Montag, 19. Juni 2017

Rezension "Ihr letzter Sommer"

Titel: Ihr letzter Sommer
Autor: Anna Snoekstra
Seitenzahl: 304
ISBN: 978-3-95967-035-7
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 16,99 €
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(c) HarperCollins
Zum Inhalt:
Vor einigen Jahren verschwand Rebecca Winter, damals 16 Jahre alt, spurlos. 11 Jahre später wird eine junge Frau beim Ladendiebstahl erwischt. Diese behauptet nun, eben jene vermisste Rebecca zu sein. Sie sieht ihr zwar zum Verwechseln ähnlich, doch sie ist nicht Rebecca. Dies alles ist nur ein verzweifelter Versuch einer Strafe zu entgehen und ein Dach über dem Kopf zu bekommen. Rebeccas Eltern sind natürlich überglücklich ihre Tochter nach so langer Zeit wieder in die Arme schließen zu können. Schnell gewöhnt sich die falsche Rebecca an ihr neues Leben, doch sie kommt auch der Wahrheit immer näher und das wird für sie lebensgefährlich.

Meine Meinung:
Der Klappentext klang schon sehr spannend und so freute ich mich auf diese doch sehr mysteriös klingende Geschichte.

Als Leser wird man sofort in die Geschichte hineingeworfen und lernt die falsche Rebecca Winter kennen. Es gibt kaum Vorlauf, es geht sofort los. Man kann das junge Mädchen zunächst recht schwer einschätzen und weiß als Leser gar nicht so richtig, was da auf einen zukommt. So ist die Geschichte sofort spannend und erzeugt dieses wohlige Gänsehautgefühl, das Thriller meiner Meinung nach immer auslösen sollten.

Was mich etwas gestört hat war die Zeit in der die Geschichte geschrieben ist. Der Schreibstil selbst gefiel mir gut, doch die Gegenwartsform irritierte mich. Ich habe das schon öfters gemerkt, dass ich einfach viel lieber Bücher lese, die in der Vergangenheit geschrieben sind. Auch hier fiel mir das wieder extrem auf. Interessant finde ich hierbei auch die Tatsache, dass das tatsächlich auch meinen Lesefluss behindert und mir teilweise etwas den Spaß am Lesen nimmt.

Ansonsten ist das Buch aber wirklich sehr spannend. Zu keiner Zeit ist wirklich vorhersehbar, was auf uns als Leser zukommt. Die Spannung bleibt über die komplette Zeit aufrecht erhalten und erst zum Schluss wird einem alles klar.

Schade finde ich ein wenig dass das Cover recht wenig aussagt, was der Geschichte nicht wirklich gerecht wird. Ich denke im Buchladen wäre dieses Buch mal wieder ein Exemplar, an dem ich komplett vorbei gelaufen wäre. Zwar passt das Cover auf der einen Seite durchaus zur Geschichte, doch die dunklen Farben lenken das Augenmerk nicht wirklich auf das Buch.

Fazit:
Bis auf die Erzählform in der Gegenwart, hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen. Eine spannende Idee, die gut umgesetzt wurde, fesselt von der ersten bis zur letzten Seite.


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