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Samstag, 28. Dezember 2019

[Aktion] Impress-Blogger-Challenge 2020


Hallo ihr Lieben,

auch im nächsten Jahr wird es wieder eine Impress-Challenge geben. Dieses Mal unter neuem Logo, nach dem Zusammenschluss von Dark Diamonds und Impress. Veranstaltet wird das alles von der lieben Kerstin *KLICK* und ich bin gerne dabei.

Hier sind die Regeln:
  • Die Challenge startet am 01. Januar und endet am 31. Dezember 2020
  • Ziel ist es, die 20 Jahresaufgaben erfolgreich zu erlesen
  • Punkte werden durch Rezensionen der gelesenen Bücher gesammelt, Zusatzpunkte bekommt ihr durch die 12 Monatsaufgaben
  • Die Rezensionen zählen, wenn sie auf Amazon, Thalia, Lovelybooks oder dem eigenen Blog erschienen sind (am besten natürlich überall :))
  • Monatsaufgaben werden immer am 25. des Vormonats bekannt gegeben. Diese können auch auf Facebook oder Instagram gelöst werden, wenn keine Rezension gefordert wird.
  • Jedes Buch darf nur für eine Aufgabe genutzt werden (sprich wenn ihr ein EBook rezensiert habt, zählt es nicht mehr, wenn es als Taschenbuch erscheint)
  • Lösen der 20 Jahresaufgaben: 250 Punkte
  • Jede Rezension, die ihr einreicht und die nicht zu den Jahresaufgaben passt: 10 Punkte
  • Lösen der Monatsaufgabe: 20 Punkte

Jahresaufgaben:

 Lest einen Impress Titel, …
  1. Der bereits 2019 oder früher erschienen ist
  2. Der erst 2020 erscheint
  3. Der nicht nur als EBook erhältlich ist (bei dem das Taschenbuch also bereits erschienen ist)
  4. Der für euch ein besonders schönes Cover hat
  5. In dem ein Wesen der Nacht vorkommt (Vampir, Werwolf, Gestaltwandler, Geist,…)
  6. Von dem ihr schon einen Vorgängerband gelesen habt (also eine Fortsetzung, mindestens Band 2)
  7. Eurer liebsten Impress Autorin
  8. Der schon viel zu lange auf eurer Wunschliste oder auf dem SuB weilt
  9. In dem mindestens zwei Buchstaben aus IMPRESS vorkommen (sprich ein Titel, in dem z.B. ein I und ein E vorkommt, erfüllt die Aufgabe)
  10. Der euch von anderen wärmstens empfohlen wurde
  11. Der die Farbe Lila oder pink beinhaltet (zu Ehren des neuen gemeinsamen Imprints)
  12. Bei dem ein Tier auf dem Cover abgebildet ist
  13. Bei dem ein Mann auf dem Cover zu sehen ist
  14. In dem es um Magie geht (Hexen, Zauberer und auch Dämonen, Hauptsache sie wirken Magie)
  15. Der gleichzeitig ein Debutroman einer Autorin ist (hier gilt auch, wenn zum ersten Mal bei Impress veröffentlicht wird)
  16. Bei dem eine Liebesgeschichte im Vordergrund steht (oder Hauptbestandteil der Geschichte ist)
  17. Der mehr als 400 Seiten hat (gemäß Angabe auf der Carlsen-Website)
  18. Der von der Jahreszeit im Frühling/Sommer spielt
  19. In dem ein winterliches Setting herrscht
  20. In dem die Prota weiblich und tough ist

Monatsaufgaben:

Januar:
Um den Zusammenschluss von Dark Diamonds und Impress gebührend zu feiern, starten wir mit einer Fragerunde. Erzählt mir doch, wie euch das neue Logo gefällt, was ihr euch von dem Zusammenschluss erhofft und was ihr denkt, wie ihr die Challenge meistern werdet. Legt ihr bereits jetzt Listen zu den Jahresaufgaben an oder lasst ihr alles auf euch zukommen? Ich freue mich auf eure Beiträge.

Mein Fortschritt:

 1)

Dienstag, 22. Oktober 2019

Rezension "Herbstflüstern"

Titel: Herbstflüstern
Autor: Tanja Voosen
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 310
ISBN:  978-3-551-30074-4
Einbindungsart: ebook / Taschenbuch
Preis: 3,99 € / 12,99 €
Alter: ab 14

(c) Impress
Zum Inhalt:
Lucy hat die Schnauze gestrichen voll von Jungs. Ben, ihr Exfreund, hat aus heiterem Himmel mit ihr Schluss gemacht und nun steht er fast täglich vor der Tür um ihr irgendetwas zu erklären. Lucy hat da so gar keine Lust drauf und lenkt sich mit einem Babysitterjob ab. Dadurch lernt sie Jasper kennen, einen absoluten Frauenhelden, der ständig ein neues Mädchen mit nach Hause bringt. Auf gar keinen Fall möchte Lucy ihm zu Nahe kommen. Doch plötzlich lernen sich die beiden besser kennen und eine ganz eigene Dynamik bringt eine Liebesgeschichte ins Rollen, mit der keiner von beiden gerechnet hatte. 

Meine Meinung:
Heute habe ich einen weiteren Band aus der "Sommerflüstern"-Reihe von Tanja Voosen für euch. Jeder dieser Bände kann unabhängig voneinander gelesen werden, denn jedes Buch hat eine andere Hauptperson. Das finde ich auch sehr gut, denn auch wenn ich schon zwei andere Bände aus der Reihe gelesen habe, so ist es doch schon eine Weile her, zudem habe ich sie völlig durcheinander gelesen.

Und so konnte ich, ohne, dass ich noch viel Wissen aus den anderen Büchern hatte, in dieses Buch starten. Ich muss zugeben, dass mir der Einstieg etwas schwer fiel und ich das Buch tatsächlich auch eine Weile zur Seite legen musste, da es mich nicht richtig in seinen Bann ziehen konnte. Ich weiß auch gar nicht woran das genau lag, denn eigentlich mag ich den Schreibstil von Tanja Voosen sehr gerne.

Zudem (und da kann die Autorin nichts für) finde ich das Buch ganz komisch gedruckt und auch der Satz sieht echt komisch und nicht angenehm für die Augen aus. Bei mir kam beim Lesen immer mehr das Gefühl auf, ich komme nicht vorwärts und das mag ich so gar nicht. Das lag definitiv an der Optik des Buches und nicht am Inhalt.

Zudem kam die Geschichte zu Beginn nur sehr schleppend ins Rollen. Es passierte einfach gefühlt so gut wie nichts und Lucy dabei zu beobachten wie sie von einem Ort zum anderen fährt, war mir einfach etwas zu wenig. Natürlich ist das hier nun etwas überspitzt dargestellt, aber es fehlte zu Beginn definitiv die nötige Spannung.

Das besserte sich mit der Zeit und vor allem ab der Hälfte wurde es dann deutlich besser. Lucy und Jasper lernten sich näher kennen und auch ich begann eine Beziehung zu ihnen aufzubauen und kam so dann leichter in die Geschichte rein. Lucy mochte ich wirklich sehr gerne und auch Jasper war mir auf jeden Fall sehr sympathisch, wenn auch etwas undurchsichtig. Dies legt sich aber mit der Zeit und vor allem zum Ende hin erfährt man dann, warum Jasper so ist, wie er ist. Das war für mich alles sehr schlüssig.

Die Liebesgeschichte die sich zwischen Lucy und Jasper entwickelt, bleibt lange Zeit sehr zart, denn beide scheinen nicht wirklich zu merken, dass sie Gefühle füreinander entwickeln. Das fand ich schön zu beobachten und vor allem sehr glaubwürdig, da Lucy gerade erst eine gescheiterte Beziehung hinter sich hat. Mir hat das Zusammenspiel der beiden sehr gut gefallen, vor allem auch die Entwicklung der Beziehung, da man richtig schön sieht, wie diese sich verändert, als sie sich besser kennenlernen.

Letztendlich hat mir das Buch dann noch gut gefallen und ich habe die zweite Hälfte recht schnell zu Ende gelesen. Es gibt sicherlich Bände der Sommerflüsternreihe, die ich etwas besser finde, doch auch dieses Buch ist alles in allem gute Unterhaltung.

Fazit:
Zu Beginn recht schleppend und zäh, nimmt die Geschichte im weiteren Verlauf an Fahrt auf und entwickelt eine ganz eigene Dymanik und ganz süße Liebesgeschichte.


Sonntag, 20. Oktober 2019

Rezension "Ein Rockstar kommt selten allein"

Titel: Ein Rockstar kommt selten allein
Autor: Teresa Sporrer
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 192
ISBN: 978-3-646-60049-0
Einbindungsart: ebook / Taschenbuch
Preis: 3,99 € / 12,99 €
Alter: ab 14
Band: 3/8

(c) Impress
Zum Inhalt:
Violet ist die einzige in ihrer Clique die keinen Freund hat. Das macht ihr nichts aus, hat sie doch eine Bekanntschaft mit gewissen Vorzügen. Zudem sehnt sie sich nicht wirklich nach einem Freund. Als es darum geht den Bruder von Zoeys Freund Alex auszuspionieren und herauszufinden was er vorhat, erklärt sie sich dafür bereit. Womit sie nicht gerechnet hat, ist dass David ihr schon auf den ersten Blick sympathischer ist als sie gedacht hätte. Und das ist gar nicht gut, denn eigentlich müsste sie ihn hassen.

Meine Meinung: 
Heute habe ich einen weiteren Band der Rockstarsreihe für euch. Schon die ersten beiden Bände haben mir gut gefallen und auch hier geht es wieder super weiter.

Bei jedem Buch von Teresa Sporrer freue ich mich auf ihren flapsigen und unterhaltsamen Schreibstil. Sie kann so herrlich schreiben, dass jedes Buch von ihr ein absolutes Vergnügen ist. So auch hier. Ihre Protagonisten sprühen durch ihren Schreibstil vor Schlagfertigkeit und sind selten um ein Wort verlegen.

Jedes ihrer Bücher hat eine andere Hauptperson, so ist es hier Violet, die mir sofort sympathisch war. Ich war gespannt auf ihr Zusammenspiel mit David und fand es extrem gut gelungen, wie die beiden sich kennenlernen und dann immer näher kommen. Die Verwandlung und Entwicklung der beiden war total spannend zu beobachten und ich fand von Anfang an, dass die beiden echt ein gutes Team sind.

Die Liebesgeschichte finde ich auch hier wieder sehr toll. Die Dynamik, die sich über den Verlauf der Geschichte hinweg entwickelt ist einfach super zu beobachten und von Seite zu Seite wünschte ich mir mehr, dass es endlich zu einem Kuss kommt. 

Der Verlauf der Handlung ist natürlich etwas vorhersehbar, gerade wenn man auch die anderen Bände der Reihe schon kennt. Aber das macht gar nichts, denn irgendwie muss es ja auch so sein. Ich lese die Bücher, weil ich gewisse Erwartungen an den Verlauf habe und diese erfüllt Sporrer immer zu 100%. Ich finde es manchmal ganz schön, wenn ich weiß, was auf mich zukommen wird. Und so habe ich auch diese Geschichte aus der Rockstarsreihe sehr gerne gelesen.

Fazit:
Ein weiterer gelungener Band aus der Rockstarsreihe, der mich bestens unterhalten hat.

Montag, 16. September 2019

Rezension "Die magische Pforte der Anderwelt

Titel: Die magische Pforte der Anderwelt
Autor: Sandra Regnier
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 336
ISBN:  978-3-551-31687-5
Einbindungsart: Taschenbuch / ebook
Preis: 8,99 € / 3,99 €
Alter: ab 14 Jahren


(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Allison ist eine ganz normale Schülerin. Sie geht auf eine Schule in Edinburgh. Zu ihrem Leidwesen landet sie regelmäßig in den unterirdischen Gassen, die zwar eine Touristenattraktion sind, bei ihr aber eher Beklemmungen auslösen. Als sie mit ihrer Schulklasse einen Ausflug dorthin macht, denkt sie sich nichts weiter dabei, bis sie kurze Zeit später auf Finn stößt, der behauptet dass sie eine magische Pforte geöffnet hätte. Allison glaub Finn kein Wort und als er dann auch noch von ihr verlangt diese Pforte wieder zu schließen, ist sie völlig von der Rolle. Denn Magie gibt es schließlich gar nicht, oder? 

Meine Meinung:
Bisher habe ich die Pan-Trilogie von Sandra Regnier noch nicht gelesen. Dies ist also mein erstes Buch der Autorin gewesen und ich war sehr gespannt auf die Geschichte. Da ich im Moment nicht so viel Fantasy lese, bin ich immer wieder überrascht, wie vielfältig das Genre ist und wie mich die Bücher dann doch immer wieder überzeugen können.

So auch dieses Buch, welches ich tatsächlich unheimlich gut fand. Das fing schon von der ersten Seite an. Ich wollte eigentlich nur kurz in die Geschichte reinlesen und ehe ich richtig schauen konnte, war ich schon völlig gefangen in dem Geschehen. Dies lag vor allem zunächst am Schreibstil der Autorin, den ich einfach unheimlich gut finde. Er ist witzig und zudem noch locker leicht. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich mich so gut amüsieren würde und so oft würde lachen müssen. Aber genau das war der Fall. Regnier schreibt tatsächlich so lustig, dass ich nicht anders konnte als immer wieder zu grinsen und herzhaft zu lachen.

Zudem schafft sie mit Allison eine sehr sympathische, tollpatschige und auch liebenswerte Protagonistin. Ich mochte sie von Anfang an sehr gerne und fieberte mit ihr mit. Ich war ganz gespannt, was geschehen würde und wie sie mit der plötzlichen Magie in ihrem Leben zurecht kommen würde. Auch Finn mochte ich gerne. Er kommt zwar erst wie ein riesiger Stinkstiefel rüber, man merkt aber im Verlauf der Geschichte, dass da viel mehr dahinter steckt und er eigentlich hinter seiner harten Schale einen sehr weichen Kern hat.

Regnier schafft es außerdem genau die Art von Fantasy zu schreiben, die ich am meisten mag. Fantasy, die in unserer echten Welt spielt, wie eben bspw. Harry Potter. Also Fantasy, die nicht von magischen Geschöpfen überflutet wird, sondern diese eher dezent in die Geschichte eingeflochten werden und alles seinen Mittelpunkt in der realen Welt hat. Dies ist hier zum größten Teil der Fall und auch die Ausflüge nach Avalon fand ich richtig toll. Ich muss unbedingt die komplette Pan-Trilogie lesen und bin froh dass diese schon in meinem Regal steht. Und selbst wenn diese komplett in der Elfenwelt spielen sollte, so bin ich fest überzeugt davon, dass sie mir gefallen wird. Denn wenn ich einmal eine Autorin gefunden habe, deren Stil mir gefällt, so ist das eigentlich dann bei all ihren Büchern der Fall. Und so freue ich mich schon sehr auf die Lektüre.

Und auch von der Spannung her findet das Buch genau das richtige Maß. Ich bin total gespannt auf den zweiten Teil des Spinn-Offs, denn es bleiben doch einige Fragen offen, die ich gerne geklärt hätte und von denen ich gerne erfahren würde, wie sie aufgelöst werden. Umso begeisterter bin ich, dass der nächste Teil schon im Oktober kommt. Ich freue mich sehr darauf. 

Fazit:
Ein unheimlich gutes Buch. Toller Schreibstil, der herrlich leicht und humorvoll ist, eine spannende Handlung und tolle Charaktere machen dieses Buch zu einem wunderbaren Erlebnis.


Montag, 9. September 2019

Rezension "Sorry not sorry"

Titel: Sorry not Sorry
Autor: Ella Amato
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 377
ISBN: 978-3-646-60491-7
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14 Jahren


(c) Impress
Zum Inhalt:
Tilda versteht sich absolut nicht mit der neuen Freundin ihres Vaters. Deswegen schickt dieser sie in die USA zu ihrer Mutter und deren neuem Mann. Allerdings versteht sie sich mit den beiden genauso wenig und zudem hat sie auch noch absolut unerträgliche Stiefgeschwister. Tristan sieht zwar unfassbar heiß aus, ist jedoch so ein Kotzbrocken, dass Tilda am liebsten wieder die Flucht ergreifen würde. Nach und nach scheint Tristan sich jedoch etwas zu öffnen und Tilda merkt, dass da eigentlich noch viel mehr hinter seiner abweisenden Fassade steckt, als sie eigentlich dachte. 

Meine Meinung:
"Sorry not Sorry" passt gerade eigentlich perfekt in mein Beuteschema. Eine Liebesgeschichte mit zwei Protagonisten, die sich zu Beginn nicht ausstehen können und sich dann irgendwann näher kommen. So dachte ich auf jeden Fall.

Doch leider wurde ich etwas enttäuscht, vor allem, da im Untertitel steht "Liebesroman". Ich finde nämlich nicht wirklich, dass das Buch ein Liebesroman ist. Viel mehr ist das Buch - für mich zumindest - ein Thriller, der zwar Elemente eines Liebesromans hat, diese jedoch definitiv nicht Hauptbestandteil der Geschichte sind.

Die Geschehnisse sind relativ spannend, womit ich ehrlich gesagt nicht gerechnet hatte. Ich finde das grundsätzlich auch nicht so schlimm, nur finde ich die Bezeichnung "Liebesroman" dann einfach etwas unglücklich. Zudem wird die Geschichte gegen Ende immer dramatischer und für mich leider auch etwas zu übertrieben. Ich fand es alles etwas viel und drüber und so musste ich stellenweise etwas die Augen verdrehen.

Die Protagonisten werden definitiv auch nicht meine Lieblingsprotagonisten. Tilda fand ich sehr anstrengend mit ihrer zickigen Art, auch wenn ich sie stellenweise verstehen konnte. Und auch Tristan ist ein recht schwieriger Charakter. Vom Grundsatz her sind die Protagonisten gut durchdacht und facettenreich, doch es fehlt einfach jemand, den ich wirklich gern haben konnte, der mir ans Herz wuchs. Das schaffte nämlich keiner der Charaktere, am ehesten noch das Kindermädchen.

Der Schreibstil der Autorin ist nicht schlecht und lässt sich gut lesen, aber das Buch wird mir leider nicht als Highlight im Gedächtnis bleiben. Es ist alles ganz nett, mehr aber auch nicht. Schade, ich hatte mir etwas mehr eine Wohlfühlgeschichte erhofft. Diese Hoffnungen wurden leider nicht erfüllt. 

Fazit:
Ein Buch, dass durch den Titel sehr irreführend ist. Denn für mich ist das keine Liebesgeschichte, sondern ein Thriller mit Liebeselementen, der mir stellenweise zu überzogen war und mich leider nicht komplett überzeugen konnte.



Sonntag, 8. September 2019

Rezension "Left to fate"

Titel: Left to fate. Die Ausgesetzten
Autor: Gloria Trutnau
Seitenzahl: 384
ISBN: 978-3-551-31801-5
Einbindungsart: Taschenbuch / ebook
Preis: 13,99 € / 3,99 €
Alter: ab 14 Jahren

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Als Samantha aufwacht, weiß sie nicht wo sie ist und warum sie genau an diesem Ort ist. David gabelt sie auf und bringt sie in sein Hauptquartier. Dort erfährt Samantha, dass sie sich in New York befindet, einem riesigen Gefängnis für Straftäter und solche, die mal welche werden könnte. Die Regierung des totalitären States Concordia hat sie dort eingesperrt. Zwischen Bandenkämpfen, Kampf ums Überleben und Einsamkeit entwickelt sich eine zarte Bande zwischen ihr und David, die schon bald auf eine große Probe gestellt wird.

Meine Meinung:
Das Buch "Left to fate" hat den Tolino/Impress-Wettbewerb im letzten Jahr gewonnen. Zu Recht, wie ich finde, wenn mich auch das Ende nicht ganz überzeugen konnte.

Nach Lesen des Klappentextes erwartete ich eine Dystopie, was ich im Prinzip auch bekam. Der Schauplatz des Buches ist New York. Und zwar in der Zukunft. New York ist ziemlich zerstört und nur die Gefangenen leben dort. Ich mag solche Szenarien und so fand ich schnell und gut in die Geschichte hinein. Ich war gespannt auf die weiteren Beschreibungen der Schauplätze und war sehr schnell gefesselt vom Geschehen. Die Autorin beschreibt alles so toll und detailliert, dass ich stellenweise das Gefühl hatte, ich würde selbst durch das zerstörte New York laufen. Der Schreibstil ist wirklich klasse und gefiel mir sehr gut.

Die Charaktere gefielen mir ebenfalls sehr gut. Zum einen David, der nur auf den ersten Blick verschlossen und abweisend wirkt und hinter dessen Fassade so viel mehr steckt. Und auch Samantha, die sich als mutige junge Frau entpuppt, die vor Herausforderungen nicht zurück schreckt, wenn sie dabei auch immer etwas naiv ist gefiel mir gut. Und auch die restlichen Charaktere sind gut gelungen. Alle wirken gut durchdacht und glaubwürdig. Jeder ist einzigartig und alle haben unterschiedliche Facetten. Auch das hat die Autorin echt gut gemacht.

Was mir etwas gefehlt hat, war die Liebesgeschichte. Zwar gibt es ganz zarte Bande zwischen Samantha und David, aber diese ist wirklich sehr dezent und kommt kaum vom Fleck. Zudem redet sich Samantha ständig ein, dass David sie ja gar nicht mögen kann, in Situationen, die ich so nicht ganz nachvollziehen konnte. Das fand ich etwas schade, denn durch das Cover hatte ich irgendwie etwas mehr in diese Richtung erwartet und mir auch erhofft.

Und dann gibt es da noch einen Punkt auf den ich leider nicht näher eingehen kann, da ich sonst spoilern würde. Dieser hängt mit Samantha zusammen und deren Vergangenheit und hat mich total verwirrt. Ich konnte das bis zum Ende nicht wirklich nachvollziehen und so blieb hier ein riesiges Fragezeichen.

Auch das Ende war leider gar nicht meins. Auch das war mir zu verwirrend und hat mir nicht wirklich gefallen. Hier hätte ich mir einen ganz anderen Ausgang gewünscht. Die Autorin geht hier ihren eigenen Weg und wählt auf jeden Fall eine nicht vorhersehbare Variante, doch mir hat das leider nicht so gut gefallen. Ich finde das echt ein bisschen schade, denn grundsätzlich mag ich das Buch sehr gerne. Doch wenn ein Ende in einem Buch mir nicht so ganz gefällt, führt das schnell dazu, dass ich am Ende so gar nicht zufrieden mit der Geschichte bin.

Fazit:
Ein Buch mit ganz tollem Setting und tollen Charakteren, welches extrem spannend war und sich hat super lesen lassen, mit dessen Ende ich aber leider nicht ganz zufrieden bin.


Montag, 2. September 2019

Rezension "Blind Date mit einem Rockstar"

Titel: Blind Date mit einem Rockstar
Autor: Teresa Sporrer
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 189
ISBN: 978-3-646-60036-0
Einbindungsart: ebook / Taschenbuch
Preis: 3,99 € '/ 9,99 €
Alter: ab 14 Jahren
Band: 2/6

(c) Impress
Zum Inhalt:
Serena hasst Simon. Doch Simon versteht gar nicht warum Serena ihn so hasst. Was er nicht weiß, ist dass Serena seine große Jugendliebe ist. Optisch komplett verändert, erinnert nichts mehr an die Serena vor einigen Jahren. Und so beschließt Serena Simon das Leben zur Hölle zu machen. Womit sie nicht gerechnet hat, ist, dass sie immer noch Gefühle vor Simon hat und diese es ihr schwer machen ihm wirklich weh zu tun. Und irgendwann merkt sie, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt, als Rache.

Meine Meinung:
Wer mich und meinen Blog kennt, der weiß, dass ich den Schreibstil von Teresa Sporrer genial finde, ja nahezu abfeiere. Ich amüsiere mich bei jedem ihrer Bücher köstlich und komme oft aus dem Lachen gar nicht mehr heraus.

So auch hier, dem zweiten Band ihrer Rockstars-Reihe. Alle Bände kann man übrigens bequem unabhängig voneinander lesen, jeder Band steht für sich, auch wenn man natürlich den Protagonisten in jedem Band wieder begegnet. In diesem Band gibt es eine etwas speziellere Protagonistin. Und zwar Serena. Diese redet immerzu in der dritten Person von sich, was ich zu Beginn ziemlich merkwürdig und auch etwas anstrengend fand. Mit der Zeit gewöhnte ich mich dann aber daran und fand es tatsächlich ziemlich lustig. Im weiteren Verlauf der Geschichte gibt es dann irgendwann auch eine Erklärung, warum Serena genau so von sich selbst spricht, was es dann zumindest etwas logisch macht.

Ich finde Teresa Sporrer hat einen ganz speziellen Schreibstil. Sie schreibt so herrlich sarkastisch und unterhaltsam und dadurch sind auch ihre Protagonisten ganz eigene, sehr starke Persönlichkeiten. Ob Zoey aus dem ersten Band, oder eben auch Serena, aus diesem zweiten Band. Keine nimmt ein Blatt vor den Mund, was das ganz echt erfrischend macht.

Ich glaube ich kenne keine andere Autorin bei der ich so oft lachen muss, wie bei Teresa Sporrer. Der Humor trifft genau mein Humorzentrum und so genieße ich jede einzelne Geschichte. Denn wenn man ehrlich ist, dann weiß man schon ungefähr, auf was die Erzählung hinauslaufen wird. Aber das ist dann eben auch nicht unbedingt der Grund warum ich ihre Bücher lese. Oder anders gesagt, das ist genau der Grund dafür. Ich weiß nämlich so, genau, was ich bekomme und kann die Bücher immer passend zu meiner Stimmung wählen.

Mit der Rockstars-Reihe hat Teresa Sporrer eine unheimlich ausdrucksstarke und unterhaltsame Buchreihe geschaffen. Ich bin froh, dass ich erst zwei von sechs Bänden gelesen habe und so auch die anderen Protagonisten noch näher und besser kennenlernen darf. Ich bin sehr gespannt auf sie und ihre jeweiligen Liebesgeschichten.

Fazit:
Ein richtig cooler zweiter Band einer unheimlich unterhaltsamen Buchreihe. Der Humor und der Sarkasmus der Autorin treffen genau mein Humorzentrum und so freue ich mich schon auf das Lesen der nächsten Bände.


Dienstag, 20. August 2019

Rezension "Secret Kiss - Die Tochter vom Coach"

Titel: Liebe ist wie ein Rocksong
Autor: Mimi Heeger
Seitenzahl: 299
ISBN: 978-3-646-60520-4
Einbindungsart: ebook / Taschenbuch
Preis: 3,99 € / 12,99 €
Alter: ab 14 Jahren

(c) Impress
Zum Inhalt:
Maggie ist die Tochter vom Coach der Ramsgate Firebirds. Neben dem College besteht ihr Leben nur aus Fußball und Fußball. Sie hat keine Freunde und die Jungs aus dem Team ihres Vaters sind für sie Tabu. Und so führt Maggie ein recht einsames Leben, bis eines Tages ein neuer Spieler in die Mannschaft kommt. Sam ist unnahbar und strahlt etwas düsteres aus. Trotzdem gefällt er Maggie, gleichzeitig findet sie ihn aber auch etwas unheimlich. Schnell lernen sich die beiden besser kennen und Maggie muss feststellen, dass vieles oft nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

Meine Meinung:
Ich bin ja bekennender Fußballfan und so freute ich mich sehr, dass es eine Liebesgeschichte mit Fußballhintergrund gibt und war sehr gespannt, was diese mir bieten würde.

Hier muss ich gleich mal vorne weg sagen, dass in der Geschichte tatsächlich recht viel Fußball vorkommt - vor allem am Anfang. Es wird viel gefachsimpelt, was mich gar nicht gestört hat, für jemanden, der sich nicht für Fußball interessiert, aber schnell anstrengend werden könnte.

Leider sind die Fußballpassagen auch einige der wenigen Pluspunkte, die ich an diesem Buch finden kann. Okay, das klingt jetzt relativ hart und das Buch war definitiv auch nicht wahnsinnig schlecht, aber überzeugend fand ich es leider auch nicht wirklich. Ich habe mir während dem Lesen einige Punkte notiert, die mich gestört haben. Leider wurde diese Liste recht schnell, immer länger.

Da ist zum einen der Schreibstil, den ich zwar grundsätzlich gut und flüssig finde, bei dem es aber trotzdem ein paar Dinge gab, die mich gestört haben. Da wäre zum Beispiel die Tatsache, dass Maggie von ihrem Vater immer als Coach redet und ihn auch so anspricht, was ich unheimlich distanziert fand, sich aber tatsächlich noch mit der Fußballthematik erklären lässt. Genauso sprechen Sam und sie sich oft mit Nachnamen an, wie eben Fußballer, was sich zwar auch mit der Thematik erklären lässt, ich aber trotzdem mit der Zeit recht nervig fand. Dem ganzen die Krone setzt aber Sam auf, in dem er Maggie ständig mit "Baby" andredet. Ich hasse diese Bezeichnung unter Paaren sowohl im echten Leben, als auch in Geschichten, weswegen mich das echt richtig genervt hat.

Zudem fand ich den Verlauf von Sams und Maggies Liebesgeschichte relativ unrealistisch. Zu Beginn hasst Maggie Sam regelrecht, sie findet ihn unheimlich und grußelig und dichtet ihm jede Menge zwielichtiges Zeug an. Bis auf das Optische kann sie nichts mit ihm anfangen. Doch von einer auf die andere Sekunde ist sie plötzlich unsterblich in ihn verliebt und ich dachte mir nur so "hä?". Natürlich kann man sich mal in jemandem täuschen und ich finde die beiden grundsätzlich auch echt süß zusammen, doch diese Wandlung ging mir viel zu schnell.

Dagegen fand ich die Protagonisten grundsätzlich ziemlich gelungen. Die Autorin schafft es hier facettenreiche Persönlichkeiten zu schaffen. Gerade Sams Mutter und Geschwister fand ich toll, so wie auch Sam selbst. Und auch Maggie bietet mit der Zeit immer mehr, als "nur" die Tochter vom Coach zu sein.

Außerdem ist die Geschichte recht spannend und stellenweise hält die Autorin auch die ein oder andere Überraschung parat. Ich fand es toll mitzuverfolgen, wie sich die Charaktere verändern und im Verlauf der Geschichte über sich hinauswachsen. Auch der Epilog gefiel mir gut, denn er rundet die Geschichte harmonisch ab und ließ mich mit einem guten Gefühl zurück.

Fazit:
Eine Geschichte mit einigen Schwächen, die ich aber grundsätzlich recht gerne gelesen habe, da mir vor allem die Thematik Fußball richtig gut gefällt.

Freitag, 16. August 2019

Rezension "Liebe ist wie ein Rocksong"

Titel: Liebe ist wie ein Rocksong
Autor: Teresa Sporrer
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 314
ISBN:  978-3-646-60462-7
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14 Jahren

(c) impress
Zum Inhalt:
Taylor ist die Tochter von Zoey und Alex. Und was macht man als Tochter zweier Rockstars? Man macht Party bis zum Umfallen und feste Beziehungen passen auch nicht zu einem. Und so gesteht sich Taylor lange Zeit nicht ein, dass sie Ezra eigentlich mag, viel mehr mag als nur für einen One Night Stand. Als Taylor nach eben jenem panisch denkt, dass sie schwanger ist, kommt Ezra sofort und ist für sie da. Doch eigentlich mag Taylor den verstaubten Bücherwurm gar nicht, eigentlich ist er doch viel zu uncool für sie, oder?

Meine Meinung:
Bisher habe ich nur zwei Bände der eigentlich Rockstars-Reihe gelesen, doch schon das hat gereicht, um zu wissen, dass ich den Schreibstil von Teresa Sporrer unheimlich gerne mag. Ihre herrlich sarkastische Art ist unglaublich unterhaltend und es gibt selten Bücher bei denen ich mich über die komplette Zeit so sehr amüsiere, wie bei ihren.

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, lernt man doch Zoey und Alex als Erwachsene kennen, wenn auch nur als Nebenfiguren und ihre Tochter in der Hauptrolle. Ich war gespannt zu sehen, ob das Buch genau so überzeugen kann und freute mich auf gute Unterhaltung.

Zu Taylor muss man sagen, dass man relativ schnell merkt, dass sie Zoeys Tochter ist. Sie lässt sich nichts gefallen, nimmt kein Blatt vor den Mund und ist scheinbar zu cool für alles und jeden. Sie lässt niemanden richtig an sie ran und verbirgt dadurch viele Gefühle und Charakterzüge. Das macht sie zunächst etwas unsympathisch, auch weil sie sich eben nicht in die Karten schauen lässt. Als man sie dann aber näher kennenlernt, merkt man, dass sie eigentlich ein echt toller Mensch ist. Sie bleibt trotzdem fast über den kompletten Verlauf der Geschichte etwas anstrengend, da man als Leser eigentlich längst weiß, dass sie etwas für Ezra empfindet, sie aber immer wieder neue Ausreden erfindet, wieso sie ihn von sich stößt. Der arme Ezra tat mir stellenweise richtig leid und ich bewunderte sein Durchhaltevermögen.

Ezra mochte ich nämlich tatsächlich sehr gerne. Er ist der perfekte Bookboyfriend, lieb, fürsorglich, gut aussehend und dann mag er auch noch Bücher. Was wie ein sechser im Lotto klingt, ist tatsächlich auch so und so hoffte ich einfach, dass Taylor und er schlussendlich zusammen finden würden.

Auch vom Schreibstil von Teresa Sporrer wurde ich wieder einmal nicht enttäuscht. Ihre Art zu schreiben ist einfach richtig toll. Ich genieße es richtig ihre Bücher zu lesen, da sie, zumindest für mich, genau den richtigen Ton trifft. Ihre Geschichten haben immer etwas ernsthaftes, doch bringen dabei auch immer die nötige Portion Humor mit, was ich richtig klasse finde. Ich werde sicherlich auch noch alle anderen Bücher von ihr lesen.

Der Verlauf der Geschichte ist natürlich etwas absehbar, aber genau das braucht so eine Geschichte auch. Zudem wartet doch noch die ein oder andere Überraschung auf uns Leser, mit denen ich so nicht gerechnet hätte und so fand ich die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langweilig oder langatmig und habe sie sehr gerne gelesen.

Fazit:
Eine weitere wunderbar zu lesende Geschichte von Teresa Sporrer, die mich, auch dank des herrlichen Humors, wunderbar unterhalten hat. 

Montag, 5. August 2019

Rezension "Die Sache mit der Motte und dem Licht"

Titel: Die Sache mit der Motte und dem Licht
Autor: Katharina Wolf
Verlag: Impress
Seitenzahl: 269
ISBN:  978-3-646-60507-5
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €


(c) Impress
Zum Inhalt:
Lenny ist Single. Auch die Anmeldung bei der Dating-App G-Stagramm hat ihn nicht weiter gebracht. Und dann ist da auch noch Nick. Nick, der immer gemeinsam mit ihm im Bus zur Schule fährt und von dem Lenny einfach nicht seine Augen lassen kann. Doch Nick beachtet ihn nicht, denn erst ist natürlich Hetero und wird von Mädchen nur so umschwärmt. Lenny hat sich beinahe damit abgefunden, bis auf einer Party etwas passiert, womit er so gar nicht gerechnet hätte.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch hat mich zuallererst mal der Titel angezogen, wie eben die Motte das Licht. Ich finde den Titel richtig cool und jetzt nach dem Lesen des Buches ergibt er noch mehr Sinn, als vorher schon.

Katharina Wolf kann toll schreiben und zog mich sofort in die Geschichte rein. Ich hatte förmlich das Gefühl, neben Lenny und seinen beiden Freunden im Bus zu sitzen und Nick anzustarren. Die Charaktere sind so lebensnah und realistisch beschrieben, dass ich mir gut vorstellen könnte, ihnen eines Tages einfach auf der Straße zu begegnen. Schön beschrieben fand ich auch die Freundschaft, die die drei miteinander verbindet.

Bei dem Buch handelt es sich um eine absolute Liebesgeschichte, die auch - was mich etwas überrascht hat - erotische Stellen enthält. Diese beschreibt die Autorin mit dem nötigen Feingefühl und der nötigen Ästehtik. Sie geht auch nicht komplett ins Detail, deutet mehr an, man ist also nicht mittendrin dabei. Trotzdem fand ich es schön, dass sie auch diese Szene mit reingenommen hat, auch wenn ich irgendwie nicht damit gerechnet hatte.

Von der ersten Seite an, fieberte ich mit Lenny mit und wünschte ihm so sehr sein Glück. Ich hoffte und litt mit ihm, denn Liebeskummer ist mir selbst nur zu bekannt und so konnte ich mir gut vorstellen, wie es ihm stellenweise ging. Nick fand ich zu Beginn nicht so richtig durchschaubar und er verhält sich auch nicht immer besonders nett, sodass es Seiten gab, bei denen ich am liebsten in das Buch gesprungen, ihn geschüttel und gepackt hätte. Im Verlauf der Geschichte versteht man dann als Leser immer besser, wieso sich Nick so verhält. Doch er machte es mir alles andere als einfach, ihn zu mögen.

Was ich in dieser Geschichte ebenfalls sehr schön finde, sind die Emotionen, die die Autorin transportiert. Hier hat sie genau das richtige Fingerspitzengefühl bewiesen. Ob es Lennys Verliebtheit auf der einen und tiefe Verzweiflung und Kummer auf der anderen Seite sind. Oder auch Nicks Verwirrtheit, Zerrissenheit und Scham. Für alles trifft Katharina Wolf genau den richtigen Ton, was ein absoluter Pluspunkt bei dieser Geschichte ist.

Und natürlich ist das Ende absolut schön und gelungen. Etwas anderes wie ein Happy-End hätte zu dieser Geschichte nicht gepasst und so bin ich sehr froh, dass sie genauso ausgegangen ist. Katharina Wolf hat mit dieser Geschichte zurecht den zweiten Platz beim Tolino Schreibwettberwerb gewonnen und ich hoffe auf viele weitere Bücher von ihr.

Fazit: 
Eine wunderbare Gay-Romance, die sich super lesen lässt. Katharina Wolf punktet mit tollen Charakteren, tiefen Emotionen und einer wunderschönen Liebesgeschichte.

Freitag, 2. August 2019

Rezension "The Beauty within"

Titel: The Beauty within
Autor: Theresa Zwirner
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 214
ISBN:  978-3-646-60517-4
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14

(c) Impress
Zum Inhalt:
Mia ist glücklich mit ihrem Leben. Sie ist beliebt, hübsch und hat tolle Freundinnen. Doch von einem Tag auf den anderen, ist nichts mehr so, wie es einmal war. In ihrem Haus bricht ein Brand aus, ihre Mutter stirbt, sie selbst kommt zwar mit dem Leben davon, hat aber fortan eine große Narbe im Gesicht. Mia zieht sich von allen zurück. Bis sie Jonah kennenlernt und mit ihm gemeinsam einen Schreibkurs besucht. Jonah, der ihr zeigt, dass das Leben wertvoll ist und sie immer noch genauso toll und hübsch wie vor dem Brand.

Meine Meinung:
Leute, schaut euch mal das Cover an. Ist das nicht einfach nur der Hammer und ein absoluter Hingucker. Ich liebe es und könnte es die ganze Zeit einfach nur anstarren. Schon alleine das Cover wäre ein Grund für mich gewesen mir das Buch zuzulegen und zu lesen, doch auch der Inhalt hat mich sofort überzeugt.

Als Leser begegnet man Mia erstmal vor dem Brand, der ihr komplettes Leben verändert hat. Zu dieser Zeit ist sie kein wirklich sympathischer Charakter. Ihre beste Freundin mobbt alle um sich herum und ist alles andere als freundlich zu ihrer Umwelt. Mia schaut in den meisten Fällen nur zu, greift nicht ein und ist froh, dass sie nicht das Opfer ist. Dies ändert sich mit dem Feuer schlagartig und Mia beginnt sich zu verändern. Zieht sie sich zunächst zurück, so merkt man auch als Leser, wie sich ihre Persönlichkeit ändert und sie immer sympathischer wird. Ich konnte sie immer besser verstehen und begann mit ihr zu leiden und mitzufiebern. Ich wünschte ihr, dass es für sie bergauf ging.

Und das tat es, mit Jonah und dem Schreibkurs. Was mir besonders gut gefiel, ist dass der Schreibkurs auf dem Schloss Solitude in Stuttgart stattfindet, denn da habe ich kirchlich geheiratet. Ich finde das immer noch so witzig, denn ich mag Bücher sehr, die in einer Umgebung stattfinden, die ich kenne. Der Schreibkurs selbst ist unterhaltsam und spannend beschrieben. Ich habe so mit Mia und Jonah mitgefiebert, denn es läuft natürlich nicht alles glatt und vor allem Mia hat - aufgrund ihrer Narbe - sehr mit allem zu kämpfen.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig toll. Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite genossen und war traurig, als es dann auch schon wieder vorbei war. Hier stimmt einfach alles. Vom Cover, über den Verlauf der Geschichte, bis zu deren Ende. Das Setting, der Handlungsort und das Thema Bücher und Schreiben, tun ihr übriges, dass das Buch trotz des tragischen Beginns beste Unterhaltung bietet.

Fazit:
Eine wunderbare Geschichte, die zeigt, dass es so viel wichtigeres im Leben gibt, wie einfach nur gut auszusehen. Die Autorin kann klasse schreiben und unterhalten. Ein grandioses Buch mit einem grandiosen Cover, dass unbedingt gelesen werden muss.

Donnerstag, 1. August 2019

Rezension "Crown Prince"

Titel: Crown Prince
Autor: Annie Laine
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 363
ISBN: 978-3-646-60500-6
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14
Reihe: Band 3

(c) Impress
Zum Inhalt:
Caroline ist Zofe am Palast von Mitena. Sie liebt ihren Job sehr, doch noch viel mehr liebt sie Martin, den Kronprinzen und zukünftigen König. Das darf jedoch nicht sein, denn niemals würde sich Martin auf eine gewöhnliche Bürgerliche einlassen. Doch ihre Gefühle werden von Tag zu Tag stärker und auch Martin merkt plötzlich, dass hinter Carolines Fassade viel mehr steckt, als bloß die Zofe, die die Zimmer putzt. Und so kommen sich die beiden immer näher, haben jedoch ihre Rechnung ohne Martins Mutter gemacht. Denn diese wird mit allen Mitteln verhindern, dass ihr Sohn nicht standesgemäß heiratet.

Meine Meinung:
Dies ist nun der dritte Teil aus der Modern-Princess-Reihe von Annie Laine. Hat mir der erste Band nur so mittelmäßig gefallen, so wurde es mit jedem weiteren immer besser. Und so kann ich sagen, dass mir dieser dritte Teil richtig gut gefallen hat.

Ich mochte Caroline als Protagonistin sehr. Und auch wenn sie ihre Gefühle manchmal etwas blind und tollpatschig machen, so macht sie das auf der anderen Seite auch sehr liebenswert. Als beste Freundin von Prinzessin Izzy (Hauptperson aus dem zweiten Band), kennt sie sich bestens am Hof aus. Sie ist eine wunderbare Freundin und eine Person auf die man sich immer verlassen kann. Martin hingegen, war mir zu Beginn nicht ganz so sympathisch, da er recht kalt und arrogant wirkt. Dies ändert sich jedoch immer mehr, als er Caro näher kennenlernt und man merkt, dass das kalte, abweisende Verhalten doch alles eher Fassade ist.

Der Verlauf der Geschichte ist zwar nicht besonders spektakulär, trotzdem fand ich die Geschichte fast durchweg fesselnd und interessant. Es gab ganz kurz eine Phase, die ich recht langatmig fand, dies gab sich aber schnell wieder und so war ich vom Geschehen ganz schnell wieder gefesselt. Annie Laine kann auf jeden Fall gut schreiben und unterhalten. Ich merkte auch recht schnell wieder, was mich am ersten Band gestört hatte. Denn sobald Izzys Freundin Sarah auf den Plan trat und gefühlt die Hälfte ihrer Dialoge auf spanisch war, war ich wieder etwas genervt.

Allerdings finde ich es toll, dass alle Protagonisten in allen drei Büchern eine Rolle spielen und man so oft das Gefühl hat, als würde man nach Hause kommen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man alle drei Bücher unabhänging voneinander lesen kann. Es hat natürlich aber Sinn wenn man sie in der richtigen Reihenfolge liest, da man sich sonst eventuell selbst spoilert.

Das Ende hat mir ebenfalls gut gefallen. Ich finde es schön, dass man weiß, dass die Geschichte trotz vieler Dramen und Tiefs auf jeden Fall gut ausgehen wird und am Ende alle zufrieden sind. Ich fand es sehr schön Izzys Bruder mal näher und von einer anderen Seite kennenzulernen und habe mich deswegen sehr über das Ende gefreut.

Fazit:
Ein toller dritter Band aus der Modern-Princess-Reihe, der mir bisher am besten von allen dreien gefallen hat. Ich mochte beide Protagonisten sehr und auch der Verlauf der Geschichte hat mich bestens unterhalten.

Montag, 31. Dezember 2018

Rezension "Forbidden Touch - Sieben Sekunden"

Titel: Forbidden Touch - Sieben Sekunden
Autor: Kerstin Ruhkieck
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 324
ISBN:  978-3-551-30075-1
Einbindungsart:ebook / Taschenbuch
Preis: 3,99 € / 12,99 €
Alter: ab 14
Band: 1 / 3


(c) Carlsen
Zum Inhalt: 
Novalee lebt in Aura Eupa. Was einst Europa war, ist heute ein Staat der von einer Regierung geleitet wird, die keine unerlaubten Berührungen toleriert. Unerlaubte Berühungen sind zum Beispiel die, die zwischen Menschen verschiedener Ligen stattfinden. Novalee hat bisher keinen Ehepartner gefunden und so zieht sie mit 18 in den Bezirk der Unverheirateten. Dort trifft sie auf Graey. Graey, der eine unglaubliche Anziehungskraft auf sie ausübt, die eigentlich nicht sein darf. Denn Graey hat ein dunkles Geheimnis.


Meine Meinung:
Schon lange liegt der dritte Teil dieser Reihe auf meinem SUB, aber der lässt sich schwer lesen, wenn man die beiden Vorgänger nicht kennt. Und so besorgte ich mir diese ebenfalls um gleich alle am Stück lesen zu können.


Ich kam recht schnell in die Geschichte rein. Die Welt ist zwar dystopisch und liegt in der Zukunft, doch ist sie unserer immer noch sehr ähnlich, sodass es gar nicht viel brauchte um sich an die Umgebung dort zu gewöhnen.

Die Geschichte ist aus zwei Perspektiven erzählt, bzw. hat zwei Handlungsstränge, die nebeneinander herlaufen. Da ist zum einen die Geschichte von Novalee in der Siedlung der Unverheirateten. Man merkt plötzlich wie hart die Gesetze der Regierung sind und das diese und die Regierung vielleicht gar nicht so toll sind, wie angenommen. Novalee ist zunächst ein sehr schüchternes Mädchen, welches den Regeln folgt und diese niemals verletzt. Graey und ihre Nachbarin Leilani zeigen ihr jedoch auf, dass hinter den Regeln und dem ach so tollen Staat viel mehr steckt, als zunächst geglaubt. Und Novalee macht eine interessante Wandlung durch.

Auf der anderen Seite lernen wir Novalees Cousin Crish kennen. Dieser geht auf eine Akademie um die Regeln der Gesellschaft kennenzulernen und zu verinnerlichen. Dort geht es ihm jedoch nicht besonders gut, bis er Kontakt zu Asher aufnimmt und sich mit diesem anfreundet. Doch die Freundschaft der beiden darf eigentlich nicht sein und schnell zeigt auch hier die Regierung ihr wahres Gesicht.

Eigentlich ist die Geschichte richtig richtig gut. Die Idee ist super und neu und macht total viel Spaß zu lesen. Auch wenn ich zugeben muss dass mich die Geschichte manchmal an "Wie Monde so silbern" erinnert hat. Trotzdem kam ich in der ersten Hälfte mit dem Lesen nicht so schnell vorwärts, wie erwartet. Ich kann gar nicht genau sagen, woran das lag, denn die zweite Hälfte habe ich in nur wenigen Stunden verschlungen.

Das Ende ist spannend und natürlich bleibt es offen, wie es weitergeht. Allerdings gibt es keinen ganz fiesen Cliffhanger, der die Geschichte mitten in der Szene enden lässt. Ich bin auf jeden Fall trotzdem sehr gespannt auf die weiteren Teile und froh, dass ich diese schon auf meinem Reader habe.

Fazit:
Ein spannender und kreativer erster Teil, der mit tollen Ideen und tollen Charakteren punkten kann.

Samstag, 29. Dezember 2018

Rezension "Wasteland - Tag des Neubeginns"

Titel:  Wasteland - Tag des Neubeginns
Autor: Emily Bähr
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 388
ISBN:  978-3-646-60424-5
Einbindungsart: ebook
Preis: 1,99 €
Alter: ab 14
Band: 1/3

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Lys Mason lebt in einem abgeschotteten Dorf. Seit ihre Mutter starb hat sie dieses kaum noch verlassen. Eines Tages wird ihr Dorf von Zombies angegriffen und Lys entkommt nur knapp. Was mit ihrem Vater ist, weiß sie nicht. Sie ist bereit alles dafür zu tun, um ihn zu finden und kommt dabei durch Zufall in die Gesellschaft des Kopfgeldjägers "Z". Das hinter ihrer Mission viel mehr steckt als nur ihren Vater zu befreien, ahnt Lys nicht 

Meine Meinung:
Dies ist der erste Teil der Wasteland-Reihe. Ich habe ihn recht lange vor mir her geschoben, obwohl ich eigentlich sehr gerne Dystopien lese. Jetzt bin ich jedoch recht froh, dass ich das getan habe, denn inzwischen ist die Reihe komplett erschienen und ich kann alle am Stück lesen. Cliffhänger sind somit nicht so gemein, wie es oft der Fall ist. 

Ich kam sehr gut in die Geschichte rein, auch wenn zu Beginn nicht allzu viel passiert. Dafür hat man als Leser in Ruhe Zeit das Setting kennen zu lernen und sich an die Umgebung und die Zombies zu gewöhnen. Trotzdem waren einige Stellen recht langatmig und ich kam nicht so schnell vorwärts wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte. 

Der Schreibstil der Autorin ist recht angenehm zu lesen. Sie beschreibt die Umgebung schön detailliert, benutzt aber nicht zu viele Details, die so eine Beschreibung recht schnell langweilig werden lassen können. 

Den ersten Höhepunkt, erlebt die Geschichte, als das Dorf von Zombies angegriffen wird und man als Leser hautnah dabei ist. Da lief mir an der ein oder anderen Stelle ziemliche Gänsehaut über den Rücken. 

Danach flachte die Geschichte leider etwas ab und es gab viel durch die Gegend gerenne, was ich recht langweilig fand und mich das Buch für eine ganze Weile zur Seite legen ließ.

Nach und nach kommen noch einige Charaktere dazu, die zwar sehr gut ausgearbeitet sind, aber nicht unbedingt mehr Spannung in die Geschichte bringen. Zwar fand ich die verbalen Schlagabtäusche zwischen den Protagonisten ziemlich amüsant, doch fehlte mir trotzdem die Spannung. 

Auf diese musste ich für meinen Geschmack zu lange warten. Denn erst gegen Ende nimmt die Geschichte richtig an Fahrt auf und offenbart Dinge, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Ich war total überrascht und bin sehr gespannt wie das im nächsten Teil weiter gehen wird, denn natürlich endet die Geschichte mit einem Cliffhanger, der mich mit vielen Fragezeichen zurück lässt.

Fazit:
Ein Reihenauftakt, der definitiv noch etwas Luft nach oben hat. Leider fehlte mir an vielen Stellen die Spannung, denn erst gegen Ende nimmt die Geschichte so richtig an Fahrt auf. Ich hoffe der nächste Teil kann davon etwas mehr bieten. 
 
 

Dienstag, 25. Dezember 2018

Rezension "Rock 'n' love"

Titel: Rock 'n' love
Autor: Teresa Sporrer 
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 266
ISBN: 978-3-646-60203-6
Einbindungsart: ebook / Taschenbuch
Preis: 3,99 € / 7,99 €
Alter: ab 14

(c) Carlsen

Zum Inhalt:
Emily hat nicht viel Geld. Und so muss sie sich mit Auftritten ihrer Band in billigen Clubs über Wasser halten. Dies soll jedoch keiner in ihrer Schule erfahren, ihr Doppelleben sollte möglichst geheim bleiben. Tagsüber die brave Schülerin, abends der Rockstar. Doch einer ihrer Klassenkameraden macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Und das ist ausgerechnet Sean Nixon. Sean Nixon, auf den so ziemlich jedes Mädchen in ihrer Schule steht, kommt zu einem Auftritt ihrer Band in einen schäbigen Club. Doch damit nicht genug. Ab dem Tag lässt er Emily nicht mehr in Ruhe und sie weiß genau, dass er sie in der Hand hat, könnte er doch jederzeit ihr Geheimnis verraten. Doch will er das überhaupt? Und ist er wirklich so ein Draufgänger wie alle sagen?

Meine Meinung:
Dies ist nicht mein erstes Buch von Teresa Sporrer und mit Sicherheit auch nicht mein letztes. Selten habe ich eine Autorin gefunden, deren Bücher ich so gerne gelesen habe, einfach weil ich ihren Schreibstil so super finde. Doch bei Sporrer ist genau das der Fall.

Sporrer kann nämlich richtig gut schreiben. Ihre sarkastischen Protagonisten treffen genau meinen Nerv und haben mich schon so oft zum Lachen gebracht, dass ich es gar nicht mehr zählen kann. Und auch hier haben wir wieder eine Protagonistin, die genau in dieses Schema reinpasst. Sporrer schafft es in jeder Geschichte Protagonisten zu erfinden, die kein Blatt vor den Mund nehmen und durchaus sehr schlagfertig sind.

Der Kern der Geschichte ist eigentlich eine Liebesgeschichte, was man zwar zunächst nicht wirklich merkt, was aber relativ schnell klar ist. Schon Zu Beginn fliegen die Funken zwischen Emily und Sean und es heißt ja nicht umsonst, „Was sich neckt, das liebt sich“. Genau dies ist hier nämlich auch der Fall.

Einige von euch kennen sicherlich die Rockstars-Reihe von Teresa Sporrer. Ich selbst muss zugeben, dass ich den ersten Band nur aus Sicht des männlichen Protagonisten Alex gelesen habe. Die gute Nachricht hierbei ist jedoch: Ich habe noch mindestens acht Bücher von Sporrer, die ich nicht gelesen habe und auf die ich mich schon sehr freue.

Auch wenn „Rock’n‘ love den Anschein hat, als würde es zu der Rockstars-Reihe gehören, so ist dem nicht der Fall. Wie man dem Vorwort von Teresa Sporrer entnehmen kann, handelt es sich hierbei sogar um eine Geschichte, die schon recht alt ist und relativ lange in ihrem Schreibtisch geschlummert hat. Ich sage: Gut, dass sie sie endlich daraus befreit hat. Das einzige was dieses Buch mit der Rockstars-Reihe gemein hat, ist dass es eben auch um Rockstars und eine Band geht. Die Protagonisten sind jedoch völlig unterschiedliche.

Fazit:
Ein weiteres tolles Buch von Teresa Sporrer. Bisher konnte sie mich mit jeder ihrer Geschichten völlig überzeugen. Ihre sarkastischen Charaktere sind einfach einmalig gut und bringen mich jedes Mal aufs Neue zum Lachen.

Rezension "Elfenblüte - Himmelblau"

Titel: Elfenblüte - Himmelblau
Autor: Julia K. Knoll
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 212
ISBN: 978-3-646-60111-4
Einbindungsart: ebook
Preis: 2,99 €
Alter: ab 14
Band: 1 von 5

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Lillian zieht von Hamburg aufs Land. Zu ihrem Vater und seiner neuen Frau. Und das als siebzehnjährige. Und obwohl Lillian grundsätzlich nichts gegen das Landleben einzuwenden hat, so ist sie dort doch einsamer als je zuvor. Sie hat keine Freunde und kennt niemanden. Doch schon am ersten Tag in ihrer neuen Schule begegnet ihr ein recht seltsamer und augenscheinlich auch sehr einsamer Junge. Alahrian strahlt etwas aus, das Lillian nicht benennen kann. Sie merkt, dass etwas an ihm anders ist, weiß aber nicht genau was. Wenn Lillian wüsste, dass Alahrian schon mehrere hundert Jahre alt und gar kein Mensch ist, würde sie aus allen Wolken fallen.

Meine Meinung:
Dies ist der erste Band der „Elfenblüten“ – Reihe. Ich war wirklich sehr gespannt auf den Auftakt dieser fünfbändigen Reihe, hatte ich doch in der Sammlung der Weihnachtsgeschichten schon etwas über Alahrian und Lillian gelesen, was mich sehr neugierig auf ihre komplette Geschichte machte.
Der Schreibstil der Geschichte ist toll und flüssig zu lesen. Knoll versteht es Bilder zu erschaffen und diese im Kopf des Lesers erblühen zu lassen. Ich hatte die bayrische Landschaft in die Lillian zieht sofort vor Augen und konnte mir ganz genau vorstellen, wie es dort aussieht. Die bildgewaltige Sprache ist wirklich toll und macht viel Spaß, die Geschichte zu lesen.

Inzwischen lese ich nicht mehr so viele Fantasygeschichten wie früher und somit bin ich doch recht kritisch geworden wenn ich dann eine lese. Am meisten mag ich die Geschichten, die nicht zu viele fantastische Elemente haben, in der das fantastische in die Menschenwelt eingebettet ist, oder nur am Rand vorkommt. So wie eben in den Harry Potter Geschichten. In denen die Zauberer trotzdem normale Menschen sind und viele Dinge tun, die wir auch tun, außer, dass sie halt noch zusätzlich zaubern können.

Hier muss ich sagen, dass das ganz gut gelungen ist. Auch Lillian lebt natürlich in einer normalen Welt. Die fantastischen Elemente kommen durch Alahrian und seinen „Bruder“ dazu, die viel älter sind, als sie eigentlich aussehen und ein großes Geheiminis mit sich herumtragen. Wie man dem Reihentitel schon ganz gut entnehmen kann, entstammen sie der Welt der Elfen. Hier habe ich gemerkt, dass Elfen definitiv nicht meine Lieblingswesen sind. Ich habe noch keine Reihe gelesen, in der mich die Elfen wirklich überzeugt haben. Das kann ich hier zwar nicht sagen, doch irgendetwas haben diese Wesen, das mich nicht richtig warm mit ihnen werden lässt. Vielleicht liegt es daran, dass Alahrian wirklich sehr weit weg von allem menschlichen ist und das was ihn menschlich erscheinen lässt nur Tarnung ist.

Denn ich kann auf jeden Fall nicht sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Ich habe die Geschichte durchaus gerne gelesen und bin total gespannt, was alles noch in den weiteren Bänden passiert. Denn dieser erste Band hat sehr oft noch den Charakter eines Einführungsbandes, in dem erstmal alles erklärt wird und darum nicht so arg spannend ist. Ich bin gespannt, was die Charaktere in den weiteren Bänden noch alles erleben werden und nur weil ich jetzt nicht in Begeisterungsstürme ausbreche, habe ich das Buch trotzdem gerne gelesen.

Fazit:
Ein schöner Auftakt zu einer fünfbändigen Reihe, der mich zwar nicht vollständig überzeugt hat, aber trotzdem sehr viel Lust auf die Fortsetzung macht, die ich sicher ganz bald lesen werde.

Rezension "Weihnachtswunder von Manhattan"

Titel: Weihnachtswunder von Manhattan 
Autor: Lana Rotaru
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 300
ISBN: 978-3-646-60421-4
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14
(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Cathy glaubt schon lange nicht mehr an den Weihnachtsmann. Spätestens seit ihr Vater am ersten Weihnachtsfeiertag starb ist der Zauber von Weihnachten Geschichte. Zudem muss Cathy jeden Tag hart arbeiten um ihrer Mutter finanziell zu unterstützen. In der Pizzeria begegnet ihr dann ein seltsamer junger Mann. Als dieser behauptet der Sohn vom Weihnachtsmann zu sein hält Cathy ihn für völlig verrückt. Dabei weiß sie noch gar nicht, was alles noch auf sie zukommt und dass das Weihnachtsfest in großer Gefahr.

Meine Meinung:
Das Cover finde ich große Klasse. Es ist schön winterlich, die Schneekugel passt perfekt zur Geschichte. Das Cover verspricht eine schöne Liebesgeschichte, die wunderbar in diese kuschelige Weihnachtszeit passt.

Leider verspricht das Cover mehr, als die Geschichte hinterher halten kann. Ich habe wirklich extrem lange für das Buch gebraucht, was nie ein gutes Zeichen ist.

Die Geschichte hat mich einfach nicht gekriegt und gefesselt. So magisch der Klappentext und das Cover waren, so langatmig fand ich die Geschichte selbst. Für meinen Geschmack passiert einfach viel zu wenig. Nämlich eigentlich so gut wie gar nichts. Außer dass Cathy arbeiten und Nick aus dem Weg geht.

Außerdem war mir die Geschichte auch viel zu melodramatisch aufgebauscht. Cathy findet Nick eigentlich ganz schrecklich doch von einem auf den anderen Moment hat sie Schmetterlinge im Bauch und unglaubliche Sehnsucht nach ihm. Und das obwohl sie ihn gar nicht kennt und ihm seine Geschichte, er wäre der Sohn des Weihnachtsmannes, sowieso nicht glaubt. Auch die Beziehung zu ihrer Mutter ist nicht besonders gut und Cathys Leben eigentlich auch nur schrecklich. Das erzeugte bei mir keine Weihnachtsstimmung sondern nervte einfach nur. Ich muss sagen, dass ich Cathy einfach gar nicht mochte.

Nick war zwar ganz okay. Aber er war so der klassische weichgespülte Schönling, der unbedingt das Mädchen rumkriegen will. Und natürlich gibt es eine Million Missverständnisse und er sagt nie, was er wirklich will.

Mir fehlte in dieser Geschichte die Weihnachtsstimmung komplett. Alles wirkte zu gewollt und übertrieben, selbst der Besuch im Weihnachtsdorf konnte mich nicht mehr wirklich überzeugen. Und auch das Ende gefiel mir nicht so richtig. Wenn man bedenkt, dass ich eine romantische Weihnachtsgeschichte erwartet habe, so ist mir das Ende auch einfach zu plump. Zwar gibt es Familienzeit und Versöhnungen aber die Sache zwischen Cathy und Nick bleibt irgendwie so in der Luft hängen und ja, das macht mich unzufrieden.

Die Geschichte ist nicht richtig schlecht, aber leider auch einfach nicht richtig gut. Ich habe sie nicht besonders gerne gelesen, auch wenn der Schreibstil recht angenehm war. Leider gab es viele Rechtschreibfehler, sodass ich mich erneut frage, wo hier das Lektorat war. Ich war dann ziemlich froh, als sich das Buch dem Ende zuneigte und bin schon ein bisschen traurig, dass ich keine schönere Weihnachtsgeschichte bekommen habe.

Fazit:
Ein Buch, welches mich leider nicht besonders überzeugt hat. Die Hauptperson nervte mich, die Handlung war nicht besonders spannend und die Weihnachtsstimmung fehlte komplett. Schade.

Samstag, 22. Dezember 2018

Rezension "#bandstorys - bitter beats"

Titel: #bandstorys - bitterbeats
Autor: Ina Taus
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 343
ISBN: 978-3-646-60288-3
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Anna hat eine große Liebe. Doch von der darf niemand wissen, denn es handelt sich um ihren Adoptivbruder. Als dieser bei einem Autounfall ums Leben kommt hört Annas Welt sich auf zu drehen. Ihre Band ist ihr egal, ihr Leben ist ihr egal. Und so liegt sie meistens im Bett, nichts und niemand kann sie erreichen. Als sie durch einen Zufall Max begegnet, keimt zum ersten Mal so etwas wie Gefühle in ihr auf. Doch das darf nicht sein, außerdem wird sie Max eh nie wiedersehen. Dieser ist ihr jedoch näher als sie denkt und als sie sich wieder begegnen verändert sich Annas Leben auf einen Schlag.


Meine Meinung:

Dieses ebook lag wirklich sehr lange unbeachtet auf meinem Reader. Jetzt nach dem Lesen kann ich sagen, dass dies absolut zu Unrecht so war, denn dieses Buch ist einfach nur richtig super. Ich frage mich auch gerade, während ich die Rezension tippe, wieso ich nicht schon längst zu Band 2 & 3 gegriffen habe. Das muss ich später gleich mal nachholen.

Es kann durchaus sein, dass mich die recht schwere Thematik zu Beginn etwas abgeschreckt hat. Eine nahestehende Person zu verlieren? Kenn ich. Kenn ich aus dem wahren Leben und oft fällt es mir darum schwer, so etwas auch noch in einer Geschichte zu lesen. Allerdings bin ich sehr froh, dass ich dem Buch trotzdem eine Chance gegeben habe, denn wenn man den traurigen Anfang gelesen hat, so kommt man schnell in einen Bereich, der voller Hoffnung und nach einer Weile auch wieder voller Lebensfreude ist.

Dieses Buch hat nämlich alles, was eine gute Geschichte braucht. Sie beginnt zwar sehr traurig, doch als Leser erlebt man hautnah mit, wie Anna beginnt sich aus ihrem tiefen Loch zu sehen und wie Max seinen Teil dazu beiträgt. Ich dachte ja, ich wüsste, was mich erwartet, doch die Autorin schaffte es nicht nur einmal, mich total zu überraschen und mit Geheimnissen und neuen Begebenheiten um die Ecke zu kommen, mit denen ich so nie gerechnet hätte.

Auch ihre Charaktere hat Ina Taus wirklich toll gemacht. Ich mochte Anna von Beginn an sehr und fühlte mich ihr aufgrund ähnlichen Schicksals doch sehr nah. Ich habe zwar nicht meinen Freund, sondern meine Mutter verloren, doch irgendwie ist es ja auch eine große Liebe, die nicht mehr bei mir ist. Annas Vergraben in ihrem Bett konnte ich so gut nachvollziehen. Ina Taus trifft hier genau den richtigen Ton, nicht zu viel und nicht zu wenig um Annas Situation glaubwürdig erscheinen zu lassen.

Auch ihre Bandmitglieder und Max mochte ich wirklich gerne und ich hoffe sehr, dass man in den weiteren Bänden noch mehr über die restliche Band erfährt. Denn die Hauptrollen liegen definitiv bei Max und Anna.

Und natürlich ist dieses Buch trotz aller Tragik eine Liebesgeschichte. Und zwar nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern eine wunderschöne Liebesgeschichte. Ich mag Liebesgeschichten gerne, wenn sie nicht zu platt oder aber auch zu kitschig sind. Taus trifft auch hier genau den richtigen Ton, genau die richtige Mischung, die mich absolut überzeugt hat, da sie sehr glaubwürdig ist.
Und auch mit dem Ende macht Taus alles richtig. Es ist nicht kitschig, trägt aber genau die perfekte Portion Hoffnung und Romantik in sich.


Fazit:
Eine tolle Liebesgeschichte, die mit allem punkten kann. Sei es, die glaubwürdigen Charaktere, die perfekte Mischung an Tragik und Romantik oder aber der tolle Schreibstil der Autorin.

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Rezension "Verliebe dich nie in einen Rockstar"

Titel: Verliebe dich nie in einen Rockstar
Autor: Teresa Sporrer
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 232
ISBN: 978-3-646-60025-4
Einbindungsart: ebook / Taschenbuch
Preis: 3,99 € / 9,99 €
Alter: ab 14

(c) Impress
Zum Inhalt:
Zoey hasst Alex. Er verkörpert alles, was sie nicht gut findet. Ständig wechselnde Bettgeschichten, ein Versager in der Schule und auch sonst einfach nur ein extrem nerviger Typ. Doch dann kommt der Tag am dem Alex von Zoey Nachhilfe will. Zoey fällt aus allen Wolken und will zunächst nicht darauf eingehen. Doch Alex macht ihr ein verlockendes Angebot und so willigt Zoey schließlich ein. Nach und nach beginnt Zoey Alex besser kennen zu lernen und merkt plötzlich, dass doch mehr hinter der Fassade des Versagers steckt, als eigentlich angenommen.

Meine Meinung:

Wie schon in einer meiner vorherigen Rezensionen angekündigt (Rock’n’love) habe ich beschlossen endlich auch die Rockstars-Reihe von Teresa Sporrer zu lesen. Zwar kannte ich diesen ersten Band schon aus der Sicht von Alex, doch interessierte mich auch Zoeys Sicht. Zudem ist es schon ein halbes Jahr her, dass ich den Band aus der Sicht von Alex gelesen habe  und ich habe zwischenzeitlich so viele Bücher gelesen, dass ich vieles gar nicht mehr auf dem Schirm hatte und somit die Geschichte aus Zoeys Sicht nochmal ganz neu genießen konnte.

Ich muss zugeben, dass ich schon mal kurz in das Buch reingelesen habe, nachdem ich den ersten Band aus der Sicht von Alex gelesen habe und dann aber schnell wieder aufgehört hatte, da es dann doch etwas zu langweilig war. Es passiert ja nicht wirklich viel neues, man erlebt die Geschichte nur aus der Sicht einer anderen Protagonistin. Jetzt nachdem eben das halbe Jahr vergangen ist, habe ich mich überhaupt nicht gelangweilt und die Geschichte richtig genossen.

Ich weiß ich wiederhole mich, doch auch hier überzeugt Sporrers Schreibstil aufs Neue. Was ich hier ganz besonders finde, ist die Protagonistin Zoey. Die ist wirklich sehr speziell, aber auf keinen Fall im negativen Sinn. Sie ist ein sehr ausdrucksstarker Charakter und unglaublich schlagfertig. Zwar ist das Sporrers Protagonisten ja immer irgendwie zu eigen, doch Zoey ist nochmal etwas spezieller als alle ihre anderen Charaktere. Ich mochte sie echt gerne und auch die Clique mit der sie sich umgibt besteht aus unverwechselbaren Charakteren, die alle ihren eigenen Kopf haben. Serena, die in immer in der dritten Person von sich spricht (und wohl die Hauptperson im nächsten Band wird) fand ich zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann auch wieder total witzig. Sporrer hält sich einfach nicht an irgendwelche Konventionen. Ihr ist es egal, ob ihre Charaktere anecken und das finde ich richtig gut.

Die Geschichte selbst kannte ich ja schon, trotzdem habe ich mich dabei erwischt, wie ich Zoey und Alex die Daumen gedrückt und gehofft habe, dass sie zusammenkommen. Denn wie immer bei Sporrer, gibt es auch hier eine Liebesgeschichte, die einem ähnlichen Schema folgt, wie in ihren anderen Büchern und dabei nicht vor Kitsch und Schmalz trieft, sondern herrlich bodenständig bleibt. Zwar geht es zwischen Alex und Zoey dann auf einmal doch recht schnell, doch sieht man daran auch, wie Zoey sich im Verlauf der Geschichte verändert und zu einem ganz anderen Charakter wird.

Fazit:
Ein super toller Auftakt zur Rockstars-Reihe. Mit ihren gewohnt sarkastischen Charakteren und ihrem Humor trifft Sporrer bei mir jedes Mal ins Schwarze.