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Samstag, 22. Dezember 2018

Rezension "Freundinnen für alle Felle - Das tapferste Kätzchen der Welt"

Titel: Freundinnen für alle Felle - Das tapferste Kätzchen der Welt
Autor: Monika Wittmann
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 96
ISBN: 978-3551651242
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 8,95 €
Alter: ab 7

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Luisa und Julia sind Freundinnen, sogar beste Freundinnen. Julia ist Tierärztin und Luisa ist nach der Schule ihre Assistentin. Doch manchmal weiß auch Julia keinen Rat und zwar wie in diesem Fall. Eine Katze aus Luisas Nachbarschaft verschwindet und alle sind in heller Aufregung. Luisa sucht überall und wird immer panischer, je mehr Zeit vergeht. Irgendwann ist sie sich fast sicher, dass Schneewittchen etwas zugestoßen ist. Doch manchmal kommt es ganz anders als man denkt und manchmal wird auch einfach alles gut.

Meine Meinung:
Dies ist bereits der zweite Band aus der Reihe „Freundinnen für alle Felle“, den ich gelesen habe. In der Reihe ist es der vierte Band, allerdings habe ich gemerkt, dass man die Bücher problemlos durcheinander und ohne Kenntnis der Vorgänger lesen kann, denn in jedem Band gibt es ausreichende Informationen, die die Personen vorstellen und erklären, in welchen Konstellationen sie zueinander stehen.

Den ersten Band hatte ich damals als ebook gelesen, diesen Band habe ich nun als gedrucktes Buch gelesen. Und ich muss sagen, dass die Bücher wirklich toll aufgemacht sind. Dieser vierte Band hat ein Lesebändchen, an dem ein kleiner kuscheliger Ball hängt, passend zum Thema Tiere. So haben die Kinder gleich etwas haptisches, nach dem sie greifen können.

Die Schrift ist sehr groß, das Buch selbst recht dünn und damit bestens für Leseanfänger geeignet. Zudem ist die Geschichte wirklich harmlos und außer der Aufregung um das verschwundene Kätzchen passiert nicht wirklich viel. Zudem kehrt diese völlig wohlbehalten und um ein Abenteuer reicher wieder zurück. Für die angegebene Zielgruppe ist die Geschichte wirklich perfekt, ich selbst war jetzt nicht wahnsinnig gefesselt oder konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Für Erwachsene ist diese Geschichte wirklich etwas langweilig, doch habe ich sie trotzdem gerne gelesen, da ich oft Kinderbücher lese, unter der Voraussetzung, dass sie vielleicht auch mal etwas für meine Töchter sein könnten, oder aber ich einfach die verschiedensten Kinderbuchreihen kennenlernen möchte.

Neben dem großen Text gibt es auch immer wieder kleine Zeichnungen, sodass die Kinder etwas zu gucken haben und sich genau vorstellen können, wie Luisa, Julia und all die Tiere, die in dem Buch vorkommen aussehen. Gerade bei Kinderbüchern für Leseanfänger finde ich Bilder zwischendurch immer gut, erleichtern sie doch den Lesefluss und machen es den Kindern einfacher an der Geschichte dran zu bleiben.

Fazit:
Ein schönes Kinderbuch, das toll geschrieben ist, schöne Bilder hat und wirklich sehr harmlos ist. Für die angegebene Zielgruppe bestens geeignet.

Sonntag, 11. November 2018

Rezension "Pippa Pepperkorn rettet den Winter"

Titel: Pippa Pepperkorn rettet den Winter
Autor: Charlotte Habersack / Melanie Garanin
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 144
ISBN: 978-3-551-31681-3
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 3,99 €
Alter: ab 7

(c) Carlsen
Meine Meinung:
Heute habe ich ein Winter - bzw. Weihnachtsbuch von Charlotte Habersack für euch. Einige von euch, so auch ich kennen die Autorin vielleicht von der "Nicht öffnen" - Reihe.

Da mir diese Reihe ganz gut gefällt und ich sie recht amüsant finde, war ich ganz gespannt, was mich bei Pippa Pepperkorn erwarten würde.

Von der Autorin war ich bisher einen recht lockeren und amüsant zu lesenden Schreibstil gewohnt und diesen bekam ich auch hier. Allerdings muss ich sagen, dass mir das Buch bei weitem nicht so gut gefallen hat wie die "Nicht öffnen"-Reihe.

Das Buch enthält sechs Wintergeschichten rund um Pippa Pepperkorn und ihre Freunde. Diese feiern einen Wintergeburtstag, Wichteln, bauen Schneefrauen und feiern Weihnachten. Allen voran immer Pippa mit ausgefallenen und scheinbar lustigen Ideen. Alelrdings muss ich sagen, dass ich die Ideen alles andere als lustig fand. Leider war mir Pippa mit ihren völlig übertriebenen Ideen total unsympathisch. Ich muss es jetzt mal recht deutlich sagen, aber ich hatte das Gefühl, dieses Mädchen hat nur Quatsch im Kopf und will bewusst überall anecken.

Ich kann mir gut vorstellen, dass 7-jährige das durchaus ganz witzig finden, ich aber fand es leider total nervig. Für mich geht Pippa als Protagonistin einfach gar nicht und wenn ich mir vorstelle eines meiner Kinder wäre mit ihr befreundet, würde ich sie wirklich nicht gerne bei uns Zuhause haben, weil ich immer Angst hätte, dass sie etwas zerstört. Ich bin mir im Klaren darüber, dass das eine sehr erwachsene Sicht auf die Dinge ist und Pippa mit ihrem Verhalten oft eigentlich nur gute Dinge bewirken will, aber oft geht es halt auch ziemlich in die Hose.

Die Idee von sechs Kurzgeschichten finde ich nett, da sie so kurzweiliges Vergnügen für das Lesealter von sieben bieten. Zudem sind die Geschichten immer wieder von witzigen Karikaturen unterbrochen, sodass die Kinder auch etwas zu gucken haben.

Richtige Weihnachts- und Winterstimmung kam bei mir beim Lesen nicht wirklich auf. Das kann aber auch am Wetter draußen liegen.

Fazit:
Ein nette Idee, allerdings mit einer Protagonistin, die nur Mist im Kopf hat und mir ziemlich auf die Nerven ging, sodass mich das Buch leider nicht besonders gut unterhalten, sondern eher angestrengt hat.

Montag, 21. Mai 2018

Rezension "Freundinnen für alle Felle - Der tollste Hund der Welt"

Titel: Freundinnen für alle Felle - Der tollste Hund der Welt
Autor: Monika Wittmann / Eleonore Gerhaher
Verlag: Carlsen
ISBN:  978-3-646-92440-4
Seitenzahl: 96
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 7

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Julia ist Tierärztin. Seit sie Sofies Babysitterin war, sind die beiden beste Freundinnen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sie Julia in ihrer Tierarztpraxis helfen darf und zudem selbst den Traum hat Tierärztin zu werden. Dadurch dass sie sich so häufig in der Praxis aufhält, vergisst sie jedoch ab und an ihre Hausaufgaben und so kommt es, dass sie einen Brief von ihrer Lehrerin bekommt. Sofie traut sich nicht diesen ihren Eltern zu zeigen und als wäre das nicht schlimm genug wird plötzlich der Hund ihres Freundes krank und auf einmal geht es um Leben und Tod.

Meine Meinung:
Dies ist der erste Band aus der Reihe "Freundinnen für alle Felle", den ich zufällig entdeckt habe. Da ich immer auf der Suche nach neuen Kinderbuchreihen bin, war ich gespannt was mich hier erwarten würde.

Grundsätzlich würde ich sagen, dass es eigentlich immer eine gute Idee ist eine Kinderbuchreihe auf dem Thema "Tiere" aufzubauen. Wie viele Kinder haben wohl den Wunsch Tierarzt zu werden oder ein Haustier zu haben? Und genau dieses Thema setzt die Autorin um.

Jedes Kapitel startet mit einem total niedlichen Bild und auch zwischendurch gibt es immer wieder wirklich zuckersüße Bilder, die mich emotional total erreicht haben und die das Buch zu einer absolut runden Geschichte machen.

Sofie, die Julia immer wieder in ihrer Tierarztpraxis helfen darf ist manchmal recht altklug und gibt mit ihrem Wissen über Tiere an, was ich etwas nervig fand. Auch bei ihrem Freund muss sie immer wieder raushängen, wie viel sie über Tiere weiß. Allerdings kommt ihm und seinem Hund das dann letztendlich auch zu Gute, da sie dem Tier so das Leben rettet.

Als es dem Hund so schlecht geht, wird die Geschichte plötzlich richtig dramatisch und ich fing sogar an mitzufiebern. Ich hoffte, dass der Hund nicht stirbt, denn auch wenn man Kinder nicht grundsätzlich von diesem traurigen Thema fernhalten kann, so müssen sie doch nicht in einer so harmlosen Tiergeschichte damit konfrontiert werden. Und zum Glück kann ich sagen, dass hier alles gut ausgeht.

Der Schreibstil der Autorin ist kindgerecht und locker leicht zu lesen. Ich denke Kinder der Zielgruppe werden sehr viel Spaß mit der Reihe haben. Auch ich habe das Buch gerne gelesen und bis auf Sofies altkluge Art, mochte ich es auch wirklich sehr gerne.

Schön fand ich es auch, dass Sofie über die Tiere ihre Hausaufgaben vergisst. Natürlich fand ich die Tatsache an sich nicht schön, jedoch fand ich es gut, dass das in diesem Buch thematisiert wird. Es ist einfach total realistisch, dass es für Kinder so oft so viele Dinge gibt, die viel wichtiger als Hausaufgaben sind. Und so denke ich, dass Kinder sich mit dieser Geschichte richtig gut identifizieren können.

Irgendwann werde ich sicherlich noch die weiteren Teile lesen und bin gespannt, welche Abenteuer Sofie und Julia noch erleben und was man alles ganz nebenbei über Tiere erfährt.

Fazit:
Ein schönes Kinderbuch, welches das Thema Tiere thematisiert und mir in seiner Einfachheit sehr gut gefallen hat. Lediglich die Protagonistin Sofie ging mir stellenweise etwas auf die Nerven, da sie ziemlich altklug ist. Ansonsten kann ich das Buch - vor allem für tierbegeisterte Kinder - uneingeschränkt empfehlen.

Mittwoch, 25. April 2018

Rezension "Laura und der neue Ballettlehrer"

Titel: Laura und der neue Ballettlehrer
Autor: Dagmar Hoßfeld
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-646-92332-2
Seitenzahl: 96
Einbindungsart: ebook
Preis: 5,99 €
Alter: ab 7
Band: 5

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Laura tanzt für ihr Leben gerne Ballett. Als ihre Ballettlehrerin sich verletzt und keinen Unterricht mehr geben kann, bricht erstmal eine Welt für sie zusammen. Doch dann erfährt sie, dass es einen Ersatz gibt. Die Freude währt nicht lange, handelt es sich beim dem Ersatz doch um einen männlichen Tanzlehrer. Das kann nicht gutgehen, denkt Laura. Doch weit gefehlt. Schon nach der ersten Stunde, ist ihr klar, dass ihr neuer Ballettlehrer mehr kann, als sie erwartet hätte und schon wollen Laura und ihre Freundinnen ihn gar nicht mehr ziehen lassen.

Meine Meinung:
"Laura ..." ist eine Ballettreihe für Kinder ab 7 Jahren. Bei diesem Buch handelt es sich um den fünften Band. Da ich die Vorgänger nicht gelesen habe, machte ich mir kurz Gedanken, ob das Probleme mit sich bringen könnte, doch das macht gar nichts aus. Man kann diese Geschichte auch problemlos ohne Kenntniss der Vorgänger lesen.

Für Ballett habe ich mich eigentlich nie interessiert, doch trotzdem wollte ich wissen, wie diese Kinderbuchreihe von der bekannten Autorin Dagmar Hoßfeld ist. Und ich muss sagen, dass mir das Buch gefallen hat. Jedoch sollten die Kinder, die es lesen schon ein bisschen an Ballett interessiert sein, weil das Buch sonst ziemlich langweilig werden könnte.

Die Geschichte ist harmlos, plätschert nur so dahin. Das aufregendste das passiert, ist die Verletztung der Tanzlehrerin. Doch dadurch ist das Buch genau richtig für die Zielgruppe. Ich finde es schön, dass es sich hierbei um eine Reihe handelt. Denn so kann man Laura von ihren Anfängen an begleiten, wenn man möchte. Die Kinder lernen Laura kennen und erfahren, wie sie zum Ballett kommt. Allerdings kann man auch wahllos einen Teil der Reihe lesen und kommt trotzdem mit. Auch das finde ich schön.

Der Schreibstil von Hoßfeld ist gewohnt einfach und gut zu lesen. Das Buch eignet sich sowohl zum Vorlesen, als auch zum ersten Selberlesen, für Kinder, die schon etwas lesen können. Ich bin gespannt, ob meine Tochter zu diesem Buch greifen wird, wenn sie in das Alter kommt.

Fazit:
Eine schöne Kindergeschichte für Ballettinteressierte, die ohne Kenntnisse der Vorgänger super gelesen werden kann.