Montag, 27. April 2015

Feine Schokogugl - Set

Titel: Feine Schokogugl - Set
Autor: Chalwa Heigl
Verlag: Südwest
Seitenzahl: 64
ISBN: 978-3517088235
Einbindungsart:Gebunden
Preis:14,99 €

Diese Schokogugl schmecken nicht nur lecker, sie sehen auch noch toll aus. Noch nie habe ich so winzige Gugl gesehen. Einerseits eine Herausforderung beim Verzieren, andererseits super zum Essen und ein echter Blickfang.

Dieses Set liefert alles mit, was man zum Backen braucht. Ein Backbuch mit einer Auswahl an Rezepten und dazu die passende Silikonform, die wirklich toll ist. Ich habe jetzt schon ein paar mal damit gebacken und bin sehr zufrieden. Die Gugl lösen sich super aus der Form und man kann diese dann schnell und einfach reinigen.

Das Backbuch selbst ist toll aufgemacht. Es beginnt mit einer persönlich geschriebenen Einleitung der Autorin, die hier auch von der Entstehung des Gugl berichtet. Davor gibt es natürlich noch das passende Inhaltsverzeichnis, in dem sehr übersichtlich dargestellt ist, was es für Kategorien gibt, in die die Gugl eingeteilt sind. Sei es eher schokoladig, fruchtig oder für Kinder. Hier muss ich sagen, dass nicht nur das Inhaltsverzeichnis sehr übersichtlich ist, sondern auch die Auswahl der Rezepte, von denen ich auf den ersten Blick zugegebnermaßen etwas enttäuscht war, da mich kaum eines der Rezepte ansprach. Hier muss ich aber auch erwähnen, dass ich kein Freund von Früchten im Kuchen bin und es lieber relativ einfach mag. Natürlich habe ich dann auch trotzdem etwas gefunden und sofort die Stracciatella-Gugl ausprobiert, die ich sehr sehr lecker fand. Auch einige andere Rezepte waren auf den zweiten Blick dann ansprechender als auf den ersten, sind sie alle doch sehr raffiniert und ganz eigene Variationen. Zudem habe ich, als ich einmal spontan backen wollte, beschlossen einfach ein Rezept aus einem ganz anderen Buch zu nehmen und die Menge der Zutaten runterzurechnen. Denn natürlich braucht man gar nicht unbedingt diese Rezepte zu nehmen, jedes Rührkuchenrezept, oder was dem Nahe kommt, kann problemlos mit diesen Förmchen gemacht werden.

Stracciatella-Gugl (hinten) & als "Fremdrezept" Zitronen-Gugl (vorne)
Für mich ist das Highlight dieses Sets vor allem die Optik des Buches, denn auch hier sind die Fotos sehr schön. Allerdings war es manchmal etwas irritierend einige Seiten vor- oder zurückblättern zu müssen um das richtige Foto zu finden. Ich mag es lieber, wenn die Bilder immer direkt bei dem Rezept sind, aber das ist reine Geschmackssache. Ansonsten sind auch in diesem Backbuch die Rezepte schön übersichtlich gestaltet. Man hat alles wichtige auf einen Blick, sowohl die Zutaten, als auch die Arbeitszeit. Die Backzeit wiederrum muss man hier aus dem Rezept selbst herauslesen.

Das letzte Kapitel des Buches ist quasi ein zusätzliches. Hier findet man Rezepte von Dingen, die man passend zu den Gugln machen kann. Sei es Eis, Creme oder auch Likör. Das finde ich eine tolle Idee. Werde ich sicher das nächste mal wenn ich Gugl backe dazu ausprobieren,

Die niedlichen kleinen Formen, die sehr hochwertig sind und dieses Buch machen das ganze zu einem tollen Set, dass sich auch prima verschenken lässt. Ich werde sicher noch den ein oder anderen Gugl ausprobieren, denn gerade zum Mitbringen, ist dieses kleine Gebäck super geeignet.

Fazit:
Tolles Set, mit hochwertiger Mini-Gugl-Form, ein Buch das sehr hübsch aufgemacht ist und viele Variationen bekannter Rezepte enthält.

Rezension "Wiederentdeckt: Die Schätze aus Omas Backbuch"

Titel: Wiederentdeckt: Die Schätze aus Omas Backbuch
Autor: diverse
Verlag: Bassermann Inspiration
Seitenzahl: 223
ISBN: 978-3-572-08069-4
Einbindungsart: Gebunden
Preis: 16,99 €

(c) RandomHouse
"Rosenmehl" ist wohl jedem, der gerne backt, ein Begriff. Mittlerweile ist "Rosenmehl" auch der Name einer Buchreihe, die bei Bassermann herausgegeben wird.  Ob Rezepte aus Hefeteig, für die Weihnachtsbäckerei oder wie in dem Buch, welches ich euch heute vorstellen möchte, Schätze aus Omas Backbuch.

In diesem wunderbaren Backbuch findet sich einfach für jeden Etwas. Unterteilt in verschiedene Kategorien bekommt man schon auf der ersten Seite einen wunderbaren Überblick darüber, was man alles in diesem Backbuch finden kann.Von "Obstzeit", über "Schmalzgebackenes" und "Kuchen für jeden Tag" bis zu "Adventszeit ist dieses Backbuch ein toller Begleiter fürs ganze Jahr. Ich konnte mich auch gar nicht gleich entscheiden, was ich machen will, denn schon auf den ersten Blick sprachen mich so viele Rezepte an. Besonders angetan hat es mir und meinem Mann "Omis Zitronenkuchen" der so einfach geht und so lecker schmeckt. Bringt mein Mann diesen Kuchen ins Geschäft mit, wird er ihm förmlich aus den Händen gerissen. Auch die Dampfnudeln sind toll. Habe ich schon immer gerne gegessen, allerdings noch nie selbst ausprobiert. Mit diesem Rezept gelingen sie garantiert.

Folgende Rezepte habe ich ausprobiert:

Schlesischer Mohnstriezel
Omis Zitronenkuchen
Klassische Dampfnudeln
Die Rezepte sind alle sehr logisch und übersichtlich aufgebaut, sodass man sehr schnell einen Überblick bekommt, was man für Zutaten braucht und wie lange die Backzeit, als auch die Arbeitszeit ist. Dadurch ist dieses Buch auch für Anfänger bestens geeignet.

Was ich besonders toll an der "Rosenmehl"-Reihe finde ist, dass die Rezepte von Menschen eingesandt wurden, die oft gleichzeitig eine kleine Geschichte dazu zu erzählen haben oder auch auf einem Foto zu sehen sind. Es ist beeindruckend zu sehen, wie lange manche Rezepte schon Bestand haben. Diese kleinen persönlichen Anmerkungen machen dieses Buch zu etwas besonderem, denn so wirken diese Rezepte gleich ganz anders, als in klassischen Backbüchern.

Jedes Rezept gibt es neben der "klassischen" gedruckten Variante, wie wir es auch aus anderen Koch- und Backbüchern kennen, als handgeschriebene Originalvariante zu sehen. Manches kann man kaum lesen, so alt ist die Schrift. Ich finde das eine klasse Idee, so kann man sich richtig gut vorstellen, wie die Frauen schon vor vielen Jahrzehnten in der Küche standen und genau diesen Kuchen gebacken haben.

Die wunderbar gelungenen Fotos der gebackenen Köstlichkeiten runden das Buch perfekt ab. Ich finde es immer schade, wenn in Koch- und Backbüchern die Fotos fehlen. Oftmals kommt dann so gar keine richtige Lust zum Backen auf. In diesem Buch sind die Fotos wirklich toll gelungen und machen richtig Lust darauf, die Rezepte sofort selbst nachzubacken.

Fazit:
Ein tolles, sehr authentisches Backbuch, das sehr logisch und strukturiert aufgebaut ist und durch die tollen Fotos extrem viel Lust aufs Nachbacken macht.

Samstag, 25. April 2015

Rezension "Amy & Matthew - Was ist schon normal?"

Titel: Amy & Matthew - Was ist schon normal?
Autor: Cammie McGovern
Verlag: Heyne fliegt
Seitenzahl: 352
ISBN: 978-3453269163
Einbindungsart: Gebunden
Preis: 14,99 €

(c) RandomHouse
Zum Inhalt:
Amy ist ihr ganzes Leben lang schon auf Hilfe angewiesen. Sei es von ihrem Rollator, ihrem Sprachcomputer oder ihren erwachsenen Schulhelfern. Doch in ihrem letzten Schuljahr soll sich alles ändern. Sie möchte endlich Freundschaften schließen und so fasst sie den Entschluss, dass ihre Schulhelfer in Zukunft Jugendliche in ihrem Alter sein sollen. Einer ihrer Klassenkameraden liegt ihr dabei besonders am Herzen. Denn eigentlich startet sie diese Aktion nur um ihn kennenzulernen. Matthew, der zurückhaltende, etwas einsame, aber wahnsinnig gut aussehende Junge aus ihrer Stufe. Auch ihn scheint das ein oder andere Problem zu plagen und plötzlich werden die beiden so wichtig füreinander, wie sie beide es niemals erwartet hätten. Doch dann begeht Amy auf dem Abschlussball einen sehr weitreichenden Fehler und nicht nur ihre tiefe Freundschaft zu Matthew steht auf dem Spiel.

Meine Meinung: 
"Amy & Matthew" ist ein wundervolles Buch über zwei Teenager, die beide auf ihre ganz eigene Art mit dem Leben zu kämpfen haben.

Sofort war ich in der Geschichte drin, schaffte es die Autorin doch mich mit ihrem Schreibstil an die Seiten zu fesseln. Ihre flüssige und gut zu lesende Art zu schreiben, brachten mich schneller von Seite zu Seite, als mir lieb war.

Amy ist eine sehr starke Persönlichkeit, die eine unglaubliche Kämpfernatur besitzt. Wie sie manche Ding meistert, ließ mich nicht selten erstaunt zurück. Matthew hingegen ist ganz anders als Amy. Auch Matthew musste schon viel kämpfen in seinem Leben, denn über die Jahre hat er eine Zwangsneurose entwickelt, die ihn zwingt Dinge immer und immer wieder zu tun. Den Umgang mit diesem, nicht ganz einfachen Thema, fand ich wunderbar und sehr gelungen. So ist es nicht so, dass plötzlich von einem Tag auf den anderen alles super ist. Viel mehr ist das ganze ein sehr langer Prozess, der nur sehr langsam vorwärts geht und bei dem Matthew stets mit Rückschlägen zu kämpfen hat, was das ganze sehr realistisch macht. Amy ist ihm auf diesem ganzen Weg eine sehr große Stütze, doch am besten ist es, wenn ihr einfach selbst lest, was für Erfolge und Misserfolge Matthew auf seinem Weg begegnen.

Auch Amys Behinderung wird wunderbar sensibel und vor allem sehr realistisch dargestellt. Die Probleme mit denen sie zu kämpfen hat, werden ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen und ohne jegliche Beschönigung beschrieben, was mir sehr gefallen hat. Dieser mutige und ehrliche Ton macht dieses Buch zu etwas besonderem. 

Über die komplette Zeit war es richtig spannend die beiden zu beobachten. Wie sie selbst sich entwickeln, wie ihre Beziehung sich weiterentwickelt. Und dann kommt plötzlich der große Knall und nichts ist mehr so wie es war. Ich möchte an dieser Stelle nun nicht zu viel verraten, doch war das einer der wenigen Punkte, die mir an dem Buch nicht so sehr gefallen haben. Das Ereignis selbst und alle daraus resultierenden Folgen, schienen mir einfach etwas zu übertrieben und gewollt. Für mich passte das Ganze nicht so sehr in den gesamten Rahmen. Und so war ich von diesen Szenen eher etwas enttäuscht, was aber der restlichen Geschichte nicht besonders geschadet hat. Denn Amy und Matthew sind mir einfach viel zu sehr ans Herz gewachsen.

Als ich das Buch zuklappte war ich etwas geplättet, denn die Geschichte hat wirklich eine rasende Geschwindigkeit und lässt einen kaum zu Atem kommen. Fesselnd und berührend erzählt sie auf unnachahmliche Art die faszinierende Geschichte von Amy & Matthew. Das Ende hat mich zwar nicht vom Hocker gehauen, ist dieser Geschichte aber trotz alledem absolut würdig.

Fazit:
Eine wunderbar tiefsinnige Geschichte, über zwei Teenager, die immer wieder Steine in den Weg gelegt bekommen und es trotz aller Widrigkeiten schaffen, das Leben gut zu meistern.

Montag, 30. März 2015

Rezension "Dreh dich nicht um"

Titel: Dreh dich nicht um
Autor: Jennifer L. Armentrout
Verlag: Heyne fliegt
Seitenzahl: 384
ISBN: 978-3-453-26939-2
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 12,99 €

(c) RandomHouse
Zum Inhalt:
Als Samantha nach vier Tagen der Ungewissheit wieder auftaucht, gerät die ganze Stadt in Aufruhr. Äußerlich unverletzt, jedoch ohne jegliche Erinnerung an ihr früheres Leben, hat das Mädchen keine Ahnung was mit ihr passiert ist und warum sie vier Tage verschwunden war. Ihre beste Freundin Cassie, die mit ihr verschwand, ist noch immer unauffindbar. Sam beginnt sich an die Situation zu gewöhnen und hofft trotz allem dass ihre Erinnerung schnell wieder kommt. Denn auch Cassies Schicksal bleibt so lange ungewiss, bis Sam sich erinnert. 
Carson, einst ein guter Freund aus längst vergangenen Kindertagen, wird plötzlich zu einer ihrer größten Stützen. Er beginnt Sam von ihrer Vergangenheit zu erzählen, wer sie war, was sie getan hat. Das was sie zu hören bekommt, gefällt ihr gar nicht. Cassie und Sam waren echt Miststücke und viele hätten einen Grund gehabt sich an ihnen zu rächen. Läuft der Täter noch frei herum? Und wird Sam wieder so wie vorher, wenn ihre Erinnerung zurückkehrt?

Meine Meinung: 
Dass mir Armentrouts Schreibstil gefällt war mir schon vor "Dreh dich nicht um" klar, gefiel mir doch schon "Obsidian" äußerst gut.

Ich war gespannt, wie sie es schaffen würde eine Geschichte ganz ohne fantastische Einflüsse spannend zu erzählen. Nach Beenden des Buches muss ich sagen, es ist ihr auf ganzer Linie gelungen. Armentrout erzählt die packende Geschichte von Samantha, die wegen eines Gedächtnisverlustes nicht mehr weiß, warum sie vier Tage verschwunden war. Als Leser war ich da ganz bei Sam, denn auch ich hatte keine Ahnung. Es standen zwar einige Spekulationen im Raum, doch wurde keine handfest bewiesen. Und so erging es mir wie Sam und ich vergrub mich in das Buch um auf Spurensuche zu gehen, um ihr Geheimnis zu ergründen.

Was man über Sam erfährt ist erschreckend und beunruhigend zu gleich. Ihre Wandlung die mit ihrem Gedächtnisverlust einhergeht faszinierend, beweist sie doch, dass in jedem Menschen mehr steckt, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. So hat auch Sam viele Gesichter und ihr schlimmstes scheint reiner Eigenschutz zu sein. Armentrout schaffte es mir auf gefühlvolle Art Sams Vergangenheit nahe zu bringen. Dass dies so wunderbar gelingt, liegt zum größten Teil an Carson, der für mich der größte Symapthieträger in dieser Geschichte ist. Er lässt sie Vergangenheit ruhen und versteht es wie kein zweiter Sam ihrer Fehler zu verzeihen und ihr einen Neuanfang zu ermöglichen. Er zeigt dem Leser welch besondere, welch gute Seiten Sam hat und das machte gerade für mich die Passagen mit ihm zu meinen liebsten.

Die unheimliche Spannung, die über die komplette Zeit über der Geschichte lag, ließ mich kaum los und faszinierte mich jedes Mal von neuem. Wenn ich jetzt noch zugebe, dass ich seit bald einem halben Jahr mit einer extremen Leseflaute kämpfe und es seitdem gerade mal geschafft habe eine handvoll Bücher zu beenden, so stellt "Dreh dich nicht um" eine absolute Ausnahme dar. Auch hier hatte ich zu Beginn mit meiner Flaute zu kämpfen, musste mich Abend für Abend zum Lesen zwingen. Doch die letzten 200 Seiten las ich an einem Sonntag, in einem Rutsch, so fesselte mich die Geschichte an das Buch. Und hier zeigt sich, dass diese Geschichte genau die richtige war, um mich - hoffentlich - aus dieser Flaute zu holen.

Natürlich war die spannende Hauptfrage über die komplette Zeit, wer der Täter ist, bzw. was mit Sam und Cassie passiert ist. Die kleinen Schnipselchen die Armentrout nach und nach aufdeckt überraschten mich nicht nur einmal. Immer wieder überraschte sie mich mit ihren Wendungen. Vor allem das Ende hatte es wirklich in sich. Auf den letzten paar Seiten strömte so viel auf mich ein, dass ich mich kaum davon abhalten konnte, die Seiten förmlich zu verschlingen. Ob Sam ihr Gedächtnis wieder erlangt? Nun das wird natürlich nicht verraten.

Perfekt wird dieser spannende Thriller von einer wunderbaren Liebesgeschichte abgerundet. Diese entsteht zunächst zart, bleibt teils im Verborgenen und ist doch die ganze Zeit über spürbar. Und so wird dem Leser spätestens am Ende klar, dass diese Liebe schon viel länger Bestand hat, als die beiden betreffenden Personen zunächst ahnen.

Fazit:
Eine wunderbare Mischung aus Thriller und Liebesgeschichte, die von der ersten Seite an zu fesseln wusste und mich nicht nur einmal überraschte.


Donnerstag, 15. Januar 2015

Rezension "Bezwungen"

Titel: Bezwungen
Autor: Teri Terry
Verlag: Coppenrath
Seitenzahl: 376
 ISBN: 978-3649622208
Einbindungsart: Gebunden
Preis: 17,95 €
Bezogen über: Blogg dein Buch

Achtung:
Diese Rezension enthält Spoiler für alle die Band 1&2 nicht kennen!

(c) Coppenrath
Zum Inhalt:
Für Kyla ist nichts mehr wie es einmal war. Ihre Erinnerungen sind wieder da und zu allem Überfluss hasst Nico sie jetzt auch noch. Sie weiß nicht, vor welchem Feind sie sich zuerst verstecken soll und so wird ihr Leben zu einer einzigen Flucht. Einzig MIA scheint auf ihrer Seite zu sein und so beginnt sie sich an diese Organisation zu halten. Nach und nach beginnen sich alle Geheimnisse aufzulösen und sie kommt hinter das Geheimnis von Lucy - ihrer Vergangenheit.

Meine Meinung:
Von Band 1 der Reihe war ich extrem geflasht. Band 2 war für mich dagegen einen Ticken schlechter, doch dieser dritte Band bietet wieder alles, was ein Serienabschluss haben muss.

Teri Terry hat einen wahnsinnig packenden und toll zu lesenden Schreibstil. Sie schaffte es mich in die Geschichte hineinzuziehen und an das Geschehen zu binden. Die Protagonisten erschienen vor meinen Augen, ich konnte sie mir bildhaft vorstellen. 

Nachdem ich mich im zweiten Band an Kylas zwei Persönlichkeiten, Lucy und Rain, gewöhnt hatte, so kam ich nach und nach immer besser klar damit und Terry schaffte es immer öfter mich zu überraschen. Die Wendungen kamen manchmal so plötzlich, dass ich kaum dazu kam Atem zu holen.

Von Anfang an gefiel mir die Grundidee der Geschichte richtig gut. Grußelige Vorstellung, wenn man bedenkt was bei dem Slating mit den Jugendlichen gemacht wird. Doch Terry schaffte es hier mich mit einem erfrischenden Thema zu überraschen und zu überzeugen. Auch im dritten Band wurde diese Idee nie langweilig. Durch weitere erfrischende und überzeugende Ideen erhielt die Geschichte immer wieder einen neuen "Kick". 

Schade, dass ich mich jetzt von Kyla und den vielen anderen Protagonisten der Geschichte verabschieden muss. Auch wenn sie mir zwischendrin immer wieder auf die Nerven ging, so wuchs sie mir mit ihrem Schicksal doch immer mehr ans Herz und ich weiß jetzt schon, dass sie mir fehlen wird.

Auch das Ende überzeugte mich und machte den Trilogieabschluss rund um gelungen!

Ich werde sicherlich wieder zum nächsten Buch von Teri Terry greifen, denn sie kann toll und absolut überzeugend schreiben. Ich bin gespannt auf ihre weiteren kreativen Ideen! 

Fazit:
Toller Abschluss einer spannenden Trilogie, einer tollen Autorin, die klasse schreiben kann!

Mein herzlicher Dank geht an Coppenrath und Blogg dein Buch für die Bereitstellung des Leseexemplars!

Samstag, 10. Januar 2015

Rezension "Vor uns die Nacht"

Titel: Vor uns die Nacht
Autor: Bettina Belitz
Verlag: script5
Seitenzahl: 382
ISBN: 978-3-8390-0159-2
Einbindungsart: Gebunden
Preis: 17,95 €

(c) Script5
Zum Inhalt:
Ronia hatte bisher nur Pech mit Männern. Keine Beziehung hielt, kein Glück währte lange. Als sie eines Abends zufällig Jan - auch River genannt - begegnet, ist alles anders. Dieser junge Mann schlägt in ihrem Herzen ein, wie eine Bombe. Sie kann ihn nach nur einer Begegnung einfach nicht vergessen, sehr zum Missfallen ihres Mitbewohners. Und so beschließt sie immer wieder an den Ort zurück zu kehren an dem sie in traf. Immer in der Hoffnung auf ein Wiedersehen. Nach und nach kommen die beiden sich näher und eine Zeit voller Spannung und Anziehung beginnt. 

Meine Meinung:
Als ich den Klappentext las, dachte ich dieses Buch könnte genau das richtige für mich sein. Ich lese zur Zeit sehr gerne Jugendbücher und gerade Liebesgeschichten sind im Moment genau das richtige. Leider fand ich lange Zeit keinen so richtigen Zugang zu "Vor uns die Nacht". Wobei ich hier auch erwähnen muss, dass ich im Moment eine extreme Leseflaute habe, was es mir umso schwerer macht, zu überhaupt einem Buch Zugang zu finden.

Von der ersten Seite an hatte ich so meine Probleme mit Ronia. Für ihr Alter erschien sie mir doch recht naiv und kindlich. Auch wie sie mit ihrem Mitbewohner umgeht, von dem sie genau weiß, dass er in sie verliebt ist, fand ich nicht so ganz in Ordnung. Ihre explosiven Gefühle für River waren für mich einmal mehr Beweis für ihre Unreife. Und so konnte ich mich nur sehr schlecht in sie hinein versetzen, was das Lesen für mich schwer machte. Denn wenn ich Schwierigkeiten mit der Hauptperson und deren Handlungen habe, behindert das meinen Lesefluss in der Regel immer extrem.

Auch River war mir zunächst etwas suspekt. Er wirkte auf mich wie der typische Draufgänger, der die Mädchen reihenweise aufreißt. Dass er auch anders kann bewies er dann jedoch nicht nur einmal.

Zwar hatte ich auch mit dem Schreibstil so meine Probleme, weil ich einfach nie so richtig in der Geschichte drin war. Ich muss jedoch zugeben, dass Belitz sich toll ausdrücken kann. Sie hat eine wunderbar bildhafte Sprache und versteht es eine Geschichte so zu erzählen, dass man die Personen direkt vor Augen hat. Was vor allem sehr besonders ist, ist dass ihr Stil einen unfassbaren Wiedererkennungswert hat. Bei vielen Autoren merkt man ja, dass sie so schreiben, wie es "alle" tun, doch Belitz hat ihre ganz eigene Art zu erzählen entwickelt, was sie für mich zu etwas besonderem macht.

Was mir ebenfalls sehr gut gefällt, ist die optische Gestaltung des Buches. Sowohl das Cover, welches wirklich hinreißend ist, als auch die innere Gestaltung sind soll. Jeder Beginn eines Kapitels wird von einer Blumenranke begleitet, auch die Kapitelüberschriften gefallen mir sehr gut. Zudem sind die Kapitel recht kurz, was für das Lesen vor dem Schlafengehen echt geschickt ist.

Letztendlich ist "Vor uns die Nacht" sicher ein besonderes Buch. Der Schreibstil von Belitz drückt dem Buch seinen ganz persönlichen Stempel auf. Ich denke, dass es für mich ein bisschen der falsche Zeitpunkt war, weswegen ich nie so ganz einen Zugang zu der Geschichte gefunden habe, Leider konnte ich ja vorher nicht ahnen, dass mich so eine extreme Leseflaute überrollen würde. Ich werde aber sicher nochmals zu einem Buch von Bettina Belitz greifen, vor allem dann, wenn ich Lust auf etwas sprachlich ganz besonderes habe.

Fazit:
Ein Buch mit einem sehr besonderen Schreibstil, mit dessen Hauptperson ich zugegebenermaßen meine Schwierigkeiten hatte. Wer etwas ganz besonderes möchte und auch die leisen Töne in einem Buch mag, für den ist diese Geschichte genau das richtige.

Dienstag, 25. November 2014

Rezension "Wer weiß, was morgen mit uns ist"

Titel: Wer weiß, was morgen mit uns ist
Autor: Ann Brashares
Verlag: cbj
Seitenzahl: 314  
ISBN: 9783570159477
Einbindungsart: Gebunden
Preis: 16,99 €
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Zum Inhalt:
Prenna kommt aus der Zukunft. Vor einem gefährlichen Virus ist sie gemeinsam mit ihrer Mutter in unsere Gegenwart geflüchtet. Niemand darf wissen wer sie sind und woher sie kommen. Der Kontakt zu Außenstehenden soll so gering wie möglich gehalten werden. Prenna schafft das auch halbwegs, bis sie auf Ethan trifft. Ethan ist einer ihrer Klassenkameraden und von Anfang an versteht Prenna sich blendend mit ihm. Das ist ihren Betreuern ein Dorn im Auge und so wird Prenna nicht nur einmal verwarnt und daran erinnert, dass sie keinerlei Beziehungen zu den so genannten Jetztgeborenen eingehen darf. Doch Prenna kommt einfach nicht von Ethan los. Sie ahnt gar nicht welcher Gefahr sie sich damit aussetzt, denn Ethan weiß mehr, als sie denkt.

Meine Meinung:

Die Autorin, die durch die Reihe "Eine für Vier" bekannt geworden ist, überzeugt hier mit einem Zeitreiseroman für Jugendliche und einer wundervollen Liebesgeschichte gegen jede Regel.

Da ich zuvor noch kein Buch der Autorin gelesen hatte, war ich sehr gespannt, was auf mich zukommen würde. Und wurde mehr als positiv überrascht. Die Autorin erzählt mit "Wer weiß, was morgen mit uns ist" eine wunderbar leichte Geschichte, die ich innerhalb von 2 Tagen förmlich inhaliert habe. Zwar erfindet sie hier natürlich nicht das Rad neu und viele Elemente ihrer Geschichte kamen mir auch durchaus bekannt vor, doch trotz allem schafft sie es eine runde Geschichte zu erzählen.

Ich brauchte nur wenige Seiten um vollkommen in Prennas Welt zu versinken. Bildhaft erzählt die Autorin, mit welchen Schwierigkeiten Prenna hier zu kämpfen hat. Hierbei ist sie durchaus auch tiefsinnig. Sie erzählt wie sich die Welt verändert, weißt darauf hin, was alles passieren könnte, wenn wir nicht langsam etwas besser auf unsere Umwelt achten. Denn Prenna kommt aus einer Welt die deutlich in der Zukunft liegt und so wie die Autorin diese Welt beschreibt, möchte glaube ich niemand von uns dort leben. Es wird schnell klar, dass vieles von dem, was schief geht, von uns Menschen verursacht wurde und somit versucht die Autorin sicherlich auch ein Stückweit aufzurütteln und unser Bewusstsein zu schärfen.

Spannend ist das Buch praktisch von der ersten Seite an. Zwar fand ich einige Dinge etwas vorhersehbar und ahnte schon wie sie ausgehen würden, doch trotz allem blieb die Spannung, Ethan und Prenna dabei zu zu sehen, wie sie gemeinsam versuchen ein Unglück zu verhindern. Ich möchte hier jetzt gar nicht näher darauf eingehen, weil ich sonst glaube ich zu viel von dem Inhalt verrate, aber mit einigen Wendungen hatte ich so nicht gerechnet und war ziemlich überrascht. Besonders gut gefällt mir auch hier, dass die Autorin die ganzen offenen Fragen sehr logisch aufklärt. Obwohl wir es mit verschiedenen Zeiten und Technologien zu tun haben, war ich nur sehr selten verwirrt und konnte dem Geschehen richtig gut folgen.

Die Liebesgeschichte zwischen Prenna und Ethan steht von Anfang an unter keinem guten Stern. Prenna ist deswegen zunächst sehr vorsichtig, ist es ihr von den Betreuern doch verboten sich einem Menschen aus der heutigen Zeit zu nähern. Diese Unsicherheit bleibt auch über die komplette Geschichte bestehen, was einen sehr authentischen Eindruck von Prenna hinterlässt.

Mit dem Ende bin ich zugegebenermaßen nicht so richtig einverstanden. Angesichts des Verlaufs der Geschichte, gehe ich nicht davon aus, dass es eine Fortsetzung geben wird, was ich wirklich schade fände. Denn es steckt noch so viel Potenzial darin, dass ich wirklich gerne noch weiterlesen würde.

Fazit:
Spannende Zukunftsgeschichte mit der richtigen Portion Spannung und Liebe, allerdings einem Ende, das mich mit gemischten Gefühlen zurück lässt.

Donnerstag, 13. November 2014

Rezension "Eigentlich Liebe"

Titel: Eigentlich Liebe
Autor: Anne Sonntag
Verlag: Piper
Seitenzahl: 281
ISBN: 978-3-492-30586-0
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 8,99 €
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(c) Piper
Zum Inhalt:
Clara, Hanna und Vero sind beste Freundinnen. Alle drei stecken in einer tiefen Krise. Die eine wurde gerade von ihrem Freund verlassen, der beschlossen hat seine Affäre zu heiraten, die andere lässt sich unbedacht auf ihren verheirateten Nachbarn ein und die dritte ist in ihrer Beziehung zutiefst unglücklich und denkt eher an ihre Karriere und ihren Internetflirt. Als sie zur Hochzeit eines gemeinsamen Freundes eingeladen werden, geht jede von ihnen mit gemischten Gefühlen und unterschiedlichen Beweggründen dorthin. Was keine von ihnen weiß, ist dass sie an diesem Abend eine Begegnung machen wird, die ihr Leben komplett umschmeißt.

Meine Meinung:
Beim Lesen des Klappentextes erwartete ich eine erfrischende, humorvolle Liebesgeschichte, mit Happy End, die sich super nebenbei zum Entspannen lesen lässt.

Teilweise wurde meine Erwartung diesbezüglich erfüllt. Leider nur teilweise. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir total gut. Locker, genauso wie ich es erwartet und mir erhofft hatte. Somit war das Buch die perfekte Lektüre für Abends, wenn ich müde war und nur noch ein paar Seiten lesen wollte. Auch kommt immer wieder die ein oder andere Stelle an der ich schmunzeln musste, insofern habe ich das Buch gerne gelesen.

Nur leider war der Rest einfach so gar nicht meins. Die Handlung wirkte auf mich etwas platt und ohne große Tiefe. Eigentlich ging es nur um ein Thema - mit welchem Mann die Damen ins Bett hüpfen und welche Qualitäten dieser Mann dabei hat. Ständig drehen sich die Gedanken der drei Frauen darum. Kaum sehen sie einen Mann, der ihnen gefällt, kribbelt es in ihrem Unterleib. Das fand ich dann doch sehr klischeehaft und zudem unglaublich pubertär. Ich habe wirklich gar nichts gegen erotischen Szenen in einem Roman und ich muss zugeben, dass diese Szenen von der Autorin sehr gut umgesetzt werden. Sie beschreibt sie gefühlvoll und ohne dass sie platt wirken. Doch wenn sich die Gedanken der Protagonisten die ganze Zeit um das gleiche Thema drehen, ist es für meinen Geschmack irgendwann einfach zu viel und auch nicht mehr interessant oder lustig.

Auch die drei Frauen, die von ihren Handlungen und Gedanken her eher auf der Teenie-Ebene einzuordnen sind, waren mir nicht so richtig sympathisch. Teilweise musste ich bei deren Gedanken wirklich den Kopf schütteln, so unfassbar unreif waren diese.

Es tut mir auch wirklich sehr Leid, dass ich mit diesem Buch so hart ins Gericht gehe. Die Autorin kann wirklich toll schreiben, auch die Kapitelüberschriften und die Idee die Geschichte aus den jeweiligen Perspektiven der drei Frauen zu erzählen, finde ich gelungen, doch der Rest ist für mich einfach gar nichts. Ich wusste letztendlich auch nicht worauf die Geschichte hinauswill. Zwar gibt es ein Happy End für alle, was auch ganz schön ist, aber auch dieses ist doch sehr klischeebelastet und irgendwie auch vorhersehbar. Schade!

Fazit:
Ein gut geschriebener Roman, der inhaltlich für mich einfach nicht genug hergab, denn es drehte sich über die komplette Zeit einfach nur um das Eine. Schade! Hier wurde definitiv Potential verschenkt!


Kreativ-Blog

Hallo ihr Lieben,

wer Lust hat mehr über meine Häkel- und Backwerke oder andere kreative Projekte zu lesen, ist auf meinem neuen Blog genau richtig.

Hier findet ihr den neuen Blog: 



Ich würde mich über ein paar neue Leser sehr freuen! <3

Mittwoch, 12. November 2014

Rezension "Magisterium"

Titel: Magisterium
Autor: Holly Black/Cassandra Clare
Verlag: One / Lübbe
Seitenzahl: 332
ISBN: 978-3-8466-0004-7
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 14,99 €
Hier kaufen *KLICK*

(c) One / Lübbe
Zum Inhalt: 
Callum darf die magische Prüfung, die gleichzeitig ein Aufnahmetest ist, auf gar keinen Fall bestehen. Er muss durchfallen - koste es was es wolle. Denn er darf einfach nicht am Magisterium angenommen werden. Sein komplettes Leben lang hat sein Vater ihn vor allem gewarnt, was mit Magie zu tun hat. Und doch fühlt sich Callum seltsam angezogen von allem, was magisch ist. So passiert das unvermeidliche und er landet am Magisterium, wo er laut seinem Vater in Lebensgefahr schwebt. Doch Callum fühlt sich sichtlich wohl dort, findet schnell Anschluss und auch die Magie übt von Tag zu Tag mehr Reiz auf ihn aus. Doch dann kommt Callum mit dem dunkelsten, was Magie zu bieten hat in Berührung und sein Leben gerät in Gefahr.

Meine Meinung:
Nach langer Zeit habe ich mal wieder zu einer Fantasygeschichte gegriffen. Ich habe es nicht bereut.

Schon von der Optik ist "Magisterium" ein absoluter Hingucker. Der goldene Buchschnitt, der perfekt zum Cover passt, gibt dem Buch eine ganz besondere Note. Der Titel selbst ist raffiniert dargestellt, denn man kann ihn auch auf dem Kopf lesen. Optisch also absolut gelungen.

Die Geschichte selbst, habe ich ebenfalls gerne gelesen, auch wenn sie mich nicht vom Hocker reißt. Vor allem zwei Dinge haben mich gravierend gestört. Da wäre zum einen Callum. Ich weiß nicht ob das irgendwie Absicht ist und anders rüberkommen soll, aber auf mich wirkte er sehr unsympathisch und dadurch mit der Zeit auch ziemlich nervig. Seine ewig sarkastischen Kommentare, seine ständige Rebellion immer anecken zu wollen, fand ich mit der Zeit einfach nur anstrengend und kein bisschen lustig. Seine Freunde versuchen immer nett zu ihm zu sein und trotzdem bekommen sie immer wieder einen blöden Kommentar an den Kopf geklatscht. Das fand ich ziemlich daneben. Aber gut, darüber kann ich im Großen und Ganzen noch hinwegsehen, da die Geschichte sehr spannend ist.

Von der ersten Seite an war ich gespannt, was es mit dem Magisterium wohl auf sich haben wird und warum Callums Vater auf gar keinen Fall möchte, dass Call dorthin geht. Wie Callum versucht die Prüfung zu vermasseln, wie er dann doch aufgenommen wird und was er dort alles erlebt, war spannend zu beobachten. Auch der Schreibstil gefiel mir gut. Das Buch hat sich dadurch echt schnell lesen lassen, die Seiten flogen nur so dahin.

Leider fielen mir immer wieder Parallelen zu Harry Potter auf, was für mich ebenfalls ein recht großer Kritikpunkt ist. Es gab Szenen die wurden fast eins zu eins aus Harry Potter übernommen. Auch die Konstellation der drei Freunde - ein Held mit zwei Freunden, einem Mädchen, einem Jungen. Und das nur als harmloseste Ähnlichkeit. Klar kann man das Rad nicht neu erfinden und dass sich Bücher ähneln ist für mich auch völlig in Ordnung, nur wenn man manche Szenen und Begebenheiten so deutlich wieder erkennt, dass man eher Harry vor Augen hat als die Person aus dem aktuellen Buch, ist es für mich einfach zu viel.

Das Ende dagegen fand ich sehr gelungen. Eine ziemlich überraschende Wendung mit der ich zu keiner Zeit gerechnet hatte. Ich hatte zwischendrin immer wieder eine Ahnung, wohin das gehen könnte, doch stellten sich alle meine Ahnungen als komplett falsch raus, was ich klasse finde. Ich mag es, wenn Bücher mich am Ende nochmal so richtig überraschen können. Ich denke ich werde den nächsten der auf fünf Teile angelegten Serie definitiv auch lesen, da ich schon gerne wissen möchte, wie es mit Callum weitergeht.

Fazit:
Super zu lesender Schreibstil, für mich teilweise zu viele Parallelen zu Harry Potter und ein nicht allzu sympathischer Protagonist, dafür aber das Ende sehr überraschend und überhaupt nicht vorhersehbar.