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Sonntag, 1. Dezember 2019

Rezension "Atlas Obscura - Kids Edition"

Titel: Atlas Obscura - Kids Edition - Entdecke die 100 abenteuerlichsten Orte der Welt
Autor: Dylan Thuras / Rosemary Mosco
Verlag: Loewe
Seitenzahl: 112
ISBN: 978-3-7432-0540-6
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 19,95 €
Alter: ab 8

(c) Loewe
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Dieses Buch richtet sich an kleine Abenteurer ab 8 Jahren. Das Buch beginnt mit einem wunderbaren Vorwort, das den Kindern vermittelt, wie abenteuerlich und grandios unsere Erde und gerade der Fleck an dem das Kind selbst lebt eigentlich ist.

Und dann geht das Abenteuer auch schon los. Eine Doppelseite zeigt, was man auf so einer gefährlichen Reise alles braucht. Auf kindliche Art und Weise werden die einzelnen Geräte wie Fernrohr, Höhenmesser oder Satellitentelefon vorgestellt und erklärt. Ein übersichtlicher Reiseplan auf der nächsten Doppelseite zeigt übersichtlich welche Orte bereist werden und was es dort zu sehen gibt.

Und dann geht die Reise auch schon los. Jedes Land bekommt eine Doppelseite, auf der zwei besondere Sehenswürdigkeiten gezeigt werden. Das Land wird kurz mit ein paar Fakten vorgestellt und dann gibt es auch schon die beiden Besonderheiten. Diese werden mit etwas mehr Text vorgestellt, aber auch nicht so viel, dass es achtjährige Kinder überfordern könnte.

Das Buch ist wunderbar illustriert und unheimlich bunt. Ich glaube dass das für die angegebene Zielgruppe perfekt ist. Die Kinder werden erstmal von den bunten Bildern angezogen, haben viel zu schauen und dadurch wird ihre Neugier geweckt. Die Kinder werden so mit Sicherheit dazu animiert auch die Texte zu lesen, denn es gibt einfach nichts besseres als Bilder um Kinder zum Lesen zu bringen.

Auch das große Format und die äußere Gestaltung finde ich total gut gelungen. Ein Buch, das ich unbedingt frontal ins Regal stellen und immer wieder anschauen möchte.

Ich finde es ganz große Klasse durch dieses Buch Orte zu entdecken, denen ich sonst niemals begegnet werde. Von keinem der Orte im Buch habe ich vorher gehört. Und nicht nur Orte gibt es in diesem Buch zu entdecken, nein es wird auch von der Massenwanderung der Blauwale oder Glühwürmchen in den USA berichtet. Die Kinder werden direkt mit "du" angesprochen und so auf eine spannende Reise nach der anderen mitgenommen.

Fazit:
Ein optisch unheimlich gelungenes Buch. Und auch das Innere ist richtig super. Orte und Tiere, von denen die Kinder vorher sicherlich nichts gehört haben nehmen die kleinen Leser mit auf eine spannende und abenteuerliche Reise.

Samstag, 29. Dezember 2018

Rezension "Die Schule der magischen Tiere - Voll verknallt"

Titel:  Die Schule der magischen Tiere - Voll verknallt
Autor: Margit Auer
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 224
ISBN: 978-3-551-65278-2
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 12,00 € / 6,99 €
Alter: ab 8

(c) Carlsen
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Heute habe ich den letzten Band der "Schule der magischen Tiere" für euch, den ich dieses Jahr gelesen habe. Die restlichen Bände werde ich sicherlich im Laufe des nächsten Jahres lesen, aber ich merke gerade schon auch, dass ich ein bisschen eine Pause brauche.

Denn so gut die Bücher sind und so viel Spaß sie auch machen, so gibt es doch auch viele Wiederholungen, wenn man die Bände alle hintereinander liest. In meinem Kopf entsteht dann so ein Mischmasch und ich vermische die Bücher miteinander und weiß gar nicht mehr was in den einzelnen Geschichten genau passiert ist. Da es eben auch die vielen Wiederholungen gibt, sprich es wird immer berichtet, wer im letzten Band ein magisches Tier bekommen hat und welches und wie das eigentlich mit den magischen Tieren funktioniert, das man als Erwachsener doch schnell auch etwas Langeweile verspürt.

Ich finde es ja gut, dass mit diesem Band endlich auch etwas Liebe ins Spiel kommt. Wobei das die ganze Zeit schon etwas unterschwellig der Fall war, da Ida schon immer etwas in ihren Klassenkameraden verknallt ist. Hier wird es jedoch alles etwas konkreter, da es einen Schulball gibt. Und wie soll es auch hier nicht anders sein, gehen sofort die Diskussionen los, welcher Junge mit welchem Mädchen auf den Ball geht und man merkt schnell wer wen ganz besonders mag.

Natürlich gibt es auch wieder neue magische Tiere, die von Mr. Morison an die Kinder übergeben werden und trotz der Aufregung rund um den Schulball vergessen die Kinder natürlich nicht daran zu denken und sind schon in großer Erwartung, wer wohl welches Tier bekommen wird.

Margit Auer punktet mit gewohnt kreativen und lustigen Ideen, mit starken Charaktere und natürlich mit der ganzen Liebe, die in der Luft schwebt. Allerdings merkte ich eben, wie oben schon erwähnt, dass es etwas zu viel war, einige Bände am Stück zu lesen. Ich denke, dass es für 8-jährige Kinder genau richtig so ist. So wird aufgefrischt, was sie im letzten Band gelesen haben, denn Kinder vergessen dann doch mal schnell auch und es stört sie gar nicht wenn Dinge öfters wiederholt werden. Viel mehr brauchen sie das sogar.

So kann ich meine Aussage aus den letzten Rezensionen hier nur wiederholen. Margit Auer hat mit "Die Schule der magischen Tiere" eine tolle Buchreihe für Leseanfänger geschaffen. Die Charaktere sind genauso gemacht, dass sich die Kinder mit ihnen identifizieren können und die magischen Haustiere nehmen den Wunsch von so gut wie jedem Kind nach einem Haustier auf. Die Reihe ist so liebevoll und kreativ gemacht, dass ich sie absolut empfehlen kann. Denn auch das Thema Verliebtsein, welches hier besonders aufgeriffen wird, wird ja immer mehr Thema, wenn die Kinder älter werden.

Fazit:
Ein weitere amüsanter und dieses Mal sogar etwas romantischer Band aus der Schule der magischen Tiere, der mir wieder mal sehr gut gefallen hat. 


Dienstag, 25. Dezember 2018

Rezension "Der Weihnachtspapagei"

Titel: Der Weihnachtspapagei
Autor: James Krüss
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 112
ISBN:  978-3-551-31668-4
Einbindungsart: Sonderausgabe / Taschenbuch / Hardcover
Preis: 3,99 € / 5,99 € / 8,99 €
Alter: ab 8

(c) Carlsen

Zum Inhalt:
Ein kleines Mädchen verliert seinen Papagei und somit seinen besten Freund, als dieser stirbt. Dadurch erkrankt sie selbst schwer und ist durch nichts – außer dem Versprechen eines neuen Papageis – gesund zu bekommen. Und so begeben sich zwei Männer kurz vor Weihnachten auf eine gefährliche Bootsfahrt um einen sprechenden Papagei zu besorgen und so das Mädchen wieder gesund zu machen.

Meine Meinung:
Als ich das Buch kaufte, achtete ich gar nicht auf den Autor. Erst beim Lesen fiel mir auf, dass es sich hierbei um James Krüss und somit um einen Klassiker handelt.

Dies merkte ich beim Lesen recht schnell am Schreibstil. Mir war gleich klar, dass es sich hierbei um eine Erzählung handelt, die schon einige Jahre alt ist, denn das Lesen ging mir einfach nicht so flüssig von der Hand wie sonst. Zwar lese ich schon ab und an einen Klassiker und irgendwie haben die Bücher auch ihren ganz eigenen Charme, denn sie transportieren ja einen Zeitgeist. Doch muss ich dafür eindeutig in der richtigen Stimmung und auf keinen Fall müde sein. Klassiker erfordern immer etwas mehr Konzentration – zumindest bei mir, denn ich bin einfach sehr an den heutigen Schreibstil gewöhnt. Alles andere macht mir doch immer wieder etwas Schwierigkeiten.
Die Geschichte selbst finde ich aber wirklich schön, allerdings leider nicht so weihnachtlich, wie ich mir erhofft und erwartet hatte. Das einzig weihnachtliche oder eher winterliche, ist das kalte Wetter, dem sich die beiden Seeleute stellen müssen und so ging bei mir nach dem Lesen des Titels, schnell wieder jedes Weihnachtsgefühl verloren.

Allerdings ist die Idee der Geschichte trotzdem wirklich schön und wenn ich das dem Nachwort richtig entnehme, so basiert diese sogar auf einer wahren Begebenheit, was sie natürlich nochmal in einem ganz anderen Licht erstrahlen lässt. Die Geschichte erzählt von Menschlichkeit, die man in der heutigen Zeit, leider oft vergebens sucht. Wer würde heutzutage schon für ein fremdes kleines Mädchen losziehen und sich selbst in Gefahr bringen, nur um ihm einen sprechenden Papagei zu besorgen. Ich glaube da muss man wirklich lange suchen. Und so schafft es Krüss mit seiner Erzählung, die Botschaft von Weihnachten in eine Geschichte zu verpacken, die für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet ist und uns einmal mehr bewusst macht, wie wichtig es ist, dass wir füreinander da sind und wie traurig es ist, wie viel Gleichgültigkeit bei uns in der Welt Einzug gehalten hat.

Wer gerne Klassiker liest und kurzweilige Unterhaltung möchte, ist hier genau richtig. Ich selbst bin jetzt nicht voll auf begeistert, denn auch wenn die Geschichte eine schöne Botschaft transportiert, so passiert doch recht wenig und es fiel mir schwer mich auf das Geschehen zu konzentrieren, da ich nicht wirklich gefesselt war. Von der Botschaft her schön, vom Spannungsgrad fehlt ein bisschen was.

Fazit:
Ein Klassiker von James Krüss, der weihnachtlicher klingt, als er tatsächlich ist, ganz nett zu lesen ist, zwar nicht übermäßig fesselt aber eine schöne Botschaft transportiert.

Rezension "Die Schule der magischen Tiere - Nass und Nasser"

Titel: Die Schule der magischen Tiere - Nass und Nasser
Autor: Margit Auer
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 224
ISBN: 978-3-551-65276-8
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 12,00 € / 6,99 €
Alter: ab 8
Band: 6 von 10

(c) Carlsen

Zum Inhalt & Meine Meinung:
Heute habe ich erneut einen Band aus der Reihe „Die Schule der magischen Tiere“ für euch. Und zwar inzwischen schon den sechsten. Die Reihe gefällt mir so gut und ist so kurzweilig, dass ich ihr inzwischen fast schon verfallen bin.  Bis Band 8 habe ich alle gelesen und auch die anderen beiden werden sicher schnell folgen.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass ich euch diese Reihe absolut ans Herz legen möchte. Euch und euren Kindern. Denn natürlich handelt es sich bei dieser Reihe um eine Kinderbuchreihe ab 8 Jahren. Ich freue mich echt schon, wenn meine Töchter soweit sind, denn diese Reihe wird sicherlich mit zu den ersten gehören, die sie zum Selbstlesen bekommen.

Grob gesagt erzählt die Reihe von einer Klasse in einer Schule, in der jedes Kind nach und nach ein magisches Tier erhält. Dieses Tier kann sprechen und steht den Kindern mit Rat und Tat zur Seite. Die Kinder blühen durch ihre Tiere regelrecht auf, werden selbstbewusst und mutig. Doch von diesem Geheimnis darf keiner erfahren und so sehen die Tiere für nicht eingeweihte Personen einfach nur wie Kuscheltiere aus.

Auch in Band sechs geht es wieder munter her und wird auch ziemlich nass, wie der Titel schon verrät. Ich möchte gar nicht so viel zum Inhalt verraten, außer dass das Schulfest ziemlich nass wird und die Geschichte einen recht spannenden Höhepunkt hat, als einer der Schüler aus Miss Cornfields Klasse (das ist die Lehrerin der Klasse mit den magischen Tieren), in den Wald abhaut, weil er nicht aufs Internat möchte. Das fand sogar ich stellenweise echt gruselig. Die Vorstellung dass ein achtjähriger Schüler alleine im Wald übernachtet ist wirklich nicht besonders toll. Okay, ganz alleine ist er nicht, da ist ja noch sein magisches Tier. Trotzdem war ich froh, als er wieder aus dem Wald raus war und sich alles geklärt hat. Ach lest einfach selbst, mehr möchte ich hier gar nicht verraten.
Der Schreibstil von Margit Auer ist auch hier wieder gewohnt frisch und spritzig und absolut unterhaltsam. Sie versteht es genau den Nerv zu treffen, der Kinder in dem Alter berührt. Und sogar Erwachsene zu überzeugen. Und so habe ich voller Spannung direkt zu Band 7 gegriffen, denn ich wollte natürlich unbedingt wissen, welcher Schüler als nächstes sein magisches Tier erhält.

Fazit:
Ein weiterer lustiger und unterhaltsamer Band aus der Reihe „Die Schule der magischen Tiere“, der mir viel Spaß gemacht und mich absolut überzeugt hat.

Rezension "Die Schule der magischen Tiere - Wo ist Mr. M?"

Titel: Die Schule der magischen Tiere - Wo ist Mr. M?
Autor: Margit Auer
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 224
ISBN:  978-3-646-92778-8
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 12,00 € / 6,99 €
Alter: ab 8
Band: 7 von10

(c) Carlsen

Inhalt & Meine Meinung:
Und weiter geht es mit der „Schule der magischen Tiere“. Einer Buchreihe, die von einer Schulklasse erzählt, in der die Kinder magische sprechende Tiere bekommen, die zu ihren besten Freunden werden.


Die Tiere bekommen die Kinder normalerweise von Mr. Mortimer Morrison, der Inhaber der magischen Zoohandlung ist. Er sammelt die magischen Tiere auf der ganzen Welt ein und informiert die Kinder dann, sobald sie an der Reihe sind um ein magisches Tier zu bekommen. Danach kommt er dann in die Schule und übergibt die Tiere persönlich an ihre neuen Besitzer. Doch dieses Mal ist alles anders, denn Mr. Morrison ist ganz plötzlich verschwunden. Eigentlich wurd er in der Schule für eine Übergabe erwartet, doch er taucht einfach nicht auf.


Die Kinder beginnen sich Sorgen zu machen und vor allem die neuen Besitzer der magischen Tiere sind enttäuscht. Als dann auch noch ihre Lehrerin Miss Cornfield verschwindet ist es mit der Ruhe komplett vorbei. Die Kinder hecken einen Plan aus um die beiden zurück zu holen.


Dieser Band ist deutlich spannender als seine Vorgänger. Wo diese mich noch sehr gut unterhalten haben, so punktet Band 7 vor allem mit Spannung und der Sorge um die beiden Verschwundenen. Natürlich geht alles am Ende recht glimpflich aus, doch zwischendrin ist es wirklich recht spannend. Natürlich habe ich mich, ebenso wie die Kinder, gefragt, was aus Mr. Morrison geworden ist und irgendwie war klar, dass da mehr dahintersteckt. Der Spannungsbogen geht immer weiter, bis die ganze Sache endlich aufgelöst wird und auch ich sehr erleichtert war.


Natürlich gibt es hier, wie in den anderen Bänden auch, viele Wiederholungen. Es wird erzählt, wer schon alles ein magisches Tier hat und welches und wie das ganze Prozedere abläuft. Das ist für mich als Erwachsene stellenweise immer recht anstrengend, vor allem, da ich einige der Bände nacheinander gelesen habe und somit noch genau auf dem Schirm hatte, was bisher passiert ist. Für Kinder, oder aber auch Leser, die quer einsteigen oder bei denen der letzte Band schon länger her ist, sind diese Informationen aber natürlich recht wichtig und auch interessant.


Trotzdem mag ich diese Buchreihe echt gerne. Ich finde sie kreativ, kindgerecht und häufig auch sehr amüsant zu lesen. Jeder Band punktet aufs Neue mit kreativen Ideen, so auch dieser siebte. Ich bin gespannt, was die Autorin sich für die nächsten Bände überlegt hat, bin aber sehr sicher, dass sie auch da wieder sehr kreative Ideen haben wird.


Fazit:
Der siebte Band aus der Reihe „Die Schule der magischen Tiere“ punktet mit viel Spannung, denn Mr. Morrison verschwindet spurlos und die Kinder machen sich auf die Suche nach ihm. Natürlich punktet das Buch auch wieder mit Kreativität, Humor und tollen Charakteren.

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Rezension "Bitte nicht öffnen - schleimig"

Titel: Bitte nicht öffnen - schleimig
Autor: Charlotte Habersack 
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 240
ISBN:  978-3-551-65212-6
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 10,99 € / 6,99 €
Alter: ab 8
Band: 2

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Nach dem ersten mysteriösen Paket, gibt es erneut eines für Nemo und seine Freunde. Obwohl wieder die Warnung drauf steht, dass er es nicht öffnen soll, hält er sich nicht daran und öffnet es trotzdem. Und wieder findet er ein Spielzeug darin, welches lebendig geworden ist. Dieses Mal befindet sich ein Schleimklumpen darin, der immer größer wird je mehr Zeit vergeht. Als Nemo und seine Freunde feststellen, dass Teile des Schleims gut für die Haut sind, wittern sie eine Geschäftsidee, mit der sich viel Geld verdienen lässt.

Meine Meinung:
Hier ist nun der zweite Teil der Reihe von Charlotte Habersack. Ich habe diesen nach dem dritten Teil gelesen und dabei gemerkt, dass es kein Problem ist, die Bücher in unterschiedlicher Reihenfolge zu lesen.

Wieder einmal hat mich Habersack bestens unterhalten mit ihrer wunderbaren Kinderbuchreihe ab 8 Jahren. Die Zielgruppe der Buchreihe wird wieder einmal genau getroffen. Der Humor der Autorin ist unvergleichlich. Sie trifft genau das, worüber Kinder im Alter der Zielgruppe lachen können. Auch finde ich ihre Idee, dass Nemo mit dem Schleim plötzlich Geld verdienen kann, fand ich wirklich amüsant.

Mit jedem Band baut sich bei mir mehr Spannung auf, wer wohl als Absender hinter den Paketen stecken könnte. Noch muss ich zugeben, dass ich nicht die kleinste Ahnung habe, wer dieser Jemand sein könnte. Ich mag es ja immer bei Büchern, wenn man eine zeitlang über gewisse Dinge im Unklaren gelassen wird und schön miträtseln kann, was Sache ist. Und das macht die Autorin hier einfach perfekt. Bisher hat sie für mich noch keinerlei Spielraum geschaffen, wer denn in Frage kommen könnte, oder ich habe das übersehen :D Für die nächsten Bände würde ich mir wünschen, dass es vielleicht den ein oder anderen dezenten Hinweis auf den Absender gibt.

Die Charaktere sind auch in diesem Band wieder toll getroffen. Ob Nemo und seine Freunde, der Wettermann oder aber auch der eifersüchtige Fahrradhändler, der die Geschäftsidee der drei klauen will. Alle haben ihren ganz speziellen Charme, alle sind von der Autorin toll ausgearbeitet.

Und so bin ich nach diesem Abenteuer wieder rund um zufrieden mit einem Buch von Charlotte Habersack. Diese Autorin versteht es einfach Kinderbücher zu machen, die unterhalten und perfekt auf die Zielgruppe passen. Richtig gut.

Fazit:
Ein toller zweiter Band der "Nicht öffnen" - Reihe, der mich wieder bestens unterhalten hat.

Sonntag, 2. Dezember 2018

Rezension "Bitte nicht öffnen: durstig"

Titel: Bitte nicht öffnen: durstig
Autor: Charlotte Habersack
Verlag: Carlsen  
Seitenzahl: 240
ISBN:978-3-551-65213-3  
Einbindungsart: ebook / Taschenbuch
Preis: 6,99 €  / 9,99 €
Alter: ab 8
Band: 3

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Nemo erhält erneut ein geheimnisvolles Päckchen, das er eigentlich nicht öffnen soll. Allerdings hält er sich natürlich nicht an diese Vorgabe und das Dilemma ist perfekt. Dieses Mal befindet sich in dem Päckchen das Vampirmädchen Vampirania. Eigentlich ist die ja ganz lieb, doch überall da wo sie auftaucht, wird es stockdunkel - Vampire vertragen ja bekanntlich kein Sonnenlicht. Irgendwie müssen sie Vampiranias Besitzerin finden, nur ist das schwerer, als gedacht, denn diese scheint nicht aus Boring zu kommen.

Meine Meinung:
Dies ist bereits das dritte Buch, welches ich aus der "Nicht öffnen" - Reihe gelesen habe. Erneut habe ich mich köstlich amüsiert.

Charlotte Habersack hat eine tolle Art zu schreiben, die unheimlich kindgerecht und leicht zu lesen ist. Sie schafft erneut eine Geschichte, an der Kinder mit Sicherheit ihren Spaß haben werden. Absolut kreativ lässt sie Spielzeug zum Leben erwachen und das Leben in Boring durcheinander bringen. Ich habe mich köstlich darüber amüsiert, wie die kleine Vampirpuppe, die eigentlich nur Schminke im Kopf hat, versucht ein Leben als Mensch zu führen.

Nemo und seine Freunde treten im altbekannten Team auf und versuchen Vampirania zurück zu seiner Besitzerin zu bringen. Auch dies ist alles äußerst kindgerecht. Zwar gibt es durchaus die ein oder andere spannende Szene, doch ich denke, dass dieses Buch trotzdem bestens geeignet ist für 8-jährige Kinder. Ich hätte das Buch im entsprechenden Alter auf jeden Fall gerne gelesen.

Ich werde immer neugieriger wer hinter den mysteriösen Paketen steckt, denn auch in diesem dritten Band wurde das nicht aufgeklärt. Deswegen muss ich auf jeden Fall auch die weiteren Bände lesen, bis ich weiß wer die Pakete schickt und aus welchem Grund.

Das Buch ist mit über 200 Seiten recht umfangreich, doch die Schrift ist recht groß. Für ungeübte Leser könnte es da trotz kindgerechtem Inhalt recht schwer werden, doch dann müssen die Eltern halt einfach vorlesen und mit ihren Kindern gemeinsam Spaß haben.

Ich bin absolut gespannt, was Nemo und seine Freunde im vierten Teil erwartet  und welches Spielzeug dieses Mal lebendig werden wird. Ich freue mich auf jeden Fall auf ein weiteres unterhaltsames Leseerlebnis und lege diese Reihe allen Kindern ans Herz, die gerne lustige Geschichten lesen.

Fazit:
Ein dritter Band, der auch problemlos ohne Kenntnis der Vorgänger gelesen werden kann, bestens unterhält und super geschrieben ist.

Dienstag, 27. November 2018

Rezension "Die Schule der magischen Tiere - Top oder Flop"

Titel: Die Schule der magischen Tiere - Top oder Flop
Autor: Margit Auer 
Verlag: Carlsen  
Seitenzahl: 224
ISBN: 978-3-551-65275-1
Einbindungsart: Hardcover / ebook 
Preis: 9,99 € / 6,99 €
Alter: ab 8
Band: 5


(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Die Schule der magischen Tiere ist zurück. Und dieses Mal mit einem ganz besonderen Band. Miss Cornfields Klasse darf an einem Wettbewerb teilnehmen, der im Fernsehen ausgestrahlt wird und den alle Kinder gerne anschauen. Top oder Flop heißt die TV-Show. Bestens vorbereitet und mit ihren magischen Tieren im Gepäck kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Eigentlich. Denn irgendwas scheint nicht zu stimmen. Miss Cornfields Klasse werden Steine in den Weg gelegt, die so eigentlich nicht da sein dürften. Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu.


Meine Meinung:
Dies ist mittlerweile der fünfte Band der Reihe um die magischen Tiere. Bisher fand ich alle Bände sehr amüsant und auch dieser Band hat mir sehr gut gefallen und mich nicht nur einmal zum Lachen gebracht.


Klasse fand ich die Idee der TV-Show. Mit Spannung verfolgte ich die Teilnahme der Kinder und merkte wie ich immer entrüsteter wurde, als es anfing unfair zu werden. Im Nachhinein amüsiere ich mich selbst, dass mich ein Kinderbuch so mitgerissen hat. Das spricht allerdings sehr für das Buch. Durch die Manipulation wurde das Buch stellenweise sehr spannend und ich drückte den Kindern total die Daumen, dass sie diese auflösen würden. Natürlich geht am Ende alles gut aus und die Gerechtigkeit gewinnt.


Abseits des Wettbewerbs gibt es natürlich auch in diesem Band wieder neue magische Tiere für einige Kinder, was ich jedes Mal einfach spannend zu beobachten finde. Welches Kind wird es sein? Welches Tier wird es bekommen? Wie wird das Zusammenspiel zwischen Tier und Kind sein? Und was ich jedes Mal auch total interessant zu beobachten finde, ist wie sich die Kinder verändern, sobald sie ein magisches Tier bekommen. Außenseiter werden selbstbewusst, die eingebildeten spucken plötzlich gar nicht mehr so große Töne und auch allgemein wächst die Klasse immer mehr zusammen.


Der Schreibstil von Margit Auer ist einfach wie immer herrlich leicht zu lesen und perfekt für die Zielgruppe. Da die Geschichte, wie schon aus den vorherigen Bänden bekannt, immer wieder von Zeichnungen der Tiere und Situationen unterbrochen wird, haben Kinder mit 8 Jahren, die ja meistens noch Leseanfänger sind, sicherlich keine Probleme mit der Geschichte.


Fazit:
Ein weiterer Band aus der Reihe "Die Schule der magischen Tiere", der mir sehr gut gefallen hat. Der Wettbewerb, die neuen magischen Tiere, die Veränderungen, die diese mit sich bringen, machen auch diesen Band zu einem tollen Erlebnis.


Samstag, 29. September 2018

Rezension "Bitte nicht öffnen: bissig!"

Titel: Bitte nicht öffnen: bissig!
Autor: Charlotte Habersack
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 240
ISBN: 978-3-646-92800-6
Einbindungsart: ebook / Hardcover
Preis: 6,99€ / 9,99 €
Alter: ab 8
Band: 1 / 3

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
"Bitte nicht öffnen: bissig!" steht in großen Buchstaben auf dem Päckchen das Nemo bekommt. Das ist Nemo dann doch etwas zu heikel und er beschließt kurzerhand, das Päckchen an seine Nachbarin zu verschenken. Diese öffnet es und daraus kommt ein waschechter Yeti hervor. Zunächst nur eine kleine Plüschfigur, wird der Yeti immer größer. Gleichzeitig beginnt es in der Heimatstadt von Nemo heftig zu schneien - und das mitten im Juni. Schnell wird Nemo klar, dass das nur mit dem Yeti zusammenhängen kann. Er und seine Freunde versuchen alles um das Chaos zu beseitigen und haben dabei schnell die ganze Stadt gegen sich.

Meine Meinung:
Dies ist der erste Band er Kinderbuch-Reihe "Bitte nicht öffnen". Schon häufiger begegnete mir diese in den Buchhandlungen. Als meine Bücherei sie nun endlich ins Programm nam nutze ich die Gelegenheit und lieh mir gleich mal den ersten Band aus. Ich war schon sehr gespannt, was mich erwarten würde und muss sagen dass ich nicht enttäuscht wurde.

Obwohl es sich um ein Kinderbuch ab 8 handelt, habe ich mich stellenweise köstlich amüsiert. Allein das Nemos Heimatstadt Boring heißt und es Nemo total langweilig ist fand ich köstlich. Auch der kleine Yeti, der aus dem Paket kommt ist einfach nur wunderbar zu beobachten. Er kann leider nicht richtig sprechen und so schleichen sich immer wieder Fehler in seine Sätze ein. Dies machte mir total viel Spaß und ich bin mir sicher, dass auch Kinder viel Spaß an dem Buch haben werden. Die Zielgruppe passt genau zu der Geschichte, wobei ich denke, dass ein Kind dafür schon recht gut lesen können muss, da das Buch relativ viel Text hat. Unterbrochen wird dieser zwar immer wieder von kleinen Bildern, doch diese sind nicht besonders häufig.

Nemo und seine Freunde sind tolle Kinder. Sie sind mutig und suchen das Abenteuer und zudem möchten sie dem Yeti unbedingt helfen seinen Besitzer zu finden. Die Freundschaft die zwischen den drei Hauptpersonen be- und entsteht ist wunderbar zu beobachten. Hier können sich sicherlich viele Kinder wiederfinden. Das Mädchen, welches schnell zu ihrer Clique gehört, bedeutet Nemo sogar mehr als er zugeben möchte, die ersten kleinen Verliebtheiten sind zu bemerken.

Neben dem Witz und dem Charme, den die Geschichte besitzt ist sie auch durchaus spannend. Die Kinder müssen herausfinden, wem der Yeti gehört und diesen schnell an seinen Besitzer zurück geben, damit das Wetter aufhört verrückt zu spielen. Dies gestaltet sich sehr spannend und schwieriger als man zunächst annehmen könnte. 

Was hinter dem geheimnisvollen Päckchen steckt, erfährt man in diesem Band nicht. Da dies der erste einer gesamten Reihe ist, bei der jeder Band mit einem neuen geheimnisvollen Päckchen startet, ist das auch logisch dass das hier nicht aufgelöst wird. Ich muss zugeben, dass ich nun auch die anderen Bände lesen möchte, denn ich muss unbedingt wissen, wer die Päckchen verschickt und warum die Spielzeuge lebendig werden. 

Fazit:
Der humorvolle Auftakt einer Kinderbuchreihe hat mir richti gut gefallen. Ich habe mich köstlich amüsiert und bestens unterhalten gefühlt und lege das Buch allen Kindern ab 8 ans Herz.

Donnerstag, 20. September 2018

Rezension "Die Schule der magischen Tiere - Abgefahren"

Titel: Die Schule der magischen Tiere - Abgefahren
Autor: Margit Auer
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 224
ISBN:  978-3-551-65274-4
Einbindungsart: Hardcover /  ebook
Preis: 9,99 € / 6,99 €
Alter: ab 8
Band: 4

(c) Carlsen
Meine Meinung:
Die Schüler von Miss Cornfield gehen auf Klassenfahrt und die magischen Tiere dürfen mit. Allerdings ist auch ihr Direktor mit von der Partie, der nichts von den magischen Tieren weiß. Ob das nun so eine gute Idee ist die Tiere mitzunehmen? Keiner weiß, was sie auf der Klassenfahrt erwarten wird. Was passiert, wenn der Direktor die vielen Kuscheltiere auffällig findet. Und was passiert vor allem, wenn dem Direktor die Herbergsmutter gefällt? Zudem werden neue Freundschaften gebildet und alte gefestigt.

Auch dieser Band aus der Feder von Margit Auer, ist wie seine Vorgänger unterhaltsam und hat mir eine kurzweilige und entspannte Lesezeit beschert. Ich muss zugeben, dass mich die vielen Wiederholungen etwas nerven, wenn ich mehrere Bände hintereinander lese. Natürlich ist es durchaus sinnvoll die wichtigsten Dinge immer wieder zu erwähnen, gerade für Kinder die vielleicht mit einem Band quer einsteigen oder bei denen der Vorgänger schon länger her ist. So ist man gleich auf dem Neusten stand. Wenn man jedoch kurz vorher den Vorgänger gelesen hat, so sind die vielen Wiederholungen eher anstrengend.

Die Figuren finde ich zwar auf der einen Seite echt gut gemacht und auch gut durchdacht, auf der anderen Seite fangen diese aber auch ein bisschen an zu nerven, wenn man alle Bände hintereinander liest. Gerade Mortimer Morrison fand ich echt irgendwann anstrengend und auch Ida ist so nervig neunmalklug. Wobei ich denke, dass das Kinder nicht so sehr stören wird.

Auch in diesem Band bekommen wieder zwei neue Kinder ein magisches Tier. Dies heißt für den Leser, dass man zwei neue magische Tiere kennenlernt und zudem zwei neue Kinder in den Fokus rücken. Somit gibt es immer mehr Hauptdarsteller in der Geschichte und die Einführung zu Beginn, in der alle Kinder und ihre magischen Tiere vorgestellt werden durchaus sinnvoll.

Schön fand ich es auch, dass es hier endlich mal eine andere Umgebung als die Schule zu sehen gibt, denn für die Klassenfahrt begeben sich die Schüler natürlich woanders hin. Sie besuchen dort unter anderem ein Museum, in dem ein großes Abenteuer stattfindet. Zudem verliebt sich ihr Direktor, was äußerst amüsant zu beobachten ist.

Fazit:
Ein schöner vierter Band der "Schule der magischen Tiere", in dem man die Klasse von Miss Cornfield auf Klassenfahrt begleitet. Ich wurde gut unterhalten und war sehr gespannt, welche Kinder ein neues magisches Tier bekommen.

Mittwoch, 11. Juli 2018

Rezension "Die Schule der magischen Tiere - Licht aus"

Titel: Die Schule der magischen Tiere - Licht aus
Autor: Margit Auer
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-31676-9
Seitenzahl: 224
Einbindungsart: Hardcover / Taschenbuch / ebook
Preis: 9,99 € / 6,99 € / 6,99 €
Alter: ab 8

(c) Carlsen
Meine Meinung:
Dies ist der dritte Band rund um die Schule der magischen Tiere. Mittlerweile habe ich diese Kinderbuchreihe wirklich lieb gewonnen und finde ich sie richtig nett zu lesen. Ich freue mich schon darauf, wenn meine Kinder im entsprechenden Alter sind und diese Reihe selbst lesen können.

Ich finde diese Reihe ist perfekt für das angegebene Alter geeignet und das beweist auch der dritte Band erneut. Auch dieses Mal bekommen wieder neue Kinder ihre magischen Tiere, z.B. Eddy die Fledermaus Eugenia, die mit ihrem Sprachfehler, herrlich niedlich ist. Die vielen Wiederholungen fand ich als Erwachsene etwas anstrengend, doch für Kinder ist das genau richtig so.

"Licht aus" erzählt von einer Übernachtung der Schulklasse in der Schule, die sogar richtig spannend wird. Denn natürlich bleiben die Kinder nachts nicht brav in ihren Betten liegen. Nein, sie stehen auf und machen die Schule unsicher. Sie erkunden den geheimnisvollen und zugleich gruseligen Keller der Schule und geraten dabei sogar in eine recht brenzlige Situation. Zum Glück befreien die magischen Tiere sie daraus und am Ende ist natürlich alles gut. Sogar Helene, die bisher recht zickig war, wird durch ihren magischen Kater plötzlich recht zahm.

Mir gefällt die Idee, dass in jedem Band eine oder zwei neue Kinder die Hauptrolle spielen und näher vorgestellt werden. In diesem Band sind das Eddy und Eugenia. Auch die anderen Kinder, die schon magischen Tiere haben, spielen weiterhin eine Rolle. Und natürlich auch Mortimer Morrison und ihre Lehrerin.

Die lustigen Karikaturen zwischendurch lockern die Geschichte auf. Zudem können sich die Kinder die Tiere so besser vorstellen und haben ein Bild vor Augen, wie die Tiere aussehen. Trotz allem bleibt natürlich genug Spielraum für die eigene Fantasie.

Durch die vielen Wiederholungen und die Erwähungen der Vorkommnisse aus den vorherigen Bänden kann man das Buch auch problemlos ohne Kenntnisse der Vorgänger lesen, was ich ebenfalls schön finde. Jedes Kind und jedes Tier wird zudem zu Beginn nochmal vorgestellt, was Gedächtnislücken füllen kann.

Fazit:
Auch der dritte Band dieser wunderbaren Reihe ist einfach nur klasse zum Lesen, sehr kindgerecht und perfekt auf die Zielgruppe abgestimmt.

Freitag, 11. Mai 2018

Rezension "Die Schule der magischen Tiere - Voller Löcher!"

Titel: Die Schule der magischen Tiere - Voller Löcher!
Autor: Margit Auer
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-65272-0
Seitenzahl: 224
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 9,99 € / 6,99 €
Alter: ab 8
Band: 2

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Alle Kinder mussten schwören, dass niemand von der magischen Zoohandlung und den magischen Tieren erfährt. Doch als Ida Besuch von ihrer besten Freundin bekommt, kann sie das Geheimnis einfach nicht für sich behalten und erzählt ihr alles. Schnell bekommt sie jedoch Angst, ob sie mit Konsequenzen rechnen muss. Doch zunächst gibt es ganz andere Probleme an Idas Schule. Der Schulhof und der Schulgarten sind plötzlich voller Löcher und keiner kann sich erklären wieso. Was zunächst recht harmlos wirkt, wird plötzlich richtig gefährlich, denn die Statik der Schule gerät in Gefahr. Ida und ihre Freunde beschließen gemeinsam herauszufinden, was hinter den Löchern steckt.

Meine Meinung:
Dies ist der zweite Band aus der Reihe "Die Schule der magischen Tiere". Man kann ihn durchaus unabhängig vom ersten Band lesen, ich würde jedoch empfehlen mit Band 1 anzufangen, da dort die magische Zoohandlung erklärt wird und wie die Kinder zu ihren magischen Tieren kommen.

Auch dieser zweite Band hat mir gut gefallen. Ich finde diese Reihe für Kinder ab 8 wirklich schön zu lesen. Ich denke gerade Kinder, die einen starken Wunsch nach einem Haustier haben, werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Welches Kind träumt nicht von so einem magischen Tier, mit dem es sich sogar unterhalten kann? Margit Auer setzt diese Kinderträume richtig schön um.

Schön fand ich es, als Ida Besuch von ihrer alten Freundin bekommt und sich natürlich postwendend verplappert. Natürlich ist dies absolut realistisch und entspricht dem kindlichen Verhalten in diesem Alter. Zudem fand ich die Begegnung zwischen Ida und ihrer Freundin einfach auch richtig schön.

Der Schreibstil von Margit Auer ist toll zu lesen und sie vereint in ihrer Geschichte alles, was ein gutes Kinderbuch haben muss. Sie ist humorvoll, gut geschrieben und wird sogar zeitweise richtig spannend. Denn auch ich konnte mir nicht erklären, was es mit den Löchern auf sich hat. Umso spanennder und letztendlich auch amüsanter fand ich dann die Aufklärung der Autorin, dieser mysteriösen Sache.

Und auch die magischen Tiere kommen wieder nicht zu kurz. Neue Kinder bekommen neue magische Tiere. Ich fand es richtig spannend und fieberte mit den Kindern mit, wer wohl als nächstes ein magisches Tier bekommen wird. Auch das Ende der Geschichten finde ich immer toll, denn da gibt es schon einen Ausblick auf die nächsten Bände, da wir als Leser erfahren, welche neuen magischen Tiere dazu kommen.

Fazit:
Ein wunderbarer zweiter Teil, einer wunderbaren Kinderbuchreihe, die mich jedes Mal aufs Neue gut unterhält und dieses Mal sogar richtig gefesselt hat, denn es war stellenweise richtig spannend. Die magischen Tiere finde ich extrem niedlich und den Schreibtil der Autorin super zu lesen.

Samstag, 14. April 2018

Rezension "Die Schule der magischen Tiere Bd. 1"

Titel: Die Schule der magischen Tiere Bd. 1
Autor: Margit Auer / Nina Dulleck (Illu.)
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-646-92497-8
Seitenzahl: 208
Einbindungsart: ebook / Taschenbuch / Hardcover
Preis: 6,99 € / 6,99 € / 9,99 €
Alter: Ab 8

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Ida ist neu an der Schule. Sie vermisst ihre Freundin und fühlt sich so gar nicht wohl. Auch Benni fühlt sich alles andere als wohl in seiner Haut. Der schüchterne Junge ist meistens allein und hat keine Freunde. Da bekommen die beiden Miss Cornfield als Lehrerin, die ihnen von der magischen Zoohandlung erzählt und dass jedes Kind, welches es nötig hat, aus dieser ein magisches Tier, als Weggefährten bekommt. Ida erhält einen Fuchs, Benni eine Schildkröte. Und plötzlich merken die beiden, wie schön es eigentlich ist, einen Freund zu haben und nicht mehr allein zu sein. Außerdem entsteht durch ihre Tiere eine tolle Freundschaft und sie entlarven sogar einen Bösewicht.

Meine Meinung:
"Die Schule der magischen Tiere" ist der Auftakt zu einer mehrbändigen Reihe, der mich unglaublich gut unterhalten und amüsiert hat. Margit Auer schafft mit ihrer Geschichte eine magische Welt, die Glanz und Farbe in den so tristen Schulalltag von Benni und Ida bringt.

Ich bin mir sicher, dass alle 8-jährigen sehr viel Spaß mit dieser Geschichte haben werden, denn sie ist sehr kindgerecht und versprüht zudem noch die richtige Portion an Magie um zu fesseln. In diesem ersten Band lernen wir zunächst erstmal die Kinder der Schulklasse kennen. Da sind neben Ida und Benni noch die etwas gemeine Helena und der schöne und coole Jo und viele andere. Auch die Lehrerin und Mr. Mortimer, den Besitzer der magischen Zoohandlung lernen wir hier erstmalig kennen.

Nachdem Ohrringe verschwinden und Geburtstage vergessen werden, erhalten Benni und Ida ihre Tiere. Diese können natürlich sprechen und sind dabei so niedlich, dass ich mir fast gewünscht hätte, selbst so ein Tier zu besitzen. Die Message, des Freundes fürs Leben, die da dahinter steckte, fand ich unglaublich schön. Sobald die Tiere in der Geschichte auftreten, wird sie zudem auch echt witzig. Immer wieder passieren kleine Missgeschicke oder aufregende Dinge, die alleine den Tiere zuzuordnen sind. Außerdem erfährt man einiges spannendes über die Tiere und zu Beginn und zum Schluss begleiten wir Leser Mr. Morrison auch auf die Suche nach noch mehr magischen Tieren. Da es sich hier ja um den Beginn einer Reihe handelt, werden in den weiteren Bänden, noch mehr Kinder ihre magischen Tiere erhalten.

Schön fand ich auch die Entwicklung von Benni und Ida. Sie verhalten sich beide absolut typisch für ihr Alter, was dem Buch sehr gut tut. Ich denke, viele 8-jährige Kinder werden sich mit den beiden identifizieren können. Sie sind weder perfekt, noch sind die besonders toll. Nein, sie sind einfach ganz normal, wie viele andere Kinder. Ida möchte zudem immer gerne die Beste in allem sein und leidet sehr unter diesem Druck. Da kommt ihr das magische Tier und die Freundschaft mit Benni gerade recht.

Ich freue mich schon auf die weiteren Bände und bin gespannt, welche Tiere wir neben Idas Fuchs und Bennis Schildkröte noch so alles kennenlernen und welche Kinder ein magisches Tiere bekommen. 

Fazit:
Dieses Buch besitzt alles, was ein unterhaltsames Kinderbuch haben muss. Magie, Freundschaft, lebensnahe Charaktere und eine fesselnde Handlung. Es ist ein bisschen verrückt und es ist ein bisschen lustig. Wieder ein Buch bei dem ich mich freue, wenn meine Kinder alt genug sind, dass ich es ihnen vorlesen kann.

Freitag, 9. März 2018

Rezension "Liebe Grüße von Paddington"

Titel: Liebe Grüße von Paddington
Autor: Michael Bond
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 144
ISBN: 978-3-551-31677-6
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 6,99 €
Alter: ab 8

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Den kleinen Bären Paddington - benannt nach der Station bei der ihn seine Familie in London gefunden hat - kennt wohl die ganze Welt. Der kleine Tollpatsch den einfach alle lieben, dem aber ständig etwas schief geht. Hier ist seine Geschichte aus seiner eigenen Sicht.

Meine Meinung:
Die meisten von euch haben bestimmt schon mal etwas von Paddington gehört. Ich habe bisher zwar noch kein Buch gelesen, jedoch den ersten Kinofilm gesehen, den ich einfach nur zuckersüß fand.

Bisher erzählten die Bücher immer über Paddington. Hier erfährt der Leser das erste Mal aus Paddingtons Sicht, wie der kleine Bär die spannende Anfangszeit bei seiner neuen Familie erlebt. Dies erzählt er in kurzen Briefen die er seiner Tante schickt, die für die spannende Reise verantwortlich ist.

Dieses kurze Buch hat mich nicht nur einmal zum Schmunzeln gebracht. Paddington ist so ein liebenswerter kleiner Bär, ich kann mir nicht vorstellen, dass er jemandem nicht ans Herz wächst. Gerade seine Tollpatschigkeit führt zu nicht nur einer sehr lustigen Situation. Die Schildungerungen Paddingtons dieser Erlebnisse sind einfach herrlich echt und erfrischend. Genau so stellt man sich auch vor, dass ein Kind erzählt. Sich keiner Schuld bewusst und einfach des Lebens froh.

Für 8-jährige Kinder ist dieses Buch glaube ich genau richtig. Sie werden hier definitiv ihren Spaß haben. Ich bin mir nur noch nicht ganz sicher, ob sie das Buch schon selbst lesen können, oder ob man die Geschichte nur vorlesen muss. Ich kann gerade recht schlecht einschätzen inwieweit dieses Buch vom Schwierigkeitsgrad her zum Selbstlesen ist. Es sind zwar recht kurze Kapitel, die jedoch schon einiges an Text haben. Unterbrochen wird der Text übrigens immer wieder von richtig niedlichen Bildern von Paddington und seinen Erlebnissen.

Ich finde es super, dass endlich auch der kleine Bär zu Wort kommen darf und freue mich schon unglaublich darauf, wenn meine Kinder alt genug sind und wir zusammen dieses und weitere Bücher von Paddington gemeinsam entdecken können, denn schon ich als Erwachsene hatte viel Spaß mit diesem Buch und empfehle es auf jeden Fall allen Eltern, die Kinder im entsprechenden Alter haben.

Fazit:
In dieser Geschichte kommt erstmals Paddington selbst zu Wort. Herrlich erfrischend und unterhaltsam erzählt der kleine Bär, wie er zur Familie Brown kam und unterhält damit Leser groß und klein.

Donnerstag, 22. Februar 2018

Rezension "Ein Pferd namens Milchmann"

Titel: Ein Pferd namens Milchmann
Autor: Hilke Rosenboom
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 144
ISBN: 978-3-551-35663-5
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 5,99 €
Alter: ab 8

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Hermann traut seinen Augen kaum, als aus heiterem Himmel ein Pferd vor seiner Türe steht. Kurzentschlossen nimmt er es bei sich daheim auf und gibt ihm den Namen Milchmann. Doch so leicht, wie Hermann sich das vorgestellt hat ist das leider doch nicht. Plötzlich steht die Polizei vor der Türe und außerdem sind da ja auch noch seine Eltern. Wie soll er ihnen denn erklären, dass ein Pferd in ihrer Garage wohnt. Es muss unbedingt eine Lösung her. Als dann jedoch Männer in dunklen Klamotten auftauchen, gerät Milchmann in große Gefahr.

Meine Meinung:
Aus meiner Zeit in der Buchhandlung ist mir "Ein Pferd namens Milchmann" definitiv noch ein Begriff. Häufig habe ich das an Kunden verkauft, gelesen habe ich es jedoch bisher nicht. Das hat sich nun geändert und ich kann sagen, dass es sich hierbei wirklich um ein nettes Kinderbuch handelt.

Hilke Rosenboom hat eine ganz spezielle Art zu erzählen. Ihr Schreibstil ist erfrischend und witzig und die kleinen Zeichnungen zwischendurch frischen die Geschichte zusätzlich auf. Die Geschichte von Hermann und Milchmann ist natürlich etwas skuril. Wie wahrscheinlich ist es, dass man plötzlich ein Pferd vor der Türe hat? Für Kinder ist es jedoch glaube ich echt ein Erlebnis. Die Autorin sorgt dafür dass es sogar für mich immer wieder Stellen gab, an denen ich schmunzeln musste. Und so werden Kinder sicherlich viel zu lachen haben.

Die Geschichte um Milchmann nimmt im Laufe der Zeit sogar dramatische Züge an und wird richtig spannend, jedoch denke ich dass die Altersangabe vom Verlag - ab 8 - definitiv gerechtfertigt ist. Sowohl Jungen als auch Mädchen können diese Geschichte gleichermaßen lesen. Das spannende Ende fesselte mich dann sogar an die Geschichte, was mich ehrlich gesagt überraschte. Ich hoffte auf ein gutes Ende für Herrmann, Milchmann und all die anderen Pferde.

Und was ich zu Beginn auch nicht gedacht hätte, ist, dass die Autorin sogar eine schlüssige Erklärung für das Auftauchen von Milchmann liefert. Am Ende ist ganz klar, woher er kommt und warum er pläötzlich vor Hermanns Türe stand.

Fazit:
Dieses Buch ist eine kurzweilige Geschichte für Kinder, an der sowohl Jungs als auch Mädchen ihre Freude haben werden. Kleine Bilder zwischendurch frischen die Geschichte auf und geben Herrmann und Milchmann ein Gesicht.