Donnerstag, 2. März 2017

Rezension "Ins Glück gebloggt"

Titel: Ins Glück gebloggt
Autor: Gabriela Kasperski
Verlag: storybaker
Seitenzahl: 230
ISBN: 978-3-906847061
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 10,99 €

(c) storybaker
Zum Inhalt:
Nina ist Mutter und Ehefrau. Doch ihr Mann möchte eine Auszeit von ihrer Ehe. Und so steht Nina plötzlich komplett ohne Aufgaben da, denn auch ihre Kinder sind zu alt um sie noch wirklich zu brauchen. Auch ihr Klassentreffen mit ihren ehemaligen Mitschülerinnen geht total in die Hose. Darum beginnt sie zu bloggen. Über alle möglichen Probleme die Frauen 40+ betreffen. Als sie jedoch auf einen hübschen Fußballtrainer trifft und ihr Mann plötzlich als verschwunden gilt, gerät ihr Leben erneut aus den Fugen.

Meine Meinung:
Dieses Buch klang nach erfrischender, leichter Unterhaltung. Leider muss ich auch bei dem "klang" bleiben, denn wirklich gefallen hat mir das Buch nicht.

Ich empfand Protagonistin Nina als ziemlich nervig und anstrengend und vor allem ihr sogenanntes "Hämmerli" im Kopf, das ihr immer wieder rein redet, so wie die sprichwörtliche Stimme im Kopf, ließ mich nicht nur einmal die Augen verdrehen. Ich konnte daran nur wenig lustig und ziemlich viel nerviges finden.

Auch Ehemann Max konnte bei mir keine Sympathiepunkte sammeln. Ein ziemlich unsympathischer Mann, der seine Frau im Regen stehen lässt. Besonders anstrengend fand ich hier, dass Nina immer ja und Amen zu ihm gesagt hat. Sie hat sich nie gewehrt und alles über sich ergehen lassen. Ich finde so Frauen wirklich schrecklich. Natürlich wird sie im Verlauf der Geschichte auch selbstbewusster, doch der Beginn ist echt sehr anstrengend.

Neben den Protagonisten konnte mich auch die Handlung nicht wirklich überzeugen. Es passiert einfach nichts und wenn dann ist es - zumindest für mich - völlig belanglos. Ich denke schon, dass sich das Buch gut eignet, um sich einfach mal berieseln zu lassen, um abzuschalten. Doch für mich ist es immer extrem schwer, egal ob Film oder Buch, dem Geschehen zu folgen, wenn ich die Protagonisten nicht mag. Und da hier von der ersten Seite an für mich klar war, dass vor allem Nina, Max und dessen Mutter gar nicht gehen, fand ich nur schwer in die Geschichte rein und konnte ihr so kaum eine Chance geben.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich nämlich durchaus gut lesen, doch dies machte leider die negativen Dinge für mich nicht wett und so bleibt am Ende eine Enttäuschung und nicht die erhoffte leichte Unterhaltung.

Fazit:
Eine Geschichte, die mich leider nicht wirklich überzeugen konnte. Vor allem die Protagonisten fand ich schon zu Beginn an extrem nervig und anstrengend und auch die Handlung war zum größten Teil recht belanglos und konnte mich nicht überzeugen. Einzig der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar, kann aber nicht über den Rest hinwegtäuschen.

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