Posts mit dem Label Liebesgeschichte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Liebesgeschichte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 26. Oktober 2019

Rezension "Unter dem Zelt der Sterne"

Titel: Unter dem Zelt der Sterne
Autor: Jenn Bennett
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 400
ISBN: 978-3-551-58398-7
Einbindungsart: ebook / Taschenbuch
Preis: 10,99 € / 15,00 €
Alter: ab 14

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Zorie und Lennon waren beste Freunde, für kurze Zeit probierten sie sogar aus, mehr als das zu sein. Doch dann ging eine Verabredung schief, ein Missverständnis folgte auf das nächste und so reden sie inzwischen nicht mal mehr miteinander. Als Zorie von einer Freundin zu einem Zelttrip überredet, erschrickt sie sehr, als sie feststellt, dass auch Lennon mit von der Partie sein wird. Sie versucht das beste daraus zu machen und sich so gut es geht von ihm fernzuhalten. Doch das ist schwerer als gedacht und plötzlich stehen sich die beiden alleine in der Wildnis gegenüber und die Anziehungskraft ist unbestreitbar.

Meine Meinung:
Jenn Bennet kannte ich schon von einem ihrer Bücher, das bei den Königskindern erschienen ist. "Annähernd Alex" hat mich damals sehr begeistern können und so war ich sehr gespannt, ob mir ihr neustes Buch auch so gut gefallen würde.

Und ich kann sagen, dass mich Jenn Bennett auch mit "Unter dem Zelt der Sterne" restlos begeistern konnte. Durch das Buch aufmerksam wurde ich durch das wunderschöne Cover. Mir war sofort klar, dass ich das Buch haben muss, sogar ohne den Klappentext gelesen zu haben.

Und dann begann ich zu lesen und war sofort völlig gefesselt von dem tollen Schreibstil. Er ist so angenehm und herrlich leicht zu lesen, sodass die Seiten nur so dahin flogen. Ich genoss jede einzelne Seite und nutzte jede freie Minute zum Lesen.

Die beiden Protagonisten fand ich auch von Beginn an super. Sie sind unglaublich starke Charaktere, die sehr facettenreich und glaubwürdig sind. Sie haben mir wirklich total gut gefallen. Und auch ihre Entwicklung mochte ich sehr gerne. Ich fand es schön, deren Entwicklung zu beobachten, wie sie sich im Verlauf der Geschichte verändern und aneinander wachsen.

Der Verlauf der Geschichte ist ebenfalls große Klasse. Ich war so gespannt darauf zu erfahren, was wohl zwischen den beiden vorgefallen sein könnte, dass sie nicht mehr miteinander reden. Die Auflösung gibt es erst nach und nach und auch diese ist sehr schlüssig. Den Weg bis zur Auflösung fand ich auch richtig schön. Was die beiden miteinander erleben, fand ich total spannend zu beobachten. Ich habe die Geschichte so gerne gelesen und mich dabei so wohl gefühlt, dass es mir tatsächlich schwer fällt, dass in Worte zu fassen.

Die Liebesgeschichte, die in dieser Geschichte, zunächst nur unterschwellig und dann immer mehr, eine Rolle spielt, war so so schön. Ich habe sie richtig genossen und fand auch deren Entwicklung richtig schön. Sie wird stellenweise auch etwas prickelnd, was für mich aber auch super zum Geschehen passt.

Fazit:
Ein wunderschönes Buch, das mich bestens unterhalten und gefesselt hat. Nicht nur das Cover ist eine Augeneweide, nein die komplette Geschichte ist ein absoluter Genuss und eine ganz klare Leseempfehlung.


Dienstag, 20. August 2019

Rezension "Secret Kiss - Die Tochter vom Coach"

Titel: Liebe ist wie ein Rocksong
Autor: Mimi Heeger
Seitenzahl: 299
ISBN: 978-3-646-60520-4
Einbindungsart: ebook / Taschenbuch
Preis: 3,99 € / 12,99 €
Alter: ab 14 Jahren

(c) Impress
Zum Inhalt:
Maggie ist die Tochter vom Coach der Ramsgate Firebirds. Neben dem College besteht ihr Leben nur aus Fußball und Fußball. Sie hat keine Freunde und die Jungs aus dem Team ihres Vaters sind für sie Tabu. Und so führt Maggie ein recht einsames Leben, bis eines Tages ein neuer Spieler in die Mannschaft kommt. Sam ist unnahbar und strahlt etwas düsteres aus. Trotzdem gefällt er Maggie, gleichzeitig findet sie ihn aber auch etwas unheimlich. Schnell lernen sich die beiden besser kennen und Maggie muss feststellen, dass vieles oft nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

Meine Meinung:
Ich bin ja bekennender Fußballfan und so freute ich mich sehr, dass es eine Liebesgeschichte mit Fußballhintergrund gibt und war sehr gespannt, was diese mir bieten würde.

Hier muss ich gleich mal vorne weg sagen, dass in der Geschichte tatsächlich recht viel Fußball vorkommt - vor allem am Anfang. Es wird viel gefachsimpelt, was mich gar nicht gestört hat, für jemanden, der sich nicht für Fußball interessiert, aber schnell anstrengend werden könnte.

Leider sind die Fußballpassagen auch einige der wenigen Pluspunkte, die ich an diesem Buch finden kann. Okay, das klingt jetzt relativ hart und das Buch war definitiv auch nicht wahnsinnig schlecht, aber überzeugend fand ich es leider auch nicht wirklich. Ich habe mir während dem Lesen einige Punkte notiert, die mich gestört haben. Leider wurde diese Liste recht schnell, immer länger.

Da ist zum einen der Schreibstil, den ich zwar grundsätzlich gut und flüssig finde, bei dem es aber trotzdem ein paar Dinge gab, die mich gestört haben. Da wäre zum Beispiel die Tatsache, dass Maggie von ihrem Vater immer als Coach redet und ihn auch so anspricht, was ich unheimlich distanziert fand, sich aber tatsächlich noch mit der Fußballthematik erklären lässt. Genauso sprechen Sam und sie sich oft mit Nachnamen an, wie eben Fußballer, was sich zwar auch mit der Thematik erklären lässt, ich aber trotzdem mit der Zeit recht nervig fand. Dem ganzen die Krone setzt aber Sam auf, in dem er Maggie ständig mit "Baby" andredet. Ich hasse diese Bezeichnung unter Paaren sowohl im echten Leben, als auch in Geschichten, weswegen mich das echt richtig genervt hat.

Zudem fand ich den Verlauf von Sams und Maggies Liebesgeschichte relativ unrealistisch. Zu Beginn hasst Maggie Sam regelrecht, sie findet ihn unheimlich und grußelig und dichtet ihm jede Menge zwielichtiges Zeug an. Bis auf das Optische kann sie nichts mit ihm anfangen. Doch von einer auf die andere Sekunde ist sie plötzlich unsterblich in ihn verliebt und ich dachte mir nur so "hä?". Natürlich kann man sich mal in jemandem täuschen und ich finde die beiden grundsätzlich auch echt süß zusammen, doch diese Wandlung ging mir viel zu schnell.

Dagegen fand ich die Protagonisten grundsätzlich ziemlich gelungen. Die Autorin schafft es hier facettenreiche Persönlichkeiten zu schaffen. Gerade Sams Mutter und Geschwister fand ich toll, so wie auch Sam selbst. Und auch Maggie bietet mit der Zeit immer mehr, als "nur" die Tochter vom Coach zu sein.

Außerdem ist die Geschichte recht spannend und stellenweise hält die Autorin auch die ein oder andere Überraschung parat. Ich fand es toll mitzuverfolgen, wie sich die Charaktere verändern und im Verlauf der Geschichte über sich hinauswachsen. Auch der Epilog gefiel mir gut, denn er rundet die Geschichte harmonisch ab und ließ mich mit einem guten Gefühl zurück.

Fazit:
Eine Geschichte mit einigen Schwächen, die ich aber grundsätzlich recht gerne gelesen habe, da mir vor allem die Thematik Fußball richtig gut gefällt.

Sonntag, 18. August 2019

Rezension "Extended Hope"

Titel: Extended Hope
Autor: Sarah Saxx
Seitenzahl: 340
ISBN: 9783739212708
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 12,99 €
Reihe: Band 2 / 3 (unabhängig voneinander lesbar)

(c) SarahSaxx
Zum Inhalt:
Hayley arbeitet in einem ganz speziellen Club. Einem Club, der sich um die ganz speziellen Bedürfnisse von Frauen kümmert. Selbst jedoch ist sie schon lange Single, da laut ihrer Mutter ein Fluch über der Familie liegt und sie immer nur an die Falschen gerät. Doch ihr Chef hat einen besten Freund, der nicht nur unheimlich gut aussieht, nein er scheint auch ganz plötzlich Interesse an Hayley zu haben. Und so lernen sich die beiden besser kennen und kommen sich näher. Doch als Hayley beginnt ihr Herz zu öffnen, kommen ihre schlechten Erfahrungen mit aller Macht zurück und sie stößt Aaron wieder von sich. Haben die beiden noch eine Chance? 

Meine Meinung:
Dies ist mein erstes Buch von Sarah Saxx. Ich war gespannt auf die Liebesgeschichte, bei der mir auch von Beginn an klar war, dass sie erotische Stellen enthalten würde.

Ich lese gerade wirklich unheimlich gerne Liebesgeschichten, gerne auch mit der ein oder anderen prickelnden Stelle. Genau das hatte ich hier auch erwartet. Leider war es für meinen Geschmack etwas zu viel an Erotik. Da Hayley in einem Sexclub arbeitet ist es schon klar, dass das Thema Sex an der Tagesordnung ist. Dass es aber auch in privaten Gesprächen immer nur darum geht, fand ich dann schon etwas anstrengend. Ich hätte mir hier etwas mehr Tiefgang und Facetten gewünscht, denn so lernte man die Charaktere nur wenig kennen.

Von den Charakteren mochte ich Aaron tatsächlich am meisten. Er spielt von Beginn an mit offenen Karten und man merkt sofort, dass ihm Hayley am Herzen liegt. Diese ist aber aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen und auch aufgrund des Geredes ihrer Mutter sehr sehr anstregend. Sie lässt niemanden an sich ran und wittert hinter jeder Ecke einen Betrug oder eine Verletzung. Und so muss Aaron nicht nur einmal um sie kämpfen, was ich von ihm zwar stark fand, jedoch von ihr wirklich nervig. Die schlimmste ist aber wirklich Hayleys Mutter. Sie ist ihrer Tochter keine Stütze und versucht ihr ihr ganzes Leben lang einzureden, wie schlimm Männer sind und dass sie bloß die Finger von ihnen lassen soll. Die Art der Mutter ging mir gehörig gegen den Strich und ich bin froh, dass es am Ende alles ein stückweit geklärt wird.

Der Verlauf der Geschichte ist wenig überraschend bietet aber das ein oder andere Hoch und Tief. Der Schreibstil der Autorin ist recht angenehm zu lesen, lediglich gestört hat mich ab und an die recht vulgäre Ausdrucksweise. Ich mag es einfach nicht wenn bpsw. das männliche Geschlechtsteil als Schwanz bezeichnet wird. Vielleicht mag das das spießig sein, aber für mich hat das immer etwas abwertendes und billiges, weswegen mir diese Ausdrucksweise einfach nicht gefällt. Ansonsten war der Schreibstil aber gut und flüssig.

Das Ende fand ich schön und zufriedenstellend. Es werden offene Dinge geklärt und am Ende sind scheinbar alle glücklich. So kann man das Buch zufrieden zur Seite legen. Vielleicht werde ich sogar igendwann noch die anderen beiden Teile lesen, da es sich hier um einen zweiten Band einer Reihe handelt. Da man die Bücher aber gut unabhängig voneinander lesen kann, muss das nicht unbedingt sein. 

Fazit:
Ein gut zu lesendes Buch, welches mich nicht vollständig überzeugt hat, aber meistens recht unterhaltend war.



Freitag, 12. Juli 2019

Rezension "Promise me - Hanna & Finn "

Titel: Promise me - Hanna & Finn
Autor: Jana Schäfer
Seitenzahl: 320
ISBN: 978-3-95818-492-3
Einbindungsart: Buch / ebook
Preis: 13,00 € / 3,99 €
Reihe: Band 3/3 (unabhängig voneinander lesbar)

(c) Forever/Ullstein
Zum Inhalt:
Hanna und Finn sind beste Freunde. Doch schon lange merkt Hanna, dass sie mehr für Finn empfindet. Mit One Night Stands lenkt sie sich davon ab, denn eine Beziehung kann nicht funktionieren. Hanna möchte um keinen Preis ihre Freundschafts aufs Spiel setzen und nach ihrer letzten Beziehung die kläglich scheiterte und sogar vor Gericht endete, ist sie nicht mehr fähig jemandem zu vertrauen. Doch täglich wird es schwerer der Anziehung, die von Finn ausgeht, zu widerstehen und so nähern sich die beiden immer mehr an. Eine prickelnde Liebesgeschichte beginnt.

Meine Meinung:
Zur Zeit lese ich sehr gerne Romane, wie diesen. Eine Liebesgeschichte mit teilweise prickelndem Inhalt ist genau nach meinem Geschmack und passt super zum Sommer.

"Promise me" ist der dritte Teil einer Reihe, der aber problemlos unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden kann. Jeder Band behandelt ein anderes Paar, auch wenn die Protagonisten der Vorgängerbände natürliche ihre Auftritte in der Geschichte haben. Ich kannte die beiden anderen Teile nicht und kann somit auf jeden Fall bestätigen, dass man diese auch nicht zu kennen braucht, um die Geschichte zu verstehen. Ich werde die beiden anderen Bücher aber auf jeden Fall noch lesen, denn "Promise me" hat mir gut gefallen und Lust auf die weiteren Bücher der Autorin gemacht.

Der Schreibstil der Autorin ist schön locker leicht und flüssig und lässt sich super lesen. Ich kam flott in die Geschichte rein und mochte die Protagonisten gleich gerne. Wobei ich hier sagen muss, dass mir Finn deutlich lieber war, als Hanna. Hanna ist ein recht schwieriger Charakter, geprägt von Problemen, der noch ziemlich an der Vergangenheit festhält und diese einfach nicht loslassen kann. Finn ist da deutlich positiver, auch wenn er ebenfalls seine Päckchen zu tragen hat. Und so geben die beiden tatsächlich einen ganz guten Gegensatz ab.

Allerdings muss ich zugeben, dass ich Hanna stellenweise etwas anstrengend fand. Ich hätte sie manchmal sooo gerne geschüttelt, da sie einfach die offensichtlich positiven Dinge in ihrem Leben nicht sieht und auch nicht sehen will. Die Geschichte fokussiert sich dann auch sehr auf sie und ihre Probleme, weswegen Finns Geschichte für meinen Geschmack etwas zu kurz kam.

Ansonsten mochte ich das Buch aber tatsächlich sehr gerne. Auch die erotischen Stellen sind von der Autorin gut in die Geschichte eingebaut und nehmen nicht überhand. Sie lassen sich toll lesen und wirken zu keinem Zeitpunkt billig, sondern eher sehr sinnlich. Die Autorin versteht es diese Szenen mit Bedacht einzusetzen und so der Geschichte den richtigen Touch zu geben. Die Liebesgeschichte bekommt so auch eine ganz eigene Dynamik und macht die Geschichte zu einer runden Sache.

Fazit:
Eine prickelnde Liebesgeschichte mit vielen Höhen und Tiefen, einer stellenweise etwas anstrengenden Protagonistin, die aber super zu lesen ist und mich gut unterhalten hat.

Freitag, 31. August 2018

Rezension "Rhtythm and love - Sammy und Jayden"

Titel: Rhythm and love - Sammy & Jayden
Autor: Sophie Fawn
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-646-60443-6
Seitenzahl: 313
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab14
Band: 2/?

(c) Impress
Zum Inhalt:
Die "Bad Weeds" sind zurück. Sammy darf ihre großen Brüder auf die Amerika-Tour begleiten und ist völlig im Glück. Womit sie nicht gerechnet hat, ist dass sie den Sänger der Vorband nicht ganz unattraktiv findet und eine merkwürdige Anziehungskraft on ihm ausgeht. Allerdings scheint ihn auch ein Geheimnis zu umgeben. Auch Jayden findet Sammy von Anfang an toll, ist jedoch an einen Vertrag gefesselt, der ihm eine Freundin verbietet. Und dann ist da ja auch noch etwas, was keiner wissen darf. Eine Tour voller Liebe, Geheimnisse und Missverständnisse wartet auf die beiden und deren Ausgang ist zunächst recht unklar.

Meine Meinung:
Den ersten Band von Rhythm and love fand ich gut. Zwar nicht herausragend aber gut. Ich hab ihn gerne gelesen und so war für mich klar, dass ich auch diesen zweiten Band unbedingt lesen muss.

Dieses Mal gibt es eine andere Hauptperson bzw. zwei andere Hauptpersonen. Statt Luna und David, sind dies nun Sammy und Jayden. Doch auch Luna, David und die anderen Bandmitglieder bekommen in dieser Geschichte ihren Platz. Man bekommt als Leser weiterhin einiges von der Liebesgeschichte zwischen Luna und David mit, die ich doch ziemlich kitschig, aber nett zu lesen fand.

Sammy gefiel mir schon in Band 1 recht gut und auch hier mochte ich sie echt gerne. Sie ist ein junges Mädchen, das weiß, was es möchte und kein Blatt vor den Mund nimmt. Sie sagt was sie denkt und folgt ihrem Herzen. Ich fand sie echt cool. Jayden ist zunächst recht undurchsichtig. Ich fragte mich recht lange, welches Geheimnis ihn wohl umgibt, doch nach einer Weile war es mir dann recht klar.

Mir hat dieser zweite Teil persönlich fiel besser gefallen als der erste. Fand ich den ersten noch vorhersehbar, so bot dieser Band viele Momente, die mich überraschten und die ich sehr gerne gelesen habe. Der Schreibstil der Autorin ist toll und man kann ihm leicht folgen. Ich habe es richtig genossen, die Band auf ihre Tour zu begleiten und hoffe sehr, dass es noch mehr Bände über die anderen Bandmitglieder geben wird. Denn um ein Bandmitglied wird ein recht großes Geheimnis gemacht und immer wieder etwas angedeutet und ich möchte unglaublich gerne wissen, was dahinter steckt.

Auch von der Spannung her, bot dieser Band deutlich mehr als der erste. So sorgt das Geheimnis von Jayden dafür, dass ich stellenweise förmlich an den Seiten klebte. Und auch die Liebesgeschichte zwischen Sammy und Jayden mochte ich mehr, wie die zwischen Luna und David. Auch wenn sie letzterer was das kitschige angeht, in nichts nachsteht.

Fazit:
Ein zweiter Band, der theoretisch unabhängig vom ersten gelesen kann und mich deutlich mehr überzeugte als sein Vorgänger. Das Buch bietet alles was ein gutes Buch braucht, Spannung, tolle Protagonisten, einen schönen Schreibstil und eine ordenliche Portion Romantik.

Donnerstag, 31. Mai 2018

Rezension "Step by Step - Herzschlag im Dreivierteltakt"

Titel: Step by Step - Herzschlag im Dreivierteltakt
Autor: Verena Bachmann
Verlag: Impress
ISBN:  978-3-646-60324-8
Seitenzahl: 209
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14

(c) Impress
Zum Inhalt:
Hayne ist Schulsprecherin und verdammt selbstbewusst. Doch eins kann sie nicht und das ist tanzen. Als sie jedoch von ihrer Lehrerin verpflichtet wird, beim Frühlingsfest mitzutanzen steht Hayne vor einem Problem. Was bietet sich da mehr an als Nachhilfe beim Mädchenschwarm Arthur zu nehmen, der richtig gut tanzen kann. Doch dieser stellt Bedinungen. Hayne muss für eine Weile seine Freundin spielen, dann hilft er ihr. Als Hayne sich auf diesen Deal einlässt, ist ihr nicht bewusst, dass sie dabei ihr Herz verlieren könnte.

Meine Meinung:
Ein weiterer herzerfrischender kurzweiliger Roman aus dem Hause Impress. Eine herrliche Sommerlektüre, die einen für ein paar Stunden träumen und die Welt um sich herum vergessen lässt.

Dass es sich bei diesem Buch um eine Liebesgeschichte handelt, ist recht offensichtlich und so freute ich mich auf eine Geschichte voller Witz und Romantik, aber auch voller Missverständnisse und Versöhnungen. Und genau das bekam ich auch.

Verena Bachmann kann toll schreiben. Herzerfrischend schildert sie die Geschichte um die Schulsprecherin Hayne, die auf den ersten Blick so perfekt wirkt, es dann aber gar nicht ist. Im Verlauf der Geschichte kommt immer mehr heraus, wie herrlich normal sie eigentlich ist und dass auch sie nur jemanden an ihrer Seite haben möchte, der sie wirklich gerne hat. Arthur ist auf den ersten Blick etwas undurchsichtig. Lange ist nicht klar, wieso er unbedingt möchte, dass Hayne seine Freundin spielt. Trotzdem ist er äußerst sympathisch und zuvorkommend. Er liest Hayne gefühlt jeden Wunsch von den Augen ab und man merkt schnell, dass aus dem anfänglichen Deal Gefühle hervorgehen.

Das Spiel zwischen den beiden ist wunderbar zu betrachten. Zunächst ist Hayne recht widerspenstig, dies ändert sich jedoch im Verlauf der Geschichte, als sie merkt, dass Arthur mehr zu bieten hat, als es auf den ersten Blick scheint. Doch Hayne muss durch ein sehr emotionales Tal der Gefühle, was mich gefesselt und mitgenommen hat. Ich habe mit ihr gelitten und hätte sie stellenweise einfach nur gerne getröstet.

Wenn ich mir so überlege passiert in diesem Buch eigentlich gar nicht so wahnsinnig viel und damit ist es der beste Beweis, dass es eben nicht immer die volle Action braucht, um uns Leser zu fesseln, sondern eine berührende Geschichte, die die richtige Tonlage trifft, absolut ausreicht. Ich habe diese Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite so sehr genossen und gerne gelesen und war richtig traurig, als sie zu Ende war.

Fazit:
Eine wunderbar leichte Sommerlektüre, bei der alle, die gerne Liebesgeschichten lesen voll auf ihre Kosten kommen werden.

Montag, 26. März 2018

Rezension "Nicht nur ein Liebesroman"

Titel: Nicht nur ein Liebesroman
Autor: Emma Mills
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 416
ISBN: 978-3-551-56037-7
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 18,99 € / 12,99 €

(c) Königskinder
Zum Inhalt:
Sloane und ihre Familie sind von New York nach Florida gezogen. Da sie schon in ihrer alten Heimat eher eine Einzelgängerin war, rechnet sie auch hier nicht damit schnell Freunde zu finden. Doch durch einen Zufall lernt sie die Zwillinge Gabe und Vera kennen und schnell freundet sie sich mit ihnen an. So aufgeschlossen und quirrlig Vera ist, so verschlossen ist ihr Bruder Gabe. Doch die Zwillinge habe einen traurige Vergangenheit. Vor nicht allzu langer Zeit starb ihre Mutter, eine begnadete Künstlerin. Als Sloane mitbekommt, dass eines ihrer persönlichsten Gemälde verkauft wurde, tut sie alles um es für die Geschwister wiederzubeschaffen und findet dabei nicht nur sich selbst sondern auch wahre Freundschaft und Liebe.

Meine Meinung:
Ich gebe es zu. Ich bin den Königskindern verfallen. Spätestens nach diesem Buch kann ich nicht mehr genug von ihnen bekommen. Ich habe die Geschichte rund um Sloane von der ersten bis zur letzten Seite genossen.

Emma Mills kann schreiben - und wie. Ich brauchte gefühlt keine zwei Sekunden um in der Geschichte drin zu sein. Wir begegnen Sloane zunächst auf einer, für Jugendliche typischen, Party. Dort lernt sie Gabe und Vera kennen. Schnell merken vor allem Vera und sie, dass die Chemie zwischen ihnen stimmt und Sloane wird in eine Freundschaft geworfen, mit der sie niemals gerechnet hat. Eine Freundschaft, die sie mit Haut und Haaren fordert und ihr so viel zurück gibt. Endlich ist sie nicht mehr allein.

Mit Sloane und Vera hat Mills zwei weibliche Charaktere geschaffen, die jede für sich eine unglaubliche Präsenz und Stärke ausstrahlen. Sloane ist nie um einen guten Spruch verlegen und möchte dabei doch nur eins und das ist nicht mehr alleine zu sein. Ihre Unsicherheit verbirgt sie hinter ihren flotten Sprüchen, doch im Verlauf der Geschichte merkt man, wie viel mehr hinter diesem Charakter steckt. Vera hingegen ist eine emotionale junge Frau, die für ihre Freunde einsteht, wie keine Zweite. Ihr sind Sloanes Sprüche egal, sie lässt sich davon nicht verunsichern und sieht schnell hinter ihre Fassade.

Ihr Bruder Gabe bleibt dagegen jedoch recht lange etwas undurchsichtig, aber auf eine gute Art. Er ist mehr der stille Beschützer im Hintergrund, für den es sich nur lohnt den Mund aufzumachen, wenn einer seiner Freunde in Schwierigkeiten gerät. Beiden Geschwistern merkt man den Verlust ihrer Mutter und die schnelle neue Heirat ihres Vaters an. Dies hat Spuren in ihrem Charaktere hinterlassen, welche sie älter und reifer haben werden lassen.

Auch die Nebencharaktere finde ich rundum gelungen. Keiner bleibt blass, zu jedem hatte ich sofort ein Gesicht vor Augen. Keiner wirkte gewollt oder überflüssig. Jeder hatte eine Rolle, die genau auf ihn zugeschnitten war und dies machte die Charaktere um so authentischer. Lediglich mit Frank hatte ich zu Beginn kurz meine Probleme, ist er doch ein sehr extrovertierter Charakter, fast schon ein Paradiesvogel, den man als Leser erst mal verstehen lernen muss.

Selten habe ich eine Geschichte gelesen, bei der der Titel so passend war wie bei dieser hier. "Nicht nur ein Liebesroman" trifft den Nagel auf den Kopf. Als Leser weiß man so sofort was man für eine Geschichte bekommt. Denn diese Geschichte ist so viel mehr als ein Liebesroman. Eigentlich ist sie überhaupt kein Liebesroman, zumindest nicht im klassischen Sinn. Viel mehr ist eine Geschichte über tiefe Freundschaft, über die verschiedenen Facetten der Liebe und das man manchmal auch andere Menschen über die eigenen Belange stellen muss. Die Liebesgeschichte läuft eher so am Rand mit und man ahnt als Leser lediglich, dass es da ein wenig knistern könnte. Ganz zum Schluss bekommen wir Leser dann auch noch eine romantische Szene serviert, doch zuvor ist diese Liebe eher eine zarte Knospe, die von Seite zu Seite wächst und durch ganz andere Dinge, als durch einen Kuss sichtbar wird.

Und sollte es Leser geben, die denken, "Ohje da geht es um Kunst, das ist so gar nichts für mich", so kann ich euch versprechen, dass ihr euch keine Sorgen machen braucht. Zwar geht es um ein verschwundenes Bild und Sloane tingelt mit ihrem Freund Remy auch durch verschiedene Gallerien, doch ist das so unaufdringlich, das es extrem angenehm zu lesen ist. Die Geschichte ist von vorne bis hinten rund und so gut gemacht, dass ich am liebsten sofort zum nächsten Buch der Autorin greifen würde.

Fazit:
Ein wunderbares Buch! Eine berührende Geschichte über die vielen Facetten der Liebe, über tiefe Freundschaft und das Leben selbst. Übers Wachsen, übers über den eigenen Schatten springen, übers Helfen und am Ende auch über die große Liebe an sich. Eine Geschichte über das, was man im Leben verloren hat, welche Lücken ein Mensch hinterlassen kann und dass er trotzdem niemals so ganz geht. Lest dieses Buch! Es wird euch berühren und auf eine Reise mitnehmen, die emotional kaum zu übertreffen ist.

Dienstag, 20. Februar 2018

Rezension "Forbidden Love Story"

Titel: Forbidden Love Story
Autor: Anna Savas
Seitenzahl: 330
ISBN: 978-3-646-60329-3
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €

(c) Impress
Zum Inhalt:
Vespers Eltern sind geschieden. Sowohl ihr Vater, als auch ihre Mutter haben jeweils neue Partner. Vepser passt das alles gar nicht und als sie erfährt, dass ihr Vater nochmal ein Baby bekommt und zu allem Übel auch noch ihr Freund Schluss macht ist für Vesper die Katastrophe perfekt. Dann lernt sie jedoch durch einen Zufall Alex kennen und ihre Probleme rücken in den Hintergrund. Doch irgendetwas scheint der Junge zu verbergen und als sie durch Zufall herausfindet was, gerät ihre Welt erneut ins Wanken.

Meine Meinung:
Nach relativ vielen Märchenadaptionen und Dystopien habe ich hier mal wieder zu einer reinen Liebesgeschichte gegriffen, die ich sehr erfrischend fand.

Die Geschichte machte mir den Einstieg sehr leicht. Man lernt gleich Vesper und ihren unsympathischen Exfreund kennen. Zwar fand ich den Namen Vesper kurz etwas gewöhnungsbedürftig, dann aber schön abwechslungsreich zum ganzen Einheitsbrei. Zumal es eine interessante Erklärung der Autorin für den Namen gibt.

Vesper fand ich zudem sofort sehr sympathisch. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und sagt was sie denkt. Zudem ist sie ein sehr starker Charakter, dem man jedoch sehr anmerkt, was er im Laufe seines Lebens schon erlebt hat. Die Trennung ihrer Eltern ging nicht spurlos an ihr vorbei. Und so hat Vesper sich im Laufe der Zeit eine emotionale Kälte angeeignet, weswegen sie schnell abweisend wirkt. Und auch Alex mochte ich schnell, auch wenn gleich klar ist, dass er irgendetwas zu verbergen hat. Ihn umgibt die typisch geheimnisvolle Aura, die auf so viele Protagonistinen so anziehend wirkt. Außerdem scheint er wirklich ein ansehnlicher Kerl zu sein, weswegen ich es gut verstehe, dass sich Vesper sehr von ihm angezogen fühlt.

Das Geheimnis das Alex umgibt fand ich gar nicht so spektakulär, doch macht es die zarten Bande, die zwischen Alex und Vesper entstanden sind schnell wieder zunichte. Die Geschichte ist geprägt von Missverständnissen und falschen Vermutungen. Und so wäre ich oft gerne in die Geschichte hineingekrochen und hätte beide geschüttelt. Für den Leser ist es so offensichtlich, dass die beiden zusammengehören, dass man es einfach nicht verstehen kann, wie es die beiden selbst nicht merken können.

Der Schreibstil der Autorin ist super zu lesen und machte es mir leicht in die Geschichte einzutauchen. Ich habe dieses Buch einfach richtig gerne gelesen. Es ist eine richtige Wohlfühlgeschichte. Man fiebert mit den Protagonisten und weiß doch, dass es sicherlich ein Happy End geben wird. Die beiden auf ihrem Weg zu begleiten, der sie zueinander führt macht Spaß und ist einfach nur schön.

Fazit:
Eine schön zu lesende Liebesgeschichte, mit tollen Protagonisten, die richtig viel Spaß macht. 

Montag, 7. November 2016

Rezension "Ben & Helena - Dir für immer verfallen"

Titel: Ben & Helena - Dir für immer verfallen
Autor: Veronika Mauel
Seitenzahl: 369
ISBN:  978-3-646-60268-5
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €

(c) Impress
Zum Inhalt:
Ben und Helena. Viel unterschiedlicher könnten zwei Personen gar nicht sein. Er ein Punk, der weitestgehend auf der Straße lebt, die Schule schwänzt und auf die schiefe Bahn geraten ist. Sie ein Mädchen aus gutem Haus, Klassenbeste und seit dem Unfall ihrer Schwester völlig in sich gekehrt. Zufällig begegnen sich die beiden auf der Straße. Was zunächst mit Ablehnung beginnt, wird schnell mehr. Sie beginnen hinter die Fassaden des jeweils anderen zu schauen und merken, dass da mehr dahinter steckt, als man zunächst annimmt. Doch das Schicksal scheint es nicht gut mit ihnen zu meinen. Der Unfall von Helenas Schwester und Bens kriminelle Laufbahn legen ihnen nicht nur einen Stein in den Weg. Und bald schon geraten beide in Lebensgefahr.

Meine Meinung:
Ben und Helena ein tolles Protagonistenpaar, das diese Geschichte zu etwas ganz besonderem gemacht hat.

Diese Geschichte bietet viel mehr, als man zunächst annehmen mag. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine bloße Liebesgeschichte, nein, diese Geschichte geht viel tiefer. Der Unfall, Drogen, Koma, Magersucht, Gewalt. All dies findet man in diesem Buch. Das Buch ist bei weitem kein Eitel-Sonnenscheinbuch. Es machte mich stellenweise ziemlich traurig. Vor allem das Schicksal von Helenas Schwester nahm mich ziemlich mit. Die Autorin beschreibt dies sehr ergreifend und trieb mir dadurch einige Male fast die Tränen in die Augen.

Die Autorin verwendet ziemlich viel Jugendsprache. Der Punker Ben kann sich nicht besonders gut ausdrücken. Dies macht seine Herkunft und seine Laufbahn zwar besonders authentisch, war jedoch einige Male auch ein bisschen nervig. Bei Ben geht es zu einem großen Teil nur um Sex. Und dabei nicht um Liebe, sondern um die schnellen Nummern. Dies machte ihn an vielen Stellen nicht besonders sympathisch. Die billigen Beschreibungen und Wörter, die er in den Mund nimmt, gefielen mir nicht immer so wirklich.

Ein Punkt, der mich allerdings noch viel viel mehr störte und über den ich leider überhaupt nicht wegsehen kann sind die vielen Rechtschreib - und Grammatikfehler. Bei den ersten zwei, drei Stück, dachte ich noch, dass das ja mal passieren kann, doch als alle paar Seiten immer wieder ein gravierender Fehler auftauchte, wurde ich mit der Zeit ziemlich aggressiv. Die Fehler nahmen mir den Spaß am Lesen und störten meinen Lesefluss. Immer wieder las ich meinem Mann die betreffenden Stellen vor, weil ich so genervt war. Ich frage mich schon ein bisschen wie es zu so vielen Fehlern kommen konnte. Ich finde das so schade, weil die Geschichte das echt nicht verdient hat.

Trotzdem muss ich sagen, dass mir das Buch richtig gut gefallen hat. Die Geschichte war toll. Ben und Helena auf ihrem Weg zu begleiten war toll. Die beiden machten in den Verlauf eine tolle und beeindruckende, aber hierbei auch immer glaubwürdige Entwicklung durch. Die Autorin spielt stellenweise mit den Gefühlen des Lesers. Mal empfand ich tiefe Trauer, dann wieder große Wut auf Helenas Eltern, dann war ich zusammen mit Helena verliebt, dann wieder richtig traurig.

Auch an Spannung mangelt es der Geschichte nicht. Dazu trägt natürlich Bens kriminelle Laufbahn bei. Die Frage, wie das zwischen den beiden steht, ob er den Absprung schafft und ob die beiden wirklich glücklich miteinander werden und wieder außer Lebensgefahr geraten. Dies alles fesselte mich extrem.

Schön finde ich ebenfalls die Erwähnungen von Kai und Annabel, aus dem Vorgängerband. Diesen habe ich zwar selbst nicht gelesen, doch das werde ich jetzt nachholen. Ben und Helena verrät nicht zu viel, sondern gerade genug um auch auf den Vorgänger Lust zu bekommen.

Fazit:
Ein tolles Jugendbuch. Teilweise war es etwas zu viel Jugendsprache, was der Spannung aber keinen Abbruch tut und zudem ziemlich authentisch ist. Was mich allerdings leider sehr gestört hat und zu einem Punkt Abzug führt, sind die vielen Rechtschreibfehler, die meinen Lesefluss immer wieder sehr gestört haben. Schade!

Sonntag, 24. Juli 2016

[Blogtour] "In einer Sommernacht wie dieser" - Die Protagonisten

 

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch heute zu unserer Blogtour zu "In einer Sommernacht wie dieser" begrüßen. Am Freitag gab es bei mir schon die Rezension zu dem wunderbaren Titel aus Tanja Heitmanns Feder *KLICK*. Gestern konntet ihr schon einiges über "Die Macht der Anziehungskraft" erfahren. Heute geht es bei mir mit den Protagonisten weiter.

Ich habe euch vier Personen rausgesucht, die ich euch näher vorstellen möchte. Und hier sind sie:

Leo Kressberg
DIE Hauptperson, der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Sie ist 17 Jahre alt und kommt aus gutem, reichem Haus. Ihre Eltern sind geschieden, weswegen sie hauptsächlich im Internat auf Spiekeroog aufwächst. Aufgrund ihrer Familiensituation ist Leo sehr einsam, ihre Mutter verlegt sich mehr aufs Shoppen, ihr Vater versinkt in Arbeit. Um sich abzulenken liest sie viel und gerne. Zudem hat Leo einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und eine soziale Ader, sie kann Ungerechtigkeiten nicht ausstehen und setzt sich vehement für die Gleichberechtigung aller ein. Auf Reisen hat sie gerne ihren kompletten Hausrat um sich und schleppt auch die kleinste Pflanze mit sich rum. Da sie genau weiß, was sie möchte, hat sie mit 17 Jahren schon einen Führerschein. Sie ist gut in Chemie und macht im nächsten Jahr ihr Abitur. Von Alexei fühlt sie sich vom ersten Moment an angezogen, die ständig wechselnden Freundinnen ihres Vaters kann sie jedoch nicht ausstehen. Als sie sich zwischen Alexei und ihrem Vater entscheiden soll, stürzt sie das in einen großen Konflikt.

Alexei Leanca
Die andere Hauptperson der Geschichte "In einer Sommernacht wie dieser" ist Alexei Leanca. Alexei wird als sehr gut aussehend und gut gebaut beschrieben. Sein braun gebranntes Gesicht, seine dunklen Locken und seine leuchtend blauen Augen sorgen dafür, dass Leo ihn sofort anziehend findet. Auch die Narbe in seiner Augenbraue und seine schiefe, mehrfach gebrochene Nase, tun dem keinen Abbruch. Viel mehr lassen sie ihn noch mehr aus der Masse herausstechen. Es ist von Anfang an klar, dass ihn ein dunkles Geheimnis umgibt. Er arbeitet im Garten, der zur Villa von Leos Vater gehört, als Assistent des Gärtners. Darum schläft er auch im Gartenhaus, welches sehr karg eingerichtet ist. Im Verlauf der Geschichte gerät er nicht nur einmal in eine Schlägerei. Er hat sein Temperament oft nicht im Griff und dies bekommt nicht nur der ungeliebte Bauleiter Bender zu spüren. Alexei ist eine sehr stolze Person, die kein Mitleid mag. Er hat eine ausgeprägte Angst vor dem Wald und bis fast zum Schluss weiß man nicht warum. Er träumt häufig schlecht und hat mit Blackouts zu kämpfen, seine dunkle Vergangenheit hält ihn eisern fest. Auch er ist von Leo sofort fasziniert, hat jedoch keinen leichten Stand bei ihrem Vater.

(c) Oetinger
Clemens Kressberg
Er ist Leos Vater. Schwer beschäftigt ist der geschiedene Mann aufgrund seines Berufs als erfolgreicher Architekt. Genau deswegen hat es ihm auch die doch sehr heruntergekommene Villa angetan, die er von Bauleiter Bender und seinem Team herrichten lässt. Er liebt seine Tochter sehr, mit seinem Beschützerinstinkt schießt er jedoch nicht nur einmal übers Ziel hinaus. Besonders der Flirt mit Alexei ist ihm ein großer Dorn im Auge. Neben seiner Tochter ist ihm Luxus sehr wichtig, was man vor allem an seinem teuren Lebensstil und seinen teuren Autos merkt. Mit Gesetzen nimmt er es nicht so genau, beschäftigt er doch Schwarzarbeiter auf seiner Baustelle. Seit der Scheidung von Leos Mutter schmückt er sich gerne mit hübschen Frauen, die deutlich jünger als er sind. Nie ist darunter auch nur eine wirklich ernste Beziehung.

Viktor Kranz
Viktor Kranz ist der Gärtner in "In einer Sommernacht wie dieser". Er beschäftigt Alexei als Hilfskraft, da er viel von ihm hält. Doch ihm ist nicht nur die Arbeit wichtig, nein auch, was hinter der Fassade steckt und wie es dem Jungen geht, lässt ihn nicht kalt. Er wirkt zwar auf den ersten Blick etwas ruppig, hat aber immer ein offenes Ohr für die Sorgen der anderen. Bei seiner Tätigkeit als Gärtner steckt er seinen kompletten Ehrgeiz in die aufwendige Pflege der großen Grünfläche und das schon seit vielen Jahren. Neben seinen Kenntnissen über Pflanzen und Gartenarbeit ist er auch medizinisch bewandert und meistens der erste der bei kleineren und größeren Verletzungen konsultiert wird. Seine 72 Jahre und die harte Arbeit sieht man ihm an seiner hageren Gestalt und seinen vielen Falten durchaus an. Dass er raucht tut sein übriges, dass er nicht mehr wie der Jüngste aussieht.

Ich hoffe ich konnte euch die interessanten und vielschichtigen Charaktere des Buches ein wenig näher bringen.

Natürlich könnt ihr auch bei dieser Blogtour etwas tolles gewinnen:


Um bei dem Gewinnspiel mitzumachen beantwortet mir im Kommentar bitte folgende Frage:
Mit welcher der 4 Personen würdet ihr gerne einen Abend verbringen und warum?

Die Gewinne werden unter allen Kommentierenden verlost. Ihr könnt bis einschließlich 28.7 am Gewinnspiel teilnehmen!
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden!


Die weiteren Stationen unserer Blogtour findet ihr hier *KLICK*: 

23.7. „Du bist wie ein Magnet!“ – Die Macht der Anziehungskraft 

 24.7. „Wer bist du eigentlich?“ – Die Protagonisten des Buches vorgestellt

25.7. „Tanja Heitmann packt aus!“ – Interview mit der Autorin

26.7. „Stimmung am See“ – Die Magie der Schauplätze
Bianca von www.bibilotta.de

27.7. „Warum erinnere ich mich nicht?“ – Vom Umgang mit traumatischen Erlebnissen
Jana von www.lunasleseecke.blogspot.de

29.7. Gewinnerbekanntgabe

Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß bei unserer Blogtour! 

Freitag, 22. Juli 2016

Rezension "In einer Sommernacht wie dieser"

Titel: In einer Sommernacht wie dieser
Autor: Tanja Heitmann
Verlag: Oetinger
Seitenzahl: 366
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 16,99 €

(c) Oetinger
Zum Inhalt:
Leo Kressberg, 17 Jahre alt, stammt aus reichem Haus. Dieser Sommer soll einfach spitze werden. Ihr Vater hat eine alte Villa gekauft, in der sie beide zusammen die Ferien verbringen wollen. Doch schon als Leo bei der Villa ankommt ist es vorbei mit der Ruhe. Der Baustellenleiter, der die Villa renovieren soll ist fies, die Arbeiter unglücklich und der Hilfsgärtner Alexei nicht von schlechten Eltern. Schon nach der ersten Begegnung geht er ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf. Doch ihn scheint ein dunkles Geheimnis zu umgeben. Warum er wohl Angst vor dem Wald hat? Als sich die Ereignisse überschlagen, muss Leo sich für eine Seite entscheiden.

Meine Meinung:
Zunächst einmal finde ich das Cover von "In einer Sommernacht wie dieser" einfach hammermäßig. Es strahlt eine unglaublich schöne Stimmung aus, die genau die des Buches einfängt. Der still daliegende See, das Pärchen auf dem Steg, all dies macht alleine schon Lust dieses Buch zu lesen.

Und wenn das Cover nicht ausreicht euch zu überzeugen so tut es vielleicht der Inhalt. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut. Das Geschehen wird abwechselnd aus der Sicht von Leo und Alexei - den beiden Hauptpersonen - erzählt. Zudem gibt es zwischendurch immer wieder geheimnisvolle Passagen die mit der Überschrift "Im Wald" betitelt sind. Sie bleiben bis zum Ende eher undurchsichtig und klären sich erst zum Schluss auf. Diese Abschnitte geben der Geschichte das gewisse Etwas, machen sie sehr spannend.

Die Geschichte ist zum Einen Thriller zum Anderen Liebesgeschichte. Die Liebesgeschichte ist durchaus dominant doch auch die Spannung war für mich über die komplette Strecke unterschwellig greifbar. Einmal wegen der Szenen "Im Wald", aber auch weil man einfach nicht weiß, was genau eigentlich passiert ist. Es gibt immer wieder Andeutungen, es gibt Todesfälle, doch bis zum Ende weiß man als Leser nicht, was genau dahinter steckt.

Alexei und Leo sind die beiden Hauptpersonen dieser Geschichte. Sie sind beides starke Persönlichkeiten. Sie könnten gegensätzlicher kaum sein, doch trotzdem ziehen sie sich wie magisch an. Das dunkle Geheimnis welches Alexei umgibt, kommt erst nach und nach ans Licht. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden kommt sehr schnell in Schwung, doch von Schwierigkeiten bleibt sie nicht verschont. Das Tempo ist wirklich rasant, trotzdem gefiel mir die Liebesgeschichte, da die beiden total gut zusammen passen.

Schön fand ich auch die Auflösung am Ende der Geschichte. Erst kurz vor Schluss ahnte ich, worauf das Ganze hinauslaufen wird. Die Autorin hat hier eine Geschichte geschaffen, die mich als Leser sehr lange im Dunklen gelassen hat. Sie erzählt die spannende Geschichte zweier Jugendlicher, die sich so heftig verlieben, dass sie nicht merken, dass sie in ein perfides Spiel aus Rache und Liebe hineingeraten sind und dabei in große Gefahr geraten.

Fazit:
Wunderschönes Cover! Tolle Mischung aus Thriller und Liebesgeschichte. Die unterschwellige Spannung ist über die komplette Zeit spürbar, mit ihrer tollen Art zu erzählen, ließ mich die Autorin fast bis zum Ende im Dunkeln und bescherte mir tolles Lesevergnügen!