Freitag, 16. August 2019

Rezension "Liebe ist wie ein Rocksong"

Titel: Liebe ist wie ein Rocksong
Autor: Teresa Sporrer
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 314
ISBN:  978-3-646-60462-7
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14 Jahren

(c) impress
Zum Inhalt:
Taylor ist die Tochter von Zoey und Alex. Und was macht man als Tochter zweier Rockstars? Man macht Party bis zum Umfallen und feste Beziehungen passen auch nicht zu einem. Und so gesteht sich Taylor lange Zeit nicht ein, dass sie Ezra eigentlich mag, viel mehr mag als nur für einen One Night Stand. Als Taylor nach eben jenem panisch denkt, dass sie schwanger ist, kommt Ezra sofort und ist für sie da. Doch eigentlich mag Taylor den verstaubten Bücherwurm gar nicht, eigentlich ist er doch viel zu uncool für sie, oder?

Meine Meinung:
Bisher habe ich nur zwei Bände der eigentlich Rockstars-Reihe gelesen, doch schon das hat gereicht, um zu wissen, dass ich den Schreibstil von Teresa Sporrer unheimlich gerne mag. Ihre herrlich sarkastische Art ist unglaublich unterhaltend und es gibt selten Bücher bei denen ich mich über die komplette Zeit so sehr amüsiere, wie bei ihren.

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, lernt man doch Zoey und Alex als Erwachsene kennen, wenn auch nur als Nebenfiguren und ihre Tochter in der Hauptrolle. Ich war gespannt zu sehen, ob das Buch genau so überzeugen kann und freute mich auf gute Unterhaltung.

Zu Taylor muss man sagen, dass man relativ schnell merkt, dass sie Zoeys Tochter ist. Sie lässt sich nichts gefallen, nimmt kein Blatt vor den Mund und ist scheinbar zu cool für alles und jeden. Sie lässt niemanden richtig an sie ran und verbirgt dadurch viele Gefühle und Charakterzüge. Das macht sie zunächst etwas unsympathisch, auch weil sie sich eben nicht in die Karten schauen lässt. Als man sie dann aber näher kennenlernt, merkt man, dass sie eigentlich ein echt toller Mensch ist. Sie bleibt trotzdem fast über den kompletten Verlauf der Geschichte etwas anstrengend, da man als Leser eigentlich längst weiß, dass sie etwas für Ezra empfindet, sie aber immer wieder neue Ausreden erfindet, wieso sie ihn von sich stößt. Der arme Ezra tat mir stellenweise richtig leid und ich bewunderte sein Durchhaltevermögen.

Ezra mochte ich nämlich tatsächlich sehr gerne. Er ist der perfekte Bookboyfriend, lieb, fürsorglich, gut aussehend und dann mag er auch noch Bücher. Was wie ein sechser im Lotto klingt, ist tatsächlich auch so und so hoffte ich einfach, dass Taylor und er schlussendlich zusammen finden würden.

Auch vom Schreibstil von Teresa Sporrer wurde ich wieder einmal nicht enttäuscht. Ihre Art zu schreiben ist einfach richtig toll. Ich genieße es richtig ihre Bücher zu lesen, da sie, zumindest für mich, genau den richtigen Ton trifft. Ihre Geschichten haben immer etwas ernsthaftes, doch bringen dabei auch immer die nötige Portion Humor mit, was ich richtig klasse finde. Ich werde sicherlich auch noch alle anderen Bücher von ihr lesen.

Der Verlauf der Geschichte ist natürlich etwas absehbar, aber genau das braucht so eine Geschichte auch. Zudem wartet doch noch die ein oder andere Überraschung auf uns Leser, mit denen ich so nicht gerechnet hätte und so fand ich die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langweilig oder langatmig und habe sie sehr gerne gelesen.

Fazit:
Eine weitere wunderbar zu lesende Geschichte von Teresa Sporrer, die mich, auch dank des herrlichen Humors, wunderbar unterhalten hat. 

Montag, 12. August 2019

Rezension "Ooooh! Wer war hier auf dem Klooo?"

Titel: Ooooh! Wer war hier auf dem Klooo? - Alles über tierische Hinterlassenschaften
Autor: Andy Seed / Claire Almon
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 64
ISBN:  978-3-551-25266-1
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 14,00 €
Alter: ab 4 Jahren

(c) Carlsen
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Heute habe ich ein Bilderbuch für euch, dass etwas anders ist, als das, was ich erwartet hatte. Ich dachte zunächst es handelt sich hier um eine lustige Geschichte, bis ich feststellen musste, dass es viel mehr ein Sachbuch ist, in dem es um tierische Hinterlassenschaften geht.

Allerdings finde ich das gar nicht schlimm, ich war zunächst nur etwas überrascht. Hier muss ich außerdem dazu sagen, dass meine Tochter mit dreieinhalb noch etwas zu klein für das Buch ist. Der Verlag empfiehlt das Buch ja auch ab 4 Jahren und ich denke, wenn sich Kinder nicht vorher schon explizit für die Natur interessieren, dann ist diese Altersangabe auch ziemlich passend.

Man merkt dem Buch nämlich sehr deutlich an, dass es gar nicht mehr so arg kindlich ist, wie die Bücher, die für zwei- oder dreijährige sind. Natürlich gibt es auch hier liebevolle Illustrationen, die mir übrigens richtig gut gefallen. Dnen die Tiere sind richtig schön gezeichnet, aber auch die Hinterlassenschaften wirken ziemlich lebensnah und so können sich die Kinder gut vorstellen, wie diese auch in echt aussehen.

Woran man aber sehr deutlich merkt, dass das Buch eher für etwas größere Kinder ist (hier würde ich sogar eher auf ab ca. 5/6 gehen) ist der Text. Stellenweise ist er noch recht kindgerecht formuliert, allerdings gibt es auch viele Abschnitte, die ziemlich "wissenschaftlich" wirken. Vor allem gehen die Informationen in diesem Buch doch sehr ins Detail. Was ich großartig finde, aber eben nichts für kleine Kinder ist, da sie diese Informationen noch gar nicht erfassen können. Aber diesen Anspruch hat der Verlag ja auch gar nicht.

Das Buch ist wirklich sehr umfangreich und ich habe das Gefühl, wenn man es gelesen hat, dann weiß man einfach alles über tierische Hinterlassenschaften. Von der größe und der Zuordnung zu den verschiedenen Tieren, von der Konstistenz bis zu den Orten, wo die Tiere hinmachen, findet man hier einfach alles. Doch damit nicht genug. Es geht nämlich gar nicht nur um die Hinterlassenschaften, nein auch Fußspuren, Informationen über gefährliche Tiere, Knochen, verschiedene Federn und Eier, findet man in diesem Buch. Das finde ich richtig klasse und hatte ich ebenfalls so am Anfang nicht erwatet.

Und so hat man alles in allem einen richtig tollen, bunt bebilderten Naturführer, der einem Kind all das vermittelt, was es über die Natur wissen möchte. Das ist sicherlich auch super hilfreich für Eltern, wenn das Kind mal wieder mit einer Frage kommt, die man gerade selbst nicht beantworten kann. Kleine Quizfragen zwischendurch testen das Wissen des Kindes und die reichhaltigen Illustrationen bieten den Kindern neben den vielen Informationen auch genug Material zum Anschauen.


Fazit:
Ein Sachbuch für Kinder ab 4 Jahren, wobei ich persönlich finde, dass es fast für noch ältere Kinder geeignet ist. Mit tollen Illustrationen und spannenden Informationen rund ums Thema Tier und Hinterlassenschaften kann dieses Buch auf ganzer Linie punkten.

Sonntag, 11. August 2019

Rezension "Mein Kindergartenblock mit Rabe Linus 1"

Titel: Mein Kindergartenblock mit Rabe Linus 1- Zählen, Malen, Unterscheiden
Autor: Dorothee Raab (Autor) / Stefan Leuchtenberg (Illustrator)
VerlagDuden
Seitenzahl: 144
ISBN: 978-3-551-51945-0
Einbindungsart: Block
Preis: 5,00 €
Alter: ab 4 Jahren

(c) Duden
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Meine Tochter ist dreieinhalb Jahre alt und rätselt unheimlich gerne. Als ich dann diesen Block von Duden entdeckte und das Angebot bekam ihn zu rezensieren, war ich natürlich sehr interessiert. Zunächst war ich etwas skeptisch, ob meine Tochter nicht noch etwas zu jung ist, da in der Beschreibung des Verlages tatsächlich von 4-5 Jahren die Rede ist. Allerdings kann ich für meine Tochter sagen, dass sie keine richtig großen Schwierigkeiten hatte.

Aus der Reihe "Kindergartenblock mit Rabe Linus" gibt es zwei Bände. Dies hier ist der erste Band und vorne weg kann ich schon mal sagen, dass uns der zweite etwas besser gefallen hat.

Ich setze mich immer gemeinsam mit meiner Tochter zum Rätseln hin, denn natürlich gibt es Rätsel, die sie super allein kann, aber auch die bei denen sie etwas Hilfe braucht. Hierzu muss man sagen, dass der Block eigentlich dafür ausgelegt ist, dass ihn die Kinder ganz alleine können. Auf jeder Seite ist oben ein kleines Symbol zu sehen, was sie machen wüssen, also ein Stift für bunt anmalen oder ein ein Kreis für einkreisen. Allerdings finde ich das teilweise etwas kompliziert zu erkennen, was gewollt ist, sodass ich meiner Tochter immer Vorlesen, was sie machen muss.

Für den Fall, dass die Kinder alleine an den Rätseln arbeiten, gibt es jedoch auf der Rückseite immer auch die Lösung sehr deutlich zu sehen, sodass die Hilfe von Mama oder Papa, tatsächlich nicht unbedingt benötigt wird.

In diesem ersten Block geht es um "Zählen, Malen, Unterscheiden". Meine Tochter kann schon recht gut zählen und macht das auch ganz gerne, nur war es ihr in diesem Block teilweise tatsächlich etwas zu viel. Da sie gerade nicht so gerne ausmalt und sie diese Seiten überblättert, fehlte ihr dadurch etwas die Abwechslung in diesem Block. Und ich selbst muss zugeben, dass es schon anstrengend ist die ganze Zeit zu zählen. Da merke ich dann richtig, wie bei meiner Tochter die Konzentration immer mehr verloren geht. Allerdings finde ich es trotzdem sehr schön, dass es in dem Block nicht nur ums Zählen geht, sondern es eben auch viel zum Ausmalen gibt, was natürlich bei der ganzen Zählerei durchaus entspannend wirken kann. Dass meine Tochter das gerade nicht so gerne macht, dafür kann der Verlag ja nichts. Trotzdem fand ich die Mischung des zweiten Blocks etwas besser, aber dazu komme ich in einer gesonderten Rezension.

Was mir ebenfalls sehr gut gefällt sind die Illustrationen rund um den Raben Linus. Dieser begegnet einem während dem Rätseln immer wieder und meine Tochter freut sich immer wenn er auf einer Seite zu sehen ist. Ich habe das Gefühl, dass ihr das eine gewisse Form von Sicherheit gibt, bei den Rätseln, die für sie ja teilweise neu und herausfordernd sind, ein bekanntes und vertrautes Gesicht zu entdecken.

Am Ende des Blocks gibt es eine Urkunde, als Belohnung für die erfolgreich gelösten Aufgaben und einen Bogen mit Stickern, die man auf erfolgreich gelöste Rätsel kleben kann. Dies finde ich eine sehr schöne Idee, auch wenn ich zugeben muss, dass ich die Sticker bisher vergessen habe. Doch für meine Tochter ist das Lob von uns und die Freude über die gelösten Rätsel auch so groß genung.

Fazit:
Eine tolle Beschäftigung für Kindergartenkinder ab 4 Jahren. Liebevoll illlustriert führen die Rätsel vorsichtig ans Zählen und Unterscheiden heran und bieten durch viele Malmöglichkeiten auch Entspannung für Zwischendurch.


Samstag, 10. August 2019

Rezension "Flip Flap"

Titel: Flip Flap
Autor: Lucia Fischer / Carmen Saldana
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 12
ISBN: 978-3-551-51945-0
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 12,00 €
Alter: ab 3 Jahren

(c) Carlsen
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Heute habe ich ein Bilderbuch für euch, von dem ich einfach nur hellauf begeistert bin. Und nicht nur ich bin begeistert, nein auch meine beiden Töchter (fast 2 & 3,5) konnten kaum die Finger von dem Buch lassen, sodass ich es zum Schutz irgendwann außer Reichweite bringen musste.

Bei dem Buch handelt es sich nämlich um ein Pop-up-Buch. Ein Pop-up-Buch ist eine richtig coole Sache. Man schlägt das Buch auf und plötzlich guckt einen ein Krokodil an. Und zwar nicht nur auf dem Papier sondern in 3D. Sobald man die Seiten aufschlägt falten sich nämlich die Köpfe der Tiere auseinander. Und das ist in diesem Buch richtig cool gemacht. Ich habe sofort gemerkt, was für eine Faszination das Buch auf meine Kinder ausübt und auch ich musste es ständig in die Hand nehmen und es anschauen.

Natürlich muss man sagen, dass das alles sehr filigran und dadurch auch recht empfindlich ist. Darum ist die Altersangabe ab 3 genau richtig. Da wissen die Kinder nämlich schon ein bisschen, wie man ein Buch auch vorsichtig anschauen kann. Meine kleine Tochter weiß das noch nicht so genau und so habe ich es immer mit ihr gemeinsam angeschaut. Sonst würde dem Krokodil wohl schon der ein oder andere Zahn fehlen.

Doch das Buch ist nicht nur ein Pop-up-Buch. Nein gleichzeitig ist es auch noch ein Mix-Max Buch. Das heißt man kann die verschiedenen Tiere untereinander mischen. Bei jedem Tier kann man den Kopf und den Körper getrennt voneinander umblättern. Dabei entstehen dann Tiere wie ein "Nilkan" (Mischung aus Tukan und Nilpferd), ein Orangpard (Mischung aus Orang-Utan und Gepard) oder aber auch viele andere.

Hinter Klappen, die man hochheben kann versteckt sich sogar immer noch ein bisschen Text in Reimform, der sich immer auf das jeweils zu sehende Tier bezieht. Doch auch ohne den Text wäre das Buch schon ein voller Erfolg. Das Buch ist rundum gelungen und für mich ein kleines Kunstwerk. Es eignet sich super um es einfach mal frontal oder auch mit einer aufgeschlagenen Seite auf ein Regal zu stellen. Bisher waren alle Besucher, die auf das Buch aufmerksam wurden begeistert, denn es ist schlicht und einfach ein absoluter Hingucker.

Fazit:
Ein richtig tolles Kinderbuch, dass von vorne bis hinten ein absoluter Hingucker ist. Die gefalteten Pop-up-Tiere begeistern nicht nur mich sondern auch meine Kinder und wir können uns kaum an dem Buch satt sehen.


Rezension "Wenn kleine Tiere träumen"

Titel: Wenn kleine Tiere träumen
Autor: Annette Moser (Text) / Marlis Scharff-Kniemeyer (Illustrationen)
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 24
ISBN: 978-3-95818-338-4
Einbindungsart: Pappenbuch
Preis: 9,99 €
Alter: ab 2 Jahren


(c) Carlsen
Zum Inhalt & meine Meinung:
Heute habe ich ein Vorlesebuch für die ganz Kleinen für euch. Da meine Tochter knapp zwei Jahre alt ist, passt das super.

Das Buch ist aus der Serie "Lesemäuschen". Viele von euch kennen sicher die Reihe "Lesemaus", das sind allerdings Bücher für etwas größere Kinder. Und so hat Carlsen mit "Lesemäuschen" quasi die kleine Schwester erfunden, um auch eine Reihe für die etwas kleineren Kinder zu haben.

Für die Kleinen Hände hat das Buch feste Seiten, was ich sehr gut finde. Denn immer wenn meine Tochter ein Buch mit "normalen" Seiten in die Hand bekommt knicken diese sofort. Die Kleinen haben einfach noch nicht so das Feingefühl und sind noch recht grobmotorische veranlagt. Deswegen finde ich feste Seiten bei diesem Alter immer besser.

Das Buch enthält zehn Geschichten, welche recht kurz gehalten sind. Jede Geschichte besteht aus einer Doppelseite, wovon auf einer lediglich ein Bild zu sehen ist und auf der anderen der Text ist. Es ist natürlich deutlich mehr Text, als in den Babybüchern, die ich für meine Tochter habe, allerdings unterscheidet es sich vom Umfang her auch deutlich von den Büchern für meine etwas größere Tochter. Ich muss zugeben, dass mein Zweijährige im Moment noch nicht so ganz die Geduld besitzt, um dem kompletten Text zu lauschen. Allerdings ist der Text extrem einfach gehalten und sehr kindgerecht, weswegen das bestimmt bald der Fall sein wird.

Da es sich bei dem Buch um ein Gute-Nacht-Geschichtenbuch handelt, erzählen natürlich alle Geschichten vom Abend, vom Schlafen oder vom müde sein. Die Geschichten enden dann auch immer damit, dass alle eingeschlafen sind und so eignen sie sich natürlich hervorragend als Übergang für das Kind, um selbst einzuschlafen.

Zudem kann man das Buch natürlich auch anschauen, ohne vorzulesen. Dadurch dass es so zahlreiche Illustrationen hat, kommt meine Tochter aus dem Gucken gar nicht mehr heraus. Auf jeder Seite gibt es Dinge zu entdecken, die sie kennt und benennen kann und schon das macht ihr großen Spaß.

Am Ende vom Buch gibt es ein großes Ausklappbild. Lässt man es geschlossen, so sieht man das Lesemäuschen und einen schönen gereimten Text. Wenn man die Seiten aufklappt, ist dort ein wunderbares Bild zu sehen, welches alle Figuren aus den vorhandenen Geschichten nochmal aufgreift. Natürlich gibt es auch auf diesem Bild sehr viel zu gucken, sodass die kleinen Kinder das Buch auch mal ganz alleine und in Ruhe anschauen können, ohne gleich Mama oder Papa zu brauchen. 

Fazit:
Ein richtig schönes Kinderbuch, welches uns sicher noch eine Weile begleiten wird. Die wunderbaren Bilder sind einfach ganz toll zum Anschauen und auch die Texte sind so wunderbar kindgerecht, dass ich allen Eltern dieses Buch nur wärmstens empfehlen kann. 


Dienstag, 6. August 2019

Rezension "Die Glückskleebande - Kleiner Hund in Not"

Titel: Die Glückskleebande - Kleiner Hund in Not
Autor: Andrea Schütze / Stefanie Krauss 
Verlag: Esslinger
Seitenzahl: 112
ISBN:  978-3-480-23529-2
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 12,00 €
Alter: ab 5

(c) esslinger
Zum Inhalt:
Fine, Carla und Viola sind Fruendinnen und haben Sommerferien. Und irgendwie ist es total langweilig. Also beschließen die drei eine Bande zu gründen. Und wofür könnte sich so eine Bande besser eignen, als dafür Tiere zu retten. Die Tierärztin, die neu in der Nachbarschaft steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Als dann ihre Nachbarin ins Krankenhaus muss und deren Hund spurlos verschwindet, sind die drei auf den Plan gerufen und tun alles um den kleinen Hund zu retten.

Meine Meinung:
Dieses wunderbare Vorlesebuch erreichte mich vor einiger Zeit. Gemeinsam mit meiner Tochter nahm ich es sofort in die Hand.

Das Cover fand ich auf den ersten Blick einfach nur zuckersüß. Mir gefällt das hübsche Bild total gut, zudem ist es so schön kindgerecht und strahlt genau das richtige aus. Die Bilder setzten sich im inneren fort. Ich finde das die Bilder recht speziell sind und fast schon etwas comicartiges haben. Sie gefallen mir aber trotzdem richtig gut. Manchmal nehmen die Bilder eine ganze Seite ein, dann kommt wieder relativ viel Text mit relativ wenig Bild.

Meine Tochter ist dreieinhalb Jahre alt, das Buch jedoch ab fünf Jahren empfohlen. Trotzdem wollte sie unbedingt dass ich es ihr vorlese, was ich dann natürlich auch getan habe. Ich merkte schon, dass es relativ viel Text für sie war. Sie kann zwar einiges aushalten, da wir sehr viel vorlesen, aber das war dann doch etwas viel. Dies merkte ich vor allem dann, wenn es Seiten gab mit nur Text und keinem Bild. Dies finde ich aber völlig in Ordnung, da der Verlag das Buch ja auch für ältere Kinder empfiehlt. Und so würde ich diese Altersangabe komplett unterschreiben.

Die Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Ich fand sie unheimlich nett und süß erzählt. Sie vereint alles, was eine schöne Geschichte für Kinder haben muss. Tiere, Kinder, mit denen sich die Leser identifizieren können, Spannung und ein wunderbares Ende, mit dem alle zufrieden sein können. Auch der Schreibstil ist wunderbar kindgerecht und sogar meine dreieinhalb jährige Tochter hat fast alles verstanden.

Neben der Geschichte gibt es am Ende noch einen großen Teil mit weiteren Informationen. Es gibt Rezepte passend zum Buch, Wissen über Hunde und Hundesprache, eine Bastelanleitung und Erste-Hilfe-Tipps. Dies alles finde ich total super, denn da das Buch natürlich auch für etwas ältere Kinder geeignet ist und diese vielleicht auch an sachlichen Informationen über Hunde usw. interessiert sind, macht das das Buch zu einer runden Geschichte. 

Fazit:
Ein tolles Kinderbuch für Kinder ab 5 Jahren, welches mit einer schönen Erzählung, wunderbaren Bilder und tollen Informationen am Ende des Buches punkten kann.


Montag, 5. August 2019

Rezension "Die Sache mit der Motte und dem Licht"

Titel: Die Sache mit der Motte und dem Licht
Autor: Katharina Wolf
Verlag: Impress
Seitenzahl: 269
ISBN:  978-3-646-60507-5
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €


(c) Impress
Zum Inhalt:
Lenny ist Single. Auch die Anmeldung bei der Dating-App G-Stagramm hat ihn nicht weiter gebracht. Und dann ist da auch noch Nick. Nick, der immer gemeinsam mit ihm im Bus zur Schule fährt und von dem Lenny einfach nicht seine Augen lassen kann. Doch Nick beachtet ihn nicht, denn erst ist natürlich Hetero und wird von Mädchen nur so umschwärmt. Lenny hat sich beinahe damit abgefunden, bis auf einer Party etwas passiert, womit er so gar nicht gerechnet hätte.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch hat mich zuallererst mal der Titel angezogen, wie eben die Motte das Licht. Ich finde den Titel richtig cool und jetzt nach dem Lesen des Buches ergibt er noch mehr Sinn, als vorher schon.

Katharina Wolf kann toll schreiben und zog mich sofort in die Geschichte rein. Ich hatte förmlich das Gefühl, neben Lenny und seinen beiden Freunden im Bus zu sitzen und Nick anzustarren. Die Charaktere sind so lebensnah und realistisch beschrieben, dass ich mir gut vorstellen könnte, ihnen eines Tages einfach auf der Straße zu begegnen. Schön beschrieben fand ich auch die Freundschaft, die die drei miteinander verbindet.

Bei dem Buch handelt es sich um eine absolute Liebesgeschichte, die auch - was mich etwas überrascht hat - erotische Stellen enthält. Diese beschreibt die Autorin mit dem nötigen Feingefühl und der nötigen Ästehtik. Sie geht auch nicht komplett ins Detail, deutet mehr an, man ist also nicht mittendrin dabei. Trotzdem fand ich es schön, dass sie auch diese Szene mit reingenommen hat, auch wenn ich irgendwie nicht damit gerechnet hatte.

Von der ersten Seite an, fieberte ich mit Lenny mit und wünschte ihm so sehr sein Glück. Ich hoffte und litt mit ihm, denn Liebeskummer ist mir selbst nur zu bekannt und so konnte ich mir gut vorstellen, wie es ihm stellenweise ging. Nick fand ich zu Beginn nicht so richtig durchschaubar und er verhält sich auch nicht immer besonders nett, sodass es Seiten gab, bei denen ich am liebsten in das Buch gesprungen, ihn geschüttel und gepackt hätte. Im Verlauf der Geschichte versteht man dann als Leser immer besser, wieso sich Nick so verhält. Doch er machte es mir alles andere als einfach, ihn zu mögen.

Was ich in dieser Geschichte ebenfalls sehr schön finde, sind die Emotionen, die die Autorin transportiert. Hier hat sie genau das richtige Fingerspitzengefühl bewiesen. Ob es Lennys Verliebtheit auf der einen und tiefe Verzweiflung und Kummer auf der anderen Seite sind. Oder auch Nicks Verwirrtheit, Zerrissenheit und Scham. Für alles trifft Katharina Wolf genau den richtigen Ton, was ein absoluter Pluspunkt bei dieser Geschichte ist.

Und natürlich ist das Ende absolut schön und gelungen. Etwas anderes wie ein Happy-End hätte zu dieser Geschichte nicht gepasst und so bin ich sehr froh, dass sie genauso ausgegangen ist. Katharina Wolf hat mit dieser Geschichte zurecht den zweiten Platz beim Tolino Schreibwettberwerb gewonnen und ich hoffe auf viele weitere Bücher von ihr.

Fazit: 
Eine wunderbare Gay-Romance, die sich super lesen lässt. Katharina Wolf punktet mit tollen Charakteren, tiefen Emotionen und einer wunderschönen Liebesgeschichte.

Sonntag, 4. August 2019

Rezension "Zwischen Jetzt & Morgen"

Titel: Zwischen Jetzt & Morgen
Autor: Sabine Bartsch
Verlag: Books on demand
Seitenzahl: 200
ISBN: 9783744835862
Einbindungsart: Buch / ebook
Preis: 8,95 € / 0,99 €
Alter: ab 12

(c) Sabine Bartsch
Zum Inhalt:
Maryam soll Hannes Nachhilfe geben. Hannes, der coole, beliebte Typ aus ihrer Schule, der bei Maryam leichtes Bauchkribbeln auslöst. Maryam lässt sich darauf ein, ohne zu wissen, ob das ganze nicht doch eher dazu dient sie zu veralbern. Und dann ist da auch noch der Austauschschüler Liam, der ganz komisch auf seine Gastfamilie reagiert. Maryam versucht herauszufinden, woran das liegt und ist geschockt, als sie die Wahrheit erfährt. Und dann verschwindet Liam und alle geraten in große Gefahr.

Meine Meinung:
In letzter Zeit hatte ich ja wirklich Glück mit den Büchern, die ich mir ausgesucht habe. Sie haben mich gut unterhalten und ich konnte nur wenige Kritikpunkte finden. Leider gehört dieses Buch nicht dazu, denn mir hat es absolut gar nicht gefallen.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, aber am besten mit den Charakteren. Maryam fand ich von der ersten Seite an ganz schrecklich. Sie möchte eine Zynikerin sein und so verhält sie sich stellenweise auch. Sie beantwortet alle Fragen flapsig und ohne Ernst zu bleiben, was ich total daneben fand. Das verliert sich zwar im Verlauf der Geschichte, was ich aber eher angenehm fand. Auch die anderen Charaktere konnten bei mir gar nicht Punkten. Da ist Hannes, der völlig undurchsichtig ist, dann richtig Mist baut, nur um am Ende dann als reuiger Sünder dazustehen. Hä? Weitere Charaktere - deren Namen ich schon komplett vergessen habe - werden als so brutal dargstellt, dass es für mich fast unglaubwürdig wirkte, immerhin handelt es sich hier um Schüler und keine Erwachsenen. Versteht mich nicht falsch, ich bin durchaus im Stande mir vorzustellen, zu was auch Jugendlich in der Lage sein können, aber so kaltblütig über Mord nachzudenken, in dem Alter, halte ich für äußerst unwahrscheinlich.

Zu den Charakteren, die ich alle nicht besonders gelungen fand, kommt dann noch der Schreibstil, der mir leider auch gar nicht gefallen hat. Er war viel zu übertrieben jugendlich. Ich möchte wirklich niemanden angreifen, aber auf mich wirkte es so, als würde die Autorin, die jetzt nicht mehr unbedingt zwanzig ist, dies um jeden Preis in ihrem Schreibstil sein wollen. Das fand ich furchtbar anstrengend, denn nur mit den Begriffen "Arsch" und "Titten" erreicht man das jetzt nicht unbedingt. Auf mich wirkte das eher billig und eben viel zu gewollt.

Die Handlung selbst kann ich nicht wirklich einordnen. Es handelt sich nicht um eine Liebesgeschichte, viel eher geht es in die Thrillerrichtung. Das aber dann auch nur gegen Ende. Davor plätschert die Geschichte nur so dahin und ich fragte mich immer wieder, wieso ich diese eigentlich lese. Ich habe sogar mehrere Bücher dazwischen geschoben, weil mir die Handlung so belanglos vorkam. Ich gebe zu, dass ich am Ende sogar für kurze Zeit gefesselt war und die Geschichte auch ganz kurz recht spannend fand, doch dann kommt das Ende und alles ergibt wieder überhaupt keinen Sinn. Da rennen Charaktere blauäugig in Gefahren und lassen sich von anderen Jugendlichen fast umbringen, ohne Grund ???? Da taucht ein Charakter einfach wieder auf, von dem man sich schon fragte wo er abgeblieben ist. Die Polizei scheint auch auf ganzer Linie zu versagen und die Eltern des verschwundenen Liam sind die ganze Zeit nur am Weinen und planlos in der Gegen rumrennen.

Ich gebe zu, dass meine Rezension recht hart klingt und ich möchte die Autorin auch gar nicht persönlich angreifen. Doch ich merke einfach, je mehr ich über die Geschichte nachdenke, desto absurder kommt sie mir vor. Vielleicht hätte sie einfach auch noch ein paar Seiten mehr gebraucht, denn das Buch ist schon sehr kurz, um sie etwas zu entzerren und der Handlung mehr Raum zum Atmen zu geben. Mir hat sie so leider nicht gefallen.

Fazit:
Mein Flop des Monats, wenn nicht sogar des bisherigen Jahres. Leider hat mir das Buch gar nicht gefallen und mir fällt kein wirklicher positiver Punkt ein, mit dem ich euch das Buch ans Herz legen könnte.

Samstag, 3. August 2019

Rezension "Begin again"

Titel: Begin again
Autor: Mona Kasten 
Verlag: Lyx
Seitenzahl: 484
ISBN: 978-3-7363-0247-1
Einbindungsart: Broschiert / ebook
Preis: 12,00 € / 9,99 €
Alter: New Adult
Reihe: Band 1 / ?

(c) Lyx
Zum Inhalt:
Allie möchte nur eines. Weg von Zuhause, weg aus dem goldenen Käfig und das studieren was ihr Spaß macht. Auf der Suche nach einer Wohnung, landet sie bei Kaden, einem undurchsichtigen Jungen Mann, der zunächst nichts als abweisend zu ihr ist. Er stellt jede Menge Regeln auf, die das Zusammenleben nicht gerade einfacher machen. Doch mit der Zeit beginnt Allie hinter seine harte Schale zu blicken und merkt, dass da irgendetwas ist, was Kaden sehr zu schaffen macht. Doch er ist nicht alleine mit einem düsteren Geheimnis. Auch Allie schleppt einiges mit sich herum und so scheint es unmöglich, dass die beiden sich näher kommen.

Meine Meinung:
Dieses Buch lag einfach mal viel zu lange auf meinem SUB. Eigentlich könnte ich meine Rezension damit schon beenden, denn dieser Satz sagt eigentlich alles aus, was ich empfinde. Denn ich LIEBE diese Geschichte. Band zwei bis vier durften sofort danach einziehen und das obwohl ich mir geschworen habe, nicht ständig neue Bücher zu kaufen.

Mona Kasten kann schreiben und wie. Ich habe schon so viel von ihr gehört, so oft ist sie mir in der Bloggerwelt begegnet, doch nie habe ich zu einem Buch von ihr gegriffen, weil ich eigentlich dachte, dass das so gar nicht meins ist. Wie sehr ich mich damit getäuscht habe, habe ich nun gemerkt. Die Geschichte ging mir dermaßen unter die Haut, dass ich sie im Urlaub förmlich inhaliert habe. Eigentlich wollte ich sie nur mal anlesen, weil ich auf der Suche nach neuem Lesestoff war, tja und dann blieb ich halt einfach an ihr hängen.

Allie und Kaden sind zwei Charaktere, die wahrlich nicht einfach sind. Sie tragen beide recht heftige Päckchen mit sich herum und als Leser kommt man erst nach und nach dahinter, was das eigentlich ist. Wunderbar zu beobachten fand ich die Entwicklung der beiden, vor allem die von Kaden. Zu Beginn noch kalt wie Eis und völlig unnahbar, so macht er mit der Zeit immer mehr auf und man sieht immer mehr von seiner Seele und seinen Facetten. Auch seine innere Zerrissenheit stellt Mona Kasten sehr gut dar, denn es gibt nicht nur einmal einen heftigen Rückschlag, bei dem ich ihn regelrecht gehasst habe.

Die Handlung ist extrem fesselnd und spannend. Ich wollte so unbedingt wissen, was in der Vergangenheit der beiden passiert ist, dass sie so Schwierigkeiten im Leben haben. Da kommen wirklich düstere Geheimnisse zutage und eine Mutter, die einfach nur zum Weglaufen ist. Auch hier kann ich mal wieder sagen, dass ich von der ersten Seite an komplett an das Buch gefesselt war. Einmal mehr habe ich gemerkt, dass New Adult im Moment genau mein Ding ist und ich definitiv spätestens seit heute "Team Woodshill" bin.

Die Beziehung zwischen Allie und Kaden erlebt einige Höhen und Tiefen und auch das fand ich sehr spannend zu beobachten. Neben der Entwicklung der Charaktere, entwickelt sich nämlich auch diese immer weiter. Und natürlich kommt es dann zwangsläufig auch zu einigen prickelnden Szenen. Diese sind aber sehr gewählt plaziert und zudem total schön beschrieben. Ich habe absolut nichts gegen Sex in Büchern, doch muss er immer in der richtigen Dosis stattfinden, sonst kann ich auch gleich einen Porno schauen. Mona Kasten hat genau das geschafft und so neben einer tollen Liebesgeschichte auch noch ein paar erotische Szenen eingebaut, die wirklich toll zu lesen sind.

Fazit:
Ein wunderbares Buch. Ein toller Auftakt zu einer Reihe, von der ich am liebsten jetzt sofort alle weiteren Bände lesen würde. Woodshill hat jetzt schon mein Herz erobert und ich freue mich schon darauf bald wieder dahin zurückzukehren.


Freitag, 2. August 2019

Rezension "The Beauty within"

Titel: The Beauty within
Autor: Theresa Zwirner
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 214
ISBN:  978-3-646-60517-4
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14

(c) Impress
Zum Inhalt:
Mia ist glücklich mit ihrem Leben. Sie ist beliebt, hübsch und hat tolle Freundinnen. Doch von einem Tag auf den anderen, ist nichts mehr so, wie es einmal war. In ihrem Haus bricht ein Brand aus, ihre Mutter stirbt, sie selbst kommt zwar mit dem Leben davon, hat aber fortan eine große Narbe im Gesicht. Mia zieht sich von allen zurück. Bis sie Jonah kennenlernt und mit ihm gemeinsam einen Schreibkurs besucht. Jonah, der ihr zeigt, dass das Leben wertvoll ist und sie immer noch genauso toll und hübsch wie vor dem Brand.

Meine Meinung:
Leute, schaut euch mal das Cover an. Ist das nicht einfach nur der Hammer und ein absoluter Hingucker. Ich liebe es und könnte es die ganze Zeit einfach nur anstarren. Schon alleine das Cover wäre ein Grund für mich gewesen mir das Buch zuzulegen und zu lesen, doch auch der Inhalt hat mich sofort überzeugt.

Als Leser begegnet man Mia erstmal vor dem Brand, der ihr komplettes Leben verändert hat. Zu dieser Zeit ist sie kein wirklich sympathischer Charakter. Ihre beste Freundin mobbt alle um sich herum und ist alles andere als freundlich zu ihrer Umwelt. Mia schaut in den meisten Fällen nur zu, greift nicht ein und ist froh, dass sie nicht das Opfer ist. Dies ändert sich mit dem Feuer schlagartig und Mia beginnt sich zu verändern. Zieht sie sich zunächst zurück, so merkt man auch als Leser, wie sich ihre Persönlichkeit ändert und sie immer sympathischer wird. Ich konnte sie immer besser verstehen und begann mit ihr zu leiden und mitzufiebern. Ich wünschte ihr, dass es für sie bergauf ging.

Und das tat es, mit Jonah und dem Schreibkurs. Was mir besonders gut gefiel, ist dass der Schreibkurs auf dem Schloss Solitude in Stuttgart stattfindet, denn da habe ich kirchlich geheiratet. Ich finde das immer noch so witzig, denn ich mag Bücher sehr, die in einer Umgebung stattfinden, die ich kenne. Der Schreibkurs selbst ist unterhaltsam und spannend beschrieben. Ich habe so mit Mia und Jonah mitgefiebert, denn es läuft natürlich nicht alles glatt und vor allem Mia hat - aufgrund ihrer Narbe - sehr mit allem zu kämpfen.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig toll. Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite genossen und war traurig, als es dann auch schon wieder vorbei war. Hier stimmt einfach alles. Vom Cover, über den Verlauf der Geschichte, bis zu deren Ende. Das Setting, der Handlungsort und das Thema Bücher und Schreiben, tun ihr übriges, dass das Buch trotz des tragischen Beginns beste Unterhaltung bietet.

Fazit:
Eine wunderbare Geschichte, die zeigt, dass es so viel wichtigeres im Leben gibt, wie einfach nur gut auszusehen. Die Autorin kann klasse schreiben und unterhalten. Ein grandioses Buch mit einem grandiosen Cover, dass unbedingt gelesen werden muss.