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Sonntag, 18. August 2019

Rezension "Extended Hope"

Titel: Extended Hope
Autor: Sarah Saxx
Seitenzahl: 340
ISBN: 9783739212708
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 12,99 €
Reihe: Band 2 / 3 (unabhängig voneinander lesbar)

(c) SarahSaxx
Zum Inhalt:
Hayley arbeitet in einem ganz speziellen Club. Einem Club, der sich um die ganz speziellen Bedürfnisse von Frauen kümmert. Selbst jedoch ist sie schon lange Single, da laut ihrer Mutter ein Fluch über der Familie liegt und sie immer nur an die Falschen gerät. Doch ihr Chef hat einen besten Freund, der nicht nur unheimlich gut aussieht, nein er scheint auch ganz plötzlich Interesse an Hayley zu haben. Und so lernen sich die beiden besser kennen und kommen sich näher. Doch als Hayley beginnt ihr Herz zu öffnen, kommen ihre schlechten Erfahrungen mit aller Macht zurück und sie stößt Aaron wieder von sich. Haben die beiden noch eine Chance? 

Meine Meinung:
Dies ist mein erstes Buch von Sarah Saxx. Ich war gespannt auf die Liebesgeschichte, bei der mir auch von Beginn an klar war, dass sie erotische Stellen enthalten würde.

Ich lese gerade wirklich unheimlich gerne Liebesgeschichten, gerne auch mit der ein oder anderen prickelnden Stelle. Genau das hatte ich hier auch erwartet. Leider war es für meinen Geschmack etwas zu viel an Erotik. Da Hayley in einem Sexclub arbeitet ist es schon klar, dass das Thema Sex an der Tagesordnung ist. Dass es aber auch in privaten Gesprächen immer nur darum geht, fand ich dann schon etwas anstrengend. Ich hätte mir hier etwas mehr Tiefgang und Facetten gewünscht, denn so lernte man die Charaktere nur wenig kennen.

Von den Charakteren mochte ich Aaron tatsächlich am meisten. Er spielt von Beginn an mit offenen Karten und man merkt sofort, dass ihm Hayley am Herzen liegt. Diese ist aber aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen und auch aufgrund des Geredes ihrer Mutter sehr sehr anstregend. Sie lässt niemanden an sich ran und wittert hinter jeder Ecke einen Betrug oder eine Verletzung. Und so muss Aaron nicht nur einmal um sie kämpfen, was ich von ihm zwar stark fand, jedoch von ihr wirklich nervig. Die schlimmste ist aber wirklich Hayleys Mutter. Sie ist ihrer Tochter keine Stütze und versucht ihr ihr ganzes Leben lang einzureden, wie schlimm Männer sind und dass sie bloß die Finger von ihnen lassen soll. Die Art der Mutter ging mir gehörig gegen den Strich und ich bin froh, dass es am Ende alles ein stückweit geklärt wird.

Der Verlauf der Geschichte ist wenig überraschend bietet aber das ein oder andere Hoch und Tief. Der Schreibstil der Autorin ist recht angenehm zu lesen, lediglich gestört hat mich ab und an die recht vulgäre Ausdrucksweise. Ich mag es einfach nicht wenn bpsw. das männliche Geschlechtsteil als Schwanz bezeichnet wird. Vielleicht mag das das spießig sein, aber für mich hat das immer etwas abwertendes und billiges, weswegen mir diese Ausdrucksweise einfach nicht gefällt. Ansonsten war der Schreibstil aber gut und flüssig.

Das Ende fand ich schön und zufriedenstellend. Es werden offene Dinge geklärt und am Ende sind scheinbar alle glücklich. So kann man das Buch zufrieden zur Seite legen. Vielleicht werde ich sogar igendwann noch die anderen beiden Teile lesen, da es sich hier um einen zweiten Band einer Reihe handelt. Da man die Bücher aber gut unabhängig voneinander lesen kann, muss das nicht unbedingt sein. 

Fazit:
Ein gut zu lesendes Buch, welches mich nicht vollständig überzeugt hat, aber meistens recht unterhaltend war.



Samstag, 3. August 2019

Rezension "Begin again"

Titel: Begin again
Autor: Mona Kasten 
Verlag: Lyx
Seitenzahl: 484
ISBN: 978-3-7363-0247-1
Einbindungsart: Broschiert / ebook
Preis: 12,00 € / 9,99 €
Alter: New Adult
Reihe: Band 1 / ?

(c) Lyx
Zum Inhalt:
Allie möchte nur eines. Weg von Zuhause, weg aus dem goldenen Käfig und das studieren was ihr Spaß macht. Auf der Suche nach einer Wohnung, landet sie bei Kaden, einem undurchsichtigen Jungen Mann, der zunächst nichts als abweisend zu ihr ist. Er stellt jede Menge Regeln auf, die das Zusammenleben nicht gerade einfacher machen. Doch mit der Zeit beginnt Allie hinter seine harte Schale zu blicken und merkt, dass da irgendetwas ist, was Kaden sehr zu schaffen macht. Doch er ist nicht alleine mit einem düsteren Geheimnis. Auch Allie schleppt einiges mit sich herum und so scheint es unmöglich, dass die beiden sich näher kommen.

Meine Meinung:
Dieses Buch lag einfach mal viel zu lange auf meinem SUB. Eigentlich könnte ich meine Rezension damit schon beenden, denn dieser Satz sagt eigentlich alles aus, was ich empfinde. Denn ich LIEBE diese Geschichte. Band zwei bis vier durften sofort danach einziehen und das obwohl ich mir geschworen habe, nicht ständig neue Bücher zu kaufen.

Mona Kasten kann schreiben und wie. Ich habe schon so viel von ihr gehört, so oft ist sie mir in der Bloggerwelt begegnet, doch nie habe ich zu einem Buch von ihr gegriffen, weil ich eigentlich dachte, dass das so gar nicht meins ist. Wie sehr ich mich damit getäuscht habe, habe ich nun gemerkt. Die Geschichte ging mir dermaßen unter die Haut, dass ich sie im Urlaub förmlich inhaliert habe. Eigentlich wollte ich sie nur mal anlesen, weil ich auf der Suche nach neuem Lesestoff war, tja und dann blieb ich halt einfach an ihr hängen.

Allie und Kaden sind zwei Charaktere, die wahrlich nicht einfach sind. Sie tragen beide recht heftige Päckchen mit sich herum und als Leser kommt man erst nach und nach dahinter, was das eigentlich ist. Wunderbar zu beobachten fand ich die Entwicklung der beiden, vor allem die von Kaden. Zu Beginn noch kalt wie Eis und völlig unnahbar, so macht er mit der Zeit immer mehr auf und man sieht immer mehr von seiner Seele und seinen Facetten. Auch seine innere Zerrissenheit stellt Mona Kasten sehr gut dar, denn es gibt nicht nur einmal einen heftigen Rückschlag, bei dem ich ihn regelrecht gehasst habe.

Die Handlung ist extrem fesselnd und spannend. Ich wollte so unbedingt wissen, was in der Vergangenheit der beiden passiert ist, dass sie so Schwierigkeiten im Leben haben. Da kommen wirklich düstere Geheimnisse zutage und eine Mutter, die einfach nur zum Weglaufen ist. Auch hier kann ich mal wieder sagen, dass ich von der ersten Seite an komplett an das Buch gefesselt war. Einmal mehr habe ich gemerkt, dass New Adult im Moment genau mein Ding ist und ich definitiv spätestens seit heute "Team Woodshill" bin.

Die Beziehung zwischen Allie und Kaden erlebt einige Höhen und Tiefen und auch das fand ich sehr spannend zu beobachten. Neben der Entwicklung der Charaktere, entwickelt sich nämlich auch diese immer weiter. Und natürlich kommt es dann zwangsläufig auch zu einigen prickelnden Szenen. Diese sind aber sehr gewählt plaziert und zudem total schön beschrieben. Ich habe absolut nichts gegen Sex in Büchern, doch muss er immer in der richtigen Dosis stattfinden, sonst kann ich auch gleich einen Porno schauen. Mona Kasten hat genau das geschafft und so neben einer tollen Liebesgeschichte auch noch ein paar erotische Szenen eingebaut, die wirklich toll zu lesen sind.

Fazit:
Ein wunderbares Buch. Ein toller Auftakt zu einer Reihe, von der ich am liebsten jetzt sofort alle weiteren Bände lesen würde. Woodshill hat jetzt schon mein Herz erobert und ich freue mich schon darauf bald wieder dahin zurückzukehren.


Freitag, 12. Juli 2019

Rezension "Promise me - Hanna & Finn "

Titel: Promise me - Hanna & Finn
Autor: Jana Schäfer
Seitenzahl: 320
ISBN: 978-3-95818-492-3
Einbindungsart: Buch / ebook
Preis: 13,00 € / 3,99 €
Reihe: Band 3/3 (unabhängig voneinander lesbar)

(c) Forever/Ullstein
Zum Inhalt:
Hanna und Finn sind beste Freunde. Doch schon lange merkt Hanna, dass sie mehr für Finn empfindet. Mit One Night Stands lenkt sie sich davon ab, denn eine Beziehung kann nicht funktionieren. Hanna möchte um keinen Preis ihre Freundschafts aufs Spiel setzen und nach ihrer letzten Beziehung die kläglich scheiterte und sogar vor Gericht endete, ist sie nicht mehr fähig jemandem zu vertrauen. Doch täglich wird es schwerer der Anziehung, die von Finn ausgeht, zu widerstehen und so nähern sich die beiden immer mehr an. Eine prickelnde Liebesgeschichte beginnt.

Meine Meinung:
Zur Zeit lese ich sehr gerne Romane, wie diesen. Eine Liebesgeschichte mit teilweise prickelndem Inhalt ist genau nach meinem Geschmack und passt super zum Sommer.

"Promise me" ist der dritte Teil einer Reihe, der aber problemlos unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden kann. Jeder Band behandelt ein anderes Paar, auch wenn die Protagonisten der Vorgängerbände natürliche ihre Auftritte in der Geschichte haben. Ich kannte die beiden anderen Teile nicht und kann somit auf jeden Fall bestätigen, dass man diese auch nicht zu kennen braucht, um die Geschichte zu verstehen. Ich werde die beiden anderen Bücher aber auf jeden Fall noch lesen, denn "Promise me" hat mir gut gefallen und Lust auf die weiteren Bücher der Autorin gemacht.

Der Schreibstil der Autorin ist schön locker leicht und flüssig und lässt sich super lesen. Ich kam flott in die Geschichte rein und mochte die Protagonisten gleich gerne. Wobei ich hier sagen muss, dass mir Finn deutlich lieber war, als Hanna. Hanna ist ein recht schwieriger Charakter, geprägt von Problemen, der noch ziemlich an der Vergangenheit festhält und diese einfach nicht loslassen kann. Finn ist da deutlich positiver, auch wenn er ebenfalls seine Päckchen zu tragen hat. Und so geben die beiden tatsächlich einen ganz guten Gegensatz ab.

Allerdings muss ich zugeben, dass ich Hanna stellenweise etwas anstrengend fand. Ich hätte sie manchmal sooo gerne geschüttelt, da sie einfach die offensichtlich positiven Dinge in ihrem Leben nicht sieht und auch nicht sehen will. Die Geschichte fokussiert sich dann auch sehr auf sie und ihre Probleme, weswegen Finns Geschichte für meinen Geschmack etwas zu kurz kam.

Ansonsten mochte ich das Buch aber tatsächlich sehr gerne. Auch die erotischen Stellen sind von der Autorin gut in die Geschichte eingebaut und nehmen nicht überhand. Sie lassen sich toll lesen und wirken zu keinem Zeitpunkt billig, sondern eher sehr sinnlich. Die Autorin versteht es diese Szenen mit Bedacht einzusetzen und so der Geschichte den richtigen Touch zu geben. Die Liebesgeschichte bekommt so auch eine ganz eigene Dynamik und macht die Geschichte zu einer runden Sache.

Fazit:
Eine prickelnde Liebesgeschichte mit vielen Höhen und Tiefen, einer stellenweise etwas anstrengenden Protagonistin, die aber super zu lesen ist und mich gut unterhalten hat.

Freitag, 28. Juni 2019

[Rezension] "The one real man"

Titel: The one real man
Autor: Piper Rayne
Seitenzahl: 264
ISBN: 978-3-95818-338-4
Einbindungsart: Taschenbuch / ebook
Preis: 12,00 € / 4,99 €
Reihe: 1 / 3

(c) forever
Zum Inhalt:
Hannah ist frisch geschieden. Der Anwalt ihres Exmannes hat sie vor Gericht so richtig bluten lassen und sie um die Hälfte ihres Vermöges gebracht. Doch Hannah hat noch ein weiteres Problem. Der Anwalt ist nicht nur vor Gericht richtig gut, nein er sieht auch noch verdammt gut aus. Und zu allem Überfluss weiß er genau was er will - Hannah. Zunächst wehrt sie sich mit Händen und Füßen, doch nachdem sie auf Roarke angewiesen ist, bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihn näher kennen zu lernen.

Meine Meinung:
"The one real man" ist der dritte Teil einer Reihe, rund um drei Freundinnen, die alle auf der Suche nach der Liebe und ihrem Lebensglück sind. Ich kenne weder Band eins noch Band zwei und so kann ich mit Gewissheit sagen, dass man dieses Buch problemlos ohne Kenntniss der Vorgänger lesen kann.

Jedes Buch hat eine der Freundinnen zum Hauptthema. Dies ist vermutlich auch der Grund warum man die Bücher alle problemlos unabhängig voneinander lesen kann. Sicherlich geht das Privatleben aller drei Charaktere in jedme Band weiter, doch ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl etwas verpasst zu haben. Trotzdem möchte ich die Vorgänger irgendwann mal lesen, denn "The one real man" hat mir richtig gut gefallen.

Dies beginnt bei dem super zu lesenden und lockeren Schreibstil. Die Geschichte und die Seiten flogen nur so dahin. Ich war richtig schnell in der Geschichte drin und wurde prima unterhalten.

Auch die Charaktere gefielen mir richtig gut. Neben den beiden Hauptcharakteren Hannah und Roarke, sind da auch noch ihre beiden besten Freundinnen. Jede für sich ist einzigartig und wahnsinnig authentisch dargestellt. Jede hat ihre Eigenheiten und ist facettenreich. Die Autorinnen (es sind nämlich zwei) verstehen sich darauf tolle Charaktere zu erschaffen, diesen Leben einzuhauchen und sie sich weiter entwickeln zu lassen.

Auch die Erotik kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Schon von Anfang an knistert es heftig zwischen Hannah und Roarke und nachdem die beiden sich näher kommt geht es schon auch ziemlich zur Sache. Auch hier finde ich, dass die Autorinnen ihr Werk verstehen. Die Szenen wirken zu keiner Zeit billig, auch wenn ich den Ausdruck "Schwanz" nicht so gerne mag und er hier ziemlich oft verwendet wird.

Die Geschehnisse in der Geschichte sind jetzt nicht unbedingt überraschend, aber bergen trotzdem einen gewissen Spannungsgrad. Da sind Geheimnisse, die aufgedeckt werden, Missverständnisse, die bereinigt werden und ein Ende, welches mich zufrieden zurück lässt. Vor allem, da das Ende eine neue Reihe ankündigt. Endet mit diesem Buch die aktuelle Reihe, so beginnt mit dem Ende direkt die neue Reihe, auf die ich mich sehr freue.

Fazit:
Ein super zu lesender Roman, mit genau der richtigen Dosis Liebe und Erotik, den ich sehr gerne gelesen und der mich bestens unterhalten hat.


Sonntag, 2. Juni 2019

Rezension "Mine"

Titel: Mine - erotischer SM-Roman
Autor: Myriam Brixton 
Seitenzahl: 336
Einbindungsart: ebook
Preis: 9,99 €

(c) bluepantherbooks
Zum Inhalt:
Isabell hat alles in ihrem Leben verloren, was ihr am Herzen lag. Ihre Eltern sind tot, das Heim, in dem sie danach unterkam, musste sie wieder verlassen und ein Leben in Einsamkeit und im Verborgenen führen. Nun, zehn Jahre später ist aus dem Kind von damals eine junge Frau geworden, die studieren möchte. Und für sie gibt es nur einen Weg um an das nötige Geld dafür zu kommen - sie muss ihren Körper verkaufen. Dies macht sich der reiche Geschäftsmann Jonathan zu Nutze. Doch womit er niemals gerechnet hätte, ist dass Isabell Gefühle in ihm weckt, die er so von sich selbst nicht kannte. 

Meine Meinung:
Ein erotischer SM-Roman, nun ja dachte ich, probiere ich mal was neues aus. Ich habe zwar schon den ein oder anderen erotischen Roman gelesen, ein SM-Roman war bisher nicht darunter. Da ich die Definition von SM nicht so genau kenne und auch nach einer Google-Recherche nicht viel schlauer bin, war ich mir lange Zeit nicht sicher, ob der Roman tatsächlich SM enthält oder der Protagonist Jonathan einfach nur ein riesiges Problem hat.

Dass es verschiedene Formen der Sexualität gibt, ist mir durchaus bewusst. Allerdings blieb die eben genannte Frage auch bis zum Ende bestehen. Ich dachte immer SM ist die Lust am Schmerz, entweder Schmerz empfinden oder aber zufügen. Dies tut Jonathan auch, er fügt Schmerzen zu. Jedoch auf äußerst brutale Art und Weise und oft so, dass es die Frauen gar nicht mitbekommen - nämlich mit KO-Tropfen. Das schockte mich schon ziemlich, denn ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand, der SM praktiziert immer so brutal ist. Da bin ich aber tatsächlich dank mangelnder Kenntniss dieser Richtung etwas überfragt und kann nur sagen, dass mich die Geschehnisse dieses Buches stellenweise sehr schockiert und mit offenem Mund haben dasitzen lassen.

Isabell ist eine Protagonistin mit der ich sehr mitgelitten habe. Schon in sehr jungem Alter verliert sie ihre Eltern, kommt dann in ein Heim, in dem es ihr auch nicht gut geht, dann zu ihrer Tante, die ebenfalls eine Katastrophe ist. Die Schicksalsschläge häufen sich und ihr Leben wird schon im Kindesalter zum nackten Überlebenskampf. Isabell hat trotzdem eine beeindruckende - wenn auch recht naive Persönlichkeit. Dass sie den Schritt geht ihren Körper zu verkaufen, schockierte mich. Trotzdem mochte ich sie gerne und wünschte ihr ein gutes Ende.

Der Schreibstil der Autorin ist recht angenehm zu lesen und so kam ich recht schnell vorwärts in der Geschichte. Die Sexszenen sind recht explizit und auch hier nimmt die Autorin kein Blatt vor dem Mund. Die Sprache ist stellenweise sehr vulgär. Die Sexszenen ziemlich heftig und durchaus nichts für schwache Gemüter. Jonathan ist, wie oben schon beschrieben, alles andere als zimperlich und so ist dieses Buch definitiv erst ab 18 Jahren geeignet.

Die Geschichte ist spannend zu lesen. Sie bringt ein Auf und Ab der Gefühle mit sich und oft wusste ich nicht, in welche Richtung es gehen würde. Ja, die Autorin schafft es tatsächlich überraschende Wendungen einzubauen, womit ich ehrlicherweise nicht gerechnet hätte. Zudem bleibt auch die Romantik nicht auf der Strecke. Auch wenn sie nur selten zum Tragen kommt, so ist sie doch vorhanden, was mir gut gefallen hat. 

Das Ende überraschte mich, das muss ich ehrlich zugeben. Ich hätte mit einem ganz anderen Verlauf der Geschichte gerechnet und so war ich mehr als erstaunt, in welche Richtung die Autorin die Geschichte laufen ließ. Dies gefiel mir gut, denn ich mag Überraschungen während dem Lesen. 

Fazit:
Ein erotischer Roman, der viele Gefühle in mir auslöste. Er schockierte und überraschte mich gleichermaßen, ließ sich wirklich gut lesen und hat mich dabei auch noch gut unterhalten. 

Sonntag, 17. März 2019

Rezension "Writers in New York"

Titel: Writers in New York 
Autor: G. S. Lima
Verlag: Piper 
Seitenzahl: 480
ISBN: 978-3-492-50194-1 
Einbindungsart: Taschenbuch / ebook
Preis: 18,99 € / 4,99 €

(c) Piper
Zum Inhalt:
Indiana möchte nichts lieber als frei sein. Frei von allen Zwängen, frei von den hohen Erwartungen ihrer Familie. Frei von dem Leben in Alabama, welches für sie geplant wurde. Und so trifft es sich gut, dass ihre Großmutter ihr eine Wohnung in New York veerbt hat. Dorthin zieht es India und sie beginnt kreatives Schreiben zu studieren. Doch nicht nur ihr Studium und ihre Freiheit lassen ihr Herz höher schlagen. Nein, da ist auch noch ihr Nachbar Alec, der so gut aussieht, dass es fast schon unverschämt ist und dieser bringt ihr Herz komplett aus der Fassung. Doch Alec ist alles andere als nett und Indias Herz gerät in große Gefahr.

Meine Meinung:
Auch hier haben wir mal wieder ein Buch, dessen Cover ich echt toll finde und welches dafür gesorgt hat, dass ich diesem Buch einen zweiten Blick schenke. Der Titel und der Klappentext taten ihr übriges, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen wollte. Denn ein Buch übers Schreiben, übers Lesen oder über Bücher kann einfach nur gut sein.

Zunächst einmal beginnt alles recht harmlos. Als Leser begleitet man India bei ihrem Umzug und ihrer erster Begegnung mit Alec. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar locker und leicht und dadurch super zu lesen. Zudem sind ihre Beschreibungen wirklich gut, sodass ich den Wohnkomplex, in dem die beiden wohnen, auch jetzt noch vor Augen habe.

Wunderbar finde ich natürlich die Einflüsse von Büchern, Buchhandlungen und dem Schreiben, die hier in die Geschichte einfließen. Ich habe den Eindruck, dass die Autorin selbst, Bücher sehr liebt, zumindest vermittelt die Geschichte mir das. Ihre Beschreibungen des Autorendaseins sind absolut authentisch und glaubwürdig und ich kann mich plötzlich viel besser in diese hinein versetzen.

Natürlich ist das Buch alles in allem eine riesige Liebesgeschichte. Sie ist stellenweise ziemlich kitschig, teilweise sehr prickelnd und ab und an auch etwas traurig. Die Autorin schafft eine wunderbar abwechslungsreiche Geschichte, in der alle Gefühle, die zu einer guten Liebesgeschichte gehören, ihren Platz haben. Auch die erotischen Szenen sind wirklich gut gemacht und sehr ästhethisch. Zudem nehmen sie keinen großen Platz in der Geschichte ein und gehen auch nicht über wahnsinnig viele Seiten. Ich finde, hier hat die Autorin genau die richtige Dosis gewählt.

Auch die Protagonisten sind der Autorin gut gelungen. Gerade Alec und India stechen aus der Masse sehr hervor. Beides sind recht eindeutige Typen, Alec noch mehr als India. Er ist sehr eckig und kantig und die Autorin scheut auch nicht davor zurück ihn unbeliebt bei ihren Lesern zu machen. India ist da mehr das nette kleine Mädchen von nebenan, die sich jedoch im Laufe der Geschichte zu einer Frau entwickelt, die ihre eigene Meinung und ganz schön was drauf hat. Auch Alec wächst im Verlauf der Geschichte sehr, was der Autorin richtig gut gelungen ist. Beide Protagonisten machen eine Wandlung durch, die glaubwürdig, authentisch und wunderbar zu beobachten ist. Die Nebendarsteller sind ebenfalls sehr gut gelungen und runden die Geschichte perfekt ab. 

Witzigerweise ist das Buch sogar stellenweise recht spannend, womit ich so gar nicht gerechnet habe. Eigentlich habe ich erwartet, dass es recht klar sein dürfte, in welche Richtung die Geschichte geht und wie sie ausgeht. Doch dann kommt die Autorin um die Ecke und macht einfach alles ganz anders. Es gibt einen Twist, über den ich erst schmunzeln musste, dann fand ich ihn recht merkwürdig, bis er sich mir dann letztendlich erschloss und alles ganz klar wurde. 

Ich mag die Geschichte total. Sie ist in sich stimmig und auch das Ende ist hervorragend. Wer gerne Liebesgeschichten, die auch stellenweise sehr kitschig sein dürfen, liest, ist hier genau richtig. Man kommt ins Schwärmen und Mitfiebern. Und jeder, der dieses Buch gelesen hat und India und Alec kein Happy End gewünscht hat, der hat etwas falsch verstanden. Die beiden sind die perfekten Protagonisten in einer perfekten Liebesgeschichte, die mich sehr gut unterhalten und viel Spaß gemacht hat.

Fazit:
Eine wunderbare Liebesgeschichte, die alles hat, was eben jene braucht. Romantische Gefühle, eine Prise Erotik, eine Ladung Kitsch, etwas Drama und dann das perfekte Ende.


Sonntag, 23. Juli 2017

Rezension "Dirty Rowdy Thing"

Titel: Dirty Rowdy Thing
Autor: Christina Lauren
Seitenzahl: 299
ISBN: 978-3-95649-582-3
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
Hier bestellen *KLICK* 

 

(c) Harper Collins
Zum Inhalt:
Harlow und Finn. Ein eigentlich ungleiches Paar, das spontan beschließt in Vegas zu heiraten. Doch nach dieser spontanen Blitzehe und einer heißen Nacht ist es auch schnell wieder vorbei mit ihnen. Harlow weiß genau, dass Finn ihr nicht gut tut, ist er doch alles andere als ein netter Mensch. Doch im Bett hat sie sich selten so gut gefühlt, wie mit ihm. Und so ist sie in einem riesigen Zwiespalt, als Finn irgendwann wieder bei ihr auftaucht. Auch Finn ist eigentlich nur auf der Suche nach einem Abenteuer, doch plötzlich merkt er, dass Harlow auch noch ganz andere liebenswerte Seiten hat.

Meine Meinung:
Puh, also dieses Buch ist sicher nichts für prüde Menschen und ich muss sagen, dass ich froh bin, dass ich es nicht in der Bahn oder sonst irgendwo öffentliches gelesen habe. Denn auch wenn ich schon einige Bücher in die erotische Richtung gelesen habe, so hat mir dieses doch einige Male die Schamesröte ins Gesicht getrieben.

Ich hatte stellenweise das Gefühl ich lese einen Porno. Ich habe Shades of Grey zwar nicht gelesen, aber so ein bisschen das Gefühl, dass das echt Kindergarten gegen dieses Buch ist. Die Szenen sind zwar nicht besonders heftig, aber die Handlung die zwischen den expliziten Szenen stattfindet ist ziemlich minimiert. Es geht wirklich hauptsächlich um das Eine. Dies lässt sich zwar schon ein bisschen aus dem Klappentext erahnen, doch ich finde es immer schade, wenn ein Autor meint, es reicht, mit vielen Sexszenen zu punkten und dabei die Handlung vergisst.

Ich mag Bücher einfach lieber, die eine spannende Handlung und dann immer wieder ab und zu erotische Szenen bieten, viel lieber. Und so war mir das hier doch ein wenig zu viel des Guten. Wer aber auf der Suche nach einem Porno in Buchform ist, der ist hier genau richtig.

Die Charaktere lassen leider sehr an Tiefe vermissen, was aber natürlich auch der recht spärlichen Handlung geschuldet ist. Zwar passt das Pärchen ganz gut zusammen und auch die Entwicklung die die beiden zusammen nehmen ist ganz nett zu beobachten, aber mehr halt auch nicht.

Dieses Buch wird definitiv keines sein, welches mir in irgendeiner Form im Gedächtnis bleiben wird. Dafür war es einfach zu flach und seicht und konnte nicht mit einer spannenden Handlung punkten.

Fazit:
Eine Geschichte, welche quasi einen Porno in Buchform bietet. Leider bleibt dadurch die Handlung sehr auf der Strecke und so konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Rezension "Seit ich dich gefunden habe"

Titel: Seit ich dich gefunden habe
Autor: Kat French
Seitenzahl: 348
ISBN: 978-3-95649-575-5
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
Hier bestellen *Klick*

(c) Mira Taschenbuch
Zum Inhalt:
Honey ist schon eine ganze Weile Single. Ihre Freundinnen sind der Meinung, dass sich das dringend ändern muss. Honey selbst ist so gar nicht scharf auf die vielen Dates, die ihre Freundinnen für sie organisieren. Nur widerwillig lässt sie sich darauf ein. Viel besser gefällt Honey jedoch ihr Nachbar Hal. Da gibt es nur ein Problem, dieser ist blind und passt auch sonst nicht wirklich in Honeys Vorstellungen eines Traummannes. Doch wie es der Zufall will, landet sie immer wieder bei ihm und eine prickelnde Geschichte beginnt.

Meine Meinung:
Nach den vielen guten Rezensionen, war es wohl mal wieder Zeit für einen absoluten Reinfall. Und hier ist er nun.

Schon auf den ersten Seiten musste ich die ganze Zeit die Augen verdrehen. Es geht immer und ausschließlich nur um Sex, Selbstbefriedigung und Orgasmen. Ich dachte echt, das hört gar nicht mehr auf. Ich habe inzwischen wirklich den ein oder anderen erotischen Roman gelesen, den ein oder anderen Roman mit erotischen Sexszenen. Und wenn diese gut gemacht sind, habe ich da wirklich auch gar kein Problem damit. Doch wenn es nur darum geht und man das Gefühl hat, man hat Protagonisten vor sich, die nicht mit dem Kopf sondern mit zwei Etagen tiefer denken, dann löst das bei mir einfach nur ein Gefühl von Widerwillen aus und das Buch hat es von Anfang an echt schwer bei mir.

Auch hier ist es so, dass die Protagonisten auf mich einfach nur unglaublich dümmlich und sexgesteuert wirken. Es scheint für sie nichts anderes im Leben zu geben, als den richtigen fürs Bett zu finden, was ich echt traurig finde. Denn so hat das Buch für mich einfach kaum Handlung. Es passiert nichts nennenswertes und das Honey schon eine Weile keinen Sex mehr hatte, ist der größte Aufreger, den diese Geschichte zu bieten hat. Gut, ich meine, was will man von einer Protagonistin erwarten, die ernsthaft Honey heißt.

Natürlich gibt es dann auch die schon zu erwartenden Sexszenen. Diese sind noch nicht mal wirklich richtig schlecht geschrieben, aber auch die können es nicht mehr wirklich rausreißen, da der Rest vom Buch einfach gar nichts ist. Keine Handlung, flache, charakterlose Protagonisten und nur das eine Thema reichen definitiv nicht aus, um ein gutes Buch zu schreiben. Ich bin wirklich wahnsinnig enttäuscht und traurig, dass ich mal wieder eine Rezension schreiben muss, die leider kein gutes Haar an einer Geschichte lassen kann. Schade!

Fazit:
Ein flaches, langweiliges Buch, mit Protagonisten, die an Oberflächlichkeit kaum zu überbieten sind und eigentlich nur das Thema Sex im Kopf haben. Eine Enttäuschung auf ganzer Linie.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Rezension "Trusting Liam - Tief in meinem Herzen"

Titel: Trusting Liam - Tief in meinem Herzen
Autor: Molly McAdams
Seitenzahl: 300
ISBN: 978-3-95649-589-2
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
Hier bestellen *KLICK*

Zum Inhalt:
Liam ist kein Mann für eine ernsthafte Beziehung. One Night Stands sind genau sein Ding. Auch Kennedy ist einer seiner One Night Stands. Nach einer Nacht denkt sie, dass sie Liam nie wieder sehen wird. Doch weit gefehlt. Ihr Vater ein Cop schickt sie zu ihrem Schutz nach Kalifornien und ausgerechnet Liam ist dort für ihren Schutz verantwortlich. Und plötzlich ist dieser scheinbar so bedeutungslose One Night Stand gar nicht mehr so bedeutungslos.

Meine Meinung:
Die vorherigen Bücher der Autorin waren ja alle nicht so mein Ding. Belanglos, langweilig und zudem auch nicht besonders gut geschrieben. Trotzdem wagte ich einen neuen Versuch mit "Trusting Liam". Und ich muss sagen, dieses Buch gefiel mir eindeutig besser als die anderen.

Natürlich ist auch hier der Schreibstil keine Offenbarung, doch irgendwie ließ sich das Buch total gut lesen. Dies lag sicherlich auch daran, dass mir Kennedy recht schnell sehr sympathisch war. Auch Liam war trotz seiner Machoart gar nicht mal so unsympathisch. Zudem sind die beiden in ihrem Zusammenspiel total spannend zu beobachten. Sie entwickeln sich weiter und sind auf den letzten Seiten nicht mehr die, die sie zu Beginn waren.

Auch hält das Buch einiges an Spannung bereit. Da Kennedy zu ihrem Schutz weg geschickt wird, ist dies natürlich auch öfters Thema und so fiebert man als Leser mit, ob auch alles gut gehen wird. Die Mischung aus prickelnder Erotik, Liebe und diesem Spannungsfaktor macht großen Spaß und überzeugte mich positiv. Genau das richtige Buch für einen warmen Sommertag.

Erotik findet man auch hier ein wenig. Immer wieder gibt es doch recht eindeutige Szenen in denen die Autorin auch kein Blatt vor den Mund nimmt. Hierbei bleibt sie doch immer sehr ästhetisch und beschreibt die Szenen mit der nötigen Würde und dem nötigen Respekt. So wirken sie zu keinem Zeitpunkt billig oder nur so dahin geklatscht. Auch das fand ich wirklich gut.

Fazit:
Ein Buch, welches sich perfekt für einen warmen Sommertag eignet. Zwar keine literarische Offenbarung, doch gut zu lesen, gut geschriebene erotische Szenen und sympathische Protagonisten.

Montag, 27. Juni 2016

Rezension "Hardwired - verführt"

Titel: Hardwired - Verführt
Autor: Meredith Wild
Verlag: Egmont Lyx
Seitenzahl: 326
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 12,99 €


(c) Egmont Lyx
Zum Inhalt:
Erica Hathaway hat ein eigenes Internet-Startup gegründet. Hierfür braucht sie nun einen Investor. Ein potentieller ist der Selfmade-Milliardär Blake Landon. Doch während sie ihr Projekt vorstellt und darauf hofft die benötigten Mittel zu bekommen, blamiert er sie und schmettert ihre Idee ab. Erica ist am Boden zerstört und fühlt sich unendlich gedemütigt. Noch hofft sie auf Max, einen weiteren potentiellen Investor. Doch auch Blake geht ihr trotz seiner ruppigen Art nicht aus dem Kopf. Der gut aussehende Milliardär hat selbst ebenfalls ein Auge auf Erica geworfen. Und obwohl sie ihm seine Demütigung nicht verzeihen kann und genau weiß, dass er niemals gut für sie ist, kommen sich die beiden schnell und unaufhaltsam näher.

Meine Meinung:
Dass "Hardwired - verführt" ein erotischer Roman ist, war mir von Anfang an klar. Dass das Buch aber nebenbei recht wenig Handlung haben würde, hat mich dann doch etwas enttäuscht.

Im ersten Drittel dauert es nicht lange, bis es so richtig zur Sache geht. Es gibt sicherlich erotische Romane bei denen dies noch viel schneller geht, dass muss man "Hardwired" immerhin lassen. Die Protagonisten lernen sich doch zunächst mal ein wenig kennen, es geht nicht sofort ab in die Kiste. Sobald das aber einmal passiert ist, kommen die beiden richtig in Schwung.

Da wird abwechselnd gestritten und dann landet man wieder im Bett. Leider wird so scheinbar jeder Konflikt gelöst, was ich ein bisschen schade fand. Die beiden scheinen sich so gut wie nie wirklich zu unterhalten und da habe ich mich dann doch das ein oder andere mal gefragt, wie sie sich überhaupt wirklich kennen und lieben lernen können.

Auch mit Klischees spart das Buch nicht. Blake ist der wahnsinnig gut aussehende, muskulöse, männliche und natürlich wahnsinnig ausdauernde Mann. Erica die wunderschöne Frau, von der so ziemlich jeder Protagonist etwas will. Ich muss jedoch zugeben, dass die beiden mir trotz dieser Klischees irgendwie ans Herz gewachsen sind. Ihre Beziehung ist zwar nervig, trotzdem baut man als Leser recht schnell eine Verbindung zu ihnen auf.

Dass die Handlung nicht gerade von Tiefe geprägt sein wird, war mir von Beginn an klar, dass jedoch so wenig passiert, enttäuschte mich dann doch. Die Handlung selbst kommt kaum von der Stelle, da sie immer wieder von Bettgeschichten unterbrochen wird. Viel mehr als Ericas Suche nach einem Investor passiert nicht. Da kommen zwar teilweise auch noch dunkle Geschichten aus der Vergangenheit zu Tage, doch vieles davon fand ich vorhersehbar und wenig kreativ. Auch Blake scheint noch einiges zu verbergen, was man als Leser jetzt noch nicht erfährt.

Denn bei diesem Buch handelt es sich - mal wieder - um den ersten Teil einer vierbändigen Reihe. Es ist klar, dass noch einiges passieren wird, denn vieles bleibt offen oder ungeklärt. Ich frage mich zwar in wie weit die Autorin die erotische Beziehung der beiden noch weiter beschreiben will, aber gut. Denn die beiden haben jetzt in Band 1 schon so viel im Bett miteinander gemacht, dass da kaum mehr viel überraschendes kommen kann. Zudem waren die erotischen Szenen leider nicht mal besonders gut beschrieben, denn sie liefen immer nach dem selben Muster ab, was ich mit der Zeit echt langweilig fand.

Ich weiß, meine Rezension klingt jetzt so, als hätte ich das Buch ganz schrecklich gefunden. Und dem ist komischerweise überhaupt nicht so. Natürlich war es jetzt nicht der mega Kracher, natürlich wurde hier nicht das Rad neu erfunden. Aber irgendetwas hat dieses Buch, was mich dazu zwingt, auch die weiteren Teile zu lesen. Ich möchte Erica und Blake weiter bei ihrer Beziehung begleiten, in der Hoffnung, dass diese mehr Tiefe bekommt. Manchmal kann ich einfach gar nicht richtig erklären, warum ein Buch einen gewissen Reiz auf mich ausübt. Das ist hier genauso wieder der Fall. Ich weiß nicht warum, aber letztendlich fand ich das Buch durchaus lesens - und die Geschichte weiter verfolgenswert. Ich bin sehr gespannt, wie es mit Erica und Blake weitergeht.

Fazit:
Ein erotischer Roman, der nicht wirklich mit den erotischen Szenen punkten kann, denn diese laufen immer nach Schema F ab und werden mit der Zeit langweilig. Die Protagonisten hingegen fand ich gut und alles in allem hat das Buch einen unerklärlichen Reiz auf mich ausgeübt, sodass ich die 4-bändige Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen möchte. 

Dienstag, 24. Mai 2016

Rezension "Sommersturm"

Titel: Sommersturm
Autor: Carrie Price
Verlag: Droemer
Seitenzahl: 301
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 8,99 €
ISBN: 978-3-426-51814-4
 
(c) Droemer
Zum Inhalt:
Jen kommt aus gutem Haus. Seit dem Tod ihrer Mutter ist sie das Ein und Alles ihres Vaters. Sie tut alles um ihn glücklich zu machen und verliert sich dabei fast selbst. Als sie auf Patrick trifft, ist es um sie geschehen. Patrick, den eine tiefe Düsternis umgibt und sie trotzdem wie magisch anzieht. Zwischen den beiden knistert es gewaltig, doch nicht allen in Oceanside gefällt das. Und so funken ihnen immer wieder Zufälle oder aber auch Menschen, die ihnen nicht wohl gesonnen sind dazwischen und es dauert lange bis sie tatsächlich eine Bindung aufbauen können. Als Jen denkt, sie wäre am Ziel ihrer Träume angelangt, wird ihr der Boden unter den Füßen weg gezogen, denn Patricks Geheimnis könnte alles zerstören, was sie sich aufgebaut haben.
 
Meine Meinung:
Wieder ein Roman aus der Make it Count Reihe. Juhu! Die Reihe ist mir echt ans Herz gewachsen und ich bin gerade ein bisschen traurig, dass es keine weiteren Bände bei Droemer gibt. Hoffentlich kommt da noch was. 
 
Jeder der Romane läuft natürlich irgendwie nach dem gleichen oder ähnlichen Schema ab. Mädchen aus gutem Haus trifft Bad Boy, es knistert, wird schwierig und am Ende doch alles gut. Aber irgendwie liebe ich genau das. Für mich sind die Bücher mittlerweile fast wie nach Hause kommen, ich fühle mich mit ihnen einfach richtig wohl. Ich weiß genau was ich bekomme und manchmal brauche ich genau das. 
 
Sowohl Ally Taylor als auch Carrie Price (beides Autorinnen der Make it count Reihe) haben einen tollen Schreibstil, der klasse zu lesen ist. Ich muss zugeben, dass mir nach drei vorherigen Bänden gar nicht so viel einfällt, was ich noch in diese Rezension packen könnte, außer, dass mir die Reihe super gefällt.
 
Zudem ist dieser Band einer meiner Lieblingsbände. Ich mag sowohl Jen, als auch Patrick. Vor allem Jen kann ich in ihrer Gefühlswelt so gut verstehen, da ich vor kurzem genau das gleich erlebt habe. Auch ich habe meine Mutter verloren und so ging mir das Buch näher als ich erwartet hatte. Einige Aussagen von Jen trafen mich mitten ins Herz und auch das gibt noch weitere Pluspunkte für dieses Buch.
 
Natürlich gibt es auch in diesem Buch die prickelnde erotische Spannung. Allerdings halten sich diese Szenen sehr in Grenzen, was ich toll finde. Der Fokus liegt auf der eigentlichen Handlung und die knisternden Szenen runden das ganze perfekt ab. Ich bin rundum zufrieden mit diesem Buch. 
 
Fazit:
Die perfekte Urlaubslektüre. Die Make-it-count-Reihe ist für mich inzwischen wie Nach Hause kommen. Ich liebe die Kulisse von Oceanside, ich liebe die Charaktere und ich liebe den Schreibstil der Autorinnen. Sooo schön ;) 

Sonntag, 22. Mai 2016

Rezension "Sehnsucht Schwerelos"

Titel: Sehnsucht schwerelos
Autor: Ada Mea
Verlag: Books on demand
Seitenzahl: 378
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 11,99 €
ISBN: 978-3-738614619

(c) Ada Mea
Zum Inhalt:
Sarah ist 40 Jahre alt. Hat zwei Kinder, einen liebenden Ehemann und genug Geld, sodass sie völlig sorglos leben könnte. Doch Sarah ist nicht glücklich. Ihre Kinder überfordern sie, ihre Ehe ist schon lange ziemlich lieblos. Und genau zu diesem Zeitpunkt lernt Sarah Roman kennen. Roman, ein junger Student, der all das zu sein scheint was Sarah gerne wäre. Frei, ungebunden, leidenschaftlich. Schnell entspinnt sich zwischen den beiden eine Affäre, die ihresgleichen Sucht. Doch schon nach kurzer Zeit ist Sarah innerlich zerrissen. Zerrissen zwischen ihrem Familienleben, welches sie eigentlich nicht aufgeben möchte und Roman, der ihr genau das gibt, was sie braucht. Sie tut alles dafür, dass ihre Affäre nicht auffliegt, doch irgendwann ist das Roman nicht mehr genug und Sarah muss sich entscheiden.


Meine Meinung:
Bei "Sehnsucht schwerelos" handelt es sich um einen erotischen Roman und zwar um einen der es richtig in sich hat. Ich habe inzwischen ja schon einige Bücher aus diesem Genre gelesen, doch keines war so "krass" wie dieses hier.

Die Autorin spart nicht mit erotischen Szenen, weswegen das Buch auf keinen Fall für Jugendliche geeignet ist. Natürlich wusste ich schon vorher was mich erwartet und natürlich habe ich auch mit solchen Szenen gerechnet, doch ich muss zugeben, dass ich nicht so mit dieser Häufigkeit gerechnet habe. Zudem sind die Szenen sehr detailliert beschrieben und Sarah und Roman sind sehr, nun nennen wir es mal kreativ, was ihre geheimen Wünsche und Sehnsüchte angeht. Die Szenen selbst haben mich zwar stellenweise überrascht, doch keinesfalls gestört. Sind sie doch in einen passenden Rahmen verpackt.

Etwas gestört hat mich die vulgäre Sprache. Ich mag es einfach nicht wenn so schmutzig über erotische Szenen geschrieben wird. Das hat mich schon immer gestört, gerade weil man auch einfach andere Begriffe verwenden könnte. Für mich strahlt das immer so ein bisschen etwas negatives aus und das finde ich schade.

Denn die Autorin hat sich hier wirklich eine gute Geschichte überlegt, die ich zudem noch ziemlich gut geschrieben finde. Ada Mea kann schreiben und sich ausdrücken, keine Frage. Sie vermischt hier Erotik mit Poesie und spannt einen schönen Rahmen darum. Ich verfolgte gerne die Geschehnisse um Sarah und Roman, auch wenn mir Sarahs Ehemann Sam extrem Leid tat. Für mich selbst käme fremdgehen niemals in Frage, weswegen ich auch nicht ganz verstehen konnte, wie Sarah das tatsächlich mit ihrem Gewissen vereinbaren kann.

Viele von Sarahs Gefühlen verstehe ich sehr gut. Der immer ewig gleiche Trott, die Kinder die anstrengend sind, die Ehe, die nicht mal das war, was sie zu Beginn gewesen ist. All das beschreibt die Autorin sehr glaubwürdig und authentisch und man bekommt als Leser einen tiefen Einblick in Sarahs Gefühlswelt. Auch Roman wird von der Autorin toll beschrieben, sodass die Geschichte aus zwei sehr starken Charakteren besteht, die der Geschichte den nötigen Tiefgang verleihen.

"Sehnsucht schwerelos" ist ein erotischer Roman, der mit expliziten Szenen nicht gerade sparsam umgeht. Für meinen Geschmack hätten es gerne etwas weniger erotische Szenen und etwas mehr Handlung sein dürfen. Es hätte auch nicht alles ausprobiert und immer heftiger werden müssen. Doch trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen. Der Stil der Autorin gefällt mir, das Buch ließ sich super lesen und hat mich gut unterhalten.

Auf der Homepage der Autorin habe ich entdeckt, dass im Juli ein zweiter Teil erscheinen wird. Darauf bin ich schon sehr gespannt, denn er soll ein Jahr nach den aktuellen Ereignissen spielen. Und natürlich bin ich sehr gespannt, wie es nach diesem Ende mit Sarah weitergeht.

Fazit:
Ein erotischer Roman, der mit prickelnden Szenen nicht spart, für meinen Geschmack sogar ein bisschen zu viele davon hat. Die Handlung selbst ist aber toll und gut geschrieben und ich habe das Buch gerne gelesen.

Samstag, 12. März 2016

Rezension "Dreisam"

Titel: Dreisam (Make it Count Band 3)
Autor: Ally Taylor
Verlag: Knaur
Seitenzahl:332
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-426-51813-7
Zur Leseprobe *KLICK*

(c) Droemer
Zum Inhalt:
Julie hat Semesterferien. Diese nutzt sie um in einem Hotel in Oceanside zu arbeiten. Kurze Zeit nach ihrer Ankuft trifft sie auf Jake, der ihr Herz vom ersten Moment an höher schlagen lässt. Doch dieser hat alles andere als ein gutes Image, was Frauen betrifft und so ist sich Julie sicher, dass er auf keinen Fall der Richtige für sie sein kann. Ganz anders verhält es sich mit ihrem besten Freund Kyle. Dieser ist zuverlässig, behandelt sie immer gut und nach einer gemeinsamen Nacht, gibt es fast nichts, was sie nicht zusammen erlebt haben. Doch irgendetwas an Jake zieht Julie wie magisch an. Sie ahnt nicht, was sie damit für Schwierigkeiten zum Vorschein bringt, denn die Entscheidung zwischen Jake und Kyle ist nicht nur die Entscheidung zwischen zwei Männern. Dass das alles viel weitreichender ist, ahnt Julie zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Meine Meinung: 
Dies ist der dritte Band aus der "Make it count" - Serie, die uns einmal mehr nach Oceanside zurück führt. Mittlerweile ist das für mich fast wie nach Hause kommen, da mir die Stadt schon so bekannt ist, als wäre ich selbst dort gewesen.

Ally Taylor wählt hier die altbekannte Mischung aus Erotik, Drama und Liebesgeschichte und auch hier ist sie wieder gelungen. Für mich reicht dieser dritte Band zwar, vor allem nicht, an den ersten heran, trotzdem habe ich mich für einige Stunden sehr unterhalten gefühlt. Zu Beginn war die Geschichte noch etwas schleppend, bzw. nicht so richtig aussagekräfig und etwas überhastet. Da bleibt kaum Zeit fürs kennenlernen. Die beiden sehen sich und schon ist es um sie geschehen. Hier hätte ich mir etwas mehr Hintergrund und Substanz gewünscht.

Natürlich ist mir klar, dass es sich hierbei um leichte Literatur handelt, doch ein paar mehr Informationen zu Beginn, vor allem zu den Charakteren wären schön gewesen. Und so brauchte ich eine Weile, bis ich mit der Geschichte warm und den Protagonisten warm wurde. Julie bleibt aufgrund der fehlenden Informationen zunächst etwas blass, was sich aber im weiteren Verlauf legt. Nach und nach wuchs sie mir ans Herz und ich kam besser mit ihr klar.

Nach einiger Zeit, nimmt dann auch die Geschichte an Fahrt auf und kommt richtig schön ins Rollen. Die "Make it count" - Romane, sind genau das richtige zum abends abschalten. Die Seiten fliegen nur so dahin und man fragt sich schnell, wo denn die zeit geblieben ist, während man so in die Seiten versunken war.

Die Liebesgeschichte könnte prickelnder nicht sein. Auch hier kommt wieder die Erotik nicht zu kurz und so erwarten den Leser einige pikante Szenen, die von der Autorin aber gewohnt geschmackvoll beschrieben werden.

Alles in allem hat mich "Dreisam" wieder gut unterhalten. Ich freue mich auch jetzt wieder, wenn ich nach Oceanside zurück kehren darf. Gerne würde ich auch die alten Charaktere wieder treffen, denn bisher ist es so, dass jeder "Make it count"- Roman, zwei neue Hauptpersonen hat. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass man jederzeit und mit jedem Band in die Reihe einsteigen kann. Sei es mit dem ersten, dem zweiten oder dem dritten. Auch die Reihenfolge, in der man liest, spielt hier absolut keine Rolle.

Fazit:
Gewohnt leichte Unterhaltung, die mir nach einigen Anfangsschwierigkeiten, großen Spaß gemacht hat. Ich freue mich auf meinen nächsten Besuch in Oceanside.

Dienstag, 8. Dezember 2015

Rezension "Boomerang - Wer küsst, fliegt!"

Titel: Boomerang - Wer küsst, fliegt!
Autor: Noelle August
Verlag: blanvalet
Seitenzahl: 416
ISBN: 978-3-641-15886-6
Einbindungsart: ebook
Preis: 8,99 €
Zur Leseprobe *KLICK*

(c) RandomHouse
Zum Inhalt:
Mia wacht eines morgens im Bett von Ethan auf - völlig nackt. Leider hat sie keinerlei Erinnerungen mehr daran, wie sie dort hingekommen ist, geschweige denn, was zwischen ihnen beiden passiert ist. Ethan geht es ähnlich. Und so beginnt ein Morgen voller peinlichem Schweigen und Hektik. Denn beide haben einen neuen Job, denn sie an genau diesem Tag antreten sollen. Als sie feststellen, dass sie beide Praktikanten in der gleichen Firma und damit Konkurrenten für einen endgültigen Job sind, fällt es ihnen umso schwerer, die Anziehungskraft, die nach wie vor zwischen ihnen herrscht zu unterdrücken. Doch der Chef der Firma verbietet Beziehungen zwischen Angestellten und so beginnt der Kampf um den heiß begehrten Job, immer im Hinterkopf, die Nacht, an die sich beide nicht wirklich erinnern können.

Meine Meinung:
Da ich gerade sehr gerne leichte Unterhaltung, vor allem Liebesgeschichten mit einem leichten Prickeln lese, fand ich, dass "Boomerang" vom Klappentext her genau in mein aktuelles Beuteschema passt.

Leider konnte mich die Geschichte nicht vollständig überzeugen. Zu Beginn brauchte ich ziemlich lange, bis ich in der Geschichte drin war. Immer wieder legte ich meinen Reader zur Seite, um zu einem anderen Buch zu greifen, denn so richtig fesseln konnte mich die Geschichte nicht. Zwar ist sie in genau dem leichten Schreibstil geschrieben, den ich gerade total gerne lese, aber irgendwie wollte der Funke lange Zeit nicht überspringen. Es fehlte das gewisse Etwas, die Anziehungskraft.

Dies lag jedoch keinesfalls an den Protagonisten, die mir recht schnell ans Herz gewachsen sind. Zwar haben beide auch so ihre Eigenheiten, doch gemocht habe ich sie beide recht schnell. Anstrengend fand ich zeitweise eher, das ständige hin und her. Kaum kommen sie sich ein bisschen näher, platzt irgendetwas oder irgendjemand dazwischen. Dass das mal passiert find ich gar nicht schlimm, aber als es dann ständig passierte, fand ich es doch sehr gewollt und irgendwann auch nervig. Denn natürlich möchte ich bei so einer Geschichte, dass die Protagonisten dann auch irgendwann zueinander finden.

Ich muss jedoch zugeben, als ich es schaffte, eine Weile an der Geschichte dran zu bleiben, gefiel mir die Geschichte immer besser. Ich kam so richtig in die Welt von Boomerang rein. Ich litt mit Mia und fieberte mit Ethan mit. Ich drückte die Daumen für den Job, als auch für die sich anbahnende Beziehung zwischen den beiden. Und plötzlich ging alles recht schnell. Die Seiten flogen nur so dahin und das Buch lies sich in einem Rutsch durchlesen. Vielleicht habe ich einfach meine Zeit gebraucht, um mich auf die Geschichte einzulassen. Vielleicht ist auch stellenweise nicht genug passiert, um mich zu fesseln. Aber das letzte Drittel war in jedem Fall so gut, dass ich dann doch Lust bekommen habe, direkt den nächsten Teil zu lesen.

Auch in dieser Geschichte gibt es die ein oder andere erotische Szene. Allerdings sind diese auch nicht zu präsent und schön in die Geschichte eingestreut. Für mich hätte es teilweise sogar noch ein Ticken mehr sein können. Denn oft bricht die Autorin ab, bevor überhaupt etwas passiert. Die Szenen, die sie dann zu Ende erzählt, sind geschmackvoll beschrieben und fügen sich gut in das Gesamtbild der Handlung ein.

Letztendlich ist "Boomerang - Wer küsst, der fliegt" (1.Teil einer Reihe) ein Buch, für das ich meine Zeit gebraucht habe, um richtig reinzukommen. Es war am Anfang ein bisschen zu langatmig, konnte mich aber mit zunehmender Zeit immer mehr fesseln und hat mir so am Ende doch ziemlich viel Lust auf die weiteren Teile gemacht, denn ich habe durchaus große Lust zu verfolgen, wie es mit der Firma "Boomerang" weitergeht.

Fazit:
Unterhaltsames Buch, in das ich nicht sofort reinkam. Ich brauchte ziemlich lange, bis mich die Geschichte wirklich fesseln konnte. Letztendlich bin ich aber recht zufrieden mit dem Buch, denn es brachte mir ein paar Stunden gute Unterhaltung.



Montag, 7. Dezember 2015

Rezension "Gefühlsbeben"

Titel: Gefühlsbeben
Autor: Carrie Price
Verlag: Droemer Knaur
Seitenzahl: 234
ISBN: 978-3-426-51812-0
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 8,99 €
Zur Leseprobe *KLICK*

Zum Inhalt:
Lynn hat keine besonders schöne Vergangenheit hinter sich. Sie tut alles dafür, um diese hinter sich zu lassen, weswegen sie auch so weit wie möglich weg von Oceanside lebt, der Ort, der ihr so viel Schmerz brachte. Am College in Boston kennt keiner ihre Vergangenheit. Sie lebt mit einer Maske und niemand scheint diese zu durchschauen. Bis auf Jared Parker. Jared, der Mädchenschwarm, Jared, über den man ebenfalls kaum etwas zu wissen scheint. Er versucht hinter ihre Fassade zu schauen, doch als es hart auf hart kommt, holen ihn seine eigenen Probleme ein.

Meine Meinung: 
Bei "Gefühlsbeben" handelt es sich um den zweiten Band aus der Serie "Make it count". Da es aber um komplett andere Protagonisten, als im ersten Band geht, kann man diesen problemlos ohne Kenntnis des Vorgängers lesen.

Wie schon "Gefühlsgewitter", bietet auch "Gefühlsbeben" perfekte leichte Unterhaltung für ungemütliche Herbsttage. Ok, diese sind gerade etwas rar gesät, trotz allem ist dieses Buch perfekt bei einer Tasse Tee, gemütlich auf dem Sofa zu lesen.

Natürlich erwartet einen keine hochtrabende Literatur mit wahnsinnig viel Tiefgang, aber das habe ich so auch nicht erwartet. Der leicht zu lesende Schreibstil der Autorin, lies mich schnell in die Geschichte hineinkommen. Ich brauchte zwar einen Moment länger als bei "Gefühlsgewitter", aber sobald mir die Protagonisten nicht mehr ganz so fremd waren, hatte ich auch hier keine Probleme mehr.

Beide, sowohl Lynn als auch Parker, wuchsen mir sehr schnell ans Herz. Schnell war klar, dass beide etwas zu verbergen, eine dunkle Vergangenheit haben. Dies machte es umso leichter, das Buch in einem Rutsch zu lesen, da ich unbedingt wissen wollte, was es damit auf sich hat. Zunächst bewegen die beiden sich auf einer sehr dünnen Linie. Es ist klar, dass es eine gewisse Anziehungskraft gibt, doch so wirklich eingestehen, möchte es sich keiner der beiden.

Dieses unterschwellige prickeln gefiel mir sehr gut. Es war nicht zu subtil, sondern wunderbar in die Geschehnisse eingearbeitet. Natürlich kommen auch in diesem Band prickelnde, erotische Szenen nicht zu kurz, weswegen es sich hier auch um KEIN Jugendbuch handelt. Schön finde ich hier, dass die Autorin nicht mit Sexszenen um sich wirft, sondern diese gezielt einsetzt und nur ab und an in die Geschichte einfließen lässt.

Nach und nach lernt man Lynn und Jared besser kennen und kommt auch hinter ihre Geheimnisse. Dadurch schafft die Autorin, trotz der leichten Lektüre, eine gewisse Portion Tiefgang. Mir gefiel es gut, wie nach und nach alles aufgelöst wird und wie schwer sich die beiden damit tun jemandem zu vertrauen. Damit schafft Price ein sehr glaubwürdiges Bild der Protagonisten.

Das Ende gefiel mir ebenfalls gut. Es bleiben keine Frage offen und ich als Leser war sehr zufrieden mit dem Ausgang. Natürlich ist nicht alles eitel Sonnenschein, aber mit diesem Ende kann ich sehr gut leben. Ich werde auf jeden Fall wieder nach Oceanside zurückkehren. Die beiden deutschen Autorinnen, die die Bände abwechselnd schreiben, verstehen es super eine tolle unterhaltsame Atmosphäre, mit einem Schuss prickelnder Erotik, zu schaffen.

Fazit:
Unterhaltsam, wunderbar zu lesen und mit genau der richtigen Portion prickelnder Erotik. Hat mir wirklich gut gefallen. Ich freue mich sehr auf den nächsten Band, der in Oceanside spielt. 

Montag, 19. Oktober 2015

Rezension "Gefühlsgewitter"

Titel: Gefühlsgewitter
Autor: Ally Taylor
Verlag: Droemer Knaur
Seitenzahl: 268
ISBN: 978-3-426-51811-3
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 8,99 €
Zur Leseprobe *KLICK*
 
(c) DroemerKnaur

Zum Inhalt:   
Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters muss Katie zu ihrer ungeliebten Mutter ziehen, zu der sie eigentlich nie ein gutes Verhältnis hatte. Todunglücklich und schon die Tage zählend bis sie aufs College gehen kann,  versucht Katie jeglichen Kontakt zu meiden. Doch dann begegnet ihr in der Schule Dillen. Dillen, der eine düstere Ausstrahlung zu haben scheint und der sie trotzdem wie magisch anzieht. Dieser nimmt jedoch zunächst keine Notiz von ihr und treibt seinen Ruf als Frauenheld weiter voran. Doch plötzlich kommen sie sich näher und Katie ahnt nicht, dass Dillen ein Geheimnis hat und das ihr Herz schneller brechen könnte, als es ihr lieb ist.

Meine Meinung:
Hinter dem Pseudonym "Ally Taylor" verbirgt sich die deutsche Autorin Anne Freytag, die gemeinsam mit Adriana Popescu diese Reihe geschrieben hat, von der "Gefühlsgewitter" der erste Band ist.

Als ich den Klappentext las erwartete ich mir leichte Unterhaltung für Zwischendurch. Und genau diese bekam ich auch. Ich brauchte nicht mal einen Tag da hatte ich das Buch schon wieder ausgelesen, was ich echt schade fand. Die Geschichte von Katie und Dillen ist zwar nichts weltbewegend neues, fesselte mich aber so sehr, dass ich einen ganzen Vormittag im Bett verbrachte um das Buch zu lesen.

Der Schreibstil der Autorin ist so schön leicht, dass ich gar nicht merkte wie die Seiten so dahinflogen. Gerne hätte ich noch viel länger von Katie und Dillen gelesen, denn Ally Taylor erschafft hier eine Welt, in die man so leicht versinken kann, dass es schwerfällt wieder in die Realität aufzutauchen.

Katie war mir vom ersten Blick an sympathisch. Sie lässt sich nichts gefallen und zeigt sehr deutlich was sie denkt und fühlt. Ihre Mutter, die ihr Leben lang nichts von ihr wissen wollte, bekommt dies natürlich am meisten zu spüren - für mich absolut zu Recht. Natürlich merkt man auch stellenweise, dass es sich um ein junges Mädchen handelt, denn manche ihrer Gedanken und Handlungen sind schon sehr naiv und hätten mich teilweise fast auf die Palme gebracht. Aber irgendwie passt dieses Verhalten auch absolut zum Rest der Geschichte; es macht diese rund.

Die Liebesgeschichte, die zwischen Dillen und Katie entsteht empfand ich als wirklich schön. Prickelnd und erfrischend schildert Taylor, wie sich die beiden langsam näher kommen und auch Dillens harte Schale so langsam aufweicht. Geprägt von erotischen Vorstellungen ist dieses Buch keinesfalls ein Jugendbuch, auch wenn die Handlung vielleicht zunächst darauf schließen lässt.

Die erotischen Passagen fand ich sehr geschmackvoll und schön geschildert. Zum Glück verzichtet Taylor hier auf billige Phrasen und erzählt das Näherkommen von Dillen und Katie realistisch und gefühlvoll.

Dass Dillen ein Geheimnis mit sich herumträgt macht ihn umso vielschichtiger und lässt verstehen, wieso er nach außen so eine harte Schale zeigt. Es gibt der Geschichte zudem auch die nötige Portion Spannung, weil ich natürlich wissen wollte, was hinter seiner Fassade steckt.

Das Ende ist für die Geschichte absolut passend gewählt. Wie oben erwähnt hätte ich gerne noch mehr von den beiden gelesen, doch das hätte das Ganze vermutlich künstlich in die Länge gezogen und so nicht mehr zu der Geschichte gepasst. Von daher ist der Umfang der Erzählung genau richtig gewählt. Trotz allem freue ich mich auf die weiteren Bände aus der Reihe, auch wenn es dann um andere Protagonisten gehen wird.

Fazit:
Leichte Unterhaltung für Zwischendurch über die erste Liebe gepaart mit prickelnder Erotik. Perfekt für ein stürmisches Herbstwochenende!


Donnerstag, 13. November 2014

Rezension "Eigentlich Liebe"

Titel: Eigentlich Liebe
Autor: Anne Sonntag
Verlag: Piper
Seitenzahl: 281
ISBN: 978-3-492-30586-0
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 8,99 €
Hier kaufen *KLICK*

(c) Piper
Zum Inhalt:
Clara, Hanna und Vero sind beste Freundinnen. Alle drei stecken in einer tiefen Krise. Die eine wurde gerade von ihrem Freund verlassen, der beschlossen hat seine Affäre zu heiraten, die andere lässt sich unbedacht auf ihren verheirateten Nachbarn ein und die dritte ist in ihrer Beziehung zutiefst unglücklich und denkt eher an ihre Karriere und ihren Internetflirt. Als sie zur Hochzeit eines gemeinsamen Freundes eingeladen werden, geht jede von ihnen mit gemischten Gefühlen und unterschiedlichen Beweggründen dorthin. Was keine von ihnen weiß, ist dass sie an diesem Abend eine Begegnung machen wird, die ihr Leben komplett umschmeißt.

Meine Meinung:
Beim Lesen des Klappentextes erwartete ich eine erfrischende, humorvolle Liebesgeschichte, mit Happy End, die sich super nebenbei zum Entspannen lesen lässt.

Teilweise wurde meine Erwartung diesbezüglich erfüllt. Leider nur teilweise. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir total gut. Locker, genauso wie ich es erwartet und mir erhofft hatte. Somit war das Buch die perfekte Lektüre für Abends, wenn ich müde war und nur noch ein paar Seiten lesen wollte. Auch kommt immer wieder die ein oder andere Stelle an der ich schmunzeln musste, insofern habe ich das Buch gerne gelesen.

Nur leider war der Rest einfach so gar nicht meins. Die Handlung wirkte auf mich etwas platt und ohne große Tiefe. Eigentlich ging es nur um ein Thema - mit welchem Mann die Damen ins Bett hüpfen und welche Qualitäten dieser Mann dabei hat. Ständig drehen sich die Gedanken der drei Frauen darum. Kaum sehen sie einen Mann, der ihnen gefällt, kribbelt es in ihrem Unterleib. Das fand ich dann doch sehr klischeehaft und zudem unglaublich pubertär. Ich habe wirklich gar nichts gegen erotischen Szenen in einem Roman und ich muss zugeben, dass diese Szenen von der Autorin sehr gut umgesetzt werden. Sie beschreibt sie gefühlvoll und ohne dass sie platt wirken. Doch wenn sich die Gedanken der Protagonisten die ganze Zeit um das gleiche Thema drehen, ist es für meinen Geschmack irgendwann einfach zu viel und auch nicht mehr interessant oder lustig.

Auch die drei Frauen, die von ihren Handlungen und Gedanken her eher auf der Teenie-Ebene einzuordnen sind, waren mir nicht so richtig sympathisch. Teilweise musste ich bei deren Gedanken wirklich den Kopf schütteln, so unfassbar unreif waren diese.

Es tut mir auch wirklich sehr Leid, dass ich mit diesem Buch so hart ins Gericht gehe. Die Autorin kann wirklich toll schreiben, auch die Kapitelüberschriften und die Idee die Geschichte aus den jeweiligen Perspektiven der drei Frauen zu erzählen, finde ich gelungen, doch der Rest ist für mich einfach gar nichts. Ich wusste letztendlich auch nicht worauf die Geschichte hinauswill. Zwar gibt es ein Happy End für alle, was auch ganz schön ist, aber auch dieses ist doch sehr klischeebelastet und irgendwie auch vorhersehbar. Schade!

Fazit:
Ein gut geschriebener Roman, der inhaltlich für mich einfach nicht genug hergab, denn es drehte sich über die komplette Zeit einfach nur um das Eine. Schade! Hier wurde definitiv Potential verschenkt!