Samstag, 22. April 2017

Rezension "Fast perfekt ist gut genug"

Titel: Fast perfekt ist gut genug
Autor: Kristan Higgins
Seitenzahl: 304
ISBN: 9783956495342
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
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(c) HarperCollins/Mira Taschenbuch
Zum Inhalt:
Jenny designt Brautmode. Doch während sie für andere das Kleid für den schönsten Tag ihres Lebens entwirft, ist ihr eigenes Leben alles andere als rosig. Geschieden, der Ex hat eine perfekte neue Frau und selbst immer noch alleinstehend. Zu allem Überfluss scheint die neue Frau ihres Ex Gefallen an ihr gefunden haben. Sie muss zwar zum Glück nicht deren Brautkleid entwerfen, doch um die Babyparty kommt sie nicht herum. Für Jenny gibt es nur eines. Sie muss unbedingt umziehen. Sie sehnt sich selbst nach einer Familie und hofft, diesem Traum mit einem Umzug ein Stückchen näher zu kommen.

Meine Meinung:
Uff, heute muss ich mal wieder eine Rezension schreiben, wie ich es eigentlich so gar nicht mag. Eine Rezension, die kaum ein gutes Haar an einer Geschichte lässt.

Zwischendurch lese ich ja eigentlich wirklich gerne leichte Frauenunterhaltung, doch wenn sie dann so seicht und belanglos wird, wie dieses Buch, dann kann auch ich nur noch mit den Augen rollen. Schon der Beginn, die Babyparty ließ mich einfach nur entnervt die Haare raufen. Ich weiß nicht, ob die Szene in irgendeiner Form lustig gedacht gewesen ist, aber mein Humorzentrum konnte sie definitiv nicht erreichen. Zudem sind die Schilderungen der Geburt, sowas von platt und aus der Luft gegriffen, dass ich aufgrund der riesigen Absurdität herzhaft lachen musste.

Der Schreibstil der Autorin passt sich der Geschichte an. Natürlich ist er locker und leicht zu lesen, alles andere wäre hier auch verschwendete Liebesmüh. Doch ich wurde einfach nicht warm damit. Trotz des leichten Schreibstils kam ich nicht wirklich vom Fleck. Ich quälte mich durch die Seiten, alles ging nur schleppend vorwärts. Die Geschichte kam nie richtig in Fahrt und hielt sich viel zu sehr mit Belanglosigkeiten auf, als dass sie mir in irgendeiner Form im Gedächtnis bleiben wird.

Ich finde es selbst immer schade, wenn ich solch eine Rezension schreiben muss und oftmals fällt es mir auch schwer die richtigen, faire Worte zu finden. Denn wenn ein Buch so sehr nervt, wie dieses, dann ist es nicht leicht wirklich sachlich zu bleiben. Wenn man einfach keine einzige Stelle findet die einem gefällt, dann fällt es schwer, in Worte zu fassen, was man da gelesen hat.

Die Protagonisten, die für mich in Büchern immer eine tragende Rolle spielen und oftmals den Ausschlag geben, ob ich eine Geschichte gut finde oder nicht, können auch hier in keiner Form überzeugen. Vor allem Jenny sorgte wieder einmal für Augenrollen auf meiner Seite. Wie man so naiv und aufopfernd durchs Leben gehen kann, war mir nicht begreiflich. Wie man so selbstzerstörerisch veranlagt sein kann, dass man sich ernsthaft mit der neuen Frau des Ex anfreundet und dabei zusieht, wie dieses Paar alles bekommt, was man selbst gerne hätte, war für mich ein echtes Rätsel.

Und auch Jennys Schwester, in deren Nähe sie dann zieht und von deren Familienglück sie hofft eine Scheibe abzubekommen, ist oberflächlich und nervig. Vom Rest der Protagonisten schreibe ich jetzt einfach mal nichts, denn die machen die ganze Sache nicht besser.

Fazit:
Ein Buch, welches durch seine Belanglosigkeit auf ganzer Linie enttäuscht. Nervige Protagonisten und eine Handlung die mich häufig genervt den Kopf schütteln ließ tun ihr übriges, dass ich dieses Buch wohl ganz schnell wieder vergessen werde.

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