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Sonntag, 23. Juli 2017

Rezension "Dirty Rowdy Thing"

Titel: Dirty Rowdy Thing
Autor: Christina Lauren
Seitenzahl: 299
ISBN: 978-3-95649-582-3
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
Hier bestellen *KLICK* 

 

(c) Harper Collins
Zum Inhalt:
Harlow und Finn. Ein eigentlich ungleiches Paar, das spontan beschließt in Vegas zu heiraten. Doch nach dieser spontanen Blitzehe und einer heißen Nacht ist es auch schnell wieder vorbei mit ihnen. Harlow weiß genau, dass Finn ihr nicht gut tut, ist er doch alles andere als ein netter Mensch. Doch im Bett hat sie sich selten so gut gefühlt, wie mit ihm. Und so ist sie in einem riesigen Zwiespalt, als Finn irgendwann wieder bei ihr auftaucht. Auch Finn ist eigentlich nur auf der Suche nach einem Abenteuer, doch plötzlich merkt er, dass Harlow auch noch ganz andere liebenswerte Seiten hat.

Meine Meinung:
Puh, also dieses Buch ist sicher nichts für prüde Menschen und ich muss sagen, dass ich froh bin, dass ich es nicht in der Bahn oder sonst irgendwo öffentliches gelesen habe. Denn auch wenn ich schon einige Bücher in die erotische Richtung gelesen habe, so hat mir dieses doch einige Male die Schamesröte ins Gesicht getrieben.

Ich hatte stellenweise das Gefühl ich lese einen Porno. Ich habe Shades of Grey zwar nicht gelesen, aber so ein bisschen das Gefühl, dass das echt Kindergarten gegen dieses Buch ist. Die Szenen sind zwar nicht besonders heftig, aber die Handlung die zwischen den expliziten Szenen stattfindet ist ziemlich minimiert. Es geht wirklich hauptsächlich um das Eine. Dies lässt sich zwar schon ein bisschen aus dem Klappentext erahnen, doch ich finde es immer schade, wenn ein Autor meint, es reicht, mit vielen Sexszenen zu punkten und dabei die Handlung vergisst.

Ich mag Bücher einfach lieber, die eine spannende Handlung und dann immer wieder ab und zu erotische Szenen bieten, viel lieber. Und so war mir das hier doch ein wenig zu viel des Guten. Wer aber auf der Suche nach einem Porno in Buchform ist, der ist hier genau richtig.

Die Charaktere lassen leider sehr an Tiefe vermissen, was aber natürlich auch der recht spärlichen Handlung geschuldet ist. Zwar passt das Pärchen ganz gut zusammen und auch die Entwicklung die die beiden zusammen nehmen ist ganz nett zu beobachten, aber mehr halt auch nicht.

Dieses Buch wird definitiv keines sein, welches mir in irgendeiner Form im Gedächtnis bleiben wird. Dafür war es einfach zu flach und seicht und konnte nicht mit einer spannenden Handlung punkten.

Fazit:
Eine Geschichte, welche quasi einen Porno in Buchform bietet. Leider bleibt dadurch die Handlung sehr auf der Strecke und so konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Rezension "Seit ich dich gefunden habe"

Titel: Seit ich dich gefunden habe
Autor: Kat French
Seitenzahl: 348
ISBN: 978-3-95649-575-5
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
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(c) Mira Taschenbuch
Zum Inhalt:
Honey ist schon eine ganze Weile Single. Ihre Freundinnen sind der Meinung, dass sich das dringend ändern muss. Honey selbst ist so gar nicht scharf auf die vielen Dates, die ihre Freundinnen für sie organisieren. Nur widerwillig lässt sie sich darauf ein. Viel besser gefällt Honey jedoch ihr Nachbar Hal. Da gibt es nur ein Problem, dieser ist blind und passt auch sonst nicht wirklich in Honeys Vorstellungen eines Traummannes. Doch wie es der Zufall will, landet sie immer wieder bei ihm und eine prickelnde Geschichte beginnt.

Meine Meinung:
Nach den vielen guten Rezensionen, war es wohl mal wieder Zeit für einen absoluten Reinfall. Und hier ist er nun.

Schon auf den ersten Seiten musste ich die ganze Zeit die Augen verdrehen. Es geht immer und ausschließlich nur um Sex, Selbstbefriedigung und Orgasmen. Ich dachte echt, das hört gar nicht mehr auf. Ich habe inzwischen wirklich den ein oder anderen erotischen Roman gelesen, den ein oder anderen Roman mit erotischen Sexszenen. Und wenn diese gut gemacht sind, habe ich da wirklich auch gar kein Problem damit. Doch wenn es nur darum geht und man das Gefühl hat, man hat Protagonisten vor sich, die nicht mit dem Kopf sondern mit zwei Etagen tiefer denken, dann löst das bei mir einfach nur ein Gefühl von Widerwillen aus und das Buch hat es von Anfang an echt schwer bei mir.

Auch hier ist es so, dass die Protagonisten auf mich einfach nur unglaublich dümmlich und sexgesteuert wirken. Es scheint für sie nichts anderes im Leben zu geben, als den richtigen fürs Bett zu finden, was ich echt traurig finde. Denn so hat das Buch für mich einfach kaum Handlung. Es passiert nichts nennenswertes und das Honey schon eine Weile keinen Sex mehr hatte, ist der größte Aufreger, den diese Geschichte zu bieten hat. Gut, ich meine, was will man von einer Protagonistin erwarten, die ernsthaft Honey heißt.

Natürlich gibt es dann auch die schon zu erwartenden Sexszenen. Diese sind noch nicht mal wirklich richtig schlecht geschrieben, aber auch die können es nicht mehr wirklich rausreißen, da der Rest vom Buch einfach gar nichts ist. Keine Handlung, flache, charakterlose Protagonisten und nur das eine Thema reichen definitiv nicht aus, um ein gutes Buch zu schreiben. Ich bin wirklich wahnsinnig enttäuscht und traurig, dass ich mal wieder eine Rezension schreiben muss, die leider kein gutes Haar an einer Geschichte lassen kann. Schade!

Fazit:
Ein flaches, langweiliges Buch, mit Protagonisten, die an Oberflächlichkeit kaum zu überbieten sind und eigentlich nur das Thema Sex im Kopf haben. Eine Enttäuschung auf ganzer Linie.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Rezension "Trusting Liam - Tief in meinem Herzen"

Titel: Trusting Liam - Tief in meinem Herzen
Autor: Molly McAdams
Seitenzahl: 300
ISBN: 978-3-95649-589-2
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
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Zum Inhalt:
Liam ist kein Mann für eine ernsthafte Beziehung. One Night Stands sind genau sein Ding. Auch Kennedy ist einer seiner One Night Stands. Nach einer Nacht denkt sie, dass sie Liam nie wieder sehen wird. Doch weit gefehlt. Ihr Vater ein Cop schickt sie zu ihrem Schutz nach Kalifornien und ausgerechnet Liam ist dort für ihren Schutz verantwortlich. Und plötzlich ist dieser scheinbar so bedeutungslose One Night Stand gar nicht mehr so bedeutungslos.

Meine Meinung:
Die vorherigen Bücher der Autorin waren ja alle nicht so mein Ding. Belanglos, langweilig und zudem auch nicht besonders gut geschrieben. Trotzdem wagte ich einen neuen Versuch mit "Trusting Liam". Und ich muss sagen, dieses Buch gefiel mir eindeutig besser als die anderen.

Natürlich ist auch hier der Schreibstil keine Offenbarung, doch irgendwie ließ sich das Buch total gut lesen. Dies lag sicherlich auch daran, dass mir Kennedy recht schnell sehr sympathisch war. Auch Liam war trotz seiner Machoart gar nicht mal so unsympathisch. Zudem sind die beiden in ihrem Zusammenspiel total spannend zu beobachten. Sie entwickeln sich weiter und sind auf den letzten Seiten nicht mehr die, die sie zu Beginn waren.

Auch hält das Buch einiges an Spannung bereit. Da Kennedy zu ihrem Schutz weg geschickt wird, ist dies natürlich auch öfters Thema und so fiebert man als Leser mit, ob auch alles gut gehen wird. Die Mischung aus prickelnder Erotik, Liebe und diesem Spannungsfaktor macht großen Spaß und überzeugte mich positiv. Genau das richtige Buch für einen warmen Sommertag.

Erotik findet man auch hier ein wenig. Immer wieder gibt es doch recht eindeutige Szenen in denen die Autorin auch kein Blatt vor den Mund nimmt. Hierbei bleibt sie doch immer sehr ästhetisch und beschreibt die Szenen mit der nötigen Würde und dem nötigen Respekt. So wirken sie zu keinem Zeitpunkt billig oder nur so dahin geklatscht. Auch das fand ich wirklich gut.

Fazit:
Ein Buch, welches sich perfekt für einen warmen Sommertag eignet. Zwar keine literarische Offenbarung, doch gut zu lesen, gut geschriebene erotische Szenen und sympathische Protagonisten.

Samstag, 22. April 2017

Rezension "Fast perfekt ist gut genug"

Titel: Fast perfekt ist gut genug
Autor: Kristan Higgins
Seitenzahl: 304
ISBN: 9783956495342
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
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Bezogen über Blogg dein Buch 

(c) HarperCollins/Mira Taschenbuch
Zum Inhalt:
Jenny designt Brautmode. Doch während sie für andere das Kleid für den schönsten Tag ihres Lebens entwirft, ist ihr eigenes Leben alles andere als rosig. Geschieden, der Ex hat eine perfekte neue Frau und selbst immer noch alleinstehend. Zu allem Überfluss scheint die neue Frau ihres Ex Gefallen an ihr gefunden haben. Sie muss zwar zum Glück nicht deren Brautkleid entwerfen, doch um die Babyparty kommt sie nicht herum. Für Jenny gibt es nur eines. Sie muss unbedingt umziehen. Sie sehnt sich selbst nach einer Familie und hofft, diesem Traum mit einem Umzug ein Stückchen näher zu kommen.

Meine Meinung:
Uff, heute muss ich mal wieder eine Rezension schreiben, wie ich es eigentlich so gar nicht mag. Eine Rezension, die kaum ein gutes Haar an einer Geschichte lässt.

Zwischendurch lese ich ja eigentlich wirklich gerne leichte Frauenunterhaltung, doch wenn sie dann so seicht und belanglos wird, wie dieses Buch, dann kann auch ich nur noch mit den Augen rollen. Schon der Beginn, die Babyparty ließ mich einfach nur entnervt die Haare raufen. Ich weiß nicht, ob die Szene in irgendeiner Form lustig gedacht gewesen ist, aber mein Humorzentrum konnte sie definitiv nicht erreichen. Zudem sind die Schilderungen der Geburt, sowas von platt und aus der Luft gegriffen, dass ich aufgrund der riesigen Absurdität herzhaft lachen musste.

Der Schreibstil der Autorin passt sich der Geschichte an. Natürlich ist er locker und leicht zu lesen, alles andere wäre hier auch verschwendete Liebesmüh. Doch ich wurde einfach nicht warm damit. Trotz des leichten Schreibstils kam ich nicht wirklich vom Fleck. Ich quälte mich durch die Seiten, alles ging nur schleppend vorwärts. Die Geschichte kam nie richtig in Fahrt und hielt sich viel zu sehr mit Belanglosigkeiten auf, als dass sie mir in irgendeiner Form im Gedächtnis bleiben wird.

Ich finde es selbst immer schade, wenn ich solch eine Rezension schreiben muss und oftmals fällt es mir auch schwer die richtigen, faire Worte zu finden. Denn wenn ein Buch so sehr nervt, wie dieses, dann ist es nicht leicht wirklich sachlich zu bleiben. Wenn man einfach keine einzige Stelle findet die einem gefällt, dann fällt es schwer, in Worte zu fassen, was man da gelesen hat.

Die Protagonisten, die für mich in Büchern immer eine tragende Rolle spielen und oftmals den Ausschlag geben, ob ich eine Geschichte gut finde oder nicht, können auch hier in keiner Form überzeugen. Vor allem Jenny sorgte wieder einmal für Augenrollen auf meiner Seite. Wie man so naiv und aufopfernd durchs Leben gehen kann, war mir nicht begreiflich. Wie man so selbstzerstörerisch veranlagt sein kann, dass man sich ernsthaft mit der neuen Frau des Ex anfreundet und dabei zusieht, wie dieses Paar alles bekommt, was man selbst gerne hätte, war für mich ein echtes Rätsel.

Und auch Jennys Schwester, in deren Nähe sie dann zieht und von deren Familienglück sie hofft eine Scheibe abzubekommen, ist oberflächlich und nervig. Vom Rest der Protagonisten schreibe ich jetzt einfach mal nichts, denn die machen die ganze Sache nicht besser.

Fazit:
Ein Buch, welches durch seine Belanglosigkeit auf ganzer Linie enttäuscht. Nervige Protagonisten und eine Handlung die mich häufig genervt den Kopf schütteln ließ tun ihr übriges, dass ich dieses Buch wohl ganz schnell wieder vergessen werde.

Donnerstag, 6. April 2017

Rezension "Between the lines - Wie du mich liebst"

Titel: Between the lines - Wie du mich liebst
Autor: Tammara Webber
Seitenzahl: 316
ISBN: 978-3-95649-569-4
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
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Achtung: Hierbei handelt es sich um einen zweiten Band, die Rezension kann Spoiler enthalten.

(c) Mira Taschenbuch - Harper Collins
Zum Inhalt:
Nachdem Emma in einem Hollywoodfilm mitgespielt hat, beendet sie ihre Karriere vorerst, um zu studieren. Um ihren Film zu bewerben muss sie jedoch noch einmal in die Glitzerwelt zurück. Dort trifft sie erneut auf ihren Co-Star Graham und zwischen den beiden beginnt es sofort zu knistern. Alles könnte so schön sein, wenn da nicht auch der Bad Boy Reid Alexander wäre, der schon während den Dreharbeiten Interesse an ihr hatte. Obwohl Emma dieses nie erwidert hat, drängt er sich zwischen sie und Graham.

Meine Meinung:
Dieser zweite Band ist Teil einer Reihe um Graham und Emma. Es handelt sich um recht leichte Lektüre, die mich jedoch nicht vollständig überzeugen konnte.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, ich kam leicht in die Geschichte rein und hatte auch keine Schwierigkeiten mit ihr, obwohl ich den ersten Band gar nicht kenne. Man hat als Leser nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben, viel mehr gibt einem die Autorin das Gefühl, dass die Geschichte gerade erst beginnt.

Graham und Emma zusammen zu beobachten war total süß. Wie die beiden sich annähern, die Liebe der beiden. All dies bringt die Autorin toll rüber, als Leser kann man das geradezu fühlen. Jedoch plätscherte die Geschichte für meinen Geschmack etwas zu sehr dahin. Es passierte nicht wirklich viel. Natürlich darf man bei dieser Art von Buch nicht wirklich viel erwarten, doch dass mich das Buch über die meiste Zeit fesselt ist ein Anspruch den ich auch an solch leichte Lektüre habe.

Leider war dies nicht immer der Fall und so kam ich stellenweise nur langsam vorwärts und legte das Buch immer wieder zur Seite. Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass es eben nicht reicht sympathische und liebenswerte Charaktere zu präsentieren. Nein, viel mehr muss die Geschichte schon einen gewissen Tiefgang haben.

Ich bin mir nicht sicher ob ich die Reihe weiter verfolgen werde, aber im Moment gehe ich eher davon aus, dass es bei diesem einen Band bleiben wird. Es ist zwar nette Lektüre für Zwischendurch, leider eben aber auch nicht mehr und nicht weniger. Und so konnte mich das Buch trotz gutem Schreibstil und interessanten Protagonisten nicht vollständig überzeugen, was mich daran zweifeln lässt, die weiteren Bände zu lesen.

Fazit:
Ein "nettes" Buch für Zwischendurch. Umhauen konnte es mich nicht, unterhalten dagegen schon.

Mittwoch, 18. Mai 2016

Rezension "Weil wir zusammen gehören"

Titel: Weil wir zusammen gehören
Autor/Herausgeber: Anouska Knight
Verlag: Mira Taschenbuch
Seitenzahl: 380
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
Bezogen über: Blogg dein Buch
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(c) Mira Taschenbuch
Zum Inhalt:
Amy kann keine eigenen Kinder bekommen. Und so beschließen sie und ihr Partner, dass eine Adoption der richtige Weg ist. Trotz vieler Hürden und Hindernisse ist es irgendwann soweit und sie stehen kurz davor ein Kind zu adoptieren. Amy könnte nicht glücklicher sein, bis sie ihren Mann James in flagranti mit einer Kollegin erwischt. Von einem auf den anderen Tag ist nichts mehr wie es einmal war. Und nicht nur Amys Beziehung steht vor dem Aus, sondern auch ihr Wunsch nach einem Kind ist so nicht mehr realisierbar. Amy muss sich entscheiden. Verlässt sie James oder ist ihr Wunsch nach einem Kind so stark, dass sie über seinen Fehltritt hinwegsehen kann.

Meine Meinung:
Auf dieses Buch habe ich mich gefreut, klang es doch nach einer leichten, netten Lektüre für zwischendurch. Leider wurde ich zu Beginn erstmal ein wenig enttäuscht.

Ich kam nicht so richtig in die Geschichte rein. Die Erzählung bleibt lange recht belanglos und tritt auf der Stelle. James Seitensprüng füllt gefühlte 200 Seiten und so legte ich das Buch ständig weg, weil ich nach wenigen Seiten schon keine Lust mehr hatte weiterzulesen. Ich war schon kurz davor das Buch abzubrauchen, weil ich nicht das Gefühl hatte, dass noch irgendetwas nennenswertes passiert.

Doch ich wurde eines besseren belehrt. Natürlich ist die Geschichte jetzt kein Buch von dem man wahnsinnigen Tiefgang erwarten kann und die mich aus den Socken gehauen hat. Doch nach einer Weile kam ich plötzlich viel besser mit der Geschichte klar und die Seiten flogen schneller dahin. Das Geschehen fesselte mich und ich hatte das Gefühl die Handlung kommt endlich voran.

Amy bei ihrem inneren Kampf zu beobachten und zu begleiten war spannend und unterhaltsam zugleich. Ich konnte sie und ihre Gefühle total gut verstehen. Teilweise ist sie zwar etwas wankelmütig, was mich etwas genervt hat, aber im Großen und Ganzen ist sie gut beschrieben und man kann als Leser eine gute Beziehung zu ihr aufbauen.

Der Stil der Autorin ist gut zu lesen. Sehr leicht, sehr locker. Wie eben die Geschichte auch. Man darf an die Geschichte wirklich nicht mit der Erwartung rangehen, dass man hier hoch anspruchsvolle Kost bekommt. Viel mehr haben wir hier ein Buch, welches sich wunderbar für einen Strandurlaub eignet. Ein paar Stunden abschalten, Amy bei ihren Problemen, ihrem Kampf um ihre Ehe begleiten, mit ihr fühlen und hoffen, bangen und weinen.

Das Ende gefällt mir ebenfalls gut. Ich war mir lange Zeit nicht sicher, ob sie wohl zu James zurück geht oder ob sie ihn verlässt. Denn Amy weiß es selbst nicht wirklich. Ihr Wunsch nach einem Kind ist so stark, dass sie es durchaus lange in Betracht zieht ihre Beziehung mit James fortzuführen, als ob nichts passiert wäre. Diesen inneren Kamp, dürfen wir als Leser mit verfolgen und jeder hat wohl so seine eigene Präferenz wie er ausgehen mag.

Alles in allem nette Lektüre für zwischendurch. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Hohe Literatur ist es wahrlich nicht, aber zum Abschalten eignet es sich richtig gut. Eine Bemerkung noch zum Cover, das gefällt mir wirklich sehr gut. Es verspricht eine Geschichte, die zum Träumen und Schwelgen einlädt und die bekommt man auch.

Fazit:
Leichte Lektüre, die mich zu Beginn überhaupt nicht überzeugen konnte, dann aber immer fesselnder wurde und mit einem schönen Ende abschließt.

Samstag, 19. März 2016

Rezension "Taking Chances"

Titel: Taking Chances - Im Herzen bei dir
Autor: Molly McAdams
Verlag: Mira
Seitenzahl: 476
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-95649-268-6
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Bezogen über "Blogg dein Buch"

(c) Mira Taschenbuch
Zum Inhalt:
Harper wächst bei ihrem Vater auf,  einem strengen Marine. Ihr Kontakt zu Jungs beschränkt sich auf die Soldaten ihres Vaters, von dem realen Leben hat sie bisher nichts mitbekommen. Doch das ändert sich schlagartig als sie beschließt auf eine Uni möglichst weit weg von ihrem Vater zu gehen und endlich ihr eigenes Leben zu führen. Schon kurz nach ihrer Ankunft lernt sie zwei junge Männer kennen, die es ihr besonders angetan haben. Brandon und Chase. Und plötzlich steht sie vor der Entscheidung wem sie ihr Herz schenken will. Dem Bad-Boy oder dem gut aussehenden lieben Jungen, der sie auf Händen trägt. 

Meine Meinung:
Puh, also was ich zu diesem Buch sagen soll,  weiß ich ehrlich nicht so genau. Aufgrund des Klappentextes wusste ich ja,  worauf ich mich einlasse. Es war klar,  dass eine Dreiecksgeschichte auf mich zu kommt und dagegen habe ich auch eigentlich gar nichts. Vor allem wenn ich das von Anfang an weiß. 

Auch die ersten Seiten gefielen mir erst mal noch ganz gut. Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen und die Geschichte ist angenehm zu verfolgen. Doch dann geht es leider auch schon mit den Kritikpunkten los. Es beginnt schon damit dass Harper von ihrem Vater ständig als "Sir" redet was ich echt nervig fand.

 Harper auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben zu begleiten, war dann ebenfalls mehr als  anstrengend und vor allem total unglaubwürdig. Da ist dieses Mädchen, das in ihrem Leben noch nie auf einer Party war,  noch nie geküsst wurde oder einem Jungen in irgendeiner anderen Form näher gekommen ist. Und diese lernt schon an ihren ersten Tagen auf der Uni zwei Jungs kennen und es ist um sie geschehen. Nicht,  dass sich jemand nicht verlieben kann, der noch nie einen Freund hatte,  aber so wie Harper auf die beiden reagiert war für mich einfach extrem unglaubwürdig. Man sollte ja annehmen, dass sie erst ein bisschen schüchtern ist,  aber davon keine Spur. Es wird geknutscht, was das Zeug hält und auch dabei bleibt es nicht. Dieses Hin und Her zwischen den beiden Jungs fing recht schnell an nervig zu werden. Und das ganz einfach aus dem Grund,  dass alles aber auch alles, was beschrieben wird,  völlig belanglos ist.  Die Geschichte kommt überhaupt nicht vom Fleck und es passiert gefühlt einfach nichts. Dass man mit so wenig Inhalt, so viele Seiten füllen kann ist schon echt erstaunlich.

 Schon nach 40 Seiten bekam ich das Gefühl,  ich wäre schon ewig an der Geschichte dran und sie würde einfach kein Ende nehmen. Weder sympathische Protagonisten, noch eine spannende Handlung geben diesem Buch irgendwas besonderes.Auch die groß angekündigte überraschende Wendung kann die Geschichte nicht mehr retten. Das Ende ist zwar ganz nett, aber auch nichts besonderes.

Dieses Buch ist leider auf ganzer Linie ein Reinfall. Ich bin extrem enttäuscht, hatte ich mir doch einige unterhaltsame Lesestunden versprochen. Leider ist das Buch einfach nur verschwendete Lesezeit.

Fazit:
Ich bin echt enttäuscht von diesem Buch. Ich hatte mir so gute Unterhaltung versprochen und wurde bitter enttäuscht. Die Geschichte ist total unglaubwürdig und völlig belanglos. Schade :(


Montag, 12. Oktober 2015

Rezension "Zornröschen"

Titel: Zornröschen
Autor: Liv Jansen
Verlag: Mira Taschenbuch
Seitenzahl: 300
ISBN: 978-3-95649-210-5
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
Bezogen über: Blogg dein Buch
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(c) Mira Taschenbuch
Zum Inhalt:
Gerti, Charlotte und Anne verbindet auf den ersten Blick fast nichts, außer, dass sie alle drei obdachlos sind. Auf den zweiten Blick dafür umso mehr. Alle drei sind unverschuldet auf der Straße gelandet. Sei es wegen angeblicher Steuerhinterziehung, dem Weitergeben von Firmeninterna oder sogar Mord. Als die drei sich eines Abends begegnen sind sie alle am Tiefpunkt angelangt. Eigentlich suchen sie nur einen warmen Schlafplatz für die Nacht, doch dabei kommen sie zufällig ins Gespräch und stellen fest, was sie verbindet. Schnell schmieden sie den Plan, sich an denen zu rächen, die dafür verantwortlich sind, was mit ihnen geschah. Was zunächst als Hirngespinst anfängt, wird schnell bitterer Ernst und die Frauen sehen sich mit der Frage konfrontiert, wie weit sie zu gehen bereit sind.

Meine Meinung:
Schon am Klappentext lässt sich erkennen, dass es sich hierbei um einen kurzweilig zu lesenden Roman handelt. Genau mit dieser Erwartung bin ich auch an die Geschichte rangegangen und wurde nicht enttäuscht.

Zunächst lernte ich die drei Frauen und ihre jeweilige Geschichte kennen. Bis auf Gerti fand ich sie sehr sympathisch und hatte großes Mitleid mit ihnen. Gerti jedoch ging mir bereits von Anfang an auf die Nerven. Sie ist sehr speziell und hat eine Art, die es nicht leicht macht, mit ihr klar zu kommen. Sie stammt aus eher ärmlichen Verhältnissen, was man sehr schnell an ihrer Art und ihrer Ausdrucksform merkt. Dass dies jedoch so in den Vordergrund gestellt wird, gefiel mir nicht so sehr.

Allerdings wird das im Laufe der Geschichte besser, denn Gerti bemüht sich, sich anzupassen und nicht immer nur aufzufallen, was sie mit der Zeit deutlich sympathischer machte.

Was den drei Frauen passiert ist, sind natürlich äußerst krasse Beispiele und ich wage es mal zu bezweifeln, dass so etwas auch in echt passieren könnte. Doch zu lesen ist die Geschichte wirklich klasse. Sie ist genau das richtige, wenn man abends sehr müde ist und nur noch ein paar Seiten lesen möchte. Gut aus den paar Seiten wurden oft auch ein paar mehr, denn das Schicksal der drei fesselte mich an die Geschichte. Ich war gespannt, was sie sich überlegen würden, um diejenigen zur Rechenschaft zu ziehen, die für ihr Unglück verantwortlich sind.

Hier bekommen sie natürlich einige Hilfe von den verschiedensten Personen. Die Autorin hat allen Protagonisten einen unverwechselbaren und starken Charakter gegeben, was ich toll fand. Sie schafft es sie Personen so zu beschreiben, dass man sie direkt vor Augen hat. Sicherlich ist dies auch der Tatsache geschuldet, dass es alles extrem auffällige und kontroverse Charaktere sind, was aber gut zu der Geschichte passt.

Die Geschichte beginnt langsam und nimmt dann einen rasanten Verlauf. Die Rachepläne nehmen Form an und wurden für meinen Geschmack teilweise etwas zu leicht in die Tat umgesetzt. Es ist schon so, dass den Frauen kaum Steine in den Weg gelegt werden, weswegen man sich fragt, wieso sie nicht schon viel früher auf diese Ideen gekommen sind. Zudem spielen ihnen einige Zufälle in die Hände, die vielleicht etwas zu zufällig sind.

All das schadet dem Unterhaltungswert der Geschichte jedoch nicht wirklich. Da ich genau wusste, worauf ich mich einlasse und keine hohe Literatur erwartet habe, bekam ich genau das, was ich zu dem Zeitpunk brauchte. Das Buch wird sicher all jenen gefallen, die nicht mit allzu hohen Erwartungen an die Geschichte gehen und einfache Unterhaltung für zwischendurch mögen.

Fazit:
"Zornröschen" ist schöne Unterhaltung für zwischendurch. Wer hohe Literatur erwartet, wird sicherlich enttäuscht, doch der gut zu lesende Schreibstil und die toll beschriebenen Charaktere machten "Zornröschen" für mich zu einem kurzweiligen Lesevergnügen.