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Mittwoch, 31. Juli 2019

Rezension "Das Labyrinth vergisst nicht"

Titel: Das Labyrinth vergisst nicht
Autor: Rainer Wekwerth
Seitenzahl: 300
ISBN: 978-3-946330-18-9
Einbindungsart: Hardcover / ebook 
Preis: 16,99 € / 4,99 €
Alter: ab 14
Band: 4/4

Achtung: Diese Rezension könnte Spoiler enthalten, da es sich um den 4. Teil der Reihe handelt. 

(c) Buchheim-Verlag
Zum Inhalt:
Das Labyrinth ist zurück. Und das gnadenloser als jemals zuvor. Leon, Tian und Mischa finden sich in einem Gefängnis tief unter der Erde wieder und das ohne einen blassen Schimmer zu haben, wie sie dorthin gekommen sind. Auch Mary und Katy landen durch Zufall dort. Schnell merken die fünf, dass etwas nicht stimmt, nicht mit rechten Dingen zugeht. Sie beschließen zu fliehen, doch worauf sie dann treffen, damit hätten sie nicht gerechnet.

Meine Meinung:
Es ist schon so viele Jahre her, dass ich die Labyrinthe-Reihe von Rainer Wekwerth gelesen habe. So viele Jahre sind vergangen, seitdem ich diese geniale Trilogie verschlungen habe. Und auch wenn ich gut mit den Ende des dritten Bandes leben konnte, so blieben doch einige Fragen offen. Und nun hat sich Rainer Wekwerth endlich von seinen Fans überzeugen lassen, doch noch einen finalen Band zu schreiben und die offenen Fragen zu klären. Ich bin unheimlich froh, dass er dies getan hat, denn ich habe meine Rückkehr ins Labyrinth sehr genossen.

Was mich besonders überrascht hat, war die Tatsache, dass es sich für mich so anfühlte, als wäre ich gar nicht lange aus dem Labyrinth weg gewesen. Ich lese ja unheimlich viel und so verschwimmen die Inhalte von vielen Büchern doch sehr schnell miteinander. Wenn dann Bände von Reihen in Jahresabständen herauskommen habe ich oft große Schwierigkeiten wieder in die Geschichte hineinzufinden. Doch hier hatte ich das komischerweise zu keiner Zeit. Zum einen kamen die Erinerungen mit dem Lesen immer mehr zurück und zum anderen erzählt Rainer Wekwerth die Geschichte so clever, dass er immer wieder Geschehnisse aus den vorherigen Bänden einfließen lässt - immer in der Form von Erinnungen. Ich hatte wirklich nicht erwartet, dass ich so schnell wieder in die Geschichte komme, sogar überlegt, ob ich die Reihe vorher nochmal lese. Doch mit seiner Art zu schreiben hat Wekwerth mir diese Mühe abgenommen und mich mühelos wieder im Labyrinth gefangen genommen.

Die Geschichte ist so spannend, heilige Maria, ehrlich.  Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, zu spannend und unvorhersehbar waren die Ereignisse. Zudem brannte ich darauf zu erfahren, was denn nun hinter allem steckt und endlich meine offenen Fragen aus Band 3 beantwortet zu bekommen. Und das bekam ich, in einer Geschwindigkeit, die mir selbst jetzt noch die Ohren schlackern lässt. Ich bin so begeistert von der Geschichte und unheimlich froh, dass Rainer diesen vierten Band geschrieben hat.

Irgendwie bin ich nun auch traurig, dass tatsächlich alles vorbei ist, aber laut Rainer ist die Verfilmung in Vorbereitung und jetzt mal ehrlich? Eine bessere Nachricht kann es ja wohl nicht geben. Ich freue mich schon jetzt darauf, auf der Leinwand ins Labyrinth zurückkehren zu können. Denn die Geschichte die Rainer hier geschaffen hat, ist einfach nur grandios.

Seine vielschichtigen und unheimlich gut durchdachten Charaktere, setzen dem ganzen, neben dem grandiosen Schreibstil, definitiv das i-Tüpfelchen auf. Ich liebe seine Art zu erzählen und seine Art Charaktere zu beschreiben. Jeder bleibt einzigartig und hat seine berechtigte Rolle in der Geschichte.

Und auch das Ende passt nun wie die Faust aufs Auge. Der Cliffhanger ist nun weg und trotzdem ist es kein komplettes rosa Happy-End, dass alles zum Ende führt. Das würde auch nicht passen. Hier beweist Rainer Wekwerth ein weiteres Mal, dass er genau weiß, was er tut und wann welches Fingerspitzengefühl notwendig ist. Chapeau Rainer ;)

Fazit:
Ein grandioser Abschluss, einer grandiosen Reihe. Sollte diese bisher an euch vorbei gegangen sein, so bitte ich euch inständig diese zu lesen. Danke für diesen tollen vierten Band, danke dass du dich dazu überreden lassen hast, lieber Rainer.

Dienstag, 30. Juli 2019

Rezension "Ein Fisch für Hamish"

Titel: Ein Fisch für Hamish
Autor: A.H. Benjamin / Joe M. Ruiz (Illustrationen)
Verlagblooturtle
Seitenzahl: 28
ISBN:  978-3-96444-004-4
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 12,95 €
Alter: ab 3

(c) blooturtle
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Ein weiteres Bilderbuch aus dem blooturtle-Verlag ist "Ein Fisch für Hamish". Nachdem uns mit dem Buch "Die Wiese" so viele Werte vermittelt wurden, war ich gespannt, was uns bei diesem Bilderbuch erwarten würde. Und so viel sei gesagt, es geht in eine ganz andere Richtung als "Die Wiese".

Denn mit "Ein Fisch für Hamish" legt der Verlag ein Buch vor, welches einfach nur lustig ist. Ich war kurz etwas verwundert, weil ich irgendwie erwartet hatte, dass es auch hier eine versteckte Botschaft gibt. Doch letztendlich ist das Buch einfach eine super Unterhaltung, welches mich und meine Tochter immer wieder zum Lachen brachte.

Das Buch erzählt vom Kater Hamish und seiner Besitzerin Frau Dorsch. Frau Dorsch liebt Fisch und so soll auch ihr Kater nur das Beste vom Besten bekommen. Nacheinander probiert sie die verschiedensten Fische aus, doch jeder hat eine interessante Nebenwirkung. Mal fallen Hamish die Haare aus, mal ändert sich seine Farbe, mal ist er plötzlich aufgeblasen wie ein Luftballon. Frau Dorsch verzweifelt fast, bis sie einen Fisch findet, den Hamish komplett ohne Nebenwirkungen verschlingen kann. Doch womit Frau Dorsch nicht gerechnet hat, war, dass sie selbst plötzlich ganz merkwürdig auf diesen Fisch reagiert.

Die herrlichen Zeichnungen von Joe Ruiz erinnern mich ein wenig an ein Computerspiel. Sie sind aber so schön klar und deutlich und nur wenig verspielt, dass sie perfekt für das angebene Alter sind. Dass Hamish sich, je nachdem welchen Fisch er verspeist, verändert, ist äußerst amüsant zu beobachten und auch meine Tochter hatte großen Spaß dabei. Zudem lernt man ganz nebenbei noch, welche verschiedenen Fischsorten es gibt.

Der Text ist nicht besonders umfangreich, den Hauptteil der Geschichte nehmen definitiv die Bilder ein. Und so kann ich der Altersangabe des Verlages guten Gewissens zustimmen, denn das Buch ist super für Kinder ab drei Jahren geeignet und bietet tolle Unterhaltung.

Fazit:
Ein tolles Kinderbuch, umweltfreundlich hergestellt, welches uns nicht nur einmal zum Lachen gebracht und bestens unterhalten hat.


Montag, 29. Juli 2019

Rezension "Die Wiese"

Titel: Die Wiese
Autor: Susan Bagdach / Lea Fehrenbach (Illustrationen)
Verlagblooturtle
Seitenzahl: 32
ISBN: 978-3-96444-000-6
Einbindungsart: Hardcover 
Preis: 14,95 € 
Alter: ab 3

(c) blooturtle
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Heute habe ich ein wundervolles Bilderbuch für euch. Ein Bilderbuch welches Kinder auf eine Reise mitnimmt und dabei eine tiefe und wichtige Botschaft vermittelt.

Die Geschichte erzählt von einer Wiese. Von einer Wiese auf der nur blaue Blumen wachsen. Alle sind gleich, keine unterscheidet sich von der anderen. Als eine neue Blume wächst und diese gelb ist, ist das ein handfester Skandal. Die Blumen tun alles dafür, dass die neue gelbe Blume auch blau wird. Kurz darauf wächst eine weitere Blume. Diese unterscheidet sich komplett von allen anderen. Sie sieht anders aus, riecht anders und ist viel größer. Auch das können die anderen Blumen nicht zulassen, wieder versuchen sie alles damit die rote Blume sich anpasst. Doch dieses Mal klappt das nicht so gut, wie die anderen Blumen sich das vorgestellt haben.

Dieses Bilderbuch besticht schon auf den ersten Blick durch die wunderbaren Bilder. Diese unterscheiden sich absolut von den vielen 0815 Bildern, die es so oft in Bilderbüchern gibt. Sie wirken künstlerisch hochwertig und bleiben dabei trotzdem kindgerecht. Zudem ist das Buch auf umweltfreundlichem Papier gedruckt und 100% in Deutschland hergestellt, was ich ebenfalls toll finde.

Die Geschichte selbst, lässt sich gut vorlesen, der Text ist recht übersichtlich gehalten, auch wenn es manchmal sogar eine ganze Seite zum Vorlesen ist. Zudem braucht die Geschichte auch eine gewisse Menge an Text um die gewollte Botschaft zu vermitteln. Die Botschaft ist gleichermaßen vielseitig wie tiefgehend. Sie zeigt Kindern, dass es absolut normal und sogar gut und richtig ist vielfältig und man selbst zu sein. Sie zeigt, wie langweilig es ist, wenn alle gleich sind und man durchaus den Mut haben darf zu dem zu Stehen, was man ist. Zudem vermittelt es ganz klar, dass es nicht schön ist, andere auszugrenzen, nur weil sie anders aussehen oder in irgendeiner From anders sind.

Natürlich bleibt die Frage, inwieweit die Kinder die Botschaft aufnehmen, gerade wenn sie erst drei Jahre alt sind. Doch ich denke das Buch schafft es wunderbar die Botschaft zu vermitteln und ich denke, dass da bei den Kindern unbewusst ganz viel hängen bleibt, auch wenn sie es vielleicht nicht genau benennen können. Auf kindliche Art und Weise lernen sie, was wichtig im Leben ist und welche Werte sie sich unbedingt behalten sollten.

Fazit:
Ein wunderbares Bilderbuch, welches die Werte von Mut, Toleranz und gegen Ausgrenzung vermittelt. Es zeigt, wie wunderbar es ist, dass wir alle unseren eigenen Charakter, unsere eigene Persönlichkeit haben und diese auch unbedingt behalten sollten.

Sonntag, 28. Juli 2019

Rezension "Auf einer Skala von 1 bis 10"

Titel: Ceylan Scott
Autor: Auf einer Scala von 1 bis 10
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 256
ISBN: 978-3-551-52111-8
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 15,00 € / 10,99 €
Alter: ab 14

(c) ChickenHouse
Zum Inhalt:
Tamar und Iris waren Freundinnen. Nun ist die eine tot und die andere gibt sich die Schuld daran. Seit dem schrecklichen Unglück, bei dem Iris ums Leben kam, geht es für Tamar seelisch nur noch bergab. Und so bleibt irgendwann kein anderer Ausweg mehr, als die Einweisung in eine psychiatrische Klinik - zu ihrem eigenen Schutz. Hier soll Tamar geholfen werde und sie soll auch über das sprechen, was mit Iris geschah. Doch Tamar kann nicht, denn dann würden alle wissen, dass sie eine Mörderin ist.

Meine Meinung:
Als allererstes möchte ich eine Triggerwarnung aussprechen. Und zwar genau die, die der Verlag selbst auf das Buch gedruckt hat. Denn das Buch enthält sehr explizite Szenen von Selbstverletzung und suizidalem Verhalten. Das alles ist ein riesen Thema und Personen die damit vielleicht selbst Schwierigkeiten haben oder empfindlich sind, was diese Themen angeht, sollten dieses Buch vielleicht nicht lesen.

Ich selbst kenne mich zwar mit psychischen Problemen nicht so aus, wie die Protagonistin in dem Buch, doch auch ich hatte schon die ein oder andere dunkle Phase in meinem Leben. Nach dem Lesen dieses Buches, weiß ich, dass das gar nichts war. Dass es Menschen gibt, denen es wirklich richtig schlecht geht. Es ist schon hart, wenn man schwarz auf weiß serviert bekommt, wie übel einem das Leben mitspielen kann und was es mit einer Psyche machen kann. Ich denke jeder ist mal in der Situation, dass er nicht mehr kann, dass er am Boden zerstört ist. Doch ich glaube, wir alle wissen gar nicht, was echter seelischer Schmerz ist (ausgenommen die, die schon ähnliches wie die Protagonistin in diesem Buch erlebt haben).

"Jemandem, der nicht im Dunkeln untergegangen ist, kann ich nicht beschreiben, wie es sich anfühlt zu leben." (S. 219)

Was das ganze noch viel greifbarer und erschreckender macht, ist die Tatsache, dass die Autorin selbst in einer psychiatrischen Klinik war. Dass sie viele Dinge davon vermutlich selbst erlebt hat, denn sie fing an das Buch zu schreiben, als sie in der Klinik war. Da geht das schon echt unter die Haut, was man in diesem Buch zu lesen bekommt und man sollte es daher tatsächlich nur lesen, wenn die eigene Seele stark genung ist, das auszuhalten.

Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen, auch wenn ihm lange die Hoffnung fehlt. Lange Zeit, ist die Geschichte ziemlich düster und jegliche Verbesserung oder Hoffnung auf Besserung scheint vergeblich. Doch in kleinen Schritten schafft es die Protagonistin aus ihrer Lethargie und beginnt leben zu wollen. Die Autorin hat mit Tamar eine einzigartige und beeindrucken Person geschaffen und ich hoffe nur, dass sie selbst ähnlich stark, wie ihre eigene Protagonistin ist.

"Ich bin stolz, weil ich mein Monster umgebracht und die Beweise dafür vernichtet habe. Weil ich der Dunkelheit, die mich töten wollte, ein Ende bereitet habe." (S. 219/220)

Das Ende trägt dann sehr viel Hoffnung in sich. Hoffnung für eine besser Zukunft für Tamar und somit auch Hoffnung für jeden, der vielleicht selbst mit psychischen Problemen zu kämpfen hat. Hoffnung auf Hilfe und so versteckt euch nicht, lasst euch helfen, denn ihr habt jedes Recht darauf zu leben. 

Am Ende des Buches gibt es noch eine Seite mit Hilfsangeboten. Diese enthält verschiedene Internetadressen und Telefonnummern, an die sich Betroffene wenden können. Bei einem Buch mit so einem Thema und so einem Hintergrund ist das für mich ein absolutes Muss.

Fazit:
Ein Buch, welches unter die Haut geht, nachdenklich macht und berührt. Es schockiert gleichermaßen, wie es am Ende Hoffnung schenkt, dass man auch aus dem tiefsten Sumpf wieder hinaus kommen kann.


Samstag, 27. Juli 2019

Rezension "Marsupilami - Jagd auf das Marsupilami"

Titel: Marsupilami - Jagd auf das Marsupilami
Autor: André Franquin
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 64
ISBN:  978-3-551-79900-5
Einbindungsart: Buch 
Preis: 12,00 €
Alter: ab 7

(c) Carlsen
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Eigentlich bin ich ja gar nicht so der Comicfan. Zumindest nicht mehr. Denn früher ging alles, vor allem Entenhausen. Doch seit vielen Jahren hatte ich keinen Comic mehr in der Hand. Da die Carlsen-Challenge aber genau das zur Aufgabe hatte diesen Monat, also ein Genre lesen, welches einem eigentlich fremd ist, habe ich das erste Mal seit bestimmt 15 / 20 Jahren wieder zu einem Comic gegriffen.

Das Marsupilami war mir schon immer ein Begriff, allerdings habe ich noch nie eine Geschichte aus dieser Reihe gelesen. Da das der einzige Comic ist, den ich schon eine Weile zuhause rumliegen habe, durfte der nun dran glauben.

Das Buch enthält nicht nur eine Geschichte. Viel mehr ist es eine Sammlung von mehreren Geschichten, die mal zwei Seiten, mal aber auch vier oder sechs Seiten haben. Dabei sind diese völlig unabhängig voneinander und scheinbar auch willkürlich durcheinander gemischt, was mich zu Beginn etwa irriert hat, muss ich zugeben. Eine Sache haben alle Geschichten gemeinsam: es geht um das Marsupilami.

Das Marsupilami ist ein getigertes Fantasywesen, das eigentlich nur Blödsinn im Kopf hat. Sobald es etwas in seine Pfoten bekommt, stellt es allerlei Unsinn damit an. Und so ist dieser Comic ziemlich lustig und ich musste desöfteren schmunzeln. Zudem gibt es immer wieder ironische Sprüche oder Andeutungen, die dann doch eher Erwachsene verstehen, welche ich ziemlich witzig fand.

Die Zeichnungen haben mir ebenfalls gut gefallen. Das Marsupilami und auch seine Umgebung sind toll gezeichnet. Die Textmenge variert von Geschichte zu Geschichte. Mal steht auf kaum einem Bild etwas und die Bilder sprechen für sich. Mal ist relativ viel zu lesen und man hat eine Menge Text vor sich, zumindest für einen Comic. Da es sich bei dem Buch jedoch um ein recht dünnes Exemplar handelt, hat man das jedoch ziemlich schnell durchgelesen.

Etwas überrascht hat mich die Altersangabe auf der Homepage des Verlages. Dieser empfiehlt das Buch ab 7 Jahren. Klar, meine dreijährige guckt sich die Bilder auch schon gerne ab, aber ich nicht sicher, ob ein 7-jähriger den Text schon wirklich versteht. Da sind so viele Witze dabei, bei denen man definitiv um die Ecke denken muss. Fraglich ob ein Kind in diesem Alter das schon kann. 

Fazit:
Ein Comic, der mir als Comicmuffel ganz gut gefallen hat. Die Zeichnungen mag ich gerne und auch der Text ist humorvoll und unterhaltend. Ein sehr kurzweiliges Vergnügen.

Freitag, 12. Juli 2019

Rezension "Promise me - Hanna & Finn "

Titel: Promise me - Hanna & Finn
Autor: Jana Schäfer
Seitenzahl: 320
ISBN: 978-3-95818-492-3
Einbindungsart: Buch / ebook
Preis: 13,00 € / 3,99 €
Reihe: Band 3/3 (unabhängig voneinander lesbar)

(c) Forever/Ullstein
Zum Inhalt:
Hanna und Finn sind beste Freunde. Doch schon lange merkt Hanna, dass sie mehr für Finn empfindet. Mit One Night Stands lenkt sie sich davon ab, denn eine Beziehung kann nicht funktionieren. Hanna möchte um keinen Preis ihre Freundschafts aufs Spiel setzen und nach ihrer letzten Beziehung die kläglich scheiterte und sogar vor Gericht endete, ist sie nicht mehr fähig jemandem zu vertrauen. Doch täglich wird es schwerer der Anziehung, die von Finn ausgeht, zu widerstehen und so nähern sich die beiden immer mehr an. Eine prickelnde Liebesgeschichte beginnt.

Meine Meinung:
Zur Zeit lese ich sehr gerne Romane, wie diesen. Eine Liebesgeschichte mit teilweise prickelndem Inhalt ist genau nach meinem Geschmack und passt super zum Sommer.

"Promise me" ist der dritte Teil einer Reihe, der aber problemlos unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden kann. Jeder Band behandelt ein anderes Paar, auch wenn die Protagonisten der Vorgängerbände natürliche ihre Auftritte in der Geschichte haben. Ich kannte die beiden anderen Teile nicht und kann somit auf jeden Fall bestätigen, dass man diese auch nicht zu kennen braucht, um die Geschichte zu verstehen. Ich werde die beiden anderen Bücher aber auf jeden Fall noch lesen, denn "Promise me" hat mir gut gefallen und Lust auf die weiteren Bücher der Autorin gemacht.

Der Schreibstil der Autorin ist schön locker leicht und flüssig und lässt sich super lesen. Ich kam flott in die Geschichte rein und mochte die Protagonisten gleich gerne. Wobei ich hier sagen muss, dass mir Finn deutlich lieber war, als Hanna. Hanna ist ein recht schwieriger Charakter, geprägt von Problemen, der noch ziemlich an der Vergangenheit festhält und diese einfach nicht loslassen kann. Finn ist da deutlich positiver, auch wenn er ebenfalls seine Päckchen zu tragen hat. Und so geben die beiden tatsächlich einen ganz guten Gegensatz ab.

Allerdings muss ich zugeben, dass ich Hanna stellenweise etwas anstrengend fand. Ich hätte sie manchmal sooo gerne geschüttelt, da sie einfach die offensichtlich positiven Dinge in ihrem Leben nicht sieht und auch nicht sehen will. Die Geschichte fokussiert sich dann auch sehr auf sie und ihre Probleme, weswegen Finns Geschichte für meinen Geschmack etwas zu kurz kam.

Ansonsten mochte ich das Buch aber tatsächlich sehr gerne. Auch die erotischen Stellen sind von der Autorin gut in die Geschichte eingebaut und nehmen nicht überhand. Sie lassen sich toll lesen und wirken zu keinem Zeitpunkt billig, sondern eher sehr sinnlich. Die Autorin versteht es diese Szenen mit Bedacht einzusetzen und so der Geschichte den richtigen Touch zu geben. Die Liebesgeschichte bekommt so auch eine ganz eigene Dynamik und macht die Geschichte zu einer runden Sache.

Fazit:
Eine prickelnde Liebesgeschichte mit vielen Höhen und Tiefen, einer stellenweise etwas anstrengenden Protagonistin, die aber super zu lesen ist und mich gut unterhalten hat.

Donnerstag, 11. Juli 2019

Rezension "Die Unausstehlichen & ich - Das Leben ist ein Rechenfehler"

Titel: Die Unausstehlichen & ich - Das Leben ist ein Rechenfehler
Autor: Vanessa Walder
VerlagLoewe
Seitenzahl: 272
ISBN: 978-3-7855-8901-4
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 12,95 € / 9,99 €
Reihe: Band 1
Alter: ab 10

(c) Loewe
Zum Inhalt:
Enni kommt von einer Pflegefamilie in die nächste. Als sie dachte, sie wäre nun endlich angekommen, bekommt ihr Pflegevater einen neuen Job, ihre Familie zieht in die Schweiz und kann sie nicht mitnehmen. Noch schlimmer ist für Enni, dass sie ihren Pflegebruder sehr wohl mitnehmen und Enni auf ein Internat muss. Doch das lässt sie nicht auf sich sitzen. Sie beschließt dort abzuhauen und Noah zu suchen. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Meine Meinung:
Mir fiel als erstes das Cover dieses Buches ins Auge. Ich finde das Design sehr ansprechend und auch der Titel sticht definitiv aus der Masse hervor. Und so war ich ganz gespannt auf den Inhalt dahinter.

Das Buch brachte mir eine Geschichte voller Schimpfwörter und doch auch wieder nicht. Denn alle Schimpfwörter sind zensiert und so kann man sich als Leser immer selbst denken, welches Wort wohl in die entsprechende Lücke passen würde. Ohne die Zensur, die natürlich beabsichtigt ist, wäre das Buch auch nicht ab 10. Ich fand das wirklich lustig und hatte großen Spaß daran die Lücken selbstständig mit Schimpfwörtern zu füllen.

Die Kapitel sind recht kurz und auch die Schrift ist recht groß, sodass auch Kinder, die vielleicht noch nicht perfekt lesen können schnell in der Geschichte vorwärts kommen. Zudem ist die Geschichte sehr unterhaltsam und trifft die Zielgruppe perfekt, wie ich finde.

Der Charakter Enni ist toll. Die Autorin hat hier eine unabhänigige Persönlichkeit geschaffen, die es im Leben wahrlich nicht leicht hat. Die innere Zerrissenheit, die Wut die Enni umtreibt beschreibt die Autorin so bildhaft und perfekt, dass ich nur meinen Hut ziehen kann. Auch die anderen Charaktere sind toll. Allen voran Dante, von dem man bis zum Ende nicht so ganz weiß, wer er eigentlich ist. Und das ist ein weiterer Pluspunkt dieser Geschichte. Die Charaktere sind so vielschichtig und facettenreich, dass es schwer fällt hinter die Fassade zu blicken und man immer wieder überrascht wird, was die ein oder andere Person zu verbergen hat.

Dies ist nicht nur bei den Charakteren so, nein die ganze Geschichte ist deutlich geheimnisvoller als es für mich zunächst den Anschein hatte. Da das Buch der erste Teil einer Reihe ist, bleiben recht viele Fragen offen. Die Geschichte ist zwar ein stückweit in sich abgeschlossen und man bleibt nicht mit einem fiesen Cliffhanger zurück. Doch die offenen Fragen in meinem Kopf sind definitiv da und so freue ich mich, dass der nächste Band wohl schon Ende des Jahres erscheinen soll.

Ich hatte großen Spaß an der Geschichte. Ich mag den Schreibstil der Autorin total gerne, ich mag ihren Humor und ihre Charaktere. Die Geschichte bietet so viel mehr, als es zunächst den Anschein hat. Da sind so viele Geheimnisse, die noch gelöst werden wollen, Freundschaften die entstehen oder aber auch zerstört werden und bei allem die Frage, warum Enni eigentlich ein Pflegekind ist.

Fazit:
Wunderbares Kinderbuch, dass mit Humor und Charakteren absolut punkten kann. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, super zu lesen und macht das Buch so zu einem wunderbar unterhaltenden Erlebnis.

Mittwoch, 10. Juli 2019

Rezension "Glück und Los! Lina und die Sache mit den Wünschen"

Titel:Glück und Los! Lina und die Sache mit den Wünschen
Autor: Dagmar Bach
VerlagFischer
Seitenzahl: 400
ISBN: 978-3-7373-4145-5
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 17,00 € / 14,99 €
Reihe: 1 / 3
Alter: ab 12

(c) Fischer
Zum Inhalt:
Lina kann Wünsche erfüllen - zumindest glaubt sie fest daran. Bis es einige Male schief geht und Lina so gar nicht mehr weiß, was sie glauben soll. Und dann ist da auch noch ihre neue Patchwork-Familie. Die Freundin ihres Vaters hat zwei Söhne und mit denen soll sie nun zusammen leben. Die Freundin ist ja wirklich nett, aber die beiden Söhne sind ihr auf den ersten Blick so gar nicht sympathisch. Und dabei hat Lina doch eigentlich ganz andere Probleme. Denn neben der Sache mit den Wünschen, möchte sie nichts lieber, als sich endlich mal so richtig zu verlieben. Na wenn das mal klappt.

Meine Meinung:
Bisher habe ich noch kein Buch von Dagmar Bach gelesen. Allerdings war mir ihre "Zimt&Weg"-Reihe schon eine Weile ein Begriff. Und so war ich ganz gespannt darauf, endlich mal etwas von ihr zu lesen, denn bisher hatte ich nur gutes über ihre Bücher gehört.

Das Buch beginnt auch gleich richtig flott. Lina wird praktisch ins kalte Wasser geschmissen, in dem sie von einem auf den anderen Tag zwei Stiefbrüder bekommt, mit denen sie nun auch zusammen leben soll. Die erste Begegnung war richtig lustig zu lesen und so merkte ich schnell, dass mir Dagmar Bachs Schreibstil total gut gefällt. Sie schreibt so herrlich locker und leicht und lässt Lina unglaublich schlagfertig und witzig rüber kommen. Ich flog praktisch durch die Seiten und war ganz überrascht, wie gefesselt ich plötzlich von der Geschichte war.

Neben Dagmar Bachs tollem Schreibstil kann sie auf jeden Fall auch mit ihren Charakteren punkten. Die sind nämlich einfach richtig gut gemacht. Da ist natürlich Lina. Sie ist so herrlich normal und so werden sicherlich viele Jugendliche einiges von sich in ihr wiederfinden. Sie ist kein Superheld, hat auch ihre Probleme und tritt ab und an in das ein oder andere Fettnäpfchen. Auch ihre Stiefbrüder finde ich toll dargestellt. Weiß man am Anfang noch nicht so viel über sie, so lernt man sie immer besser kennen und auch verstehen. Die restlichen Charaktere sind ebenfalls perfekt in die Geschichte eingebunden. Dagmar Bach hat hier eine tolle Vielfalt geschaffen und jeden Charakter wunderbar einzigartig gemacht.

Und dann ist da ja noch die Sache mit den Wünschen. Zunächst war ich mir ja nicht sicher, ob es sich jetzt um ein Fantasybuch handelt, oder ob Lina sich das vielleicht auch einfach nur einbildet und die Wunscherfüllungen eher Zufall sind. Doch ohne zu viel verraten zu wollen, kann ich sagen, dass da durchaus was dran ist, an dem Wünsche erfüllen. Vieles darüber erfährt man erst gegen Ende des Buches, was ich unglaublich spannend und super erklärt fand.

Einiges bleibt aber leider auch offen und so komme ich nun wohl zum einzigen Wehrmutstropfen, den dieses Buch zu bieten hat. Der nächste Band erscheint nämlich erst in einem Jahr und ich weiß beim besten Willen nicht, wie ich die Zeit bis dahin überbrücken soll. Vermutlich mit Dagmar Bachs Zimt-Reihe. Denn das Buch "Glück und Los!" hat mir so gut gefallen, dass ich gar nicht glauben konnte, dass ich schon auf der letzten Seite angekommen bin.

Ich muss unbedingt wissen, wie es mit Lina, den Wünschen und natürlich auch der Liebe weitergeht. Ich hoffe, dass diese im zweiten Band noch etwas mehr Raum einnimmt, denn hier war sie zwar Thema, aber doch eher mehr am Rand. Und da ich auf Romantik stehe, darf es davon gerne noch etwas mehr sein.

Fazit:
Ein wunderbarer Auftakt zu einer tollen neuen Reihe von Dagmar Bach. Super spannende und orginelle Handlung, tolle Charaktere und ein spitzen Schreibstil machen dieses Buch für mich zu einem perfekten Leseerlebnis.

Freitag, 5. Juli 2019

[Blogtour] Das Labyrinth vergisst nicht - Tag 5 - Wofür entscheidest du dich: Leben oder Liebe?

(c) AuthorsAssitant

 Wofür entscheidest du dich: Leben oder Liebe?

In der Literatur und in vielen Filmen gibt es unzählige Beispiele von Charakteren, die für ihre große Liebe ihr Leben gaben. Ich musste nicht lange nachdenken und schon fielen mir einige ein.

Dies brachte mich dazu, darüber nachzudenken, was eigentlich die große Liebe ist. Ich denke für jeden kann die große Liebe eine andere Person sein. Für die einen ist es der Partner, für die anderen das eigene Kind. Die große Liebe muss also nicht unbedingt immer nur der Partner sein. So kann also durchaus auch die Familie die große Liebe sein, für die man sterben würde.

Doch wie tief muss Liebe eigentlich sein, damit man bereit ist für sie zu sterben? Es gibt die unterschiedlichsten Formen von Liebe. Es gibt platonische Liebe, es gibt die Liebe zwischen Partnern und eben die zu Familienmitgliedern, wie Kindern und Eltern. Und auch hier gibt es verschiedene Abstufungen. Für jeden ist man bereit etwas zu tun, doch nur für den, den man am meisten liebt, ist man auch bereit zu sterben. Je stärker die Liebe, desto mehr würde man für die einzelne Person auch tun.

Ich selbst habe mir die Frage gestellt ob und für wen ich sterben würde. Und natürlich würde ich für meine Kinder und meinen Mann mein Leben geben. Denn diese drei Personen sind definitiv meine große Liebe. Ohne diese drei wäre mein Leben nicht wirklich lebenswert. Und so wäre ich in jedem Fall bereit für sie mein Leben zu geben, wenn ich dadurch ihres retten kann.

Auch wenn viele die Frage, ob sie bereit sind für ihre große Liebe zu sterben, sicherlich mit ja beantworten würden, so ist es trotzdem eine sehr schwer zu beantwortende Frage, die man sicherlich nur endgültig im Fall des Falles beantworten kann. Die Gedankenspiele um so eine Frage sind aber äußerst spannend und führen zu vielen zentralen Fragen und Themen, die einen im Leben beschäftigen. Man fängt an darüber nachzudenken, wer einem wirklich wichtig ist und für wen man bereit ist bis zum Äußersten zu gehen.

Auch die Charaktere in Rainer Wekwerths Labyrinthe-Reihe stehen immer wieder vor der Frage, ob sie nun ihr eigenes Leben retten oder das eines anderen. Im ersten Band treffen alle als Fremde aufeinander und lernen sich mit der Zeit immer besser kennen. Und so entstehen natürlich zarte Bande, Freundschaften und auch Liebe. Die Charaktere werden häufig mit dem Tod konfrontiert und spätestens in diesen Situationen erfährt man, wer wirklich echte Gefühle für einen anderen Charakter hat und bereit ist für ihn sein Leben zu geben. Es ist spannend zu beobachten wie sich die Gefühle füreinander im Verlauf der Geschichte verändern und intensivieren. Auch die Charaktere selbst durchlaufen einen Prozess der Veränderung.  Sind sie zunächst nur darauf bedacht ihr eigenes Leben zu retten, so ändern sich deren Prioritäten und das Leben des anderen steht plötzlich über dem eigenen.

Hier findet ihr weitere interessante Artikel zum Buch *KLICK*.

(c) Buchheim-Verlag
E-Book, ET: 1. Juli 2019
4,99 €


Hardcover, Lesebändchen 
300 Seiten 
16,99 € 
Erscheint: 31. Juli 2019 
ISBN: 978-3-946330-18-9

Donnerstag, 4. Juli 2019

[Blogtour] Uli Aechtner - Tag 4 - Wetterphänomene

 
(c) Authors Assitant

Wetterpänomene

Das Wetter ist ja manchmal ganz schön verrückt und oft auch ziemlich beeindruckend. Was aber teilweise richtig schön aussieht, kann auch ganz schnell, ganz gefährlich werden. Es gibt die verschiedensten Wetterphänomene und einige davon sind besonders sehenswert.

Ein Gewitter hat immer etwas bedrohliches. Da ist das tiefe Grollen des Donners und kurz darauf, je nachdem wie weit das Gewitter entfernt ist, der grelle Blitz der über den Himmel zuckt. Doch neben dem bedrohlichen hat ein Gewitter auch etwas sehr majestätisches und kann unglaublich beeindruckend aussehen. Blitze die vom Himmel zucken, auf Fotos festgehalten, sind mehr als nur beeindruckend. Und auch Blitzeinschläge können unglaublich gewaltig aussehen, auch wenn sie natürlich sehr gefährlich sind.

Auch der Niederschlag, der in der simpelsten Form als Regen vom Himmel fällt, kann sehr beeindruckend aussehen, wenn er seinen Zustand ändert. Dies geschieht aufgrund von den verschiedensten Temperaturen, die zum Zeitpunkt des Niederschlags herrschen. Und so verwandelt sich Regen in Graupel, Schnee oder auch Hagel. Besonders faszinierend ist hier, dass sich solch ein Niederschlag relativ lokal begrenzen lässt. So steht man an einer Stelle, an der es noch trocken ist, sieht aber eine Regenwand auf sich zukommen. Hagel kann hierbei die unterschiedlichsten Formen und Größen annehmen. Hagelkörner, die so groß wie Walnüsse oder auch noch größer werden haben eine wahnsinnige Kraft, können zerstören und sogar auch verletzen.

Quelle: Pixabay
Scheint zum Zeitpunkt von Regen die Sonne, so entsteht am Himmel ein wunderschöner farbiger Regenbogen, der jedes Mal aufs neue faszinierend ist. Auch für dieses gewaltige Naturschauspiel gibt es eine relativ simple wissenschaftliche Erklärung. Einen Regenbogen sieht man nämlich nur, wenn man die Sonne im Rücken hat, während man auf eine Wolkendecke schaut. Die Sonnenstrahlen spiegeln sich in den Regentropfen, ein Regenbogen entsteht. Besonders spektakulär wird es, wenn plötzlich ein zweiter Regenbogen dazu kommt. Hier spricht man dann von einem Doppelten Regenbogen.

Neben dem Niederschlag kann auch der Wind eine beeindruckende Rolle einnehmen. Nämlich dann wenn er sich von einem leichten Lüftchen erst in einen starken Sturm und dann in einen Tornado verwandelt. Bei einem Tornado handelt es sich um einen heftigen Wirbensturm, der wahrlich beeindruckend aussieht, jedoch verherende Folgen für das Leben vieler Menschen haben kann. Tornados entstehen an Land ganz im Gegensatz zu einem Hurrikane. Hier in Deutschland gibt es sie eher seltener, doch wenn, dann haben sie auch hier schlimme Folgen.

In "Mordswetter" bekommt es Kommissar Christian Bär gleich mit mehreren Wetterphänomenen zu tun. Da ist ein starkes Gewitter, dem scheinbar gleich mehrere zum Opfer fallen und welches es dem Kommissar nicht leicht macht zwischen Unfall und Mord zu unterscheiden. Zudem spielen mysteriöse Hagelfälle eine große Rolle, die letztendlich auch zur Klärung des Falls beitragen. Die Autorin versteht es hier sehr gut, alle Wetterphänomene glaubwürdig und verständlich in ihre Geschichte einzubauen und dem Leser so ganz nebenbei spannende wissenschaftliche Fakten zu vermitteln.

Hier findet ihr weitere interessante Artikel zum Buch *KLICK*


 Uli Aechtner
Mordswetter
Kriminalroman
Broschur
224 Seiten
ISBN 978-3-7408-0160-1
Euro 10,90 
Ebook (NUR in der Blogtourwoche):
2,99 €