Dienstag, 25. Dezember 2018

Rezension "Elfenblüte - Himmelblau"

Titel: Elfenblüte - Himmelblau
Autor: Julia K. Knoll
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 212
ISBN: 978-3-646-60111-4
Einbindungsart: ebook
Preis: 2,99 €
Alter: ab 14
Band: 1 von 5

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Lillian zieht von Hamburg aufs Land. Zu ihrem Vater und seiner neuen Frau. Und das als siebzehnjährige. Und obwohl Lillian grundsätzlich nichts gegen das Landleben einzuwenden hat, so ist sie dort doch einsamer als je zuvor. Sie hat keine Freunde und kennt niemanden. Doch schon am ersten Tag in ihrer neuen Schule begegnet ihr ein recht seltsamer und augenscheinlich auch sehr einsamer Junge. Alahrian strahlt etwas aus, das Lillian nicht benennen kann. Sie merkt, dass etwas an ihm anders ist, weiß aber nicht genau was. Wenn Lillian wüsste, dass Alahrian schon mehrere hundert Jahre alt und gar kein Mensch ist, würde sie aus allen Wolken fallen.

Meine Meinung:
Dies ist der erste Band der „Elfenblüten“ – Reihe. Ich war wirklich sehr gespannt auf den Auftakt dieser fünfbändigen Reihe, hatte ich doch in der Sammlung der Weihnachtsgeschichten schon etwas über Alahrian und Lillian gelesen, was mich sehr neugierig auf ihre komplette Geschichte machte.
Der Schreibstil der Geschichte ist toll und flüssig zu lesen. Knoll versteht es Bilder zu erschaffen und diese im Kopf des Lesers erblühen zu lassen. Ich hatte die bayrische Landschaft in die Lillian zieht sofort vor Augen und konnte mir ganz genau vorstellen, wie es dort aussieht. Die bildgewaltige Sprache ist wirklich toll und macht viel Spaß, die Geschichte zu lesen.

Inzwischen lese ich nicht mehr so viele Fantasygeschichten wie früher und somit bin ich doch recht kritisch geworden wenn ich dann eine lese. Am meisten mag ich die Geschichten, die nicht zu viele fantastische Elemente haben, in der das fantastische in die Menschenwelt eingebettet ist, oder nur am Rand vorkommt. So wie eben in den Harry Potter Geschichten. In denen die Zauberer trotzdem normale Menschen sind und viele Dinge tun, die wir auch tun, außer, dass sie halt noch zusätzlich zaubern können.

Hier muss ich sagen, dass das ganz gut gelungen ist. Auch Lillian lebt natürlich in einer normalen Welt. Die fantastischen Elemente kommen durch Alahrian und seinen „Bruder“ dazu, die viel älter sind, als sie eigentlich aussehen und ein großes Geheiminis mit sich herumtragen. Wie man dem Reihentitel schon ganz gut entnehmen kann, entstammen sie der Welt der Elfen. Hier habe ich gemerkt, dass Elfen definitiv nicht meine Lieblingswesen sind. Ich habe noch keine Reihe gelesen, in der mich die Elfen wirklich überzeugt haben. Das kann ich hier zwar nicht sagen, doch irgendetwas haben diese Wesen, das mich nicht richtig warm mit ihnen werden lässt. Vielleicht liegt es daran, dass Alahrian wirklich sehr weit weg von allem menschlichen ist und das was ihn menschlich erscheinen lässt nur Tarnung ist.

Denn ich kann auf jeden Fall nicht sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Ich habe die Geschichte durchaus gerne gelesen und bin total gespannt, was alles noch in den weiteren Bänden passiert. Denn dieser erste Band hat sehr oft noch den Charakter eines Einführungsbandes, in dem erstmal alles erklärt wird und darum nicht so arg spannend ist. Ich bin gespannt, was die Charaktere in den weiteren Bänden noch alles erleben werden und nur weil ich jetzt nicht in Begeisterungsstürme ausbreche, habe ich das Buch trotzdem gerne gelesen.

Fazit:
Ein schöner Auftakt zu einer fünfbändigen Reihe, der mich zwar nicht vollständig überzeugt hat, aber trotzdem sehr viel Lust auf die Fortsetzung macht, die ich sicher ganz bald lesen werde.

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