Donnerstag, 16. August 2018

Rezension "Baby - vorher ... nachher""

Titel: Baby - vorher ... nachher"
Autor: Shiva Shaffii / Elisa Bastet
Verlag: Heyne
ISBN:  978-3-453-60413-1
Seitenzahl: 192
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €

(c) Heyne
Meine Meinung:
Wer kennt das nicht? Bevor man ein Kind bekommt, sagen einem alle anderen "es wird sich so viel ändern", "genießt noch die restliche Zeit zu zweit", "schlaft nochmal so richtig schön aus", usw. Und man selbst denkt sich dann, so schlimm wird es sicher nicht werden. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es nicht schlimm in dem Sinn ist, aber dennoch eine richtig krasse und heftige Veränderung, auf die man sich auch einfach nicht vorbereiten kann. Man gibt sich selbst - zumindest für eine ganze Weile - ziemlich auf und hat kaum noch Zeit für die Dinge, die man vor der Geburt getan hat. Natürlich ist hier jedes Kind und jede Eltern anders. Die einen nehmen sich die Zeit, die anderen sind von ihren Kindern so gefordert, dass sie selbst auf der Strecke bleiben,

Dieses Buch nimmt sich genau dieses Thema vor und zwar auf sehr humorvolle Art und immer mit einem Augenzwinkern. Es ist ein perfektes Geschenkt zur Geburt. Text ist kaum welcher vorhanden, dafür sind alle Seiten farbig illustriert, sodass man selbst wenn man durch das neue Baby wenig Zeit hat, immer wieder in diesem Buch blättern kann und viele Dinge zum Schmunzeln und sich selbst sicher auch oft wieder findet.

Auf humorvolle Weise stellt man fest, in wie vielen kleinen Bereichen des Lebens sich doch etwas ändert. Wie sich die Prioritäten verschieben und auf was man plötzlich zu achten beginnt. Und so haben sicherlich auch Eltern von schon etwas größeren Babys etwas zu lachen. Denn je älter das Baby ist umso mehr Seiten findet man, die einem bekannt vorkommen. Das geht von "Zeit für sich" über "Reisegepäck" bis zur Frisur und dem Essverhalten. Auf der linken Seite bekommt man immer ein aussagekräftiges Bild präsentiert, wie es vor dem Baby war und auf der rechten wie es sich mit Baby bzw. Kind verändert hat. Selbst jetzt während der Rezension musste ich nur eine Seite aufschlagen und fing schon wieder an zu schmunzeln.

Den Preis von knapp 10 € finde ich vielleicht etwas hoch gegriffen, da das Buch hierfür doch recht wenig Inhalt besitzt und auch nicht besonders aufgemacht ist. Hätte man hier eine schöne kleine Hardcoverausgabe gemacht, die perfekt zum Verschenken gewesen wäre, hätte ich es etwas schöner gefunden. So bleibt leider ein Taschenbuch, welches recht schnell die Gebrauchsspuren sehen lässt.

Fazit:
Ein äußerst amüsantes Buch, welches mich gut unterhalten hat und ein tolles Geschenk für alle (frischgebackenen) Eltern ist. Jeder von euch wird sich in der ein oder anderen Situation wiederfinden und etwas zum Lachen haben. 



Sonntag, 12. August 2018

Rezension "Das Fabelmädchen"

Titel: Das Fabelmädchen
Autor: Cosima Lang
Verlag: Carlsen
ISBN:  978-3-646-60419-1
Seitenzahl: 283
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Selibra Winterkind ist das Fabelmädchen. Sie wacht über die Bibliothek der neun Königreiche. Für jeden Bücherwurm eine wirklich tolle Aufgabe, doch auch eine sehr einsame. Wäre da nicht ihr persönlicher Leibwächter Dominik, der gleichzeitig ihr bester Freund ist wäre sie komplett auf sich gestellt. Als eine merkwürdige Dunkelheit die neun Königreiche befällt und alle Pflanzen zerstört, ist es an ihr, diese aufzuhalten. Mit dem Wissen dass ihr die Bibliothek mit auf den Weg gibt und loyalen Weggefährten an ihrer Seite macht sie sich auf die lange und beschwerliche Reise um der Dunkelheit Einhalt zu gebieten. Doch dies gestaltet sich schwerer, als zunächst angenommen, befindet sich doch ein Verräter innerhalb der neun Königreiche.

Meine Meinung:
Bücher, die von Büchern und Bibliotheken erzählen, sind für mich als Bücherwurm grundsätzlich ein Highlight. Doch hier brauchte ich tatsächlich einige Zeit, bis ich mit der Geschichte warm wurde. Die magische Bibliothek, die ein Eigenleben führt und das sonderbare Leben von Selibra, brauchten ihre Zeit bis sie mich erreichten.

Doch dann gefiel mir die Geschichte wirklich gut. Cosima Lang arbeitet ihre Figuren detailliert und liebevoll aus. Alle wirken glaubwürdig und auf ihre eigene Art authentisch. Zudem merkt man, dass alle mehr Facetten besitzen, als es zunächst den Anschein hat. Besonders Wolf - einer von Selibras Weggefährten - gefiel mir hier sehr gut.

Auch Spannung lässt die Geschichte nicht vermissen. Die Dunkelheit ist zunächst nur wenig greifbar. Man weiß, dass sie irgendwie durch einen Verräter ausgelöst wurde, doch wer dieser ist, bleibt lange im Dunkeln. Und so rätselte ich und war auf jeder Seite gespannt, ob Selibra und ihre Freund wohl in eine Falle tappen würden.

Die Umgebung der neun Königreich gefiel mir ebenfalls sehr gut. Es war erschreckend zu beobachten, wie diese sich im Verlauf der Geschichte veränderten und immer mehr kaputt gingen. Auch Bergland gefiel mir richtig gut. Die Welt die Cosima Lang unter der Erde erschaffen hat, gefiel mir sogar fast noch besser, als die der neun Königreiche. Hier hat Lang wirklich Schreibtalent bewiesen und tolle Bilder in meinem Kopf entstehen lassen.

Und wie es sich für eine gute Geschichte gehört, durfte auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen. Diese findet zwar nur am Rand statt und findet vor allem im Ende ihren Höhepunkt, doch ist sie über fast die komplette Geschichte, zumindest unterschwellig präsent. Dies gefiel mir sehr gut, so nimmt sie keinen übertrieben großen Raum ein und lässt der Handlung genug Platz zum Atmen.

Fazit:
Eine Geschichte, die uns Leser in die neun Königreiche enführt, Bekanntschaft mit der Dunkelheit machen lässt und dabei nie vergessen lässt, dass die Liebe auch in der Dunkelheit bestehen kann, bis zum Ende hoffnungsvoll bleibt und am Ende das Gute gewinnen lässt.

Sonntag, 29. Juli 2018

Rezension "Die unglaublichen Untaten des Bermudadreiecks"

Titel: Die unglaublichen Untaten des Bermudadreiecks
Autor: Cari Ehrhardt
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-55374-4
Seitenzahl: 192
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 12,00 € / 7,99 €
Alter: ab 9

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Linus hat einen Detektivclub gegründet. Doch was ist ein Detektivclub ohne ein Fall, denn er lösen kann? Da wird der Detektivclub schnell überflüssig. Und um das zu verhindern, gründet sein großer Bruder Lennard eine Verbrecherbande. Damit will er seinem kleinen Bruder Fälle liefern, die er lösen muss. Schnell merkt Lennard jedoch, dass er sich mit Verbrechen eigentlich so gar nicht auskennt und das alleine sowieso total schwierig ist und außerdem keinen Spaß bringt. Und so holt er sich ein Mädchen aus seiner klasse und einen Jungen mit zwielichtigem Ruf ins Boot. Gemeinsam machen sie Pläne, die jedoch recht schnell schief zu gehen drohen.

Meine Meinung:
Dieses Kinderbuch hat mich wegen dem lustigen Titel und dem lustigen Cover sofort angesprochen. Ich war gespannt, wer das Bermudadreieck ist und was für unglaubliche Taten sie auf Lager haben.

Zunächst lernt man die beiden Brüder Linus und Lennard kennen. Linus, der ein kleiner Hypochonder ist und sich alle möglichen Krankheiten einbildet und sich nun in den Kopf gesetzt hat, einen Detektivclub zu gründen. Lennard, der große Bruder, der seinen kleinen Bruder eigentlich nur beschützen will und schnell merkt, dass er ihm bei der Detektivsache helfen muss, sonst wird das nichts.

Die Geschichte sprüht vor Witz und ist herrlich amüsant zu lesen. Sie ist absolut kindgerecht geschrieben und auch nicht zu spannend für das angegebene Alter. Denn natürlich sind die Fälle, die sich Linus mit seinen Freunden ausdenkt, mehr als harmlos und so braucht man nicht befürchten, dass die Kinder beim Lesen Angst bekommen könnten.

Ich finde die Geschichte trifft die Zielgruppe perfekt und vermute, dass die Kinder bei dieser Geschichte viel zu lachen haben werden. Denn natürlich passieren auch die ein oder anderen Missgeschicke, zudem verkleiden sich die Kinder total lustig und auch Lennards Oma ist nicht von schlechten Eltern. Sie unterstützt die Kinder bei ihren Ideen und mischt sofort mit.

Der Schreibstil ist leicht zu lesen und auch der Umfang der Geschichte dürfte für 9-jährige kein Problem sein. Zu Not müssen die Eltern halt vorlesen, da die knapp 200 Seiten, zumindest einen etwas geübteren Leser erfordern.

Ich nehme an, dass dieses Buch den Auftakt zu einer Serie bietet, denn einiges bleibt offen und scheint erst in Nachfolgebänden geklärt zu werden. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es mit Linus und seinem Detektivclub und Lennard und dem Bermudadreieck weitergeht und ob es genauso witztig und spannend bleibt.

Fazit:
Ein spannendes und witziges Kinderbuch, welches genau richtig für die angegebene Zielgruppe ist.

Rezension "Clean"

Titel: Clean
Autor: Juno Dawson
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-58382-6
Seitenzahl: 400
Einbindungsart: ebook
Preis: 17,99 €
Alter: ab 14


(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Lexi ist reich und berühmt und hat ein Problem. Und dies ist kein kleines Problem, sondern eines, welches sie fast ihr Leben gekostet hätte. Lexi ist schwer drogenabhängig und das mit gerade einmal 17 Jahren. Ihr Bruder beschließt sie in eine luxeriöse Entzugsklinik zu bringen, denn er möchte seine Schwester nicht verlieren. Lexi ist alles andere als begeistert und wehrt sich zunächst mit Händen und Füßen. Doch plötzlich merkt sie durch Gespräche mit anderen und ihren Psychologen, dass einiges in ihrem Leben mächtig schief gelaufen ist und sie dringend etwas ändern muss. Sie findet immer mehr zu sich selbst und lernt auch noch Brady kennen, der ihr schnell mehr bedeutet, als sie sich eingestehen will. 

Meine Meinung:
Puh, dieses Buch ist wahrlich nichts für schwache Nerven. Es ist schonungslos, es schockt und berührt zu gleichen Teilen.

Schon ab der ersten Seite, wird man als Leser ohne Rücksicht in die Geschichte hineingeworfen. Man lernt Lexi an ihrem absoluten Tiefpunkt und vollgepumpt mit Drogen kennen und begleitet sie auf ihrem knallharten Entzug, mit allem was dazu gehört. Dawson nimmt hier kein Blatt vor den Mund und beschreibt schonungslos, wie so ein Entzug abläuft und was mit dem Körper von Lexi passiert. Von Seite zu Seite, war ich mehr schockiert, doch auch auf eine ganz spezielle Art gefesselt und fasziniert. So nah war ich noch nie an einem Drogenentzug dran und ich finde es gut, dass die Autorin hier ein Tabu bricht.

Die Zeit in der Klinik ist wahnsinnig authentisch, berührend und schockierend. Man lernt verschiedene Charaktere kennen, die alle ihr Päckchen zu tragen haben und nicht ohne Grund dort sind. Man darf Erfolge aber auch tiefe Rückschläge beobachten und erlebt dabei ohne Filter, wie hart so ein Entzug sein kann, wie hart psychische Erkrankungen sind und wie hart es ist, damit zu leben und diese zu bekämpfen. Die Charaktere sind facettenreich, authentisch und jeder auf seine Art einzigartig. Die Autorin schaffte es, dass ich zu jedem einen Bezug bekam, mitlitt und mitfieberte und schockiert war, wenn eine Geschichte mal nicht gut ausging.

Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl, dass die Autorin irgendetwas beschönigen möchte. Sie entführt uns in eine Welt voller Glamour und Reichtum und zeigt dabei deutlich die Schattenseiten auf, die dieses Leben, des nichts tun müssens, mit sich bringt.

Gemeinsam durchlebt man mit Lexie Höhen und Tiefen, Erfolge und Rückschläge und genau dies macht die Geschichte so glaubwürdig. Nichts läuft glatt, immer wieder wird man von einer neuen schrecklichen oder traurigen Begebenheit überrascht und doch wächst Lexie im Verlauf der Geschichte über sich hinaus und man merkt, wie stark diese junge Frau ist, die doch einfach nur leben möchte.

Die Geschichte vermittelt zudem einen recht guten, schockierend offenen Eindruck, was Drogen anrichten können. Sie kommt so unterschwellig auch mit einer Mahnung daher, ohne diese mit dem erhobenen Zeigefinger zu tun. Ich finde dieses Buch ist wichtig, es sollte von vielen Jugendlichen gelesen werden, die in ihrem Leichtsinn vielleicht unterschätzen, was Drogen alles anrichten können. Dieses Buch klärt ganz nebenbei auf und liefert eine Geschichte, die zu Herzen geht und sich tief in meinem Gehirn verankert hat. Die Bilder, die durch sie bei mir entstanden sind, werde ich so schnell sicher nicht los und so empfehle ich dieses Buch euch allen. Lest es und lasst euch von Lexie auf eine spannende und emotionale Reise mitnehmen, die am Ende doch irgendwie auch gut ausgeht. 

Fazit:
Ein tolles Buch, das aufklärt, schockiert und berührt zu gleichen Teilen. Es nah mich mit auf eine emotionale Reise und wird mich so schnell sicher nicht loslassen. Ein wichtiges Buch, dass den Missbrauch mit Drogen und die Folgen davon schonungslos aufzeigt.

Rezension "Thunder - Donner meines Herzens"

Titel: Thunder - Donner meines Herzens 
Autor: Laini Otis
Verlag: Carlsen
ISBN:  978-3-646-60436-8
Seitenzahl: 310
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Lula und Fayn sind wie füreinander geschaffen und doch schaffen sie es einfach nicht zueinander zu finden. Seit sie Kinder sind und sich im Feriencamp kennenlernten sind sie beste Freunde. Die beiden sind die klassischen Außenseiter, die beide große Probleme mit sich herum schleppen. Lula muss sich immer überall festhalten, weil sie sonst das Gefühl hat zu stürzen und Fayn kann nichts fühlen, seine Emotionen liegen auf Eis. Jahr für Jahr sind sie sich nahe, die Verbundenheit der beiden mit Händen greifbar. Doch immer wieder werden ihnen Stein in den Weg gelegt und sie schaffen es nicht sich einzugestehen, dass sie viel mehr als Freundschaft verbindet. Doch irgendwann lässt sich auch das nicht mehr verleugnen und der Donner geht unaufhaltsam über ihnen nieder.

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, dass ich zunächst etwas Schwierigkeiten hatte, in diese Geschichte hineinzufinden. Die beiden Charaktere machten es mir nicht gerade einfach, denn ihre psychischen Auffälligkeiten wurden recht schnell anstrengend.

Vor allem Lula ging mir ziemlich schnell auf die Nerven. Da sie als Kind einmal unglücklich gestürzt ist hat sie seit dem das Gefühl, immer zu fallen. Sie wird zur Außenseiterin und ist allein, bis sise auf Fayn trifft, der ebenfalls emotional nicht auf der Höhe ist. Ich muss sagen, dass mir das zunächst ein bisschen viele Probleme auf einmal waren und ich dadurch nicht so gut mit der Geschichte klar kam.

Ich brauchte eine ziemlich lange Zeit um mit den Geschehnissen und den Charakteren warm zu werden. Doch dann fing ich an die Geschichte gerne zu lesen. Ich fand es spannend Lula und Fayn auf ihrem Weg zu begleiten und zu erleben, wie sie älter wurden und sich veränderten. Sie ging zur Schule und irgendwann zur Uni. Doch sie waren sich stets verbunden und mochten sich immer. Als Leser ist einem klar, dass die beiden eigentlich zusammen gehören, doch merken beide das nicht wirklich. Sie sind mit ihren Problemen beschäftig und glauben nicht, dass sie in der Lage sind eine echte Beziehung zu führen. Als sie dies dann merken, ist es fast zu spät.

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir gut und der Spannungsbogen den sie aufbaut, schaffte es irgendwann mich zu kriegen und mitzureisen. Ebenfalls muss ich zugeben, dass die Charaktere richtig gut ausgearbeitet sind und Tiefe besitzen. Die psychischen Probleme der beiden haben Hand und Fuß und sind logisch dargestellt. Ebenfalls machen diese eine glaubwürdige Entwicklung durch und sind nicht plötzlich ohne Grund verschwunden und alles ist Friede, Freude, Eierkuchen.

Das Ende gefiel mir richtig gut und rundet die Geschichte perfekt ab. Die Autorin schafft einen würdigen Abschluss für die Charaktere und bleibt dabei immer glaubwürdig. Letztendlich bin ich richtig zufrieden mit der Geschichte und habe sie sehr gerne gelesen.

Fazit:
Eine Geschichte, bei der mir der Einstieg etwas schwer fiel, die mich aber in ihrem weiteren Verlauf immer mehr überzeugte, mit gut ausgearbeiteten Protagonisten punkten kann und mit einem Ende überzeugt, dass für alle gut ist.

Rezension "Was vom Sommer übrig ist"

Titel: Was vom Sommer übrig ist
Autor: Tamara Bach
Verlag: Carlsen
ISBN:  978-3-551-58242-3
Seitenzahl: 144
Einbindungsart: Hardcover / Taschenbuch / ebook
Preis: 12,90 € / 6,99 € / 6,99 €
Alter: ab 14

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Louise und Jana. Zwei Mädchen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und doch schweißt sie dieser Sommer zusammen, wie kein anderer. Beide sind einsam und beide brauchen eine Freundschaft dringender denn je. Da ist Louise, die dringend Geld für ihren Führerschein braucht und sich dabei ziemlich übernimmt und bald nicht mehr weiß wo ihr der Kopf steht. Und dann ist das Jana, das Mädchen, dessen Eltern seit einem schrecklichen Unglück nur noch im Krankenhaus sind, sogar ihren Geburtstag vergessen und absolut keine Zeit mehr für sie haben. In ihrer Einsamkeit treffen die beiden Mädchen aufeinander und brechen aus, aus einem Kreislauf, der sie beide unglücklich gemacht hat.

Meine Meinung:
Dies ist nicht mein erstes Buch von Tamara Bach. Und doch musste ich mich auch dieses Mal wieder sehr an ihren Schreibstil gewöhnen.

Denn Tamara Bach schreibt sehr ungewöhnlich und auf den ersten Blick auch komisch. Wobei ich je länger ich las, immer zufriedener wurde und den Schreibstil immer mehr genießen konnte. Mit Worten lässt sich dieser Stil nur schwer beschreiben, den muss man selbst gelesen haben um zum Verstehen was ich meine. Doch Tamara Bach schafft es, auf unvergleichliche Art mit Worten, aber auch mit weglassen von Text und Lücken, Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen, die toll sind. Sie braucht so wenige Worte um Gefühle und Atmosphäre zu transportieren, dass ihre Art zu Schreiben echte Kunst ist. Man muss sich zwar eine Weile daran gewöhnen, doch dann bekommt man so viel von ihr, dass man das Buch kaum mehr aus der Hand legen kann und möchte.

Mit Louise und Jana schafft Bach zwei starke Charaktere, die auf der einen Seite komplett unterschiedlich sind, doch auf der anderen Seite auch irgendwie extrem ähnlich. Ich fand es spannend zu verfolgen, wie erst beide getrennt voneinander leben und ihre Leben sich dann eines Tages kreuzen und sie von da an verbunden sind und der anderen helfen, einen Ausweg aus ihrem Trott zu finden.

Das Buch berührte mich emotional und nahm mich mit auf eine Reise, in der ich Gleichgültigkeit und Einsamkeit ausgesetzt war, aber auch die Werte von Freundschaft erlebte und feststellen musste, dass es nicht immer zwei gleiche Charaktere braucht um befreundet zu sein und das ungewöhnliche Konstellationen viel spannender sind.

Gemeinsam mit Louise und Jana erlebte ich wie die Geschichte sich entwickelte und vorwärts ging. Wie die beiden Charaktere sich veränderten und gemeinsam einen Weg aus ihrer Einsamkeit fanden. Mir gefiel die Dynamik dieser Erzählung extrem gut und merkte recht schnell, dass die geringe Anzahl an Seiten genau richtig für diese Geschichte ist. Denn mehr hätte ihr die Dynamik genommen und die Geschichte verwässert.

Fazit:
Eine emotionale und dynamische Geschichte, die vom tollen Schreibstil der Autorin profitiert und Charaktere bietet, die im Verlauf der Geschichte wachsen und sie zu einem ganz besonderen Erlebnis machen.

Mittwoch, 11. Juli 2018

Rezension "Salz für die See"

Titel: Salz für die See
Autor: Ruta Sepetys
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-56023-0
Seitenzahl: 416
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 19,99 € / 13,99 €
Alter: ab 14

(c) Königskinder
Zum Inhalt:
Der zweite Weltkrieg steht kurz vor dem Ende. Allerorts fliehen die Menschen und versuchen sich vor der Roten Armee in Sicherheit zu bringen. So auch Emilia, Joana und Florian. Jeder der drei trägt ein Geheimnis mit sich herum und jeder der drei möchte nichts als überleben. Gemeinsam begeben sie sich auf die gefährliche Reise nach Gotenhafen um dort das vermeintlich sichere Schiff zu erreichen, welches sie weg aus dem Kriegsgebiet bringt. Was sie jedoch nicht wissen, ist dass die lebensgefährliche Reise mit der Schifffahrt erst beginnt und es in den Sternen steht, wer diese überlebt.

Meine Meinung:
Der Untergang der Wilhelm Gustloff ist längst nicht so prominent wie der der Titanic. Dabei starben bei diesem Unglück jedoch viel mehr Menschen. Die Stiefmütterlichkeit, mit der dieses Unglück behandelt wird, liegt vermutlich vor allem daran, dass auf der Gustloff viele Nazis waren, die in den kalten Fluten ihren Tod fanden. Doch es darf nicht vergessen werden, dass auch viele Zivilisten und Unschuldige an Bord waren und so finde ich es richtig klasse, dass Ruta Sepetys das Schweigen um den Untergang der Gustloff bricht und eine spannende, wie auch berührende Geschichte rund um dieses Unglück schafft.

Da ich selbst vorher noch nie vom Untergang der Gustloff gehört oder gelesen hatte, betrat ich mit dieser Geschichte völliges Neuland. Wie Sepetys historische Fakten mit Fiktion mischt ist auf unnachahmliche Weise gekonnt und faszinierte mich bereits ab der ersten Seite. Ich hatte offen gestanden nicht erwartet, dass diese Geschichte so eine Sogwirkung auf mich ausüben würde, doch das tat sie. Dies änderte sich auch bis zum Ende nicht.

Septeys schaffte es zudem mich von Seite eins an zu berühren. Eigentlich geht es mir immer so, wenn ich Bücher lese, die zur Zeit des zweiten Weltkriegs lese. Ich muss häufig schlucken, stellenweise sogar mit den Tränen kämpfen, so schrecklich finde ich die Geschehnisse. Bei dem Gedanken daran, dass es damals wirklich so zuging, dreht sich mir der Magen um. Sepetys transportiert mit ihrer Geschichte, diese bedrückende Stimmung perfekt. Ich hatte das knallen der Gewehre und das Schreien der Menschen in den Ohren, den Geruch von Schießpulver in der Nase und spürte die Kälte der Nacht auf meinen Armen.

Sepetys kann einfach unfassbar gut schreiben. Die kurzen Kapitel fand ich richtig super, so bekam die Geschichte eine Dynamik, die sich verselbstständigte und nicht mehr aufhalten ließ. Auch die Spannung war mit Händen greifbar. Sepetys springt so schnell zwischen den Protagonisten hin und her, dass die Seiten nur so dahinflogen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte weitergeht.

Als die Protagonisten dann die Gustloff und den Hafen erreichen, bekommt die Geschichte nochmal eine ganz neue Dynamik. Die dramatischen Zustände dort waren ebenso mit Händen greifbar, schockierten mich und machten mich traurig. Und trotzdem schwebte über allem auch ein stückweit Hoffnung. Hoffnung auf ein neues, ein besseres Leben. Sepetys schafft es, alles glaubwürdig wirken zu lassen und so muss man als Leser auch den ein oder anderen Verlust hinnehmen, der zwar nicht schön, aber realistisch ist.

Am Ende des Buches gibt es noch einen kurzen Ausflug in die Historie. Man erfährt was Tatsache war und was der Fiktion der Autorin entsprang. Das rundet das Buch wunderbar ab und macht es zu einer gelungenen Geschichte, die ich noch lange im Kopf und im Herzen behalten werde.

Fazit:
Ein weiteres Königskind, das mein Herz berührt, gebrochen und wieder zusammen gesetzt hat. Sepeteys unvergleichbarer Schreibstil macht "Salz für die See" zu einer emotionalen Reise, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Rezension "Die Schule der magischen Tiere - Licht aus"

Titel: Die Schule der magischen Tiere - Licht aus
Autor: Margit Auer
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-31676-9
Seitenzahl: 224
Einbindungsart: Hardcover / Taschenbuch / ebook
Preis: 9,99 € / 6,99 € / 6,99 €
Alter: ab 8

(c) Carlsen
Meine Meinung:
Dies ist der dritte Band rund um die Schule der magischen Tiere. Mittlerweile habe ich diese Kinderbuchreihe wirklich lieb gewonnen und finde ich sie richtig nett zu lesen. Ich freue mich schon darauf, wenn meine Kinder im entsprechenden Alter sind und diese Reihe selbst lesen können.

Ich finde diese Reihe ist perfekt für das angegebene Alter geeignet und das beweist auch der dritte Band erneut. Auch dieses Mal bekommen wieder neue Kinder ihre magischen Tiere, z.B. Eddy die Fledermaus Eugenia, die mit ihrem Sprachfehler, herrlich niedlich ist. Die vielen Wiederholungen fand ich als Erwachsene etwas anstrengend, doch für Kinder ist das genau richtig so.

"Licht aus" erzählt von einer Übernachtung der Schulklasse in der Schule, die sogar richtig spannend wird. Denn natürlich bleiben die Kinder nachts nicht brav in ihren Betten liegen. Nein, sie stehen auf und machen die Schule unsicher. Sie erkunden den geheimnisvollen und zugleich gruseligen Keller der Schule und geraten dabei sogar in eine recht brenzlige Situation. Zum Glück befreien die magischen Tiere sie daraus und am Ende ist natürlich alles gut. Sogar Helene, die bisher recht zickig war, wird durch ihren magischen Kater plötzlich recht zahm.

Mir gefällt die Idee, dass in jedem Band eine oder zwei neue Kinder die Hauptrolle spielen und näher vorgestellt werden. In diesem Band sind das Eddy und Eugenia. Auch die anderen Kinder, die schon magischen Tiere haben, spielen weiterhin eine Rolle. Und natürlich auch Mortimer Morrison und ihre Lehrerin.

Die lustigen Karikaturen zwischendurch lockern die Geschichte auf. Zudem können sich die Kinder die Tiere so besser vorstellen und haben ein Bild vor Augen, wie die Tiere aussehen. Trotz allem bleibt natürlich genug Spielraum für die eigene Fantasie.

Durch die vielen Wiederholungen und die Erwähungen der Vorkommnisse aus den vorherigen Bänden kann man das Buch auch problemlos ohne Kenntnisse der Vorgänger lesen, was ich ebenfalls schön finde. Jedes Kind und jedes Tier wird zudem zu Beginn nochmal vorgestellt, was Gedächtnislücken füllen kann.

Fazit:
Auch der dritte Band dieser wunderbaren Reihe ist einfach nur klasse zum Lesen, sehr kindgerecht und perfekt auf die Zielgruppe abgestimmt.

Rezension "Rhythm and love: Luna und David"

Titel: Rhythm and love 1 : David & Luna
Autor: Sophie Fawn
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-646-60442-9
Seitenzahl: 300
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14
Band: 1 / 2

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Luna macht gerade ihr Abi und jobbt währenddessen in einem Hotel. In genau diesem Hotel befindet sich David mit seiner Band, die ziemlich bekannt und erfolgreich ist. Doch das weiß Luna nicht und so stößt sie eines Tages zufällig auf David. Die Anziehung zwischen den beiden ist sofort da. Doch David hat nicht viel Zeit und hadert mit sich, ob er Luna überhaupt in seine Welt hineinziehen soll. Als er eines Tages ohne große Erklärung verschwindet, bricht für Luna eine Welt zusammen. Sie möchte nichts lieber als David wieder sehen und eine Erklärung. Doch auf diese muss sie länger warten, als ihr lieb ist und als David ihr dann seine Geschichte erzählt, scheint bereits zu viel zwischen den beiden passiert zu sein.

Meine Meinung:
Ich erwartete eine süße, leichte Geschichte, die mich gut unterhält und sich leicht lesen lässt. Und genau das bekam ich auch.

Kennt ihr den Film "Groupies bleiben nicht zum Frühsück" ? Dies ist einer meiner Lieblingsfilme und stellenweise hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass das wohl auch ein Lieblingsfilm der Autorin sein muss. Als ich meinem Mann von der Geschichte erzählte kam sogar von ihm sofort "das klingt wie "Groupies bleiben nicht zum Frühstück". Einerseits ist es natürlich toll, dass die Autorin es schafft einen meiner Lieblingsfilme auf Papier zu bringen. Auf der anderen Seite wirkten viele Szenen sehr gleich und waren dadurch unglaublich vorhersehbar. Leider fehlte dadurch das überraschende.

Den Schreibstil der Autorin mochte ich allerdings sehr gerne. Dies trug dazu bei, dass ich das Buch trotz der Vorhersehbarkeit gerne und flott gelesen habe. Die Leichtigkeit, die die Autorin mit ihrer Geschichte transportiert, macht diese zur perfekten Sommerlektüre.

Grundsätzlich mochte ich auch die Charaktere gerne, doch muss ich zugeben, dass mir Luna stellenweise etwas auf die Nerven ging. Die Naivität, die sie an den Tag legt, war manchmal kaum zu ertragen. Dass sie überhaupt nicht merkt, dass David Mitglied der Band und auch sonst irgendwie auf dem Schlauch zu stehen scheint. Die Band rund um David fand ich aber toll ausgearbeitet, jeder Charakter stoch hervor und zusammen mochte ich die Jungs wirklich gerne.

Was mich außerdem etwas gestört hat, waren die vielen Zufälle, die dafür sorgten, dass es extrem lange dauerte, dass Luna von der Band erfuhr. Immer wenn sie kurz davor war, kam etwas dazwischen. Missverständnisse säumten den Weg der Protagonsiten und irgendwann war mir das dann einfach zu viel des Guten. Es wirkte sehr gewollt und begann zu nerven.

Letztendlich kann ich sagen, dass ich das Gesamtpaket des Buches, trotz seiner Schwächen gerne mochte und gelesen habe. Den zweiten Teil, der unabhängig vom ersten lesbar sein wird, werde ich auf jeden Fall auch lesen. Denn ich mag die Band und ihre Geschichte und erhoffe mir im zweiten Teil noch ein paar Überraschungen.

Fazit:
Ein paar Schwächen sorgen dafür, dass mich die Geschichte nicht vollständig vom Hocker hauen konnte. Trotzdem habe ich sie, vor allem aufgrund des locker leicht zu lesenden Schreibstils, gerne gelesen.


Samstag, 30. Juni 2018

Rezension "Witchborn"

Titel: Witchborn - Königin der Düsternis
Autor: Nicholas Bowling
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-52105-7
Seitenzahl: 384
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 18,99 €
Alter: ab 14

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Alyce ist 14 als ihre Mutter stirbt. Da sie als Hexe verbrannt wird, ist Alyce das nächste Ziel der Hexenjäger und muss somit aus ihrem Heimatdorf fliehen. Was sie dann jedoch erwartet, damit hätte sie niemals gerechnet. Auf der Flucht vor den Hexenjägern gerät sie in einen Machtstreit zwischen Maria Stuart und Königin Elisabeth, sie erfährt mehr über ihre magische Gabe und ihre eigene Vergangenheit. Dabei immer an ihrer Seite der Junge Solomon und ein geheimnisvoller Vogel. Als die Grenzen zwischen dem Reich der Lebenden und der Toten verschwimmen geht es plötzlich um viel mehr als nur ihre eigene Haut zu retten. 

Meine Meinung:
Das Cover ist recht schlicht gehalten und ich denke, dass ich im Buchladen vermutlich eher nicht danach gegriffen hätte. Als ich es jedoch bei einer Leserunde entdeckte, wurde ihc neugierig und glücklicherweise gewann ich das Buch sogar, sodass ich mich schnell auf Alyce' Spuren ins Mittelalter begeben konnte.

Das Buch ist eine Mischung aus Fantasy und Mittelalterroman, wobei ich deutlich mehr magische Elemente erwartet hätte. Die Hexenkunst von Alyce tritt nur sehr selten zu Tage, viel mehr liest sie Bücher über Magie und versucht zu verstehen, was mit ihr passiert. Und wenn es dann magisch angehauchte Szenen gibt, so fand ich diese eher etwas nervig und nicht wirklich spannend. Ständig ist von irgendwelchen Toten Schatten die Rede, etwas greifbares gibt es jedoch selten. 

Und auch sonst muss ich sagen, dass ich das Buch eher mittelmäßig fand. Zwar hat es durchaus seine spannenden Stellen, jedoch sind diese rar gesät und die Geschichte leider eher von vielen Längen bestimmt, denen oft sogar die Logik fehlte. Es störte mich, dass viele Sachen nur angedeutet aber lange oder überhaupt nicht aufgelöst werden. 

Die Charaktere finde ich ganz gut gemacht, da sie alle recht stark sind. In dem großen Ganzen bleibt kein Charakter blass, alle stechen auf ihre Art hervor, sei es jetzt negativ oder positiv. Doch wirklich gemocht habe ich keinen von ihnen. Vor allem Alyce fand ich ziemlich anstrengend. Sie macht so oft dumme Dinge, bei denen schon im Vorhinein klar ist, dass das nicht gut gehen kann. Als Leser riecht man förmlich die Falle und möchte Alyce einfach nur von ihrem nächsten Fehler abhalten. Doch zielgerichtet, macht sie einen nach dem anderen, was für mich irgendwann wirklich anstrengend und unglaubwürdig wurde. 

Die Geschichte beschreibt keinen großen Spannungsbogen und plätschert eigentlich mehr oder weniger so vor sich hin. Überraschungen gab es selten und auch das Ende konnte nicht wirklich überzeugen oder mich den Atem anhalten lassen. Ich fand es ok, mehr aber auch nicht. Ich fürchte, die Geschichte wird mir nicht lange in Erinnerung bleiben, einzig vielleicht die Frage, ob es sich um einen Einteiler handelt. Denn das Ende bleibt irgendwie merkwürdig offen und scheint anzudeuten, dass es noch weitergehen könnte.

Fazit:
Eine Geschichte, die leider pures Mittelmaß, mehr aber auch nicht, ist. Alles war okay, aber nicht herausragend. Es fehlt der Spannungsbogen und die Überraschungen fast komplett und auch die Charaktere mochte ich nicht wirklich, wenn sie auch gut durchdacht waren.