Mittwoch, 28. Dezember 2011

Rezension "Ein Weihnachtshund für alle Fälle"

Titel: Ein Weihnachtshund für alle Fälle
Autor: Petra Schier
Verlag: Rütten&Loening
Seitenzahl: 153
ISBN: 978-3352008191
Einbindungsart: Gebunden
Preis: 9,99 €
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Zum Inhalt:
Irina hatte bisher großes Pech mit Männern. Vorallem an einen ganz bestimmten hat sie überhaupt keine guten Erinnerungen - Lars. Als dieser kurz vor Weihnachten in der Firma ihres Vaters angestellt wird, ist Irina völlig geschockt. Eigentlich hatte sie sich doch vorgenommen Lars nie wieder zu sehen, eigentlich wollte sie jeglichen Gedanken an ihn verdrängen. Doch da steht er vor ihr und sie ist gezwungen mit ihm zusammenzuarbeiten. Während Lars sich um Irina bemüht, zeigt sie ihm die kalten Schulter und macht deutlich, dass sie sein Verhalten, dass einige Jahre zurückliegt, nicht vergessen hat und ihm auch keinerlei Chancen mehr geben wird. Doch Santa Claus und Nick, der Weihnachtshund, haben andere Pläne und eine magische Weihnachtsgeschichte beginnt.

Meine Meinung:
Was für ein schönes, kurzweiliges Weihnachtsbuch. Es eignet sich aufgrund seiner 24 Kapitel - die praktisch als Adventskalender gedacht sind - super dafür, abens wenn man müde ist, noch kurz darin zu lesen. Bei mir wurde aus dem "kurz" aber meistens eine ganze Weile.  Ich wollte nämlich unbedingt wissen, wie es weitergeht und nicht bis zum nächsten Tag auf das nächste Kapitel warten.

Petra Schier hat einen angenehmen Schreibstil, der sich schön runterlesen lässt, was ebenfalls durch die recht kurz gehaltenen Kapitel gefördert wird. Aufgrund der niedrigen Seitenzahl, lässt sich die Geschichte schnell durchlesen, was zwar eigentlich toll ist, aber doch auf der anderen Seite auch wieder traurig. Gerne hätte ich noch mehr über Irina, Lars & Co. gelesene, da mir die Familie unglaublich sympathisch war und sehr schnell ans Herz gewachsen ist.

Ich finde sowieso, dass Petra Schier es geschafft hat, selbst in dieser kurzen Geschichte, tolle Protagonisten zu erschaffen, die echt wirken und den Leser schnell für sich einnehmen. 

Zu Anfang habe ich ein wenig die fehlende Weihnachtsstimmung vermisst. Das hat sich aber mit der Zeit gelegt, vorallem da das Buch praktisch zwei verschiedenen Teile hat. Zum einen wird die Geschichte von Santa Claus erzählt, der sich auf Weihnachten vorbereitet und zum anderen eben die von Irina und Lars. Am Ende finden diese beiden Teile dann zueinander und die Geschichte endet als ein großes Ganzes. Und trotz des Teils mit Santa Claus ist die Geschichte nicht zu unrealistisch. Im Gegenteil, der Teil mit Santa gibt der Geschichte, den richtigen Weihnachtsflair.

Da das Buch sehr kurz ist, ist natürlich die Handlung jetzt auch nicht so wahnsinnig ausgeschmückt und es passiert auch nicht allzu viel. Einige Dinge sind sicherlich auch vorhersehbar, aber ich finde dass gerade das, das Buch zu einer sehr schönen Geschichte macht. Es endet genauso, wie man es sich als Leser erhofft, denn anders dürfte es auch nicht sein. Wer also gerne eine kurzweilige Weihnachtsgeschichte lesen möchte, ist hier genau richtig. Ich finde auch, dass man die Geschichte durchaus auch noch nach Weihnachten lesen kann, vorallem jetzt im Winter können wir ja alle Bücher gebrauchen, die unser Herz wärmen.

Fazit:
Eine schöne Weihnachtsgeschichte, die für meinen Geschmack ruhig noch ein bisschen weihnachtlicher hätte sein dürfen, ansonsten aber mit tollen Protagonisten und einem schönen Ende überzeugt.

Ich bedanke mich herzlich bei Petra Schier für die Bereitstellung des Leseexemplars für die Leserunde.

1 Kommentar:

  1. Das klingt echt toll. Vielleicht merke ich mir das mal für nächstes Jahr.

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