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Montag, 31. Dezember 2018

Rezension "Bei Bobo zu Haus"

Titel: Bei Bobo zu Haus
Autor: Markus Osterwalder
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 24 
Einbindungsart: Pixi
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3


(c) Carlsen
Zum Inhalt und Meine Meinung:
Wer von euch kennt Bobo? Bobo gab es schon früher, als ich ein ganz kleines Kind war. Aus dieser Zeit besitze ich auch tatsächlich noch die Taschenbücher. Und was soll ich sagen? Meine Tochter liebt Bobo über alles. Bobo ist so ein bisschen wie Conni, nur vielleicht nicht ganz so schlau. Er macht nämlich auch alles, was kleine Kinder in dem Alter beschäftigt. Er geht in den Zoo, in den Kindergarten, einkaufen, feiert Geburtstag, bekommt ein Geschwisterchen oder tut sich weh.


In diesem Band ist Bobo aber einfach nur Zu Haus. Man lernt also seine Umgebung kennen und sieht wie Bobo wohnt und was er da jeden Tag mit Mama und Papa macht.


Was sehr typisch für die Bobobücher ist, ist der wenige Text. Jede Seite besteht eigentlich nur aus einer Zeile Text. Alles ist sehr minimalistisch und extrem einfach gehalten. Deswegen werden die Geschichten auch schon ab zwei Jahren empfohlen, was ich absolut unterschreiben kann.

Bobo gibt es inzwischen auch in einer Neuauflage und ich muss sagen, dass mir die neuen Bücher leider viel besser gefallen als die alten. Denn das was mich an den alten Büchern immer gestört hat seit ich kein Kind mehr bin und was auch die meisten Erwachsenen stört, sind die nicht besonders schönen Bilder, vor allem die Farbauswahl. Die neuen Bücher sind richtig schön bunt, die ganz alten nur orange und blau. Das Pixibuch ist zwar auch recht bunt, aber die Bilder sind trotzdem nicht so richtig schön gezeichnet. Das wurde bei den neuen Büchern viel besser gemacht.

Trotzdem gefällt auch meiner dreijährigen Tochter Bobo immer noch sehr gut. Sie kann sich glaube ich einfach ein stückweit mit ihm identifizieren und findet es gut, dass er so alltägliche Sachen macht, die sie eben auch kennt. Zum Vorlesen gibt es wie schon erwähnt, recht wenig Text, sodass die Bücher inzwischen fast eher für sie zum Alleine Anschauen geeignet sind.

Fazit:
Ein Pixibuch aus der Boboreihe. Sehr wenig Text, sehr einfach gehalten und daher fast für Kinder ab zwei eine Leseempfehlung. Meine Tochter liebt Bobo!


Sonntag, 30. Dezember 2018

Rezension "Krümel und die Weihnachtskiste"

Titel: Krümel und die Weihnachtskiste
Autor: Nele Moost
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 25
Einbindungsart: Pixi
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Krümel und sein Papa freue sich auf Weihnachten. Kurz bevor es so weit ist, darf Krümel nicht an den Schrank seines Papas, da der Weihnachtsmann dort die Geschenke zwischenlagert. Damit sein Papa auch Geschenke vom Weihnachtsmann bekommt, räumt Krümel extra seine Spielzeugkiste frei. Doch auch an Weihnachten sind immer noch keine Geschenke darin. Krümels Papa ist aber gar nicht traurig darüber, denn Krümel selbst, ist sowieso das beste Geschenk. 

Meine Meinung:
Eine Weihnachtsgeschichte, die einfach nur richtig schön ist und die Botschaft von Weihnachten in den Vordergrund stellt. Denn eigentlich geht es ja gar nicht um die Geschenke, sondern um die Nächstenliebe und das Beisammensein. Auch wenn ich selbst natürlich nicht leugnen kann, dass ich mich über Geschenke freue.

Die Bilder sind wirklich herzallerliebst. Ich liebe die Zeichungen der knuffigen Bären sehr. Beim Vorlesen kam bei mir totale Weihnachtsstimmung auf, auch wenn Weihnachten ja eigentlich schon vorbei ist. Aber die Geschichte ist einfach so toll aufgemacht, das man gar nicht anders kann, als weihnachtlich zu werden.

Für ein Pixibuch hat das Buch relativ viel Text. Doch meine dreijährige Tochter kam gut damit klar. Da der Text recht einfach gehalten ist und vor allem Dinge passieren, die ihr sehr bekannt sind aus der Weihnachtszeit, konnte sie alles gut verstehen. Und so hatte sie keine Probleme dem Text zu folgen.

Zudem sind die Bilder dafür recht einfach gehalten und haben nicht so viele Details. Oft sind die Bären das absolute Hauptbild und sehr groß zu erkennen, während um sie rum gar nicht so viel passiert. Trotzdem gibt es einige liebevolle Details, die aber eben nur vereinzelt vorkommen und so genug Möglichkeiten zum Gucken bieten.

Die Geschichte ist voller positiver und liebevoller Momente, was ebenfalls ein Grund ist, wieso sie mir so gut gefällt. Am Ende feiern die beiden Bären ein Weihnachtsfest, was die Geschichte wunderbar abrundet und alle zufrieden zurück lässt.

Fazit:
Ein wunderbares Weihnachtspixi, welches in dieser Saison definitiv meine Lieblingsweihnachtsgeschichte ist. Die wunderbaren Bilder, die tolle Botschaft und die niedliche Geschichte ließen bei mir richtig tolle Weihnachtsstimmung aufkommen. 


Rezension "RitterRost als Babysitter"

Titel: Ritter Rost als Babysitter
Autor: Jörg Hilbert
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 24 
Einbindungsart: Pixi
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3

(c) Carlsen
Zum Inhalt und Meine Meinung:
Ich erinnere mich noch gut, wie ich selbst in der Grundschule in einem Musical mitgespielt habe. Dieses Musical hieß Ritter Rost und Prinz Protz. Ich selbst war damals die weibliche Hauptrolle Prinzessin Bö. Lange Zeit kam ich dann nicht mehr mit Ritter Rost in Berührung. Bis heute.

Ich war ganz überrascht, als ich entdeckte, dass es Ritter Rost als Pixibuch gibt. Ich wusste bereits dass es die Geschichten als großformatige Bilderbücher gibt, als Pixibücher wusste ich aber nicht. Ich war recht gespannt, was mich erwarten würde, denn aus der Vergangenheit wusste ich noch, dass Ritter Rost eigentlich immer ganz witzig ist.

Die Bilder sind ja absolut nicht meins, muss ich gleich mal als erstes loswerden. Ich finde die ganz furchtbar und überhaupt nicht schön. Natürlich geht es um eine Ritterrüstung, das ist mir schon klar, aber ich kann es auch nicht so richtig erklären, die Bilder gefallen mir einfach nicht. Das ist auch nicht nur bei den Personen so, auch der Rest, die Umgebung und alles weitere gefallen mir nicht besonders gut. Einzig die Prinzessin Bö ist ganz nett und der Drache Koks ist sogar richtig niedlich gezeichnet.

 Die Geschichte selbst ist tatsächlich recht lustig zu lesen. Man begleitet Ritter Rost dabei, wie er auf ein Baby aufpassen soll. Das wird ihm aber sehr schnell viel zu anstrengend und so sollen sich Koks und Bö um das Baby kümmern. Die beiden versuchen alles um das Baby zu beruhigen. Essen, Windeln wechseln, Fernseh schauen. Als Mama von zwei kleinen Kindern entdeckte ich mich da teilweise selbst wieder und finde, dass der Autor da eindeutig einige Stellen extra nur für Eltern eingebaut hat. Viele werden wahrscheinlich vor dem Pixibuch sitzen und denken "Kenn ich. Hab ich genauso gemacht". Und so wird das Buch schnell auch zum Erlebnis für die Eltern.

Die Menge des Textes ist genau richtig, denn die Bilder überwiegen deutlich und das finde ich bei Pixibüchern immer ganz wichtig. Denn meine Tochter schaut diese auch gerne mal alleine, ohne vorlesen an und so findet sie genug auf jeder Seite um sich selbst eine Geschichte auszudenken.

Fazit:
Ein Pixibuch, dessen Protagonisten ich noch aus meiner Kindheit kenne. Die Bilder gefallen mir ganz und gar nicht, doch die Geschichte ist so amüsant, dass sie einiges wieder wett macht. Sie nimmt Eltern auch so ein bisschen auf die Schippe und so habe ich mich köstlich amüsiert, beim Vorlesen. 


Rezension "Das Sandmännchen und der Drache"

Titel: Das Sandmännchen und der Drache
Autor: Hanna Sörensen
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 25 
Einbindungsart: Pixi
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3


(c) Carlsen

Zum Inhalt & Meine Meinung:
Und schon wieder habe ich eine Rezension eines Klassikers für euch. Heute vom Sandmännchen, welches wohl jedes Kind kennt. Ich muss zugeben, dass ich es bisher nur aus der TV-Sendung kannte und dort auch immer recht anstrengend fand.

Das Pixi-Buch ist jedoch wirklich richtig süß. Es erzählt von einem kleinen Drachen, der sich verirrt hat und den Weg nach Hause nicht mehr findet. Als er durch die Gegend irrt, schnappt er sich die Schuhe vom gestiefelten Kater, einen Schokoladenkuchen und das Kuschelkissen von Frau Holle, ohne zu wissen, dass er damit einige Leute gegen sich aufbringt. Die drei bestohlenen verdächtigen jedoch die drei Räuber, welche aber ihre Unschuld beteuern. Und so stößt das Sandmännchen auf den kleinen Drachen und die verschwundenen Sachen. Die Dinge wandern zurück zu ihren Besitzern und das Sandmännchen hilft dem kleinen Drachen nach Hause.

Auch dieses Pixi-Buch gefällt meiner Tochter – und mir – richtig gut. Ich finde die Zeichnungen, vor allem den kleinen Drachen – richtig süß und kindgerecht. Zudem mag ich die Erzählung, auch wenn sie durch die drei Räuber kurzzeitig etwas gruselig wird. Doch der kleine Drache ist so niedlich und harmlos, dass man ihn einfach gerne haben muss. Und auch die drei Räuber kommen gut in der Geschichte weg, sodass kein Kind Angst vor ihnen haben muss.

Was mir ebenfalls gut gefallen hat, ist dass es nicht die klassische Sandmännchen-Geschichte ist. Die Geschichte spielt also nicht abends oder nachts und es geht nicht ums Schlafengehen oder müde sein. Erst ganz zum Ende wird kurz erwähnt, dass es Abend ist und das Sandmännchen sich nun auf seinen Weg machen muss. Dies passiert aber wirklich erst auf der allerletzten Seite, sodass man davor genug Zeit hat, das Sandmännchen bei seinem Abenteuer zu begleiten.

Der Schreibstil ist super zum Vorlesen geeignet, der Text stellenweise recht umfangreich, was eventuell dazu führen könnte, dass kleine Kinder nicht mehr wirklich aufpassen. Doch hat man auch auf den Bildern genug zu schauen, weswegen man den Text auch gut kürzen oder weglassen kann.

Fazit:
Ein schönes Pixibuch, welches mir gut gefällt. Der niedliche Drache hat es mir echt angetan und ich bin ein kleines bisschen verliebt. Die wunderbaren Bilder und die harmlose Erzählungen machen dieses Pixibuch wieder absolut rund für mich.




Samstag, 29. Dezember 2018

Rezension "Prinzessin Annabell"

Titel: Prinzessin Annabell
Autor: Uschi Flacke / Nina Chen
Verlag: Carlsen  
Seitenzahl: 24

ISBN:978-3-646-04335-8 
Einbindungsart: Pixi
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3

(c) Carlsen

Zum Inhalt:
Prinzessin Annabell ist alles andere als eine klassische Prinzessin. Sie ist wild, laut und wird gerne schmutzig. Zudem hätte sie gerne nichts lieber als einen Hund. Als sie zum Geburtstag keinen bekommt ist sie sehr enttäuscht, doch ihre Eltern sind von ihrem Wunsch überhaupt nicht begeistert. Schließlich gehört es sich nicht für eine Prinzessin ständig dreckig und wild zu sein. Zum Glück gibt es noch ihre Tante, die das alles gar nicht interessiert.

Meine Meinung:
Ein Buch welches von Anfang an ausstrahlt, dass es absolut für Mädchen gedacht ist. Der Titel und vor allem das Cover, welches komplett in Rosa gehalten ist, sind schon sehr aussagekräftig.
Auch der Rest vom Buch ist ziemlich bunt, was ich schon fast einen Ticken zu viel finde. Zudem finde ich die Zeichnungen nicht mehr als okay, denn für meinen Geschmack sind sie einfach zu kitschig. Meiner Tochter hingegen hat das Buch gut gefallen.

Die Geschichte selbst finde ich im Gegensatz zu den Zeichnungen auch recht nett. Annabell die unbedingt einen Hund haben möchte, durch Zufall einen im Schlosspark sieht und mit ihm durch die Gegend turnt. Dabei wird sie so schmutzig, dass ihr Vater und ihre Mutter ziemlich sauer werden. Allerdings tut ihr Vater auch etwas wenig königliches und so schlägt Annabell schlagfertig zurück, was ich sehr amüsant fand. Überhaupt musste ich bei diesem Buch sehr häufig schmunzeln und lachen.

Die Thematik passt ebenfalls sehr gut für kleine Mädchen bzw. Kinder. Viele kleine Mädchen wollen einmal Prinzessin sein, die meisten Kinder haben irgendwann den Wunsch nach einem Haustier. Und so ist Annabell ein Mädchen, mit dem sich die Kinder gut identifizieren können, denn sie ist, obwohl sie eine Prinzessin ist, herrlich bodenständig und angenehm frech.

Hier haben wir mal wieder ein Pixibuch, bei dem ich die Menge des Textes wirklich gut finde. Oft überwiegen die Bilder, mal gibt es ein bisschen mehr Text, dann wieder etwas weniger. Aber nie so viel, dass die Kinder überfordert werden oder keine Lust mehr haben zuzuhören. Das gefällt mir bei diesem Buch ganz besonders gut. Zudem eignet es sich so super als Buch für Zwischendurch.

Fazit:
Ein schönes Pixibuch, welches allerdings hauptsächlich für Mädchen geeignet ist, da die Farbe rosa überwiegt und es ansonsten auch sehr kitschig und mädchenhaft ist. Trotzdem hat mir die Erzählung gut gefallen und vor allem die Menge des Textes, ist genau richtig.









Rezension "Petzi bei den Pyramiden"

Titel: Petzi bei den Pyramiden
Autor: Carla Hansen
Verlag: Carlsen   
Seitenzahl: ca. 12 Seiten 
Einbindungsart: Pixi
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Petzi und seinem Freund ist der Sand ausgegangen. Und wo gibt es mehr Sand, als in Ägypten bei den Pyramiden? Also machen die beiden sich auf den Weg genau dorthin. Sie erleben ein Abenteuer mit dem sie niemals gerechnet haben und helfen zwei Freunden, die sich verloren haben, wieder zusammen zu finden. Und Sand bekommen sie ganz nebenbei auch noch.

Meine Meinung:
„Petzi“ ist ein absoluter Klassiker. Schon als Kind habe ich Geschichten von Petzi gelesen und angeschaut. Doch das ist lange her und so war ich gerade ganz überrascht und gespannt, als ich ein Pixi von Petzi in der Hand hatte.

Anders als bei vielen anderen Pixis, die Klassiker zum Thema haben, merkt man bei Petzi nicht, wie alt die Geschichten schon sind. Ich nehme auch an, dass diese auf verschiedenste Art neu erzählt werden und immer neue Abenteuer dazu kommen.

Als erstes stachen mir gleich die wirklich süßen Bilder ins Auge, die ich total schön finde. Sie sind schön kindgerecht und rund gezeichnet und die Bilder sind nicht zu überladen. Lediglich an der Farbgebung merkt man, dass es sich um eine etwas ältere Geschichte handeln könnte.
Die Geschichte selbst ist wirklich harmlos. Petzi und sein Freund Pingo reisen auf der Suche nach Sand nach Ägypten und helfen dort dem Tigermädchen Lea seinen verschollenen Freund zu finden. Dabei haben sie einen riesen Spaß, rutschen von Pyramiden und tun nebenbei etwas Gutes.

Da die Menge des Textes auch sehr gering ist, ist das Buch absolut perfekt für die kleinen Kinder ab drei Jahren. Ich werde das Buch morgen gleich meiner Tochter vorlesen und schauen, ob sie damit besser klarkommt, wie mit dem letzten Pixi, welches wir gelesen haben. Mir auf jeden Fall gefällt das Pixi viel besser und ich finde die Geschichte wirklich schön und wunderbar harmlos. Auch das Ende ist schön und schließt das Buch nach der kurzen Aufregung gut ab.

Fazit:
Ein Pixi, das mir gut gefällt. Der Klassiker „Petzi“ wird hier schön umgesetzt und macht viel Spaß beim Lesen. Wenig Text, klare und nicht zu überladene, aber sehr kindgerecht gemalte Bilder, machen das Buch zu einem tollen Erlebnis für alle Kinder ab 3.




Rezension "Kapitän Sternhagel auf Schatzsuche"

Titel: Kapitän Sternhagel auf Schatzsuche
Autor: Alfred Neuwald
Verlag: Carlsen  
Seitenzahl: ca. 12
Einbindungsart:Pixi
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3

(c) Carlsen
Zum Inhalt und Meine Meinung:
Kapitän Sternhagel liest die Zeitung und erfährt in seinem Horoskop, dass es am heutigen Tag eine Überraschung für ihn geben soll. Noch ist ihm nicht so klar, was das eigentlich sein soll. Doch als er plötzlich eine geheimnisvolle Flaschenpost mit einer Schatzkarte erhält, ist klar, was gemeint ist. Dabei ahnt er nicht, dass diese von den Kindern Anja und Florian stammt, denen er kurz zuvor noch den besten Platz zum Muschelsammeln gezeigt hat. Die Kinder machen Kapitän Sternhagel eine große Freude und so sind am Ende alle richtig glücklich.

Eine Geschichte mit einer Schatzkarte und einer Schatzsuche? Das kann ja nur spannend sein. Und selbst wenn es sich bei dem Schatz um Muscheln handelt, so wartet hier auf die kleinen Leser ein recht großes Abenteuer. Zunächst dürfen sie Anja und Florian beim Muscheltauchen begleiten, danach Kapitän Sternhagel auf Schatzsuche. Natürlich alles ohne größere Spannung, denn die kleinen Zuhörer dürfen sich ja nicht gruseln.

Ich finde dieses Buch recht schön, auch wenn die Bilder sicher nicht meine Lieblingsbilder werden. Sie wirken irgendwie etwas altbacken auf mich, sind ab er auch recht klar gezeichnet und die Bilder haben nicht so viele Details. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich gar nicht so richtig weiß, ab welchem Alter Pixibücher eigentlich empfohlen werden. Wir hatten sie schon, als meine Tochter zwei war, da war sie aber definitiv zu kleine. Jetzt ist sie drei und beginnt langsam auch die Pixibücher zu verstehen. Zwar hat sie sie schon sehr lange immer wieder alleine angeschaut, doch die Texte waren meistens, auch wenn sie kurz waren, noch zu kompliziert.

Dieses Pixibuch hat verhältnismäßig wirklich sehr wenig Text, sogar für ein Pixibuch, was ich aber eigentlich ganz gut finde. Denn auch wenn die Bilder nicht so detailliert sind, so guckt meine Tochter doch Bücher auch gerne einfach nur an, ohne dass man ihr vorliest. Je weniger Text, desto mehr Raum haben die Kinder letztendlich auch, um sich eigene Gedanken zu machen oder Geschichten auszudenken. Und dafür hat dieses Buch auf jeden Fall Potenzial.
Was ich hier übrigens auch sehr schön umgesetzt finde, ist das mediterrane. Das Meerfeeling kommt selbst bei mir richtig an, die Möwen, die Wellen, ich kann es fast schön hören, wie die Möwen kreischen. Das hat der Illustrator auf jeden Fall gut eingefangen und macht die nicht besonderes schönen Bilder definitiv ein stückweit wett.

Fazit:
Eine wunderbar mediterrane und aufregende Geschichte, die durch den wenigen Text viel Platz für eigene Gedanken der Kinder bietet. Zwar gefallen mir mal wieder die Bilder nicht so sehr, aber das ist ja Geschmackssache.


Rezension "Elmar und der Teddybär"

Titel: Elmar und der Teddybär
Autor: David McKee 
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: ca. 12
Einbindungsart: Pixi
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3


Zum Inhalt und Meine Meinung:  (Coverfoto folgt, sobald ich ein Foto gemacht habe)
Und hier habe ich ein weiteres Pixibuch für euch. Da wir letztes Jahr den Adventskalender von Carlsen hatte, in dem es jeden Tag ein Pixibuch gab, können wir uns nicht über mangelnden Lesestoff beklagen.

Heute habe ich für euch ein Pixibuch, welches sich mit Elmar beschäftig. Elmar kannte ich bisher nur aus der großen Buchreihe. Doch nun scheint es ihn auch im Kleinformat zu geben. Ich muss zugeben, dass er mir eigentlich so gar nicht gefällt. In der Buchhandlung hatte ich diverse Male die großen Bilderbücher in der Hand und jedes Mal hätte ich mich über die schrecklichen Bilder aufregen könnne.

Ich weiß, dass es ganz viele Fans von Elmar gibt und ich denen bestimmt auch irgendwie auf den Schlipps trete, doch ich kann mit diesen übertrieben bunten Zeichnungen und dem Elefant im Flickenmuster einfach nichts anfangen, was echt schade ist. Denn auch im Kleinformat werde ich mit der Art der Zeichnungen einfach nicht warm.

Die Geschichte selbst ist ganz nett, aber mehr irgendwie auch nicht. Allerdings muss ich sagen, dass das vor allem meine Meinung ist, denn meine Tochter mag das Buch. Das ist aber vor allem der Tatsache geschuldet, dass das Buch von einem Teddy erzählt. Meine Tochter hat selbst einen Teddy den sie über alles liebt. Und was passt da besser, als eine Geschichte, die von einem kleinen Elefanten erzählt, der seinen Teddy verloren hat. Denn genau darum geht es. Und Elmar beschließt diesen wieder zu finden. Alle Tiere, die in dieser Geschichte vorkommen, haben ebenfalls einen Teddy und so ist dieser definitiv das Hauptthema. Da wundert es mich nicht, dass das meiner Tochter gefällt und natürlich muss man bei Kinderbuchreihen auch sagen, dass es ja viel wichtiger ist, was die Kinder von der Geschichte halten, als wir Erwachsenen.

Der Text ist zwar recht umfangreich, jedoch super verständlich und einfach geschrieben. Da auch nicht mehr als die Teddysuche passiert, hat meine Tochter das Buch richtig gut verstanden und auch immer wieder erzählt was gerade passiert. Man merkte richtig, wie es ihr leid tat, dass dem kleinen Elefanten sein Teddy fehlt. Insofern ist das Buch ein gelungenes Buch für dieses Alter und ich verstehe gut, wieso viele Kinder den so bunten Elmar so gerne mögen.

Fazit:
Ein Buch, das mir nicht so gut gefallen hat, da mir Elmar einfach zu bunt ist. Meiner Tochter allerdings gefiel es vor allem aufgrund der Thematik mit dem Teddy umso mehr und so denke ich, dass man das Buch durchaus empfehlen kann.




Rezension "Jasper macht Limonade"


Titel: Jasper macht Limonade
Autor: Eckart Fingberg

Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 24
Einbindungsart: Pixibuch
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3
(c) Carlsen
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Heute habe ich wieder ein Pixibuch für euch. Und zwar keines, das unbedingt zur Jahreszeit passt, sondern eigentlich fast eher in den Sommer. Doch seht selbst.

Das Pixibuch erzählt von Jasper, einem kleinen Pinguin, der selbst gemachte Limonade verkaufen will und sich sehr wundert, dass er dafür keine Abnehmer findet. Doch seine Limonaden schmecken nach Fisch und so ist es kein Wunder, dass diese den Menschen nicht so gut schmeckt. Allerdings sind schnell neue Abnehmer – in Form von Katzen – gefunden und Jasper ist glücklich, dass seine Limonade letztendlich doch getrunken wird.

Auf dem Cover kann man erkennen, dass Jasper bekannt ist aus der Sendung mit der Maus. Dazu kann ich leider nichts sagen, da ich nicht wirklich „Die Sendung mit der Maus“ schaue. Aber vielleicht kennen ihn ja einige von euch schon.

Die Bilder in diesem Pixibuch gefallen mir nicht ganz so gut, ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass sie in bewegter Form total schön zum Anschauen sind. Denn der Pinguin an sich ist ganz nett gezeichnet. Ich finde nur, das alles etwas zu viele Ecken und Kanten auf der einen Seite hat, auf der anderen Seite aber auch viel zu verwaschen ist. Auch die Zeichnungen der Kinder gefallen mir nicht so gut, da mir da das liebevolle fehlt. Ich mag einfach die Zeichnungen bei denn ich ins Schwärmen komme und die so schön rund sind viel lieber.

Allerdings gefällt mir die Geschichte total gut und hat mir total viel Spaß gemacht. Der kleine Pinguin ist mit seiner Getränkeidee und seiner Enttäuschung, als keiner die Getränke kaufen möchte, so niedlich, dass ich ihn am liebsten in den Arm nehmen würde.

Die Menge des Textes ist recht angenehm, denn ich habe festgestellt, dass es sogar Pixis gibt, die recht umfangreich sind und eine große Menge an Text haben. Hier ist es zwar nicht besonders wenig Text, doch dieser ist recht groß gedruckt, sodass die Seiten ziemlich schnell vorgelesen sind. In Anbetracht dessen, dass dreijährige oft nicht so viel Aufnehmen können, finde ich es einfach besser, wenn das Buch nicht so mit Text überladen ist.

Was meine Tochter zu der Geschichte sagt, kann ich im Moment nicht sagen, da ich so frech war und das Buch ganz alleine gelesen habe. Ich glaube aber ihr Papa hat ihr das schon vorgelesen und wenn sie es ganz blöd gefunden hätte, dann wüsste ich das auf jeden Fall. Ich werde aber sicher die nächsten Tage nochmal einige Pixis vorlesen und da wird das dann auch dazu gehören.

Fazit:
Ein Pixi, bei dem mir mal wieder der Text besser als die Bilder gefällt. Die Geschichte ist total nett, doch die Bilder sind mir zu wenig liebevoll und zu kantig und gefallen mir leider nicht besonders.

Freitag, 21. Dezember 2018

Rezension "Lurchis Abenteuer - Lurchi und die Feuerwehr"

Titel: Lurchi und die Feuerwehr
Autor: Erwin Kühlewein
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 24
ISBN: 9783551046130
Einbindungsart: broschiert
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3

(c) Carlsen
Inhalt & Meine Meinung:
Heute Abend habe ich meiner Tochter dieses Pixi als Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen. Lurchi war mir schon immer ein Begriff, es ist jedoch recht lange her, dass ich ein Buch von ihm in der Hand hatte.

Und so hatte ich leider auch total vergessen, wie schlecht die Lurchi-Bücher sind. Für alle die es noch nicht kennen sei hier eine Frage gestellt. Kennt ihr die Schuhmarke Salamander? Denn genau für diese Marke sind die Lurchi-Geschichten absolute Werbung, was ich total doof finde. Lurchi trägt nämlich Salamander-Schuhe und mit diesen kann er einfach alles. Immer wieder wird so ganz nebenbei recht plump erwähnt, was er alles dank seiner Schuhe kann. Das fand ich echt ziemlich strörend.

Zudem muss ich sagen, dass meine dreijährige Tochter das Buch nicht wirklich verstanden hat und es ihr auch nicht wirklich gefallen hat. Die Geschichte, bzw. dieses Pixi-Buch besteht sogar aus zwei Abenteuern von Lurchi wird in Reimform erzählt. Das wusste ich vor dem Lesen nicht, sonst hätte ich es ihr auch gar nicht vorgelesen. Denn sie mochte die Reimform noch nie. Auch die Menge des Textes ist sehr hoch und die Sprache recht gewöhnungsbedürftig, da sie ziemlich altmodisch ist. Und so fragte meine Tochter während dem Lesen immer wieder nach, was die Tiere denn auf den Bildern machen und warum es da jetzt brennt. Ich merkte recht schnell, dass sie zwar einen Teil des Textes aufgenommen hatte, aber nicht wirklich viel.

Ich bin richtig enttäuscht, denn auch die Bilder sind nicht so das gelbe vom Ei. Sie sind für meinen Geschmack zu überladen und somit auch nicht wirklich kindgerecht. Schade, echt.

Fazit:
Ein Pixibuch welches für mich leider ein totaler Flopp ist. Zu viel Text in nicht kindgerechter Sprache, Schleichwerbung für Salamander und Bilder die total überladen sind, haben das Buch für meine Tochter leider zu keinem schönen Erlebnis gemacht.

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Rezension "Conni entdeckt die Bücher"

Titel: Conni entdeckt die Bücher
Autor: Liane Schneider / Annette Steinhauer
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 24
ISBN: 978-3-646-04014-2
Einbindungsart:broschiert / ebook
Preis: 0,99 € / 1,99 €
Alter: ab 3
(c) Carlsen
Inhalt & Meine Meinung:
Wer meinen Blog kennt oder auch mich persönlich kennt, der weiß, dass ich Bücher liebe und die Arbeit mit Büchern deshalb auch zu meinem Beruf gemacht habe. Als Buchhändlerin kommt man mit unglaublich vielen Büchern und Neuerscheinungen in Kontakt. Ich muss jedoch zugeben, dass die Pixis gar nicht so in meinem Blickfeld waren. Man hat sie halt so nebenher verkauft, mit den Inhalten habe ich mich aber weniger beschäftigt.

Seit ich in Elternzeit bin, bekomme ich jedoch einen ganz anderen Blick auf die Bücher, so auch auf Pixis. Da ich meine Buchliebe an meine Kinder weitergegeben habe, kommen natürlich auch oft Pixis zum Einsatz. Und dieses hier finde ich besonders toll. Ich weiß gar nicht, ob ich es entdeckt hätte, wenn ich es nicht von Katrin von kathrineverdeen geschenkt bekommen hätte.

Spielerisch werden den Kindern hier die Möglichkeiten aufgezeigt, wie man an Bücher kommt. Ob in der Buchhandlung kaufen, oder in der Bücherei leihen. Nur das Antiquariat bleibt etwas außen vor. Conni bekommt in diesem Buch nämlich ein Buch von ihrer Oma geschenkt, welches mal ihrer Mama gehört hat. Da das Buch schon recht alt ist, gibt es das weder in der Buchhandlung zu kaufen, noch in der Bücherei zu leihen. Das ist ganz besonders blöd, denn vom einen auf den anderen Tag ist Connis neues Lieblingsbuch verschwunden und nicht mehr aufzufinden. Alle versuche es wieder zu bekommen scheitern. Und so lernt Conni, was eine Buchhandlung und was eine Bücherei ist. Sie bekommt einen Büchereiausweis und leiht sich gleich ein paar Bücher aus.

Natürlich taucht ihr Buch dann auch wieder auf, doch vorher hat Conni sehr viel Spaß mit anderen und neuen Büchern.

Conni kennt ja inzwischen jeder. Manches Mal gibt es Geschichten, da ist sie wirklich anstrengend, weil sie alles so toll kann und immer so brav hört. Doch in diesem Buch fand ich Conni wirklich sehr angenehm. Dies mag vielleicht auch am Thema Bücher liegen, denn darüber lese ich immer gerne, auch in Kinderbüchern. Ich finde es toll, dass Kindern so spielerisch die Liebe zu Büchern mitgegeben wird.

Und langsam mag ich Conni eigentlich echt gerne. Denn obwohl sie oft das kleine perfekte Mädchen ist, so sind es doch immer Themen die kindgerecht sind. Zudem mag sie meine Tocher gerne und ich komme somit gar nicht darum herum.

Fazit: 
Ein wunderbares Pixibuch von Conni, das sich dem Thema Bücher und der Liebe zum Lesen annimmt. Spielerisch vermittelt es die verschiedenen Arten an Bücher zu kommen und macht dabei sehr viel Spaß.


Freitag, 13. April 2018

Rezension "Conni backt Pizza"

Titel: Conni backt Pizza
Autor: Liane Schneider / Eva Wenzel-Bürger
Verlag: Carlsen
ISBN:  978-3-551-08639-6
Seitenzahl: 23
Einbindungsart: Lesemaus / Pixi
Preis: 3,99 € / 0,99 €

(c) Carlsen
Meine Meinung:
Conni ist bei meiner kleinen Tochter gerade echt der Hit. Ob ab und zu die TV-Serie, die Bücher oder die Toniefigur. Und dieses Buch haben wir sogar in doppelter Ausführung, als Pixi und als große Lesemaus. Hier rezensiere ich nun die große Lesemaus, doch vom Inhalt her unterscheiden sich die beiden Bücher nicht. Das Pixibuch ist halt super geeignet für unterwegs, bei der Lesemaus gefällt mir, dass die Bilder so groß sind und man, zumindest gefühlt, mehr zum Schauen hat.

Dieses Buch erzählt nun von einer ganz typischen Situation Zuhause, die ich sogar mit meiner Zweijährigen schon ab und an erlebe. Conni beschwert sich über das Mittagessen und ihre Mutter sagt ihr dann, dass sie selbst kochen soll. Das lässt sich Conni nicht zweimal sagen und beschließt mit ihrem besten Freund Simon zusammen selbst Pizza zu backen. Etwas schmunzeln musste ich, als die beiden dann mit einer Fertigmischung Pizzateig ankommen, denn ich mache meinen Pizzateig immer selbst, das fand ich echt süß und auch kindgerecht. Zudem wird in der Geschichte genau erklärt, wie die beiden die Pizza dann machen, wieviel Wasser dazu muss und wie man den Teig knetet und belegt. Das ist für meine Zweijährige zugegebenermaßen nicht so interessant, trotzdem finde ich es schön, dass Conni immer so schöne Alltagsthemen hat. Kaum habe ich heute Pizza gemacht, wollte meine Tochter helfen, so wie Conni eben ;)

Als sich alle am Ende die Pizza schmecken lassen, bekommt man selbst fast Hunger, so lecker haben Simon und Conni gekocht. Die beiden geben sich auch wirklich Mühe beim Pizzabelegen, nur das Aufräumen der Küche bleibt am Ende der Mama überlassen. Auch das brachte mich erneut zum Schmunzeln, weil das ebenfalls so schön typisch Kind ist.

Auch gefällt mir in diesem Buch sehr gut, dass die Mutter von Conni, nicht so wie immer, so beherrscht ist, sondern auch mal genervt darüber, dass ihrer Tochter das Essen nicht schmeckt. Dieses Gefühl kennt wohl jede Mama.

Die Bilder sind, wie gewohnt, kindgerecht und liebevoll gezeichnet. Schon seit der ersten Connigeschichte erkennt meine Tochter, Simon, Anna (die hier nicht vorkommt), Kater Mau und Conni auf den ersten Blick.

Am Ende der Geschichte gibt es dann noch das Rezept für Connis und Simons leckere Pizza. Ich denke, wenn meine Tochter älter ist, wird sie darauf bestehen, diese genau so nachzubacken. Auch wenn im Rezept die Backmischung natürlich nicht fehlen darf.

Fazit:
Eine wunderbare Geschichte übers Pizzabacken, die sicherlich viele kleine Kinder dazu animieren wird, Mama in der Küche zu helfen.

Sonntag, 8. April 2018

Rezension "Der größte Schokoladenhase"

Titel: Der größte Schokoladenhase 
Autor: Daniel Sohr
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 24
Einbindungsart: Pixi
Preis: 0,99 €

Meine Meinung: (Coverabbildung folgt)
Ostern ist zwar rum, doch möchte ich euch diese wunderbare Hasengeschichte nicht vorenthalten. Das Cover und auch die Geschichte selbst erinnerten mich schnell an "Charlie und die Schokoladenfabrik" und da ich Schokolade liebe, war das Buch genau das richtige für mich. Doch Achtung! Man könnte nach dem Lesen akute Lust auf Schokolade bekommen.

Das Buch erzählt vom kleinen Hasen Kalle, der seinen Papa zu seiner Arbeit in der Schokoladenfabrik begleiten darf. Sein Papa ist Chef dort und so darf Kalle überall mit rein schauen. Da sein Papa viel zu tun hat, kann er sich nicht die ganze Zeit um Kalle kümmern, weswegen es nicht verwunderlich ist, dass der kleine Hase bald Alleingänge unternimmt. Zunächst landet er in der Abteilung der Designer, doch bald schon landet er in der Verpackungsabteilung, was natürlich viel spannender ist. Hier bleibt es dann nicht aus, dass Kalle anfängt Quatsch zu machen. Er spielt an der Verpackungsmaschine und auch an der Mischmaschine rum, nur um zuletzt selbst in einem Bottich voller Schokolade zu landen.

Mit dieser Geschichte hatte ich richtig Spaß. Ich gebe es zu, dass es oft Kinderbücher gibt, die ich selbst zwar ganz nett finde, die aber nur meinen Kindern so richtig gut gefallen. Doch dieses hier fand ich auch total schön zu lesen. Die Geschichte ist unglaublich kurzweilig und der kleine Hase Kalle so knuffig gezeichnet, dass ich ihn am Liebsten in den Arm genommen hätte. Da die Geschichte - wie oben schon erwähnt - total das Flair von "Charlie und die Schokoladenfabrik" verströmt fühlte ich mich vom ersten Augenblick an wohl. Zwar ist es schon eine Ostergeschichte, aber da sie mir so gut gefällt, werde ich sie wohl das ganze Jahr über vorlesen.

Dies ist wieder ein Pixibuch, welches recht wenig Text und dafür umso mehr Bild hat. Auf einer Doppelseite befindet sich immer nur auf der einen Seite ein bisschen Text, eineinhalb Seiten sind mit einem Bild gefüllt. Das ist mit ein Grund wieso auch meine zweijährige diese Geschichte gerne mag. Aber bestimmt auch wegen der Schokolade und der so humorvoll erzählten Geschichte.

Fazit:
Ein tolles Osterbuch, im Stile von "Charlie und die Schokoladenfabrik" das mit wenig Text und tollen Bildern zu überzeugen weiß.