Freitag, 12. Juli 2019

Rezension "Promise me - Hanna & Finn "

Titel: Promise me - Hanna & Finn
Autor: Jana Schäfer
Seitenzahl: 320
ISBN: 978-3-95818-492-3
Einbindungsart: Buch / ebook
Preis: 13,00 € / 3,99 €
Reihe: Band 3/3 (unabhängig voneinander lesbar)

(c) Forever/Ullstein
Zum Inhalt:
Hanna und Finn sind beste Freunde. Doch schon lange merkt Hanna, dass sie mehr für Finn empfindet. Mit One Night Stands lenkt sie sich davon ab, denn eine Beziehung kann nicht funktionieren. Hanna möchte um keinen Preis ihre Freundschafts aufs Spiel setzen und nach ihrer letzten Beziehung die kläglich scheiterte und sogar vor Gericht endete, ist sie nicht mehr fähig jemandem zu vertrauen. Doch täglich wird es schwerer der Anziehung, die von Finn ausgeht, zu widerstehen und so nähern sich die beiden immer mehr an. Eine prickelnde Liebesgeschichte beginnt.

Meine Meinung:
Zur Zeit lese ich sehr gerne Romane, wie diesen. Eine Liebesgeschichte mit teilweise prickelndem Inhalt ist genau nach meinem Geschmack und passt super zum Sommer.

"Promise me" ist der dritte Teil einer Reihe, der aber problemlos unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden kann. Jeder Band behandelt ein anderes Paar, auch wenn die Protagonisten der Vorgängerbände natürliche ihre Auftritte in der Geschichte haben. Ich kannte die beiden anderen Teile nicht und kann somit auf jeden Fall bestätigen, dass man diese auch nicht zu kennen braucht, um die Geschichte zu verstehen. Ich werde die beiden anderen Bücher aber auf jeden Fall noch lesen, denn "Promise me" hat mir gut gefallen und Lust auf die weiteren Bücher der Autorin gemacht.

Der Schreibstil der Autorin ist schön locker leicht und flüssig und lässt sich super lesen. Ich kam flott in die Geschichte rein und mochte die Protagonisten gleich gerne. Wobei ich hier sagen muss, dass mir Finn deutlich lieber war, als Hanna. Hanna ist ein recht schwieriger Charakter, geprägt von Problemen, der noch ziemlich an der Vergangenheit festhält und diese einfach nicht loslassen kann. Finn ist da deutlich positiver, auch wenn er ebenfalls seine Päckchen zu tragen hat. Und so geben die beiden tatsächlich einen ganz guten Gegensatz ab.

Allerdings muss ich zugeben, dass ich Hanna stellenweise etwas anstrengend fand. Ich hätte sie manchmal sooo gerne geschüttelt, da sie einfach die offensichtlich positiven Dinge in ihrem Leben nicht sieht und auch nicht sehen will. Die Geschichte fokussiert sich dann auch sehr auf sie und ihre Probleme, weswegen Finns Geschichte für meinen Geschmack etwas zu kurz kam.

Ansonsten mochte ich das Buch aber tatsächlich sehr gerne. Auch die erotischen Stellen sind von der Autorin gut in die Geschichte eingebaut und nehmen nicht überhand. Sie lassen sich toll lesen und wirken zu keinem Zeitpunkt billig, sondern eher sehr sinnlich. Die Autorin versteht es diese Szenen mit Bedacht einzusetzen und so der Geschichte den richtigen Touch zu geben. Die Liebesgeschichte bekommt so auch eine ganz eigene Dynamik und macht die Geschichte zu einer runden Sache.

Fazit:
Eine prickelnde Liebesgeschichte mit vielen Höhen und Tiefen, einer stellenweise etwas anstrengenden Protagonistin, die aber super zu lesen ist und mich gut unterhalten hat.

Donnerstag, 11. Juli 2019

Rezension "Die Unausstehlichen & ich - Das Leben ist ein Rechenfehler"

Titel: Die Unausstehlichen & ich - Das Leben ist ein Rechenfehler
Autor: Vanessa Walder
VerlagLoewe
Seitenzahl: 272
ISBN: 978-3-7855-8901-4
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 12,95 € / 9,99 €
Reihe: Band 1
Alter: ab 10

(c) Loewe
Zum Inhalt:
Enni kommt von einer Pflegefamilie in die nächste. Als sie dachte, sie wäre nun endlich angekommen, bekommt ihr Pflegevater einen neuen Job, ihre Familie zieht in die Schweiz und kann sie nicht mitnehmen. Noch schlimmer ist für Enni, dass sie ihren Pflegebruder sehr wohl mitnehmen und Enni auf ein Internat muss. Doch das lässt sie nicht auf sich sitzen. Sie beschließt dort abzuhauen und Noah zu suchen. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Meine Meinung:
Mir fiel als erstes das Cover dieses Buches ins Auge. Ich finde das Design sehr ansprechend und auch der Titel sticht definitiv aus der Masse hervor. Und so war ich ganz gespannt auf den Inhalt dahinter.

Das Buch brachte mir eine Geschichte voller Schimpfwörter und doch auch wieder nicht. Denn alle Schimpfwörter sind zensiert und so kann man sich als Leser immer selbst denken, welches Wort wohl in die entsprechende Lücke passen würde. Ohne die Zensur, die natürlich beabsichtigt ist, wäre das Buch auch nicht ab 10. Ich fand das wirklich lustig und hatte großen Spaß daran die Lücken selbstständig mit Schimpfwörtern zu füllen.

Die Kapitel sind recht kurz und auch die Schrift ist recht groß, sodass auch Kinder, die vielleicht noch nicht perfekt lesen können schnell in der Geschichte vorwärts kommen. Zudem ist die Geschichte sehr unterhaltsam und trifft die Zielgruppe perfekt, wie ich finde.

Der Charakter Enni ist toll. Die Autorin hat hier eine unabhänigige Persönlichkeit geschaffen, die es im Leben wahrlich nicht leicht hat. Die innere Zerrissenheit, die Wut die Enni umtreibt beschreibt die Autorin so bildhaft und perfekt, dass ich nur meinen Hut ziehen kann. Auch die anderen Charaktere sind toll. Allen voran Dante, von dem man bis zum Ende nicht so ganz weiß, wer er eigentlich ist. Und das ist ein weiterer Pluspunkt dieser Geschichte. Die Charaktere sind so vielschichtig und facettenreich, dass es schwer fällt hinter die Fassade zu blicken und man immer wieder überrascht wird, was die ein oder andere Person zu verbergen hat.

Dies ist nicht nur bei den Charakteren so, nein die ganze Geschichte ist deutlich geheimnisvoller als es für mich zunächst den Anschein hatte. Da das Buch der erste Teil einer Reihe ist, bleiben recht viele Fragen offen. Die Geschichte ist zwar ein stückweit in sich abgeschlossen und man bleibt nicht mit einem fiesen Cliffhanger zurück. Doch die offenen Fragen in meinem Kopf sind definitiv da und so freue ich mich, dass der nächste Band wohl schon Ende des Jahres erscheinen soll.

Ich hatte großen Spaß an der Geschichte. Ich mag den Schreibstil der Autorin total gerne, ich mag ihren Humor und ihre Charaktere. Die Geschichte bietet so viel mehr, als es zunächst den Anschein hat. Da sind so viele Geheimnisse, die noch gelöst werden wollen, Freundschaften die entstehen oder aber auch zerstört werden und bei allem die Frage, warum Enni eigentlich ein Pflegekind ist.

Fazit:
Wunderbares Kinderbuch, dass mit Humor und Charakteren absolut punkten kann. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, super zu lesen und macht das Buch so zu einem wunderbar unterhaltenden Erlebnis.

Mittwoch, 10. Juli 2019

Rezension "Glück und Los! Lina und die Sache mit den Wünschen"

Titel:Glück und Los! Lina und die Sache mit den Wünschen
Autor: Dagmar Bach
VerlagFischer
Seitenzahl: 400
ISBN: 978-3-7373-4145-5
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 17,00 € / 14,99 €
Reihe: 1 / 3
Alter: ab 12

(c) Fischer
Zum Inhalt:
Lina kann Wünsche erfüllen - zumindest glaubt sie fest daran. Bis es einige Male schief geht und Lina so gar nicht mehr weiß, was sie glauben soll. Und dann ist da auch noch ihre neue Patchwork-Familie. Die Freundin ihres Vaters hat zwei Söhne und mit denen soll sie nun zusammen leben. Die Freundin ist ja wirklich nett, aber die beiden Söhne sind ihr auf den ersten Blick so gar nicht sympathisch. Und dabei hat Lina doch eigentlich ganz andere Probleme. Denn neben der Sache mit den Wünschen, möchte sie nichts lieber, als sich endlich mal so richtig zu verlieben. Na wenn das mal klappt.

Meine Meinung:
Bisher habe ich noch kein Buch von Dagmar Bach gelesen. Allerdings war mir ihre "Zimt&Weg"-Reihe schon eine Weile ein Begriff. Und so war ich ganz gespannt darauf, endlich mal etwas von ihr zu lesen, denn bisher hatte ich nur gutes über ihre Bücher gehört.

Das Buch beginnt auch gleich richtig flott. Lina wird praktisch ins kalte Wasser geschmissen, in dem sie von einem auf den anderen Tag zwei Stiefbrüder bekommt, mit denen sie nun auch zusammen leben soll. Die erste Begegnung war richtig lustig zu lesen und so merkte ich schnell, dass mir Dagmar Bachs Schreibstil total gut gefällt. Sie schreibt so herrlich locker und leicht und lässt Lina unglaublich schlagfertig und witzig rüber kommen. Ich flog praktisch durch die Seiten und war ganz überrascht, wie gefesselt ich plötzlich von der Geschichte war.

Neben Dagmar Bachs tollem Schreibstil kann sie auf jeden Fall auch mit ihren Charakteren punkten. Die sind nämlich einfach richtig gut gemacht. Da ist natürlich Lina. Sie ist so herrlich normal und so werden sicherlich viele Jugendliche einiges von sich in ihr wiederfinden. Sie ist kein Superheld, hat auch ihre Probleme und tritt ab und an in das ein oder andere Fettnäpfchen. Auch ihre Stiefbrüder finde ich toll dargestellt. Weiß man am Anfang noch nicht so viel über sie, so lernt man sie immer besser kennen und auch verstehen. Die restlichen Charaktere sind ebenfalls perfekt in die Geschichte eingebunden. Dagmar Bach hat hier eine tolle Vielfalt geschaffen und jeden Charakter wunderbar einzigartig gemacht.

Und dann ist da ja noch die Sache mit den Wünschen. Zunächst war ich mir ja nicht sicher, ob es sich jetzt um ein Fantasybuch handelt, oder ob Lina sich das vielleicht auch einfach nur einbildet und die Wunscherfüllungen eher Zufall sind. Doch ohne zu viel verraten zu wollen, kann ich sagen, dass da durchaus was dran ist, an dem Wünsche erfüllen. Vieles darüber erfährt man erst gegen Ende des Buches, was ich unglaublich spannend und super erklärt fand.

Einiges bleibt aber leider auch offen und so komme ich nun wohl zum einzigen Wehrmutstropfen, den dieses Buch zu bieten hat. Der nächste Band erscheint nämlich erst in einem Jahr und ich weiß beim besten Willen nicht, wie ich die Zeit bis dahin überbrücken soll. Vermutlich mit Dagmar Bachs Zimt-Reihe. Denn das Buch "Glück und Los!" hat mir so gut gefallen, dass ich gar nicht glauben konnte, dass ich schon auf der letzten Seite angekommen bin.

Ich muss unbedingt wissen, wie es mit Lina, den Wünschen und natürlich auch der Liebe weitergeht. Ich hoffe, dass diese im zweiten Band noch etwas mehr Raum einnimmt, denn hier war sie zwar Thema, aber doch eher mehr am Rand. Und da ich auf Romantik stehe, darf es davon gerne noch etwas mehr sein.

Fazit:
Ein wunderbarer Auftakt zu einer tollen neuen Reihe von Dagmar Bach. Super spannende und orginelle Handlung, tolle Charaktere und ein spitzen Schreibstil machen dieses Buch für mich zu einem perfekten Leseerlebnis.

Freitag, 5. Juli 2019

[Blogtour] Das Labyrinth vergisst nicht - Tag 5 - Wofür entscheidest du dich: Leben oder Liebe?

(c) AuthorsAssitant

 Wofür entscheidest du dich: Leben oder Liebe?

In der Literatur und in vielen Filmen gibt es unzählige Beispiele von Charakteren, die für ihre große Liebe ihr Leben gaben. Ich musste nicht lange nachdenken und schon fielen mir einige ein.

Dies brachte mich dazu, darüber nachzudenken, was eigentlich die große Liebe ist. Ich denke für jeden kann die große Liebe eine andere Person sein. Für die einen ist es der Partner, für die anderen das eigene Kind. Die große Liebe muss also nicht unbedingt immer nur der Partner sein. So kann also durchaus auch die Familie die große Liebe sein, für die man sterben würde.

Doch wie tief muss Liebe eigentlich sein, damit man bereit ist für sie zu sterben? Es gibt die unterschiedlichsten Formen von Liebe. Es gibt platonische Liebe, es gibt die Liebe zwischen Partnern und eben die zu Familienmitgliedern, wie Kindern und Eltern. Und auch hier gibt es verschiedene Abstufungen. Für jeden ist man bereit etwas zu tun, doch nur für den, den man am meisten liebt, ist man auch bereit zu sterben. Je stärker die Liebe, desto mehr würde man für die einzelne Person auch tun.

Ich selbst habe mir die Frage gestellt ob und für wen ich sterben würde. Und natürlich würde ich für meine Kinder und meinen Mann mein Leben geben. Denn diese drei Personen sind definitiv meine große Liebe. Ohne diese drei wäre mein Leben nicht wirklich lebenswert. Und so wäre ich in jedem Fall bereit für sie mein Leben zu geben, wenn ich dadurch ihres retten kann.

Auch wenn viele die Frage, ob sie bereit sind für ihre große Liebe zu sterben, sicherlich mit ja beantworten würden, so ist es trotzdem eine sehr schwer zu beantwortende Frage, die man sicherlich nur endgültig im Fall des Falles beantworten kann. Die Gedankenspiele um so eine Frage sind aber äußerst spannend und führen zu vielen zentralen Fragen und Themen, die einen im Leben beschäftigen. Man fängt an darüber nachzudenken, wer einem wirklich wichtig ist und für wen man bereit ist bis zum Äußersten zu gehen.

Auch die Charaktere in Rainer Wekwerths Labyrinthe-Reihe stehen immer wieder vor der Frage, ob sie nun ihr eigenes Leben retten oder das eines anderen. Im ersten Band treffen alle als Fremde aufeinander und lernen sich mit der Zeit immer besser kennen. Und so entstehen natürlich zarte Bande, Freundschaften und auch Liebe. Die Charaktere werden häufig mit dem Tod konfrontiert und spätestens in diesen Situationen erfährt man, wer wirklich echte Gefühle für einen anderen Charakter hat und bereit ist für ihn sein Leben zu geben. Es ist spannend zu beobachten wie sich die Gefühle füreinander im Verlauf der Geschichte verändern und intensivieren. Auch die Charaktere selbst durchlaufen einen Prozess der Veränderung.  Sind sie zunächst nur darauf bedacht ihr eigenes Leben zu retten, so ändern sich deren Prioritäten und das Leben des anderen steht plötzlich über dem eigenen.

Hier findet ihr weitere interessante Artikel zum Buch *KLICK*.

(c) Buchheim-Verlag
E-Book, ET: 1. Juli 2019
4,99 €


Hardcover, Lesebändchen 
300 Seiten 
16,99 € 
Erscheint: 31. Juli 2019 
ISBN: 978-3-946330-18-9

Donnerstag, 4. Juli 2019

[Blogtour] Uli Aechtner - Tag 4 - Wetterphänomene

 
(c) Authors Assitant

Wetterpänomene

Das Wetter ist ja manchmal ganz schön verrückt und oft auch ziemlich beeindruckend. Was aber teilweise richtig schön aussieht, kann auch ganz schnell, ganz gefährlich werden. Es gibt die verschiedensten Wetterphänomene und einige davon sind besonders sehenswert.

Ein Gewitter hat immer etwas bedrohliches. Da ist das tiefe Grollen des Donners und kurz darauf, je nachdem wie weit das Gewitter entfernt ist, der grelle Blitz der über den Himmel zuckt. Doch neben dem bedrohlichen hat ein Gewitter auch etwas sehr majestätisches und kann unglaublich beeindruckend aussehen. Blitze die vom Himmel zucken, auf Fotos festgehalten, sind mehr als nur beeindruckend. Und auch Blitzeinschläge können unglaublich gewaltig aussehen, auch wenn sie natürlich sehr gefährlich sind.

Auch der Niederschlag, der in der simpelsten Form als Regen vom Himmel fällt, kann sehr beeindruckend aussehen, wenn er seinen Zustand ändert. Dies geschieht aufgrund von den verschiedensten Temperaturen, die zum Zeitpunkt des Niederschlags herrschen. Und so verwandelt sich Regen in Graupel, Schnee oder auch Hagel. Besonders faszinierend ist hier, dass sich solch ein Niederschlag relativ lokal begrenzen lässt. So steht man an einer Stelle, an der es noch trocken ist, sieht aber eine Regenwand auf sich zukommen. Hagel kann hierbei die unterschiedlichsten Formen und Größen annehmen. Hagelkörner, die so groß wie Walnüsse oder auch noch größer werden haben eine wahnsinnige Kraft, können zerstören und sogar auch verletzen.

Quelle: Pixabay
Scheint zum Zeitpunkt von Regen die Sonne, so entsteht am Himmel ein wunderschöner farbiger Regenbogen, der jedes Mal aufs neue faszinierend ist. Auch für dieses gewaltige Naturschauspiel gibt es eine relativ simple wissenschaftliche Erklärung. Einen Regenbogen sieht man nämlich nur, wenn man die Sonne im Rücken hat, während man auf eine Wolkendecke schaut. Die Sonnenstrahlen spiegeln sich in den Regentropfen, ein Regenbogen entsteht. Besonders spektakulär wird es, wenn plötzlich ein zweiter Regenbogen dazu kommt. Hier spricht man dann von einem Doppelten Regenbogen.

Neben dem Niederschlag kann auch der Wind eine beeindruckende Rolle einnehmen. Nämlich dann wenn er sich von einem leichten Lüftchen erst in einen starken Sturm und dann in einen Tornado verwandelt. Bei einem Tornado handelt es sich um einen heftigen Wirbensturm, der wahrlich beeindruckend aussieht, jedoch verherende Folgen für das Leben vieler Menschen haben kann. Tornados entstehen an Land ganz im Gegensatz zu einem Hurrikane. Hier in Deutschland gibt es sie eher seltener, doch wenn, dann haben sie auch hier schlimme Folgen.

In "Mordswetter" bekommt es Kommissar Christian Bär gleich mit mehreren Wetterphänomenen zu tun. Da ist ein starkes Gewitter, dem scheinbar gleich mehrere zum Opfer fallen und welches es dem Kommissar nicht leicht macht zwischen Unfall und Mord zu unterscheiden. Zudem spielen mysteriöse Hagelfälle eine große Rolle, die letztendlich auch zur Klärung des Falls beitragen. Die Autorin versteht es hier sehr gut, alle Wetterphänomene glaubwürdig und verständlich in ihre Geschichte einzubauen und dem Leser so ganz nebenbei spannende wissenschaftliche Fakten zu vermitteln.

Hier findet ihr weitere interessante Artikel zum Buch *KLICK*


 Uli Aechtner
Mordswetter
Kriminalroman
Broschur
224 Seiten
ISBN 978-3-7408-0160-1
Euro 10,90 
Ebook (NUR in der Blogtourwoche):
2,99 €

Freitag, 28. Juni 2019

[Rezension] "The one real man"

Titel: The one real man
Autor: Piper Rayne
Seitenzahl: 264
ISBN: 978-3-95818-338-4
Einbindungsart: Taschenbuch / ebook
Preis: 12,00 € / 4,99 €
Reihe: 1 / 3

(c) forever
Zum Inhalt:
Hannah ist frisch geschieden. Der Anwalt ihres Exmannes hat sie vor Gericht so richtig bluten lassen und sie um die Hälfte ihres Vermöges gebracht. Doch Hannah hat noch ein weiteres Problem. Der Anwalt ist nicht nur vor Gericht richtig gut, nein er sieht auch noch verdammt gut aus. Und zu allem Überfluss weiß er genau was er will - Hannah. Zunächst wehrt sie sich mit Händen und Füßen, doch nachdem sie auf Roarke angewiesen ist, bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihn näher kennen zu lernen.

Meine Meinung:
"The one real man" ist der dritte Teil einer Reihe, rund um drei Freundinnen, die alle auf der Suche nach der Liebe und ihrem Lebensglück sind. Ich kenne weder Band eins noch Band zwei und so kann ich mit Gewissheit sagen, dass man dieses Buch problemlos ohne Kenntniss der Vorgänger lesen kann.

Jedes Buch hat eine der Freundinnen zum Hauptthema. Dies ist vermutlich auch der Grund warum man die Bücher alle problemlos unabhängig voneinander lesen kann. Sicherlich geht das Privatleben aller drei Charaktere in jedme Band weiter, doch ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl etwas verpasst zu haben. Trotzdem möchte ich die Vorgänger irgendwann mal lesen, denn "The one real man" hat mir richtig gut gefallen.

Dies beginnt bei dem super zu lesenden und lockeren Schreibstil. Die Geschichte und die Seiten flogen nur so dahin. Ich war richtig schnell in der Geschichte drin und wurde prima unterhalten.

Auch die Charaktere gefielen mir richtig gut. Neben den beiden Hauptcharakteren Hannah und Roarke, sind da auch noch ihre beiden besten Freundinnen. Jede für sich ist einzigartig und wahnsinnig authentisch dargestellt. Jede hat ihre Eigenheiten und ist facettenreich. Die Autorinnen (es sind nämlich zwei) verstehen sich darauf tolle Charaktere zu erschaffen, diesen Leben einzuhauchen und sie sich weiter entwickeln zu lassen.

Auch die Erotik kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Schon von Anfang an knistert es heftig zwischen Hannah und Roarke und nachdem die beiden sich näher kommt geht es schon auch ziemlich zur Sache. Auch hier finde ich, dass die Autorinnen ihr Werk verstehen. Die Szenen wirken zu keiner Zeit billig, auch wenn ich den Ausdruck "Schwanz" nicht so gerne mag und er hier ziemlich oft verwendet wird.

Die Geschehnisse in der Geschichte sind jetzt nicht unbedingt überraschend, aber bergen trotzdem einen gewissen Spannungsgrad. Da sind Geheimnisse, die aufgedeckt werden, Missverständnisse, die bereinigt werden und ein Ende, welches mich zufrieden zurück lässt. Vor allem, da das Ende eine neue Reihe ankündigt. Endet mit diesem Buch die aktuelle Reihe, so beginnt mit dem Ende direkt die neue Reihe, auf die ich mich sehr freue.

Fazit:
Ein super zu lesender Roman, mit genau der richtigen Dosis Liebe und Erotik, den ich sehr gerne gelesen und der mich bestens unterhalten hat.


Montag, 24. Juni 2019

Rezension "'Mordswetter"

Titel: Mordswetter
Autor: Uli Aechtner
Verlag: emons
Seitenzahl: 224
ISBN: 978-3-7408-0160-1
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 10,90 €

(c) emons
Zum Inhalt:
Christian Bär wird zum Schauplatz eines Verbrechens gerufen. Eine junge Frau liegt nach einem Gewitter tot vor ihrem Zelt - erschlagen von einem Blitz. Kurze Zeit später die nächste Tote, ertrunken in ihrer eigenen Waschküche. Bär beginnt zu zweifeln, dass es sich bei den beiden Todesfällen tatsächlich um Unfälle handelt. Nebenbei hat der Kommissar auch noch mit Eifersucht zu kämpfen, denn seine alte Flamme Roberta Hennig interessiert sich nur für den Gewitterfotografen Maik. Doch plötzlich gerät Roberta selbst in den Fokus und in tödliche Gefahr. 

Meine Meinung:
Hin und wieder lese ich gerne Krimis, die in Deutschland spielen. Ich lese gerne von Landschaften und Umgebungen, die ich kenne, die mir vertraut sind. 

Auf diesen Krimi von Uli Aechtner war ich ganz besonders gespannt, denn hier spielt das Wetter und die verschiedensten Wetterphänomene eine große Rolle. Ich hatte jedoch nicht erwartet, dass der Krimi so spannend und unterhaltsam werden würde und ich zumindest mit einigen meiner Vermutungen ziemlich daneben liegen würde. Die Handlung ist richtig spannend und an vielen Stellen nicht vorhersehbar. Und so fesselte und unterhielt mich das Buch über die komplette Zeit sehr gut. 

Schon der Prolog beginnt sehr geheimnisvoll, deutet nur eine Szene an und geht dann in die Geschichte über ohne näher darauf einzugehen. Solch einen Prolog mag ich besonders gerne, dessen Bedeutung sich erst am Ende der Geschichte erschließt. So ist es auch hier, was wirklich gut gelungen ist.

"Mordswetter" ist Teil einer Reihe rund um den Kommissar Christian Bär. Bisher kannte ich keinen dieser Teile, hatte aber keinerlei Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen oder das Gefühl, dass ich in den Vorgängern etwas verpasst habe. Sicherlich ist es nicht schlecht diese gelesen zu haben, um das Privatleben des Kommissars etwas besser zu verstehen. Doch kann man dieses Buch problemlos lesen, ohne jegliche Kenntnisse der Vorgänger. Ich werde dies jedoch noch nachholen, da ich "Mordswetter" so gut fand.

Was mir besonders gut gefiel waren die vielen Wetterphänomene, die in der Geschichte vorkommen und auch recht detailliert erklärt werden. Allerdings tatsächlich so, dass dies auch jemand versteht, der sich noch nie ausführlich mit dem Wetter beschäftigt hat. Das fand ich total klasse und sehr interessant.

Zudem gefielen mir die Charaktere richtig gut. Ich habe unglaublich viel Lust noch mehr von Christian Bär und Roberta Hennig zu lesen und muss mir unbedingt die Vorgänger besorgen. f

Fazit:
Ein Krimi, der durch viele Dinge zu überzeugen weiß. Von den ausgefeilten Charakteren über die spannende Handlung und die gut recherchierten Wetterphänomene hat mich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite richtig gut unterhalten. 


[Challenge] Harry-Potter-Challenge 2019


Bei Marion von bookshaveasoul *KLICK* gibt es ab September - Mai 2020 eine Harry-Potter-Challenge bei der ich natürlich sehr gerne dabei bin. Hierbei geht es jedoch nicht nur darum Harry - Potter - Bücher zu lesen, es zählen nämlich alle Bücher, die man liest. Doch seht selbst in den Regeln:
  • Es können mit ALLEN gelesenen Büchern (ab 150 Seiten) Galleonen gesammelt werden, egal aus welchem Verlag oder welches Genre. Hörbucher zählen leider nicht!
  • Pro gelesenes Buch ab 150 Seiten – 500 Seiten gibt es 10 Galleonen. Für Bücher über 500 Seiten gibt es 15 Galleonen. Wer die Harry Potter Reihe liest, erhält pro gelesenes Buch sogar 20 Galleonen.
  • Es gibt natürlich auch Aufgaben, die man erfüllen KANN, um zusätzliche Galleonen dazu zu verdienen. Für jede Aufgabe muss ein Buch gewählt werden. Es können also nicht mit einem Buch mehrere Aufgaben erledigt werden.
  • Für jedes Haus gibt es 5 Aufgaben, um ein paar Galleonen zusätzlich erhalten zu können!

Alles weitere, sowie die Anmeldung findet ihr bei Marion *KLICK*

Da man sich zu Beginn der Challenge für eines der vier Häuser entschieden muss, entscheide ich mich natürlich für

Gryffindor <3

Somit gibt es für mich die folgenden Sonderaufgaben zu erfüllen:

Gryffindor
Lies EIN Buch (je 10 Extra Galleonen)
- mit rotem Cover
- das in London spielt
- in dem die Liebe eine große Rolle spielt
- mit einer besonderen Freundschaft
- von einem / einer britischen Autor / Autorin

Monatsaufgaben 

September
Warum Harry Potter? Was gefällt dir so gut an dieser Reihe? Schreibe einen Beitrag dazu und verlinke ihn erkennbar als Monatsaufgabe auf deiner Challenge-Seite / Leser in einer Gruppe (Link notieren nicht vergessen) und du erhältst 20 Galleonen. Link an mich per Formular nicht vergessen!

Oktober
Geh auf die Seite www.carlsen-harrypotter.de und schreibe dort zu einem deiner liebsten Bücher einen Kommentar. Wenn du dies erledigt hast, verlinke diese Carlsen-Seite (www.carlsen-harrypotter.de) auf deiner Challenge-Seite und schicke ihn per Formular / Leser schicken den Link nur mit dem Formular und es gibt 15 Galleonen.

November
Jedes Buch, in dem Magie oder magische/übernatürliche Wesen eine Rolle spielen, erhält 5 Extra Galleonen (zusätzlich zu den Galleonen, die du für das Buch je nach Seitenanzahl erhältst).

Dezember: Es weihnachtet!
Lies ein Buch, das deiner Meinung nach zu dieser Jahreszeit passt und erkläre kurz dazu, warum. Stelle es dazu in einem Extra-Beitrag vor, dafür gibt es 20 Extra Galleonen (zusätzlich zu den Galleonen, die du für das Buch je nach Seitenanzahl erhältst). Leser posten in einer Gruppe, Link nicht vergessen. Einreichung per Formular nicht vergessen!

Januar
Schreibe eine Rezension zum neuen magischen Erfolgsbuch aus dem Carlsen Verlag – dem „Welten-Express“ von Anca Sturm. Hierfür gibt es 20 Galleonen.

Februar
Wähle ein Buch aus, von dem man deiner Meinung nach viel zu wenig hört. Für einen Beitrag mit Vorstellung und Begründung gibt es 20 Galleonen.

März
Für alle Einzelbände gibt es diesen Monat 5 Extra Galleonen (zusätzlich zu den Galleonen, die du für das Buch je nach Seitenanzahl erhältst).

April
Bilde mit Büchern das Wort Hogwarts, teile das Beweisfoto (Link per Formular nicht vergessen) und du erhältst 15 Galleonen.

Mai
Zum Schluss: Zeige uns deine Harry Potter Bücher, Merch etc. in einem kurzen Beitrag, alles, was du zu dieser Reihe hast. Verlinkung auf der Challenge-Seite / im Formular nicht vergessen und du erhältst 15 Galleonen.


Allgemeiner Fortschritt: 

Sonntag, 16. Juni 2019

Rezension "Pelle popelt"

Titel: Pelle popelt
Autor: Steffi Wöhner
VerlagCarlsen
Seitenzahl: 20
ISBN: 978-3-551-17019-4
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 9,99 €
Alter: 2,5

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Pelle popelt und das für sein Leben gerne. Seine Mama findet das nicht ganz so klasse, vor allem als sie erfährt, dass er seine Popel essen will. Doch Pelle hat ein geheimes Geheimversteck für seine Popel und eigentlich popelt doch jeder gerne mal, sogar Mama, oder?

Meine Meinung:
Gestern erreichte mich ein Buch welches ich euch ganz unbedingt ans Herz legen möchte. Selten habe ich bei einem Kinderbuch so lachen müssen, wie bei diesem. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals bei einem Kinderbuch so lachen musste, dass ich das Vorlesen unterbrechen musste. Genau das war nämlich bei "Pelle popelt" der Fall.

Als ich das Buch aus dem Briefkasten befreite, wollte meine große Tochter (3) sofort, dass ich ihr das Buch vorlese. Gesagt, getan. Dachte ich jedenfalls. Denn schon beim ersten Satz musste ich so lachen, dass ich nicht mehr weiterlesen konnte. Meine Tochter stimmte sofort darin ein. Ich liebe ihr Lachen so sehr und bei diesem Buch bekam ich es sehr oft zu hören.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass manche von euch sagen "Ein Buch übers popeln, echt jetzt?", doch finde ich es durchaus legitim zu diesem Thema ein Buch zu machen, vor allem ein Kinderbuch. Denn mal ehrlich, wer von uns popelt nicht mal? Wer hat kein Kind das popelt? Wohl niemand. Und so ist das wohl das normalste Thema der Welt und meiner Meinung nach wurde es wirklich Zeit, dass es endlich mal ein Buch darüber gibt.

Wie das Thema in dem Buch umgesetzt wird finde ich unglaublich erfrischend und so herrlich ehrlich. Pelle versteht die Welt nicht mehr, als seine Mama ihm verbietet zu popeln und seinen Popel auch noch zu essen. Dabei will Pelle diesen eigentlich gar nicht essen, sondern in seinem Geheimversteck unterbringen. Dieses Geheimversteck versteckt sich, wie so vieles anderes in diesem Buch hinter kleinen Klappen. Pelle versteckt an den kreativsten Stellen seine Popel und die Kinder können all diese Stellen hinter vielen weiteren Klappen entdecken.

Wahrscheinlich könnt ihr es schon nicht mehr hören, aber wie ich es vom Carlsen-Verlag gewöhnt bin, sind auch hier die Illustrationen einfach nur super. Alleine das Cover ist hinreißend. Man sieht darauf Pelle, wie er herzhaft popelt. Dieses Bild bietet sich immer wieder im Buch, denn Pelle entdeckt, dass eigentlich alle mal popeln. Ob Mama, Papa oder auch Oma und Opa, sogar die Erzieherin im Kindergarten tut das ab und an. Die liebevollen Illustrationen ziehen sich durch das komplette Buch durch und so ist es einfach nur eine Augenweide. Dies trägt dazu bei, dass das Buch ein absolutes Highlight beim Vorlesen und Anschauen ist.

Geeignet ab 30 Monaten ist die Menge des Textes genau richtig und ich würde diese Empfehlung des Verlages komplett unterschreiben. Auf einigen Seiten gibt es recht viel Text, auf den anderen dafür etwas weniger.

Auch das Ende des Buches ist richtig klasse. Hier werden die kleinen Kinder direkt angesprochen und mit in die Geschichte hinein genommen. Sie werden gefragt ob sie auch popeln und dann wird ihnen mit ganz viel Spaß erklärt, dass man Popel natürlich nicht in einem Buch abschmieren sollte, auch wenn Pelle so etwas tut. Und so hat das Buch am Ende sogar noch etwas lehrreiches, was das Ganze perfekt abrundet.

Fazit:
Ein wunderbares Kinderbuch, definitiv mein Highlight in diesem Jahr. Selten habe ich beim Vorlesen so lachen müssen, wie bei diesem Buch. Auch meine dreijährige Tochter war hin und weg und die Bilder tun ihr übriges um das Buch zu einem wahren Schatz im Bücherregal werden zu lassen.

Samstag, 15. Juni 2019

Rezension "Pipi, Pups und Zähneputzen"

Titel: Pipi, Pups und Zähneputzen
Autor: Petra Klose (Text) / Denitza Gruber (Illustrationen)
VerlagCarlsen
Seitenzahl: 18
ISBN: 978-3-551-25236-4
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 9,99 €
Alter: 2-4

(c) Carlsen
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Heute habe ich mal wieder einen Band aus der Reihe "Frag doch mal ... die Maus" für euch. Ein Sachbuch, welches sich mit einem extrem spannenden und für kleine Kinder sehr relevanten Thema beschäftigt. Darum finde ich schon den Titel richtig super. Wieviele Kinder sagen sie müssen Pipi? Wie viele Kinder finden pupsen extrem witzig? Schon der Titel nennt die Dinge beim Namen, was ich für kleine Kinder bei jeglichen Themen wichtig finde.

Doch das Buch bietet noch viel mehr, als der Titel erahnen lässt. Es geht nicht nur ums "Aufs Klo gehen" und Zähneputzen, nein, noch viele weitere Themen, die Kinder beschäftigen, werden hier angesprochen. Es geht darum, warum Menschen schlafen müssen und warum man nicht im Schlafanzug in den Kindergarten gehen kann. Außerdem ist die Körperpflege ein großes Thema. Ob Nägel oder Haare schneiden oder aber auch Händewaschen und Baden.

Das Thema "Klogang" ist jedoch defininitiv das, welches am meisten Raum einnimmt. Ich finde das gerade mit diesem Thema wirklich schön umgegangen wird. Nicht wenige Eltern machen sich sicherlich viel Druck damit, wann es denn endlich klappt mit dem Klogang. Auch ich kann mich da nicht rausnehmen. Das Buch jedoch versucht eine ganz ruhige Beziehung zu dem Thema aufzubauen, die hier auch bitter nötig ist. Es fängt an mit der Frage, wieso man morgens aufs Klo muss, befasst sich aber auch damit, ob man denn schon alleine aufs Klo gehen kann und dass es gar nicht schlimm ist, wenn mal was in die Hose geht. Zudem hat das Mädchen Mila, um die es in diesem Buch geht, nachts noch eine Windel und es klappt nicht alles super perfekt am Anfang. Das finde ich super, denn es ist absolut realistisch.

Auch die Infoboxen finde ich in diesem Band wieder sehr interessant. Ob eine Erklärung zum Thema Pupsen oder wie Menschen in anderen Ländern aufs Klo gehen. Oder aber auch, warum es sich lohnt immer seine Zähne gut zu putzen und warum es früher keine Waschmaschinen gab. Hat man Lust, kann man diese Themen durch die Infoboxen noch mehr vertiefen.

Schön finde ich, dass auch hier wieder alles in eine Geschichte verpackt wird. Diese Geschichte erzählt von Theos und Milas Tag, beginnt beim Aufstehen geht weiter im Kindergarten und endet beim Schlafengehen. So kann man selbst entscheiden, ob man nur die Geschichte vorliest oder ob man auch die "wissenschaftlichen" Fakten mit erzählt.

Auch die Bilder sind wieder einmal ein echter Hingucker. So liebevoll gezeichnet, guckt sich schon meine noch nicht mal zweijährige Tochter das Buch sehr gerne an. Vorlesen mag sie noch nicht so gerne, aber Bilder angucken und Dinge, die sie aus ihrem Alltag kennt, anschauen, das gefällt ihr gut. Und genau das bietet dieses Buch. Die liebevollen Details, die Tiere, das Essen und auch die Kinder mag meine Tochter sehr gerne.

Am Ende des Buches gibt es ein kleines Rätsel, was wiederum total passend für meine große Tochter ist. Sie liebt Rätsel und so vereint das Buch die Interessen meiner beiden Töchter, was ein weitere Pluspunkt für dieses Buch ist. Zudem überprüft das Rätsel, ob die Kinder gut aufgepasst haben, als man ihnen das Buch vorgelesen hat. Denn sie müssen einige Dinge, die im Buch versteckt sind wieder finden. Für uns Erwachsene gibt es als kleine Hilfe Lösungshinweise ;)

Fazit:
Ein weiteres tolles Buch aus der Reihe "Frag doch mal ... die Maus", welches beide meiner Kinder lieben und sicher noch sehr oft angeschaut wird.


Freitag, 7. Juni 2019

Rezension "Bus 57"

Titel: Bus 57
Autor: Dashka Slater
VerlagLoewe
Seitenzahl: 400
ISBN: 978-3-7432-0363-1
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 18,95 €
Alter: ab 14

(c) Loewe
Zum Inhalt:
Sasha und Richard sind zwei Teenager, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Richard, ein dunkelhäutiger Junge aus schwierigen Verhältnissen, der schon einmal mit dem Gesetz in Konflikt kam. Sasha eine Person, die sich selbst als geschlechtsneutral, als agender definiert. Die Wege der beiden kreuzen sich in der Buslinie 57. Sasha vom Aussehen her ein Junge, trägt aber einen Rock und wird so schnell Ziel der Aufmerksamkeit von Richard und seinen Freunden. Von diesen angestachelt setzt Richards Sashas Rock in Brand und das Unglück nimmt seinen Lauf.

Meine Meinung:
Dieses Buch basiert auf einem wahren Erlebnis. Die Autorin begleitete den Prozess rund um Richard und sein Vergehen und sprach mit den Betroffenen. Basierend auf diesen Informationen schrieb sie diese Geschichte nieder.

Als ich den Klappentext dieses Buches las, war ich sofort Feuer und Flamme für diese Geschichte. Biographien und biographische Geschichten lese ich eigentlich eher selten, doch ab und an ist eine drin und so kam dieses Buch genau richtig.

Der Einstieg fiel mir sehr leicht. Der Schreibstil der Autorin ist total angenehm zu lesen, ich fühlte mich so, als wäre ich selbst hautnah am Geschehen dran gewesen. Die Kapitel sind stellenweise sehr kurz, manchmal sogar nur eine Seite lang und genau das finde ich hier richtig super. Die Kürze der Kapitel vermittelt ein Gefühl, welches perfekt zur Erzählung passt. Man springt von Ereignis zu Ereignis, stellenweise fühlte ich mich gehetzt, aber in einem positiven Sinn. Denn das passt einfach wie die Faust aufs Auge zu den Geschehnissen.

Was die Autorin hier beschreibt ist dermaßen schockierend und traurig. Die Geschichte war extrem tragisch, wobei für mich schlussendlich nicht feststeht, ob es sich wirklich um ein "Hassverbrechen" handelte, nur weil Sasha anders aussieht. Viel mehr erschien es mir wie eine "leichtsinnige" Tat eines überforderten Jugendlichen, der angestachelt von seinen Freunden viel zu weit geht und damit ein tragisches Ereignis auslöst. Auch wenn das natürlich nichts entschuldigt. Jedoch wirkte dieser Fall für mich zu sehr von der Presse aufgebauscht und viel mehr daraus gemacht, als es eigentlich war. Dies hat mit der Qualität des Buches aber eigentlich nichts zu tun, ist nur einer der Eindrücke, die ich durchs Lesen hatte.

Was ich total interessant fand, ist dass man durch die Geschichte nebenbei sehr viel über die amerikanische Justiz und das Strafvollzugssystem erfährt. Es gibt Zahlen, Daten und Fakten und viel darüber zu erfahren, wie Gerichtsverfahren ablaufen und wie es in den Gefängnissen so zugeht. Das alles fand ich wirklich spannend zu erfahren und stellenweise auch etwas erschreckend.

Es gibt eine Sache mit der ich allerdings recht große Schwierigkeiten hatte. Sasha bezeichnet sich selbst ja als agender, sprich weder männlich noch weiblich. Da hierfür weder er noch sie verwendet werden kann gibt es für das dritte Geschlecht eigene Pronomen. Dies brachte mich immer wieder aus dem Lesefluss und ich musste diese Stellen häufiger lesen, da ich diese Pronomen einfach gar nicht kannte. Mit der Zeit ging es etwas besser, doch blieben diese Stellen auch weiterhin kleine Stolperfallen.

Fazit:
Eine total interessante Geschichte, die eigentlich gar keine ist, denn sie erzählt von einer wahren, sehr erschreckenden Begebenheit. Die Autorin kann super schreiben, auch das Wissen welches nebenbei über die Justiz in den USA vermittelt wird, ist hochinteressant. Einzig mit den geschlechtsneutralen Pronomen hatte ich so etwas meine Probleme, da sie für mich komplett neu waren. Ansonsten hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen.

Sonntag, 2. Juni 2019

Rezension "Mine"

Titel: Mine - erotischer SM-Roman
Autor: Myriam Brixton 
Seitenzahl: 336
Einbindungsart: ebook
Preis: 9,99 €

(c) bluepantherbooks
Zum Inhalt:
Isabell hat alles in ihrem Leben verloren, was ihr am Herzen lag. Ihre Eltern sind tot, das Heim, in dem sie danach unterkam, musste sie wieder verlassen und ein Leben in Einsamkeit und im Verborgenen führen. Nun, zehn Jahre später ist aus dem Kind von damals eine junge Frau geworden, die studieren möchte. Und für sie gibt es nur einen Weg um an das nötige Geld dafür zu kommen - sie muss ihren Körper verkaufen. Dies macht sich der reiche Geschäftsmann Jonathan zu Nutze. Doch womit er niemals gerechnet hätte, ist dass Isabell Gefühle in ihm weckt, die er so von sich selbst nicht kannte. 

Meine Meinung:
Ein erotischer SM-Roman, nun ja dachte ich, probiere ich mal was neues aus. Ich habe zwar schon den ein oder anderen erotischen Roman gelesen, ein SM-Roman war bisher nicht darunter. Da ich die Definition von SM nicht so genau kenne und auch nach einer Google-Recherche nicht viel schlauer bin, war ich mir lange Zeit nicht sicher, ob der Roman tatsächlich SM enthält oder der Protagonist Jonathan einfach nur ein riesiges Problem hat.

Dass es verschiedene Formen der Sexualität gibt, ist mir durchaus bewusst. Allerdings blieb die eben genannte Frage auch bis zum Ende bestehen. Ich dachte immer SM ist die Lust am Schmerz, entweder Schmerz empfinden oder aber zufügen. Dies tut Jonathan auch, er fügt Schmerzen zu. Jedoch auf äußerst brutale Art und Weise und oft so, dass es die Frauen gar nicht mitbekommen - nämlich mit KO-Tropfen. Das schockte mich schon ziemlich, denn ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand, der SM praktiziert immer so brutal ist. Da bin ich aber tatsächlich dank mangelnder Kenntniss dieser Richtung etwas überfragt und kann nur sagen, dass mich die Geschehnisse dieses Buches stellenweise sehr schockiert und mit offenem Mund haben dasitzen lassen.

Isabell ist eine Protagonistin mit der ich sehr mitgelitten habe. Schon in sehr jungem Alter verliert sie ihre Eltern, kommt dann in ein Heim, in dem es ihr auch nicht gut geht, dann zu ihrer Tante, die ebenfalls eine Katastrophe ist. Die Schicksalsschläge häufen sich und ihr Leben wird schon im Kindesalter zum nackten Überlebenskampf. Isabell hat trotzdem eine beeindruckende - wenn auch recht naive Persönlichkeit. Dass sie den Schritt geht ihren Körper zu verkaufen, schockierte mich. Trotzdem mochte ich sie gerne und wünschte ihr ein gutes Ende.

Der Schreibstil der Autorin ist recht angenehm zu lesen und so kam ich recht schnell vorwärts in der Geschichte. Die Sexszenen sind recht explizit und auch hier nimmt die Autorin kein Blatt vor dem Mund. Die Sprache ist stellenweise sehr vulgär. Die Sexszenen ziemlich heftig und durchaus nichts für schwache Gemüter. Jonathan ist, wie oben schon beschrieben, alles andere als zimperlich und so ist dieses Buch definitiv erst ab 18 Jahren geeignet.

Die Geschichte ist spannend zu lesen. Sie bringt ein Auf und Ab der Gefühle mit sich und oft wusste ich nicht, in welche Richtung es gehen würde. Ja, die Autorin schafft es tatsächlich überraschende Wendungen einzubauen, womit ich ehrlicherweise nicht gerechnet hätte. Zudem bleibt auch die Romantik nicht auf der Strecke. Auch wenn sie nur selten zum Tragen kommt, so ist sie doch vorhanden, was mir gut gefallen hat. 

Das Ende überraschte mich, das muss ich ehrlich zugeben. Ich hätte mit einem ganz anderen Verlauf der Geschichte gerechnet und so war ich mehr als erstaunt, in welche Richtung die Autorin die Geschichte laufen ließ. Dies gefiel mir gut, denn ich mag Überraschungen während dem Lesen. 

Fazit:
Ein erotischer Roman, der viele Gefühle in mir auslöste. Er schockierte und überraschte mich gleichermaßen, ließ sich wirklich gut lesen und hat mich dabei auch noch gut unterhalten. 

Rezension "Willkommen in Lake Success"

Titel: Willkommen in Lake Success
Autor: Gary Shteyngart
VerlagPenguin
Seitenzahl: 432
ISBN: 978-3-328-60069-5
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 24,00 €


(c) Penguin
Zum Inhalt:
Barry ist besessen von Uhren. Und völlig überfordert mit seinem autistischen Sohn Shiva. Nachdem seine Firma den Bach hinuntergeht beschließt er aus seinem Leben, welches ihn zutiefst unglücklich macht, auszubrechen. Die Ehe mit seiner Frau ist am Ende und so macht Barry sich auf die Suche nach seiner Jugendliebe Layla. Für diesen Roadtrip nimmt er den Greyhoundbus und trifft dabei auf Charaktere, die ihn prägen, zum Nachdenken bringen, ihn selbst aber nur wenig verändern.


Meine Meinung:
Mir fällt es nicht ganz leicht für dieses Buch eine Rezension zu schrieben. Es handelt sich mit Abstand um den größten Flop, den ich dieses Jahr gelesen habe.


Hin und wieder lese ich gerne Geschichten über einen Roadtrip. Hier erwartete ich mir einen Roadtrip mit politischem Hintergrund. Diesen bekam ich auch irgendwie. Aber auch nur irgendwie. Über die meiste Zeit folgen wir Barry im Greyhoundbus durch Amerika. Wir begegnen gemeinsam mit ihm den verschiedensten Personen, erleben wie er hier und da eine Affäre hat. Leider ist diese Geschichte sowas von nichts sagend, dass mir eigentlich fast die Worte für eine Rezension fehlen. Die Botschaft der Geschichte hat sich mir bis zum Ende nicht erschlosse und so frage ich mich nach über 400 Seiten, wofür ich eigentlich meine Zeit verschwendet habe.


Die Charaktere sind ebenso nervig, wie nichts sagend. Da ist zum einen Seema, Barrys Frau, die sofort nach seinem Weggang eine Affäre mit ihrem Nachbarn anfängt und zudem überall den Schein wahren will. Ihr Sohn Shiva scheint ihr dabei nur peinlich und eine Last zu sein, auch wenn sie ihn liebt. Shiva ist ein autistischer dreijähriger Junge, von dem man nicht mehr mitbekommt, als dass er Wutanfälle bekommt und nur durch wenig zu beruhigen ist. Und dann ist da noch Barry selbst. Selten habe ich so einen schrecklichen Protagonisten erlebt. Egoistisch, selbstverliebt und nur an seine Uhren denkend ist dieser Mann nicht als nervtötend. Ich verstehe diesen Charakter auch überhaupt nicht, weiß nicht, was ich von ihm lernen soll, wie ich eine Verbindung zu ihm hätte finden sollen. Mehr als Geld und hin und wieder mal Sex hat er nicht im Sinn.


Der Schreibstil passt leider ins Bild und trägt einiges dazu bei, dass das Lesen für mich mehr und mehr zur Qual wurde. Er ist holprig, übertrieben und vieles wirkt zu gewollt. Es macht keinen Spaß der Geschichte zu folgen. Es gibt Bücher, die sind so gut geschrieben, dass man die Sätze förmlich aufsaugen und immer wieder lesen will. Dieses Buch gehört mit Abstand nicht dazu und ist in so ziemlich allem das genaue Gegenteil. Sehr schade um diese doch so intelligent und gut wirkende Idee.


Fazit:
Mein bisheriger Flop des Jahres. Das Lesen wurde von Seite zu Seite immer mehr zur Qual. Anstrengende Charaktere, ein extrem anstrengender Schreibstil und eine Handlung, deren Sinn sich mir bis zum Ende nicht erschlossen hat, machten dieses Buch zu einem meiner größten Negativerlebnisse.



Samstag, 1. Juni 2019

Rezension "Hops & Holly - Die Schule geht los"

Titel: Hops & Holly - Die Schule geht los
Autor: Katja Reider / Sabine Straub
Seitenzahl: 112
ISBN: 978-3-480-23450-9
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 13,00 €
Alter: ab 5

(c) Thienemann-Esslinger
Zum Inhalt:
Holly und Hops dürfen endlich in die Schule gehen. Dort haben sie den besten Lehrer der Welt, der immer für einen Spaß zu haben ist. Leider ist Herr Blütenkranz für einige Zeit verhindert, doch die Schulleiterin Frau Dr. Kohl-Rabi sorgt für Ersatz und auch dieser Lehrer ist gar nicht so schlecht, wie die beiden zunächst dachten. Und so müssen die beiden feststellen, dass die Schule richtig super ist und auch die ein oder andere Überraschung bereit hält. 

Meine Meinung:
Passend zum baldigen Schuljahresanfang habe ich heute ein Buch für euch, welches bestens als Geschenk für diesen Anlass geeignet ist.
 
Das Buch wirbt damit, dass es Zehn Geschichten enthält, sie zum Vorlesen und ersten Selbstlesen geeignet sind. Gleichzeitig erhält es vom Verlag die Altersangabe ab 5. Darum denke ich, dass das Bch zum Selbstlesen wohl noch etwas schwierig ist. Auch weil das Buch von der Menge des Textes her doch sehr umfangreich ist. Allerdings ist es wohl so, dass man das Buch zunächst gut seinen Kindern vorlesen kann, um es ihnen dann ein oder zwei Jahre später zum Selbstlesen zu geben. Das gefällt mir ebenfalls sehr gut, denn so haben die Kinder länger etwas von dem Buch. Erstlesebücher können schnell langweilig werden, wenn die Kinder gut lesen können. Bei diesem Buch dürfte das nicht so schnell der Fall werden.

Die Geschichten sind sehr einfach geschrieben, wie aber oben schon erwähnt, ziemlich umfangreich. Die Schriftgröße ist angenehm groß, jedoch nicht so groß, wie ich es von anderen Erstlesebüchern gewöhnt bin. Das macht aber nichts, dadurch müssen die Kinder lediglich etwas besser lesen können. 

Ebenfalls sehr gut gefallen mir die liebevollen Bilder in diesem Buch. Schon das Cover ist richtig ansprechend. Es strahlt die Freude aus, die Kindern vor dem Schulbeginn vermittelt werden sollte. Ich finde die kleinen Hasen unfassbar knuffig und sehr passend zu diesem Buch. Auch im Inneren ziehen sich diese liebevollen Illustrationen durch und somit ist das Buch auch ein echter Hingucker.

Das Lesezeichen, welches in dem Buch intergriert ist, finde ich richtig super. Eigentlich ist Lesezeichen der falsche Begriff, denn es handelt sich um ein Lesebändchen, an dem eine kleine Tafel aus Papier hängt. Passend zum Thema, kann man hiermit markieren wo man sich in der Geschichte befindet. Ich finde es immer super, wenn ein Buch das Lesezeichen gleich selbst mitbringt, das ist für mich jedes Mal ein absoluter Pluspunkt.

Fazit:
Ein Buch für Erstlester, die schon etwas besser lesen können, welches wunderbar liebevoll illustriert ist und Geschichten enthält denen es einfach nur Freude macht, zu folgen.

Freitag, 31. Mai 2019

Rezension "Mein fantastisch-verrücktes erstes Schuljahr"

Titel: Mein fantastisch-verrücktes erstes Schuljahr
Autor: Estelle Billon-Spagnol
Verlag: Duden 
Seitenzahl: 144
ISBN: 978-3-411-72353-9
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 10,00 €
Alter: erste Klasse

(c) Duden
Meine Meinung:
Meine Tochter liebt Rätsel. Noch ist sie zwar kein Schulkind, doch denke ich oft schon an die Zukunft und versorge uns auch mit Büchern für die Zukunft. Ja, ich gebe zu, ich bin etwas büchersüchtig. Aber wenn ich ein Buch sehe, welches interessant sein könnte, so muss ich einfach zugreifen. Und so freute ich mich auch über das Angebot, dieses Buch mit Rätseln für den Schulanfang rezensieren zu dürfen. 

Auf den ersten Blick ähnelt das Rätselbuch jenen, die ich mit meiner Tochter im Moment mache. Doch sind diese hier deutlich komplexer. Ob Fehlersuche, Labyrinthe oder auch Bilder zum Ausmalen. Dies alles findet man hier in dem Buch. Allerdings findet man hier auch noch viel mehr. Man muss definitiv lesen können, um die Rätsel in diesem Buch machen zu können, alleine daran merkt man, dass das Buch für ältere Kinder gedacht ist. Das Buch ist sehr umfangreich, die Kinder haben hier sehr viel zu tun.

Und so finde ich auch das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich gut. Für Zehn Euro bekommen die Kinder Beschäftigung für eine sehr lange Zeit. Allein mit dem Ausmalen der vielen, detaillierten Bilder sind die Kinder eine ganze Weile beschäftigt.

Was ich ebenfalls cool finde sind die Bilder in diesem Buch. Sie sind super frisch und jugendlich und brachten auch mich immer wieder zum Schmunzeln. Ich glaube dass die Bilder perfekt für das angegebene Alter sind. Sie wirken locker leicht und herrlich unperfekt. Auch dass alles in schwarz-weis gehalten ist, ist sehr passend, denn die Kinder können durch das Ausmalen ja noch genug Farbe ins Spiel bringen.

Ich finde das Buch ist rundum gelungen und ich freue mich schon sehr darauf die Rätsel und alles weitere, was das Buch zu bieten hat, gemeinsam mit meiner Tochter zu entdecken.

Fazit:
Ein tolles Rätselbuch, welches für Kinder ab dem ersten Schuljahr geeignet ist und alles enthält, was man von einem solchen Buch erwartet.


Donnerstag, 30. Mai 2019

Rezension "Helmuts Herz"

Titel: Helmuts Herz
Autor: Nadine Eiringhaus
Verlag: Heartmut
Seitenzahl: 14
ISBN: 978-3-981-937-70-1
Einbindungsart: Pappbuch
Preis: 16,95 €
Alter: ab 3

(c) Heartmut
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Heute habe ich ein besonderes Bilderbuch für euch. Ein Recycling Pappbuch welches mit ökologischen Farben bedruckt ist.

Als ich gelesen habe, dass es um das Thema Gefühle geht, war ich recht gespannt und wollte das Buch gerne für meine Dreijährige Tochter haben. Ich finde ein erstes Indiz wie meiner Tochter ein Buch gefällt, ist wie sie auf die Buchpost reagiert. Oft stürzt sie sich geradezu auf Pakete die für mich ankommen, ohne vorher zu wissen, was darin ist. Ist ein Buch für sie darin, so verzieht sie sich meistens damit aufs Sofa und schaut sich das Buch sofort an. Hier war das leider anders. Meine Tochter legte das Buch recht schnell zur Seite und als ich sie fragte, ob ich es ihr vorlesen soll, wollte sie es nicht, was ebenfalls sehr ungewöhnlich ist.

Dies liegt vielleicht an den sehr besonderen Zeichnungen, die ich selbst eigentlich ganz nett finde. Da es aber nicht die typisch kindlichen Zeichnungen sind, nahm meine Tochter vielleicht auch erstmal Abstand von dem Buch. Auch das recht spezielle Papier macht das Buch zu einem etwas untypischen Kinderbuch. Allerdings finde ich es gut, dass es aus Recyclingmaterial ist und dadurch zum Umweltschutz beiträgt.

Die Idee der Geschichte finde ich sehr süß. Sie erzählt davon, wie ein Roboter seine Gefühle entdeckt. Zunächst hat er keine, aber im Verlauf der Geschichte trifft er immer wieder auf verschiedene Tiere, die die verschiedensten Gefühle haben. Bei jedem Tier lernt er wieder ein neues Gefühl dazu und lernt ebenso dieses Gefühl zu fühlen. Dies finde ich sehr schön dargestellt.

Allerdings finde ich das Thema wirklich schwierig für kleine Kinder. Das Buch ist ab drei Jahren empfohlen. Meine große Tochter ist nun dreieinhalb und ich glaube der Text ist noch etwas zu schwer für sie, obwohl ich ihr wirklich viel vorlese. Auch ist die Menge des Textes recht beachtlich. Allerdings ist das Thema "Gefühle" auch wirklich nicht leicht zu eklären. Und so werde ich es in naher Zukunft wieder probieren, denn mir gefällt die Idee wirklich gut. Ich hoffe, dieses Buch trägt dazu bei, dass Kinder ihre Gefühle etwas leichter zu fassen bekommen.

Fazit:
Die Grundidee des Buches ist schön. Das Papier und die Aufmachung etwas gewöhnungsbedürftig, was aber nicht negativ ist. Das Thema ist nicht leicht, die Menge des Textes etwas viel und somit die Altersangabe (ab 3) etwas hoch gegriffen. Ansonsten finde ich das Buch aber wirklich schön und bin gespannt, wann meine Tochter richtig daran interessiert ist und wann sie es richtig versteht.

Montag, 27. Mai 2019

Rezension "Mein Kochbuch für die Seele"

Titel: Mein Kochbuch für die Seele
Autor: Claudia Peters / Dorothea Siegert-Binder
Seitenzahl: 64
ISBN:  978-3-86917-688-8
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 15,00 €


(c) Verlag am Eschbach
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Heute habe ich ein besonderes Buch für euch. Ich muss zugeben, dass ich mit etwas anderen Erwartungen an das Buch herangegangen bin, was aber vielleicht auch daran lag, dass ich mir die Inhaltsangabe nicht aufmerksam genug durchgelesen habe.

Somit darf ich das nicht in meine Bewertung einfließen lassen. Ich möchte euch heute ein Buch vorstellen, dessen Untertitel "Mit vielen Lebensglücksrezepten" ist. Im Vorwort erklärt die Autorin auch gleich, was sie damit meint. Sie stellt dar, wie wichtig es ist, auch unserer Seele Nahrung zu geben und diese nicht verhungern zu lassen. Damit hat sie durchaus recht, denn nicht nur Brot und Wasser halten uns am Leben. Wir alle brauchen doch hin und wieder Zuwendung für unsere Seele und so wartet dieses Buch mit Texten auf, die zum Nachdenken bringen und Seelenfutter sein sollen.

Manche Texte sind in Reimform, andere in Erzählform. Die verschiedensten Autoren steuern hier ihr Gedankengut bei. Viele der Texte erzählen vom tatsächlichen Essen, viele bringen einen diesbezüglich zum Nachdenken. Solche Bücher sind definitiv dafür gedacht, sie immer wieder in die Hand zu nehmen. Immer wieder einen der Texte zu lesen, keineswegs am Stück.

Ich war noch nie wirklich ein Fan von Poesie und werde es wohl auch nie wirklich werden. Allerdings schätze ich gute Literatur, gute Sprache und Dinge die mich zum Nachdenken bringen und mir im Gedächtnis bleiben. Hiervon gibt es hier definitiv den ein oder anderen, was mir gut gefällt.

Was mir hingegen weniger gefällt sind die Zeichnungen, die Illustrationen. Schon das Cover gefällt mir überhaupt nicht. Leider ziehen sich diese Bilder komplett durch das Buch durch, weswegen dies die Freude trübt, immer wieder in dem Buch zu blättern. Wahrscheinlich sollen die Bilder eine gewisse Form von Kunst darstellen, leider gefällt mir diese überhaupt nicht.

Fazit:
Ein Buch welches mit seinen Texten zum Nachdenken bringt, dessen Optik mir allerdings so gar nicht gefällt.