfach gar nichts mehr. Die Protagonisten traten auf der Stelle und kamen in ihren Versuchen kaum vorwärts. Ich las gefühlt 10 mal das Gleiche, 10 mal die gleichen Gedanken. Von Seite zu Seite wurde ich genervter, was mich dazu brachte, das Buch irgendwann zu unterbrechen und etwas anderes zwischendurch zu lesen.

Als es dann weiterging, wurde es leider nicht viel besser. Ich wartete immer auf den großen Knall, die großartige Erklärung am Ende. Leider kam auch diese nicht wirklich. Zum Ende hin wurde es zwar nochmal etwas spannend, aber ich muss zugeben, dass mir einfach zu viel offen blieb. Ich habe auch das Gefühl, ich habe das Ende nicht wirklich verstanden und nicht wirklich eine Ahnung, was jetzt die große Erklärung ist. Zwar wird teilweise aufgeklärt, was dahinter steckt, doch die letzte Seite wirft das alles nochmal um und ließ mich nur mit einem großen Fragezeichen zurück, was ich echt schade finde. Leider kann ich so offenen Enden nicht wirklich viel abgewinnen.

Fazit:
Zu Beginn ein wirklich tolles, extrem spannendes Buch, mit einer super Idee. Nach der Hälfte konnte es mich leider nicht mehr richtig überzeugen, da die Handlung auf der Stelle trat und jegliche Spannung vermissen ließ. Zudem kann ich mit dem Ende nicht viel anfangen, da ich es zum Teil nicht verstanden habe und es mir zum anderen Teil zu offen blieb. 

2,5 Kerzen

1 Kommentar:

  1. Hi :D

    Das klingt ja leider nicht so gut, von Stefanie Hasse habe ich selbst noch nichts gelesen, aber auch eher zwiegespaltene meinungen gehört ... Ich glaube, das wäre jetzt auch nichts für mich!

    Trotzdem schöne und ehrliche Rezi! Ich wünsche dir einen schönen vierten Advent!

    Jessi

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