Donnerstag, 22. Juni 2017

Rezension "Die Bücherfreundinnen"

Titel: Die Bücherfreundinnen
Autor: Jo Platt
Verlag: Rowohlt
Seitenzahl: 380
ISBN: 978-3-499-26886-1
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
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(c) Rowohlt
Zum Inhalt:
Alice, Miriam, Sophie und Abigail haben zusammen einen Bücherclub. Sie lesen Bücher und sprechen danach darüber. Eigentlich gehörte auch Lydia zu ihnen, doch diese starb drei Jahre zuvor an Krebs. Seitdem ist ihr Witwer Mitglied im Bücherclub. Gemeinsam verarbeiten sie den Schmerz um Lydias Verlust und mit der Zeit geht es allen besser. Doch Alice fehlt immer noch der eine Mann in ihrem Leben und ihre Freundinnen versuchen alles, damit auch sie ihr Glück findet. Und manchmal muss man dafür ja gar nicht so weit weg zum Suchen, wie man denkt.

Meine Meinung:
Nachdem der letzte Frauenroman, den ich besprochen habe, eine absolute Katastrophe war und eher in die Rubrik Zeitverschwendung fällt, kann ich euch heute wieder einen echt schönen Roman vorstellen.

Ich denke hier geht es vielen von euch ähnlich wie mir. Ich mag einfach Bücher, in denen es um Bücher geht. Man fühlt sich irgendwie sofort Zuhause und das Buch strahlt etwas total Vertrautes aus. Deswegen sorgte gleich der Titel dafür, dass ich dieses Buch lesen wollte. Zugegeben, eine Krebserkrankung hätte jetzt nicht unbedingt Thema der Geschichte sein müssen, da ich damit im privaten Umfeld schon zu viel und zu lange konfrontiert wurde. Doch da die Krankheit nicht im Vordergrund steht, man nicht mitbekommt wie Lydia leidet und eher die Gegenwart behandelt wird, war das nun nicht ganz so schlimm.

Aufgrund ihrer Leidenschaft für Bücher waren mir die Protagonisten schnell sympathisch. Gerne wäre ich sofort Mitglied in ihrem Bücherclub geworden, hätte mich mit ihnen über die ein oder andere Geschichte ausgetauscht. Der leicht zu lesenden Schreibstil der Autorin passt hier perfekt zu der Handlung. Zudem trifft sie genau die richtige Mischung aus Büchern, Freundschaft und Liebe.

Ich muss gestehen, dass ich das Ende etwas vorhersehbar fand und schon durch den Klappentext ahnte, wie diese Geschichte wohl ausgehen wird. Doch solche Geschichten leben nun auch nicht unbedingt von der Spannung und dem überhaupt nicht wissen, was passieren könnte. Viel mehr leben sie von ihrer Atmosphäre und den Protagonisten. Dem warmen Gefühl von Geborgenheit, den sie ausstrahlen. Und genau das tut diese Geschichte.

Fazit:
Ein schöner Roman, dessen Ende etwas vorhersehbar ist, aber aufgrund des Themas Bücher eine wunderbare Wohlfühlatmosphäre ausstrahlt und richtig schön zu lesen ist.

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