Mittwoch, 17. Juli 2013

Gewinnspiel



Huhu ihr Lieben,

zwar gibt es dieses Mal kein Gewinnspiel bei mir, doch bei Katrin *KLICK* gibt es dafür ein umso schöneres!

Zu gewinnen gibt es nicht nur ein Buch, nein, es gibt ein ganzes Paket mit Sachen. Eine Tasche, zwei Kühlschrankmagnete und ein tolles Poster warten zusätzlich zu dem Buch Alisik auf den Gewinner! Und zwar nicht nur einmal, es haben sogar drei Teilnehmer die Chance auf so ein tolles Paket!

Und machen müsst ihr dafür auch gar nicht viel. Katrin möchte lediglich ein Foto von euch, auf dem ein grußeliger Ort abgebildet ist. Für dieses tolle Paket ist dass doch nicht zu viel verlangt! :)
Ich werde mich auf jeden Fall am Samstag Richtung Friedhof begeben und schauen, was es da für grußelige Ecken gibt ...

Alles zum Gewinnspiel findet ihr hier *KLICK*!

SUB-Explosion #12

Und schon folgt, wie versprochen der nächste Teil meines SUB-Zuwachses. Ich glaube langsam ertrinke ich hier in Büchern :D Will mich jemand "retten" kommen? *hihi*

Von oben nach unten: (Bücher sind mit Verlagsseiten verlinkt)

Gebrauchsanweisung für London von Ronald Reng
Ein Geschenk meiner Chefs zu meinem Geburtstag. Da wir nächste Woche nach London fliegen, passt das perfekt. Vielleicht wandert das Buch auch mit in mein Fluggepäck und begleitet mich nach London. Ich bin schon total gespannt, was dieser etwas andere "Reiseführer" enthält :)

Mystic City - Das gefangene Herz von Theo Lawrence
Klingt toll. Nach einer Mischung aus Dystopie und Fantasy. Ich bin total gespannt. Leider wieder der Beginn einer Reihe, aber trotz allem freue ich mich drauf!

Soul Beach - Frostiges Paradies von Kate Harrison
Das Buch wollte ich soo soo unbedingt haben. Dreiviertel sind schon gelesen und nun ja, am Anfang fand ich es richtig klasse und unglaublich packend. Leider hat das dann irgendwann nachgelassen, deswegen hänge ich immernoch daran fest. Mal sehen, wann ich dazu komme es zu beenden.

Verlieb dich nie in einen Vargas von Sarah Ockler
Das Buch geht so ein bisschen in die Richtung "Du oder das ganze Leben" aber bisher kann es mich nicht so fesseln, wie eben dieses. "Du oder das ganze Leben" war echt super, mit "Verlieb dich nie in einen Vargas" bin ich bisher noch nicht sooo warm geworden. Auch wenn die Liebesgeschichte eigentlich echt toll klingt, werde ich das Buch wohl erstmal zur Seite zu legen.

Das Falsche in mir von Christa Bernuth
Uppps, das war schon bei meinen SUB-Explosionspost #11 dabei *klick*

Sehnsucht nach Mill River von Darcie Chan
Eine tragisch schöne Geschichte, bei der ich bestimmt Taschentücher brauchen werde. Optisch ist das Buch schon mal ein echter Hingucker :)

Die Buchhändlerin von Orvieto von Valentina Pattavina
Allein wegen dem Titel musste ich dieses Buch haben. Ich finde es immer total spannend, wenn Buchhandlungen oder Buchhändlerin eine große Rolle in einem Buch spielen. Zudem ist das Buch recht dünn, sodass ich bestimmt schnell durch bin!

Throne of Glass - Die Erwählte von Sarah J. Maas
Kurz den Klappentext gelesen, kurz reingelesen, schon war für mich klar, das muss ich lesen! Ich finde ein bisschen erinnert der Inhalt an "Selection", mal sehen, ob das während dem Lesen immernoch so ist!

Wunder von R. J. Palacio
Irgendwie haben alle das Buch gelesen, außer mir :D Alle finden es toll, alle sind begeistert. Nun möchte auch ich die Geschichte über den Jungen mit dem entstellten Gesicht lesen und mich genauso bezaubern lassen!

Auch heute möchte ich natürlich wieder wissen, was ihr von meinen Neuzugängen kennt und was ich ganz schnell lesen soll! :)

Montag, 15. Juli 2013

SUB-Explosion #11

Ui voller Schreck habe ich festgestellt, dass ich seit Mai keinen SUB-Zuwachspost mehr gemacht habe :P Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, hat sich bei mir in der Zwischenzeit ziemlich viel angesammelt, das bekomme ich gar nicht alles auf ein Bild ... Deswegen werde ich euch jetzt nach und nach meine neuen Schätze zeigen und bin gespannt, was ihr dazu sagt :)

Von Oben nach Unten: (alle Bücher sind mit den Verlagsseiten verlinkt)

Ich versprach dir die Liebe von Priscille Sibley
Das Buch erscheint zwar erst nächsten Februar, aber ich kann euch jetzt schon sagen, dass es soooo schön ist. Natürlich wird es nächstes Jahr auch eine Rezi dazu geben. Aber vorher kann ich euch schon mal sagen, dass ich während dem Lesen doch die ein oder andere Träne verdrücken musste. Das Buch erzählt die Geschichte eines Mannes, dessen Frau im Koma liegt. Es ist klar, dass sie nicht mehr aufwachen wird und er entschließt sich die Geräte abzustellen. Doch dann wird festgestellt, dass sie schwanger ist und ein Kampf um das Leben seines ungeborenen Kindes beginnt. Die Geschichte schafft es, dass man anfängt über die eigenen Moralvorstellungen nachzudenken und rührte mich so sehr, dass sie noch lange in meinem Kopf präsent bleiben wird.

Die andere Seite des Glücks von Sere Prince Halverson
Dieses Buch wird Ende diesen Monats erscheinen. Noch habe ich es nicht gelesen, aber der Inhalt klingt fast ebenso berührend, wie der von "Ich versprach dir die Liebe".  Auch diese Geschichte verspricht Tiefgang und den berührenden Kampf einer Mutter um ihre Kinder. Denn nachdem ihr Mann stirbt und dessen Exfrau auftaucht, die das Sorgerecht für ihre leiblichen Kinder zurückfordert,  steht für Ella die Welt Kopf und sie setzt alles daran, "ihre" Kinder zu behalten.

Das Erwachen der Senorita Prim von Natalia Sanmartin Fenollera
Irgendwie habe ich ja Gefallen an den Büchern vom Thiele-Verlag gefunden. Auch wenn ich noch keines der Bücher gelesen habe, machen sie doch optisch und inhaltlich (Klappentext) echt viel her. Auch dieses Buch klingt viel versprechend. Das Buch erscheint im August und es geht darin um eine Bibliothekarin und Bücher. Was will man mehr?

Krieg der Sänger von Robert Löhr
Einige von euch haben ja wahrscheinlich mitbekommen, dass ich in der Jury von Homer sitze und mit entscheide, welcher historische Abenteuerroman einen Preis bekommt. Auch dieses Buch gehört dazu. Ich bin total gespannt, da ich schon lange keinen historischen Roman mehr gelesen habe. Hier geht es um zwei Dichter und einen Wettstreit. Mal was anderes, wie "Die Wanderhure" & Co.

Das Haupt der Welt von Rebecca Gable
So viel habe ich schon von dieser Autorin gehört, doch gelesen habe ich noch keines ihrer Bücher. Umso gespannter, bin ich auch ihr neustes Werk, welches im Oktober erscheinen wird. Es spielt im Jahr 929 zur Zeit König Heinrich des 1. und verspricht unglaublich spannend zu werden. Ich freu mich drauf!

Was mir zusteht von Parinoush Saniee
Ich liebe ja die Bücher von Khaled Hosseini und so erhoffe ich mir auch von diesem Buch eine ähnlich interessante Thematik. Es geht um Zwangsehe, Widerstand gegen das Regime, Unterdrückung und das Leben im Iran. Ich bin gespannt, ob das Buch hält, was es verspricht.

Das Falsche in mir von Christa Bernuth
Auch dieses Buch wird erst nächstes Jahr erscheine. Gelesen hab ich es noch nicht, doch es klingt nach einem wahnsinnig spannenden Thriller. Es geht um einen Mann, der als Jugendlicher schon mal im Gefängnis saß, weil er damals seine Freundin ermordert hat. Sein Leben lang plagen ihn gefährliche Fantasien. Als er eines Tages einem Mädchen begegnet, dass seiner toten Freundin verblüffend ähnlich sieht, gewinnen diese nach und nach die Oberhand.

Bis wir uns wiedersehen von Dinah Jefferies
Hier freue ich mich auf eine exotische Familiengeschichte, die im Malaysia der 50er Jahre spielt. Eine Frau kehr heim und findet dort weder ihren Mann, noch ihre beiden Töchter vor. Was ist geschehen? Wohin sind sie so ganz ohne Nachricht geflohen? Genau darauf das zu erkunden freue ich mich besonders!

So, das war mal der erste Schub meiner Neuzugänge. Was sagt ihr? Habt ihr schon mal was von meinen neuen Büchern gehört? Vielleicht schon mal was von Rebecca Gable gelesen? Ich bin echt gespannt, wie euch meine neuen Bücher gefallen und ob sie euch vielleicht teilweise auch interessieren.

Montag, 8. Juli 2013

Rezension "Das Herz hat viele Zimmer"

Titel: Das Herz hat viele Zimmer
Autor: Franziska Stalmann
Verlag: Diana
Seitenzahl: 319
ISBN:  978-3-453-35739-6
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 8,99 €
Hier kaufen *klick* 

Zum Inhalt:
Alla ist Mutter zweier erwachsener Söhne und eigentlich glücklich verheiratet. Denkt sie zumindest, bis sie in einem Café Matthias begegnet. Durch einige Zufälle kommen die beiden miteinander ins Gespräch. Doch es bleibt nicht bei Gesprächen, sie beginnen eine Affäre. Eigentlich ist Alla gar nicht der Typ dafür und irgendwann hält sie es nicht mehr aus und beichtet es ihrem Mann. Er gibt ihr nochmal eine Chance und die beiden versuchen es nochmal miteinander. Doch Matthias geht ihr einfach nicht aus dem Kopf und eines Tages ist es soweit und sie verlässt ihren Mann für Matthias. Diese Entscheidung stößt bei ihrer Umgebung auf überhaupt kein Verständnis, ist Matthias doch sogar 10 Jahre jünger als sie. Ihre Söhne behandeln sie mit Kälte, eine ihrer besten Freundinnen wendet sich von ihr ab, andere Freunde halten zu ihrem Mann. Alla ist kurz davor allein dazustehen, doch plötzlich wendet sich das Blatt und dann ist da ja auch noch Allas Mutter, die an Demenz erkrankt ist, um die sich Alla kümmern muss und das hat zunächst einmal Vorrang vor allem.

Meine Meinung:
"Das Herz hat viele Zimmer" ist genau das, was ich mir unter dem Titel vorgestellt habe. Es ist herrlich leicht zu lesen und macht einfach Spaß!

Zunächst einmal möchte ich gerne etwas näher auf den Titel eingehen. "Das Herz hat viele Zimmer" heißt nicht einfach nur so, der Titel ist mehr, viel mehr. Er hat eine tiefgehende Bedeutung, die innerhalb der Geschichte aufgelöst wird. Mir gefällt die Idee total gut. Und zwar hat Alla das von ihrem Vater, der immer zu ihr sagte, dass jeder Mensch, den man liebt, ein Zimmer im eigenen Herz hat. Je nachdem wie wichtig einem der Mensch ist, desto größer ist das Zimmer. Mir gefällt diese Metapher einfach unglaublich gut, deswegen muss ich mir das unbedingt merken!

Jetzt aber auch noch zum Inhalt. Natürlich ist die Geschichte irgendwie auch ein bisschen traurig, da es ja zunächst mal und auch eigentlich die ganze Zeit darum geht, dass Alla ihren Mann betrügt und schlussendlich verlässt. Da musste ich schon das ein oder andere mal schlucken, da mir Allas Mann zumindest am Anfang total Leid tat und ich auch nicht alles, was sie gemacht hat nachvollziehen konnte, da ich sowas nie machen würde.

Doch trotz dieses eher traurigen Aspekts ist das Buch eigentlich total schön (ich weiß, das widerspricht sich eigentlich, ist aber so ;)). Es beschreibt auf sehr schöne Art, wie Allas und Matthias Liebe alle Grenzen, auch die des Alters überwindet und allen Widerständen trotzt. Auch ist genau die Liebesgeschichte zwischen den beiden sehr realistisch geschildert, da nicht alles eitel Sonnenschein ist und es abgesehen von den schon geschilderten Schwierigkeiten auch mal Stress zwischen ihnen gibt, was ja völlig normal ist.

Die Autorin schafft mit "Das Herz hat viele Zimmer" eine sehr schöne, kurzweilige Geschichte, die ich in unglaublichem Tempo gelesen habe. Keine zwei Tage hat es gedauert, da war ich auch schon durch. Das lag zum Einen natürlich an der schönen Geschichte, zum Anderen aber auch an dem super zu lesenden Schreibstil der Autorin. Die Seiten flogen nur so dahin und ich merkte gar nicht, wie die Zeit verging.

Auch das Ende war ganz nach meinem Geschmack. Ich verrate hier natürlich nicht, wie es ausging. Nur so viel: Es können alle damit leben und mit der Gesamtsituation zufrieden sein.

Fazit:
Ein schönes, kurzweiliges Buch, welches ich total gerne und aufgrund des angenehm zu lesenden Schreibstils total schnell gelesen habe und dessen Titel und seine Bedeutung mir ebenfalls wahnsinnig gut gefällt!

Dienstag, 25. Juni 2013

Rezension "Selection"

Titel: Selection
Autor: Kiera Cass
Verlag: Sauerländer
Seitenzahl: 366
ISBN:  978-3-411-81125-0
Einbindungsart: Gebunden
Preis: 16,99 €
Hier kaufen *klick*

Zum Inhalt:
America Singer lebt in einer Kaste der Stufe 5. Damit gehört sie mit zu der niedrigsten Bevölkerungsschicht. Ihre Familie hat nur wenig Geld und muss immer wieder schauen, wie sie über die Runden kommt. Ihren Lebensunterhalt bestreiten sie mit malen und singen. Als Künstler stehen sie jedoch über den Dienern, die zu der Kaste der 6. Stufe gehören. Das Problem ist jedoch, dass es nicht erwünscht ist, dass ein Mädchen der Stufe 5 und ein Junge der Stufe 6 eine Beziehung miteinander haben. Doch genau das hat America. Sie liebt einen Jungen, der einen Rang unter ihr steht und das bringt eine Menge Probleme mit sich. Als eines Tages die Einladung zu einem Casting bei Americas Eltern ankommt, besteht ihre Mutter darauf, dass sie teilnimmt. Doch dabei handelt es sich nicht um irgendein x-beliebiges Casting, sondern darum die Gunst des Prinzen zu erringen und im besten Fall seine Frau zu werden. Doch mit diesem Casting steht Americas Liebe auf dem Spiel und nichts ist mehr wie es einmal war.

Meine Meinung:
"Selection" ist eine tolle Dystopie, die praktisch ohne Gewaltszenen auskommt, was mal eine schöne Abwechslung ist.

Sonst sind Dystopien (ich denke da an: Panem, Die Bestimmung, Vollendet) oft geprägt von gewälttätigen Szenen. Doch "Selection" hat eine viel ruhigere Gangart und kommt ganz ohne solche aus. Zwar wird ganz am Rande mal erwähnt, dass es natürlich auch hier Rebellen gibt, die nicht gerade harmlos sind, doch nie wird eine solche Szene näher beschrieben. Das fand ich zur Abwechslung mal richtig angenehm.

Und trotz fehlender Gewaltszenen fehlt es der Geschichte zu keinem Zeitpunkt an Spannung. Die Autorin zeigt einmal mehr, wie man eine solche erzeugen kann, ohne auf brutale Szenen zu setzen. Zu keinem Zeitpunkt wurde es langweilig und so klebte ich förmlich an den Buchseiten.

Die Autorin hat mit "Selection" eine tolle Idee in eine richtig gute Geschichte umgewandelt, die Suchtpotenzial hat und von der ich deswegen unbedingt mehr brauche. Schon während dem Lesen war ich halb verzweifelt, weil ich wusste, dass daheim noch kein zweiter Band bereit liegt und ich mich noch gedulden muss. Neben der tollen Idee und der klasse Umsetzung derselben, punktet die Autorin mit einem Schreibstil der sich richtig toll lesen lässt. Ich habe das Buch an einem Tag und fast in einem Rutsch durchgelesen, da die Autorin es mir so leicht machte. Sie versteht es bestens, einen als Leser zu unterhalten und an ein Buch zu fesseln.

Auch die Charaktere gefielen mir außerordentlich gut. Die Gruppe von Mädchen beherbergt die unterschiedlichsten Persönlichkeiten. Klar wird hier vielleicht auch das ein oder andere Klischee bedient, doch genauso muss es in diesem Fall auch sein. Die Zicke, die Intrigante, die Liebe, die Schüchterne. Jede dieser Persönlichkeiten ist vertreten, was die Geschichte zu einer richtig runden Sache macht. Auch America gefiel mir wirklich gut. Hat sie doch ihren eigenen Kopf und lässt sich so gar nicht vorschreiben, was sie zu machen und zu fühlen hat. Auch macht sie dies durch Worte und Taten deutlich, was manchmal sogar amüsant war. Der Prinz selbst bleibt noch ein wenig unnahbar. Das jedoch passt ebenfalls wunderbar in den Verlauf der Geschichte hinein, lernen doch auch die Mädchen ihn erst nach und nach kennen.

Die Umgebung in der die Geschichte spielt war ebenfalls toll gewählt. Ich konnte mir bildlich vorstellen, wo genau die Mädchen unterwegs sind und wie es dort aussieht. Gerne wäre ich auch selbst dort mal unterwegs um das alles mit eigenen Augen zu sehen.

Letztendlich lässt sich nur sagen, dass auch diese Dystopie mich wieder restlos überzeugt hat. Ich habe das Gefühl ich kann noch so viele Dystopien lesen. Immer wieder kommt ein Autor um die Ecke und überrascht mich aufs neue. Ich bin begeistert von der Idee und der Umsetzung in "Selection" und freue mich schon sehr auf den zweiten Band, in dem es dann weitergeht mit America Singer.

Fazit:
Super spannende Dystopie, tolle Umgebung, tolle Charaktere, keine brutalen Szenen und eine Idee die Lust auf mehr macht. Ich bin begeistert und brauche jetzt ganz schnell Band 2!

Rezension "In stiller Wut"

Titel: In stiller Wut 
Autor: Christiane Fux
Verlag: Piper
Seitenzahl: 302
ISBN:  978-3-492-30258-6
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
Hier kaufen *klick*

Zum Inhalt:
(c) Piper
Theo Matthies ist Bestatter. Eines Tages bekommt er einen merkwürdigen Todesfall herein. Ein Mann ist an Tollwut gestorben, die eigentlich in Deutschland ausgerottet ist. Zudem kennt Theo den Mann aus gemeinsamen Schuljahren. Theo wundert sich zwar, denkt sich aber nichts weiter dabei, bis er ein paar Tage später wieder einen Tollwuttoten auf dem Tisch hat, wieder ist es ein ehemaliger Schulkamerad. Theo ist sich sicher, dass da etwa nicht stimmen kann und schaltet die Polizei ein. Waren die beiden Männer doch beide schlimme Zeitgenossen während seiner Schulzeit. Was Theo der Polizei klar zu machen versucht, ist dass die beiden Männer noch eine Frau bei sich im Bunde hatten, die damals ebenfalls eine wahre Tyrannin war. Diese könnte das nächste Opfer sein, sollten die Taten etwas mit der Vergangenheit zu tun haben. Doch niemand will Theo zuhören und so beginnt er auf eigene Faust und mit Hilfe seiner Freunde den Tollwuttoten auf den Grund zu gehen und ahnt dabei nicht wie schrecklich die ganze Wahrheit ist.

Meine Meinung: 
Ein Bestatter als Ermittler ist ziemlich ungewöhnlich, zumindest für mich. Und so habe ich auch einige Zeit gebraucht um mich daran zu gewöhnen, dass in diesem Krimi nicht die Polizei im Vordergrund der Ermittlungen steht, sondern eben jener Ermittler.

Eine weitere Schwierigkeit bestand darin, dass das Buch zunächst nicht so extrem spannend war. Die Geschichte ansich war sehr interessant, doch der Kriminalfall selbst, blieb zunächst etwas blass. So waren es mehr die Hintergründe die mich zu Beginn an das Buch fesselten. Die Autorin wählt zwei Perspektiven. Zum einen die Gegenwart und zum anderen erzählt sie immer wieder aus der Vergangenheit, als Theo noch ein Schüler war. So wird immer klarer, wie es zu den Geschehnissen in diesem Krimi kommen konnte, wie ein Mensch so weit gebracht werden konnte.

Die Spannung ließ auch weiterhin auf sich warten, erst auf den letzten hundert Seiten packte sie mich so richtig. Denn ab da wurde es richtig spannend. Der Täter blieb weiterhin im Unklaren, auch wenn die Beweggründe mittlerweile bekannt waren. Und so fieberte ich der Auflösung entgegen und war zumindest doch vom Täter sehr überrascht, hatte ich diese Person doch so gar nicht auf dem Schirm. Allerdings störte mich auch eine Kleinigkeit am Ende. Ich möchte hier nicht weiter darauf eingehen, um nicht zu viel zu verraten. Nur war es so für mich einfach nicht rund genug und gefiel mir deswegen nicht 100%.

Auch mit den Protagonisten hatte ich so meine Schwierigkeiten. Zum einen waren es einfach viel zu viele Menschen, die in dem Fall mitgemischt haben. Außerdem sprang das Geschehen auch noch ständig zwischen diesen Personen hin und her, sodass ich mich unheimlich konzentrieren musste um die Personen nicht durcheinander zu schmeißen. Zudem kam mir das auch einfach wahnsinnig unrealistisch vor, was für Personen da ihre Hände im Spiel hatten und den Fall letztendlich lösten. Leider gefiel mir Theo auch überhaupt nicht. Nicht nur, dass ich etwas Probleme damit hatte, dass ein Bestatter ermittelt - das legte sich mit der Zeit - nein er war und blieb mir bis zum Ende ziemlich unsympathisch. Nicht nur, dass er sehr von sich selbst überzeugt ist und keine weibliche Gelegenheit auslässt (und das obwohl er so was wie liiert ist), nein er ist zudem stellenweise so was von naiv, dass es mir richtig auf die Nerven ging.

Die restlichen Personen sind allesamt ganz ok, auch wenn einige ziemlich blass bleiben, was aber wohl auch daran liegt, dass es einfach zu viele sind. Am besten hat mir hier noch Hadice gefallen. Eine starke Polizistin, die sich auch von vielen Unwägbarkeiten nicht aufhalten lässt und somit wesentlich dazu beiträgt, dass der Fall am Ende gelöst wird.

Leider hatte ich mir von diesem Buch ein bisschen mehr versprochen. Mehr Spannung, mehr Tiefgang, einfach etwas anderes. So bin ich letztendlich zwar durchaus gut unterhalten gewesen doch nicht voll und ganz zufrieden. Und so bezweifle ich es, dass ich auch den ersten Fall mit Theo Matthies in der Hauptrolle lesen werde, auch wenn das Buch keinesfalls schlecht war!

Fazit:
Ein Krimi, von dem ich mir etwas mehr versprochen hatte und mit dessen Ermittler ich nie so richtig warm wurde, der allerdings aus zwei tollen Perspektiven erzählt und vor allem gegen Ende richtig spannend wurde.

Ich bedanke mich herzlich bei Lies&Lausch und Piper für die Bereitstellung des Leseexemplars!


Sonntag, 23. Juni 2013

Blogtour zu Sternenstaub - Die Teilnehmer

Katrin und ich haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Doch jetzt stehen die 8 Blogger, die mit uns die Blogtour bestreiten werden fest. Wir bedanken uns bei allen, die sich beworben haben, leider konnten wir nicht jedem einen Platz geben. Sollte noch einer der 8 abspringen, rückt natürlich ein anderer Bewerber nach.






Jetzt freuen wir uns aber auf eine tolle Blogtour mit folgenden 8 Teilnehmern:

Tintenmädchen (Tintenzauber)
Natalie (BeBubbly)
Stephanie (Beauty Books)

Bitte schreibt Katrin doch eine Email ( k.rieck1@web.de). Sie wird euch alle weiteren Details mitteilen.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Rezension "Stirb mein Prinz"

Titel: Stirb mein Prinz
Autor: Tania Carver
Verlag: List
Seitenzahl: 576 Seiten
ISBN: 978-3471350782
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 14,99 € 
Bezogen über: Blogg dein Buch
Hier kann das Buch bestellt werden! 

Zum Inhalt:
(c) List
Der Polizist Phil Brennan macht in einem Keller eine grausige Entdeckung. Ein Käfig aus Knochen und darin eingesperrt ein Kind. Der Tatort ein Anblick des Grauens. Schnell wird klar, dass dieses Kind nicht das erste Opfer ist und die Lebensgefährtin von Brennan, die Profilerin ist, wird zu dem Fall hinzugezogen. Das Kind wird ins Krankenhaus gebracht und best möglich betreut, doch viel ist nicht aus ihm herauszuholen. Es wird lediglich klar, dass das Kind unvorstellbar schreckliches durchgemacht haben muss. Die Ermittler wissen derweil nicht, dass der Täter keineswegs vor hat, aufzugeben und gewillt ist, sich das Kind unter allen Umständen zurückzuholen. Phil Brennan scheint dem Kern der Sache immer näher zu kommen, denn plötzlich werden ihm von höchster Ebene Steine in den Weg gelegt. Trotz derer ermittlelt er weiter und kommt seiner eigenen Vergangenheit und dem Täter dabei näher als ihm lieb ist.

Meine Meinung:
Schon länger legte mir die Verlagsvertreterin von Ullstein die Autorin Tania Carver ans Herz. Bisher bin ich nie dazu gekommen, einen ihrer Krimis, mit Phil Brennan und Marina Esposito in der Hauptrolle, zu lesen. Doch nun endlich kam durch Blogg dein Buch die Gelegenheit und ich bin sooo sooo froh, dass mir dieser Thriller in die Hände fiel.

Zu Beginn habe ich zwar einen Moment gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen, doch nach wenigen Seiten war dies geschehen. Als Leser wird man fast sofort in das Geschehen hineingeworfen und steht praktisch selbst vor dem Käfig. Tania Carver beschreibt das Grauen so real, das man sich fühlt, als wäre man selbst dabei gewesen. Man fühlt mit dem Jungen im Käfig, als hätte man ihn selbst mit eigenen Augen gesehen. Mit ihrer bildhaften Sprache und detailgetreuen Schilderung macht Carver die Geschichte so packend und fesselnd, dass sie mich bis zum Ende nicht mehr losgelassen hat.

Besonders gut gefallen haben mir die Protagonisten und hier vor allem die beiden Hauptermittler, die im Buch auch liiert sind. Marina Esposito und Phil Brennan sind starke Charaktere mit einer unverwechselbaren und einzigartigen Persönlichkeit. Sie wissen sich durchzusetzen und geben nicht sofort klein bei. Dazu kommt, dass sie vor allem gemeinsam, sprich im Team stark sind, was sie zu einer tollen Kombi macht. Auch die "Nebendarsteller" sind allesamt interessant und klug durchdacht. Denkt man auch zunächst man wüsste wer gut und böse, was schwarz und weis ist, so ändert sich das doch zumindest teilweise im Laufe der Geschichte und gibt einem eine ganz neue Sicht auf manche Dinge. Schön finde ich hier übrigens auch, dass das Privatleben der Ermittler einen Platz in der Geschichte bekommt. Allein deswegen muss ich schon die Vorgänger und den Nachfolger lesen, um darüber mehr zu erfahren!

"Stirb mein Prinz", wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und bei einigen weiß man lange Zeit nicht, aus wessen Sicht das denn nun ist. Gut man weiß natürlich, dass die Personen irgendwie in den Fall verwickelt sein müssen, doch welche Personen das sind, lässt Carver bis fast ganz zum Ende hin offen. Die verschiedenen Perspektiven haben mir ebenfalls besonders gut gefallen, beleuchten sie die Geschichte doch einmal rund herum und machen sie so zu einer perfekt abgerundeten Erzählung.

Die spannende Geschichte punktet jedoch nicht nur durch den tollen Schreibstil und die ungemein fesselnde Geschichte. Nein, sie berührt auch auf eine Art und Weise, die mich wohl so schnell nicht wieder loslassen wird. Carver schildet grausame Dinge, die den Personen im Buch zustoßen und doch macht sie einem am Ende die Hoffnung, dass es das Gute in der Welt gibt. Lässt sie während des Lesens keinen noch so grausamen und traurigen Blickwinkel aus, so gibt es am Ende dennoch einen guten Abschluss für alle.

Das Ende hat mir demnach sehr gut gefallen. Genau, wie es bei einem Krimi sein muss. Nicht offen und der Fall geklärt. Ob jedoch alle ihren Frieden damit finden werden, wird wohl erst im nächsten Fall von Phil Brennan und Marina Esposito geklärt werden. Insofern hat die Geschichte einen sehr würdigen Abschluss, zumal sie wirklich bis zum Schluss spannend blieb. Gut, bei einigen Dingen hatte ich schon vermutet, dass sie so kommen würden und deswegen war ich dann auf den letzten Seiten nicht mehr so sehr gefesselt. Doch da es genau richtig war, was passiert ist, bin ich absolut zufrieden und freue mich schon auf mein nächstes Buch der Autorin. Denn eins kann sie und zwar fesselnde Geschichten erzählen!

Fazit:
Richtig guter Thriller, mit heftigem Thema, das auch emotional berührt und einem wahnsinnig sympathischen und perfekt aufeinander abgestimmten Ermittlerteam.

Ich bedanke mich herzlich bei List & Blogg dein Buch für die Bereitstellung des Leseexemplars.



 

Samstag, 15. Juni 2013

Countdown zu Sternenstaub

Wenn ihr mal auf die rechte Seite meines Blogs schaut, direkt über "ich lese gerade" seht ihr einen wunderschönen Countdown, der die Zeit bis zum Erscheinen von Sternenstaub herunterzählt. Hier geht das dicke Dankeschön nochmal an meinen Freund, der dieses tolle Gadget entworfen hat. Katrin und ich würden uns wahnsinnig freuen, wenn einige von euch Lust haben, den Countdown auch auf ihren Blogs zu präsentieren. Wer von euch gerne den Code hätte um das Gadget auf seinem Blog einzubinden, schreibt mir einfach eine Mail an caro.meike@googlemail.com und erhält diesen dann von mir. Und pssst es gibt auch was zu gewinnen. Und zwar verlost Katrin *klick* unter allen die den Countdown auf ihrem Blog posten, ein signiertes Exemplar von Sternenstaub. Das ist echt eine klasse Idee von ihr. Also schaut schnell mal bei Katrin vorbei, damit ihr wisst, was ihr noch tun müsst um am Gewinnspiel teilzunehmen.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Rezension "Paarungszeit"

Titel: Paarungszeit
Autor: Claudia Brendler
Verlag: Knaur
Seitenzahl: 333
ISBN:  978-3-426-21364-3
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 14,99 €
Hier kaufen *klick*

Zum Inhalt:
(c) Droemer
Susn lebt in Neuenthal, gemeinsam mit ihrem Verlobten. Auch ihre Mutter, Therese, lebt im selben Dorf, in welchem sie zur Zeit als Bürgermeisterin kandidiert. Währenddessen plant Susn ihre Hochzeit, bei der auch ihre Mutter sich immer wieder einmischt. Zwischen Wahlkampf und Hochzeitsplanung gibt es immer wieder die verschiedensten Missverständnisse. Vorallem als plötzlich eine Gruppe französischer Touristen inklusive einer Erotikautorin in Neuenthal einfällt, ist es um die Ruhe dort geschehen. Beziehungsprobleme und Verwirrspielchen sind an der Tagesordnung. Und dann ist da auch noch Suns Vater, der nicht nur Thereses Gefühle durcheinander bringt. Als sich alles zu einem großen Durcheinander steigert, klären sich die Missverständnisse endlich auf und alle finden ihr Glück.

Meine Meinung:
So wie meine Inhaltsangabe klingt, so ist auch das Buch, welches mir leider nicht wirklich gefallen hat. Ein ständiges, hektisches Durcheinander, dazu noch der bayerische Dialekt machten das Buch für mich zu einem Kraftakt.

Der übertriebene Humor traft so gar nicht mein Humorzentrum. Natürlich gab es die ein oder andere Szene, die auch mich zum Schmunzeln brachte, so zum Beispiel wenn die Gedanken der Fische beschrieben werden, was ich wirklich köstlich fand. Doch diese Szenen war leider sehr selten. Viel öfter war ich aufgrund der übertriebenen Schilderungen einfach nur genervt und legte das Buch in die Ecke, weil ich eine Pause brauchte. Ich weiß gar nicht wieviele Bücher ich zwischendurch gelesen habe, weil ich es einfach nicht schaffte bei "Paarungszeit" lange am Ball zu bleiben. Neben dem viel zu ausgeprägten Humor ist leider auch die Geschichte einfach nur flach. Sie bleibt durchgängig auf einem relativen niedrigen Niveau und überraschte mich nicht ein einziges Mal. Schon von Beginn an ist klar, wie die Geschichte ausgeht. Auch wenn es für die Protagonisten an manchen Stellen anscheinend nicht so war, so war für mich die Geschichte extrem vorhersehbar.

Und da wären wir auch schon beim nächsten Punkt, der mich gestört hat. Die Protagonisten. Ganz schrecklich, wirklich. Susn ist ja noch ganz ok. Zwar etwas naiv und befreundet wollte ich mit ihr jetzt auch nicht sein, aber am unangenehmsten war mir wirklich Therese. Sie ist so eine Übermutter, die sich überall einmischen muss und alles besser weiß und dabei einfach leider unglaublich nervig ist. Sie stellt sich teilweise ziemlich doof an und hat Vermutungen von denen klar ist, dass es so überhaupt nicht sein kann. Ich wurde leider mit keinem der Charaktere richtig warm. Irgendwie hatten sie alle stellenweise etwas nerviges oder anstrengendes, was aber sicher auch wieder daran lag, dass die Geschichte einfach nicht meinen Humor getroffen hat.

Zusätzlich ist die Geschichte gespickt mit bayerischen Ausdrücken, die mir das Lesen zusätzlich erschwerten. Wobei ich fairerweise dazu sagen muss, dass die Autorin hinten ein sehr ausführliches Glossar angehängt hat, was, wenn man es während des Lesens entdeckt, sehr hilfreich ist.

Wieder einmal muss ich feststellen, dass ich mich von "humorvollen" Liebesgeschichten glaube ich einfach fernhalten sollte. Die Autorin hat sicherlich eine Geschichte geschrieben, über die viele lachen können und sich köstlich amüsieren werden nur meinen persönlichen Geschmack hat das Buch leider nicht getroffen. Sehr schade wirklich, denn das ein oder andere Mal fand ich die Geschichte ja schon lustig und konnte auch lachen, aber sonst war es mir einfach zu viel des Guten.

Fazit:
Eine Geschichte, die leider so gar nicht mein Humorzentrum getroffen hat und deren Charaktere mich stellenweise ziemlich genervt haben. Schade!

Ich bedanke mich herzlich bei Lies&Lausch und Knaur für die Bereitstellung des Leseexemplars!