Sonntag, 4. Dezember 2016

Rezension "Maybe"

Titel: Maybe
Autor: Brent Runyon
Verlag: Carlsen  
Seitenzahl: 207
ISBN: 978-3-551-58175-4
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 13,00 €


(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Brian hat nur einen Wunsch. Er möchte endlich unbedingt mit einem Mädchen schlafen. Seit sein großer Bruder gestorben ist, dreht sich seine Welt nur noch um diesen einen Gedanken. Doch scheinbar interessiert sich einfach kein Mädchen für ihn. Er scheint schlicht und einfach Luft für sie zu sein. Selbst als er in einem Theaterstück mitspielt bringt das nicht den erhofften Erfolg. Und so fängt er eine Beziehung an, in der er nicht glücklich ist, nur um endlich sein erstes Mal zu haben. Doch dann kommt alles anders, als er erwartet hat.


Meine Meinung:
Wer sich die Inhaltsangabe durchgelesen hat, weiß um was es in dem Buch geht. Und viel mehr hat die Geschichte leider auch nicht zu bieten. Bei "Maybe" handelt es sich definitiv um das schlechteste Buch, welches ich dieses Jahr gelesen habe. Schade um die verschenkte Lesezeit.

Brian ist mir schon durch den Klappentext äußerst unsympathisch gewesen und dies ändert sich im Verlauf der Geschichte auch leider auch nicht. Natürlich ist er ein stückweit ein ganz normaler Teenager, doch dieses ständige Gelaber um Sex, seine Gedanken, die nur um dieses Thema kreisen, gingen mir schnell ganz schrecklich auf die Nerven. Zudem ist es ihm völlig egal mit wem er schläft, Hauptsache er hat endlich mal Sex. Dieser Typ geht einfach gar nicht. Bei der Vorstellung wie er von seiner Freundin gedacht hat, mit der er natürlich nur wegen dem Einen zusammen ist, wurde mir richtig schlecht. Ich kann da auch keinen tieferen Sinn entdecken. Klar, dass das ein Thema ist, welches Jugendliche und junge Erwachsene sehr beschäftigt, doch hier fand ich es einfach nur billig und abstoßend umgesetzt.

Auch sein bester Freund ist keinen Deut besser. Der schläft sich mal so eben durch die halbe Schule, obwohl er eigentlich eine Freundin hat. Keiner der Charaktere konnte mich auch nur im Mindesten überzeugen. Unsympathisch und naiv haben sie nur wenig mit dem sie punkten können.

Doch das ist nicht alles. Nicht nur, dass die Charaktere nicht überzeugen. Nein, die Geschichte ist schlicht und einfach auch furchtbar langweilig. Es passiert so gut wie nichts. Als Leser wird man mit Brians pubertären Gedanken gequält, mehr aber auch nicht. Die kleine Entwicklung die er auf den allerletzten Seiten der Geschichte durchmacht bringt leider auch nicht mehr wirklich viel. Das schlechte Gefühl gegenüber der Geschichte bleibt. Selten hatte ich so ein negatives Gefühl gegenüber einem Protagonisten und einer Handlung. Es klingt vielleicht echt hart, aber dieses Buch ist für mich so was von überflüssig, dass es meiner Meinung nach nie hätte geschrieben werden müssen. Ich kann leider keinen Sinn in der Handlung entdecken und bin einfach nur wahnsinnig enttäuscht und genervt.

Fazit:
Hier haben wir definitiv meinen Flop des Jahres. Ein Buch das an Sinnlosigkeit, schlechten Charakteren und einer langweiligen und platten Handlung kaum zu überbieten ist.

1 Kommentar:

  1. Nach dem Klappentext hätte ich dieses Buch wohl auch gar nicht erst angefangen. Allein das hört sich schon schnarchig an.

    LG

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