Posts mit dem Label Königksinder werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Königksinder werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 31. März 2018

Rezension "Anders"

Titel: Anders
Autor: Andreas Steinhöfel
Verlag: Königskinder
Seitenzahl: 240
ISBN:  978-3-551-56006-3
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 16,90 €

(c) Königskinder
Zum Inhalt:
Felix ist ein ganz normaler Junge, bis er eines Tages einen Unfall hat und nichts mehr so ist, wie es einmal war. Seit diesem Tag nennt sich Felix Anders und sein Name ist Programm. Es ist einfach alles anders. Er verhält sich seinen Mitschülern gegenüber anders und begibt sich immer wieder in Gefahr. Zudem fehlen ihm jegliche Erinnerungen an die Zeit vor seinem Unfall. Was Felix nicht weiß, ist dass es jemanden in seiner Umgebung gibt, der gar nicht undankbar dafür ist, dass Felix sich nicht erinnern kann. Und derjenige hofft auch, dass dies so bleibt. 

Meine Meinung:
Von Andreas Steinhöfel habe ich schon total viel gutes gehört. Viele sind von ihm und seiner Art zu schreiben begeistert. Alleine die "Rico, Oskar ..." - Reihe hat eine Vielzahl an begeisterten Lesern. Und so freute ich mich, als ich entdeckte, dass Steinhöfel auch einen Titel beim Königskinder-Verlag heraus gebracht hatte.

Das Cover, welches ja recht schlicht gehalten ist, machte mich neugierig und auch die Zeichnungen zu Beginn jedes Kapitels versprachen eine besondere Geschichte. Der Klappentext ließ vermuten, dass es sich teilweise auch um einen Krimi handelt, was so im weitesten Sinne auch stimmt.

Der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht und ich wurde mit Felix / Anders einfach nicht warm. Auch die anderen Protagonisten blieben mir seltsam fern. Der Vater, die Mutter, die Lehrerin, die Krankenschwester und der vermeintliche Brandstifter. Allerdings muss ich sagen, dass die Charaktere alle total gut ausgearbeitet sind. Man nimmt jedem seine Rolle voll ab. Alle sind unterschiedlich, keiner bleibt blass.

Auch die Veränderung, die Felix nach dem Unfall durchmacht beschreibt Steinhöfel exzellent. Glaubhaft schildert er, wie sich Felix' komplette Persönlichkeit verändert und er durch den Unfall nicht mehr die selbe Person ist, wie davor.

Der Schreibstil von Steinhöfel ist schlicht und ergreifend grandios. Er erschuf Bilder in meinem Kopf, die ihresgleichen suchen. Seine verschnörkelte Sprache ist eine ganz besondere, die mir so selten in einem Buch begegnet ist. Ich war total fasziniert und musste manche Stellen zweimal lesen um sie voll und ganz in mich aufsaugen zu können.

Auch die Spannung lässt tatsächlich nicht lange auf sich warten. Schnell ist klar, dass Felix vor seinem Unfall irgendetwas schreckliches erlebt haben muss und ich als Leser fragte mich natürlich was. Nach einer Weile bekam ich zwar eine ungefähre Ahnung, war aber trotzdem sehr gespannt auf die Auflösung. Und so fieberte ich von Seite zu Seite mit und war am Ende entsetzt, was wirklich hinter allem steckte.

Trotz dieser vielen positiven Punkte wurde ich nie ganz warm mit der Geschichte. Und auch jetzt, wenn ich an sie zurück denke, fehlt mir irgendwas. Ich kann nicht voll und ganz begeistert über sie reden. Ich weiß gar nicht so richtig woran das liegt. Vielleicht an den Charakteren - allen voran Felix - die ich einfach nicht wirklich mochte. Das Buch ist zwar nicht schlecht, aber so richtig abgeholt hat es mich dennoch nicht. Wahrscheinlich muss ich es irgendwann nochmals Lesen um mir darüber klar zu werden, was mir eigentlich gefehlt hat.

Fazit:
Ein Buch, welches mich nicht komplett von sich überzeugen konnte. Es hat zwar viele positive Seiten, doch konnte es mich nicht komplett abholen. Die Charaktere mochte ich nicht richtig und auch sonst fehlte mir etwas, was ich leider gar nicht so genau benennen kann.

Dienstag, 27. März 2018

Rezension "Annähernd Alex"

Titel: Annähernd Alex
Autor: Jenn Bennett
VerlagKönigskinder
Seitenzahl: 480
ISBN: 978-3-551-56035-3
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 19,99 € / 13,99 €

(c) Königskinder
Zum Inhalt:
Nach der Scheidung und der erneuten Heirat ihrer Mutter, beschließt Bailey zu ihrem Vater zu ziehen. Dieser Umzug ist für sie etwas ganz besonderes, denn in dem Bundesstaat, in dem ihr Vater lebt, wohnt auch Alex, mit dem sie schon eine ganze Weile über das Internet Kontakt hat und der sie schon seit Ewigkeiten persönlich treffen will. Doch Bailey scheut sich und versucht erstmal ihr Leben in ihrer neuen Heimat in den Griff zu bekommen. Sie sucht sich einen Job im Museum und trifft dort auf Porter, der zunächst einmal ein absolutes Ekelpaket ist. Doch schnell merkt sie, dass hinter dieser Fassade mehr steckt. Bailey gerät in eine Zwickmühle, denn eigentlich ist da ja auch noch Alex, doch Porter lässt sie einfach nicht mehr los.

Meine Meinung:
Das sommerliche Cover verspricht eine sonnige Geschichte und genau die bekommt man als Leser auch.

Bailey und Alex - beides absolute Filmfreaks - lernen sich in einem Filmforum kennen und verstehen sich sehr schnell sehr gut. Als Leser erfährt man dadurch viel über alte Filmklassiker, was ich total interessant fand. Ich fand es witzig und interessant über Filme zu lesen, die mir zwar vom Titel her etwas sagten, mehr aber auch nicht. Zudem beginnt jedes Kapitel mit einem Filmzitat aus sehr bekannten Filmen, was ich sehr gelungen fand, denn das passt absolut in das große Ganze.

Bailey mochte ich von Beginn an. Sie hat es, als Scheidungskind nicht ganz leicht, zudem steht die neue Beziehung ihrer Mutter auch schon wieder auf der Kippe. Und so ist ihr Entschluss, zu ihrem Vater zu ziehen, absolut nachvollziehbar. Sie findet sich in ihrer neuen Umgebung schnell ein und da gerade Schulferien sind, sucht sie sich einen Ferienjob, den sie dann auch in einem Museum antritt. Schnell freundet sie sich mit einer Kollegin an, gerät aber sofort auch mit Porter aneinander. Dieser benimmt sich ihr gegenüber wie ein echter Macho und macht sich über sie lustig. Ich finde jedoch dass man schnell merkt, dass zwischen den beiden die Chemie stimmt. Und so wunderte es mich nicht, dass die gereizte Stimmung schnell umschlug und die beiden sich gegenseitig anzogen wie Magneten.

Dadurch geraten Alex und das Filmforum etwas in den Hintergrund, was ich ein wenig schade fand. Findet man am Ende der ersten Kapitel noch Chatnachrichten von Alex und Bailey so wird das immer weniger und ich wunderte mich, dass die beiden so gar nicht mehr kommunizierten. Auf der anderen Seite finde ich das widerrum auch sehr logisch. Denn Bailey ist mit Porter beschäftigt und hat so keinen Kopf mehr für Alex. Dass sich ihr Focus nun verlegt ist also einfach nur der Lauf der Dinge. Als die beiden dann wieder kommunizieren merkt man ihnen die Unsicherheit der langen Abstinenz auch an, was ich sehr authentisch fand.

Als Leser merkt man recht schnell (falls man es nicht schon durch den Klappentext weiß), dass Porter Alex ist. Bailey merkt davon jedoch nichts. Für den Leser gibt es immer wieder Hinweise, doch auch Porter kommt erst sehr spät hinter das große Geheimnis. Dies fand ich aber gar nicht schlimm, da ich es ganz spannend fand, wie Bailey und Porter sich umkreisten und dabei immer Alex im Hintergrund schwebte. Ich finde es eine grandiose Idee und auch Message, dass sich Bailey und Porter sowohl virtuell, als auch im realen Leben anziehend finden und ohneeinander fast nicht können. Die beiden haben eine viel tiefere Verbindung zueinander, als sie selbst ahnen.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut und bis auf ein paar Längen im Mittelteil habe ich diese Geschichte sehr genossen. Sie strahlte für mich eine absolute Wohlfühlatmosphäre aus. Ich mochte es so gerne Porter und Alex zu begleiten und dabei zu sehen, wie die Beziehung der beiden immer weiter wächst. Wie die anfängliche Antipathie in Sympathie und dann sogar Liebe umschlägt. Da mir beide Charaktere sehr schnell ans Herz wuchsen, hoffte ich sehr auf ein Happy End für die beiden. Und ohne zu viel zu verraten, kann ich sagen, dass die Autorin die Geschichte zu einem befriedigenden, wenn auch für mich etwas plötzlichen Ende führte.

Fazit:
Die Liebesgeschichte zweier Filmliebhaber, die so viel mehr füreinander sind, als sie anfänglich dachten. Ein Versteckspiel, eine tolle Umgebung und wunderbare Charaktere lassen einen die Längen im Mittelteil schnell vergessen und machen die Geschichte zu einem tollen Erlebnis aus dem Hause Königskinder (wie kann es auch anders sein ;)).

Montag, 26. März 2018

Rezension "Nicht nur ein Liebesroman"

Titel: Nicht nur ein Liebesroman
Autor: Emma Mills
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 416
ISBN: 978-3-551-56037-7
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 18,99 € / 12,99 €

(c) Königskinder
Zum Inhalt:
Sloane und ihre Familie sind von New York nach Florida gezogen. Da sie schon in ihrer alten Heimat eher eine Einzelgängerin war, rechnet sie auch hier nicht damit schnell Freunde zu finden. Doch durch einen Zufall lernt sie die Zwillinge Gabe und Vera kennen und schnell freundet sie sich mit ihnen an. So aufgeschlossen und quirrlig Vera ist, so verschlossen ist ihr Bruder Gabe. Doch die Zwillinge habe einen traurige Vergangenheit. Vor nicht allzu langer Zeit starb ihre Mutter, eine begnadete Künstlerin. Als Sloane mitbekommt, dass eines ihrer persönlichsten Gemälde verkauft wurde, tut sie alles um es für die Geschwister wiederzubeschaffen und findet dabei nicht nur sich selbst sondern auch wahre Freundschaft und Liebe.

Meine Meinung:
Ich gebe es zu. Ich bin den Königskindern verfallen. Spätestens nach diesem Buch kann ich nicht mehr genug von ihnen bekommen. Ich habe die Geschichte rund um Sloane von der ersten bis zur letzten Seite genossen.

Emma Mills kann schreiben - und wie. Ich brauchte gefühlt keine zwei Sekunden um in der Geschichte drin zu sein. Wir begegnen Sloane zunächst auf einer, für Jugendliche typischen, Party. Dort lernt sie Gabe und Vera kennen. Schnell merken vor allem Vera und sie, dass die Chemie zwischen ihnen stimmt und Sloane wird in eine Freundschaft geworfen, mit der sie niemals gerechnet hat. Eine Freundschaft, die sie mit Haut und Haaren fordert und ihr so viel zurück gibt. Endlich ist sie nicht mehr allein.

Mit Sloane und Vera hat Mills zwei weibliche Charaktere geschaffen, die jede für sich eine unglaubliche Präsenz und Stärke ausstrahlen. Sloane ist nie um einen guten Spruch verlegen und möchte dabei doch nur eins und das ist nicht mehr alleine zu sein. Ihre Unsicherheit verbirgt sie hinter ihren flotten Sprüchen, doch im Verlauf der Geschichte merkt man, wie viel mehr hinter diesem Charakter steckt. Vera hingegen ist eine emotionale junge Frau, die für ihre Freunde einsteht, wie keine Zweite. Ihr sind Sloanes Sprüche egal, sie lässt sich davon nicht verunsichern und sieht schnell hinter ihre Fassade.

Ihr Bruder Gabe bleibt dagegen jedoch recht lange etwas undurchsichtig, aber auf eine gute Art. Er ist mehr der stille Beschützer im Hintergrund, für den es sich nur lohnt den Mund aufzumachen, wenn einer seiner Freunde in Schwierigkeiten gerät. Beiden Geschwistern merkt man den Verlust ihrer Mutter und die schnelle neue Heirat ihres Vaters an. Dies hat Spuren in ihrem Charaktere hinterlassen, welche sie älter und reifer haben werden lassen.

Auch die Nebencharaktere finde ich rundum gelungen. Keiner bleibt blass, zu jedem hatte ich sofort ein Gesicht vor Augen. Keiner wirkte gewollt oder überflüssig. Jeder hatte eine Rolle, die genau auf ihn zugeschnitten war und dies machte die Charaktere um so authentischer. Lediglich mit Frank hatte ich zu Beginn kurz meine Probleme, ist er doch ein sehr extrovertierter Charakter, fast schon ein Paradiesvogel, den man als Leser erst mal verstehen lernen muss.

Selten habe ich eine Geschichte gelesen, bei der der Titel so passend war wie bei dieser hier. "Nicht nur ein Liebesroman" trifft den Nagel auf den Kopf. Als Leser weiß man so sofort was man für eine Geschichte bekommt. Denn diese Geschichte ist so viel mehr als ein Liebesroman. Eigentlich ist sie überhaupt kein Liebesroman, zumindest nicht im klassischen Sinn. Viel mehr ist eine Geschichte über tiefe Freundschaft, über die verschiedenen Facetten der Liebe und das man manchmal auch andere Menschen über die eigenen Belange stellen muss. Die Liebesgeschichte läuft eher so am Rand mit und man ahnt als Leser lediglich, dass es da ein wenig knistern könnte. Ganz zum Schluss bekommen wir Leser dann auch noch eine romantische Szene serviert, doch zuvor ist diese Liebe eher eine zarte Knospe, die von Seite zu Seite wächst und durch ganz andere Dinge, als durch einen Kuss sichtbar wird.

Und sollte es Leser geben, die denken, "Ohje da geht es um Kunst, das ist so gar nichts für mich", so kann ich euch versprechen, dass ihr euch keine Sorgen machen braucht. Zwar geht es um ein verschwundenes Bild und Sloane tingelt mit ihrem Freund Remy auch durch verschiedene Gallerien, doch ist das so unaufdringlich, das es extrem angenehm zu lesen ist. Die Geschichte ist von vorne bis hinten rund und so gut gemacht, dass ich am liebsten sofort zum nächsten Buch der Autorin greifen würde.

Fazit:
Ein wunderbares Buch! Eine berührende Geschichte über die vielen Facetten der Liebe, über tiefe Freundschaft und das Leben selbst. Übers Wachsen, übers über den eigenen Schatten springen, übers Helfen und am Ende auch über die große Liebe an sich. Eine Geschichte über das, was man im Leben verloren hat, welche Lücken ein Mensch hinterlassen kann und dass er trotzdem niemals so ganz geht. Lest dieses Buch! Es wird euch berühren und auf eine Reise mitnehmen, die emotional kaum zu übertreffen ist.

Samstag, 3. Dezember 2016

Rezension "Alles was ich sehe"

Titel: Alles was ich sehe
Autor: Marci Lyn Curtis
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 432
ISBN:  978-3-551-56022-3
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 18,99 € / 10,99 €
Alter: ab 14

(c) Königskinder / Carlsen
Zum Inhalt:
Maggie ist seit einigen Monaten, aufgrund einer schweren Erkrankung, blind. Ihr komplettes Leben wurde durcheinander geworfen. Einst eine erfolgreiche Fußballerin, beliebt bei ihren Klassenkameraden, schottet sie sich nun komplett von der Außenwelt ab. Mit dem Blindsein kommt sie überhaupt nicht klar. Als sie auf den kleinen Jungen Ben trifft, kann sie ganz plötzlich wieder sehen. Doch nur, wenn Ben in der Nähe ist. Sie kann sich nicht erklären, wie es dazu kommen konnte, doch sucht sie nun vermehrt Bens Nähe um endlich wieder etwas sehen zu können. Zudem hat Ben einen Bruder, der der Sänger einer ihrer Lieblingsbands ist und zudem auch gar nicht mal so schlecht aussieht. Als sie merkt, wieso sie Ben sehen kann, bricht für sie eine Welt zusammen.

Meine Meinung:
Dies ist mein erstes Buch aus dem Hause Königskinder. Da viele Blogger ja begeistert von dem Programm sind, war ich sehr gespannt, wie das Buch bei mir ankommen würde.

Was ich schon vorneweg sagen kann ist, dass dieses Buch definitiv ein ganz besonderer Schatz ist. Fernab vom Mainstream erzählt es die durchaus emotionale Geschichte von Maggie. Zu Beginn hatte ich trotzdem etwas Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen, denn die Handlung war doch etwas gewöhnungsbedürftig. Ein blindes Mädchen, das plötzlich wieder sehen kann und zwar nur einen kleinen Jungen.

Doch nachdem ich mich dann auf die Handlung einlassen konnte, fand ich das Buch richtig klasse. Vergessen waren die Startschwierigkeiten. Maggie wuchs mir sehr schnell ans Herz. Ich konnte so gut nachvollziehen, wie es ihr wohl gehen muss. Ein Leben lang sehend und dann vom einen auf den anderen Tag blind. Eine schreckliche Vorstellung. Auch Ben ist ein sehr interessanter Charakter. Zwar ist er recht oft altklug und manchmal auch etwas nervig, aber irgendwie auch total niedlich und herzergreifend. Der Junge, der von Geburt an körperlich behindert ist, tritt in Maggies Leben, schafft es in ihr Herz und sehr schnell auch in meines.

Und dann ist da natürlich noch Mason. Mason, der sehr lange sehr unnahbar bleibt, hält er Maggie doch für eine Schwindlerin, die gar nicht blind ist. Das es dafür einen Grund gibt, kann sie ihm nicht erklären und so bleibt er lange auf Abstand. Sowohl Maggie, als auch der Leser suchen lange nach einer Erklärung dafür, warum sie gerade Ben sehen kann. Als diese ans Licht kommt, ist sie schockierend und beängstigend zu gleich. Man will es eigentlich nicht so recht glauben. Die Idee ist einfach super.

Der Schreibstil der Autorin ist ebenfalls einfach toll. Das Buch ist wirklich etwas ganz besonderes. Man merkt, dass man hier ein Werk vor sich hat, in dem ganz besonders viel Liebe steckt. Liebe zu Geschichten und Charakteren, Liebe zum Schreiben. Dies wird ganz bestimmt nicht das letzte Buch aus dem Hause Königskinder gewesen sein, denn es beweist mir, dass dieses Imprint, Wert legt, auf Geschichten, die unbedingt erzählt werden müssen und ein Schatz in jedem Buchregal sind.

Fazit:
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten war das Buch richtig gut. Die Geschichte um Maggie, Ben und Mason lässt so viele Gefühle im Leser wach werden, dass es einfach nur rundum gelungen ist. Bis zur letzten Seite fieberte ich mit und war sehr dankbar für das ebenfalls sehr gelungene Ende.