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Montag, 6. Mai 2019

Rezension "So wie die Hoffnung lebt"

Titel: So wie die Hoffnung lebt
Autor: Susanna Ernst 
Verlag: Knaur 
Seitenzahl: 480
ISBN: 978-3-426-51905-9
Einbindungsart: Klappenbroschur
Preis: 9,99 €


(c) Knaur
Zum Inhalt:
Katie hat dass schlimmste erlebt, was einem Menschen passieren kann. Ihre komplette Familie wurde ausgelöscht. Das kleine Mädchen kommt schwer traumatisiert in ein Kinderheim, in dem sie wenige Jahre später Jonah begegnet. Durch den Schock zum Schweigen verdammt, taut sie in Jonahs Gegenwart immer mehr auf und fängt eines Tages sogar wieder zum Sprechen an. Doch gerade als sie das Gefühl hat, dass alles gut werden kann und sich zwischen Jonah und ihr erste romantische Gefühle entwickeln, passiert erneut etwas und die beiden werden auseinander gerissen.

Meine Meinung:
Dies war mein erstes Buch von Susanna Ernst. Seit ihrem Erstling begegnete mir ihr Name immer wieder, doch gelesen habe ich bisher keines ihrer Bücher. Ich bin so froh, dass ich endlich dazu kam eines ihrer Werke zu lesen, denn das Buch hat mich auf eine Reise mitgenommen, die ich so schnell nicht vergessen werde.

Mit Katie und Jonah hat Ernst zwei Protagonisten geschaffen, die unfassbar stark sind. Beide haben eine tragische Vergangenheit, die sie gemeinsam schaffen immer besser zu bewältigen. Ich fand es beeindruckend, welche Entwicklung die beiden im Verlauf der Geschichte nehmen. Was Ernst zudem geschafft hat, sind Protagonisten die von der ersten Seite an authentisch und glaubwürdig sind. Ich würde mich nicht wundern, wenn einer der beiden morgen vor meiner Tür stehen würde, so gut kann ich sie mir vorstellen. Auch eine Verfilmung fände ich im Übrigen richtig toll. Das Buch würde sich super dafür eignen. Als Nebencharakter gefällt mir Milow, der gemeinsame beste Freud der beiden, am besten. Er ist loyal, stark und unglaublich verlässlich. Auch diese Freundschaft beginnt im Kindesalter und hält auch an, als Jonah und er erwachsen sind.

Zu Beginn der Geschichte lernen wir Katie und Jonah als Kinder, kurz nach ihren schrecklichen Erlebnissen kennen. Ihre Freundschaft, zunächst ein zartes Pflänzchen, wird immer tiefer und fester und verwandelt sich nach und nach in zarte Liebe. Dann gibt es einen Zeitsprung und man begegnet Jonah als Erwachsenem. Katie gilt als verschollen, was geschah, weiß man zunächst nicht. Nach und nach rollt sich die Geschichte auf und wird somit auch von Seite zu Seite spannender. Niemals hätte ich erwartet, dass mich dieses Buch so extrem fesseln und so spannend sein würde.

Auch emotional hat mich dieses Buch auf eine Reise mitgenommen, die ich so schon lange nicht mehr erlebt habe. Ich litt mit Jonah und Katie. Lange suchte ich Protagonisten, die mein Herz so sehr berühren, wie die beiden es getan haben. Ihre Liebesgeschichte ist einfach nur richtig schön und wunderbar zu verfolgen, auch wenn sie viele tragische Höhepunkte hat. Das Schicksal spielt beiden immer wieder übel mit, doch trotzdem bleiben sie immer irgendwie miteinander verbunden.

Der Schreibstil von Susanna Ernst ist ebenfalls total klasse. Sie erschuf so wahnsinnig realistische Bilder in meinem Kopf. Zudem kann sie so toll schreiben, dass es stellenweise schon etwas poetisches hat. Auch die romantischen Szenen bringt sie mit genau der richtigen Portion Kitsch über die Bühne, sodass man hier definitiv sagen kann, dass sie ihr Handwerk versteht. 

Das Ende ist - ohne jetzt zu viel verraten zu wollen - bittersüß und passt somit perfekt zum Leben von Jonah und Katie. Es ist kein klassisches Happy End, denn obwohl sich vieles zum Guten wendet, so kommt auch das Ende nicht ohne Tragik aus. Dies machte mich auf der einen Seite sehr traurig, passt aber trotzdem gut zu der Geschichte.

Fazit:
Ein rundum gelungenes Buch, welches ich von der ersten bis zur letzten Seite geliebt habe. Ich konnte kaum mit lesen aufhören, denn ich wurde von der Spannung und den unfassbar tollen Protagonisten mehr als positiv überrascht. Deswegen ist dieses Buch dieses Jahr definitiv eines meiner Highlights.


Samstag, 5. Januar 2019

Rezension "Arche-Kinder-Literatur-Kalender"

Titel: Arche-Kinder-Literatur-Kalender
Autor: Diverse
Verlag: Arche
Seitenzahl: 60
ISBN: 978-3-7160-9401-3
Einbindungsart: Kalender - Spiralbindung
Preis: 20,00 €
Alter: ab 4

(c) Arche
Meine Meinung:
Lest ihr gerne vor? Fehlt euch noch ein schöner Kalender für eure Kinder für das noch so junge neue Jahr? Dann habe ich heute genau das Richtige für euch. Den Arche-Kinder-Literatur-Kalender. Bei diesem Kalender handelt es sich um einen Wochenkalender, sprich jede Woche darf man eine neue Seite aufschlagen. 

Jede Woche gibt es dann eine neue, bunt illustrierte Seite zu einem bestimmten Kinderbuch. Um welches es sich handelt sieht man immer oben rechts auf dem jeweiligen Kalenderblatt. Neben dem bunten Bild gibt es noch einen kleinen Textausschnitt aus der jeweiligen Geschichte zum Lesen.

Mir gefällt dieser Kalender richtig gut. Zum Einen hat man die Chance neue Bilderbücher kennenzulernen. Ich weiß jetzt schon, dass ich mir sicherlich einige zulegen werde, wenn mir das jeweilige Bild, oder der jeweilige Textabschnitt gut gefällt. So lernt man in einem Jahr 52 neue Kinderbücher kennen. Zum Anderen hat man jede Woche die Chance, gemeinsam mit den Kindern ein schönes Bild anzuschauen und etwas kurzes Vorzulesen. 

Natürlich habe ich mir den Kalender schon einmal komplett angeguckt und muss sagen, dass ich die Auswahl der jeweiligen Bücher richtig gut finde. Es ist eine tolle Mischung aus Klassikern, wie Räuber Hotzenplotz, Pippi Langstrumpf, Winnie Puh und Co. und auch modernen Büchern, wie Conni, Lars der kleine Eisbär, Rabe Socke oder Kasimir. Zudem passen die Geschichten zur jeweiligen Jahreszeit. In der Osterzeit gibt es Ostergeschichten, an Weihnachten und zum Jahreswechsel ebenfalls die passenden Geschichten. Und auch sonst sind die meisten Geschichten so ausgesucht, dass sie in den jeweiligen Monat passen. 

Die Illustrationen finde ich ebenfalls richtig schön und die kurzen Textabschnitte machen total viel Lust darauf die kompletten Bücher zu entdecken. Auch das Format des Kalenders, der recht groß, aber nicht zu groß ist, finde ich ziemlich gut. Denn auf einem kleineren Kalender würden die Bilder ziemlich untergehen. So sind sie fast größer, als in ihren eigentlichen Büchern, was ich ziemlich cool finde. Ich muss noch einen passenden Platz in den Kinderzimmern finden und dann freue ich mich schon darauf jede Woche eine Seite umzublättern. Und obwohl der Kalender erst ab 4 Jahren empfohlen wird, werde ich ihn sicher mit meiner dreijährigen Tochter regelmäßig anschauen.

Der kalendarische Teil selbst, nimmt relativ wenig Raum ein. Es gibt lediglich oben eine kleine Zeiel mit dem Datum und dem jeweiligen Tag dazu. Platz für Notizen gibt es keine, aber dafür ist der Kalender auch nicht gedacht. Viel mehr ist er dazu gedacht, gemeinsam mit seinen Kindern die Literatur zu entdecken. Alte Geschichten wieder zu erkennen, neue Geschichten kennen zu lernen.

Fazit:
Ein wunderbarer Literaturkalender für Groß und Klein. Eine tolle Mischung aus Klassikern und moderner Literatur, mit wunderbaren Bildern und einem tollen großen Format. Richtig schön und eine Augenweide für jedes Kinderzimmer. 

Montag, 31. Dezember 2018

Rezension "Bei Bobo zu Haus"

Titel: Bei Bobo zu Haus
Autor: Markus Osterwalder
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 24 
Einbindungsart: Pixi
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3


(c) Carlsen
Zum Inhalt und Meine Meinung:
Wer von euch kennt Bobo? Bobo gab es schon früher, als ich ein ganz kleines Kind war. Aus dieser Zeit besitze ich auch tatsächlich noch die Taschenbücher. Und was soll ich sagen? Meine Tochter liebt Bobo über alles. Bobo ist so ein bisschen wie Conni, nur vielleicht nicht ganz so schlau. Er macht nämlich auch alles, was kleine Kinder in dem Alter beschäftigt. Er geht in den Zoo, in den Kindergarten, einkaufen, feiert Geburtstag, bekommt ein Geschwisterchen oder tut sich weh.


In diesem Band ist Bobo aber einfach nur Zu Haus. Man lernt also seine Umgebung kennen und sieht wie Bobo wohnt und was er da jeden Tag mit Mama und Papa macht.


Was sehr typisch für die Bobobücher ist, ist der wenige Text. Jede Seite besteht eigentlich nur aus einer Zeile Text. Alles ist sehr minimalistisch und extrem einfach gehalten. Deswegen werden die Geschichten auch schon ab zwei Jahren empfohlen, was ich absolut unterschreiben kann.

Bobo gibt es inzwischen auch in einer Neuauflage und ich muss sagen, dass mir die neuen Bücher leider viel besser gefallen als die alten. Denn das was mich an den alten Büchern immer gestört hat seit ich kein Kind mehr bin und was auch die meisten Erwachsenen stört, sind die nicht besonders schönen Bilder, vor allem die Farbauswahl. Die neuen Bücher sind richtig schön bunt, die ganz alten nur orange und blau. Das Pixibuch ist zwar auch recht bunt, aber die Bilder sind trotzdem nicht so richtig schön gezeichnet. Das wurde bei den neuen Büchern viel besser gemacht.

Trotzdem gefällt auch meiner dreijährigen Tochter Bobo immer noch sehr gut. Sie kann sich glaube ich einfach ein stückweit mit ihm identifizieren und findet es gut, dass er so alltägliche Sachen macht, die sie eben auch kennt. Zum Vorlesen gibt es wie schon erwähnt, recht wenig Text, sodass die Bücher inzwischen fast eher für sie zum Alleine Anschauen geeignet sind.

Fazit:
Ein Pixibuch aus der Boboreihe. Sehr wenig Text, sehr einfach gehalten und daher fast für Kinder ab zwei eine Leseempfehlung. Meine Tochter liebt Bobo!


Rezension "Weihnachtszauber mit Pixi"

Titel: Weihnachtszauber mit Pixi
Autor: Diverse
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 176
ISBN: 978-3-551-18400-9
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 14,90 €
Alter: ab 3

(c) Carlsen
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Heute habe ich noch ein letztes Weihnachtsbuch für euch. Denn auch wenn die Weihnachtszeit jetzt ja praktisch rum ist, so kommt ja nächstes Jahr wieder die Gelegenheit Weihnachtsbücher zu kaufen und zu lesen. Und dafür habe ich hier schon mal einen Tipp für euch.

Schon von der Optik her finde ich das Buch echt klasse. Der Einband glitzert richtig schön, was Kindern ja meistens sehr gut gefällt. Es fühlt sich auch gut an, ist nur recht schwer, da es sich ja um ein gebundenes Buch handelt.

Wenn man möchte, kann man dieses Buch als Adventskalender benutzen, da es 24 Pixigeschichten enthält. Dies sind jetzt aber nicht 24 Geschichten, in denen es um Pixi geht, wobei hiervon auch welche dabei sind. Allerdings ist das Buch einfach eine bunte Mischung verschiedener Pixigeschichten, die sich alle mit Weihnachten beschäftigen.

Doch es gibt nicht nur eine Pixigeschichte jeden Tag. Nein jeden Tag gibt es noch einige Seiten mit zusätzlichem Material. Gedichte, Bastelanleitungen, Rezepte und Weihnachtslieder machen jeden Tag zu einem kompletten Erlebnis. Ich finde es schön, dass man so auch noch die Möglichkeit hat zusammen etwas zu singen, zu basteln oder zu backen.

Die Auswahl der Pixibücher gefällt mir ebenfalls recht gut. Es gibt die klassische Weihnachtsgeschichte, aber auch viele moderne Geschichten, in denen es um Weihnachten geht. Geschichten mit Tieren, Geschichten mit Menschen. Lustige Geschichten und Geschichten die einen zum Nachdenken bringen. Alle Geschichten sind wunderbar bebildert und so ist die Altersangabe "ab 3" genau richtig. Auch wenn die Kinder bei einigen der Bastelsachen und Rezeptideen sicher Hilfe brauchen und diese nicht allein bewerkstelligen können. Doch vom Verständnisgrad her sind die Geschichten gut ausgewählt und die Bilder in ausreichender Menge vorhanden.

Fazit:
Eine Weihnachtsgeschichtensammlung, die als Adventskalender dient. Jeden Tag gibt es eine schöne Geschichte, ein Lied, eine Bastelidee, ein Gedicht oder ein Rezept. So ist man in der Adventszeit mit diesem Buch sehr gut beschäftigt. 


Rezension "Forbidden Touch - Sieben Sekunden"

Titel: Forbidden Touch - Sieben Sekunden
Autor: Kerstin Ruhkieck
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 324
ISBN:  978-3-551-30075-1
Einbindungsart:ebook / Taschenbuch
Preis: 3,99 € / 12,99 €
Alter: ab 14
Band: 1 / 3


(c) Carlsen
Zum Inhalt: 
Novalee lebt in Aura Eupa. Was einst Europa war, ist heute ein Staat der von einer Regierung geleitet wird, die keine unerlaubten Berührungen toleriert. Unerlaubte Berühungen sind zum Beispiel die, die zwischen Menschen verschiedener Ligen stattfinden. Novalee hat bisher keinen Ehepartner gefunden und so zieht sie mit 18 in den Bezirk der Unverheirateten. Dort trifft sie auf Graey. Graey, der eine unglaubliche Anziehungskraft auf sie ausübt, die eigentlich nicht sein darf. Denn Graey hat ein dunkles Geheimnis.


Meine Meinung:
Schon lange liegt der dritte Teil dieser Reihe auf meinem SUB, aber der lässt sich schwer lesen, wenn man die beiden Vorgänger nicht kennt. Und so besorgte ich mir diese ebenfalls um gleich alle am Stück lesen zu können.


Ich kam recht schnell in die Geschichte rein. Die Welt ist zwar dystopisch und liegt in der Zukunft, doch ist sie unserer immer noch sehr ähnlich, sodass es gar nicht viel brauchte um sich an die Umgebung dort zu gewöhnen.

Die Geschichte ist aus zwei Perspektiven erzählt, bzw. hat zwei Handlungsstränge, die nebeneinander herlaufen. Da ist zum einen die Geschichte von Novalee in der Siedlung der Unverheirateten. Man merkt plötzlich wie hart die Gesetze der Regierung sind und das diese und die Regierung vielleicht gar nicht so toll sind, wie angenommen. Novalee ist zunächst ein sehr schüchternes Mädchen, welches den Regeln folgt und diese niemals verletzt. Graey und ihre Nachbarin Leilani zeigen ihr jedoch auf, dass hinter den Regeln und dem ach so tollen Staat viel mehr steckt, als zunächst geglaubt. Und Novalee macht eine interessante Wandlung durch.

Auf der anderen Seite lernen wir Novalees Cousin Crish kennen. Dieser geht auf eine Akademie um die Regeln der Gesellschaft kennenzulernen und zu verinnerlichen. Dort geht es ihm jedoch nicht besonders gut, bis er Kontakt zu Asher aufnimmt und sich mit diesem anfreundet. Doch die Freundschaft der beiden darf eigentlich nicht sein und schnell zeigt auch hier die Regierung ihr wahres Gesicht.

Eigentlich ist die Geschichte richtig richtig gut. Die Idee ist super und neu und macht total viel Spaß zu lesen. Auch wenn ich zugeben muss dass mich die Geschichte manchmal an "Wie Monde so silbern" erinnert hat. Trotzdem kam ich in der ersten Hälfte mit dem Lesen nicht so schnell vorwärts, wie erwartet. Ich kann gar nicht genau sagen, woran das lag, denn die zweite Hälfte habe ich in nur wenigen Stunden verschlungen.

Das Ende ist spannend und natürlich bleibt es offen, wie es weitergeht. Allerdings gibt es keinen ganz fiesen Cliffhanger, der die Geschichte mitten in der Szene enden lässt. Ich bin auf jeden Fall trotzdem sehr gespannt auf die weiteren Teile und froh, dass ich diese schon auf meinem Reader habe.

Fazit:
Ein spannender und kreativer erster Teil, der mit tollen Ideen und tollen Charakteren punkten kann.

Sonntag, 30. Dezember 2018

Rezension "Krümel und die Weihnachtskiste"

Titel: Krümel und die Weihnachtskiste
Autor: Nele Moost
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 25
Einbindungsart: Pixi
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Krümel und sein Papa freue sich auf Weihnachten. Kurz bevor es so weit ist, darf Krümel nicht an den Schrank seines Papas, da der Weihnachtsmann dort die Geschenke zwischenlagert. Damit sein Papa auch Geschenke vom Weihnachtsmann bekommt, räumt Krümel extra seine Spielzeugkiste frei. Doch auch an Weihnachten sind immer noch keine Geschenke darin. Krümels Papa ist aber gar nicht traurig darüber, denn Krümel selbst, ist sowieso das beste Geschenk. 

Meine Meinung:
Eine Weihnachtsgeschichte, die einfach nur richtig schön ist und die Botschaft von Weihnachten in den Vordergrund stellt. Denn eigentlich geht es ja gar nicht um die Geschenke, sondern um die Nächstenliebe und das Beisammensein. Auch wenn ich selbst natürlich nicht leugnen kann, dass ich mich über Geschenke freue.

Die Bilder sind wirklich herzallerliebst. Ich liebe die Zeichungen der knuffigen Bären sehr. Beim Vorlesen kam bei mir totale Weihnachtsstimmung auf, auch wenn Weihnachten ja eigentlich schon vorbei ist. Aber die Geschichte ist einfach so toll aufgemacht, das man gar nicht anders kann, als weihnachtlich zu werden.

Für ein Pixibuch hat das Buch relativ viel Text. Doch meine dreijährige Tochter kam gut damit klar. Da der Text recht einfach gehalten ist und vor allem Dinge passieren, die ihr sehr bekannt sind aus der Weihnachtszeit, konnte sie alles gut verstehen. Und so hatte sie keine Probleme dem Text zu folgen.

Zudem sind die Bilder dafür recht einfach gehalten und haben nicht so viele Details. Oft sind die Bären das absolute Hauptbild und sehr groß zu erkennen, während um sie rum gar nicht so viel passiert. Trotzdem gibt es einige liebevolle Details, die aber eben nur vereinzelt vorkommen und so genug Möglichkeiten zum Gucken bieten.

Die Geschichte ist voller positiver und liebevoller Momente, was ebenfalls ein Grund ist, wieso sie mir so gut gefällt. Am Ende feiern die beiden Bären ein Weihnachtsfest, was die Geschichte wunderbar abrundet und alle zufrieden zurück lässt.

Fazit:
Ein wunderbares Weihnachtspixi, welches in dieser Saison definitiv meine Lieblingsweihnachtsgeschichte ist. Die wunderbaren Bilder, die tolle Botschaft und die niedliche Geschichte ließen bei mir richtig tolle Weihnachtsstimmung aufkommen. 


Rezension "Conni macht einen Ausflug"

Titel: Conni macht einen Ausflug
Autor: Liane Schneider / Annette Steinhauer
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 24 
ISBN: 978-3-551-08436-1
Einbindungsart: Lesemaus
Preis: 3,99 €
Alter: ab 3

(c) Carlsen
Zum Inhalt und Meine Meinung:
Kein Tag vergeht, an dem ich nicht ein Connibuch für euch habe. Langsam jedoch geht auch unser Vorrat zu Ende und ich muss bald mal wieder neue kaufen.

Heute habe ich ein richtig schönes Connibuch aus der "Lesemaus"-Reihe für euch, das ich wirklich gerne mag und mir total Lust gemacht hat Rauszugehen. Eigentlich bin ich jemand, der gar nicht gerne Spazieren oder Wandern geht, aber nach diesem Buch finde selbst ich die Idee gar nicht mal so schlecht.

Denn der Ausflugt den Conni mit ihrer Familie macht, sieht einfach nur nach Spaß aus. Natürlich ist mir klar, dass dies nicht der Realität entspricht, ich finde es aber gut, dass den Kindern so vermittelt wird, dass in den Wald gehen nicht langweilig ist, sondern großen Spaß machen kann. Ich fand das als Kind nämlich immer sehr ätzend und ich denke, solche Geschichten helfen durchaus zu verhindern, dass Kinder da so überhaupt keine Lust drauf haben.

Conni macht gemeinsam mit ihren Eltern, ihrem Bruder, ihrem Cousin und ihren Großeltern einen Ausflug durch den Wald. Dabei picknicken sie und das unfassbare passiert. Conni verliert ihren Teddy. Spätestens an der Stelle hatte ich dann auch meine Tochter. Denn auch sie hat einen Teddy, der überalle mit hin muss. Wenn sie den mal verliert, weiß ich echt nicht was wir machen. Conni hat zum Glück einen so tollen Papa, der zurück in den Wald läuft und ihren Teddy rettet. Am Ende sind wieder alle zusammen und glücklich und Conni ist so müde, dass sie prompt im Auto auf der Heimfahrt einschläft. Na wem kommt dieses Szenario bekannt vor?

Zur Geschichte und dem Schreibstil selbst muss ich eigentlich nicht viel sagen. Ich bin froh, dass diese Geschichte von Liane Schneider ist, denn ihre Erzählungen mag ich am liebsten. Die Bilder sind auch wie gewohnt schön und langsam habe ich das Gefühl, dass ich Conni sogar noch mehr mag, als meine Tochter. 

In der Mitte des Buches befindet sich die so genannte "Mauszeit". Das ist eine kleine Mitmachzeitschrift für die Kinder. Hier können sie rätseln, malen und basteln. In diesem Fall sind es Dinge, die sich mit den Jahreszeiten beschäftigen, was ich sehr passend zur Geschichte finde, auch wenn es in dem Buch jetzt nicht explizit um die Jahreszeiten geht.

Ich muss gestehen, dass ich die "Mauszeit" bisher immer überblättert und noch nicht mit meiner Tochter gemacht habe. Denn obwohl die Geschichte selbst ab 3 Jahren ist, so finde ich die Rästel stellenweise doch noch recht schwierig für das Alter. Da muss man Dinge zuordnen und Paare finden, was für meine kleine Tochter glaube ich noch etwas schwierig ist. Aber wir werden es sicher mal ausprobieren.

Fazit: 
Eine Connigeschichte, die total viel Lust auf einen Ausflug macht. Die wunderbar erzählte Geschichte und die passenden Rätsel in der Mitte sind wie immer richtig gut gelungen. Ich glaube ich werde langsam zu einem Connifan.

Rezension "RitterRost als Babysitter"

Titel: Ritter Rost als Babysitter
Autor: Jörg Hilbert
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 24 
Einbindungsart: Pixi
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3

(c) Carlsen
Zum Inhalt und Meine Meinung:
Ich erinnere mich noch gut, wie ich selbst in der Grundschule in einem Musical mitgespielt habe. Dieses Musical hieß Ritter Rost und Prinz Protz. Ich selbst war damals die weibliche Hauptrolle Prinzessin Bö. Lange Zeit kam ich dann nicht mehr mit Ritter Rost in Berührung. Bis heute.

Ich war ganz überrascht, als ich entdeckte, dass es Ritter Rost als Pixibuch gibt. Ich wusste bereits dass es die Geschichten als großformatige Bilderbücher gibt, als Pixibücher wusste ich aber nicht. Ich war recht gespannt, was mich erwarten würde, denn aus der Vergangenheit wusste ich noch, dass Ritter Rost eigentlich immer ganz witzig ist.

Die Bilder sind ja absolut nicht meins, muss ich gleich mal als erstes loswerden. Ich finde die ganz furchtbar und überhaupt nicht schön. Natürlich geht es um eine Ritterrüstung, das ist mir schon klar, aber ich kann es auch nicht so richtig erklären, die Bilder gefallen mir einfach nicht. Das ist auch nicht nur bei den Personen so, auch der Rest, die Umgebung und alles weitere gefallen mir nicht besonders gut. Einzig die Prinzessin Bö ist ganz nett und der Drache Koks ist sogar richtig niedlich gezeichnet.

 Die Geschichte selbst ist tatsächlich recht lustig zu lesen. Man begleitet Ritter Rost dabei, wie er auf ein Baby aufpassen soll. Das wird ihm aber sehr schnell viel zu anstrengend und so sollen sich Koks und Bö um das Baby kümmern. Die beiden versuchen alles um das Baby zu beruhigen. Essen, Windeln wechseln, Fernseh schauen. Als Mama von zwei kleinen Kindern entdeckte ich mich da teilweise selbst wieder und finde, dass der Autor da eindeutig einige Stellen extra nur für Eltern eingebaut hat. Viele werden wahrscheinlich vor dem Pixibuch sitzen und denken "Kenn ich. Hab ich genauso gemacht". Und so wird das Buch schnell auch zum Erlebnis für die Eltern.

Die Menge des Textes ist genau richtig, denn die Bilder überwiegen deutlich und das finde ich bei Pixibüchern immer ganz wichtig. Denn meine Tochter schaut diese auch gerne mal alleine, ohne vorlesen an und so findet sie genug auf jeder Seite um sich selbst eine Geschichte auszudenken.

Fazit:
Ein Pixibuch, dessen Protagonisten ich noch aus meiner Kindheit kenne. Die Bilder gefallen mir ganz und gar nicht, doch die Geschichte ist so amüsant, dass sie einiges wieder wett macht. Sie nimmt Eltern auch so ein bisschen auf die Schippe und so habe ich mich köstlich amüsiert, beim Vorlesen. 


Rezension "Der kleine Bär bleibt wach und weitere Gutenachtgeschichten"

Titel: Der kleine Bär bleibt wach und weitere Gutenachtgeschichten
Autor: Diverse
Verlag: Carlsen  
Seitenzahl: 32

ISBN:978-3-551-22122-3
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 3,99 €
Alter: ab 4

(c) Carlsen
Zum Inhalt und Meine Meinung:
Ich habe euch ja schon einige Bücher aus der Reihe "Lesemaus" und aus der Pixibuch-Reihe vorgestellt. Heute habe ich ein Buch aus einer weiteren Reihe für euch. Und zwar aus der Reihe "Vorlesemaus". Dieses Buch hat ein ähnliches Format wie die Lesemäuse, ist nur ein bisschen größer und umfangreicher.

Den ersten Titel den ich euch aus der Reihe vorstellen möchte ist der mit den Gute-Nacht-Geschichten. Dieses Buch enthält sechs Geschichten, die sich alle mit dem Thema Schlafengehen, müde sein oder ins Bettgehen beschäftigen. Der Titel "Der kleine Bär bleibt wach" ist die erste Geschichte dieses Buches.

Empfohlen wird das Buch ab 4 Jahren, da es doch relativ viel Text und nicht ganz so viele Bilder hat. Allerdings habe ich es meiner dreijährigen Tochter vorgelesen und sie hat gut zugehört. Natürlich weiß ich jetzt nicht wie viel sie wirklich von dem Text aufgenommen hat, aber ich merke an ihrem Verhalten immer recht schnell, wenn ihr etwas zu langweilig oder zu viel Text wird und diesen Eindruck hatte ich hier nicht. Allerdings muss man dazu sagen, dass meine Tochter eine wirklich geübte Zuhörerin ist, da wir sehr viel vorlesen. Ich denke also, dass Kinder, die vielleicht nicht so viel vorgelesen bekommen und noch keine vier Jahre alt sind, durchaus etwas Schwierigkeiten mit den Texten haben könnten.

Die Geschichten enden immer mit einer Verständnisfrage, dadurch kann man kontrollieren, ob die Kinder wirklich gut zugehört bzw. den Inhalt verstanden habe. Das habe ich bei meiner Tochter jetzt noch nicht gemacht, ich könnte mir aber vorstellen, dass sie diese Fragen noch nicht beantworten kann. Dafür ist es einfach zu viel Text auf einmal, den ihr kleines Gehirn verarbeiten muss.

Die Geschichten erinnern mich ein bisschen an Bobo Siebenschläfer, denn am Ende schlafen immer alle Kinder oder Tiere aus den Geschichten. Damit sind diese natürlich ein perfekter Tagesabschluss und bringen abends eine schöne Ruhe rein.

Die Mischung ist ebenfalls sehr gut gelungen. Es gibt Geschichten mit Menschen und Tieren, es gibt sehr realistische und auch sehr fantasievolle Geschichten. Alles in allem ist das wirklich eine schöne Mischung, die bei uns abends sicher noch sehr oft vorgelesen werden wird.

Fazit:
Eine Reihe, die ich bisher so nicht kannte, die für vierjährige Kinder aber tolle Lesestunden bietet. Die Gutenachtgeschichten sind wunderbar ruhig und schließen somit einen anstrengenden Tag gelungen ab.



Rezension "Das Sandmännchen und der Drache"

Titel: Das Sandmännchen und der Drache
Autor: Hanna Sörensen
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 25 
Einbindungsart: Pixi
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3


(c) Carlsen

Zum Inhalt & Meine Meinung:
Und schon wieder habe ich eine Rezension eines Klassikers für euch. Heute vom Sandmännchen, welches wohl jedes Kind kennt. Ich muss zugeben, dass ich es bisher nur aus der TV-Sendung kannte und dort auch immer recht anstrengend fand.

Das Pixi-Buch ist jedoch wirklich richtig süß. Es erzählt von einem kleinen Drachen, der sich verirrt hat und den Weg nach Hause nicht mehr findet. Als er durch die Gegend irrt, schnappt er sich die Schuhe vom gestiefelten Kater, einen Schokoladenkuchen und das Kuschelkissen von Frau Holle, ohne zu wissen, dass er damit einige Leute gegen sich aufbringt. Die drei bestohlenen verdächtigen jedoch die drei Räuber, welche aber ihre Unschuld beteuern. Und so stößt das Sandmännchen auf den kleinen Drachen und die verschwundenen Sachen. Die Dinge wandern zurück zu ihren Besitzern und das Sandmännchen hilft dem kleinen Drachen nach Hause.

Auch dieses Pixi-Buch gefällt meiner Tochter – und mir – richtig gut. Ich finde die Zeichnungen, vor allem den kleinen Drachen – richtig süß und kindgerecht. Zudem mag ich die Erzählung, auch wenn sie durch die drei Räuber kurzzeitig etwas gruselig wird. Doch der kleine Drache ist so niedlich und harmlos, dass man ihn einfach gerne haben muss. Und auch die drei Räuber kommen gut in der Geschichte weg, sodass kein Kind Angst vor ihnen haben muss.

Was mir ebenfalls gut gefallen hat, ist dass es nicht die klassische Sandmännchen-Geschichte ist. Die Geschichte spielt also nicht abends oder nachts und es geht nicht ums Schlafengehen oder müde sein. Erst ganz zum Ende wird kurz erwähnt, dass es Abend ist und das Sandmännchen sich nun auf seinen Weg machen muss. Dies passiert aber wirklich erst auf der allerletzten Seite, sodass man davor genug Zeit hat, das Sandmännchen bei seinem Abenteuer zu begleiten.

Der Schreibstil ist super zum Vorlesen geeignet, der Text stellenweise recht umfangreich, was eventuell dazu führen könnte, dass kleine Kinder nicht mehr wirklich aufpassen. Doch hat man auch auf den Bildern genug zu schauen, weswegen man den Text auch gut kürzen oder weglassen kann.

Fazit:
Ein schönes Pixibuch, welches mir gut gefällt. Der niedliche Drache hat es mir echt angetan und ich bin ein kleines bisschen verliebt. Die wunderbaren Bilder und die harmlose Erzählungen machen dieses Pixibuch wieder absolut rund für mich.




Samstag, 29. Dezember 2018

Rezension "Prinzessin Annabell"

Titel: Prinzessin Annabell
Autor: Uschi Flacke / Nina Chen
Verlag: Carlsen  
Seitenzahl: 24

ISBN:978-3-646-04335-8 
Einbindungsart: Pixi
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3

(c) Carlsen

Zum Inhalt:
Prinzessin Annabell ist alles andere als eine klassische Prinzessin. Sie ist wild, laut und wird gerne schmutzig. Zudem hätte sie gerne nichts lieber als einen Hund. Als sie zum Geburtstag keinen bekommt ist sie sehr enttäuscht, doch ihre Eltern sind von ihrem Wunsch überhaupt nicht begeistert. Schließlich gehört es sich nicht für eine Prinzessin ständig dreckig und wild zu sein. Zum Glück gibt es noch ihre Tante, die das alles gar nicht interessiert.

Meine Meinung:
Ein Buch welches von Anfang an ausstrahlt, dass es absolut für Mädchen gedacht ist. Der Titel und vor allem das Cover, welches komplett in Rosa gehalten ist, sind schon sehr aussagekräftig.
Auch der Rest vom Buch ist ziemlich bunt, was ich schon fast einen Ticken zu viel finde. Zudem finde ich die Zeichnungen nicht mehr als okay, denn für meinen Geschmack sind sie einfach zu kitschig. Meiner Tochter hingegen hat das Buch gut gefallen.

Die Geschichte selbst finde ich im Gegensatz zu den Zeichnungen auch recht nett. Annabell die unbedingt einen Hund haben möchte, durch Zufall einen im Schlosspark sieht und mit ihm durch die Gegend turnt. Dabei wird sie so schmutzig, dass ihr Vater und ihre Mutter ziemlich sauer werden. Allerdings tut ihr Vater auch etwas wenig königliches und so schlägt Annabell schlagfertig zurück, was ich sehr amüsant fand. Überhaupt musste ich bei diesem Buch sehr häufig schmunzeln und lachen.

Die Thematik passt ebenfalls sehr gut für kleine Mädchen bzw. Kinder. Viele kleine Mädchen wollen einmal Prinzessin sein, die meisten Kinder haben irgendwann den Wunsch nach einem Haustier. Und so ist Annabell ein Mädchen, mit dem sich die Kinder gut identifizieren können, denn sie ist, obwohl sie eine Prinzessin ist, herrlich bodenständig und angenehm frech.

Hier haben wir mal wieder ein Pixibuch, bei dem ich die Menge des Textes wirklich gut finde. Oft überwiegen die Bilder, mal gibt es ein bisschen mehr Text, dann wieder etwas weniger. Aber nie so viel, dass die Kinder überfordert werden oder keine Lust mehr haben zuzuhören. Das gefällt mir bei diesem Buch ganz besonders gut. Zudem eignet es sich so super als Buch für Zwischendurch.

Fazit:
Ein schönes Pixibuch, welches allerdings hauptsächlich für Mädchen geeignet ist, da die Farbe rosa überwiegt und es ansonsten auch sehr kitschig und mädchenhaft ist. Trotzdem hat mir die Erzählung gut gefallen und vor allem die Menge des Textes, ist genau richtig.









Rezension "Buggy-Bildwörterbuch Im Zug"

Titel: Buggy-Bildwörterbuch Im Zug
Autor: Meinolf Nitsche
Verlag: Carlsen  
Seitenzahl: 16

ISBN: 978-3551170002
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 4,90 €
Alter: ab 18 Monaten

(c) Carlsen

Zum Inhalt und Meine Meinung:
Ganz abseits der vielen Pixibücher habe ich heute noch ein Buch für etwas kleinere Kinder für euch. Empfohlen wird das Buch ab 18 Monaten und ich denke tatsächlich, dass es vorher keinen großen Sinn hat den Kindern das Buch zu geben.

Ich habe es meiner kleinen Tochter nämlich schon mit gut einem Jahr hingelegt und es wurde mit ziemlichem Desinteresse gestraft. Denn obwohl die Seiten dick und das Format schön klein und handlich ist, sind die Bilder recht umfangreich und die Kinder sollten schon in der Lage sein etwas aufzunehmen.

Das Buch, welches ich euch heute zeigen möchte, ist ein Buggybuch. Ein Buggybuch deswegen, weil es am Kinderwagen befestigt werden kann. Dafür ist extra eine Halterung angebracht mit einer kleinen flexiblen Gummispirale, dass die Kinder auch problemlos an dem Buch ziehen können, ohne das etwas abreißt. Jede Mama und jeder Papa werden wissen, dass solche Buggybücher absolut Sinn machen. Denn wer hat es nicht schon erlebt, dass das Kind friedlich ein Buch anschaut und wenn es ihm zu langweilig wird, fliegt es einfach aus dem Kinderwagen. Ich weiß nicht, wie viele tausend mal ich mich schon nach irgendwelchen Sachen gebückt habe, die aus dem Kinderwagen geflogen sind.
Und mit den Buggybüchern ist zumindest das Bücken nach Büchern vorbei, was ich sehr angenehm finde. Die Bücher werden nämlich so am Kinderwagen befestigt, dass die Kleinen so schmeißen können, wie sie wollen, die Bücher landen einfach nicht auf dem Boden.

Dieses Buggybuch ist gleichzeitig ein Bildwörterbuch zum Thema „Im Zug“. Sprich es zeigt Bilder und die entsprechenden Begriffe, die alle zum Thema Zug passen. Hierzu ist auf einer Seite immer ein ganz normales Bild zu sehen. Auf der anderen findet man dann die entsprechenden Begriffe einiger Dinge, die auf dem Bild zu sehen sind. Dabei wird schon darauf geachtet, dass es Begriffe sind, die aus dem Alltag der Kinder stammen. Allerdings sind auch Begriffe die recht schwer und seltsam sind mit dabei, wie z.B. Schließfach oder aber Fahrkartenknipser und Bahnsteiganzeige. Ich glaube nicht, dass meine 16 Monate alte Tochter mit diesen Wörtern etwas anfangen kann. Die Bilder beiten aber auch so genug zu schauen. Vor allem das Äffchen, das man auf so gut wie jedem Bild entdecken kann, finde ich absolut süß.

Die harten Seiten verhindern, dass das Buch von den kleinen Kinderhänden allzu schnell zerstört werden kann. Wenn das Buch allerdings in den Mund wandert, wird es trotzdem etwas schwierig, da das Buch aus normalem Papier besteht und sich somit natürlich auflöst, wenn es mit Wasser in Berührung kommt.

Fazit:
Ein schönes Buch, welches nicht runter geworfen werden kann, wenn es fest am Kinderwagen befestigt ist und sicher viele kleinen Zugfans begeistern wird.


Rezension "Conni erlebt die Jahreszeiten"

Titel: Conni erlebt die Jahreszeiten
Autor: Liane Schneider / Annette Steinhauer
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 14
ISBN: 978-3-551-25121-3
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 9,99 €
Alter: ab 3


(c) Carlsen

Zum Inhalt & Meine Meinung:
Und noch ein Connibuch wird heute von mir rezensiert. Ihr seht, unsere Sammlung ist fast unerschöpflich. Umso faszinierender ist es, dass wir bei weitem nicht alles haben, was es von Conni  gibt.

Heute habe ich mal wieder ein Buch aus der „Guck mal“ – Reihe für euch, die ich wirklich toll finde. Gerade zum Thema Jahreszeiten finde ich diese auch sehr passend. Ich habe schon öfters darüber nachgedacht, wie ich meiner Tochter am besten die Jahreszeiten erkläre, denn so leicht es klingt, ist es zum Erklären doch irgendwie schwer. Klar, mal ist es kalt, dann wieder warm. Aber warum das so ist und was beim Wechsel der Jahreszeiten noch so alles mit der Natur passiert finde ich nicht so einfach zu erklären.

Umso begeisterter war ich, als ich entdeckte, dass es von Conni ein Buch gibt, welches die Jahreszeiten erklärt. Mit Conni scheint alles etwas einfacher und irgendwie auch greifbarer. Ich habe schon ein Buch aus der „Wieso, weshalb, warum“ – Reihe von Ravensburger, welches die Jahreszeiten erklärt, doch auch wenn ich das ganz gut finde, so finde ich das Connibuch noch ein bisschen besser. Ich habe das Gefühle, wenn man ein Thema nimmt und das nicht nur stur erklärt, sondern anhand einer Person, die das ganze erlebt, ist das alles viel einfacher.
Das Buch beginnt mit dem Jahresverlauf und einer wissenschaftlichen Erklärung zum Thema Licht und Wärme. Die habe ich bei meiner Tochter jetzt erstmal weggelassen, was ich aber gar nicht schlimm finde, denn so hat das Buch quasi die Chance mitzuwachsen und auch noch in einem Jahr interessant zu sein. Denn je älter meine Tochter wird, desto mehr Informationen werde ich ihr natürlich vorlesen.

Dann beginnt das Buch mit dem Frühling und woran man diesen erkennt. Es gibt einen erzählenden Teil und viele weitere Informationen, die sich teilweise hinter Klappen verstecken, die sich öffnen lassen. So kann man als Eltern entscheiden, wie viele Informationen man dem Kind zutraut und was man jetzt genau vorlesen möchte.

Das Buch ist recht umfangreich und so bekommen die Jahreszeiten teilweise sogar zwei Doppelseiten um zu entdecken, was währenddessen alles los ist. Man erfährt, was Conni alles während den Jahreszeiten macht. Ob sie etwas im Garten pflanzt, Ostern feiert, in den Urlaub fährt oder aber mit den Kindergarten Laterne läuft. Hier werden schöne Themen aus dem Alltag der Kinder aufgegriffen, anhand derer sie festmachen können, welche Jahreszeit gerade ist. Ich denke, dass gewisse Ereignisse den Kindern helfen, die Jahreszeiten zuzuordnen und sich gut zu merken.

Die allerletzte Seite gefällt mir ebenfalls richtig gut, denn hier hat man ein buntes Bild einer Jahresuhr auf dem man nochmal genau die Jahreszeiten unterteilt sieht. Jede Jahreszeit hat eine eigene Farbe und ein Bild mit einer für sie typischen Aktion und so bekommen die Kinder nochmal einen tollen Überblick. Umrandet wird alles von Kater Mau, der ebenfalls die Jahreszeiten erlebt, was ich total witzig finde.

Fazit:
Ein Buch über die Jahreszeiten, welches ich richtig gut finde. Es erklärt verständlich und übersichtlich für Kinder unterschiedlicher Altersklassen die Jahreszeiten und hilft zu verstehen, wann was passiert.



Rezension "Petzi bei den Pyramiden"

Titel: Petzi bei den Pyramiden
Autor: Carla Hansen
Verlag: Carlsen   
Seitenzahl: ca. 12 Seiten 
Einbindungsart: Pixi
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Petzi und seinem Freund ist der Sand ausgegangen. Und wo gibt es mehr Sand, als in Ägypten bei den Pyramiden? Also machen die beiden sich auf den Weg genau dorthin. Sie erleben ein Abenteuer mit dem sie niemals gerechnet haben und helfen zwei Freunden, die sich verloren haben, wieder zusammen zu finden. Und Sand bekommen sie ganz nebenbei auch noch.

Meine Meinung:
„Petzi“ ist ein absoluter Klassiker. Schon als Kind habe ich Geschichten von Petzi gelesen und angeschaut. Doch das ist lange her und so war ich gerade ganz überrascht und gespannt, als ich ein Pixi von Petzi in der Hand hatte.

Anders als bei vielen anderen Pixis, die Klassiker zum Thema haben, merkt man bei Petzi nicht, wie alt die Geschichten schon sind. Ich nehme auch an, dass diese auf verschiedenste Art neu erzählt werden und immer neue Abenteuer dazu kommen.

Als erstes stachen mir gleich die wirklich süßen Bilder ins Auge, die ich total schön finde. Sie sind schön kindgerecht und rund gezeichnet und die Bilder sind nicht zu überladen. Lediglich an der Farbgebung merkt man, dass es sich um eine etwas ältere Geschichte handeln könnte.
Die Geschichte selbst ist wirklich harmlos. Petzi und sein Freund Pingo reisen auf der Suche nach Sand nach Ägypten und helfen dort dem Tigermädchen Lea seinen verschollenen Freund zu finden. Dabei haben sie einen riesen Spaß, rutschen von Pyramiden und tun nebenbei etwas Gutes.

Da die Menge des Textes auch sehr gering ist, ist das Buch absolut perfekt für die kleinen Kinder ab drei Jahren. Ich werde das Buch morgen gleich meiner Tochter vorlesen und schauen, ob sie damit besser klarkommt, wie mit dem letzten Pixi, welches wir gelesen haben. Mir auf jeden Fall gefällt das Pixi viel besser und ich finde die Geschichte wirklich schön und wunderbar harmlos. Auch das Ende ist schön und schließt das Buch nach der kurzen Aufregung gut ab.

Fazit:
Ein Pixi, das mir gut gefällt. Der Klassiker „Petzi“ wird hier schön umgesetzt und macht viel Spaß beim Lesen. Wenig Text, klare und nicht zu überladene, aber sehr kindgerecht gemalte Bilder, machen das Buch zu einem tollen Erlebnis für alle Kinder ab 3.




Rezension "Kapitän Sternhagel auf Schatzsuche"

Titel: Kapitän Sternhagel auf Schatzsuche
Autor: Alfred Neuwald
Verlag: Carlsen  
Seitenzahl: ca. 12
Einbindungsart:Pixi
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3

(c) Carlsen
Zum Inhalt und Meine Meinung:
Kapitän Sternhagel liest die Zeitung und erfährt in seinem Horoskop, dass es am heutigen Tag eine Überraschung für ihn geben soll. Noch ist ihm nicht so klar, was das eigentlich sein soll. Doch als er plötzlich eine geheimnisvolle Flaschenpost mit einer Schatzkarte erhält, ist klar, was gemeint ist. Dabei ahnt er nicht, dass diese von den Kindern Anja und Florian stammt, denen er kurz zuvor noch den besten Platz zum Muschelsammeln gezeigt hat. Die Kinder machen Kapitän Sternhagel eine große Freude und so sind am Ende alle richtig glücklich.

Eine Geschichte mit einer Schatzkarte und einer Schatzsuche? Das kann ja nur spannend sein. Und selbst wenn es sich bei dem Schatz um Muscheln handelt, so wartet hier auf die kleinen Leser ein recht großes Abenteuer. Zunächst dürfen sie Anja und Florian beim Muscheltauchen begleiten, danach Kapitän Sternhagel auf Schatzsuche. Natürlich alles ohne größere Spannung, denn die kleinen Zuhörer dürfen sich ja nicht gruseln.

Ich finde dieses Buch recht schön, auch wenn die Bilder sicher nicht meine Lieblingsbilder werden. Sie wirken irgendwie etwas altbacken auf mich, sind ab er auch recht klar gezeichnet und die Bilder haben nicht so viele Details. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich gar nicht so richtig weiß, ab welchem Alter Pixibücher eigentlich empfohlen werden. Wir hatten sie schon, als meine Tochter zwei war, da war sie aber definitiv zu kleine. Jetzt ist sie drei und beginnt langsam auch die Pixibücher zu verstehen. Zwar hat sie sie schon sehr lange immer wieder alleine angeschaut, doch die Texte waren meistens, auch wenn sie kurz waren, noch zu kompliziert.

Dieses Pixibuch hat verhältnismäßig wirklich sehr wenig Text, sogar für ein Pixibuch, was ich aber eigentlich ganz gut finde. Denn auch wenn die Bilder nicht so detailliert sind, so guckt meine Tochter doch Bücher auch gerne einfach nur an, ohne dass man ihr vorliest. Je weniger Text, desto mehr Raum haben die Kinder letztendlich auch, um sich eigene Gedanken zu machen oder Geschichten auszudenken. Und dafür hat dieses Buch auf jeden Fall Potenzial.
Was ich hier übrigens auch sehr schön umgesetzt finde, ist das mediterrane. Das Meerfeeling kommt selbst bei mir richtig an, die Möwen, die Wellen, ich kann es fast schön hören, wie die Möwen kreischen. Das hat der Illustrator auf jeden Fall gut eingefangen und macht die nicht besonderes schönen Bilder definitiv ein stückweit wett.

Fazit:
Eine wunderbar mediterrane und aufregende Geschichte, die durch den wenigen Text viel Platz für eigene Gedanken der Kinder bietet. Zwar gefallen mir mal wieder die Bilder nicht so sehr, aber das ist ja Geschmackssache.


Rezension "Elmar und der Teddybär"

Titel: Elmar und der Teddybär
Autor: David McKee 
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: ca. 12
Einbindungsart: Pixi
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3


Zum Inhalt und Meine Meinung:  (Coverfoto folgt, sobald ich ein Foto gemacht habe)
Und hier habe ich ein weiteres Pixibuch für euch. Da wir letztes Jahr den Adventskalender von Carlsen hatte, in dem es jeden Tag ein Pixibuch gab, können wir uns nicht über mangelnden Lesestoff beklagen.

Heute habe ich für euch ein Pixibuch, welches sich mit Elmar beschäftig. Elmar kannte ich bisher nur aus der großen Buchreihe. Doch nun scheint es ihn auch im Kleinformat zu geben. Ich muss zugeben, dass er mir eigentlich so gar nicht gefällt. In der Buchhandlung hatte ich diverse Male die großen Bilderbücher in der Hand und jedes Mal hätte ich mich über die schrecklichen Bilder aufregen könnne.

Ich weiß, dass es ganz viele Fans von Elmar gibt und ich denen bestimmt auch irgendwie auf den Schlipps trete, doch ich kann mit diesen übertrieben bunten Zeichnungen und dem Elefant im Flickenmuster einfach nichts anfangen, was echt schade ist. Denn auch im Kleinformat werde ich mit der Art der Zeichnungen einfach nicht warm.

Die Geschichte selbst ist ganz nett, aber mehr irgendwie auch nicht. Allerdings muss ich sagen, dass das vor allem meine Meinung ist, denn meine Tochter mag das Buch. Das ist aber vor allem der Tatsache geschuldet, dass das Buch von einem Teddy erzählt. Meine Tochter hat selbst einen Teddy den sie über alles liebt. Und was passt da besser, als eine Geschichte, die von einem kleinen Elefanten erzählt, der seinen Teddy verloren hat. Denn genau darum geht es. Und Elmar beschließt diesen wieder zu finden. Alle Tiere, die in dieser Geschichte vorkommen, haben ebenfalls einen Teddy und so ist dieser definitiv das Hauptthema. Da wundert es mich nicht, dass das meiner Tochter gefällt und natürlich muss man bei Kinderbuchreihen auch sagen, dass es ja viel wichtiger ist, was die Kinder von der Geschichte halten, als wir Erwachsenen.

Der Text ist zwar recht umfangreich, jedoch super verständlich und einfach geschrieben. Da auch nicht mehr als die Teddysuche passiert, hat meine Tochter das Buch richtig gut verstanden und auch immer wieder erzählt was gerade passiert. Man merkte richtig, wie es ihr leid tat, dass dem kleinen Elefanten sein Teddy fehlt. Insofern ist das Buch ein gelungenes Buch für dieses Alter und ich verstehe gut, wieso viele Kinder den so bunten Elmar so gerne mögen.

Fazit:
Ein Buch, das mir nicht so gut gefallen hat, da mir Elmar einfach zu bunt ist. Meiner Tochter allerdings gefiel es vor allem aufgrund der Thematik mit dem Teddy umso mehr und so denke ich, dass man das Buch durchaus empfehlen kann.




Rezension "Kindergarten-Geschichten, die Mut machen"

Titel: Kindergarten-Geschichten, die Mut machen
Autor: Diverse
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 168
ISBN:978-3-551-08880-2 
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 7,99 €
Alter: ab 3


(c) Carlsen


Zum Inhalt & Meine Meinung:
Nachdem ich euch vorhin schon den Sammelband „Die besten Lesemaus-Geschichten für starke Kinder“ vorgestellt habe, so habe ich jetzt noch einen weiteren für euch, der nicht ganz so umfangreich ist. Und zwar die „Kindergarten-Geschichten, die Mut machen“.

Da meine Tochter bald in den Kindergarten kommt ist das gerade absolutes Thema bei uns und so musste ich das Buch natürlich unbedingt kaufen, als ich es entdeckte. Allerdings war ich recht enttäuscht, als ich das Inhaltsverzeichnis aufgeschlagen habe. Ich habe eine Sammlung von Kindergartengeschichten erwartet, allerdings ist von den sechs Geschichten gerade mal eine dabei, bei der es wirklich um den Kindergarten geht und ein Kind in den Kindergarten kommt, eine weitere hat etwas entfernter das Thema Kindergarten. Die anderen Geschichten beschäftigen sich schon auch mit Dingen, die für Kinder in dem Alter wichtig sind, aber halt nicht mit dem Kindergarten selbst und das fand ich etwas schade.

Denn ich habe gemerkt, das meine Tochter im Moment total gerne Geschichten hört, in denen andere Kinder in den Kindergarten gehen. Ich denke so schöpft sie Mut dafür und möchte natürlich auch wissen, was da in der für sie so neuen Umgebung alles passiert. Zudem finde ich es schade, dass in dieser Sammlung zwei Geschichten sind, die auch in der anderen Sammlung sind, die ich oben erwähnt habe. Ich finde solche Sammlungen wirklich toll, aber die Auswahl an Lesemausgeschichten ist ja so groß, dass man in zwei Sammlungen nicht unbedingt mehrere Überschneidungen bei den Geschichten machen muss.

Natürlich hätte ich vorher gucken können, ob dem so ist und dann selbst entscheiden, ob ich das Buch trotzdem kaufe, aber irgendwie bin ich davon ausgegangen, dass ich hier auf jeden Fall eine Sammlung neuer Geschichten bekomme.
Natürlich ist diese Sammlung trotzdem schön. Ob Schwimmunterricht oder aber auch Rad fahren lernen. Ob in den Kindergarten kommen oder das erste Mal bei einer Freundin übernachten. Viele dieser Themen werden für Kinder im Kindergartenalter interessant und immer präsenter, je älter sie werden. Von daher finde ich die Sammlung grundsätzlich schön, hätte mir aber mehr explizites zum Thema Kindergarten gewünscht.

Fazit:
Eine Sammlung von der ich etwas enttäuscht bin. Die Geschichten sind zwar schön, bieten aber einige Überschneidungen zu der anderen Sammlung die wir besitzen und zudem kommt für mich das Thema Kindergarten etwas zu kurz.




Rezension "Conni - Ein Tag in der Schule"


Titel: Conni - Ein Tag in der Schule
Autor: Liane Schneider

Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 14
ISBN: 978-3-551-16854-2
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 12,99 €
Alter: ab 5
 
 
(c) Carlsen
Zum Inhalt & Meine Meinung:
„Hier kommt Conni, meine Freundin Conni. Mit ihr ist jeden Tag etwas los…“. Sooo ich hoffe, ihr habt nun alle den gleichen Ohrwurm wie ich :D Ich habe gerade beim Schreiben dieser Rezension die ganze Zeit das Lied der TV-Serie im Ohr. Zudem läuft die CD dazu in unserem Auto rauf und runter, sodass ich dem gar nicht entgehen kann.

Ihr seht schon, um Conni kommen wir nicht drum rum und so ist es auch nicht verwunderlich, dass wir die Conni-Bücher haben, in denen es um die Schule geht. Denn ja, es gibt gleich mehrere davon. Heute stelle ich euch eines vor, dass aus der Reihe mit den vielen Klappen ist. Das Buch hat harte Seiten und ein recht ungewöhnliches Format. Es ist fast quadratisch und relativ groß, was ich aber eigentlich ganz cool finde, denn so sind die Seiten sehr übersichtlich und man kann trotz vieler kleiner Details alles erkennen.

In diesem Buch kommt Conni auch nicht erst in die Schule, nein sie ist schon da. Und so begleiten die Kinder Conni bei einem Schulalltag. Auf dem Weg in die Schule, erfährt man, was sie alles mitnehmen muss und mit wem sie zur Schule geht. In der Schule angekommen erfährt man wissenswertes über die Schulstunden und bekommt mit wie die erste Stunde beginnt. In dieser landet man dann auch direkt und lernt den Klassenraum von Conni und die Lehrerin kennen. Natürlich gibt es auch eine Pause, die unter anderem auf dem Schulhof stattfindet. Zudem lernen die Kinder die unterschiedlichen Unterrichtsfächer kennen, was in der Mittagspause und dem Nachmittagsunterricht passiert. Am Ende erfährt man noch, wie Conni in die Schule gekommen ist, was man in der Schule für Sonderaktionen macht und man begleitet Conni auf ihrem Nachhauseweg.

Ich mag diese Reihe von Conni wirklich sehr gerne. Denn diese Bücher sind unglaublich umfangreich. Und auch wenn meine dreijährige Tochter eigentlich noch zu alt für das Thema Schule ist, so mag sie das Buch trotzdem gerne, denn auch sie kann dort unglaublich viel entdecken. Als Eltern kann man anhand der verschiedenen Aufmachungen der Texte entscheiden was man vorliest. Ob man nur den erzählenden Teil vorliest, was ich im Moment mache oder ob man auch die wissenswerten Dinge vorliest, die ich im Moment noch weglasse, da sie für meine kleine Tochter einfach noch zu schwierig sind.

Die vielen Klappen bieten sehr viel zu gucken. Auch ohne diese wäre das Buch schon sehr bunt und würde viel Anschauungsmaterial bieten. Doch mit den Klappen können die Kinder auch noch aktiv mitschauen, was meine Dreijährige Tochter ebenfalls unglaublich gerne tut. Auch mir gefallen die Klappen gut und ich bin sehr gespannt, was man alles dahinter entdecken kann. Zudem sind sie recht stabil und reißen nicht so schnell ab, was ich ebenfalls sehr gut finde.

Fazit:
Ein weiteres Connibuch, das richtig schön ist. Ich liebe das Format und die Aufmachung des Buches und auch meine kleine Tochter hat viel Spaß daran, obwohl Schule noch gar kein Thema für sie ist.