Mittwoch, 11. Juli 2018

Rezension "Salz für die See"

Titel: Salz für die See
Autor: Ruta Sepetys
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-56023-0
Seitenzahl: 416
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 19,99 € / 13,99 €
Alter: ab 14

(c) Königskinder
Zum Inhalt:
Der zweite Weltkrieg steht kurz vor dem Ende. Allerorts fliehen die Menschen und versuchen sich vor der Roten Armee in Sicherheit zu bringen. So auch Emilia, Joana und Florian. Jeder der drei trägt ein Geheimnis mit sich herum und jeder der drei möchte nichts als überleben. Gemeinsam begeben sie sich auf die gefährliche Reise nach Gotenhafen um dort das vermeintlich sichere Schiff zu erreichen, welches sie weg aus dem Kriegsgebiet bringt. Was sie jedoch nicht wissen, ist dass die lebensgefährliche Reise mit der Schifffahrt erst beginnt und es in den Sternen steht, wer diese überlebt.

Meine Meinung:
Der Untergang der Wilhelm Gustloff ist längst nicht so prominent wie der der Titanic. Dabei starben bei diesem Unglück jedoch viel mehr Menschen. Die Stiefmütterlichkeit, mit der dieses Unglück behandelt wird, liegt vermutlich vor allem daran, dass auf der Gustloff viele Nazis waren, die in den kalten Fluten ihren Tod fanden. Doch es darf nicht vergessen werden, dass auch viele Zivilisten und Unschuldige an Bord waren und so finde ich es richtig klasse, dass Ruta Sepetys das Schweigen um den Untergang der Gustloff bricht und eine spannende, wie auch berührende Geschichte rund um dieses Unglück schafft.

Da ich selbst vorher noch nie vom Untergang der Gustloff gehört oder gelesen hatte, betrat ich mit dieser Geschichte völliges Neuland. Wie Sepetys historische Fakten mit Fiktion mischt ist auf unnachahmliche Weise gekonnt und faszinierte mich bereits ab der ersten Seite. Ich hatte offen gestanden nicht erwartet, dass diese Geschichte so eine Sogwirkung auf mich ausüben würde, doch das tat sie. Dies änderte sich auch bis zum Ende nicht.

Septeys schaffte es zudem mich von Seite eins an zu berühren. Eigentlich geht es mir immer so, wenn ich Bücher lese, die zur Zeit des zweiten Weltkriegs lese. Ich muss häufig schlucken, stellenweise sogar mit den Tränen kämpfen, so schrecklich finde ich die Geschehnisse. Bei dem Gedanken daran, dass es damals wirklich so zuging, dreht sich mir der Magen um. Sepetys transportiert mit ihrer Geschichte, diese bedrückende Stimmung perfekt. Ich hatte das knallen der Gewehre und das Schreien der Menschen in den Ohren, den Geruch von Schießpulver in der Nase und spürte die Kälte der Nacht auf meinen Armen.

Sepetys kann einfach unfassbar gut schreiben. Die kurzen Kapitel fand ich richtig super, so bekam die Geschichte eine Dynamik, die sich verselbstständigte und nicht mehr aufhalten ließ. Auch die Spannung war mit Händen greifbar. Sepetys springt so schnell zwischen den Protagonisten hin und her, dass die Seiten nur so dahinflogen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte weitergeht.

Als die Protagonisten dann die Gustloff und den Hafen erreichen, bekommt die Geschichte nochmal eine ganz neue Dynamik. Die dramatischen Zustände dort waren ebenso mit Händen greifbar, schockierten mich und machten mich traurig. Und trotzdem schwebte über allem auch ein stückweit Hoffnung. Hoffnung auf ein neues, ein besseres Leben. Sepetys schafft es, alles glaubwürdig wirken zu lassen und so muss man als Leser auch den ein oder anderen Verlust hinnehmen, der zwar nicht schön, aber realistisch ist.

Am Ende des Buches gibt es noch einen kurzen Ausflug in die Historie. Man erfährt was Tatsache war und was der Fiktion der Autorin entsprang. Das rundet das Buch wunderbar ab und macht es zu einer gelungenen Geschichte, die ich noch lange im Kopf und im Herzen behalten werde.

Fazit:
Ein weiteres Königskind, das mein Herz berührt, gebrochen und wieder zusammen gesetzt hat. Sepeteys unvergleichbarer Schreibstil macht "Salz für die See" zu einer emotionalen Reise, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Rezension "Die Schule der magischen Tiere - Licht aus"

Titel: Die Schule der magischen Tiere - Licht aus
Autor: Margit Auer
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-31676-9
Seitenzahl: 224
Einbindungsart: Hardcover / Taschenbuch / ebook
Preis: 9,99 € / 6,99 € / 6,99 €
Alter: ab 8

(c) Carlsen
Meine Meinung:
Dies ist der dritte Band rund um die Schule der magischen Tiere. Mittlerweile habe ich diese Kinderbuchreihe wirklich lieb gewonnen und finde ich sie richtig nett zu lesen. Ich freue mich schon darauf, wenn meine Kinder im entsprechenden Alter sind und diese Reihe selbst lesen können.

Ich finde diese Reihe ist perfekt für das angegebene Alter geeignet und das beweist auch der dritte Band erneut. Auch dieses Mal bekommen wieder neue Kinder ihre magischen Tiere, z.B. Eddy die Fledermaus Eugenia, die mit ihrem Sprachfehler, herrlich niedlich ist. Die vielen Wiederholungen fand ich als Erwachsene etwas anstrengend, doch für Kinder ist das genau richtig so.

"Licht aus" erzählt von einer Übernachtung der Schulklasse in der Schule, die sogar richtig spannend wird. Denn natürlich bleiben die Kinder nachts nicht brav in ihren Betten liegen. Nein, sie stehen auf und machen die Schule unsicher. Sie erkunden den geheimnisvollen und zugleich gruseligen Keller der Schule und geraten dabei sogar in eine recht brenzlige Situation. Zum Glück befreien die magischen Tiere sie daraus und am Ende ist natürlich alles gut. Sogar Helene, die bisher recht zickig war, wird durch ihren magischen Kater plötzlich recht zahm.

Mir gefällt die Idee, dass in jedem Band eine oder zwei neue Kinder die Hauptrolle spielen und näher vorgestellt werden. In diesem Band sind das Eddy und Eugenia. Auch die anderen Kinder, die schon magischen Tiere haben, spielen weiterhin eine Rolle. Und natürlich auch Mortimer Morrison und ihre Lehrerin.

Die lustigen Karikaturen zwischendurch lockern die Geschichte auf. Zudem können sich die Kinder die Tiere so besser vorstellen und haben ein Bild vor Augen, wie die Tiere aussehen. Trotz allem bleibt natürlich genug Spielraum für die eigene Fantasie.

Durch die vielen Wiederholungen und die Erwähungen der Vorkommnisse aus den vorherigen Bänden kann man das Buch auch problemlos ohne Kenntnisse der Vorgänger lesen, was ich ebenfalls schön finde. Jedes Kind und jedes Tier wird zudem zu Beginn nochmal vorgestellt, was Gedächtnislücken füllen kann.

Fazit:
Auch der dritte Band dieser wunderbaren Reihe ist einfach nur klasse zum Lesen, sehr kindgerecht und perfekt auf die Zielgruppe abgestimmt.

Rezension "Rhythm and love: Luna und David"

Titel: Rhythm and love 1 : David & Luna
Autor: Sophie Fawn
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-646-60442-9
Seitenzahl: 300
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14
Band: 1 / 2

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Luna macht gerade ihr Abi und jobbt währenddessen in einem Hotel. In genau diesem Hotel befindet sich David mit seiner Band, die ziemlich bekannt und erfolgreich ist. Doch das weiß Luna nicht und so stößt sie eines Tages zufällig auf David. Die Anziehung zwischen den beiden ist sofort da. Doch David hat nicht viel Zeit und hadert mit sich, ob er Luna überhaupt in seine Welt hineinziehen soll. Als er eines Tages ohne große Erklärung verschwindet, bricht für Luna eine Welt zusammen. Sie möchte nichts lieber als David wieder sehen und eine Erklärung. Doch auf diese muss sie länger warten, als ihr lieb ist und als David ihr dann seine Geschichte erzählt, scheint bereits zu viel zwischen den beiden passiert zu sein.

Meine Meinung:
Ich erwartete eine süße, leichte Geschichte, die mich gut unterhält und sich leicht lesen lässt. Und genau das bekam ich auch.

Kennt ihr den Film "Groupies bleiben nicht zum Frühsück" ? Dies ist einer meiner Lieblingsfilme und stellenweise hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass das wohl auch ein Lieblingsfilm der Autorin sein muss. Als ich meinem Mann von der Geschichte erzählte kam sogar von ihm sofort "das klingt wie "Groupies bleiben nicht zum Frühstück". Einerseits ist es natürlich toll, dass die Autorin es schafft einen meiner Lieblingsfilme auf Papier zu bringen. Auf der anderen Seite wirkten viele Szenen sehr gleich und waren dadurch unglaublich vorhersehbar. Leider fehlte dadurch das überraschende.

Den Schreibstil der Autorin mochte ich allerdings sehr gerne. Dies trug dazu bei, dass ich das Buch trotz der Vorhersehbarkeit gerne und flott gelesen habe. Die Leichtigkeit, die die Autorin mit ihrer Geschichte transportiert, macht diese zur perfekten Sommerlektüre.

Grundsätzlich mochte ich auch die Charaktere gerne, doch muss ich zugeben, dass mir Luna stellenweise etwas auf die Nerven ging. Die Naivität, die sie an den Tag legt, war manchmal kaum zu ertragen. Dass sie überhaupt nicht merkt, dass David Mitglied der Band und auch sonst irgendwie auf dem Schlauch zu stehen scheint. Die Band rund um David fand ich aber toll ausgearbeitet, jeder Charakter stoch hervor und zusammen mochte ich die Jungs wirklich gerne.

Was mich außerdem etwas gestört hat, waren die vielen Zufälle, die dafür sorgten, dass es extrem lange dauerte, dass Luna von der Band erfuhr. Immer wenn sie kurz davor war, kam etwas dazwischen. Missverständnisse säumten den Weg der Protagonsiten und irgendwann war mir das dann einfach zu viel des Guten. Es wirkte sehr gewollt und begann zu nerven.

Letztendlich kann ich sagen, dass ich das Gesamtpaket des Buches, trotz seiner Schwächen gerne mochte und gelesen habe. Den zweiten Teil, der unabhängig vom ersten lesbar sein wird, werde ich auf jeden Fall auch lesen. Denn ich mag die Band und ihre Geschichte und erhoffe mir im zweiten Teil noch ein paar Überraschungen.

Fazit:
Ein paar Schwächen sorgen dafür, dass mich die Geschichte nicht vollständig vom Hocker hauen konnte. Trotzdem habe ich sie, vor allem aufgrund des locker leicht zu lesenden Schreibstils, gerne gelesen.


Samstag, 30. Juni 2018

Rezension "Witchborn"

Titel: Witchborn - Königin der Düsternis
Autor: Nicholas Bowling
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-52105-7
Seitenzahl: 384
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 18,99 €
Alter: ab 14

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Alyce ist 14 als ihre Mutter stirbt. Da sie als Hexe verbrannt wird, ist Alyce das nächste Ziel der Hexenjäger und muss somit aus ihrem Heimatdorf fliehen. Was sie dann jedoch erwartet, damit hätte sie niemals gerechnet. Auf der Flucht vor den Hexenjägern gerät sie in einen Machtstreit zwischen Maria Stuart und Königin Elisabeth, sie erfährt mehr über ihre magische Gabe und ihre eigene Vergangenheit. Dabei immer an ihrer Seite der Junge Solomon und ein geheimnisvoller Vogel. Als die Grenzen zwischen dem Reich der Lebenden und der Toten verschwimmen geht es plötzlich um viel mehr als nur ihre eigene Haut zu retten. 

Meine Meinung:
Das Cover ist recht schlicht gehalten und ich denke, dass ich im Buchladen vermutlich eher nicht danach gegriffen hätte. Als ich es jedoch bei einer Leserunde entdeckte, wurde ihc neugierig und glücklicherweise gewann ich das Buch sogar, sodass ich mich schnell auf Alyce' Spuren ins Mittelalter begeben konnte.

Das Buch ist eine Mischung aus Fantasy und Mittelalterroman, wobei ich deutlich mehr magische Elemente erwartet hätte. Die Hexenkunst von Alyce tritt nur sehr selten zu Tage, viel mehr liest sie Bücher über Magie und versucht zu verstehen, was mit ihr passiert. Und wenn es dann magisch angehauchte Szenen gibt, so fand ich diese eher etwas nervig und nicht wirklich spannend. Ständig ist von irgendwelchen Toten Schatten die Rede, etwas greifbares gibt es jedoch selten. 

Und auch sonst muss ich sagen, dass ich das Buch eher mittelmäßig fand. Zwar hat es durchaus seine spannenden Stellen, jedoch sind diese rar gesät und die Geschichte leider eher von vielen Längen bestimmt, denen oft sogar die Logik fehlte. Es störte mich, dass viele Sachen nur angedeutet aber lange oder überhaupt nicht aufgelöst werden. 

Die Charaktere finde ich ganz gut gemacht, da sie alle recht stark sind. In dem großen Ganzen bleibt kein Charakter blass, alle stechen auf ihre Art hervor, sei es jetzt negativ oder positiv. Doch wirklich gemocht habe ich keinen von ihnen. Vor allem Alyce fand ich ziemlich anstrengend. Sie macht so oft dumme Dinge, bei denen schon im Vorhinein klar ist, dass das nicht gut gehen kann. Als Leser riecht man förmlich die Falle und möchte Alyce einfach nur von ihrem nächsten Fehler abhalten. Doch zielgerichtet, macht sie einen nach dem anderen, was für mich irgendwann wirklich anstrengend und unglaubwürdig wurde. 

Die Geschichte beschreibt keinen großen Spannungsbogen und plätschert eigentlich mehr oder weniger so vor sich hin. Überraschungen gab es selten und auch das Ende konnte nicht wirklich überzeugen oder mich den Atem anhalten lassen. Ich fand es ok, mehr aber auch nicht. Ich fürchte, die Geschichte wird mir nicht lange in Erinnerung bleiben, einzig vielleicht die Frage, ob es sich um einen Einteiler handelt. Denn das Ende bleibt irgendwie merkwürdig offen und scheint anzudeuten, dass es noch weitergehen könnte.

Fazit:
Eine Geschichte, die leider pures Mittelmaß, mehr aber auch nicht, ist. Alles war okay, aber nicht herausragend. Es fehlt der Spannungsbogen und die Überraschungen fast komplett und auch die Charaktere mochte ich nicht wirklich, wenn sie auch gut durchdacht waren. 

Freitag, 29. Juni 2018

[Aktion] Mein Lieblings-Carlsenbuch

Hallo ihr Lieben,

im Rahmen der Carlsen-Challenge 2018 ist es eine Aufgabe, das eigene Lieblingsbuch aus dem Carlsen-Verlag vorzustellen. Wie bei einigen anderen auch und auch wenig verwunderlich, ist das bei mir - vermutlich für immer und ewig - eine ganze Reihe und kein einzelnes Buch, nämlich:  Harry Potter <3

(c) Carlsen
Ich habe eigentlich schon immer gerne gelesen, doch als ich als 10-jährige auf dem Nachtisch meiner Mama den ersten Harry Potter Band entdeckte, war ich wie magisch angezogen. Da meine Mama nicht wirklich Interesse an dem Buch hatte und es bis dahin auch noch keinen Hype gab, hatte ich noch nichts über dieses Buch gehört. Ich war allerdings auf der Suche nach neuem Lesestoff und so folgte ich dem jungen Zauberlehrlich nach Hogwarts und begleitete ihn viele Jahre bei seinen Abenteuern. Denn der erste Band begeisterte mich so sehr, dass auch alle anderen folgen mussten. Ich beneide diejenigen von euch, die die Bücher tatsächlich noch nicht kennen, die diesen ganz besonderen Zauber noch vor sich haben und die vor allem, alle Bände am Stück lesen können.

Denn alle von euch, die Harry Potter bereits bei erscheinen gelesen haben, werden mir zustimmen, wenn ich schreibe, dass es eine Qual war auf die nächsten Bände zu warten. Dass es unerträglich war wenn ein Band endete und man mehrere Monate wenn nicht gar Jahre darauf warten musste, was passieren würde.

Als Jugendliche war es immer mein Traum die Veröffentlichung eines Harry Potter Bandes im Buchhandel zu erleben. Das Buch schon vor allen anderen in der Hand haben zu dürfen, hinten im Lager, wo es auf den offiziellen Erstverkaufstag wartete. Und was soll ich sagen? Ich habe es tatsächlich beim siebten und letzten Band geschafft. Dass die Reihe damit endete kam für mich einer Katastrophe gleich, denn Rowlings magische Welt sucht bis heute seinesgleichen. Die Faszination, die die Bücher auf mich ausübt ist unvergleichlich. Kein weiteres Buch hat dies bis heute geschafft und es haben wirklich etliche versucht.

Um die Magie von Harry Potter zu begreifen, muss man das Buch selbst gelesen haben. Mit Worten zu beschreiben, was diese Buchreihe für mich bedeutet ist wirklich schwer. Ich hoffe aus tiefstem Herzen, dass meine Kinder diese Bücher ebenso lieben werden wie ich. Harry Potter schafft es auf unnachahmliche Art in eine fremde und doch menschliche Welt zu entführen. Die Mischung aus Magie und Realität ist perfekt. Die Bücher überzeugen mit Spannung und auch der richtigen Portion Humor, sowie Liebe. Es gibt kein perfektes Happy End, sondern ein perfektes realistisches Ende, auch wenn ich hierbei die ein oder andere Träne vergossen habe.

In meinem Bücherregal habe ich alle Bände stehen. Dazu kommt noch das Theaterstück des achten Bandes, die illustrierte Ausgabe des ersten Bandes, "Quidditch im Wandel der Zeiten" und "Eine Geschichte der Magie". Ich bin mir sicher, dass noch das ein oder andere Buch, welches sich mit Harry Potter beschäftigt, hier einziehen wird. Zudem habe ich alle Filme gesehen und die Warner Bros. Studios in London besucht, die ich jedem Fan nur ans Herz legen kann, denn diese sind ein echtes Erlebnis.

Ob meine Buchliebe ohne Harry Potter genauso groß wäre, kann ich nicht sagen, doch sicherlich haben die Bücher einiges dazu beigetragen, dass meine Lesesucht immer größer wurde. Dieses unvergleichliche Meisterwerk wird die Zeit überdauern und hoffentlich auch noch von vielen Generationen gelesen werden.

Und wenn euch dieser Post nicht überzeugt endlich mal zu den Büchern zu greifen (solltet ihr das tatsächlich noch nicht getan haben) dann habe ich wohl irgendwas falsch gemacht. Ich wünsche euch eine wunderbar magische Reise, die ich sicher in näherer Zukunft auch wieder unternehmen werde, denn Harry Potter ist in jedem Fall ein Reread wert.

Sonntag, 24. Juni 2018

Rezension "Emmy und die perfekte Welle"

Titel:Summergirls 2 : Emmy und die perfekte Welle
Autor: Martina Sahler / Heiko Wolz
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-65166-2
Seitenzahl: 240
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 9,99 €
Alter: ab 12
Band: 2 / 4

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Emmy und ihre Freundinnen sind die Summer Girls. Sie leben auf einer Insel und haben somit das ganze Jahr Urlaubsfeeling. Und wie es sich für einen perfekten Sommer gehört, spielen auch Jungs eine große Rolle und es dreht sich alles ums Verliebtsein. Für Emmy jedoch ist das irgendwie gar kein Thema. Sie hat ihren Bücherschrank, ihren Schreibwettbewerb und ihren besten Freund Daniel. Als jedoch ein anderes Mädchen auf der Insel auftaucht und sich an Daniel ranmacht, merkt Emmy plötzlich, dass sie das gar nicht so witzig findet. Dabei ist Daniel doch wirklich nur ein guter Kumpel, oder?

Meine Meinung:
Dies ist der zweite Band der Summergirls-Reihe, denn man jedoch gut ohne Kenntniss der Vorgänger lesen kann. Ich habe den ersten Band zwar gelesen, jedoch ist das auch schon eine Weile her, doch ich hatte keinerlei Probleme in das Buch hineinzufinden. Schnell kamen mir die Orte wieder bekannt vor und ich erinnerte mich an die Mädchen. Hätte ich den ersten Band nicht gelesen, wäre das jedoch auch kein Problem gewesen.

Emmy ist eine ganz spezielle Persönlichkeit. Sie trägt schwarze Klamotten, Nieten und ist auch sonst recht punkig. Zudem schwimmt sie gegen den Strom und liest vor allem sehr gerne, was sie sehr sympathisch macht. Ich lese immer wieder gerne Bücher in denen das Lesen und Bücher eine große Rolle spielen. Wie Emmy von Büchern schwärmt ist einfach total schön zu beobachten.

Auch die anderen Mädels sind sympathisch, doch Emmy spielt hier die Hauptrolle. So ist das in jedem Band der Summergirls-Reihe. Immer spielt eines der Mädchen die Hauptrolle. Die Clique allgemein mag ich auch sehr gerne, das sind wirklich echte Freundinnen, die immer zusammen halten und füreinander da sind.

Die Geschichte ist die perfekte Lektüre für den Sommer. Man fühlt sich stellenweise wie im Urlaub. Ich habe die Landschaftsbeschreibungen sehr genossen und mir einfach nur gewünscht, auch mal dort in den Urlaub fahren zu können.

Die Liebesgeschichte war etwas vorhersehbar. Mir war schnell klar worauf es hinauslaufen wird und so barg die Geschichte eigentlich keine Überraschungen, was ich echt schade fand. Es war so das klassische, was man nach dem Klappentext auch einfach erwartet. Dadurch wird nur selten Spannung aufgebaut. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen, denn es strahlt einfach eine gewissen Wohlfühlatmosphäre aus, sodass es zum Genießen ist.

Fazit:
Der zweite Band der Summergirls-Reihe, der Sommer pur ausstrahlt, etwas zu vorhersehbar, aber trotzdem wunderbar zum Lesen ist.
 

Donnerstag, 7. Juni 2018

Rezension "Demonhearts & Angelwings"

Titel: Demonhearts & Angelwings
Autor: Jana Goldbach
Verlag: Impress
ISBN: 978-3-646-60260-9
Seitenzahl: 212
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14

(c) Impress
Zum Inhalt:
Amber ist ein ganz normaler Teenager. Eines Abends wird sie von einem mysteriösen jungen Mann in einer Bar angesprochen. Dies macht er auf so dreiste Weise, dass sie ihn ohrfeigt und davon läuft. Wenige Tage später begenet sie ihm wieder und damit erfährt ihr Leben eine unglaubliche Wendung. Sie erfährt, dass der junge Mann zu einem Dämonenstamm gehört und als wäre das nicht schon genug, auch ein großes Geheimnis mit sich herumträgt. Voller Panik versucht Amber ihn loszuwerden. Doch das ist leichter gesagt, als getan.

Meine Meinung:
Mal wieder habe ich zu einem ebook mit einem recht nichtssagenden Cover gegriffen. Hätte ich nur auf das Cover geschaut, hätte ich mir dieses Buch vermutlich nicht gekauft bzw. gelesen.

Die Handlung selbst jedoch reizte mich sehr und so versank ich schnell im Geschehen. Wir lernen zunächst Amber und ihre Freundin Candice kennen. Ganz normale Schülerinnen, die auf Partys und in Bars anzutreffen sind. Besonders Amber war mir gleich sehr sympathisch, lässt sie sich doch nicht so einfach von Gwin anbaggern und wehr sich richtig gegen ihn. Nachdem die Handlung so harmlos beginnt, nimmt sie jedoch recht schnell an Fahrt auf.

Nach und nach kommt heraus, was Gwin ist und woher er kommt. Die Geheimnisse die er außerdem mit sich herumträgt, bleiben zunächst noch im Dunkeln. Und so war ich recht schnell vom Geschehen gefesselt und folgte ihm mit viel Spannung. Hierzu muss gesagt werden, dass die Geschichte jetzt nicht wahnsinnig innovativ ist, ich das Thema Dämonen jedoch recht interessant finde. Dies kommt nicht so häufig in Büchern vor und ist mal eine erfrischende Abwechslung zu den vielen Vampiren, Werwölfen und Co.

Die Beziehung zwischen Gwin und Amber fand ich spannend zu beobachten. Sie entwickelte sich recht dynamisch, für meinen Geschmack jedoch auch etwas unglaubwürdig. Zunächst können sich die beiden gar nicht ab haben. Amber tut alles dafür um Gwin loszuwerden, dieser will sogar Ambers Tod und findet sie nur nervig. Amber würde am liebsten so viel Abstand wie möglich zwischen sie bringen, Gwin würde alles dafür tun um Amber zu beseitigen. Und doch ganz plötzlich ist es dann die große Liebe. Hier fragte ich mich etwas überrascht, wann das denn passiert ist. Denn bis auf kleinere Sinneswandel, konnte ich nicht feststellen, dass die beiden in irgendeiner Form voneinander angezogen sind. Dies war für meinen Geschmack dann etwas zu übereilt und machte die Geschichte dadurch unglaubwürdig.

Es gibt noch ein paar weitere Punkte, die ich zumindest nicht 100% glaubwürdig fand, was mich jedoch nicht so sehr gestört hat, wie die Liebesgeschichte, die mir einfach too much war. Denn ansonsten besitzt die Geschichte ein solides Grundgerüst. Zudem  handelt es sich um einen Einzelband, was ich zwischen den vielen Reihen, die ich gerade lese, auch mal wieder recht angenehm finde.

Fazit:
Eine Geschichte, die ich gerne gelesen habe, bei der ich das Thema Dämonen erfrischend fand, bei der mir die Liebesgeschichte jedoch too much war und ich am Ende ein recht mittelmäßiges Fazit ziehe.

Rezension "Das Double der Prinzessin 2 - Enthüllung"

Titel: Das Double der Prinzessin 2 - Enthüllung
Autor: Tanja Penninger
Verlag: Dark Diamonds
ISBN: 978-3-646-30119-9
Seitenzahl: 292
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 16
Band: 2 /2

!Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler, für alle, die den ersten Band nicht kennen!

(c) Dark Diamonds
Zum Inhalt:
Lona ist noch immer in der Rolle Marlenas, doch ihre Zeit scheint abzulaufen. Die Hochzeit mit Ian platzt und dem König geht es merklich schlechter. Lona versucht mit aller Macht Verbündete zu finden um gegen die böse Königin vorzugehen. Als sie sicher scheint gerät ihre Welt komplett aus dem Lot und sie muss um ihr Leben fliehen. Unterstützung erhält sie dabei von ganz überraschender Seite und Lona erfährt Dinge über ihre Vergangenheit, die sie verblüffen und die Situation plötzlich in einem ganz anderen Licht darstellen.

Meine Meinung:
Dies ist der zweite und gleichzeitig auch letzte Band der Diologie von Tanja Penniger. Schon der erste Band hat mir richtig gut gefallen, doch dieser zweite Band setzt dem ganzen nochmal einen Drauf und hat mich schlicht und einfach begeistert.

Mit Spannung wollte ich diesen zweiten Band sofort nach Erscheinen lesen. Ich war so gespannt drauf, wie die Geschichte um Lona weitergeht, dass ich schon am selben Abend anfing zu lesen und das Buch nach nur einem Tag beendete. Der Schreibstil der Autorin ist wie auch schon im ersten Teil sehr angenehm und flüssig zu lesen und ließ die Welt, in der Lona lebt vor meinem inneren Auge entstehen.

Ich war total gespannt darauf, welche neuen Intrigen die Königin spinnt und wurde nicht enttäuscht. Die Handlung ist so spannend, dass ich jedes Mal extrem enttäuscht war, wenn ich das Buch zur Seite legen musste und nicht weiterlesen konnte. Am liebsten hätte ich die Geschichte in einem Stück verschlungen. Auch die Magie bekommt in diesem Band eine größere Rolle, was ich richtig gut fand. Eigentlich bin ich ja immer dafür, dass die Magie nur so am Rande mitfließt, doch hier passte es absolut, dass sie immer stärke in den Vordergrund rückte. Auch Lona wächst über sich hinaus, wird stärker und stellt sich ihren Feinden.

Den einzigen kleinen Kritikpunkt, den ich vielleicht habe, ist die Liebesgeschichte zwischen Ian und Lona. Die beiden kennen sich praktisch nicht und trotzdem ist es sofort die große Liebe. Lona spricht immer von "ihrem Liebsten", was ich nach dem zehnten Mal lesen dann doch etwas nervig und geschwollen fand. Ich mag Liebesgeschichten mehr, die zart und leicht sind. Diese ist mir zu aufdringlich und stellenweise zu übertrieben.

Die Geschichte mündet in einen großen Kampf, der mich etwas an "Der Herr der Ringe" erinnert hat, dadurch aber nichts von seiner Spannung einbüßte. Fesselnd schildert die Autorin, den Kampf zwischen dem magischen Reich und dem Rest der Welt. Es passieren unvorhersehbare Dinge und am Ende geht alles gut aus.

Ich finde es eigentlich fast schade, dass diese Reihe schon mit zwei Bänden beendet ist, doch auf der anderen Seite ist es auch gut so. Die Autorin hat das Potential der Geschichte ausgeschöpft und ein dritter Band hätte die Geschehnisse vermutlich nur künstlich in die Länge gezogen. Trotzdem war ich traurig, als ich mich von Lona, Ian und ihren Freunden verabschieden musste.

Fazit:
Ein zweiter Band, der noch besser und spannender als sein Vorgänger ist. Ich lege euch allen diese fantastische und spannende Diologie ans Herz. Ihr verpasst etwas, wenn ihr nicht zugreift. 

Rezension "Als die Bücher flüstern lernten"

Titel: Als die Bücher flüstern lernten (Die Geschichtenspringer 1)
Autor: Felicitas Brandt
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-646-60259-3  
Seitenzahl: 288
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14

(c) Impress
Zum Inhalt:
Hope ist ein Waisenkind und lebt in einem Baumhaus im Wald. Da sie schon recht früh alles verloren hat, was ihr etwas bedeutete, musste sie ebenso früh lernen für sich alleine zu sorgen. Als sie bei einem Einbruch von dem jungen Sam erwischt wird, ändert sich ihre Welt auf einen Schlag. Nichts ist mehr so wie es zuvor war und plötzlich finden sich Sam und Hope in einem Buch wieder und in größter Gefahr. Alles was zuvor Fiktion war, scheint nun wahr zu werden.

Meine Meinung:
Vom Setting her erinnert die Geschichte etwas an "Tintenherz". Ich war gespannt, was mich erwarten würde und legte voller Begeisterung los.

Der Beginn gefiel mir auch gleich richtig gut. Ich kam super in die Geschichte rein, war gefesselt und konnte kaum mit lesen aufhören. Kam ich mal nicht zum Lesen, dachte ich an die Geschichte und konnte es kaum erwarten, bis ich wieder Zeit hatte mich meinem Buch zu widmen.

Doch als Sam und Hope sich dann in der Geschichte des Buches befinden und vor den Rittern der Tafelrunde stehen, ließ die Spannung merklich nach. Ich musste mich stellenweise leider echt zwingen weiter zu lesen, da ich plötzlich so gar nicht mehr gefesselt war. Ich konnte mir das zunächst gar nicht wirklich erklären, warum das der Fall war, gefiel mir der Beginn doch so gut. Also konnte es nicht an den Personen liegen oder am Schreibstil. Ich merkte dann schnell dass ich mit der Welt, in der sich die beiden befanden nichts anfangen konnte. Sie fesselte mich nicht, bot nichts überraschend neues, was ich etwas enttäuschend fand.

Ich fand das Geschehen recht vorhersehbar und wusste meistens was passieren wird. Auch als die beiden wieder in der echten Welt zurück waren fand ich nicht mehr richtig in die Geschichte zurück. Mich erreichte die Geschichte nicht mehr und auch die Lust am Lesen kam nicht wieder.

Was mich noch etwas an der Geschichte hielt, war die Anziehung die zwischen Sam und Hope herrschte. Ich wartete darauf, dass die Liebesgeschichte ausgebaut wurde und die beiden sich näher kommen. Dies dauerte jedoch seine Zeit und als einziger fesselnder Punkt, ist das leider ein bisschen wenig.

Ich habe beschlossen dem zweiten Band noch eine Chance zu geben, da ich trotz allem wissen möchte, wie das alles weitergeht und welch geheimnisvolle Vergangenheit Hope hat. Zudem bin ich gespannt, in welche Geschichten die beiden noch reisen werden, vielleicht überzeugen mich diese Welten dann mehr.

Fazit:
Eine Geschichte, die zwar von der Grundidee recht gut ist, mich aber trotzdem nicht so richtig überzeugen konnte. Nach einem fesselnden Beginn ließ die Spannung merklich nach und die Geschichte konnte mich nicht mehr richtig erreichen.

Rezension "Secret Elements - Im Bann der Erde"

Titel: Secret Elements - Im Bann der Erde
Autor: Johanna Danninger
Verlag: Impress
ISBN: 978-3-646-60242-5
Seitenzahl: 260
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14
Band: 2 / 4

!Achtung! Diese Rezension könnte Spoiler enthalten, für alle die den ersten Band nicht kennen!

(c) Impress
Zum Inhalt:
Jay hat sich inzwischen in der Anderswelt eingelebt und ist fest entschlossen, gemeinsam mit Team 8, die Dunkelheit zu bekämpfen. Dafür fehlen ihr jedoch noch drei der vier Naturgeister. Nur wenn sie von allen Naturgeistern die Erlaubnis hat, kann sie die Macht des Orinions vollständig nutzen. Auf der Suche nach der Erde und dem Feuer geraten sie und ihr Team in große Gefahr und am Ende steht sie ihrer größten Feindin gegenüber. Doch als der Kampf schon vorbei zu sein scheint, geht dieser erst richtig los.

Meine Meinung:
Dies ist der zweite Band der "Secret Elements" - Reihe. Nachdem mir der erste Teil gut gefallen hat, war ich froh, dass ich den zweiten Teil auch auf meinem Reader hatte und gleich weiterlesen konnte. Ich lese Reihen nämlich am Liebsten am Stück, so verliere ich die Bindung zu den entsprechenden Welten nicht und auch die Personen werden mir nicht plötzlich fremd.

Im Bezug auf diese Reihe war das sicherlich auch sehr sinnvoll. Ich denke, wenn ich einige Zeit gewartet hätte, wäre ich vermutlich nicht mehr so richtig mitgekommen. Denn Johanna Danninger erschafft eine fantastische Parallelewelt, die extrem gut durchdacht und sehr facettenreich ist. So lernen wir Leser immer wieder neue Ecken in dieser geheimnisvollen Welt kennen, in diesem Band zum Beispiel die Stadt Avolon.

Ich muss zugeben, dass ich etwas zwiegespalten bin, was das Buch und somit auch die komplette Reihe angeht. Einerseits lese ich die Bücher wirklich gerne und versinke gerne in dieser Welt. Ich möchte meine offenen Fragen geklärt haben und Jay bei ihrem Kampf gegen die Dunkelheit begleiten. Vor allem aber interessiert mich brennend, was das zwischen Jay und Lee ist. Dieses ständige Aneinandergeraten, kann für mich eigentlich nur eine Form von Anziehung sein. Ich warte die ganze Zeit darauf, dass Jay merkt, dass er gar nicht so schrecklich ist, wie sie immer dachte. Bei Lee merkt man das schon an einigen Stellen, wie ich finde. Er macht sich große Sorgen um Jay und beschützt sie mit seinem Leben. Dies tut er glaube ich nicht nur wegen der großen Mission, die noch vor Jay liegt. Ich muss sagen, dass diese Beziehung die größte Anziehung in diesem Buch auf mich ausübt.

Auf der anderen Seite, weiß ich ehrlich gesagt nicht, ob ich zu dieser Reihe gegriffen hätte, wenn ich sie nicht als Rezensionsexemplar gehabt hätte. Ich habe jetzt auffallend viel Fantasy gelesen in letzter Zeit und das obwohl ich gar kein so großer Fan mehr von Fantasy bin. Ich lese sie hin und wieder gerne, doch manchmal stören mich magische und fantastische Begebenheiten einfach. Hier war es nicht direkt so, dass es mich gestört hat, aber komplett überzeugt und gefesselt hat mich das Buch nicht. Ich finde es extrem schwierig in Worte zu verpacken, was ich gerade fühle. Dass ich das Buch auf der einen Seite echt gut fand, auf der anderen aber trotzdem nicht weiß, ob ich die Reihe noch zu Ende verfolgen werde. Manches scheint mir auch so vorhersehbar, dass ich nicht sicher weiß, ob es sich lohnt hier dran zu bleiben.

Fazit:
Ein Buch, das mich etwas zwiegespalten zurück lässt. Auf der einen Seite mag ich die Geschichte und die Charaktere, auf der anderen fehlt mir das neue, das überraschende, das fesselnde. Ob ich die Reihe weiter verfolgen werde, weiß ich noch nicht. 

Mittwoch, 6. Juni 2018

Rezension "Verzaubert - Geheimnisvolle Nachbarn"

Titel: Verzaubert - Geheimnisvolle Nachbarn
Autor: Anna-Sophie Caspar
Verlag: Impress
ISBN: 978-3-646-60291-3  
Seitenzahl: 236
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14
Band: 1 / 3 


(c) Impress
Zum Inhalt:
Effie bekommt neue Nachbarn. Dies wäre erstmal nichts besonderes, wenn diese Nachbarn nicht ganz komisch wären. Als plötzlich auch noch das Haus verschwindet, in dem diese Nachbarn wohnen und nur noch Effie es sehen kann, ist ihre Verwirrung grenzenlos. Sie beschließt dem auf den Grund zu gehen und ahnt dabei nicht, was für eine Welle sie dadurch lostritt. Plötzlich findet sie sich in einem uralten Streit wieder und ist mitten drin in einem Kampf um Leben und Tod.

Meine Meinung:
Auch dieses Buch lag recht lange auf meinem SUB. Dies lag wohl vor allem daran, dass ich das Cover ziemlich nichtssagend und langweilig finde. Da ich schon jemand bin, der ziemlich auf Cover schaut, hielt mich dieses Cover lange davon ab, zu dieser Geschichte zu greifen.

Doch spontan entschloss ich mich letzte Woche, dem Buch doch endlich mal eine Chance zu geben und habe nun einen weiteren Kandidaten bei dem ich mich Ohrfeigen könnte, dass ich ihn nicht schon längst gelesen habe. Denn auch dieses Buch war richtig gut und hat mich super unterhalten.

Schon zu Beginn begann ich zu rätseln, was es wohl mit den geheimnisvollen Nachbarn von Effie auf sich hat. Warum können sie Dinge verschwinden lassen und Erinnerungen löschen? Ich rätselte ob sie Vampire oder Außerirdische sein könnten und hoffte auf keins von beidem, denn die Themen - vor allem die Vampire - sind ja so ziemlich ausgelutscht. Ich verrate jetzt hier nicht mehr, denn ich will nicht zu viel vorweg nehmen, nur dass ich sehr überrascht wurde und die Auflösung total spannend fand.

Spannend war auch die komplette Geschichte. Da die Autorin viele Dinge einbringt, die für mich neu waren rätselte ich immer wieder, wie die Geschichte wohl weitergehen könnte. Zu keinem Zeitpunkt war sie in irgendeiner Weise vorhersehbar, was ich richtig klasse fand. Die Autorin schaffte es, mich ständig zu überraschen und Ideen aus dem Hut zu zaubern, die mir gut gefielen und die Geschichte immer spannender machten.

Zudem flicht sie eine kleine Liebesgeschichte mit ein, die zunächst sehr zart, doch immer stärker wird und der Geschichte eine ganze eigene Dynamik gibt. Trotzdem nimmt sie nicht zu viel Raum ein, ist nicht zu fordernd und läuft eher so am Rande mit. Ich genoss es, die Entwicklung derselben zu beobachten.

Von vorne bis hinten gab es wirklich keine einzige langweilige Stelle und so war ich überrascht, als ich schon am Ende angekommen war, welches zwar offen ist, aber zum Glück ebenfalls keine fiesen Spoiler bereithält. Da es sich bei diesem Buch um den ersten von drei Bänden handelt, bin ich gespannt, mit welchen Ideen mich die Autorin in den weiteren Bänden überraschen wird. 

Fazit:
Ein überraschendes und faszinierends Buch, welches mich bestens unterhalten hat. Die Autorin erzählt ihre Geschichte so kreativ, dass ich die weiteren Bände kaum erwarten kann.

Rezension "Spark - Die Elite"

Titel: Spark - Die Elite
Autor: Vivien Summer
Verlag: Impress
ISBN: 978-3-646-60337-8  
Seitenzahl: 328
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14
Band: 1 / 4

(c) Impress
Zum Inhalt:
Malia möchte eines auf keinen Fall - zur High Society gehören. Als genau dies Eintritt ist sie am Boden zerstört. Die Genbehandlung war bei ihr erfolgreich, sie gehört nun zur Elite des Landes und wird zur Soldatin ausgebildet. Malia weiß nun, dass sie ein übernatürliches Element in sich trägt und lernen muss damit umzugehen. Dabei soll ihr ausgerechnet Chris helfen. Chris, der arrogante Schönling, der ständig ein neues Mädchen an seiner Seite hat, in den Malia jedoch schon seit Ewigkeiten verliebt ist. Dass das nicht gut gehen kann, wird recht schnell klar, denn zwischen den beiden besteht eine fast magische Anziehungskraft. Als sich dann auch noch die Angriffe auf Malias Heimat häufen, ist es mit der Ruhe endgültig vorbei.

Meine Meinung:
Ich weiß gar nicht wieso dieses Buch so lange auf meinem SUB gelegen ist. Denn es ist einfach große klasse! Wahrscheinlich habe ich mich von dem übernatürlichen Element etwas abschrecken lassen, da ich manchmal etwas Abstand von Fantasy brauche. Doch hier stört das überhaupt nicht, denn es handelt sich trotz allem eher um eine Dystopie bzw. um Science Fiction.

In dieser Welt in der Zukunft werden Kinder einer Behandlung unterzogen, die dazu führen soll dass sie eines der Elemten als ihr eigenes ausbilden. Feuer, Erde, Wasser oder Luft. Bei einigen ist diese Behandlung erfolgreich, bei den anderen nicht. Bei Malia ist diese erfolgreich, auch wenn sie sich das nie im Leben gewünscht hat. Doch nun ist es so und Malia wird im Kampf und ihrem Element ausgebildet. Ich fand es faszinierend die dort herrschenden Verhältnisse zu beobachten und Malia zu ihrem Training zu begleiten.

Sowohl Malia als auch Chris sind sehr charakterstarke und facettenreiche Persönlichkeiten. Die Autorin hat diese beiden Personen extrem gut durchdacht und sie einzigartig gemacht. Malias Abneigung gegen das Training umgibt ihre ganze Person. Chris hingegen ist ein fast schon ausgebildeter Soldat, den eine ganz merkwürdige Aura umgibt. Irgendetwas scheint er zu verbergen, doch bis zum Schluss kommt nicht wirklich heraus, was genau. Auch die Anziehung die ohne Zweifel zwischen den beiden herrscht ist faszinierend zu beobachten. Ich konnte mich kaum entscheiden, ob ich mir nun wünsche, dass die beiden ein Paar werden oder nicht. Denn Chris ist so oft unausstehlich, dass ich ihn nicht wirklich mochte.

Die Handlung selbst ist total spannend. Immer wieder unterbrechen mysteriöse Angriffe das Geschehen, bei denen ich mich jedes Mal fragte, was da wohl dahinter stecken mag. Vivien Summer schaffte es, mich komplett an das Buch zu fesseln, denn sie hat zu ihren tollen Ideen auch noch einen Schreibstil, den ich wahnsinnig gerne mag.

Bei diesem Buch handelt es sich um einen ersten von vier Teilen und dies merkt man auch. Dies soll nun aber gar keine Wertung in jeglicher Hinsicht darstellen, sondern lediglich eine Feststellung sein. Es bleiben Fragen offen und so viel Potential für die weiteren Bände, dass ich mich schon extrem darauf freue. Zwar bleibt das Ende dadurch natürlich auch offen, doch gibt es keinen richtig fiesen Cliffhanger, was ich sehr angenehm finde.

Fazi:
Ein richtig, richtig, richtig guter erster Teil einer Reihe, der mich gleichermaßen gefesselt, fasziniert und unterhalten hat. Ich liebe diese Geschichte und freue mich schon auf die Folgebände.

Rezension "Unfuck your feet"

Titel: Unfuck your feet - Das Comeback eines vernachlässigten Körperteils
Autor: Marco Montanez
Verlag: Meyer & Meyer
ISBN:  978-3-8403-7578-1
Seitenzahl: 192
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 16,95 € / 15,99 €

(c) Meyer&Meyer
Meine Meinung:
Ich habe mal wieder zu einem Sachbuch gegriffen. Einem Sachbuch zum Thema Fuß, laufen, stehen, einfach alles was man zu diesem Thema wissen kann. Recht schnell merkte ich, wie interessant, weitläufig und auch kontrovers dieses Thema ist.

Spannend erzählt der Autor, wie falsch wir unsere Füße eigentlich behandeln, was mich total schockierte und bis jetzt zum Nachdenken bringt. Ob ich jedoch die nötige Willenskraft aufbringe, daran etwas zu ändern, kann ich nicht sagen. Der Autor erzählt so ziemlich alles, was man über den Fuß wissen kann. Seine anatomischen Bedinungen, wie er beim Sport geschädigt werden kann und vor allem was alles von ihm abhängt. Das faszinierte mich tatsächlich so, dass ich dieses Sachbuch richtig spannend und interessant fand.

Nach einer Weile ließ das aber etwas nach, da mir der Autor dann etwas zu medizinisch wurde und zu tief in das Thema einstieg, was mich nicht mehr so wirklich interessierte. Ich muss nicht jeden einzelnen Muskel, jede einzelne Sehne kennen, auch wenn das natürlich wichtig ist, um den Fuß zu verstehen. Doch für mich war das einfach zu langatmig, sodass ich keine richtige Lust mehr verspürte das Buch weiter zu lesen. Es hätte meinetwegen echt kürzer sein können, da ich den Anfang ja wirklich interessant und vielversprechend fand.

Immer wieder werden die Erklärungen im Buch durch Zeichnungen oder Fotos gestützt, was ich gut fand. So konnte ich mir die Stellen am Fuß viel besser vorstellen. 

Was ich ebenfalls ganz gut finde, sind die Übungen, die es zum Schluss des Buches gibt. Für alle die an ihrer Behandlung ihrer Füße etwas ändern wollen, zeigt der Autor fundiert und unterstützt durch Fotos, welche Übungen man manchen kann um den Fuß zu seiner ursprünglichen Stärke zurück zu führen. Auf mich wirken diese Übungen recht umfangreich und zeitintensiv, dies sagt der Autor aber auch. Es ist nicht von heute auf morgen etwas geändert, sondern erfordert viel Zeit. Und genau für die Leser, die diese Zeite opfern wollen, eignen sich diese Übungen sicherlich sehr gut.

Fazit:
Ein Sachbuch rund um das Thema "Fuß", welches ich zu Beginn total interessant fand. Dies ließ aber nach einer Weile nach, da der Autor sehr tief in das Thema einsteigt und auch die medizinische Sicht nicht außen vor lässt. Hierdurch verlor ich etwas die Lust am Lesen. Die bunten Fotos und die verschiedenen Übungen am Ende fand ich jedoch gut und interessant.

Montag, 4. Juni 2018

Rezension "Winterflüstern"

Titel: Winterflüstern
Autor: Tanja Voosen
Verlag: Impress
ISBN:  978-3-646-60273-9
Seitenzahl: 356
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14 

(c) Impress
Zum Inhalt:
Kasies Vater ist verunglückt und hat seitdem Gedächtnislücken. Da dieser Zustand mit der Zeit recht untragbar für die Familie wird, beschließt Kasies Mutter, sie zu ihrem Onkel und dessen Familie zu schicken, da sie dort besser aufgehoben ist und etwas zur Ruhe kommen kann. Auf dem Bahnhof dort lernt sie den Jungen Constantin kennen, der ihre eine tragische Lebensgeschichte erzählt. Kasie nimmt diese in ihre Sammlung auf, weiß zu dem Zeitpunkt aber noch nicht, wie sehr Constantin ihr Leben verändern wird.

Meine Meinung:
Bücher von Tanja Voosen sind eigentlich immer ein Garant. Ein Garant für gute, humorvolle Unterhaltung, die man so schnell liest, das man gar nicht merkt, wie die Zeit verfliegt. Und genau das bekam ich auch bei "Winterflüstern".

"Winterflüstern" ist ein Band aus der Sommerflüstern-Reihe, die man jedoch alle unabhängig voneinander lesen kann. Denn auch wenn die Protagonisten in allen Bänden vorkommen, so hat doch jeder Band seine eigene Hauptperson. In diesem Fall ist das Kasie, die zu ihrem Onkel und ihrer Tante geschickt wird. Davon ist sie zunächst natürlich alles andere als begeistert, lebt sich aber recht schnell dort ein. Ihre beiden Cousinen helfen ihr dabei. Diese sind übrigens jeweils die Protagonistin aus einem der anderen Bände.

Natürlich eignet sich "Winterflüstern" etwas besser für den Winter, als für die aktuelle Jahreszeit, da sie das das Buch die winterliche und weihnachtliche Stimmung toll transportiert. Doch kann man es auch problemlos bei 30 Grad im Schatten lesen, wenn man gute, kurzweilige Unterhaltung sucht.

Wie es bei Tanja Voosen so ist, gibt es immer wieder den ein oder anderen flotten Spruch und der Schreibstil ist spritzig und kurzweilig, sodass die Seiten nur so dahin fliegen. Sie schreibt so toll, dass jedes ihrer Bücher einfach nur Spaß macht.

Zudem bekommt man in jedem der Bücher eine tolle Liebesgeschichte präsentiert, die sich langsam aufbaut und dann immer romantischer wird. Trotzdem nimmt sie nicht den größten Raum ein, sondern passt sich perfekt in das Geschehen ein. Ich habe so mitgefiebert, mitgelitten und war von den romantischen Stellen einfach nur hin und weg.

Tanja Voosen kann so toll schreiben und trifft immer meinen Geschmack, nie wurde ich enttäuscht, immer trifft sie genau den richtigen Ton, den eine Geschichte braucht. Ich werde sicherlich auch noch die weiteren Teile der Sommerflüstern-Reihe lesen und auch zu jedem ihrer weiteren Bücher greifen. Wer entspannende Sommerunterhaltung sucht, ist hier genau richtig.

Fazit: 
Eine herrlich leichte Geschichte, die sich trotz des Winterthemas perfekt als Sommergeschichte eignet. Tanja Voosen hat einen tollen Schreibstil, den ich sehr gerne mag und der alles perfekt vereint, was ich an guten Geschichten liebe. 

Sonntag, 3. Juni 2018

Rezension "Secret Elements - Im Dunkel der See"

Titel: Secret Elements - Im Dunkel der See
Autor: Johanna Danninger
Verlag: Impress
ISBN:  978-3-646-60241-8
Seitenzahl: 297
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14
Band 1 / 4


(c) Impress
Zum Inhalt:
Jay wächst in einem Waisenhaus auf. Sie ist rebellisch und tut nur das, was sie will. Nachts arbeitet sie heimlich in einer Bar. So weit alles normal. Dies ändert sich jedoch mit dem Tag, an dem ihr eine alte Frau ein seltsames Schmuckstück schenkt und Jay aufgrund dieser Kette am nächsten Tag überfallen wird. Ab da ist alles anders. Jay wird in die Anderswelt gebracht und erfährt dort, dass sie die Welt retten soll. Und als wäre das noch nicht genung, stellt sie fest, dass es Zwerge, sprechende Katzen und die Stadt Avolon wirklich zu geben scheint. 

Meine Meinung:
Lange schlummerte der zweite Band dieser Reihe auf meinem SUB. Als ich dann zufällig an den ersten Band kam, wollte ich die Gelegenheit nutzen, endlich mit dieser 4-bändigen Reihe zu beginnen.

Ich war total gespannt, was mich erwarten würde, denn mir war klar, dass es über kurz oder lang fantastisch zugehen wird. Doch der Beginn ist erstmal harmlos. Ich lernte Jay kennen und jetzt fällt mir auf, dass man nicht wirklich viel über ihre Vergangenheit erfährt. Ich hoffe, dass dies vielleicht noch in den Folgebänden der Fall sein wird.

Richtig Fahrt nimmt die Geschichte jedoch erst auf, als Jay in der Anderswelt landet. Ich fand die Beschreibungen der Umgebung dort total faszinierend. Die Anderswelt hat auf der einen Seite technologische Fortschritte, von denen wir nur träumen können, auf der anderen Seite ist alles irgendwie noch sehr ursprünglich und naturverbunden. Diese Mischung gefiel mir total gut.

Auch die Charaktere finde ich klasse. Da ist zunächst Jay, das rebellische Mädchen, das sich erstmal gegen alles wehrt, was mit der Anderswelt zu tun hat. Außerdem ihr Beschützer Lee, der sie nicht zu mögen scheint, da sie ein Mensch ist und immer wieder Giftpfeile gegen sie schießt. Ich bin mir jedoch sicher, dass da noch mehr dahinter steckt und würde mich nicht wundern, wenn sich zwischen den beiden noch eine Liebesgeschichte entspinnen würde. Denn Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an. Außerdem muss ich noch den Kater Ivan erwähnen. Die sprechende Katze ist einfach nur total niedlich und war eine der ersten, die ich tief in mein Herz geschlossen habe.

Nachdem man als Leser die Anderswelt kennenlernt, nimmt die Geschichte schnell an Fahrt auf und Jay gerät ganz plötzlich in ein großes Abenteuer und letztendlich sogar in Lebensgefahr. Diese spannend Szenen fesselten mich und gefielen mir gut. Viel zu schnell waren sie wieder vorbei und die Geschichte auch schon zu Ende. Ich musste direkt mit dem zweiten Teil beginnen, denn natürlich wollte ich unbedingt wissen, wie die Geschichte von Jay weitergeht.

Fazit:
Eine unterhaltsame und spannende Fantasygeschichte, die mir gut gefallen hat und stellenweise richtig fesselnd war.

Rezension "Mit anderen Augen"

Titel: Mit anderen Augen
Autor: Fabian Sixtus Körner
Verlag: Ullstein
ISBN: 9783864930607
Seitenzahl: 240
Einbindungsart: Klappenbroschur
Preis: 15,00 €



(c) Ullstein

Meine Meinung:
Fabian Sixtus Körner legt hier einen weiteren Reisebericht vor. Doch eigentlich ist das Buch viel mehr als ein Reisebericht. Viel mehr ist es eine Reise zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben und die Geschichte seiner Tochter.

Fabian und seine Frau reisen für ihr Leben gerne. Sie sind rastlos, selten hält es sie länger an einem Ort. Trotzdem beschließen sie irgendwann eine Familie zu gründen. Doch als Nico dann schneller schwanger wird als erwartet, steht ihre Welt doch erstmal Kopf. Die Fragen und Gedanken häufen sich. Wird ihr Leben arg anders werden? Werden sie trotzdem noch weiter reisen können? Trotz dieser Unsicherheiten freuen sie sich auf die Geburt ihrer Tochter und sind gespannt auf das Abenteuer Eltern.

Dies alles ändert sich mit einem Schlag, nämlich mit der Geburt ihrer Tochter Yanti. Denn diese wird leider nicht gesund geboren. Die Ärzte stellen schnell fest, dass sie am Down-Syndrom leidet und für Fabian und Nico bricht erstmal eine Welt zusammen. Alles, was sie sich erträumt hatten scheint hinfällig zu sein. Ihr Leben praktisch zu Ende. Doch vom ersten Schock erholen sie sich schnell und lernen, dass ihre Tochter ein ganz besonderes Mädchen ist und sie in keinster Weise daran hindert zu reisen, das Leben zu genießen und glücklich zu sein.

Eigentlich lese ich sehr selten Reiseberichte, da mich diese einfach nicht interessieren. Doch hier war ich besonders auf die Geschichte von Yanti gespannt. Allerdings erzählt Fabian Körner auch viel von der Zeit vor Yanits Geburt und so kommt man gemeinsam mit ihm ganz schön rum. Und ich muss sagne, dass mir dieser Reisebericht richtig gut gefallen hat. Körner kann extrem gut schreiben und nahm mich mit auf eine unglaubliche und spannende Reise. Ich war fasziniert, was er und seine Frau alles erlebt haben und fühlte mich so, als wäre ich selbst dabei gewesen. Jeder der schon einmal Tagebuch geschrieben hat, weiß, wie schwer es sein kann, auf den Punkt zu bringen, was man erlebt hat. Nicht zu ausschweifend zu werden, sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Und Körner kann dies in einer Weise, die mich extrem beeindruckt hat. Ich habe das Buch richtig gerne gelesen und flog nur so durch die Seiten.

Als dann die Geschichte von Yanti beginnt, wurde es zudem sehr berührend.  Bisher habe ich noch keine Erzählung oder Biografie gelesen, in denen es um Kinder mit Down-Syndrom geht. Und auch im realen Leben kam ich damit nicht wirklich in Berührung. Umso eindrücklicher und faszinierender fand ich Körners Schilderungen. Schonungslos ehrlich erzählt er auch von seinen weniger schönen Gedanken, die jedoch absolut menschlich sind. Er lässt uns Leser an seinem Seelenleben teilhaben und brachte auch mich immer wieder zum Nachdenken. Denn auch das Bild der Gesellschaft wird immer wieder thematisiert.

Bunte Fotos von Fabian und seiner Familie untermalen die Geschichte und so hat man als Leser endlich auch Gesichter vor Augen. Man weiß, wen man auf seinen Reisen begleitet. Ich würde mich freuen, wenn Körner irgendwann noch eine Fortsetzung schreiben würde. Denn ich würde zu gerne wissen, wie Yanti sich weiterentwickelt und welche Reisen Fabian und seine Frau noch unternehmen werden.

Fazit:
Ein eindrücklicher und extrem gut geschriebener Reisebericht, der durch die schonungslosen Schilderungen über des Autors Tochter mit Down-Syndrom berührend und nachdrücklich zu gleich ist.

Samstag, 2. Juni 2018

Rezension "Prinzessin der Elfen 1 : Bedrohliche Liebe"

Titel: Prinzessin der Elfen 1 : Bedrohliche Liebe
Autor: Nicole Alfa
Verlag: Impress
ISBN: 978-3-646-60422-1
Seitenzahl: 419
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14

(c) Impress
Zum Inhalt:
Lucy ist einfach nur ein normales Mädchen - scheinbar. Denn eines Tages werden sie und ihr Onkel und ihre Tante daheim angeriffen. Während Lucy von einem Unbekanten gerettet wird, bleiben ihre Tante und ihr Onkel zurück. Doch damit nicht genug. Lucy wird in das Reich der Elfen gebracht und erfährt, dass sie die verschollene Tochter des Elfenkönigs ist. Sie fällt aus allen Wolken und kann zunächst gar nicht glauben was ihr geschieht. Doch nach und nach wird sie aufgeklärt und auch der mysteriöse Daan macht ihr den Aufenthalt in der für sie so fremden Welt einfacher. Doch mysteriöse Morde, Anfeindungen und eine geheimnisvolle Vergangenheit bringen Lucy in große Gefahr.

Meine Meinung:
Ein weiteres Mal habe ich in letzter Zeit zu einem Fantasybuch gegriffen. Hier haben Elfen die Hauptrolle.

Der Einstieg in das Buch fiel mir recht leicht und ich kam schnell in die Geschichte rein. Zunächst erscheint alles recht normal, außer dass Lucy nicht auf eine normale Schule geht. Doch dann nimmt die Geschichte schnell an Fahrt auf und wird sehr actionreich. Kaum ist man in der Geschichte drin, schon befindet sich Lucy im Reich der Elfen. Die Welt dort gefiel mir sehr gut. Nicole Alfa beschreibt diese sehr gut und bildhaft, sodass nach und nach immer mehr Bilder vor meinem inneren Auge entstanden und ich mich nach einer Weile so fühlte, als wäre ich selbst schon dort gewesen.

Lucy mochte ich gerne. Sie war total authentisch und reagierte mit der nötigen Verwirrtheit, als sie plötzlich der für sie so fremden Welt landet. Etwas merkwürdig fand ich das Verhalten ihrer Eltern, die sie nach langer Abwesenheit gar nicht sehen wollten. Ihr Bruder blieb recht blass, doch wen ich ebenfalls sehr gerne mochte, waren ihre Tante und ihr Onkel, weswegen ich es echt schade finde, dass diese nur am Anfang auftauchen. Ich hoffe, in den weiteren Bänden bekommen diese nochmal einen Auftritt. Daan ist ziemlich geheimnisvoll, er scheint etwas zu verbergen, scheint Lucy aber auch ziemlich zu mögen. Und auch sie fühlt sich von ihm angezogen. Ich bin gespannt, wie sich diese Beziehung noch weiter entwickelt.

Die Geschichte wird im weiteren Verlauf immer spannender und packender. Es geschehen Dinge, die mich stellenweise den Atem haben anhalten lassen und mich ungemein fesselten. Bis jetzt ist mir nicht ganz klar, worauf das ganze hinauslaufen wird und so bin ich sehr gespannt, was in den weiteren Bänden geschehen wird. Denn obwohl dieser erste Band schon sehr spannend ist, so bietet er doch viel Potenzial für die Fortsetzungen.

Das Ende gefiel mir gut, auch wenn natürlich einige Fragen offen bleiben. Auf deren Beantwortung hoffe ich dann in der Fortsetzung.

Fazit:
Ein Buch, das mir gut gefallen hat. Eine fantasievolle bildhaft beschriebene Umgebung und tolle authentische Charaktere machen die Geschichte zu einem tollen Leseerlebnis.

Freitag, 1. Juni 2018

Rezension "Das Double der Prinzessin 1: Maskerade"

Titel: Das Double der Prinzessin 1 : Maskerade
Autor: Tanja Penninger
Verlag: Dark Diamonds
ISBN: 978-3-646-30118-2
Seitenzahl: 297
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 16

(c) DarkDiamonds
Zum Inhalt:
Lona ist eine junges Mädchen, das unermüdlich im Wirtshaus ihres Vaters arbeitet. Als eines schönen Tages jedoch Diener des Königspaares aus dem Nachbarland vor ihrer Türe stehen, ist es mit der Ruhe aus und vorbei. Lona ist geschockt, als ihr Vater sie an das Königreich verkauft. Noch viel geschockter jedoch ist sie, als sie erfährt, warum das Königreich sie um jeden Preis haben möchte. Sie soll Prinzessin Marlena doublen, die gerade nicht abkömmlich ist und das Volk so lange besänftigen, bis Marlena dazu wieder selbst in der Lage ist. Doch Lona lässt sich nicht mit Halbwahrheiten abspeisen und versucht herauszufinden, was hinter dem Verschwinden der Prinzessin steckt. Dabei macht sie sich eine mächtige Feindin - die Königin selbst.

Meine Meinung: 
Ich merke gerade, dass ich total auf Prinzessinnengeschichten stehe. Ob die wunderbare Royal-Reihe von Valentina Fast oder jetzt auch dieses Buch. Immer wieder bin ich verzaubert, von den Welten, die die Autorin erschaffen, immer wieder gefesselt von den Geheimnissen, die hinter den hübschen Fassaden stecken.

Zunächst beginnt diese Geschichte recht harmlos, man lernt Lona und ihre Familie in ihrem Zuhause kennen. Schnell nimmt diese jedoch an Fahrt auf. Lona wird an das Königshaus verkauft und landet in einer Welt, die ihr absolut fremd ist und der sie nicht willkommen ist. Die Königin hasst sie von Beginn ab. Dies fand ich stellenweise etwas anstrengend, da mir der Hass der Königin doch etwas übertrieben vorkam und ich diesen auch gar nicht so wirklich nachvollziehen konnte. Mir war schon klar, dass sie gerne ihre eigene Tochter bei sich gehabt hätte, doch war das Double ja auch von dem Königspaar gewünscht, weswegen ich es nicht so ganz verstehen konnte, dass die Königin so heftig eskaliert.

Ich muss zugeben, dass ich einfach eine spannende Geschichte erwartet hatte. Mit fantastischem hatte ich nicht wirklich gerechnet, da das aus dem Klappentext nicht hervorging. Umso überraschter war ich, als plötzlich Magie und magische Wesen ins Spiel kam. Allerdings störte mich das nicht wirklich, da ich zwar Fantasy nur recht selten lese, sie jedoch genau dann mag, wenn sie so ist, wie in Harry Potter oder eben auch in diesem Buch. Sprich, wenn die Geschichte in einer realen Welt spielt und die fantastischen Dinge und Wesen ganz einfach in diese integriert werden.

Die Geschichte war zudem wirklich sehr spannend. Das Geheimnis um Prinzessin Marlena löst sich zwar ziemlich schnell auf, allerdings kommen immer wieder neue Geheimnisse zu Tage, sodass es mir nur schwer gelang, wieder zu Atem zu kommen. Und so hetzte ich durch die Seiten, immer gespannt, welch neues Geheimnis, welch neue Überraschung wohl auf der nächsten Seite lauern würde.

Auch hier gibt es glücklicherweise wieder eine kleine zarte Romanze. Ich erhoffe mir im zweiten Teil der Reihe noch etwas mehr davon, denn diese spielt sich hier nur auf den letzten Seiten ab und ist auch mehr angedeutet, als das wirklich etwas passiert. Da sich Liebesgeschichten aber immer entwickeln müssen, ist dies absolut realistisch und passt gut zur Geschichte.

Das Buch endet offen, jedoch nicht mit einem richtig fiesen Cliffhanger, der mich durchdrehen und den nächsten Teil kaum abwarten lässt (der jedoch glücklicherweise schon am 31.5 erschienen ist, wie ich gerade festgestellt habe). Allerdings bin ich trotzdem sehr gespannt, auf die weiteren Geschehnisse und wie sich die Geschichte rund um Marlena, Lona und Sebastian weiter entwickelt.

Fazit:
Eine tolle Geschichte, die mich fesseln und überzeugen konnte. Die magischen Wesen passen sich perfekt in unsere Welt ein. Zudem schafft es die Autorin, die Spannung über die komplette Zeit hochzuhalten und wenn man gerade denkt, sie hätte alle Geheimnisse aufgedeckt, kommt ein neues hinzu.

Donnerstag, 31. Mai 2018

Rezension "Gebrauchsanweisung fürs Lesen"

Titel: Gebrauchsanweisung fürs Lesen
Autor: Felicitas von Lovenberg
Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-27717-4
Seitenzahl: 128
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 10,00 € / 8,99 €

(c) Piper
Meine Meinung: 
Ich weiß nicht, ob euch die Reihe "Gebrauchsanweisung für ..." bekannt ist? Falls nicht, müsst ihr unbedingt mal zu einem Band greifen. In der Regel handelt es sich hierbei um eine Art Reiseführer bzw. Städteführer, also z.B. "Gebrauchsanweisung für London". Mit diesem Band erscheint jedoch ein ganz besonderes Buch, in dem es um unserer aller Leidenschaft geht, das Lesen.

Sobald ich irgendwo ein Buch entdecke, in dem es ums Lesen oder Bücher geht, werde ich hellhörig. Ich muss in der Regel sofort zugreifen, denn solche Bücher üben fast schon eine magische Anziehungskraft auf mich aus. Heute möchte ich euch ein Sachbuch zum Thema "Lesen" vorstellen, welches ich echt sehr interessant fand.

Felicitas von Lovenberg betrachtet in diesem Buch, das Lesen von sehr vielen Seiten. An welchem Ort liest man am Liebsten, in welcher Form liest man Bücher, was für Bücher liest man. Von persönlichen Vorlieben bis hin zu den unterschiedlichsten Statistiken, enthält dieses Buch so gut wie alles, was man übers Lesen wissen kann. Ich fand es extrem spannend und fühlte mich so, als würde ich mich gerade selbst betrachten. Ich fing an mein eigenes Leseverhalten im Bezug auf die Dinge, die in diesem Buch geschildert werden hin zu analysieren.

Die Mischung aus persönlichen Erfahrungen und Statsistiken fand ich besonders gelungen. Immer wieder überrascht es mich, wie unterschiedlich Menschen doch lesen. Da werden Frauen und Männer verglichen, bzw. wer überhaupt der Buchkäufer an sich ist. Da kommt das ebook im Vergleich mit einem gedruckten Buch zur Sprache. Spannend fand ich auch, wie sie die verschiedenen Entwicklungen schildert. Denn jeder von uns hat sicher schon gemerkt, dass sich sein Leseverhalten, in die ein oder andere Richtung verändert. Und durch dieses Buch merkt man, dass es nicht nur persönlich so ist, nein es geht auch der Gesellschaft so.

Zudem erzählt die Autorin begeistert vom Buch und was es alles kann. Der Verlag selbst beschreibt es ganz gut, in dem er in seinen Klappentext schreibt, dass die Autorin (Zitat Klappentext) "eine Lanze für das Kluturgut Buch bricht" (Zitat Ende) . Und genauso ist es. Würde ich nicht sowieso schon so gerne lesen, so würde ich dies spätestens nach der Lektüre dieses Buches tun. Man kann gar nicht anders als sich von der Begeisterung dieser Autorin anstecken zu lassen und ich frage mich immer mehr, wie es Menschen geben kann, die tatsächlich nicht gerne lesen.

Fazit:
Ein unterhaltsames Sachbuch zu unserer aller Lieblingsthema, dem Lesen und dem Buch selbst. Ich habe es wirklich gerne gelesen und fühlte mich bestens informiert und unterhalten. Die Mischung aus persönlicher Erfahrung und offiziellen Statistiken ist gut gelungen.

Rezension "Power Women - Geniale Ideen mutiger Frauen"

Titel: Power Women - Geniale Ideen mutiger Frauen - Was würden sie dir raten?
Autor: Andreas Jäger (Übersetzer)
Verlag: ArsEdition
ISBN: 978-3-8458-2862-6
Seitenzahl: 112
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 16,00 €
Alter: ab 10

(c) ArsEdition
Meine Meinung:
"Power Women" interessierte mich auf den ersten Blick. Ab und an lese ich nämlich auch gerne mal ein Sachbuch oder auch etwas autobiographisches und hier bekam ich quasi beides in einem, kindgerecht aufgemacht.

In diesem farbig illustrierten Buch werden 25 starke weibliche Persönlichkeiten vorgestellt, die alle auf ihre Art die Welt verändert und ein Stückchen besser gemacht haben. Manche von ihnen leben noch, andere sind schon mehrere hundert oder sogar tausend Jahre tot.

Da es sich um ein Kinderbuch handelt, sie die Abschnitte zu den einzelnen Frauen recht kurz gehalten. Zunächst werden sie mit Namen, Alter und einigen weiteren biographischen Daten kurz vorgestellt. Dann folgt jedoch auch schon ein Text über ihr Leben und Werk. Dieser ist nicht allzu lang und umfasst ungefähr eine Doppelseite. Zu jeder Frau gibt es noch eine farbige Zeichnung und ein Zitat. Als letztes folgt ein kurzer Abschnitt, den ich auf der einen Seite ganz kreativ finde, auf der anderen Seite aber irgendwie auch ziemlich merkwürdig. Denn zum Abschluss jeder Persönlichkeit gibt es einen kleinen Kasten, in dem dieser Persönlichkeit eine Frage gestellt wird, bzw. ein alltägliches Problem aus dem Leben eines Kindes oder eines Jugendlichen geschildert wird. Als Antwort gibt es eine fiktive Antwort, wie der jeweilige Charakter wohl geantwortet haben könnte. Dies ist manchmal recht lapidar und lässt sich nicht wirklich mit den Problemen vergleichen, mit denen die Frauen aus diesem Buch in Wahrheit zu tun hatten. Und so lässt sich über Sinn oder Unsinn dieser Rubrik doch auf jeden Fall streiten.

Die Auswahl der Persönlichkeiten gefällt mir jedoch recht gut. Die Mischung ist schön bunt, geht von Menschenrechlerinnen, über Nobelpreisträgerinnen, von Frauen die sich im Kleinen gewehrt haben zu Frauen die weltweit für ihre Taten bekannt sind. Besonders gut hat mir gefallen, dass eben auch die Frauen, die eher im Verborgenen gehandelt haben, eine Stimme bekommen und durch dieses Buch ein stückweit bekannt werden. Einige Namen waren mir zwar schon bekannt, doch freute ich mich, endlich ein wenig mehr über diese Damen zu erfahren. Dass das ganzen dann auch noch kindgerecht aufgemacht ist und so auch Kinder die Chance haben, etwas über diese Frauen zu erfahren finde ich wirklich gut.

Auch die Illustrationen sind toll. Sie treffen die jeweiligen Frauen ziemlich auf den Punkt und machen das Buch farbenfroh und abwechslungsreich. Mir gefällt das viel besser, als irgendwelche Fotos, denn natürlich gibt es auch gar nicht von allen Frauen aus diesem Buch Fotos. Und so hat man eine einheitliche Lösung gewählt, die mir richtig gut gefällt.

Fazit:
Ein wunderbares Kindersachbuch, das wertwolle und interessante Informationen enthält, über Frauen, die die Welt verändert haben, über Frauen, die nicht einfach nur geredet, sondern auch gehandelt haben, über Frauen, an denen sich jeder einzelne von uns ein Beispiel nehmen kann.