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Montag, 15. April 2019

Rezension "Mein dickes Osterbuch"

Titel: Mein dickes Osterbuch
Autor: Judith Allert
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 144
ISBN:978-3-551-51057-0
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 15,00 €
Alter: ab 4

(c) Carlsen
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Heute habe ich, passend zur Jahreszeit, noch ein Osterbuch für euch. Dieses mal für die etwas älteren Kinder. Vom Verlag ab 4 empfohlen, lese ich dieses Buch mit meiner dreijährigen Tochter, was kein Problem ist. Sie kann den Geschichten recht gut folgen, auch wenn es recht viel Text ist. Sie bekommt aber auch schon immer viel vorgelesen, weswegen sie das durchaus gewöhnt ist.  Natürlich dürfen es für sie auch noch mehr Bilder sein, was bei einem vierjährigen Kind wahrscheinlich schon etwas weniger nötig ist.

Was ich ganz toll finde sind die Rätsel, die sich innerhalb der Geschichten befinden. Die Kinder werden nämlich so in diese mit einbezogen. Mal wird eine Frage zum Text gestellt, mal gibt es eine kleine Aufgabe (wie bspw. den schlafenden Papa in der Geschichte zu wecken). Meine Tochter liebt Bücher und Geschichten in denen sie mitmachen kann und Aufgaben bekommt, weswegen das hier genau das richtige Osterbuch ist. Teilweise sind die Rätsel zwar noch etwas schwierig, doch wenn sie richtig zuhört und mit etwas Hilfe von mir kann sie diese doch recht gut lösen, weswegen uns das Buch sicherlich auch noch durch die restliche Osterzeit begleiten wird.

Doch das Buch ist nicht nur ein reines Vorlesebuch. Nein, neben den vielen Geschichten - die den größten Teil des Buches einnehmen, gibt es noch einige Bastelanleitungen und Rezepte passend zur Osterzeit. Somit hat man hier quasi das Rundumsorglospaket und kann mit seinem Kind backen, basteln und vorlesen. Ein wunderbares Buch zum Entdecken und Liebhaben.

Die Geschichten sind alle von der selben Autorin, die Illustrationen hingegen von vier verschiedenen Personen. Neben Daniela Kunkel, die mir schon aus anderen Kinderbüchern bekannt ist, illustrieren auch Stefanie Jeschke, Horst Hellmeier und Jennifer Coulmann dieses Buch. Keiner steht hier dem anderen in etwas nach, alle liefern unglaublich faszinierende und liebevolle Bilder, die die Geschichten perfekt untermalen. Auch hier kann ich wieder nur erwähnen, dass Carlsen da einfach ein Händchen dafür hat - und nein, ich werde dafür nicht bezahlt. Ich liebe einfach jedes einzelne Buch, so auch dieses hier. Ich mag es wenn Bilder kindgerecht und liebevoll sind und man die gezeichneten Charaktere am liebsten knuddeln würde. Und genau das ist hier der Fall.

Fazit:
Ein wunderbares Osterbuch für Kinder ab 3 - 4 Jahren, zum Vorlesen, backen, basteln und liebhaben. Wunderbare Illustrationen, tolle Geschichten und kniffelige Rätsel machen dieses Buch zu einer runden Geschichte. 


Samstag, 13. April 2019

Rezension "Wer hockt im Grase? Der ... Osterhase

Titel: Wer hockt im Grase? Der ... Osterhase
Autor: Sandra Grimm (Text) / Marion Elitez ( Illustration)
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 12
ISBN: 978-3-551-17111-5
Einbindungsart: Pappbilderbuch
Preis: 8,99 €
Alter: ab 18 Monaten

(c) Carlsen
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Bald ist Ostern. Habt ihr schon ein passendes Geschenk für eure kleinen? Wenn nicht, dann habe ich hier ein ganz wunderbares Kinderbuch für euch.

Meine kleine ist gerade 19 Monate alt, das Buch ist empfohlen ab 18 Monaten. Somit ist es genau richtig für ihr Alter und ich war sehr gespannt, wie es ihr gefallen würde. Bisher hat sie leider noch nicht so viel und gerne Bücher angeschaut, wie ihre große Schwester, doch ich merke wie sich das im Moment verändert.

Sie schaut immer mehr Bücher an, nur beim Vorlesen fehlt ihr noch etwas die Geduld, sie steht schnell auf und holt sich ein neues Buch wenn ich damit anfange. Doch auch hier ist dieses Buch perfekt. Es besteht aus kurzen Sätzen, die in Reimform sind. Jede Seite besteht aus einem einzelnen Satz. Zusätzlich gibt es auf jeder Doppelseite eine Klappe, die man rausziehen kann, auf dieser wird der Satz vervollständigt. Beispiel: "Wer hat im Frühling viel zu tun? Ganz viele Eier legt das ... - und die Antwort auf der Klappe ist dann "Huhn". Somit kann das Kind auch mitraten, wie der Satz weitergehen könnte. Meine kleine Tochter ist dafür vielleicht noch etwas klein, meine große hingegen fand das ganz witzig.

Eigentlich bin ich gar nicht so ein Fan von Büchern in Reimform, doch hier ist das genau richtig. Zudem weiß ich, dass kleine Kinder Reimform sehr gerne habe und Büchern gerne folgen, die diese Form haben. 

Neben der Menge an Text, ist für mich ein absoluter Pluspunkt erneut die Art der Illustration und die wunderbar liebevollen Bilder. Der Carlsenverlag hat hier für mich einfach ein absolutes Händchen und Gespür dafür, was kleine Kinder brauchen und gerne haben. Keines der Kinderbücher hat mich bisher enttäuscht, was die Illustrationen angeht. Und auch hier genieße ich das Anschauen des Buches einfach nur. Die Hasen sind so niedlich gezeichnet, die Bilder detailliert aber nicht zu überfrachtet. Die Kinder haben viele Dinge zu entdecken und trotzdem verlieren die Bilder dabei nie ihre klare Linie.

Die Qualität des Buches gefällt mir ebenfalls sehr gut. Die harten Pappseiten sind perfekt für kleine Finger, die manchmal vielleicht auch etwas grob sind. Auch die herausziehbaren Seiten sind sehr stabil, robust und halten einiges aus. Und so ist dieses Buch mit Sicherheit ein langlebiges, welches uns noch eine ganze Weile begleiten wird - bestimmt auch noch nach Ostern.

Fazit:
Ein wunderbares Osterbuch, welches durch seine wunderbaren Illustrationen, die Reimform und Textmenge, sowie seine Robustheit und Qualität absolut überzeugen kann und in jedes Bücherregal für Kinder ab 18 Monaten gehört.

Sonntag, 8. April 2018

Rezension "Der größte Schokoladenhase"

Titel: Der größte Schokoladenhase 
Autor: Daniel Sohr
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 24
Einbindungsart: Pixi
Preis: 0,99 €

Meine Meinung: (Coverabbildung folgt)
Ostern ist zwar rum, doch möchte ich euch diese wunderbare Hasengeschichte nicht vorenthalten. Das Cover und auch die Geschichte selbst erinnerten mich schnell an "Charlie und die Schokoladenfabrik" und da ich Schokolade liebe, war das Buch genau das richtige für mich. Doch Achtung! Man könnte nach dem Lesen akute Lust auf Schokolade bekommen.

Das Buch erzählt vom kleinen Hasen Kalle, der seinen Papa zu seiner Arbeit in der Schokoladenfabrik begleiten darf. Sein Papa ist Chef dort und so darf Kalle überall mit rein schauen. Da sein Papa viel zu tun hat, kann er sich nicht die ganze Zeit um Kalle kümmern, weswegen es nicht verwunderlich ist, dass der kleine Hase bald Alleingänge unternimmt. Zunächst landet er in der Abteilung der Designer, doch bald schon landet er in der Verpackungsabteilung, was natürlich viel spannender ist. Hier bleibt es dann nicht aus, dass Kalle anfängt Quatsch zu machen. Er spielt an der Verpackungsmaschine und auch an der Mischmaschine rum, nur um zuletzt selbst in einem Bottich voller Schokolade zu landen.

Mit dieser Geschichte hatte ich richtig Spaß. Ich gebe es zu, dass es oft Kinderbücher gibt, die ich selbst zwar ganz nett finde, die aber nur meinen Kindern so richtig gut gefallen. Doch dieses hier fand ich auch total schön zu lesen. Die Geschichte ist unglaublich kurzweilig und der kleine Hase Kalle so knuffig gezeichnet, dass ich ihn am Liebsten in den Arm genommen hätte. Da die Geschichte - wie oben schon erwähnt - total das Flair von "Charlie und die Schokoladenfabrik" verströmt fühlte ich mich vom ersten Augenblick an wohl. Zwar ist es schon eine Ostergeschichte, aber da sie mir so gut gefällt, werde ich sie wohl das ganze Jahr über vorlesen.

Dies ist wieder ein Pixibuch, welches recht wenig Text und dafür umso mehr Bild hat. Auf einer Doppelseite befindet sich immer nur auf der einen Seite ein bisschen Text, eineinhalb Seiten sind mit einem Bild gefüllt. Das ist mit ein Grund wieso auch meine zweijährige diese Geschichte gerne mag. Aber bestimmt auch wegen der Schokolade und der so humorvoll erzählten Geschichte.

Fazit:
Ein tolles Osterbuch, im Stile von "Charlie und die Schokoladenfabrik" das mit wenig Text und tollen Bildern zu überzeugen weiß. 

Montag, 2. April 2018

Rezension "Wo sind die Eier, kleiner Osterhase?"

Titel: Wo sind die Eier, kleiner Osterhase?
Autor: Isabel Abedi / Gabriele Dal Lago
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 24
ISBN:  978-3-551-04622-2
Einbindungsart: Pixi / Maxi Pixi
Preis: 0,99 € / 1,99 €

(c) Carlsen
Meine Meinung:
Noch ist Ostern nicht vorbei (wobei das meine kleine Tochter glaube ich nicht interessiert, wann man ihr diese Bücher vorliest ;) ) , deswegen dachte ich, ich stelle euch heute noch ein Pixibuch vor, welches wir dieses Ostern neu entdeckt haben.

Als ich gerade  feststellte, dass dieses Pixibuch von Isabel Abedi erzählt wurde, war mir klar, wieso mir das Pixibuch so gut gefiel. Dass Abedi schreiben kann, wissen wohl die meisten von euch. Bisher war sie mir jedoch eher aus der Jugendbuchsparte bekannt. Neben der tollen Autorin hat dieses Osterbuch einfach nur zuckersüße Bilder. Der kleine Osterhase und ihre Familie sind so niedlich gezeichnet, dass ich schnell ins Schwärmen kam, absolut kindgerecht.

Diese Geschichte erzählt vom Sohn des Osterhasen. Dieser möchte seinem Papa unbedingt beim Verstecken der Eier helfen, doch sein Papa meint dass er zu klein dafür ist. Da denkt sich der kleine Osterhase einfach, dass er die Ostereier bei sich daheim versteckt und sein Papa sie so erst suchen muss, bevor er sie für die Kinder verstecken kann. Natürlich findet sein Papa das erstmal gar nicht witzig und wird zunächst etwas panisch, dass er die Eier nicht rechtzeitig für die Kinder verstecken kann. Doch nachdem er alle gefunden merkt er, dass sein Sohn durchaus in der Lage ist Eier zu verstecken und darum darf er ihm am Ende dann tatsächlich beim großen Eierverstecken helfen.

Wie oben schon erwähnt, sind die Bilder einfach nur zuckersüß. Doch die Bilder sind nicht nur liebevoll, nein sie sind auch noch unglaublich detailliert. Auf jedem Bild gibt es total viel für die Kinder zu entdecken, sodass das Buch nicht nur zum Vorlesen sondern auch zum gemeinsamen Entdecken bestens geeignet ist.

Vom Verlag wird das Buch ab 3 empfohlen. Aufgrund dessen, dass es nur drei Personen gibt, von denen erzählt wird und die Geschichte auch ansonsten recht harmlos und schön einfach ist, hatte auch meine zweijährige keinerlei Probleme damit. Allerdings ist der Text recht lang, sodass Kinder, denen nicht so oft vorgelesen wird, vielleicht Schwierigkeiten damit haben könnten.

Fazit:
Ein wundervolles Osterbuch für kleine Kinder, das mit liebevoll gestalteten Bildern und einer tollen Geschichte punkten kann.

Samstag, 31. März 2018

Rezension "Conni und der Osterhase"

Titel: Conni und der Osterhase
Autor: Eva Wenzel-Bürger / Liane Schneider
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 28
ISBN:  978-3-551-51721-0
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 7,95 €
Alter: ab 3 

(c) Carlsen
Meine Meinung: 
Passend zu Ostern gibt es heute von mir noch eine Kinderbuchrezension zu einem Osterbuch. Obwohl meine Große erst 2 Jahre alt ist, liebt sie Conni schon jetzt. Darum dachte ich, wenn schon ein Osterbuch, warum dann nicht auch eines mit Conni. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie oft ich es inzwischen schon vorlesen musste :D Stellenweise kamen mir Jakob, Conni, Kater Mau, Anna und Simon schon zu den Ohren raus.

Ich finde man kann dieses Buch durchaus auch schon zweijährigen Kinder vorlesen, auch wenn es recht viel Text ist. Das kommt dann ein bisschen darauf an, wie gut und wie ausdauernd die Kinder zuhören können. Zudem bin ich mir recht sicher, dass meine Tochter noch nicht alles versteht, was in diesem Buch erzählt wird. Da geht es dann um Eier ausblasen und wie man das genau macht, oder wie man ein Beet mit Kresse anlegt. Das interessiert meine Tochter dann noch nicht wirklich und da merke ich dann auch das sie recht schnell umblättern möchte.

Dennoch finde ich es schön, dass auf diese Art auch eine gewisse Form von Wissen an die Kinder vermittelt wird. Sie begleiten Conni durch ihren Alltag und bekommen so mit, was man an Ostern alles machen kann oder auch was zu den Vorbereitungen gehört. Ob eben Eier ausblasen, Kresse sähen, oder auch Eier anmalen, einen Osterstraus schmücken und nicht zuletzt das Osterfeuer und natürlich die Suche nach den Ostereiern selbst. Der christliche Hintergrund bleibt in dieser Geschichte jedoch komplett außen vor. Hier geht es lediglich um den Osterhasen.

Etwas brutal finde ich dann ehrlich gesagt die Stelle, in der Simon denkt, dass ein Hase, den sie beim Osterfeuer finden, tot ist. Ich habe im Moment noch nicht vor meiner Tochter zu erklären, was tot bedeutet, weswegen ich diese Stelle immer überlese oder umschreibe.

Die Bilder sind gewohnt niedlich anzuschauen. Meiner Tochter reicht es manchmal sogar schon, wenn wir einfach nur gemeinsam vor diesem Buch sitzen und sie mir erzählen darf wen und was sie alles auf den jeweiligen Bildern sehen kann. Ich selbst mag das Buch wirklich auch gerne, da es Ostern wunderbar einläutet und es schafft eine schöne Osterstimmung zu verbreiten.

Fazit:
Eine Geschichte aus der Conni-Reihe, die erzählt, was Conni und ihre Familie alles machen, bevor Ostern dann endlich da ist. Kinder erfahren hierbei sogar auch wissenswertes rund um Ostereier anmalen und kleine Kressegärtchen anlegen. Ein gelungenes Buch für Kinder ab 2 - 3 Jahren.