Sonntag, 30. Dezember 2018

Rezension "RitterRost als Babysitter"

Titel: Ritter Rost als Babysitter
Autor: Jörg Hilbert
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 24 
Einbindungsart: Pixi
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3

(c) Carlsen
Zum Inhalt und Meine Meinung:
Ich erinnere mich noch gut, wie ich selbst in der Grundschule in einem Musical mitgespielt habe. Dieses Musical hieß Ritter Rost und Prinz Protz. Ich selbst war damals die weibliche Hauptrolle Prinzessin Bö. Lange Zeit kam ich dann nicht mehr mit Ritter Rost in Berührung. Bis heute.

Ich war ganz überrascht, als ich entdeckte, dass es Ritter Rost als Pixibuch gibt. Ich wusste bereits dass es die Geschichten als großformatige Bilderbücher gibt, als Pixibücher wusste ich aber nicht. Ich war recht gespannt, was mich erwarten würde, denn aus der Vergangenheit wusste ich noch, dass Ritter Rost eigentlich immer ganz witzig ist.

Die Bilder sind ja absolut nicht meins, muss ich gleich mal als erstes loswerden. Ich finde die ganz furchtbar und überhaupt nicht schön. Natürlich geht es um eine Ritterrüstung, das ist mir schon klar, aber ich kann es auch nicht so richtig erklären, die Bilder gefallen mir einfach nicht. Das ist auch nicht nur bei den Personen so, auch der Rest, die Umgebung und alles weitere gefallen mir nicht besonders gut. Einzig die Prinzessin Bö ist ganz nett und der Drache Koks ist sogar richtig niedlich gezeichnet.

 Die Geschichte selbst ist tatsächlich recht lustig zu lesen. Man begleitet Ritter Rost dabei, wie er auf ein Baby aufpassen soll. Das wird ihm aber sehr schnell viel zu anstrengend und so sollen sich Koks und Bö um das Baby kümmern. Die beiden versuchen alles um das Baby zu beruhigen. Essen, Windeln wechseln, Fernseh schauen. Als Mama von zwei kleinen Kindern entdeckte ich mich da teilweise selbst wieder und finde, dass der Autor da eindeutig einige Stellen extra nur für Eltern eingebaut hat. Viele werden wahrscheinlich vor dem Pixibuch sitzen und denken "Kenn ich. Hab ich genauso gemacht". Und so wird das Buch schnell auch zum Erlebnis für die Eltern.

Die Menge des Textes ist genau richtig, denn die Bilder überwiegen deutlich und das finde ich bei Pixibüchern immer ganz wichtig. Denn meine Tochter schaut diese auch gerne mal alleine, ohne vorlesen an und so findet sie genug auf jeder Seite um sich selbst eine Geschichte auszudenken.

Fazit:
Ein Pixibuch, dessen Protagonisten ich noch aus meiner Kindheit kenne. Die Bilder gefallen mir ganz und gar nicht, doch die Geschichte ist so amüsant, dass sie einiges wieder wett macht. Sie nimmt Eltern auch so ein bisschen auf die Schippe und so habe ich mich köstlich amüsiert, beim Vorlesen. 


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