Posts mit dem Label Fantasy werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fantasy werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 31. Oktober 2019

Rezension "Call it magic - Nachtschwärmer"

Titel: Call it magic : Nachtschwärmer
Autor: Cat Dylan
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 374
ISBN:  978-3-646-30001-7
Einbindungsart: ebook / Taschenbuch
Preis: 3,99 € / 12,99 €
Alter: ab 16
Band: 1/5

(c) DarkDiamonds / Carlsen
Zum Inhalt:
Eliza ist 25 Jahre alt und Radiomoderatorin. Ihr Leben verläuft relativ normal bis sie Morgan begegnet. Morgan der unfassbar gut aussieht und sie wie magisch anzuziehen scheint. Morgan ist alles andere als begeistert von dieser Anziehungskraft, denn was Eliza nicht weiß, ist, dass Morgan ein Vampir ist. Ein Vampir und ein Mensch dürfen keine Beziehung eingehen, doch Eliza scheint für Morgan vorbestimmt zu sein und so nimmt das Chaos seinen Lauf und Eliza wird mit Dingen konfrontiert, die sie völlig aus der Bahn werfen. 

Meine Meinung:
Dieses Ebook ist mir schon so oft begegnet, doch irgendwie hat es nie so richtig meine Aufmerksamkeit erregen können. Bis jetzt, bis ich angefangen habe dieser Reihe eine Chance zu geben.

Und ich bin soooo froh, dass ich das gemacht habe. Denn diese Reihe trifft von vorne bis hinten absolut meinen Geschmack. Hier bekommt man als Leser Urban Fantasy vom Feinsten und so gut geschrieben, dass die Seiten wie nix dahin flogen. Ich merke immer mehr wie sehr ich Urban Fantasy mag und dieses Buch ist die erneute Bestätigung, dass das genau mein Genre ist.

Dies ist der erste Band einer Reihe, rund um die verschiedensten fantastischen Wesen, die aber in unserer Welt spielt. Hier in diesem ersten Band geht es zum größten Teil um die Vampire und, wie diese in unserer Welt leben. Weit entfernt von jeglichen Glitzervampiren, beste Unterhaltung für alle Fantasyfans.

Ich mochte die Protagonisten und deren Zusammenspiel sehr gerne. Beide sind komplett unterschiedlich, passen aber so gut zusammen. Im Verlauf der Geschichte lernt man die beiden immer besser kennen und vor allem Elizas Vergangenheit ist total spannend und interessant. Ich fand es auch sehr schön zu beobachten, wie die beiden sich immer näher kommen. Zunächst fand ich die prickelnden Gefühle zwischen den beiden schon etwas heftig, doch das klärt sich mit der Zeit immer mehr auf und es wird klarer, wieso und woher diese Gefühle kommen.

Bei prickelnden Gefühlen bleiben prickelnde Szenen natürlich nicht aus und auch diese sind wunderbar gelungen. Ich fand es so schön von der Liebe der beiden zu lesen und trotzdem war es irgendwie zu keinem Zeitpunkt kitschig. Hier hat die Autorin genau den richtigen emotionalen Ton getroffen.

Zudem fand ich die Geschichte auch noch äußerst spannend. Es kamen immer mehr Dinge ans Tageslicht, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Es gibt Enthüllungen die schockieren und alles, was in der Geschichte passiert, schlüssig erklären. Das Setting ist rund um gelungen, logisch und toll zu lesen und so werde ich sicherlich bald mit Band zwei weitermachen, in dem es dann um eine der besten Freundinnen von Eliza und um Feen geht. Ich bin sehr gespannt.

Fazit:
Ein tolles Urban Fantasybuch über Vampire, das mich von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten hat.


Mittwoch, 18. September 2019

Rezension "Das Hotel der Magier"

Titel: Das Hotel der Magier
Autor: Nicki Thornton
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 288
ISBN:  978-3-551-52116-3
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 15,00 € / 10,99 €
Alter: ab 10 Jahren


(c) ChickenHouse
Zum Inhalt:
Seth arbeitet in einem Hotel als Mädchen für alles. Hauptsächlich ist er aber in der Küche tätig. Dort wird er zum Abwaschen und allerlei niederen Tätigkeiten eingeteilt. Eigentlich würde Seth so gerne kochen. Die Gelegenheit dazu ergibt sich schneller als er denkt, als das Hotel Besuch von einer Gruppe Menschen bekommt. Seth darf den Nachtisch machen, doch was zunächst als tolles Erlebnis beginnt, endet in einer Tragödie. Einer der Gäste stirbt und Seth ist der Hauptverdächtige. Damit nicht genug, geschehen merkwürdige Dinge im Hotel und Magie liegt in der Luft. Ob der echte Täter gefasst wird? 

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich vor allem aufgrund seines Covers angesprochen. Es glitztert und leuchtet im Dunkeln und ich bin ja immer für solche Spielereien zu haben. Auf die Geschichte selbst war ich sehr gespannt, konnte ich mir doch zunächst nicht so viel darunter vorstellen.

Ich muss zugeben, dass mir der Einstieg in die Geschichte schwer fiel. Die Namen der ganzen Gäste sind ziemlich kompliziert und verwirrend und so konnte ich sie kaum auseinander halten. Zudem störte das ganze meinen Lesefluss, da ich immer wieder darüber stolperte. Das wurde mit der Zeit etwas besser, hielt sich aber trotzdem bis zum Ende.

Die Personen sind alle sehr schrullig und merkwürdig. Hier hat die Autorin sehr kreativ authentische Persönlichkeiten geschaffen und auch wenn ich mit den Namen so meine Probleme hatte, so sind sie von ihren Eigenschaften her doch unverwechselbar. Seth gefiel mir richtig gut, zudem hatte ich großes Mitleid mit ihm, da er scheinbar nur der Küchenjunge war, auf den keiner Acht gibt und Wert legt. Er schafft es nur selten sich durchzusetzen und so ist es auch keine Überraschung dass er bei dem Mord unter Verdacht gerät. Es gab auch einige Personen denen ich deutliche Antipathie entgegen gebracht habe. Die Autorin schafft hier regelrechte Hassobjekte, so unsympathisch hat sie einige Charaktere gezeichnet. Das ist aber vermutlich komplett so gewollt und passt auch zur Geschichte.

Ich finde dass man lange Zeit nicht fiel von der Magie merkte, das nahm erst mit der Zeit zu. Trotzdem konnte mich das Buch nicht so richtig packen. Es war schon gut zu lesen aber mir fehlte irgendwie das gewisse Etwas. Ich war nicht so sehr gefesselt an das Buch, wie ich es normalerweise bei guten Büchern bin und schweifte öfters mit meinen Gedanken ab. Mir war manches auch zu verwirrend und wurde nur angerissen, als dass ich mir einen Reim darauf hätte machen können. Allerdings muss man sagen, dass wohl ein zweiter Teil erscheinen wird, in dem die offenen Fragen hoffentlich geklärt werden.

Zum Ende hin gibt es einen Showdown und auch die Auflösung, wer der Mörder ist. Mit dieser Person hatte ich tatsächlich nicht gerechnet. Der Showdown war zwar recht spannend, aber auch etwas durcheinander und kurz, sodass auch dieser mich nicht so richtig kriegen konnte. Wie schon erwähnt, bleiben einige Fragen offen. Ich weiß aber noch nicht, ob ich den zweiten Band dann tatsächlich lesen werde. 

Fazit:
Eine ganz nette Geschichte, die mich nicht komplett überzeugen konnte. Mir waren die Namen und teilweise auch die Handlung zu verwirrend und nicht spannend genug. Das gewisse Etwas fehlte und so wurde ich nicht komplett in die Geschichte hinein gezogen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es Kindern der angegebenen Zielgruppe da anders geht und diese das Buch durchaus sehr spannend finden.


Montag, 16. September 2019

Rezension "Die magische Pforte der Anderwelt

Titel: Die magische Pforte der Anderwelt
Autor: Sandra Regnier
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 336
ISBN:  978-3-551-31687-5
Einbindungsart: Taschenbuch / ebook
Preis: 8,99 € / 3,99 €
Alter: ab 14 Jahren


(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Allison ist eine ganz normale Schülerin. Sie geht auf eine Schule in Edinburgh. Zu ihrem Leidwesen landet sie regelmäßig in den unterirdischen Gassen, die zwar eine Touristenattraktion sind, bei ihr aber eher Beklemmungen auslösen. Als sie mit ihrer Schulklasse einen Ausflug dorthin macht, denkt sie sich nichts weiter dabei, bis sie kurze Zeit später auf Finn stößt, der behauptet dass sie eine magische Pforte geöffnet hätte. Allison glaub Finn kein Wort und als er dann auch noch von ihr verlangt diese Pforte wieder zu schließen, ist sie völlig von der Rolle. Denn Magie gibt es schließlich gar nicht, oder? 

Meine Meinung:
Bisher habe ich die Pan-Trilogie von Sandra Regnier noch nicht gelesen. Dies ist also mein erstes Buch der Autorin gewesen und ich war sehr gespannt auf die Geschichte. Da ich im Moment nicht so viel Fantasy lese, bin ich immer wieder überrascht, wie vielfältig das Genre ist und wie mich die Bücher dann doch immer wieder überzeugen können.

So auch dieses Buch, welches ich tatsächlich unheimlich gut fand. Das fing schon von der ersten Seite an. Ich wollte eigentlich nur kurz in die Geschichte reinlesen und ehe ich richtig schauen konnte, war ich schon völlig gefangen in dem Geschehen. Dies lag vor allem zunächst am Schreibstil der Autorin, den ich einfach unheimlich gut finde. Er ist witzig und zudem noch locker leicht. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich mich so gut amüsieren würde und so oft würde lachen müssen. Aber genau das war der Fall. Regnier schreibt tatsächlich so lustig, dass ich nicht anders konnte als immer wieder zu grinsen und herzhaft zu lachen.

Zudem schafft sie mit Allison eine sehr sympathische, tollpatschige und auch liebenswerte Protagonistin. Ich mochte sie von Anfang an sehr gerne und fieberte mit ihr mit. Ich war ganz gespannt, was geschehen würde und wie sie mit der plötzlichen Magie in ihrem Leben zurecht kommen würde. Auch Finn mochte ich gerne. Er kommt zwar erst wie ein riesiger Stinkstiefel rüber, man merkt aber im Verlauf der Geschichte, dass da viel mehr dahinter steckt und er eigentlich hinter seiner harten Schale einen sehr weichen Kern hat.

Regnier schafft es außerdem genau die Art von Fantasy zu schreiben, die ich am meisten mag. Fantasy, die in unserer echten Welt spielt, wie eben bspw. Harry Potter. Also Fantasy, die nicht von magischen Geschöpfen überflutet wird, sondern diese eher dezent in die Geschichte eingeflochten werden und alles seinen Mittelpunkt in der realen Welt hat. Dies ist hier zum größten Teil der Fall und auch die Ausflüge nach Avalon fand ich richtig toll. Ich muss unbedingt die komplette Pan-Trilogie lesen und bin froh dass diese schon in meinem Regal steht. Und selbst wenn diese komplett in der Elfenwelt spielen sollte, so bin ich fest überzeugt davon, dass sie mir gefallen wird. Denn wenn ich einmal eine Autorin gefunden habe, deren Stil mir gefällt, so ist das eigentlich dann bei all ihren Büchern der Fall. Und so freue ich mich schon sehr auf die Lektüre.

Und auch von der Spannung her findet das Buch genau das richtige Maß. Ich bin total gespannt auf den zweiten Teil des Spinn-Offs, denn es bleiben doch einige Fragen offen, die ich gerne geklärt hätte und von denen ich gerne erfahren würde, wie sie aufgelöst werden. Umso begeisterter bin ich, dass der nächste Teil schon im Oktober kommt. Ich freue mich sehr darauf. 

Fazit:
Ein unheimlich gutes Buch. Toller Schreibstil, der herrlich leicht und humorvoll ist, eine spannende Handlung und tolle Charaktere machen dieses Buch zu einem wunderbaren Erlebnis.


Sonntag, 11. November 2018

Rezension "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind - Das Originaldrehbuch"

Titel: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind - Das Originaldrehbuch
Autor: J.K. Rowling
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 304
ISBN:  978-3-551-55694-3
Einbindungsart: Hardcover / Taschenbuch
Preis: 19,99 € / 9,99 €
Alter: ab 14

(c) Carlsen
Meine Meinung:
Harry Potter geht immer und überall. Dieses Buch ist zwar nicht Harry Potter, jedoch eine Geschichte aus dem magischen Universum von J.K. Rowling. Und nachdem ich "Das verwunschene Kind" in der Drehbuchvariante gelesen habe und damit keine Probleme hatte, dachte ich mir, dass ich, bevor ich den Film schaue, auch hier mal das Drehbuch lese. Zudem brauchte ich das Buch auf jeden Fall für mein Regal :D

Das Drehbuch erzählt die Geschichte von Newt Scamander, der mit einem Koffer voller magischer Wesen durch die Zaubererwelt reist. Leider passiert ihm hierbei ein Missgeschick. Die magischen Wesen entkommen und Scamanderes Aufgabe ist es, diese wieder einzufangen, bevor sie Muggeln begegnen oder irgendwelchen Unsinn anstellen. 

Natürlich war ich sofort wieder drin und gefesselt von Rowlings magischem Universum. Allerdings muss ich sagen, dass mir hier die Drehbuchvariante deutlich schwerer zu lesen fiel, als noch bei "Das verwunschene Kind". Dies liegt vielleicht daran, dass ich die handelnden Personen bisher überhaupt nicht kannte und somit auch keine wirklichen Bilder im Kopf hatte. Auch die magischen Wesen waren mir eher fremd und so war die Drehbuchvariante hier doch sehr holprig zu lesen.

Ich muss zugeben, dass ich auch nicht wirklich alles verstanden habe. Denn wenn ein Buch als Drehbuch geschrieben ist, dann ist es doch sehr knapp und es fehlen einige Dinge um wirklich den Kontext zu verstehen. Da alles möglichst knapp beschrieben ist, fehlen die Möglichkeiten, alles genau zu beschreiben und so wirkt es doch recht nüchtern und hauruckartig. Da ich auch den Film nicht gesehen hatte, fiel es mir immer wieder schwer mich auf das Geschehen einzulassen.

Dafür gefällt mir das Buch von außen richtig gut. Die Optik ist wirklich toll und ein absoluter Hingucker. Allerdings denke ich, dass es durchaus sinnvoll sein wird, dass ich mir noch die illustriere Variante anschaffe, die erst vor kurzem erschienen ist. Denn gerade bei den vielen Tieren die hier vorkommen sind Bilder natürlich sehr sinnvoll. Allerdings muss man hierzu sagen, dass dieses Buch hier eben das Drehbuch zum Film ist, die illustriere Ausgabe ist das Lehrbuch, welches in Harry Potter selbst oft erwähnt wird und somit nicht wirklich miteinander vergleichbar. Allerdings denke ich, dass dies beides Bücher sind, die einander sehr gut ergänzen.

Fazit:
Ein Drehbuch mit dem ich zugegebernmaßen meine Schwierigkeiten hatte. Man merkt einfach, dass alles recht kurz und knapp gehalten ist. Dadurch fehlte mir oft der Kontext und ich konnte mir viele Dinge gar nicht so richtig vorstellen. Ich glaube es wird Zeit für den Film.

Samstag, 27. Oktober 2018

Rezension "Seasons of magic - Blütenrausch"

Titel:College Princess - Bürgerlich verliebt
Autor: Ewa A.
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 280
ISBN: 978-3-646-30114-4
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 16
Band: 1 / 4 (unabhängig voneinander lesbar)

(c) Dark Diamonds
Zum Inhalt:
Ira Connolly lebt im 17. Jhdt. Gemeinsam mit ihrer Schwestser und zwei ihrer Freundinnen wird sie der Hexerei angeklagt und soll verbrannt werden. Dieser Strafe entkommt sie ganz knapp - durch einen Zauber und landet im Jahr 2018. Völlig verwirrt und auf sich allein gestellt befindet sie sich von jetzt auf gleich in einer für sie unbekannten Zeit. Ira hat Glück und landet im Haus eines Mannes, der sie freundlich aufnimmt und ihr alles für sie so unbekannte erklärt. Doch nicht nur das, nein die beiden kommen sich immer näher und Ira merkt, dass sie dabei ist ihr Herz zu verlieren. Als Ira jedoch erfährt, was genau sie ist und was sie tun muss um ihr Leben endgültig zu retten macht sie sich auf eine gefährliche Reise.

Meine Meinung:
Das Titelbild ist doch echt mal cool oder? Es gefällt mir richtig gut und passt perfekt zur Geschichte. Die grünen Farben spiegeln den Frühling sehr harmonisch wider und genau der spielt in diesem Band eine echt große Rolle.

Der Beginn der Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Zunächst befinden wir uns im Jahr 1692, man liest also praktisch einen historischen Roman. Wir begleiten Ira und ihre Freundinnen und bekommen mit wie sie in große Gefahr geraten. Dann der Twist zur heutigen Zeit. Diese absolut gelungene Mischung aus Historie und Moderne machte mir richtig viel Freude. Ich fand es extrem spannend zu beobachten, wie sich Ira in unserer Welt schlug und was sie so alles zu lernen hatte.

Auch wie sich Ira und Lyle immer näher kommen habe ich gerne gelesen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich immer für eine gute Liebesgeschichte zu haben bin. Fehlt sie in einem Buch, vermisse ich sie. Und hier bekam ich eine Liebesgeschichte. Zunächst nur schüchterne Romantik, nimmt sie schnell an Fahrt und Intensität auf. Für meinen Geschmack ging es hier dann tatsächlich etwas zu schnell, vor allem, wenn man bedenkt, aus welcher Zeit Ira kommt.

Die Protagonisten sind aber alle echt super. Lyle ist ein toller Mann, der seit dem Verschwinden seiner Schwester für seine Nicht Abby sorgt. Zu deren Haushalt gehört noch die Gans Madama Goose, die ich zunächst etwas seltsam fand, die dann aber noch eine recht tragende Rolle bekommt und plötzlich wunderbar in die Geschichte passt. Ewa A. hat hier Personen geschaffen, die ihresgleichen suchen. Alle unverwechslbar, alles starke Charaktere mit dem Herz am rechten Fleck, alles Charaktere, die man einfach gern haben muss.

Auch an Spannung lässt das Buch nicht zu wünschen übrig. Vor allem als die Schwarzmagier auf den Plan treten, geht es plötzlich richtig zur Sache. Allerdings muss ich zugeben, dass es mir nach einer Weile etwas zu viel wurde und ich etwas genervt war, vom ständigen Kampf und der tollen Ira, die alle besiegt. Ich weiß nicht, aber mir wurde es dann etwas zu Fantasylastig, auch wenn ich wieder ganz gerne Fantasy lese. Trotzdem mag ich es dann doch mehr, wenn diese nicht den Hauptpart der Geschichte einnimmt.

Ansonsten bin ich sehr gespannt auf die weiteren Teile. Diese erzählen die Geschichten rund um ihre Freundinnen und ihre Schwester, sind zwar unabhänging lesbar, aber gehören doch irgendwie dazu. Ich freue mich schon darauf zu erfahren wie es den anderen drei Mädels ergangen ist und ob sie sich letztendlich alle retten können.

Fazit:
Ein spannender und gelungener Auftakt einer vierbändigen Reihe, der manchmal etwas zu viel von allem bot, aber super geschrieben ist und tolle Protagonisten hat.     

                                                                                                                                                                  

Donnerstag, 7. Juni 2018

Rezension "Demonhearts & Angelwings"

Titel: Demonhearts & Angelwings
Autor: Jana Goldbach
Verlag: Impress
ISBN: 978-3-646-60260-9
Seitenzahl: 212
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14

(c) Impress
Zum Inhalt:
Amber ist ein ganz normaler Teenager. Eines Abends wird sie von einem mysteriösen jungen Mann in einer Bar angesprochen. Dies macht er auf so dreiste Weise, dass sie ihn ohrfeigt und davon läuft. Wenige Tage später begenet sie ihm wieder und damit erfährt ihr Leben eine unglaubliche Wendung. Sie erfährt, dass der junge Mann zu einem Dämonenstamm gehört und als wäre das nicht schon genug, auch ein großes Geheimnis mit sich herumträgt. Voller Panik versucht Amber ihn loszuwerden. Doch das ist leichter gesagt, als getan.

Meine Meinung:
Mal wieder habe ich zu einem ebook mit einem recht nichtssagenden Cover gegriffen. Hätte ich nur auf das Cover geschaut, hätte ich mir dieses Buch vermutlich nicht gekauft bzw. gelesen.

Die Handlung selbst jedoch reizte mich sehr und so versank ich schnell im Geschehen. Wir lernen zunächst Amber und ihre Freundin Candice kennen. Ganz normale Schülerinnen, die auf Partys und in Bars anzutreffen sind. Besonders Amber war mir gleich sehr sympathisch, lässt sie sich doch nicht so einfach von Gwin anbaggern und wehr sich richtig gegen ihn. Nachdem die Handlung so harmlos beginnt, nimmt sie jedoch recht schnell an Fahrt auf.

Nach und nach kommt heraus, was Gwin ist und woher er kommt. Die Geheimnisse die er außerdem mit sich herumträgt, bleiben zunächst noch im Dunkeln. Und so war ich recht schnell vom Geschehen gefesselt und folgte ihm mit viel Spannung. Hierzu muss gesagt werden, dass die Geschichte jetzt nicht wahnsinnig innovativ ist, ich das Thema Dämonen jedoch recht interessant finde. Dies kommt nicht so häufig in Büchern vor und ist mal eine erfrischende Abwechslung zu den vielen Vampiren, Werwölfen und Co.

Die Beziehung zwischen Gwin und Amber fand ich spannend zu beobachten. Sie entwickelte sich recht dynamisch, für meinen Geschmack jedoch auch etwas unglaubwürdig. Zunächst können sich die beiden gar nicht ab haben. Amber tut alles dafür um Gwin loszuwerden, dieser will sogar Ambers Tod und findet sie nur nervig. Amber würde am liebsten so viel Abstand wie möglich zwischen sie bringen, Gwin würde alles dafür tun um Amber zu beseitigen. Und doch ganz plötzlich ist es dann die große Liebe. Hier fragte ich mich etwas überrascht, wann das denn passiert ist. Denn bis auf kleinere Sinneswandel, konnte ich nicht feststellen, dass die beiden in irgendeiner Form voneinander angezogen sind. Dies war für meinen Geschmack dann etwas zu übereilt und machte die Geschichte dadurch unglaubwürdig.

Es gibt noch ein paar weitere Punkte, die ich zumindest nicht 100% glaubwürdig fand, was mich jedoch nicht so sehr gestört hat, wie die Liebesgeschichte, die mir einfach too much war. Denn ansonsten besitzt die Geschichte ein solides Grundgerüst. Zudem  handelt es sich um einen Einzelband, was ich zwischen den vielen Reihen, die ich gerade lese, auch mal wieder recht angenehm finde.

Fazit:
Eine Geschichte, die ich gerne gelesen habe, bei der ich das Thema Dämonen erfrischend fand, bei der mir die Liebesgeschichte jedoch too much war und ich am Ende ein recht mittelmäßiges Fazit ziehe.

Rezension "Secret Elements - Im Bann der Erde"

Titel: Secret Elements - Im Bann der Erde
Autor: Johanna Danninger
Verlag: Impress
ISBN: 978-3-646-60242-5
Seitenzahl: 260
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14
Band: 2 / 4

!Achtung! Diese Rezension könnte Spoiler enthalten, für alle die den ersten Band nicht kennen!

(c) Impress
Zum Inhalt:
Jay hat sich inzwischen in der Anderswelt eingelebt und ist fest entschlossen, gemeinsam mit Team 8, die Dunkelheit zu bekämpfen. Dafür fehlen ihr jedoch noch drei der vier Naturgeister. Nur wenn sie von allen Naturgeistern die Erlaubnis hat, kann sie die Macht des Orinions vollständig nutzen. Auf der Suche nach der Erde und dem Feuer geraten sie und ihr Team in große Gefahr und am Ende steht sie ihrer größten Feindin gegenüber. Doch als der Kampf schon vorbei zu sein scheint, geht dieser erst richtig los.

Meine Meinung:
Dies ist der zweite Band der "Secret Elements" - Reihe. Nachdem mir der erste Teil gut gefallen hat, war ich froh, dass ich den zweiten Teil auch auf meinem Reader hatte und gleich weiterlesen konnte. Ich lese Reihen nämlich am Liebsten am Stück, so verliere ich die Bindung zu den entsprechenden Welten nicht und auch die Personen werden mir nicht plötzlich fremd.

Im Bezug auf diese Reihe war das sicherlich auch sehr sinnvoll. Ich denke, wenn ich einige Zeit gewartet hätte, wäre ich vermutlich nicht mehr so richtig mitgekommen. Denn Johanna Danninger erschafft eine fantastische Parallelewelt, die extrem gut durchdacht und sehr facettenreich ist. So lernen wir Leser immer wieder neue Ecken in dieser geheimnisvollen Welt kennen, in diesem Band zum Beispiel die Stadt Avolon.

Ich muss zugeben, dass ich etwas zwiegespalten bin, was das Buch und somit auch die komplette Reihe angeht. Einerseits lese ich die Bücher wirklich gerne und versinke gerne in dieser Welt. Ich möchte meine offenen Fragen geklärt haben und Jay bei ihrem Kampf gegen die Dunkelheit begleiten. Vor allem aber interessiert mich brennend, was das zwischen Jay und Lee ist. Dieses ständige Aneinandergeraten, kann für mich eigentlich nur eine Form von Anziehung sein. Ich warte die ganze Zeit darauf, dass Jay merkt, dass er gar nicht so schrecklich ist, wie sie immer dachte. Bei Lee merkt man das schon an einigen Stellen, wie ich finde. Er macht sich große Sorgen um Jay und beschützt sie mit seinem Leben. Dies tut er glaube ich nicht nur wegen der großen Mission, die noch vor Jay liegt. Ich muss sagen, dass diese Beziehung die größte Anziehung in diesem Buch auf mich ausübt.

Auf der anderen Seite, weiß ich ehrlich gesagt nicht, ob ich zu dieser Reihe gegriffen hätte, wenn ich sie nicht als Rezensionsexemplar gehabt hätte. Ich habe jetzt auffallend viel Fantasy gelesen in letzter Zeit und das obwohl ich gar kein so großer Fan mehr von Fantasy bin. Ich lese sie hin und wieder gerne, doch manchmal stören mich magische und fantastische Begebenheiten einfach. Hier war es nicht direkt so, dass es mich gestört hat, aber komplett überzeugt und gefesselt hat mich das Buch nicht. Ich finde es extrem schwierig in Worte zu verpacken, was ich gerade fühle. Dass ich das Buch auf der einen Seite echt gut fand, auf der anderen aber trotzdem nicht weiß, ob ich die Reihe noch zu Ende verfolgen werde. Manches scheint mir auch so vorhersehbar, dass ich nicht sicher weiß, ob es sich lohnt hier dran zu bleiben.

Fazit:
Ein Buch, das mich etwas zwiegespalten zurück lässt. Auf der einen Seite mag ich die Geschichte und die Charaktere, auf der anderen fehlt mir das neue, das überraschende, das fesselnde. Ob ich die Reihe weiter verfolgen werde, weiß ich noch nicht. 

Sonntag, 3. Juni 2018

Rezension "Secret Elements - Im Dunkel der See"

Titel: Secret Elements - Im Dunkel der See
Autor: Johanna Danninger
Verlag: Impress
ISBN:  978-3-646-60241-8
Seitenzahl: 297
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14
Band 1 / 4


(c) Impress
Zum Inhalt:
Jay wächst in einem Waisenhaus auf. Sie ist rebellisch und tut nur das, was sie will. Nachts arbeitet sie heimlich in einer Bar. So weit alles normal. Dies ändert sich jedoch mit dem Tag, an dem ihr eine alte Frau ein seltsames Schmuckstück schenkt und Jay aufgrund dieser Kette am nächsten Tag überfallen wird. Ab da ist alles anders. Jay wird in die Anderswelt gebracht und erfährt dort, dass sie die Welt retten soll. Und als wäre das noch nicht genung, stellt sie fest, dass es Zwerge, sprechende Katzen und die Stadt Avolon wirklich zu geben scheint. 

Meine Meinung:
Lange schlummerte der zweite Band dieser Reihe auf meinem SUB. Als ich dann zufällig an den ersten Band kam, wollte ich die Gelegenheit nutzen, endlich mit dieser 4-bändigen Reihe zu beginnen.

Ich war total gespannt, was mich erwarten würde, denn mir war klar, dass es über kurz oder lang fantastisch zugehen wird. Doch der Beginn ist erstmal harmlos. Ich lernte Jay kennen und jetzt fällt mir auf, dass man nicht wirklich viel über ihre Vergangenheit erfährt. Ich hoffe, dass dies vielleicht noch in den Folgebänden der Fall sein wird.

Richtig Fahrt nimmt die Geschichte jedoch erst auf, als Jay in der Anderswelt landet. Ich fand die Beschreibungen der Umgebung dort total faszinierend. Die Anderswelt hat auf der einen Seite technologische Fortschritte, von denen wir nur träumen können, auf der anderen Seite ist alles irgendwie noch sehr ursprünglich und naturverbunden. Diese Mischung gefiel mir total gut.

Auch die Charaktere finde ich klasse. Da ist zunächst Jay, das rebellische Mädchen, das sich erstmal gegen alles wehrt, was mit der Anderswelt zu tun hat. Außerdem ihr Beschützer Lee, der sie nicht zu mögen scheint, da sie ein Mensch ist und immer wieder Giftpfeile gegen sie schießt. Ich bin mir jedoch sicher, dass da noch mehr dahinter steckt und würde mich nicht wundern, wenn sich zwischen den beiden noch eine Liebesgeschichte entspinnen würde. Denn Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an. Außerdem muss ich noch den Kater Ivan erwähnen. Die sprechende Katze ist einfach nur total niedlich und war eine der ersten, die ich tief in mein Herz geschlossen habe.

Nachdem man als Leser die Anderswelt kennenlernt, nimmt die Geschichte schnell an Fahrt auf und Jay gerät ganz plötzlich in ein großes Abenteuer und letztendlich sogar in Lebensgefahr. Diese spannend Szenen fesselten mich und gefielen mir gut. Viel zu schnell waren sie wieder vorbei und die Geschichte auch schon zu Ende. Ich musste direkt mit dem zweiten Teil beginnen, denn natürlich wollte ich unbedingt wissen, wie die Geschichte von Jay weitergeht.

Fazit:
Eine unterhaltsame und spannende Fantasygeschichte, die mir gut gefallen hat und stellenweise richtig fesselnd war.

Freitag, 1. Juni 2018

Rezension "Das Double der Prinzessin 1: Maskerade"

Titel: Das Double der Prinzessin 1 : Maskerade
Autor: Tanja Penninger
Verlag: Dark Diamonds
ISBN: 978-3-646-30118-2
Seitenzahl: 297
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 16

(c) DarkDiamonds
Zum Inhalt:
Lona ist eine junges Mädchen, das unermüdlich im Wirtshaus ihres Vaters arbeitet. Als eines schönen Tages jedoch Diener des Königspaares aus dem Nachbarland vor ihrer Türe stehen, ist es mit der Ruhe aus und vorbei. Lona ist geschockt, als ihr Vater sie an das Königreich verkauft. Noch viel geschockter jedoch ist sie, als sie erfährt, warum das Königreich sie um jeden Preis haben möchte. Sie soll Prinzessin Marlena doublen, die gerade nicht abkömmlich ist und das Volk so lange besänftigen, bis Marlena dazu wieder selbst in der Lage ist. Doch Lona lässt sich nicht mit Halbwahrheiten abspeisen und versucht herauszufinden, was hinter dem Verschwinden der Prinzessin steckt. Dabei macht sie sich eine mächtige Feindin - die Königin selbst.

Meine Meinung: 
Ich merke gerade, dass ich total auf Prinzessinnengeschichten stehe. Ob die wunderbare Royal-Reihe von Valentina Fast oder jetzt auch dieses Buch. Immer wieder bin ich verzaubert, von den Welten, die die Autorin erschaffen, immer wieder gefesselt von den Geheimnissen, die hinter den hübschen Fassaden stecken.

Zunächst beginnt diese Geschichte recht harmlos, man lernt Lona und ihre Familie in ihrem Zuhause kennen. Schnell nimmt diese jedoch an Fahrt auf. Lona wird an das Königshaus verkauft und landet in einer Welt, die ihr absolut fremd ist und der sie nicht willkommen ist. Die Königin hasst sie von Beginn ab. Dies fand ich stellenweise etwas anstrengend, da mir der Hass der Königin doch etwas übertrieben vorkam und ich diesen auch gar nicht so wirklich nachvollziehen konnte. Mir war schon klar, dass sie gerne ihre eigene Tochter bei sich gehabt hätte, doch war das Double ja auch von dem Königspaar gewünscht, weswegen ich es nicht so ganz verstehen konnte, dass die Königin so heftig eskaliert.

Ich muss zugeben, dass ich einfach eine spannende Geschichte erwartet hatte. Mit fantastischem hatte ich nicht wirklich gerechnet, da das aus dem Klappentext nicht hervorging. Umso überraschter war ich, als plötzlich Magie und magische Wesen ins Spiel kam. Allerdings störte mich das nicht wirklich, da ich zwar Fantasy nur recht selten lese, sie jedoch genau dann mag, wenn sie so ist, wie in Harry Potter oder eben auch in diesem Buch. Sprich, wenn die Geschichte in einer realen Welt spielt und die fantastischen Dinge und Wesen ganz einfach in diese integriert werden.

Die Geschichte war zudem wirklich sehr spannend. Das Geheimnis um Prinzessin Marlena löst sich zwar ziemlich schnell auf, allerdings kommen immer wieder neue Geheimnisse zu Tage, sodass es mir nur schwer gelang, wieder zu Atem zu kommen. Und so hetzte ich durch die Seiten, immer gespannt, welch neues Geheimnis, welch neue Überraschung wohl auf der nächsten Seite lauern würde.

Auch hier gibt es glücklicherweise wieder eine kleine zarte Romanze. Ich erhoffe mir im zweiten Teil der Reihe noch etwas mehr davon, denn diese spielt sich hier nur auf den letzten Seiten ab und ist auch mehr angedeutet, als das wirklich etwas passiert. Da sich Liebesgeschichten aber immer entwickeln müssen, ist dies absolut realistisch und passt gut zur Geschichte.

Das Buch endet offen, jedoch nicht mit einem richtig fiesen Cliffhanger, der mich durchdrehen und den nächsten Teil kaum abwarten lässt (der jedoch glücklicherweise schon am 31.5 erschienen ist, wie ich gerade festgestellt habe). Allerdings bin ich trotzdem sehr gespannt, auf die weiteren Geschehnisse und wie sich die Geschichte rund um Marlena, Lona und Sebastian weiter entwickelt.

Fazit:
Eine tolle Geschichte, die mich fesseln und überzeugen konnte. Die magischen Wesen passen sich perfekt in unsere Welt ein. Zudem schafft es die Autorin, die Spannung über die komplette Zeit hochzuhalten und wenn man gerade denkt, sie hätte alle Geheimnisse aufgedeckt, kommt ein neues hinzu.

Donnerstag, 31. Mai 2018

Rezension "Die Märchenjägerin"

Titel: Die Märchenjägerin
Autor: Marlene May
Verlag: Impress
ISBN: 978-3-646-60437-5
Seitenzahl: 259
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14

(c) Impress
Zum Inhalt:
Eve lebt im Märchenwald. Sie ist eine Jägerin und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die bösen Hexen zu jagen und zur Strecke zu bringen. Seit sie und ihre Zwillingsschwester von eben so einer gefangen genommen und gefoltert worden sind, befindet sie sich auf einem persönlichen Rachefeldzug. Zudem rettet und befreit sie die verschiedensten Märchenfiguren auf Auftrag. Eines Tages erfährt sie, dass sie anscheinend nicht mehr die einzige Jägerin ist. Ein weitere Jäger treibt sich im Märchenwald herum. Doch damit nicht genug. Eve bekommt mit, dass eine dunkle Bedrohung aufzieht und der Märchenwald vor dem Aus steht.

Meine Meinung:
Hin und wieder lese ich gerne Märchenadaptionen. Hier haben wir zwar keine Märchenadaption im klassischen Sinn, doch trotzdem wurden die Märchen in gewisser Form verändert, bzw. es gibt die Märchenfiguren einfach und sie leben gemeinsam im Märchenwald. Ob Frau Holle, Schneewittchen, Dornrösen, Rapunzel, Hänsel und Gretel und und und. Alle leben hier gemeinsam.

Die junge Eve war mir sofort sympathisch. Sie ist eine junge, starke Persönlichkeit, die sich von nichts aufhalten lässt und ihren Weg äußerst entschlossen und willensstark geht. Sie ist sogar so stark, dass selbst die stärksten Hexen Angst vor ihr haben. Die Idee einer Märchenjägerin finde ich klasse. Sie sorgt für Recht und Ordnung im Märchenwald - jedoch nur auf Auftrag. Gemeinsam mit ihrem Partner jagt sie verloren gegangene Märchenfiguren und tötet gefährliche Hexen.

Die Geschichte habe ich richtig gerne gelesen, denn sie ist toll geschrieben und fesselt. Ich mochte es Eve auf ihrem Weg durch den Märchenwald zu begleiten und war gespannt, welchen Märchen ich auf dem Weg noch alles begegnen würde. Ich fand die Idee so witzig, dass die Märchenfiguren da einfach frei herumlaufen und ihr eigenes Leben führen, fernab von jeder Geschichte. Zudem ist die Geschichte auch echt spannend. Der Kampf gegen die bösen Hexen und vor allem das sehr spannenden Finale packten und fesselten mich.

Als dann eine kleine Liebegeschichte dazu kam, freute ich mich umso mehr, denn sowas habe ich immer sehr gerne in Geschichten. Sie sticht zwar nicht sehr heraus, aber ist doch immer präsent und führt zu einem wunderbaren Ende.

Und da wäre ich auch schon beim nächsten Punkt meiner Rezension angekommen. Ich finde das Ende wirklich total schön und gelungen, allerdings auch recht offen. Zwar werden die wichtigsten Dinge geklärt, doch war ich sehr überrascht, als ich auf der Carlsen-Seite entdeckte, dass es sich um einen abgeschlossenen Einzelband handelt. Denn für mich ist die Geschichte irgendwie noch nicht beendet und könnte ruhig noch in einem zweiten Band weitergehen. Für mich endet die Geschichte eigentlich mit einem neuen Auftrag, weswegen ich ganz traurig bin, dass dieser wohl nicht erzählt werden wird. Schade, hier hätte ich mir einen zweiten Band sehr gewünscht. 

Fazit:
Eine tolle Märchengeschichte, bei der es mich sehr traurig macht, dass es wohl keine Fortsetzung geben wird, denn für mich endet die Geschichte mit viel Potenzial für weitere Abenteuer. Ich mochte das Setting, die Spannung und auch die Charaktere sehr.

Freitag, 11. Mai 2018

Rezension "Die Schule der magischen Tiere - Voller Löcher!"

Titel: Die Schule der magischen Tiere - Voller Löcher!
Autor: Margit Auer
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-65272-0
Seitenzahl: 224
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 9,99 € / 6,99 €
Alter: ab 8
Band: 2

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Alle Kinder mussten schwören, dass niemand von der magischen Zoohandlung und den magischen Tieren erfährt. Doch als Ida Besuch von ihrer besten Freundin bekommt, kann sie das Geheimnis einfach nicht für sich behalten und erzählt ihr alles. Schnell bekommt sie jedoch Angst, ob sie mit Konsequenzen rechnen muss. Doch zunächst gibt es ganz andere Probleme an Idas Schule. Der Schulhof und der Schulgarten sind plötzlich voller Löcher und keiner kann sich erklären wieso. Was zunächst recht harmlos wirkt, wird plötzlich richtig gefährlich, denn die Statik der Schule gerät in Gefahr. Ida und ihre Freunde beschließen gemeinsam herauszufinden, was hinter den Löchern steckt.

Meine Meinung:
Dies ist der zweite Band aus der Reihe "Die Schule der magischen Tiere". Man kann ihn durchaus unabhängig vom ersten Band lesen, ich würde jedoch empfehlen mit Band 1 anzufangen, da dort die magische Zoohandlung erklärt wird und wie die Kinder zu ihren magischen Tieren kommen.

Auch dieser zweite Band hat mir gut gefallen. Ich finde diese Reihe für Kinder ab 8 wirklich schön zu lesen. Ich denke gerade Kinder, die einen starken Wunsch nach einem Haustier haben, werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Welches Kind träumt nicht von so einem magischen Tier, mit dem es sich sogar unterhalten kann? Margit Auer setzt diese Kinderträume richtig schön um.

Schön fand ich es, als Ida Besuch von ihrer alten Freundin bekommt und sich natürlich postwendend verplappert. Natürlich ist dies absolut realistisch und entspricht dem kindlichen Verhalten in diesem Alter. Zudem fand ich die Begegnung zwischen Ida und ihrer Freundin einfach auch richtig schön.

Der Schreibstil von Margit Auer ist toll zu lesen und sie vereint in ihrer Geschichte alles, was ein gutes Kinderbuch haben muss. Sie ist humorvoll, gut geschrieben und wird sogar zeitweise richtig spannend. Denn auch ich konnte mir nicht erklären, was es mit den Löchern auf sich hat. Umso spanennder und letztendlich auch amüsanter fand ich dann die Aufklärung der Autorin, dieser mysteriösen Sache.

Und auch die magischen Tiere kommen wieder nicht zu kurz. Neue Kinder bekommen neue magische Tiere. Ich fand es richtig spannend und fieberte mit den Kindern mit, wer wohl als nächstes ein magisches Tier bekommen wird. Auch das Ende der Geschichten finde ich immer toll, denn da gibt es schon einen Ausblick auf die nächsten Bände, da wir als Leser erfahren, welche neuen magischen Tiere dazu kommen.

Fazit:
Ein wunderbarer zweiter Teil, einer wunderbaren Kinderbuchreihe, die mich jedes Mal aufs Neue gut unterhält und dieses Mal sogar richtig gefesselt hat, denn es war stellenweise richtig spannend. Die magischen Tiere finde ich extrem niedlich und den Schreibtil der Autorin super zu lesen.

Freitag, 6. April 2018

Rezension "In between - Die Legende der Krähen"

Titel: In between - Die Legende der Krähen
Autor: Kathrin Wandres
Verlag: Impress
Seitenzahl: 269
ISBN: 978-3-646-60397-2
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Band 2/3 (können unabhängig voneinander gelesen werden)

(c) Impress
Zum Inhalt:
Naru lebt in Kadosch, genau in dem Schloss in dem die neue Königin Keylah wohnt und regiert. Doch Naru ist unglücklich und unruhig und sie weiß gar nicht so genau warum. Sie weiß nur, dass sie seltsame Schwindelanfälle hat und irgendetwas mit ihr nicht stimmt. Der kleine Kronprinz Koby, bekommt das raus und versucht ihr zu helfen und hinter ihr Geheimnis zu kommen. Als sie sich dafür jedoch an einen Gefangenen der Königin wenden ahnen sie nicht in welch große Gefahr sie sich begeben.

Meine Meinung:
Nachdem mich der erste Teil nicht komplett überzeugen konnte, freute ich mich trotzdem auf diesen zweiten Teil. Obwohl es sich um den zweiten Teil handelt, kann man ihn ohne Kentnisse des Vorgängers lesen, da zwar an einigen Stellen Personen aus dem ersten Teil vorkommen, allerdings völlig unabhänig von der Handlung aus dem ersten Teil. Wenn man den ersten Teil jedoch lesen möchte, sollte man diesen Band nicht zuerst lesen, da man sonst ziemlich gespoilert wird.

Aber nun zur eigentlichen Handlung. Nachdem ich beim ersten Teil nur zu Beginn Schwierigkeiten hatte, so ging es mir hier leider deutlich länger so. Immer wieder schielte ich auf die Seitenzahlen und wartete, dass das Buch endlich seinem Ende entgegen kommt, was leider immer nicht so ein gutes Zeichen ist.  Mich konnte die Handlung leider einfach gar nicht kriegen. Es war kaum Spannung vorhanden. Diese kam bei mir zum ersten Mal auf, als ich mich gemeinsam mit den Protagonisten im Tal der Ausgestoßenen befand. Davor und auch danach wieder, schleppte sich die Handlung etwas dahin.

Mit den Protagonisten hatte ich das gleiche Problem wie im ersten Teil. Ich konnte keine Beziehung herstellen. Naru fand ich eigentlich grundsätzlich nett und ich wollte auch hinter ihr Geheimnis kommen, doch irgendwie ließ sie mich merkwürdig kalt, die Beziehungseben fehlte komplett. Doch richtige Schwierigkeiten hatte ich mit Prinz Koby. Der kleine Junge ist an Arroganz kaum zu übertreffen, auch wenn man im Verlauf der Geschichte merkt, dass er damit vor allem seine Unsicherheit überspielen will. Jedoch ging mir sein Verhalten von Seite zu Seite immer mehr auf die Nerven. Ich wollte ihn am Liebsten packen und schütteln und fragte mich, wann er endlich mal den Mund halten würde. Mir fehlte die beherrschte Keylah aus Teil 1, die seine Mutter ist. Gerne hätte ich noch mehr über sie gelesen.

Der Schreibstil der Autorin ist gut, trotzdem konnte auch der mich nicht richtig vom Hocker reißen. Ich habe ihn gerne gelesen, doch er ist einfach nicht wirklich etwas besonderes. Das klingt jetzt schlechter als ich es meine und das ist auch gar nicht böse gemeint, aber mir fehlte leider auch hier der gewisse Pfeffer. Dafür gefällt mir die Grundidee der Handlung wirklich gut. Auch wenn mich die Umsetzung nicht vollständig überzeugen konnte so gefällt mir die Welt von Kadosch und Benoth sehr gut.

Fazit:
Ein Buch, welches mich recht zwiegespalten zurück lässt. Die Idee der Handlung finde ich gut, doch die Umsetzung konnte mich nicht richtig überzeugen. Die Spannung fehlte mir oft und die Protagonisten ließen mich merkwürdig kalt. Trotzdem werde ich dem dritten Teil noch eine Chance geben. 

Freitag, 30. März 2018

Rezension "In Between - Das Geheimnis der Königreiche"

Titel: In Between - Das Geheimnis der Königreiche
Autor: Kathrin Wandres
Verlag: Impress
Seitenzahl: 216
ISBN: 978-3-551-30103-1
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Band 1 von 3 (unabhängig voneinander lesbar)

(c) Impress
Zum Inhalt:
Keylah lebt in Benoth. Ein Land ohne Gesetze, Regeln und König. Alleine eine Regel hat für alle Bestand. Nach Einbruch der Dunkelheit hat niemand etwas außerhalb der Dorfgrenzen verloren. Denn die Wälder sind nachts unberechenbar und lebensgefährlich. Doch Keylah hält sich nur ungern an diese Regeln, liebt sie doch die Wälder sehr. Als sie jedoch durch einen Zufall erfährt, dass ihr Vater gar nicht ihr Vater ist und mitbekommt, wie ihre Großmutter ermordet wird, flüchtet sie aus ihrem Dorf. Auf ihrer Flucht lernt sie Deven kennen. Einen Ausgestoßenen, der ein Geheimnis zu haben scheint. Doch nicht nur er verbirgt etwas. Auch Keylah selbst hat eine rätselhafte Vergangenheit, der sie mit allen Mitteln auf den Grund gehen möchte.

Meine Meinung:
Auf dieses Buch bin ich durch den Klappentext und das Cover aufmerksam geworden, welches mir richtig gut gefällt.

Leider fiel mir der Einstieg in die Geschichte jedoch recht schwer und ich kam überhaupt nicht mit der Umgebung und der geschilderten Handlung klar. Die Autorin schaffte es nicht mich zu packen und so las ich zwar weiter, quälte mich aber etwas durch die Seiten. Zu Beginn fehlte mir ganz klar die Spannung, weswegen ich die Geschichte immer wieder unterbrach, um zu einem anderen Buch zu greifen.

Erst nach einer ganzen Weile war ich dann im Geschehen drin und die Handlung fing an spannend zu werden. Ich begann mich zu fragen, wer Deven wohl ist und warum er Ausgestoßen wurde. Da er zu Beginn kaum etwas redet, bleibt diese Frage eine ganze Weile offen, was die Spannung recht hoch hielt. Trotz allem, fiel es mir schwer, eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen. Keylah und Deven ließen mich merkwürdig kalt und ich fieberte auch nicht so mit ihnen mit, wie ich es sonst oft bei Charakteren tue.

Als die beiden Benoth verlassen, nahm die Geschichte dann richtig an Fahrt auf und ich begann interessierter zu werden. Vollständig überzeugen konnte sie mich aber auch dann nicht. Am spannendsten fand ich es eigentlich, etwas über Devens Vergangenheit herauszufinden und die Frage zu klären, ob Deven und Keylah sich wohl näher kommen würden, trotz anfänglicher Abneigung.

Ich kann gar nicht genau sagen was, aber irgendetwas störte mich bis zum Ende der Geschichte und sorgte dafür, dass ich mich mit ihr nie so richtig wohl fühlte. Vielleicht waren es die fantastischen Elemente, die mir auf der einen Seite zu fantastisch waren, auf der anderen jedoch nicht richtig greifbar. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir nämlich eigentlich recht gut, daran kann es kaum gelegen haben.

Richtig interessant fand ich dann die Auflösung, die es gegen Ende des Buches nach und nach gibt. Als man als Leser erfährt, was die ganzen Geheimnisse zu bedeuten haben und sich auch der Nebel um Keylahs Vergangenheit lichtet. Einige Dinge fand ich vorhersehbar, andere allerdings nicht. Und so gefiel mir vor allem das letzte Drittel des Buches gut und ich fing an Lust auf den zweiten Teil zu bekommen, auch wenn dieser nicht direkt mit diesem ersten Band zusammen hängt.

Fazit:
Ein Buch, welches mich leider nicht vollständig überzeugen konnte. Ich schaffte es nicht wirklich eine Beziehung zu den Charakteren herzustellen und auch die Handlung brauchte lange bis sie in Schwung kam und mich fesseln konnte. Das letzte Drittel des Buches fand ich ganz gut, sodass ich auf jeden Fall auch den zweiten Band lesen werde.

Samstag, 17. Februar 2018

Rezension "Schneeweiße Rose - Der verwunschene Prinz"

Titel: Schneeweiße Rose - Der verwunschene Prinz
Autor: Jennifer Alice Jager
Seitenzahl: 226
ISBN: 978-3-646-60413-9
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Rose und Snow leben gemeisam neben dem verwunschenen Wald. Dort führen sie den Gasthof ihrer verstorbenen Mutter mit Leib und Seele. Als eines Tages ein Fremder auftaucht und Snow bedroht wird ihr Leben völlig auf den Kopf gestellt. Da der Unbekannte schwer verwundet ist können sie ihn nicht fragen wer er ist und woher er kommt. Und so pflegen sie ihn gesund und behalten ihn bei sich, da er eine Amnesie hat und nichts über seine Vergangenheit weiß. Doch der verwunsche Wald ist alles andere als harmlos und hat etwas mit dem Auftauchen des Fremden zu tun. Und plötzlich gerät die Existenz der beiden Schwestern in große Gefahr.

Meine Meinung:
Diese Geschichte ist frei nach dem Märchen Schneeweißchen und Rosenrot erzählt, was man schon an den Namen der Protagonisten merkt.

Das Buch hat ein wunderschönes Cover welches etwas geheimnisvolles ausstrahlt und so super zum verwunschenen Wald passt.

Zur Zeit gibt es ja viele Märchenadaptionen, die alle mehr oder weniger gleich aufgebaut sind und unterschiedlich zu überzeugen wissen. "Schneeweiße Rose" ist hierbei eines welches ich zwar ganz nett zum Lesen fand, aber wirklich vom Hocker gerissen hat es mich leider nicht.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen. Sie beschreibt bildhaft die Umgebung in der die beiden Schwestern wohnen und auch den verwunschenen Wald kann man sich gut vorstellen, da sie ihn super beschreibt. Die Charaktere die im verwunschenen Wald wohnen sind schön unterschiedlich. Ob der bissige Zwerg, die guten Feen oder die böse Fee. Alle haben ihre Berechtigung und sind schön beschrieben.

Die menschlichen Charaktere wirken dagegen fast ein bisschen blass. Da sind die beiden Schwestern Rose und Snow, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die beiden Prinzen. Keiner der vier sticht jedoch groß durch irgendwelche Besonderheiten hervor.

Die Liebesgeschichten sind ansich schön zu lesen, jedoch ging es mir vor allem bei Rose viel zu schnell, was für mich ein wenig unglaubwürdig war. Bei Snow hingegen geht das ganze etwas langsamer vorwärts, was ich deutlich schöner zum Lesen und auch realistischer fand. 

Die Handlung lässt sich gut lesen, allerdings plätschert sie für meinen Geschmack etwas zu sehr vor sich hin. Es passiert schon ab und an etwas aber so richtig fesseln konnte mich die Geschichte nicht. Aufgrund der geringen Seitenzahl hatte ich die Geschichte zwar schnell durchgelesen, doch wäre es ein dickeres Buch gewesen, hätte ich mit Sicherheit so meine Schwierigkeiten gehabt.

Die Handlung und vor allem das Ende waren für mich recht vorhersehbar. Ich ahnte schon auf was alles hinauslaufen würde und so gab es nur selten in der Geschichte eine große Überrasschung für mich, was ich etwas schade fand. Mir fehlte der Kick und das besondere. Eine Geschichte die nett ist, wird mir leider nicht wirklich lange im Gedächtnis bleiben und vermutlich schnell in der Masse der gelesenen Bücher verschwinden.

Fazit:
Eine Märchenadaption, die zwar nett zu lesen ist, mehr aber leider auch nicht. Die Geschichte ist nicht wirklich spannend und für mich leider zu vorhersehbar, als dass sie lange im Gedächtnis bleiben wird. Der Schreibstil der Autorin ist allerdings schön zu lesen und das Cover ist ebenfalls wunderschön. 

Sonntag, 28. Januar 2018

Rezension "In der Seele ein Grauwolf"

Titel: In der Seele ein Grauwolf
Autor: Anika Lorenz
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 260
ISBN: 978-3-646-60282-1
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Band 2/6

!Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler für die, die Band 1 noch nicht gelesen haben! 

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Emma weiß nun was sie ist. Sie kennt die Welt der Gestaltwandler und ist ein Teil von dieser. Eigentlich bräuchte sie ihre Großmutter nun dringender als jemals, doch irgendwas stimmt nicht mit ihr. Leider weiß Emma auch noch nicht welches Tier sie ist und dann sind da auch noch die verwirrenden Gefühle sowohl für Nate, als auch für seinen besten Freund Liam. Und als wäre das noch nicht genug, erfährt sie plötzlich Dinge über ihre Vergangenheit, die sie am liebsten niemals erfahren hätte.

Meine Meinung:
Nahtlos knüpft dieser zweite Band an den ersten Teil der Gestaltwandlerreihe an. Ich war froh, dass er schon auf meinem SUB war und ich sofort weiterlesen konnte. Nachdem Emma nun erfahren hat, dass sie eine Gestaltwandlerin ist, geht es nun darum zu erfahren, welches Tier sie genau ist. 

Ich fand diesen zweiten Teil fast noch besser als den ersten, auch wenn der erste schon richtig gut war. Vor allem von der Spannung her toppt dieser Teil den ersten auf jeden Fall. Von der ersten Seite an war ich gefesselt. Da es sich um einen zweiten Teil handelt, musste ich nicht erst in die Geschichte reinkommen, ich war sofort drin. Die Geschichte wurde in ihrem weiteren Verlauf immer spannender, bis sie ihren Höhepunkt in einem blutigen Kampf fand. 

Etwas anstrengend fand ich die Liebesgeschichte, aus der schnell eine Dreiecksgeschichte zwischen Emma, Liam und Nate wurde. Dreiecksgeschichten sind meistens irgendwie etwas nervig. Da ist erst Nate, in den sich Emma unsterblich verliebt und plötzlich zählt nur noch Liam, doch dann auch wieder Nate. Irgendwie kam ich damit nicht so gut zurecht und rollte ab und an die Augen.

Dies war aber eigentlich der einzige Punkt, der mich etwas gestört hat. Ich fand es toll, dass man in diesem Band nun endlich etwas über Emmas Vergangenheit und ihre Eltern. Man erfährt, woher ihre Gene als Gestaltwandlerin kommen und welche große Rolle ihre Großmutter dabei spielt. 

Der Schreibstil der Autorin ist auch hier sehr angenehm zu lesen. Ich freue mich immer noch sehr, dass ich noch vier Teile vor mir habe. Anika Lorenz erschafft eine wunderbare Geschichte in die sich einfach so abtauchen lässt. Ich liebe Geschichten, die in der realen Welt spielen und nur so einen kleinen fantastischen Touch mitbringen, bzw. die fantastischen Elemente einfach so in die reale Welt eingebettet werden, wie bei Harry Potter und Co. 

Fazit:
Teil 2 der Gestaltwandlerreihe von Anika Lorenz, der mir bis auf die Dreiecksgeschichte noch besser als der erste Teil gefallen hat.

Sonntag, 21. Januar 2018

Rezension "Im Herzen ein Schneeleopard"

Titel: Im Herzen ein Schneeleopard
Autor: Anika Lorenz
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 250
ISBN:  978-3-646-60281-4
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Band 1/6

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Emma lebt in einem verschlafenen Dorf. Da sie noch kein Geld für die Uni hat, arbeitet sie in einem kleinen Café. Es passiert nicht viel in ihrem Leben, das recht normal ist, bis plötzlich der gut aussehende Nathan auftaucht. Alle Frauen sind dem schönen Mann sofort verfallen und auch Emma fühlt sich merkwürdig stark zu ihm hingezogen. Als er sie bittet bei der Renovierung seines Hauses zu helfen, ist sie zunächst Feuer und Flamme, bis sie merkt dass Nathan Geheimnisse zu haben scheint, die er ihr um keinen Preis mitteilen will. Als dann auch noch ihr bester Freund angegriffen und schwer verletzt wird ist es endgültig vorbei mit der Ruhe in dem beschaulichen Dorf.

Meine Meinung:
Lange lagen die ersten vier Teile der Gestaltwandlerreihe auf meinem SUB, wie ich jetzt merke viel zu lange, denn dieses Buch gefiel mir einfach total gut.

Schon von der ersten Seite war ich in der Geschichte drin, hatte überhaupt keine Anlaufschwierigkeiten. Der Schreibstil war wunderbar angenehm zu lesen. Die Beschreibungen der Autorin waren richtig schön authentisch und so entstand nach und nach ein Bild vor meinem Auge, wie Emmas Leben und der Ort in dem sie lebt wohl aussieht.

Die Protagonisten mochte ich alle sehr gerne. Erstens waren sie wirklich gut beschrieben und zweitens waren sie alle liebenswert. Natürlich gibt es auch die üblichen Zicken, die ich nicht so gerne mochte. Aber die Hauptpersonen waren toll. Emma ist eine starke junge Person, die genau weiß, wo sie im Leben hinwill und alles dafür tut. Ihre Großmutter sorgt liebevoll für sie, allerdings bin ich mir sicher, dass diese auch irgendein Geheimnis mit sich herumträgt, welches aber in diesem Teil noch nicht aufgelöst wird.

Nathan umgibt sofort eine gehimnisvolle Ära und es ist klar, dass er nicht alles über sich verrät. Da es sich um eine Gestaltwanderreihe handelt und es mitten in der Geschichte plötzlich mysteriöse Tieranfgriffe gibt, dachte ich mir schnell, dass Nathan irgendwie darin verstrickt sein muss.

Allerdings muss man als Leser echt viel Geduld haben, denn es dauert ziemlich lange bis überhaupt irgendetwas aufgelöst wird. Die ersten zwei Drittel des Buches könnten eine harmlose Teenagergeschichte sein. Man bekommt Zeit Emma und ihr Leben kennenzulernen und bis auf die Tierangriffe scheint es sich um eine harmlose Erzählung zu handeln. Doch dann wird zumindest ein Teil aufgelöst und es wird klarer, wie Emma in die ganze Sache hineinpasst. Schnell wird aber klar, dass dies bei weitem nicht alles ist und das ist auch gut so, hat die Reihe doch 6 Teile.

Fazit:
Der erste Teil der Gestaltwandlerreihe von Anika Lorenz, der mir super gut gefallen hat. Die Spannung wird dadurch erzeugt, dass die Autorin einen relativ lange darauf warten lässt, bis wirklich die Gestaltwandler ins Spiel kommen. Die Protagonisten sind sympathisch , die Atmosphäre spannungsgeladen und der zweite Teil musste sofort begonnen werden.

Freitag, 18. August 2017

Rezension "Sharj und das Wasser des Lebens"

Titel: Sharj und das Wasser des Lebens
Autor: Audrey Harings
Seitenzahl: 244
ISBN: 978-3-741208614
Einbindungsart:Taschenbuch
Preis: 13,99 €

(c) Books on demand
Zum Inhalt:
Nachdem Sharjs Eltern verstorben sind, wächst sie bei einer Pflegefamilie auf. Dort hat sie es nicht wirklich leicht, denn die Mutter bevorzugt ihre leibliche Tochter sehr deutlich. Doch Sharj ist froh, dass sie ein Zuhause hat und lebt ihr Leben, bis sie eines Tages mit ihrem besten Freund in einer fremden, fantastischen Welt landet. Dort wird sie plötzlich zur Heldin und soll den König retten. Was Sharj nicht weiß, ist dass dies noch nicht die größte Gefahr ist, in die sie sich in nächster Zeit begibt. Die geht nämlich von ihren Pflegeeltern aus, die sie loswerden wollen.

Meine Meinung:
Bei "Sharj und das Wasser des Lebens" handelt es sich um einen ersten Teil einer Kinderbuchreihe. Allerdings konnte ich nirgends eine Altersangabe finden, so dass ich nur schätzen kann, dass das Buch so ca. ab 10/12 sein wird. Dies lässt sich zumindest aus der Schriftgröße und den enthaltenen Bildern schließen.

Die Bilder sind für meinen Geschmack recht besonders und teilweise etwas kitschig. Trotzdem verleihen sie dem Buch das gewisse Etwas und man hat so ein Bild vor Augen, wie die einzelnen Personen in der Geschichte aussehen. Gerade für Kinder finde ich das immer ganz gut.

Durch die große Schriftart lässt sich das Buch recht schnell lesen und somit haben Kinder auch schnell Erfolgserlebnisse und kommen in diesem Buch recht schnell vorwärts. Die Bilder zwischendurch lockern die Geschichte ungemein auf und sorgen für ein angenehmes Lesegefühl.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach und kindgerecht, allerdings muss ich sagen, dass ich bei der Story doch das ein oder andere mal erschrocken bin. Für meinen Geschmack ist die Handlung stellenweise doch recht brutal. Gerade der fiese Plan der Pflegeeltern ist wirklich heftig. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich als Kind Angst bekommen hätte und nicht ruhig hätte schlafen können. Deswegen würde ich das Buch meinen Kindern auch nicht geben, so lange sie recht jung sind. Es mag zwar wirklich ziemlich kindgerecht aufgemacht sein, doch die Story finde ich doch zu brutal an einigen Stellen.

Natürlich sorgt dies auch dafür, dass das Buch recht spannend ist und man sogar als Erwachsener teilweise an den Seiten klebt. Allerdings finde ich, dass die Autorin sich hätte entscheiden müssen, ob sie will, dass vorwiegend Jugendliche und Erwachsene ihr Buch lesen, oder ob sie es einfach etwas kindgerechter aufzieht.

Fazit:
Ein Kinderbuch, das optisch durchaus etwas hermacht, mir von der Handlung her aber für 10/12-jährige Kinder etwas zu brutal ist und ich es deswegen fast eher für Jugendliche die ein bisschen älter sind empfehlen würde.

Samstag, 22. Juli 2017

Rezension "Willkommen in Night Vale"

Titel: Willkommen in Night Vale
Autor: Joseph Fink & Jeffrey Cranor
Verlag: Klett-Cotta
Seitenzahl: 378
ISBN: 978-3-608-96137-9
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 19,95 €
Hier bestellen *KLICK*
Bezogen über: Blogg dein Buch

(c) Klett-Cotta
Zum Inhalt:
Night Vale ist eine merkwürdige Stadt. Hier geschehen merkwürdige Dinge, die sich keiner so genau erklären kann. Hier gibt es sogar Aliens und Geister. Und als wäre das nicht alles merkwürdig genug gibt es auch noch das mysteriöse Pfandleihaus von Jackie. Diese gibt ihren Kunden die merkwürdigsten Dinge für das was sie verpfänden. Eines Tages bekommt sie jedoch etwas sehr merkwürdiges und steht vor einem Rätsel.

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, dass ich gar nicht weiß, was ich mir von dem Buch eigentlich versprochen habe. Aber schon auf den ersten Seiten merkte ich, dass das Buch so gar nicht mein Fall ist - leider.

Ich lese ja zur Zeit sowieso recht wenige Fantasygeschichten und selektiere deswegen eigentlich recht gut, was dieses Genre angeht. "Willkommen in Night Vale" war mir von Anfang an aber zu abgefahren, zu merkwürdig.

Der Schreibstil der Autoren ist zwar gar nicht mal so schlecht, doch die Geschichte konnte mich schon von Beginn an nicht packen und so war ich schnell nur noch genervt von dem Buch, was sich leider auch über die restliche Zeit nicht wirklich legte. Die Geschichte war so merkwürdig, dass ich stellenweise wirklich mit den Augen rollen musste und es mir schwer fiel dem Buch eine echte Chance zu geben.

Auch Spannung kam dadurch nicht wirklich auf, was wirklich schade ist. Natürlich kann man aus dem Klappentext schon erkennen, dass es sich hierbei um ein recht spezielles Buch handelt. Doch irgendwie hatte ich vielleicht zu viele Erwartungen an das Buch. Irgendwie habe ich das falsche erwartet, denn Klett-Cotta macht, zumindest qualitativ, wirklich sehr gute Bücher, die sich oft uneingeschränkt weiter empfehlen lassen.

Ich denke auch diese Geschichte wird ihre Leser haben und finden, was auch berechtigt ist. Denn qualitativ passt sie absolut ins Programm von Klett-Cotta. Sie konnte nur meinen Geschmack einfach gar nicht treffen und so kann ich zumindest von meinen persönlichen Interessen her keine Empfehlung aussprechen. Wer aber gerne verrückte, kuriose Geschichten liest der ist hier genau richtig.

Fazit:
Leider ein Buch, das meinen Geschmack überhaupt nicht treffen konnte, da es mir einfach zu abgedreht war. Es wird aber sicherlich vielen gefallen, die gerne verrückte Fantasygeschichten lesen.