Samstag, 29. Dezember 2018

Rezension "Wasteland - Tag des Neubeginns"

Titel:  Wasteland - Tag des Neubeginns
Autor: Emily Bähr
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 388
ISBN:  978-3-646-60424-5
Einbindungsart: ebook
Preis: 1,99 €
Alter: ab 14
Band: 1/3

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Lys Mason lebt in einem abgeschotteten Dorf. Seit ihre Mutter starb hat sie dieses kaum noch verlassen. Eines Tages wird ihr Dorf von Zombies angegriffen und Lys entkommt nur knapp. Was mit ihrem Vater ist, weiß sie nicht. Sie ist bereit alles dafür zu tun, um ihn zu finden und kommt dabei durch Zufall in die Gesellschaft des Kopfgeldjägers "Z". Das hinter ihrer Mission viel mehr steckt als nur ihren Vater zu befreien, ahnt Lys nicht 

Meine Meinung:
Dies ist der erste Teil der Wasteland-Reihe. Ich habe ihn recht lange vor mir her geschoben, obwohl ich eigentlich sehr gerne Dystopien lese. Jetzt bin ich jedoch recht froh, dass ich das getan habe, denn inzwischen ist die Reihe komplett erschienen und ich kann alle am Stück lesen. Cliffhänger sind somit nicht so gemein, wie es oft der Fall ist. 

Ich kam sehr gut in die Geschichte rein, auch wenn zu Beginn nicht allzu viel passiert. Dafür hat man als Leser in Ruhe Zeit das Setting kennen zu lernen und sich an die Umgebung und die Zombies zu gewöhnen. Trotzdem waren einige Stellen recht langatmig und ich kam nicht so schnell vorwärts wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte. 

Der Schreibstil der Autorin ist recht angenehm zu lesen. Sie beschreibt die Umgebung schön detailliert, benutzt aber nicht zu viele Details, die so eine Beschreibung recht schnell langweilig werden lassen können. 

Den ersten Höhepunkt, erlebt die Geschichte, als das Dorf von Zombies angegriffen wird und man als Leser hautnah dabei ist. Da lief mir an der ein oder anderen Stelle ziemliche Gänsehaut über den Rücken. 

Danach flachte die Geschichte leider etwas ab und es gab viel durch die Gegend gerenne, was ich recht langweilig fand und mich das Buch für eine ganze Weile zur Seite legen ließ.

Nach und nach kommen noch einige Charaktere dazu, die zwar sehr gut ausgearbeitet sind, aber nicht unbedingt mehr Spannung in die Geschichte bringen. Zwar fand ich die verbalen Schlagabtäusche zwischen den Protagonisten ziemlich amüsant, doch fehlte mir trotzdem die Spannung. 

Auf diese musste ich für meinen Geschmack zu lange warten. Denn erst gegen Ende nimmt die Geschichte richtig an Fahrt auf und offenbart Dinge, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Ich war total überrascht und bin sehr gespannt wie das im nächsten Teil weiter gehen wird, denn natürlich endet die Geschichte mit einem Cliffhanger, der mich mit vielen Fragezeichen zurück lässt.

Fazit:
Ein Reihenauftakt, der definitiv noch etwas Luft nach oben hat. Leider fehlte mir an vielen Stellen die Spannung, denn erst gegen Ende nimmt die Geschichte so richtig an Fahrt auf. Ich hoffe der nächste Teil kann davon etwas mehr bieten. 
 
 

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