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Freitag, 9. Februar 2018

Rezension "Im Blut ein Schwarzbär"

Titel: Im Blut ein Schwarzbär
Autor: Anika Lorenz
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 263
ISBN:  978-3-646-60284-5
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Band 4/6

!Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler, für alle die Band 1-3 nicht kennen!

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Emma wohnt inzwischen in New York. William und seine Gruppe sind genau die richtigen um sie von dem Schmerz und dem Gefühlschaos rund um Liam und Nate abzulenken. Doch die Ablenkung ist nicht von langer Dauer. Plötzlich steht Liam vor ihrer Tür und bittet sie zurück zu kommen, denn ihre Mutter ist zurück gekehrt und mit ihr erschreckende Neuigkeiten über ihren Vater. Emma zögert nicht lange und kehrt in ihre alte Welt zurück. Und ganz plötzlich findet sie sich in den Fängen der Jäger wieder und weiß nicht, ob sie da jemals wieder lebend heraus kommen wird.

Meine Meinung:
Hier haben wir den vierten Band der Gestaltwandlerserie von Anika Lorenz. Leider muss ich sagen, dass dieser für mich nicht mit den ersten drei Bänden mithalten konnte.

Die ersten drei Bände fand ich ja wirklich klasse und sehr spannend. Es gab immer wieder neue und überraschende Dinge zu entdecken. Natürlich gibt es auch in diesem vierten Band immer wieder neue Erkenntnisse, gerade über Emmas Vater, doch irgendwie konnte mich der Teil nicht so fesseln.

Vor allem als Emma in der Jägerschaft als Gefangene gehalten wird, fand ich es stellenweise ziemlich langatmig. Man erfährt viel über die Geschichte und die Regeln der Jäger, jedoch war mir das einfach zu viel und zu tief ausgearbeitet. Emma drehte sich für mich ständig im Kreis und kam nicht vorwärts und so blieb auch die Geschichte auf der Stelle und entwickelte sich nicht weiter. Natürlich ist es auf eine Art auch interessant zu erfahren, was die Jäger ausmacht. Doch für mich hätte man das deutlich kürzer und kompakter halten können.

Interessant fand ich es trotz allem die Geschichte mal aus der Jägersicht zu sehen. Zu erfahren, wo die Jäger wohnen und mit was sie aufwachsen. Natürlich blieb die Spannung nicht ganz auf der Strecke, denn nicht nur Emmas sondern auch das Leben aller Gestaltwandler gerät in große Gefahr und alles gipfelt in einem blutigen Finale, was mich dann doch wieder sehr an die Geschichte fesselte.

Ebenfalls angenehm fand ich es, der Dreiecksgeschichte rund um Liam, Nate und Emma mal entfliehen zu können, da dies stellenweise doch recht anstrengend ist. Man möchte Emma einfach nur packen und ihr sagen, dass sie die beiden Männer nicht weiter so quälen soll. Doch auch in dieser Hinsicht gibt es in dieser Geschichte Fortschritte und Emma trifft endlich eine Entscheidung.

Alles in allem war ich nicht ganz so überzeugt von diesem dritten Band, doch will ich natürlich erfahren, wie es weitergeht und bin schon gespannt, wie sich die Sache mit der Jägerschaft, Nate und Emma weiterentwickeln wird. Denn was das angeht, endet die ganze Geschichte mit einem riesen Knall. Das Ende könnte spannender nicht sein.

Fazit:
Nicht ganz so überzeugend wie die ersten drei Bände. Der Mittelteil war recht langatmig und konnte mich nicht, wie gewohnt fesseln. Doch das Ende war wieder sehr spannend und lässt viel Raum für Spekulationen.

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