Freitag, 26. November 2010

Rezension: Tess Gerritsen, Totengrund

Von Tess Gerritsen habe ich fast alle Bücher gelesen und ich muss sagen, dass mich dieses doch ein wenig enttäuscht hat. Die sonst so kontinuierliche Spannung war hier einfach nicht gegeben.

In diesem Buch ermitteln Jane Rizzoli und Maura Isles schon in ihrem 8. Fall. Maura Isles macht mit Freunden einen Ausflug. Dabei gerät deren Wagen von der Straße ab und sie müssen Zuflucht in einem Dorf suchen. Das Dorf ist komplett verlassen, alle Fenster und Türen stehen offen und das Mittagessen steht unberührt auf dem Tisch. Maura Isles und ihren Freunden ist relativ schnell klar, dass in dem Dorf irgendetwas schlimmes passiert sein muss, deswegen beschließen sie das Dorf so schnell wie möglich wieder zu verlassen. Das gelingt jedoch nicht und die Freunde müssen weiter um ihr überleben kämpfen. Da Maura Isles daheim als vermisst gilt, macht ihre Freundin Jane Rizzoli sich auf die Suche nach ihr. Als dann eine Leiche auftaucht, die Maura sehr ähnlich ist, nimmt die Geschichte Fahrt auf.

Allerdings will nicht so richtige Spannung aufkommen. Es werden endlose Märsche durch Schnee und Eis beschrieben, die mit der Zeit einfach tödlich langweilig werden. Zwar kommen immer wieder ein paar spannende Szenen vor, aber diese versanden sehr schnell und werden wieder von endlosen Schneemärschen abgelöst. Ich finde, dass das mit Abstand das schwächste Buch von Tess Gerritsen ist. Auch die medizinischen Details mit denen sie sonst so glänzt fallen fast gänzlich weg. Sonst waren die Bücher von Tess Gerritsen immer absolute Pageturner, hier musste ich mich jedoch durch die Seiten zwingen. Schade, hoffentlich wird der nächste Band wieder besser.

Kommentare:

  1. Oh weh...das kommt als übernächstes Buch dran (Bücherei)...und ich liebe auch die Bücher von Tess Gerritsen. Na mal sehen, wie es mir gefällt ;)
    Liebe Grüße
    Martina

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  2. Ja da bin ich mal gespannt, was du für eine Rezi dazu schreibst :)
    Liebe Grüße Caro

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