Donnerstag, 28. Juni 2012

Rezension "Dreams'n'Whispers"

Titel: Dreams'n'Whispers
Autor: Kiersten White 
Verlag: Loewe 
Seitenzahl: 383 Seiten
ISBN: 978-3785572399
Einbindungsart: Gebunden 
Preis: 17,95 €
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Achtung: Diese Rezension könnte Spoiler, für alle, die Band 1 nicht kennen, enthalten!

Zum Inhalt:
Weitergehts mit Evie und Lend. Nachdem Evie, die schrecklichen Ereignisse in Band 1 überstanden und Vivian überlebt hat, kann sie endlich frei leben. Endlich kann sie das Leben leben, was sie sich immer gewünscht hat. Mit Lend, auf der Highschool, mit einem eigenen Spind. Doch plötzlich wirft ihre Vergangenheit Schatten auf ihr doch so schön normales Leben. Sie wird von seltsamen Wesen angegriffen, lernt Paranormale kennen, die sie noch nie gesehen hat und wird von ihrer alten Organisation um Hilfe gebeten. Und das obwohl sie doch nie wieder dorthin zurück wollte. Doch Evie entscheidet sich gegen ihr schlechtes Gefühl und für Raquel, die doch immer so etwas wie eine Mutter für sie war und gerät in einen Strudel unheilvoller Ereignisse. 

Meine Meinung:
"Dreams'n'Whispers" steht dem ersten Teil "Flames'n'Roses" in nichts nach. Man könnte vielleicht sagen, dass es etwas an Humor verloren hat, das macht aber nichts, da dafür auch ein bisschen Spannung dazu gekommen ist.

Evie bleibt auch in diesem zweiten Teil der Trilogie sehr sympathisch. Ihr Wunsch nach Normalität, ihr glückliches Gefühl, über das normale Leben, welches sie führt, sind so mit Händen greifbar, das macht die Autorin einfach unfassbar gut. Viel anderes wie zu Teil 1 > Rezi siehe hier < lässt sich hier fast nicht sagen. Natürlich hat sich im Vergleich zum ersten Buch einiges verändert. Die Charaktere haben sich weiterentwickelt, ihre Geschichten wurden weitererzählt. Und doch habe ich bei Evie immer wieder das Gefühl gehabt, dass sie irgendwie nicht so richtig erwachsen werden möchte. Stellenweise ist sie doch ein bisschen kindisch.

Im Vergleich zu Band 1 haben es aber einige Personen geschafft mich zu überraschen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, positiv zu überraschen. Sowohl Ariana, die Vampirin, Reth oder Raquel. Alle haben sich auf ihre Art weiterentwickelt und handeln teilweise so überraschend, dass gerade diese drei mir sehr positiv in Erinnerung geblieben sind.

Da ich Teil 1 direkt davor gelesen habe, hatte ich keinerlei Anschlussschwierigkeiten. Ich weiß allerdings nicht, wie das wäre, wenn es schon länger her wäre, dass ich Band 1 gelesen habe. Ich denke auch dann, sollte man nicht besonders große Schwierigkeiten bekommen, da die Autorin doch immer wieder auf zurückliegende Geschehnisse hinweist und auch Dinge erklärt. Ich denke auch, dass Band 2 durchaus auch für sich stehen kann, auch wenn einem dann natürlich gewisse Vorkenntnisse fehlen.

Trotz meiner Kenntnisse um Band 1, hatte ich mit manchen Dingen Schwierigkeiten und habe auch in der Leserunde bei Lies & Lausch festgestellt, dass ich da nicht die Einzigste war, der es so ging. Bei unserem und auch meinem größten Problem geht es um die Pforten, die die Feen auf den Feenpfaden öffnen können um an jeden Ort zu gelangen, an den sie gerne möchten. Das wurde irgendwann so verwirrend erklärt, wer denn welche Pforte öffnen kann und wohin die denn führt, dass ich leichte Schwierigkeiten hatte dem zu folgen.

"Dreams'n'Whispers" hat mir genauso gut gefallen, wie "Flames'n'Roses", auch wenn es ein bisschen anders ist. Ich fande den zweiten Teil doch deutlich spannender, weil noch mehr unvorhergesehene Dinge, wie in Teil 1 passieren. Evies Humor wird hier ein bisschen zurückgenommen und die Spannung ein bisschen hochgedreht. Das hat mich aber keineswegs gestört. Zudem mutiert Lend in "Dreams'n'Whispers" zum absoluten Traumtyp. Er sagt so tolle Sachen, dass ihn wohl jedes Mädchen gerne kennenlernen würde.

Auch hier muss sich der Leser bewusst sein, dass er kein Buch vor sich hat, das von der absoluten Spannung lebt. Wieder sind es starke Protagonisten und die Eigenheiten von Evie, die die Geschichte ausmachen. Auch wenn die Spannung hier ein bisschen mehr vorhanden ist als in Band 1, ist es trotz allem nicht das, was die Geschichte ausmacht. Trotzdem lässt sich auch der zweite Teil super lesen, macht total viel Spaß und hat eine ähnlich schöne Gestaltung wie Band 1.

Fazit:
Ein zweiter Teil, der dem ersten in nichts nachsteht, genauso viel Spaß macht, eine genauso schöne Gestaltung hat und mit einem herzzereißenden Traumtypen, namens Lend punkten kann.

Ich bedanke mich herzlich bei Lies&Lausch und Loewe für die Bereitstellung des Leseexemplars.


Mittwoch, 27. Juni 2012

Rezension "Flames'n'Roses"

Titel: Flames'n'Roses
Autor: Kiersten White 
Verlag: Loewe 
Seitenzahl: 380 Seiten
ISBN: 978-3785572382
Einbindungsart: Gebunden 
Preis: 17,95 €
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Zum Inhalt:
Evie ist eigentlich total normal. Gut, wenn man mal davon absieht, dass sie unter der Erde an einem Ort lebt, der nur über die Feenpfade erreicht werden kann, ihr Exfreund eine Fee und ihr neuer Schwarm ein Gestaltwandler ist. Eigentlich ist also gar nichts normal in Evies leben, doch wäre sie soooo gerne normal. Sie würde gerne zur Highschool gehen, einen Spind haben, den Führerschein machen und und und. Doch das alles bleibt ihr, zu ihrem eigenen Schutz verwehrt. Sie findet sich mit diesem Leben ab, bis sie eines Tages auf Lend, einen Gestaltwandler trifft. Dieser bricht in die Zentrale, in der Evie lebt ein, nennt aber keinen Grund und ist auch sonst sehr geheimnisvoll. Nach und nach findet Evie heraus, dass er alles andere als eine Bedrohung ist und das diese Bedrohung an einer ganz andere Stelle zu finden ist und ihr schönes fast normales Leben zu zerstören droht.

Meine Meinung:
"Flames'n'Roses" ist der erste Teil einer Trilogie um die fast menschliche Evie und ihre paranormalen Freunde. Evie ist dazu da Paranormale aufzuspüren, hat sie doch eine besondere Gabe, die andere nicht haben. Diese Gabe macht sie zu so etwas Besonderem, dass ihre "Dienststelle" sie natürlich nicht gehen lassen will und kann.

An Evie ist aber nicht nur ihre Gabe besonders, Evie ist an sich ein super gelungener Charakter. Ein bisschen tollpatschig, ein bisschen verpeilt, aber total liebenswert. Man muss sie als Leser einfach mögen und nicht selten treten Situationen auf, in denen sie einen durch ihre Art zum Lachen bringt. Evie ist eine Protagonistin zum Gern haben, zum Mitfiebern und zum Lachen. Sie schafft es immer wieder sich in brenzlige Situationen zu bringen und hier bleibt sie ihrer Linie auch bis zum Ende treu. Neben Evie gefällt mir außerdem der Charakter des Lend sehr gut. Dieser wird zunächst sehr geheimnisvoll und undurchschaubar dargestellt, wandelt sich dann aber auch zu einem total liebeswerten Charakter, der einem sehr ans Herz wächst. Und als drittes wäre da noch Lish, Evies beste Freundin, die mir neben Lend und Evie mit am Besten gefallen hat. Lish ist eine Meerjungfrau und kann deswegen ihr Aquarium nie verlassen, doch kommen gerade durch sie lustige Dinge zustande. Evie kann sie nur durch einen Übersetzer, also einen Computer verstehen(da sie ja eigentlich die Sprache der Meerjungfrauen spricht), welcher allerdings keine Schimpfworte, sondern an deren Stelle nur "piep" übersetzt. Evie eignet sich das so sehr an, dass sie praktisch nicht mehr flucht sondern immer nur "verpiept nochmal" oder so ähnlich sagt. Das hat mir auch echt gut gefallen und mich regelmäßig zum Lachen gebracht.

Hierzu muss auch noch gesagt werden, dass das Buch deutlich von Evies Charakter und ihrem Humor lebt und weniger von Spannung oder Nervenkitzel. Natürlich gibt es auch die ein oder andere spannende Szene und einige unerwartete Dinge, doch steht dies nicht im Vordergrund, sondern eben Evies Leben in der Welt der Paranormalen. Doch die vielleicht ein bisschen fehlende Spannung hindert einen nicht daran, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Denn natürlich möchte man wissen, was Evie alles rausfindet und wie sie ihr Leben so meistert. Ich war praktisch über die ganze Zeit an das Buch gefesselt, was sicherlich auch an dem sehr flüssigen Schreibstil der Autorin liegt, der prima zu meinem Lesefluss beigetragen hat.

Was mir zudem sehr gut gefällt ist die Aufmachung des Buches. Zwar ist Pink so gar nicht meine Farbe und trotzdem mag ich die Aufmachung. Wenn man den Schutzumschlag wegnimmt hat man sofort eine total schöne Rose auf dem Buchcover. Und dann gibt es noch vor jedem Kapitelanfang eine schöne Zeichung und eben den Titel des Kapitels in Pink. Wirklich eine sehr schöne, total liebevolle Aufmachung.

Wirklich schlecht fand ich eigentlich gar nichts an dem Buch. Trotz allem wird es von mir nicht die volle Punktzahl bekommen, da es mich trotz allen Humors und tollen Charakteren jetzt auch nicht so vom Hocker gerissen hat, als das es eine 5-Punkte-Wertung verdient hätte. Versteht mich nicht falsch, ich fande das Buch wirklich gut, aber für 5 Punkte fehlt dann einfach noch ein Ticken, was sicher auch an der ein bisschen fehlenden Spannung liegt.

Fazit:
Total humorvolle Geschichte über Paranormale und den Wunsch der Hauptperson, doch einfach nur normal zu sein. Zudem erhält der Leser eine schöne Liebesgeschichte, der Handlung allerdings fehlt es manchmal ein bisschen an Spannung, da die Geschichte hauptsächlich vom Humor und den Protagonisten lebt.

Dienstag, 26. Juni 2012

Rezension "Brennen muss die Hexe"

Titel: Brennen muss die Hexe
Autor: Sven Koch
Verlag: Knaur
Seitenzahl: 416 Seiten
ISBN: 978-3426508558
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 8,99 €
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Zum Inhalt:
"Brennen muss die Hexe", dass scheint auch der Täter in dem gleichnamige Buch zu denken. Denn immer wieder finden die Ermittler eine tote Frau, die zuerst gefoltert und dann qualvoll auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Was treibt den Täter dazu? Und warum nur nennt er sich A.G. nach dem Mann August Giesenbier, der in der Vergangenheit Urteile vollstreckte und als Hexen verurteilte Menschen verbrannte? Diesen Fragen geht die Polizeipsychologin Alex zusammen mit ihren Kollegen nach und stößt dabei auf immer mehr grausige Details. Und so nah ihnen der Täter auch zu sein scheint, eine richtige Spur können sie nicht vorweisen. Und dann gerät Alex selbst in sein Visier und ist nicht mehr sicher.  

Meine Meinung:
"Brennen muss die Hexe" ist ein sehr spannendes Buch, bei dem es sich nicht, wie von mir zunächst fälschlicherweise angenommen, um einen historischen Roman handelt , sondern um einen Kriminalroman, der in der heutigen Zeit spielt.

Und hier muss auch hinzugefügt werden, dass es definitiv kein Krimi für schwache Nerven ist. Denn der Autor lässt durchaus mal das ein oder andere grausige Detail durchblitzen, was aber auch zu der Geschichte passt. Ein Mörder als selbsternannter Hexenjäger und eine Glaubensgemeinschaft in Angst. Hier schafft der Autor ein Szenario, welches regelrecht bildhaft beim Leser ankommt. Man weiß genau, dass alle Mitglieder der Gruppe in Gefahr sind und doch scheinen sie immer das Falsche zu tun. Man möchte in das Buch reinspringen, die Leute schütteln und aufrütteln, so sehr macht einen die ständige Nervosität wahnsinnig.

Zudem weiß man als Leser auch oft, was der Mörder als nächstes plant, da es einige Abschnitte gibt, die aus seiner Sicht geschrieben sind. Ich finde sowas in Büchern ja immer echt toll, da man so einen noch tieferen Einblick in die Geschichte erhält. Und trotz der Abschnitte in denen der Mörder selbst zu Wort kommt, hatte ich bis zum Ende nicht die leiseste Ahnung, um wen es sich dabei handeln könnte. Das war mit ein Grund, wieso am Ende die Seiten regelrecht dahinflogen. Ich wollte unbedingt eine Auflösung und war von dieser auch mehr als überrascht. Zudem ist die Auflösung sehr logisch durchdacht und wenn man dann zurückblickt, weißt im Buch auch alles auf diesen einen Täter hin bzw. passt dann auch alles zusammen!

Die Protagonisten haben mir gut gefallen, besonders Alex ist mir echt ans Herz gewachsen. Sie hat schnell den richtigen Riecher und lässt sich auch von ihren männlichen Kollegen, die sie immer wieder ein bisschen auf die Schippe nehmen, nicht von ihrem Kurs abbringen. Sie ist eine echt starke Persönlichkeit, die mir sehr imponiert hat. Auch die anderen Protagonisten waren alle auf ihre Art mehr oder weniger sympathisch. Natürlich gehört auch in diese Runde ein Chef, der sich auch als solcher aufspielt und versucht alle rumzukommandieren. Doch auch dieser weiß, was er an Alex hat. Da ich den Vorgänger "Purpurdrache" nicht gelesen habe, hatte ich zu Beginn allerdings auch ein paar Schwierigkeiten mit den ganzen handelnden Personen, da es doch recht viele sind, die da auf einmal auf einen einstürmen. Hier musste ich dann doch ab und an nochmal nach vorne blättern um herauszufinden, um wen es sich handelt. Dies hemmte zumindest zum Anfang so ein bisschen meinen Lesefluss, legte sich aber mit der Zeit immer mehr.

"Brennen muss die Hexe" ist ein durch die Bank weg spannender Krimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gepackt hat. Nie gab es Langeweile, nie irgendwelche Hänger. Ständig hatte ich das Gefühl, "JETZT" passiert was und genau JETZT muss ich dran bleiben. Hinter jeder Seite erwartete ich neue Grauslichkeiten und oft wurden diese bösen Vorahnungen auch bestätigt. Der Autor schafft es die Spannung und Erwartungshaltung des Lesers, also in diesem Fall meine, über die komplette Zeit hochzuhalten, was ihm natürliche einige Pluspunkte beschert. Mir hat "Brennen muss die Hexe" wirklich gut gefallen und ich werde sicher wieder einmal zu einem Buch des Autors greifen, auch wenn aus "Purpurdrache" leider in "Brennen muss die Hexe" ein bisschen viele wichtige Details verraten werden.

Am Ende des Buches, sobald die Geschichte vorbei ist, gibt es übrigens noch ein echt interessantes Interview mit dem Autoren, Sven Koch. Ich finde, sowas sollte es in Büchern viel häufiger geben!

Fazit:
Spannende "kriminelle" Unterhaltung, für Leser, die Blut sehen können, mit tollen Protagonisten und einer überraschenden Auflösung am Ende.

Ich bedanke mich herzlich bei Lies&Lausch und Knaur für die Bereitstellung des Leseexemplars!

Montag, 25. Juni 2012

Kleiner Hinweis > "Gewinnspiel"

Alle, die Interesse an "Ich fürchte mich nicht" haben, sollten sich mal diesen Post *klick* genauer anschauen! Ich habe nämlich ein Exemplar eben jenes Buches zu vergeben. ;)

Sonntag, 24. Juni 2012

SUB-Zuwachs der letzten äh ja x Monate :P

Weil mich die liebe Marie von Just another bookaholic dazu "überredet" hat mal wieder einen Neuzugängepost zu machen kommt er hier auch schon ;) Die Bücher auf den Fotos sind die Neuzugänge der letzten paar Monate, allerdings sicherlich nicht ganz vollständig, da sie überall bei mir in der Wohnung verteilt liegen und ich nicht mehr alle wusste, die so dazu gekommen sind. Hier also eine Auswahl meiner Zugänge ;)

 
Wie immer von oben, nach unten :)

An einem Tag in Paris von Ellen Sussman
Leseexemplar von RandomHouse, klang nach einer tollen Geschichte. Vertreterin war auch ganz begeistert.

Der Himmel so fern von Kajsa Ingemarsson
Jaaa eine Schnulze :P Muss zwischendurch auch mal sein. Außerdem sind so viele so begeistert von Kajsa Ingemarsson, das muss ich jetzt mal überprüfen ;)

Der Insider von Michael Robotham
Hier war der Verlag so lieb mir ein vollständiges Leseexemplar zukommen zu lassen, nachdem sie im Frühjahr nur eine Leseprobe geschickt haben und Leseproben ja meistens echt sehr gemein sind und Lust auf mehr machen ;)

Night School von C.J. Daugherty
Klingt nach Vampiren, sind aber keine. Da unsere Verterein sooo begeistert war und das eine Internatsgeschichte so ganz ohne Vampire ist durfte das Buch gleich mal mit heim. Zudem erinnert es mich so ein bisschen an "Das Tal" welches ja auch eine Internatsgeschichte so ganz ohne Vampire ist ;)

Die Besessene von S.B. Hayes
Klang nach einem total spannenden Thriller, deswegen wanderte der auch gleich in meine Tasche. Ist übrigens ein Jugendbuch!

Literatur! aus dem Cadeau-Verlag
Ein ganz tolles Buch, welches einen humorvollen, kurzen und knackigen Überblick über DIE Bücher der Weltliteratur bietet. Zwischendrin gibt es immer wieder total lustige Cartoons, Zeitsträhle (heißt das so :D) oder aber andere wissenswerte Dinge. Daumen hoch!!! :)


Die Frau die niemand kannte von Chris Pavone
Ein Leseexemplar aus dem Piper-Verlag, welches echt total spannend klang und deswegen ebenfalls mit durfte ;)

Geheime Tochter von Shilpi Samaya Gowda
Zur Abwechslung mal eine eher ernste, vermutlich auch ein bisschen tragische Geschichte. Ich bin gespannt!

Bis der Tag sich neigt von Judith Lennox
Vor kurzem war ich ja am Mediacampus Frankfurt zwecks einer Fortbildung und dort liegen immer wieder Bücher rum, die man sich einfach so mitnehmen darf. Welcher Buchliebhaber kann an solchen Tischen schon vorbeigehen? :P  Zumindest konnte ich mich auf dieses eine Buch beschränken!

Die verlorene Geschichte von Rebecca Martin 
Hach ja, mal wieder ein Familiengeheimnis ;) Ich bin gespannt....


Die Landkarte der Liebe von Lucy Clarke
Und noch eine Schnulze ;) Das klang sooo schön ;)

Ich soll nicht töten von Barry Lyga
Wenn ein Thriller spannend klingt, dann darf er immer mit zu mir ;)

Abschiedskuss von Amanda Hellberg
Joa, klang ganz nett. Da ich bei uns für RandomHouse zuständig bin sollte ich da vielleicht mal reinschauen ;)

 
Die Brückenbauer von Jan Guillou
Hat mich zunächst nicht so gereizt und auch aufgrund seiner Dicke abgeschreckt, doch die Verteterin konnte mich überreden es doch mal mit heim zu nehmen.

Ich fürchte mich nicht von Tahereh Mafi
Ein Buch, welches ich nun doppelt habe. Einmal aus dem Geschäft und einmal als Überraschungspost von Goldmann für meinen Blog, obwohl ich dort noch nie ein Buch angefordert hatte. Tja, nun hab ich eins übrig und möchte das gerne an euch weitergeben. Und zwar an einen, der mir garantiert, dass er auch eine Rezension dazu schreiben wird. Das Buch ist erkennbar als Rezensionsexemplar ausgewiesen. Also, jemand Interesse? Bitte in den Kommentaren melden! Bei mehreren, entscheidet das Los! :)

Sternensturm von Kim Winter
Sternenschimmer habe ich geliebt. Deswegen konnte ich die Fortsetzung gar nicht abwarten. Leider hatte ich bisher eine Leseflaute und seitdem ich wieder viel lese, gibt es noch ein paar andere die vor Sternensturm dran sind. Aber bald, ganz bald werde ich dieses Buch verschlingen, genießen, inhalieren :)

Vollendet von Neal Shusterman
Tja eine Dystopie, muss ich mehr sagen? Ich les die immernoch gerne :)

Lost Girl von Sangu Madanna
Das Cover ist echt bescheiden, die Story aber klingt gut deswegen lass ich mich jetzt mal überraschen.

Meine Schwester lebt auf dem Kaminsims von Annabel Pitcher
Ich sehe gerade, dass ich das Buch auf dem Bild fast abgeschnitten habe. Naja macht nichts ;) Davon habe ich im Frühjar die Leseprobe gelesen und fand sie sehr berührend. Als Dankeschön für meine Meinung lies mir RandomHouse das komplette Buch zukommen! Danke!

 

Geboren um Mitternacht von C.C. Hunter
Da wird gerade so ein Hype drum gemacht, deswegen hab ich mich echt gefreut, als ein Leseexemplar in die Buchhandlung flatterte. Das ist dann glaube ich auch mit Vampiren soweit ich weiß! ;)


Die 500 von Matthew Quirk
Auch eine Empfehlung der schon oben erwähnten Vertreterin.

Mind Games von Friederike Schmöe
Bei Lies&Lausch für eine Leserunde gewonnen. Ich bin sehr gespannt!

Das Lied von Eis und Feuer - Teil 3 von George R. R. Martin
Ja hier liegen auch noch Band 4-8, nur wollte ich nicht alle fotografieren ;) Nach dem Schauen der Fernsehserie musste ich einfach wissen, wie es weitergeht!

Das Lied von Eis und Feuer - Teil 9 von George R. R. Martin
Dieses Buch hab ich von Blogg dein Buch erhalten und muss mich nun mit den Vorgängern ein bisschen ranhalten ;)

Puuuh, das wars erstmal ;) Meine Fragen an euch, wäre jetzt: Interessiert euch das überhaupt? Soll ich das wieder öfters machen? Oder doch lieber lassen? Und wer hat Interesse an "Ich fürchte mich" ??? ;)

Einfach so :)

So bevor ich euch gleich meinen SUB-Zuwachs der letzten Monate zeige, hier noch ein anderes Foto. Und zwar eines von einem meiner Geburtstagsgeschenke. :)


Meine Chefs waren so lieb, mir den Drachen Kokosnuss als Plüschfigur zu schenken, da ich den sooo niedlich fande, mir aber niemals selbst gekauft hätte! :) Der ist total flauschig weich und jaaa eigentlich bin ich erwachsen, trotzdem find ich den total toll! Die kleine Ausführung gibt auf dem großen sitzt, gibt es übrigens auch zu kaufen. In der Hand hält der Drache übrigens noch einen Stift von Fiete Anders, den man jetzt leider nicht so gut erkennen kann. Den habe ich von dem lieben Gerstenbergvertreter geschenkt bekommen. :)

Donnerstag, 21. Juni 2012

Rezension "Als die Liebe zu Elise kam"

Titel:Als die Liebe zu Elise kam
Autor: Natasha Solomons
Verlag: Kindler
Seitenzahl: 509 Seiten
ISBN: 978-3463405797
Einbindungsart: Gebunden
Preis: 19,95 €
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Zum Inhalt:
Elise ist Jüdin und wohnt in Österreich, zu der Zeit als die Nazis die Macht ergreifen und der 2. Weltkrieg ausbricht. Um ihr Leben zu schützen, beschließen ihre Eltern sie als Dienstmädchen nach England zu schicken. Schweren Herzens macht sie sich auf und verlässt ihre Eltern und ihre Schwester, in der Hoffnung sie bald wiederzusehen. Zunächst hat Elise wahnsinnige Schwierigkeiten sich in England zurecht zu finden und heimisch zu fühlen, doch nach kurzer Zeit schon findet sie Freunde und versteht sich auch mit dem Sohn des Hausherren sehr gut. Sie erledigt ihre Aufgaben, mal mehr, mal weniger zur Zufriedenheit ihrer Vorgesetzten und ist weit weg von jedem Krieg und jeden Kämpfen. Einzig ihre Eltern und ihre Schwester fehlen zu ihrem Glück. Und dann, ja dann kommt der Krieg auch nach England und plötzlich ist nichts mehr wie es war...

Meine Meinung:
"Als die Liebe zu Elise kam" ist mal wieder ein Buch bei dem ich sehr zwiegespalten bin. Es bietet einerseits wahnsinnig viele schöne Momente, die man nur so verschlingen möchte, doch auf der anderen Seite hat es leider auch wieder einige langatmige Momente, die der Grund sind, wieso ich relativ lange für das Buch gebraucht habe.

Die Liebe zum Detail der Autorin gibt der Geschichte einen ganz besonderen "Touch". Sie hat eine Art zu schreiben, die wirklich sehr speziell und besonders ist. Sie beschreibt manche Dinge so, dass man das Gefühl bekommt selbst dort gewesen zu sein, die Dinge mit eigenen Augen gesehen zu haben.

Was die Autorin ebenfalls mit ihrer Sprache schafft, ist genau die Zeit zu treffen, in der die Geschichte spielt. Man fühlt sich wirklich ins Jahr 1940 versetzt, was sicherlich auch wieder mit der Detailliebe der Autorin zu tun hat.

So schön diese Beschreibungen auch sind, so langatmig machen sie das Buch stellenweise leider auch. Die Autorin beschreibt z.B. an einer Stelle ein Boot so genau, dass ich manchmal aufpassen musste, dass ich den Text nicht überfliege. Deswegen hatte ich manchmal heftige Schwierigkeiten dran zu bleiben, einfach weil mir die Autorin zu ausufernd wurde. Letztendlich würde ich aber sagen, dass die Detailliebe sowohl positiv, als auch negativ ist.

Zudem schafft sie es, Elise so lebendig zu gestalten, dass man auf  jeder Seite mit ihr hofft und bangt und auch leidet. Die Menschen in dieser Zeit hatten es wahrlich nicht einfach, sie mussten so wichtige Dinge aufgeben, so viele Leute zurücklassen, die sie lieben und auch diese Gefühle kommen so gut rüber, dass es mir manchmal regelrecht die Kehle zugeschnürt hat, allein bei der Vorstellung so etwas durchmachen zu müssen.

Manchmal muss ich aber gestehen, ging mir Elise auch ein bisschen auf die Nerven. Sie wirkte so naiv und verträumt (auch wenn sie natürlich ihre Familie vermisst und Angst um sie hat) und ich hatte öfters das Gefühl, sie versteht den Ernst der Lage nicht. Immer wieder gibt sie einem das Gefühl, dass doch alles nicht so schlimm und bestimmt ganz bald wieder vorbei ist. Vielleicht ist das auch ihre Art gewesen, damit umzugehen (praktisch Verdrängung) und vielleicht soll das auch genau so rüberkommen, trotzdem hat es mich stellenweise gestört. 

Was mir gut gefiel, war die Idee der Autorin, die Geschichte als eine Art Tagebuch darzustellen, denn immer wieder kommt die „alte“ Elise (die die Geschichte Jahre später erzählt, als alles schon vorbei ist) zu Wort, die ihre eigene Geschichte in Rückblenden erzählt. Das macht die Geschichte sehr lebendig und versprüht so ihren ganz eigenen Charme.  Man darf das jetzt natürlich nicht so verstehen, dass die Kapitel wie Tagebucheinträge wirken, ganz so ist es nicht. Doch die Geschichte ist in der Tat aus der "Ich-Perspektive" erzählt und "Elise" sagt auch ganz zu Anfang und zum Ende, dass sie ihre Geschichte aufgeschrieben hat. Und als Leser merkt man sofort, dass man gerade, genau diese Geschichte vor sich hat. Klingt jetzt vielleicht ein bisschen verwirrend, aber die, die das Buch kennen, werden wissen was ich meine, besser kann ich es irgendwie nicht formulieren!

Ziemlich gestört hat mich die Tatsache, dass Elise ihre Eltern immer mit Vornamen anspricht. Ich konnte mich zwar nach einer Weile ganz gut daran gewöhnen, aber anfreunden konnte ich mich mit dieser Variante nie. Vorallem am Anfang musste ich immer überlegen, wer sich da jetzt mit wem unterhält, weil eben immer nur von den Vornamen die Rede war. Das hat mir das Lesen doch echt sehr erschwert und anstrengend gemacht. 

Das Ende hat mir gut gefallen, birgt es doch einen zufriedenstellenden Abschluss für alle Personen, allerdings ging es mir da auch etwas zu hektisch zu. In einem Moment spielt die Geschichte noch in den 40er Jahren und auf der nächsten Seite befindet man sich schon im Jahr 1984. Mehrfach musste ich lesen, ob an dieser Stelle nicht vielleicht ein Tippfehler vorliegt, da mich das echt total verwirrt hat und ich irgendwie mit der Geschwindigkeit der Autorin überhaupt nicht mitkam. 

Zum Cover muss ich noch sagen, dass ich es echt wunderschön finde. Die liebevollen Zeichnungen, die Sterne, der Mond machen das Cover zu einem echten Augenschmaus. Es hätte mich im Laden definitiv dazu animiert, mir das Buch näher anzusehen. 

Alles in allem ist die Geschichte auf ihre Art doch beeindruckend. Sie bietet einen wunderbaren Einblick in die 40er Jahre, in den 2. Weltkrieg und das ohne immer nur die Konzentration auf die Nazis zu legen, das hatte ich in der Schule wahrlich oft genug. Sie werden zwar das ein oder andere Mal erwähnt, bleiben aber mehr oder weniger im Hintergrund. Das Augenmerk liegt wirklich auf Elise und ihrer Geschichte und hier finde ich es sehr schön, wie die Autorin aufzeigt, dass der Krieg damals niemanden wirklich verschont hat, dass er bis in die kleinsten Dörfer und Ecken vorgedrungen ist und wie machtlos die Menschen damals dagegen waren. Das macht die Autorin wirklich klasse und beeindruckend, trotz allem kann das nicht ganz über die langatmigen Stellen hinweghelfen(vielleicht hätte man das Buch auch einfach ein bisschen kürzer machen können, dann hätte es evtl. weniger solcher Stellen gegeben), weswegen ich leider auch bei meiner Bewertung ein bisschen etwas abziehen muss. 

Fazit:
Ein Buch, mit einem wunderschönen Cover, einer beeindruckenden, tollen Geschichte, die stellenweise leider sehr langatmig ist und mich deswegen ab und an vom Lesen abgehalten hat. Ansonsten ist das Buch allerdings wirklich lesenswert und hat durchaus seine Reize!

Ich bedanke mich herzlich bei Lovelybooks und Kindler für die Bereitstellung des Leseexemplars!

Dienstag, 19. Juni 2012

Werde Beltz-Buchblogger 2012

Auf Blogg dein Buch habe ich eine tolle Aktion entdeckt. Der Beltz-Verlag sucht den Blogger des Jahres 2012. Zuvor werden unter allen Teilnehmern der Aktion 20 Exemplare verlost und das bevor das Buch im Handel erscheint. Diese 20 Blogger müssen eine Rezension zu dem Buch schreiben. Die beste Rezension bzw. der Blogger mit der besten Rezension gewinnt den Titel "Beltz-Buchblogger 2012" und darf u.a. zu Frankfurter Buchmesse fahren. Zudem gibt es einen tollen Buchpreis zu gewinnen. Hier noch der offizielle Text:



Beltz & Gelberg startet in Zusammenarbeit mit Blogg dein Buch ein ganz besonderes Gewinnspiel! Alle Teilnehmer haben die Möglichkeit, Kenneth Oppels „Düsteres Verlangen“ (http://www.facebook.com/beltz.gelberg/app_151503908244383) exklusiv vor dem Erscheinen in den Händen zu halten. Und damit nicht genug: Am Ende wird Beltz & Gelberg (www.facebook.de/beltz.gelberg) seinen offiziellen Buchblogger 2012 küren, auf den dann tolle Preise (z. B. eine Reise zur Frankfurter Buchmesse) warten!
Und darum geht's:
Dunkle Alchemie, ein diabolischer Gegenspieler, atmosphärische Settings, eine Dreiecksbeziehung,  Rivalitäten zwischen zwei Brüdern und gebrochene Charaktere – in seinem Prequel zu Mary Shelleys Klassiker gibt der international erfolgreiche Autor Kenneth Oppel eine schaurig-romantische Antwort auf die Frage, wie Victor Frankenstein zu dem wurde, den wir kennen. Die Geschichte, die der englische Autor erzählt, ist ein ebenso überzeugendes Psychogramm wie überraschendes Abenteuer, in dessen Mittelpunkt der 17jährige Victor steht. Als dessen innig geliebter Zwillingsbruder Konrad plötzlich erkrankt, ändert dies das Leben des  leidenschaftlichen und ehrgeizigen Jüngeren …
Seid ihr neugierig geworden und wollt alles über die düstere Vorgeschichte Frankensteins erfahren? Dann macht mit beim Blogg dein Buch - Gewinnspiel:
http://www.bloggdeinbuch.de/event/11/gewinnspiel-beltz-gelberg-buchblogger-2012/

Der Verlag freut sich mit Sicherheit über viele Teilnehmer! Macht doch auch mit, denn ich finde diese Aktion echt super!

Montag, 18. Juni 2012

Rezension "Spenderkind"

Titel: Spenderkind
Autor: Katrin Stehle
Verlag: Gabriel
Seitenzahl: 238 Seiten
ISBN: 978-3522302845
Einbindungsart: Gebunden
Preis: 12,95 €
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Zum Inhalt:
Eigentlich könnte in Linas Leben alles so toll sein. Sie hat ein tolles Elternhaus und ist mit einem der begehrtesten Jungs der Schule zusammen.  Doch eines Tages belauscht sie ihre Eltern bei einem Streit und erfährt so nach einigem Nachfragen, dass ihr Vater gar nicht ihr biologischer Vater ist, da sie durch eine Samenspende gezeugt wurde. Für Lina bricht ihre heile Welt zusammen und existenzielle Fragen beginnen sie zu quälen. Wer ist wohl ihr richtiger Vater? Was ist mit ihrem "Nicht"-Vater? Und wieviele Geschwister hat sie wohl, wenn sie durch eine Samenspende entstanden ist? Fragen über Fragen, die es Lina schwer machen ihr Leben normal weiterzuführen. Sie merkt, wie es immer mehr aus seiner Bahn gerät und wünscht sich nichts mehr, als dass ihr Freund Julian für sie da ist und sie versteht. Doch irgendwie kann er ihr nicht das geben, was sie gerne hätte und dann ist da ja auch noch Nick. Nick der Außenseiter. Nick mit den Wolkenaugen. Nick, der sie eigentlich gar nicht interessiert. Eigentlich ...

Meine Meinung:
"Spenderkind" ist ein Jugendbuch, welches mir wirklich gut gefallen hat. Es beschreibt Linas inneren Kampf und ihre Identifikationsschwierigkeiten wunderbar und auch die Liebe kommt nicht zu kurz.

Nachdem Lina erfährt, dass sie nicht das biologische Kind ihres Vaters ist, ist ihr innerer Kampf für den Leser praktisch greifbar. Ich konnte richtig gut verstehen, wie sie sich fühlt, in welchem Zwiespalt sie sich befindet. Die Autorin schaffte es wahnsinnig gut dieses Gefühl dieser inneren Zerrissenheit zu mir zu transportieren. Denn eigentlich liebt Lina ihren Vater, doch jetzt ist er plötzlich ja gar nicht mehr ihr Vater und genau diese sich streitenden Gefühle verwirren Lina so sehr.

Auch ihre verwirrten Gefühle für ihren Freund und den Außenseiter Nick kommen wirklich gut rüber. Man merkt richtig, dass sie eigentlich selbst nicht weiß, was sie möchte und deswegen ein ganz ungutes hin und her anfängt und dadurch ihr Gemütszustand noch mehr durcheinander gerät. Ich denke mit genau dieser Zerrissenheit, diesen verwirrten Gefühlen, greift die Autorin ein Thema auf, mit dem fast jeder Jugendliche zu kämpfen hat und ich denke genau deswegen trifft das Buch exakt die Kernprobleme seiner Zielgruppe und ist für diese bestens geeignet.

Sehr gut gefällt mir außerdem der kurzweilige super zu lesende Schreibstil der Autorin, der es mir leicht machte das Buch in einem Rutsch und wenigen Stunden durchzulesen. Nie wurde es langweilig oder langwierig. Immer wieder erwarteten mich neue und teils auch überraschende Wendungen.

Mit "Spenderkind" ist es Katrin Stehle gelungen, ein Jugendbuch zu schreiben, welches zwar die Hoffnungslosigkeit der Protagonistin total gut transportiert, aber nie hoffnungslos ist. Mir gefällt es sehr gut, dass sich die Probleme nicht einfach in Luft auflösen, sondern über die ganze Zeit der Geschichte mehr oder weniger bestehen bleiben und die Geschichte trotz allem nicht hoffnungslos wirken lassen. Genau das macht die Geschichte realistisch und authentisch.

Von den Charakteren hat mir eigentlich Nick am Besten gefallen. Er wirkte einfach so lieb und schien Lina wirklich sehr gerne zu mögen. Er war für sie da und stand in jeder Situation zu ihr und das gefiel mir wirklich gut. Lina war aber auch, wie oben schon geschrieben sehr gut dargestellt. Sie war mir zwar nicht in allen Situationen sympathisch, denn oft hätte ich sicher anders als sie gehandelt, aber trotzdem war ihr Charakter einer, der Tiefe aufwies und das hat mir total gut gefallen.

Die kleine Liebesgeschichte, die praktisch neben der "Hauptgeschichte" her läuft hat mir auch wirklich gut gefallen. Meine regelmäßigen Leser wissen inzwischen ja, dass ich Bücher total gerne mag, in denen die Liebesgeschichte klein und vorallem zart ist und oft auch so nebenherläuft, manchmal sogar im Hintergrund verschwindet (wobei das hier nicht unbedingt der Fall ist, da die Liebesgeschichte doch die meiste Zeit sehr präsent bleibt). Und trotz allem ist sie so wunderbar zart, dass ich richtig mitgeschwelgt und mich auf jede einzelne Seite gefreut habe.

Natürlich steht in "Spenderkind" das Thema der Samenspende im Vordergrund und doch kommen auch andere "Teenieprobleme" nicht zu kurz. Natürlich liegt der Fokus auf dem einen Thema, doch ist gerade das spannend und auch sehr interessant. Wer allerdings auf eine Geschichte hofft, die auch Informationen über Samenspenden ansich beinhaltet, könnte enttäuscht werden, denn das wird hier nicht geboten. Es handelt sich lediglich um eine fiktive Geschichte.

Fazit: 
Sehr schönes, einfühlsames, hoffnungsvolles und auch berührendes Buch, welches gut und sensibel mit dem Thema "Samenspende" umgeht und zudem mit einer sehr schönen zarten Liebesgeschichte aufwarten kann.

Ich bedanke mich herzlich bei Dani von Buchbegegnungen und Gabriel für die Bereitstellung des Leseexemplars. 


Sonntag, 17. Juni 2012

Gewinner Blogtour Sternensturm


 Trommelwirbel *tatata*

Hier sind die Gewinner der Sternensturmblogtour:

- Aure Lia (Ramona)
- Sandra S.
- Monika S.
- Christine M.
- Cristina-f

Herzlichen Glückwunsch!!!!

Bitte schickt mir doch eure Adressen bis spätestens Mittwoch, 20.06 an caro.meike@googlemail.com
Mit der Email erklärt ihr euch bereit, dass ich die Adresse an Kim Winter weitergebe, die dann die Bücher an euch verschickt! 

An alle, die nicht gewonnen haben, seit nicht traurig, ich habe noch eine kleine Überraschung von Kim, die ich sobald sie bei mir eintrifft unter denen verlosen werde, die auf meinem Blog mitgemacht und jetzt kein Buch gewonnen haben.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei euch für eure rege Teilnahme und eurem Interesse an unserer Blogtour. Katrin und ich werden so etwas bestimmt bald wieder machen. :) Außerdem gibt es bei Katrin gerade wieder Bücher von Kim Winter zu gewinnen! Schaut doch mal vorbei!