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Dienstag, 20. März 2018

Rezension "Highschool Princess. Verlobt wider Willen"

Titel: Highschool Princess. Verlobt wider Willen
Autor: Annie Laine
Verlag: Impress
Seitenzahl: 230
ISBN: 978-3-646-60392-7
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €

(c) Impress
Zum Inhalt:
Sara ist eine Prinzessin. Doch viel lieber wäre sie einfach eine normale Jugendliche. Denn der 18-jährigen steht eine arrangierte Hochzeit kurz bevor. Für Sara gibt es nichts schlimmeres, doch trotzdem versucht sie aus ihrem letzten Jahr in Freiheit das Beste zu machen und überredet ihre Eltern sie auf eine öffentliche Highschool gehen zu lassen. Dort lernt sie relativ schnell Leo kennen und ihr unbekannter Verlobter und ihre Hochzeit sind fast vergessen.

Meine Meinung:
Zunächst einmal muss ich glaube ich etwas über das Cover loswerden. Es ist auf jeden Fall ein Hingucker, dagegen kann man gar nichts sagen. Doch irgendwie ist es auch ein bisschen viel. Ein bisschen viel pink, ein bisschen viel Mädchen, ein bisschen viel Kitsch. Trotzdem reizte mich die Geschichte aufgrund ihres Klappentextes.

Allerdings wurde ich recht schnell enttäuscht. Die Geschichte plätscherte einfach nur so vor sich. Viel mehr als ich in der Inhaltsangabe beschrieben habe, passiert irgendwie auch nicht. Sara überredet ihre Eltern sie auf eine öffentliche Highschool zu lassen, sie fliegt zu ihrer Gastfamilie in die USA, geht auf die öffentliche Highschool, tja und das war auch schon alles an Aufregung. Es passiert einfach überhaupt gar nichts. Das Highlight ist dann tatsächlich als ihre beste Freundin, ebenfalls eine Prinzessin, auch auf die öffentliche Highschool darf. Wie Sara auch inkognito. Durch das erste Drittel des Buches musste ich mich deswegen wirklich quälen.

Der Schreibstil der Autorin. Puh, ja eigentlich ist der gar nicht so schlecht, doch muss ich zugeben, dass ich so meine Schwierigkeiten mit den spanischen Passagen hatte. Da Sara aus einem spanischsprachigen Land kommt ist das irgendwie authentisch, doch manche Passagen werden nicht wirklich übersetzt, oder man muss sich herleiten, was es heißen könnte. Mich behinderten diese Passagen in meinem Lesefluss und das störte mich sehr. Allerdings werden diese Abschnitte immer weniger, was es für mich dann schnell leichter machte.

Sara fand ich ganz ok, aber so richtig ans Herz gewachsen ist sie mir nicht. Dafür mochte ich Leo echt gerne. Mir war jedoch relativ schnell klar, wer er wirklich ist, sodass es für mich keinen großen Überraschungseffekt gab. Bei einem Disput zwischen den beiden wurde mir Sara dann so richtig unsympathisch. Es war für mich recht klar, dass er nichts für die ganze Sache konnte, doch sie straft ihn monatelang!!! mit Missachtung, was ich für absolut kindisch hielt.

Das letzte Drittel des Buches fand ich trotzdem ganz nett zu lesen. Und auch insgesamt ist die Geschichte eine nette Zwischenunterhaltung. Mehr aber leider auch nicht. Sie wird mir - außer die nervigen Parts - wohl kaum im Gedächtnis bleiben, was ich echt schade finde, da ich mir viel mehr erhofft hatte.

Fazit:
"Highschool Princess" ist leider bei weitem nicht das, was ich mir erhofft hatte. Eine anstrengende und nervige Protagonistin, hoplriger Text und leider nur wenig bis keine Spannung, machten dieses Buch nicht wirklich zu einem Erlebnis für mich.


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