"Lest, soviel ihr könnt! Lest Straßenschilder und Speisekarten, lest die
Anschläge im Bürgermeisteramt, lest von mir aus Schundliteratur - aber lest!
Lest! Sonst seid ihr verloren!"
(Rumo & die Wunder im Dunkeln, Walter Moers, Piper Verlag)
Samstag, 7. Mai 2011
We ♥ books - read together
Heute findet zum 3. Mal "We ♥ books - read together" statt. Ich nehme gerne teil, weil ich letzte Woche beim Sonntags-Lesemarathon 2 Bücher von meinem SUB weglesen konnte :)
So richtig mitmachen werd ich erst heute Abend, da wir erst mal noch eine Matratze und einen Lattenrost kaufen müssen und danach Bundesliga geschaut wird (wo hoffentlich der Abstieg des VfB Stuttgart endgültig verhindert wird ;))
Abends werd ich dann so richtig zum Lesen kommen und dann so lange lesen, bis mir meine Augen zufallen. Vielleicht werde ich über den Tag verteilt auch immer wieder kurze Strecken lesen, das poste ich dann nachträglich hier.
Das ganze wird übrigens von Sandy & Myriel veranstaltet. Ihr könnt jederzeit mit einsteigen.
Lesen möchte ich heute Abend dann gerne folgende Bücher:
-Stewner, Das Lied der Träumerin
- Seidel, Über den grünen Klee geküsst
- Bronte, Sturmhöhe
- ...
Mal sehen, was ich so schaffe :) Wird meinem SUB auf jeden Fall gut tun :)
Freitag, 6. Mai 2011
Monatsstatistik April
Etwas verspätet, auch meine Monatsstatistik für April, die echt schlecht ausfällt *grml*
SUB-Abbau:
gelesene Bücher: 4 Stück
gelesene Seitenzahlen: 966
folgende Bücher habe ich gelesen:
25) A.Droste-Hülshoff, Die Judenbuche, 69 Seiten
26) Anke Höhl-Kayser, Ronar, 253 Seiten
27) Petra Schier, Das silberne Zeichen, 336 Seiten
28) Chaudhary/Schwaiger, Sklavenkind, 316 Seiten
Challenges:
Arena-Thriller: 0
Der-Serie-Hinterher: 0
Herbst-Winter-Leseliste: 0 > wird umfunktioniert zur SUB-Entrümpelungsliste, da eigentlich vorbei
Jugendbuch-Challenge: 8 von 25 gelesen und rezensiert (bis Ende April)
Seiten-Zähl-Challenge: 9281 von 20.000 Seiten gelesen (insgesamt)
Ran-an-die-SUB-Leichen: 0
Werde Entdecker: Sturmhöhe (muss noch)
Farbsonnen-Challenge: 13 (insgesamt) > noch keine ganze Farbsonne
SUB-Zuwachs:
Gewonnene/geschenkte Bücher: 4 Stück
Rezensionsexemplare: 5 Stück
Aus dem Geschäft: 8 Stück
Gekaufte Bücher: 3 Stück
dafür ausgegeben: 32,93 €
Gesamter SUB-Zuwachs: 20 Stück - 4 gelesen = SUB-Zuwachs von 16
SUB-Abbau:
gelesene Bücher: 4 Stück
gelesene Seitenzahlen: 966
folgende Bücher habe ich gelesen:
25) A.Droste-Hülshoff, Die Judenbuche, 69 Seiten
26) Anke Höhl-Kayser, Ronar, 253 Seiten
27) Petra Schier, Das silberne Zeichen, 336 Seiten
28) Chaudhary/Schwaiger, Sklavenkind, 316 Seiten
Mein Highlight des Monats:
Challenges:
Arena-Thriller: 0
Der-Serie-Hinterher: 0
Herbst-Winter-Leseliste: 0 > wird umfunktioniert zur SUB-Entrümpelungsliste, da eigentlich vorbei
Jugendbuch-Challenge: 8 von 25 gelesen und rezensiert (bis Ende April)
Seiten-Zähl-Challenge: 9281 von 20.000 Seiten gelesen (insgesamt)
Ran-an-die-SUB-Leichen: 0
Werde Entdecker: Sturmhöhe (muss noch)
Farbsonnen-Challenge: 13 (insgesamt) > noch keine ganze Farbsonne
SUB-Zuwachs:
Gewonnene/geschenkte Bücher: 4 Stück
Rezensionsexemplare: 5 Stück
Aus dem Geschäft: 8 Stück
Gekaufte Bücher: 3 Stück
dafür ausgegeben: 32,93 €
Gesamter SUB-Zuwachs: 20 Stück - 4 gelesen = SUB-Zuwachs von 16
Stöckchen: 100 Bücher die man gelesen haben muss
Bei Marie von just another bookaholic hab ich das Stöckchen gesehen&geklaut ;) Dickgedruckte hab ich gelesen, falls ich was auf dem SUB habe, schreib ichs dazu :)
1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien - leider nur den Film gesehen, liegt aber auf dem SUB
2. Die Bibel - nicht alles, aber einen Teil (das zählt :P)
2. Die Bibel - nicht alles, aber einen Teil (das zählt :P)
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
4. Das Parfum, Patrick Süskind
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry - liegt auf dem SUB
6. Buddenbrooks, Thomas Mann - auch auf dem SUB
4. Das Parfum, Patrick Süskind
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry - liegt auf dem SUB
6. Buddenbrooks, Thomas Mann - auch auf dem SUB
7. Der Medicus, Noah Gordon - ebenfalls auf dem SUB
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross - auf dem SUB
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross - auf dem SUB
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón - auf dem SUB
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
40. Die Wand, Marlen Haushofer - auf dem SUB
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
40. Die Wand, Marlen Haushofer - auf dem SUB
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing - auf dem SUB
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks - auf dem SUB
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
57. Sakrileg, Dan Brown
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing - auf dem SUB
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks - auf dem SUB
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
57. Sakrileg, Dan Brown
58. Krabat, Otfried Preußler - auf dem SUB
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
60. Wüstenblume, Waris Diris
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank
71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult
72. Jauche und Levkojen, Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank
71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult
72. Jauche und Levkojen, Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë - auf dem SUB
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë - auf dem SUB
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara
Puuuh, wie schlecht, gerade mal 11 von 100 hab ich gelesen, da hab ich ja noch einiges vor mir ;) Weiter 11 Stück liegen auf meinen SUB, dann wärens immerhin 22...
Das Stöckchen kann sich jeder mitnehmen, der Lust dazu hat :)
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara
Puuuh, wie schlecht, gerade mal 11 von 100 hab ich gelesen, da hab ich ja noch einiges vor mir ;) Weiter 11 Stück liegen auf meinen SUB, dann wärens immerhin 22...
Das Stöckchen kann sich jeder mitnehmen, der Lust dazu hat :)
Mittwoch, 4. Mai 2011
Rezension "Jägerin des Mondlichts"
Titel: Jägerin des Mondlichts
Autor: Christine Johnson
Verlag: Ullstein
Seitenzahl: 316
ISBN: 978-3548283173
Einbindungsart: Taschenbuch
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 8,99 €
Ein Mädchen, das einfach nur Teenager sein will, eine uralte Werwolfdynastie und jemand, der ein falsches Spiel treibt.
Zum Inhalt:
In "Jägerin des Mondlichts" geht es um eine uralte Werwolfdynastie und um Claire, die erfährt, dass sie eben genau dieser Werwolfdynastie angehört.
Eigentlich möchte Claire nur ein ganz normaler Teenager sein, sie hat endlich einen Jungen gefunden, der sie mag und fühlt sich wohl. Doch dann erfährt sie von ihrer Mutter, dass sie eine Werwölfin ist. Geschockt will sie das natürlich erstmal nicht glauben, doch nach und nach mehren sich die Anzeichen, dass es wohl stimmt, was ihre Mutter ihr gesagt hat. Claire beginnt sich damit abzufinden und versucht so gut es geht zu lernen, wie man so als Werwolf lebt. Doch nicht nur das bereitet ihr Schwierigkeiten, sondern vorallem auch die Tatsache, dass sie niemandem davon erzählen darf, vorallem nicht ihrer besten Freundin und ihrem Freund. Immer wieder muss sie sich neue Lügen überlegen und gerät dadurch natürlich ins Stolpern. Zu allem Überfluss werden immer wieder Menschen von einem Werwolf getötet und Matthew, Claire's Freund ist der Sohn des berühmtesten Werwolfjägers der Stadt...
Meine Meinung:
Das Äußere:
Voll das schöne Cover. Hat mich auf Anhieb angesprochen. Ich wollte das Buch sofort lesen, selbst ohne den Klappentext zu kennen. Die schönen Blumen und natürlich der Vollmond, der für die Werwolfnächte steht, gefallen mir ausgesprochen gut.
Das Innere:
Mich hat die Geschichte um Claire und ihre Werwolfgefährtinnen absolut fasziniert. Ich habe noch nie eine Geschichte über Werwölfe gelesen, in der den Menschen bekannt war, dass es Werwölfe gibt und in der es sogar eine eigenen Behöre zu deren Bekämpfung gibt. Das war bei "Jägerin des Mondlichts" ein völlig neuer Aspekt für mich, der mir wirklich super gefallen hat.
Christine Johnson hat auch noch den ein oder anderen, zumindest für mich, neuen Aspekt in die Geschichte einfließen lassen, den ich hier jetzt nicht näher verraten möchte. Trotzdem hebt sich die Geschichte genau deswegen von anderen Werwolfgeschichten ab.
Die Charaktere sind schön und detailiert beschrieben. Ich hab mit ihnen mitgefühlt und konnte ihre Entscheidungen nachvollziehen. Zudem hatte jede Person ihre Eigenheit, sodass man eigentlich alle gut unterscheiden konnte. Auch die Anzahl der handelnden Personen war nicht zu viel, sodass ich nicht dauernd zurückblättern musste, um zu schauen, wer jetzt gleich nochmal wer war (gibt nämlich Bücher da ist das leider zumindest am Anfang so).
Das Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Zum Einen, weil die Autorin eine Schreibweise hat, die sich sehr gut lesen lässt und mich total in ihren Bann gezogen hat. Zum Anderen aber, weil die Geschichte einfach wahnsinnig spannend war. Da gibt es diesen Werwolf, der Menschen ermordert und man weiß eigentlich ganz genau, dass es sich dabei um jemanden aus Claires Rudel handeln muss. Doch ich kam die ganze Zeit nicht drauf wer es ist. Von Anfang an hatte ich eine Person (die Falsche ;)) in Verdacht und selbst am Ende, als dann klar war, wer der Schuldige ist, muss ich sagen, dass ich da nicht draufgekommen wäre.
Die zarte Liebesgeschichte hat mir auch sehr gut gefallen. Ich hab ja glaube ich schon mal erwähnt, dass ich so romantische, zarte Liebesgeschichten, die ganz leise und fein beginnen einfach sehr gerne mag. Claire und Matthew müssen zwar mit einigen Schwierigkeiten kämpfen, doch die Art wie sie damit umgehen ist toll :)
Das Ende fand ich auch klasse, auch hier würde mir eine Fortsetzung wirklich gut gefallen. Hat Claire am Ende des Buches doch gerade mal ihre Verwandlung zur Werwölfin komplett abgeschlossen....Da könnte noch so viel passieren! Eine Fortsetzung würde ich mir auf jeden Fall kaufen.
Fazit:
Ein wunderschön gelungener Fantasy-Jugendroman, den ich in einem Rutsch gelesen und sehr genossen habe.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei Vorablesen & Ullstein für dieses Leseexemplar.
Dienstag, 3. Mai 2011
Rezension "Totenmädchen"
Titel: Totenmädchen
Autor: Mary Hooper
Verlag: cbj
Seitenzahl: 317
ISBN: 978-3-570-40072-2
Einbindungsart: Taschenbuch
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 7,99 €
hier geht's zu cbjEine leichtgläubige Magd, ein unrechtes Todesurteil und eine "Auferstehung".
Zum Inhalt:
"Totenmädchen" erzählt die Geschichte der 16-jährigen Anne Green. Diese ist als Magd in einem herrschaftlichen Haus tätig. Eines Tages nähert sich ihr der Erbe dieses Hauses ungebührlich und einige Zeit später stellt Anne Green fest, dass sie schwanger ist. Als ihr Baby tot geboren wird, wird Anne Green der Kindstötung für schuldig befunden und zum Tode am Strang verurteilt. Nachdem sie gehenkt worden ist, bekommen Studenten und Ärzte ihren Körper um diesen zu sezieren. Kurz bevor sie anfangen, stellt ein Student fest, dass ihre Augen flattern. Die Mediziner rätseln ob es sich dabei nur um ein letztes Zucken des Körpers handelt, oder ob Anne Green, die bis zu ihrem Ende beteuert hat, nicht der Kindstötung schuldig zu sein, den Strang überlebt hat...
Meine Meinung:
Das ist mittlerweile mein drittes Buch von Mary Hooper und langsam fange ich wirklich an Gefallen an dem Schreibstil der Autorin zu finden. "Totenmädchen" ist allerdings das Buch, welches mir bisher am Besten gefallen hat.
Die Geschichte war spannend zu lesen und hat mich voll in ihren Bann gezogen. Ich habe mit Anne Green gelitten und gezittert und gehofft, dass ihr am Ende Gerechtigkeit widerfährt.
Anne's Geschichte wird aus zwei Sichten geschildert. Zum Einen aus der Sicht von Anne selbst, die in Gedanken ihre Vergangenheit durchgeht, während sie sich in einem komaähnlichen Zustand befindet, und so erzählt, was sie an den Strang gebracht hat. Zum Anderen wird die Geschichte aus Roberts Sicht erzählt. Robert ist ein Medizinstudent und soll eigentlich der Sezierung von Anne beiwohnen. Er ist es, der das erste Zucken ihrer Augen bemerkt. Gerade dieses Erzählweise macht die Geschichte so spannend. Man lernt wirklich alle Seiten des Geschehens kennen und kann sich gut vorstellen, was Anne durchgemacht hat. Nachdem Anne aus ihrer vorrübergehenden Bewusstlosigkeit erwacht, wird nur noch das aktuelle Geschehen und die Situation nach Anne's "Auferstehung" erzählt.
Die Emotionen in der Geschichte werden sehr gut rübergebracht. Gerade als Anne zum Schafott geführt wird, hat es mir teilweise die Kehle zugeschnürt, so eindringlich wird das Geschehen beschrieben. Auch die Protagonisten sind glaubwürdig und sehr authentisch, beide sind mit Fehlern behaftet. So lässt sich Anne dummerweise auf den Neffen ihres Dienstherrn ein, obwohl sie es eigentlich besser wissen müsste und verschmäht so den Jungen - John Taylor - , der sie wirklich gerne hat. Robert hingegen stottert und hat es als Medizinstudent nicht leicht, da er immer wieder ausgelacht wird.
Die Geschichte lies sich super in einem Rutsch durchlesen und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.
Die Begebenheiten die früher herrschten, lassen mich immer wieder den Kopf schütteln. Da werden Frauen, nur weil sie eine Totgeburt haben, der Kindstötung für schuldig befunden, Menschen an den Strang gebracht, die überhaupt nichts verbrochen haben und und und. Mary Hooper schafft es wirklich gut, dem Leser diese doch für uns fremde Welt nahe zu bringen.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen, da es mich einfach gefreut hat, wie die Geschichte ausgegangen ist. Besonders der letzte Satz von John Taylor hat es mir echt angetan *schmacht*
Sehr schön fand ich aus das Nachwort, in dem erklärt wird, dass die Geschichte von Anne Green auf einer wahren Begebenheit beruht und wie das Alles damals in echt wohl abgelaufen ist.
Fazit:
Ein gelungener historischer Jugendroman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite mit Anne Green hat mitfiebern lassen.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei cbj für die Bereitstellung des Leseexemplars!
Sonntag, 1. Mai 2011
Sonntags-Lesemarathon Ticker & Fazit
So, mit ein bisschen Verspätung (jaja der liebe Schlaf :P) starte ich jetzt auch in den Sonntags-Lesemarathon. Regelmäßig werde ich hier meine Fortschritte bloggen & auch die anderen Teilnehmer besuchen.
Updates:
10:00: "Aufgewacht", Augen kaum aufbekommen, deswegen noch kurz liegen geblieben.
10:15: Aufgestanden, muss noch kurz was frühstücken und werde dann mit meinem akutellen Buch "Totenmädchen" auf Seite 110 weitermachen...
10:55: Start auf Seite 110 von "Totenmädchen"
11:58: 40 Seiten von "Totenmädchen" gelesen, ist ziemlich spannend :)
12:56: "nur" 26 Seiten von Totenmädchen gelesen, da ich mir zwischenzeitlich eine Pizza gemacht habe
14:03: 44 Seiten gelesen, die Geschichte neigt sich langsam dem Ende entgegen
15:58: 96 Seiten gelesen, fertig mit "Totenmädchen" Rezension folgt, mal sehen was ich als nächstes lese
17:07: 40 Seiten von "Jägerin des Mondlichts" gelesen
19:19: auf Seite 146 angelangt bei "Jägerin des Mondlichts". Das Buch gefällt mir wirklich gut!
20:00: So Abendessen ist vorbei, jetzt gehts weiter...
21:00: Weitere 46 Seiten von "Jägerin des Mondlichts" gelesen, werde auf jeden Fall noch weiterlesen heute aber zumindest die offizielle Zeit ist jetzt vorbei.
Gelesene Seiten: 389 Seiten
Gelesene Zeit(reine Lesezeit): 8 Stunde 25 Minuten
Gelesene Bücher:
- Mary Hooper, Totenmädchen
Fazit:
Der Sonntags-Lesemarathon hat meinem SUB auf jeden Fall gut getan, immerhin ein einhalb Bücher habe ich geschafft und das eine lese ich heute vielleicht noch fertig. Interessant finde ich wieviel Zeit damit draufgeht, auf den anderen Blogs vorbeizuschauen, kurze Pausen zu machen usw... Hat echt Spaß gemacht & das nächste mal bin ich auf jeden Fall wieder dabei, wenn ich Zeit habe!!
Updates:
10:00: "Aufgewacht", Augen kaum aufbekommen, deswegen noch kurz liegen geblieben.
10:15: Aufgestanden, muss noch kurz was frühstücken und werde dann mit meinem akutellen Buch "Totenmädchen" auf Seite 110 weitermachen...
10:55: Start auf Seite 110 von "Totenmädchen"
11:58: 40 Seiten von "Totenmädchen" gelesen, ist ziemlich spannend :)
12:56: "nur" 26 Seiten von Totenmädchen gelesen, da ich mir zwischenzeitlich eine Pizza gemacht habe
14:03: 44 Seiten gelesen, die Geschichte neigt sich langsam dem Ende entgegen
15:58: 96 Seiten gelesen, fertig mit "Totenmädchen" Rezension folgt, mal sehen was ich als nächstes lese
17:07: 40 Seiten von "Jägerin des Mondlichts" gelesen
19:19: auf Seite 146 angelangt bei "Jägerin des Mondlichts". Das Buch gefällt mir wirklich gut!
20:00: So Abendessen ist vorbei, jetzt gehts weiter...
21:00: Weitere 46 Seiten von "Jägerin des Mondlichts" gelesen, werde auf jeden Fall noch weiterlesen heute aber zumindest die offizielle Zeit ist jetzt vorbei.
Gelesene Seiten: 389 Seiten
Gelesene Zeit(reine Lesezeit): 8 Stunde 25 Minuten
Gelesene Bücher:
- Mary Hooper, Totenmädchen
Fazit:
Der Sonntags-Lesemarathon hat meinem SUB auf jeden Fall gut getan, immerhin ein einhalb Bücher habe ich geschafft und das eine lese ich heute vielleicht noch fertig. Interessant finde ich wieviel Zeit damit draufgeht, auf den anderen Blogs vorbeizuschauen, kurze Pausen zu machen usw... Hat echt Spaß gemacht & das nächste mal bin ich auf jeden Fall wieder dabei, wenn ich Zeit habe!!
Samstag, 30. April 2011
Mein Bücherregal Teil 3
Hier kommt mein drittes Regal aus dem Wohnzimmer, in dem sich meine Romane befinden.
Hier die einzelnen Regalfächer:
Hier die einzelnen Regalfächer:
Meine ganzen Jodi Picoult Bücher, die von Khaled Hosseini, die von Tommy Jaud, die von Nick Hornby, die von A.L.Kennedy und von Alan Bennett.
Hier sind alles Einzeltitel, einfach anschauen :)
Ebenfalls Einzeltitel!
Auch Einzeltitel!
Und das unterste Regalbrett.
Donnerstag, 28. April 2011
Sonntags-Lesemarathon, ich bin dabei
Da ich bisher bei keinem Lovelybools-Readathon mitgemacht habe *seufz* werde ich mich mal an dem Sonntags-Lesemarathon versuchen. Is nämlich nicht ganz so lange (von 9-21 Uhr) und damit vielleicht sogar ganz gut zu bewältigen. Natürlich werde ich nicht die ganze Zeit lesen, sondern auch eine Blogtour machen, was essen, was trinken, naja was man eben so muss ;) Hmm ja, und was ich lesen will, da gibt es einiges.
2) Dann würde ich gerne von Christine Johnson, Jägerin des Mondlichts für vorablesen lesen.
3) wartet noch von Elke Pistor, Das Portal auf mich
4) könnte ich für meine Leserunde von Janet Clark, Ich sehe dich lesen
Falls ich auf irgendwas davon doch keine Lust haben sollte, stehen noch bereit:
- Cast, Ausersehen
- Hammer, Dorfbeben
- Glaesener, Die Vergolderin
- Winter, Der König und die Gärtnerin
- u.v.m
So, wie ich mich kenne, werde ich eh alles über den Haufen schmeißen, aber so eine Vorauswahl ist vielleicht gar nicht schlecht ;) Bin schon sehr gespannt, was ich schaffe. Wer auch noch mitmachen möchte muss sich einfach kurz hier melden.
Rezension "Sklavenkind"
Titel: Sklavenkind
Autor: Urmila Chaudhary mit Nathalie Schwaiger
Verlag: Knaur HC
Seitenzahl: 316
ISBN: 978-3426654972
Einbindungsart: Gebunden
Preis: 16,99 €Ein verkauftes Kind, Ausbeutung, Hoffnung auf ein gutes Ende und eine alles entscheidende Wendung.
Zum Inhalt:
"Sklavenkind" erzählt die tragische Lebensgeschichte von Urmila. Urmila wird, als sie sechs!!! Jahre alt ist, von ihrem Bruder an eine reiche Familie verkauft. Dort muss sie hart schuften, hat kaum Freizeit und vorallem keine Rechte. Weder kann sie zur Schule gehen, noch hat sie Freundinnnen oder kann in irgendeiner Art selbst über ihr Leben bestimmen. Alles hat nach den Wünschen ihrer Maharani - Herrin - zu laufen. Zwar hat Urmila zunächst "Glück"- falls man in so einer Situation von Glück sprechen kann - sie ist nämlich bei einer Familie, die sie relativ nett behandelt. Sie muss zwar trotzdem hart arbeiten und sich um die Kinder und den Haushalt kümmern, doch behandelt ihre Mahrani, Sita, sie immer mehr wie ein eigenes Kind. Als Urmila dann ihre Arbeitsstelle wechselt und anfängt bei der Tante von Sita zu arbeiten, wird alles schlimmer. Dort wird sie wie der letzte Dreck behandelt, sie muss auf dem Boden essen, hat nicht zu widersprechen und ihrer Maharani bedingungslos zu gehorchen. Auch hier wird sie weder bezahlt, noch darf sie zur Schule gehen. Als eines Tages jedoch ihr Bruder am Telefon ist, ändert sich ihr Leben schlagartig, ihre Kamalrizeit endet und Urmila setzt sich ohne wenn und aber für die Rechte der Mädchen ein.
Meine Meinung:
Das Äußere:
Mich hat vorallem zunächst einmal der Untertitel sehr nachdenklich gestimmt. "Verkauft, verschleppt, vergessen - Mein Kampf für Nepals Töchter". Es ist doch wirklich leider so, dass wir hier in Deutschland kaum etwas aus Nepal mitbekommen und vorallem auch vergessen, wie schlecht es manchen Ländern und wie gut es uns geht. Ich wusste bis dato nicht einmal von der Tradition der Kamalari, der Sklavenmädchen. Natürlich war mir klar, dass dort nicht alles westlich abläuft und es sicher dort schwieriger ist, als Frau zu leben, aber dass es so schwierig ist war mir nicht bewusst. Dazu aber später mehr.
Dass Urmila vorne auf dem Cover ist, finde ich gut. Sie sieht nachdenklich aus und man merkt ihr an, dass diese 11 Jahre nicht spurlos an ihr vorübergezogen sind. Das Cover drückt genau das aus, was das Buch ist und wahrscheinlich auch sein will.
Das Innere:
Ich ziehe meinen Hut vor Nathalie Schwaiger und Urmila Chaudhary. Diese Geschichte war es auf jeden Fall wert aufgeschrieben zu werden, sie MUSSTE aufgeschrieben werden. Wie oben schon erwähnt, waren mir die Zustände in Nepal überhaupt nicht bewusst. Diese jetzt von einer Augenzeugin, ja einem Mädchen, dass schlimme Zeiten durchleben musste, erzählt zu bekommen ist wirklich sehr gut und auch sehr wichtig! Die Geschichte wirkt sehr authentisch, gerade weil Urmila, das alles erlebt hat.
Die Geschichte hat mich zutiefst erschüttert und nachdenklich gemacht. Dass es heutzutage noch Menschen gibt, die so denken, wie manche in Nepal finde ich einfach unglaublich. Ich hoffe dieses Buch trägt dazu bei, dass immer mehr Menschen die Augen geöffnet werden, denn Nepal braucht Hilfe. Die Kamlari brauchen Hilfe.
Ich bin immer noch ganz bewegt von der Geschichte und ich denke auch, dass diese mich so schnell nicht wieder loslassen wird. Stellenweise bin ich an dem Text geklebt und habe meinen Mund kaum noch zu bekommen vor Entsetzen, wie so mit Menschen umgegangen werden kann. Wenn man sich mal vorstellt, dass Urmila 6!!! Jahre alt war, als sie verkauft wurde, puhh das treibt einem schon fast die Tränen in die Augen.
Die Geschichte ist in einem Stil geschrieben, der mir persönlich sehr gut gefallen hat. Man hat das Gefühl, man liest in Urmilas Tagebuch. Man versteht ihre Gefühle und Schmerzen, man kann sie nachvollziehen.
Der Bildteil in der Mitte hat mir ebenfalls gut gefallen. So kann man sich wenigstens ein bisschen vorstellen, wie Urmila lebt und wie es dort aussieht. Natürlich konnte ich mir durch die Geschichte schon einiges vorstellen, aber Bilder zu sehen ist immernoch etwas Anderes.
Ebenfalls sehr schön beschrieben, werden sie Sitten und Bräuche in Nepal und vorallem die der Tharu, der Volksgruppe, der Urmila angehört. Man kann ein wenig eintauchen in die Welt dort und beginnt zu verstehen, dass dort z.B. die Unterschiede zwischen arm und reich noch viel gravierender sind wie bei uns. Auch die Begrüßungsrituale, einige Feiertage und Götter lernt man näher kennen.
Ich sehe dieses Buch auch ein stückweit als Plädoyer an. Es will aufrütteln und auf die schlimmen Zustände in Nepal hinweisen. Wir sollten wirklich nicht immer unsere Augen verschließen, sondern auch mal hinschauen und versuchen so gut es geht zu helfen das Leid zu mindern.
Wenn man das Buch nicht gelesen hat, kann man sich glaube ich gar nicht vorstellen, wie nahe einem so eine Geschichte gehen kann. Man muss es einfach selbst lesen, um zu merken, dass die Geschichte einen gar nicht kalt lassen kann.
Die Aufteilung des Buches finde ich super. Gut ein Drittel beschäftigt sich nämlich mit der Zeit, danach, als Urmila keine Kamalri mehr ist, sondern für die Rechte der Mädchen und gegen die Kamalaritradition kämpft. Es wäre schade gewesen, wenn das Buch nach der Kamalarizeit aufgehört hätte, das hätte mich glaube ich hoffnungslos zurückgelassen. So aber konnte ich lesen, dass auch Nepal langsam zu begreifen beginnt, dass man nicht alles mit den Menschen machen kann und auch die Mädchen respektieren muss, denn "Girls need education noch slavery"!!!
Gegen Ende, war der Text etwas verwirrend, da ich manche Stellen zeitlich schwer einordnen konnte und immer wieder zurückblättern musste, bis ich ein Datum hatte. Aber das war vielleicht auch nur mein persönliches Problem, vorallem wenn meine Konzentration nachgelassen hat.
Fazit:
Ein Buch, das gelesen werden sollte, gelesen werden muss, eine wahnsinnig authentische Geschichte auf die aufmerksam gemacht werden muss. Ein Buch, das wichtig ist!
Ich bedanke mich herzlich bei Lovelybooks & dem Knaur-Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.
Montag, 25. April 2011
Rezension "Das silberne Zeichen"
Titel: Das silberne Zeichen
Autor: Petra Schier
Verlag: Rowohlt
Seitenzahl:336
ISBN: 978-3499254864
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 8,99 €Eine Reliquienhändlerin, die verzweifelt auf ihren Verlobten wartet, eine Schwangerschaft, die nicht bekannt werden darf und eine Verschwörung, die am Ende das Leben kosten kann.
Zum Inhalt:
"Das silberne Zeichen" erzählt den dritten Teil der Geschichte um die Reliquienhändlerin Marysa. Zu Anfang wartet sie auf ihren Verlobten, der eigentlich schon längst von einer Reise hätte zurückkommen sollen. Zu allem Überfluss ist sie auch noch schwanger, und das obwohl die Beiden nicht verheiratet sind. Als Marysa einen lukrativen Auftrag des Marienstifts erhält, freut sie sich natürlich sehr darüber. Doch diese Freude währt nicht lange. Denn die silbernen Pilgerabzeichen, die Teil dieses Auftrags sind, werden heimlich in Fälschungen vertauscht. Der Verdacht fällt auf Marysa und ihre Werkstatt. Doch es soll noch schlimmer kommen. Es geschehen Morde, eine Werkstatt brennt ab und Marysa wird der Beihilfe zum Betrug bezichtigt. Alles scheint sich gegen sie verschworen zu haben, doch als sie dann endlich herausfindet, wer hinter all diesen schrecklichen Vorkommnissen steckt, ist es fast schon zu spät, nur ein Wunder kann sie jetzt noch retten.
Meine Meinung:
Das Äußere:
Sehr schönes Cover, sehr passend, sehr schlicht. Man sieht auf den ersten Blick, dass man es bei der Protagonistin mit einer intelligenten Frau zutun hat, da diese ein Buch in der Hand hält und lesen ja vorallem früher sehr für Bildung sprach.
Das Innere:
Vorneweg muss ich sagen, dass ich die ersten beiden Teile der Trilogie leider bisher noch nicht gelesen habe. Hat aber gar nichts ausgemacht. Petra Schier arbeitet immer wieder tolle Rückblenen in ihre Geschichte ein, sodass der Leser, der die vorrigen Bände nicht gelesen hat oder bei dem es schon länger her ist, trotzdem alle Zusammenhänge versteht. Das ist wirklich sehr gut gelungen, vorallem, weil die Rückblenen auch nicht so oft vorkommen, als dass sie einen Leser, der die Vorgeschichten kennt stören würden.
Als nächstes sehr postitiv aufgefallen ist mir die Tatsache, dass es sehr wenige gewaltätige Szenen in "Das silberne Zeichen" gibt. Es werden zwar Personen ermordet, aber das wird nie sooo detailiert beschrieben. Auch kommt keine einzige Vergewaltigung vor und die intime Szene die es gibt, wird genau an der richtigen Stelle weggeblendet, sodass der Leser sich in seiner Fantasie ausmalen kann, wie es weitergeht. Natürlich habe ich auch schon andere historische Romane, wie "Die Säulen der Erde" oder "Die Wanderhure" oder Die Hebammen-Trilogie gelesen, in denen es da deutlich mehr zur Sache ging. Die Bücher haben mir auch alle ziemlich gut gefallen, aber ich habe einfach gemerkt, dass ich es wahnsinnig angenehm fand, mal einen historischen Roman zu lesen, der eben nicht so blutig ist und es schafft an den richtigen Stellen einfach "wegzublenden".
Ich habe von Anfang an ziemlich gut in die Geschichte reingefunden, die Protagonisten waren mir auch sehr schnell vertraut. Es waren zwar ziemlich viele Namen auf einmal (was ja nicht so wäre, hätte ich die Vorgänger gelesen), trotzdem habe ich mich relativ schnell in die Protagonisten reinversetzen können. Marysa finde ich eine sehr sympathische Heldin, die als intelligente Frau zeigt, dass sicherlich nicht alle Frauen früher dumm waren, wie es die Männer gerne gehabt hätten, sondern es auch damals schon so etwas wie Emanzipation gab. Die Figuren haben alle ihren eigenen Charakter, keine bleibt blass, von jeder erfährt man genug, um sie sich vorstellen zu können.
Den Schreibstil der Autorin, empfand ich als sehr angenehm und super zu lesen. Gerade richtig für einen schönen warmen Frühlingstag, an dem man den Kopf nicht allzu arg anstrengen möchte! Das Thema des Reliquienhandels war für mich auch etwas völlig Neues und deswegen umso spannender.
Die Geschichte selbst ist ziemlich spannend. Petra Schier schafft es, den Verdacht immer wieder in verschiedene Richtungen zu lenken, immer wieder neue Verdächtige zu präsentieren. Und als ich mir fast sicher war, wer es war, kam wieder jemand Neues, der es genauso gut hätte sein können. Gegen Ende wird auch immer wieder über den Täter gesprochen, vorallem als Marysa ihn erkennt, trotzdem bleibt auch hier für den Leser weiterhin unklar, um wen es sich handelt, da kein Name ausgesprochen wird. Das fand ich ziemlich gut, hat mich aber auch ziemlich hibbelig gemacht. Meine Augen sind nur so über die Seiten geflogen, ich wollte soooo gerne wissen, wer von meinen Verdächtigen es denn jetzt war. Am Ende hatte ich diesen Täter kaum auf der Rechnung ;)
Auch die Abschnitte, die aus Sicht des Täters geschrieben sind fand ich klasse. Schon da erkennt man, dass der Täter nicht ganz richtig im Kopf ist und einen ziemlich Hass in sich trägt.
Achtung Spoiler:
Der eine Teil des Endes, nämlich Marysas Hochzeit, war zwar etwas vorhersehbar, musste aber auch so sein, finde ich. Jedes andere Ende wäre traurig gewesen und hätte nicht zu der Geschichte gepasst. Abgesehen davon, wird die Hochzeit ziemlich schnell abgehandelt - was mich nicht gestört hat, da das Wichtigste der Geschichte meiner Meinung nach der Kriminalfall war.
Spoiler Ende
Sonst aber war das Ende in keinem Fall vorhersehbar. Sehr interessant, welche Personen, wie ihre Finger in der Geschichte drin hatten und vorallem warum. Super spannend auch, wer sich als Täter herausstellt, damit hätte ich wirklich nie gerechnet!
Fazit:
Ein super spannender, lesenswerter historischer Roman, der zwar mit blutigen Details sparsam umgeht, deswegen aber nicht minder spannend ist!
Mein herzlicher Dank, geht an die Autorin Petra Schier, für die Leserunde in ihrem Forum, für die ich auch dieses Exemplar gewonnen habe!
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