Samstag, 3. August 2019

Rezension "Begin again"

Titel: Begin again
Autor: Mona Kasten 
Verlag: Lyx
Seitenzahl: 484
ISBN: 978-3-7363-0247-1
Einbindungsart: Broschiert / ebook
Preis: 12,00 € / 9,99 €
Alter: New Adult
Reihe: Band 1 / ?

(c) Lyx
Zum Inhalt:
Allie möchte nur eines. Weg von Zuhause, weg aus dem goldenen Käfig und das studieren was ihr Spaß macht. Auf der Suche nach einer Wohnung, landet sie bei Kaden, einem undurchsichtigen Jungen Mann, der zunächst nichts als abweisend zu ihr ist. Er stellt jede Menge Regeln auf, die das Zusammenleben nicht gerade einfacher machen. Doch mit der Zeit beginnt Allie hinter seine harte Schale zu blicken und merkt, dass da irgendetwas ist, was Kaden sehr zu schaffen macht. Doch er ist nicht alleine mit einem düsteren Geheimnis. Auch Allie schleppt einiges mit sich herum und so scheint es unmöglich, dass die beiden sich näher kommen.

Meine Meinung:
Dieses Buch lag einfach mal viel zu lange auf meinem SUB. Eigentlich könnte ich meine Rezension damit schon beenden, denn dieser Satz sagt eigentlich alles aus, was ich empfinde. Denn ich LIEBE diese Geschichte. Band zwei bis vier durften sofort danach einziehen und das obwohl ich mir geschworen habe, nicht ständig neue Bücher zu kaufen.

Mona Kasten kann schreiben und wie. Ich habe schon so viel von ihr gehört, so oft ist sie mir in der Bloggerwelt begegnet, doch nie habe ich zu einem Buch von ihr gegriffen, weil ich eigentlich dachte, dass das so gar nicht meins ist. Wie sehr ich mich damit getäuscht habe, habe ich nun gemerkt. Die Geschichte ging mir dermaßen unter die Haut, dass ich sie im Urlaub förmlich inhaliert habe. Eigentlich wollte ich sie nur mal anlesen, weil ich auf der Suche nach neuem Lesestoff war, tja und dann blieb ich halt einfach an ihr hängen.

Allie und Kaden sind zwei Charaktere, die wahrlich nicht einfach sind. Sie tragen beide recht heftige Päckchen mit sich herum und als Leser kommt man erst nach und nach dahinter, was das eigentlich ist. Wunderbar zu beobachten fand ich die Entwicklung der beiden, vor allem die von Kaden. Zu Beginn noch kalt wie Eis und völlig unnahbar, so macht er mit der Zeit immer mehr auf und man sieht immer mehr von seiner Seele und seinen Facetten. Auch seine innere Zerrissenheit stellt Mona Kasten sehr gut dar, denn es gibt nicht nur einmal einen heftigen Rückschlag, bei dem ich ihn regelrecht gehasst habe.

Die Handlung ist extrem fesselnd und spannend. Ich wollte so unbedingt wissen, was in der Vergangenheit der beiden passiert ist, dass sie so Schwierigkeiten im Leben haben. Da kommen wirklich düstere Geheimnisse zutage und eine Mutter, die einfach nur zum Weglaufen ist. Auch hier kann ich mal wieder sagen, dass ich von der ersten Seite an komplett an das Buch gefesselt war. Einmal mehr habe ich gemerkt, dass New Adult im Moment genau mein Ding ist und ich definitiv spätestens seit heute "Team Woodshill" bin.

Die Beziehung zwischen Allie und Kaden erlebt einige Höhen und Tiefen und auch das fand ich sehr spannend zu beobachten. Neben der Entwicklung der Charaktere, entwickelt sich nämlich auch diese immer weiter. Und natürlich kommt es dann zwangsläufig auch zu einigen prickelnden Szenen. Diese sind aber sehr gewählt plaziert und zudem total schön beschrieben. Ich habe absolut nichts gegen Sex in Büchern, doch muss er immer in der richtigen Dosis stattfinden, sonst kann ich auch gleich einen Porno schauen. Mona Kasten hat genau das geschafft und so neben einer tollen Liebesgeschichte auch noch ein paar erotische Szenen eingebaut, die wirklich toll zu lesen sind.

Fazit:
Ein wunderbares Buch. Ein toller Auftakt zu einer Reihe, von der ich am liebsten jetzt sofort alle weiteren Bände lesen würde. Woodshill hat jetzt schon mein Herz erobert und ich freue mich schon darauf bald wieder dahin zurückzukehren.


Freitag, 2. August 2019

Rezension "The Beauty within"

Titel: The Beauty within
Autor: Theresa Zwirner
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 214
ISBN:  978-3-646-60517-4
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14

(c) Impress
Zum Inhalt:
Mia ist glücklich mit ihrem Leben. Sie ist beliebt, hübsch und hat tolle Freundinnen. Doch von einem Tag auf den anderen, ist nichts mehr so, wie es einmal war. In ihrem Haus bricht ein Brand aus, ihre Mutter stirbt, sie selbst kommt zwar mit dem Leben davon, hat aber fortan eine große Narbe im Gesicht. Mia zieht sich von allen zurück. Bis sie Jonah kennenlernt und mit ihm gemeinsam einen Schreibkurs besucht. Jonah, der ihr zeigt, dass das Leben wertvoll ist und sie immer noch genauso toll und hübsch wie vor dem Brand.

Meine Meinung:
Leute, schaut euch mal das Cover an. Ist das nicht einfach nur der Hammer und ein absoluter Hingucker. Ich liebe es und könnte es die ganze Zeit einfach nur anstarren. Schon alleine das Cover wäre ein Grund für mich gewesen mir das Buch zuzulegen und zu lesen, doch auch der Inhalt hat mich sofort überzeugt.

Als Leser begegnet man Mia erstmal vor dem Brand, der ihr komplettes Leben verändert hat. Zu dieser Zeit ist sie kein wirklich sympathischer Charakter. Ihre beste Freundin mobbt alle um sich herum und ist alles andere als freundlich zu ihrer Umwelt. Mia schaut in den meisten Fällen nur zu, greift nicht ein und ist froh, dass sie nicht das Opfer ist. Dies ändert sich mit dem Feuer schlagartig und Mia beginnt sich zu verändern. Zieht sie sich zunächst zurück, so merkt man auch als Leser, wie sich ihre Persönlichkeit ändert und sie immer sympathischer wird. Ich konnte sie immer besser verstehen und begann mit ihr zu leiden und mitzufiebern. Ich wünschte ihr, dass es für sie bergauf ging.

Und das tat es, mit Jonah und dem Schreibkurs. Was mir besonders gut gefiel, ist dass der Schreibkurs auf dem Schloss Solitude in Stuttgart stattfindet, denn da habe ich kirchlich geheiratet. Ich finde das immer noch so witzig, denn ich mag Bücher sehr, die in einer Umgebung stattfinden, die ich kenne. Der Schreibkurs selbst ist unterhaltsam und spannend beschrieben. Ich habe so mit Mia und Jonah mitgefiebert, denn es läuft natürlich nicht alles glatt und vor allem Mia hat - aufgrund ihrer Narbe - sehr mit allem zu kämpfen.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig toll. Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite genossen und war traurig, als es dann auch schon wieder vorbei war. Hier stimmt einfach alles. Vom Cover, über den Verlauf der Geschichte, bis zu deren Ende. Das Setting, der Handlungsort und das Thema Bücher und Schreiben, tun ihr übriges, dass das Buch trotz des tragischen Beginns beste Unterhaltung bietet.

Fazit:
Eine wunderbare Geschichte, die zeigt, dass es so viel wichtigeres im Leben gibt, wie einfach nur gut auszusehen. Die Autorin kann klasse schreiben und unterhalten. Ein grandioses Buch mit einem grandiosen Cover, dass unbedingt gelesen werden muss.

Donnerstag, 1. August 2019

Rezension "Crown Prince"

Titel: Crown Prince
Autor: Annie Laine
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 363
ISBN: 978-3-646-60500-6
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14
Reihe: Band 3

(c) Impress
Zum Inhalt:
Caroline ist Zofe am Palast von Mitena. Sie liebt ihren Job sehr, doch noch viel mehr liebt sie Martin, den Kronprinzen und zukünftigen König. Das darf jedoch nicht sein, denn niemals würde sich Martin auf eine gewöhnliche Bürgerliche einlassen. Doch ihre Gefühle werden von Tag zu Tag stärker und auch Martin merkt plötzlich, dass hinter Carolines Fassade viel mehr steckt, als bloß die Zofe, die die Zimmer putzt. Und so kommen sich die beiden immer näher, haben jedoch ihre Rechnung ohne Martins Mutter gemacht. Denn diese wird mit allen Mitteln verhindern, dass ihr Sohn nicht standesgemäß heiratet.

Meine Meinung:
Dies ist nun der dritte Teil aus der Modern-Princess-Reihe von Annie Laine. Hat mir der erste Band nur so mittelmäßig gefallen, so wurde es mit jedem weiteren immer besser. Und so kann ich sagen, dass mir dieser dritte Teil richtig gut gefallen hat.

Ich mochte Caroline als Protagonistin sehr. Und auch wenn sie ihre Gefühle manchmal etwas blind und tollpatschig machen, so macht sie das auf der anderen Seite auch sehr liebenswert. Als beste Freundin von Prinzessin Izzy (Hauptperson aus dem zweiten Band), kennt sie sich bestens am Hof aus. Sie ist eine wunderbare Freundin und eine Person auf die man sich immer verlassen kann. Martin hingegen, war mir zu Beginn nicht ganz so sympathisch, da er recht kalt und arrogant wirkt. Dies ändert sich jedoch immer mehr, als er Caro näher kennenlernt und man merkt, dass das kalte, abweisende Verhalten doch alles eher Fassade ist.

Der Verlauf der Geschichte ist zwar nicht besonders spektakulär, trotzdem fand ich die Geschichte fast durchweg fesselnd und interessant. Es gab ganz kurz eine Phase, die ich recht langatmig fand, dies gab sich aber schnell wieder und so war ich vom Geschehen ganz schnell wieder gefesselt. Annie Laine kann auf jeden Fall gut schreiben und unterhalten. Ich merkte auch recht schnell wieder, was mich am ersten Band gestört hatte. Denn sobald Izzys Freundin Sarah auf den Plan trat und gefühlt die Hälfte ihrer Dialoge auf spanisch war, war ich wieder etwas genervt.

Allerdings finde ich es toll, dass alle Protagonisten in allen drei Büchern eine Rolle spielen und man so oft das Gefühl hat, als würde man nach Hause kommen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man alle drei Bücher unabhänging voneinander lesen kann. Es hat natürlich aber Sinn wenn man sie in der richtigen Reihenfolge liest, da man sich sonst eventuell selbst spoilert.

Das Ende hat mir ebenfalls gut gefallen. Ich finde es schön, dass man weiß, dass die Geschichte trotz vieler Dramen und Tiefs auf jeden Fall gut ausgehen wird und am Ende alle zufrieden sind. Ich fand es sehr schön Izzys Bruder mal näher und von einer anderen Seite kennenzulernen und habe mich deswegen sehr über das Ende gefreut.

Fazit:
Ein toller dritter Band aus der Modern-Princess-Reihe, der mir bisher am besten von allen dreien gefallen hat. Ich mochte beide Protagonisten sehr und auch der Verlauf der Geschichte hat mich bestens unterhalten.

Mittwoch, 31. Juli 2019

Rezension "Das Labyrinth vergisst nicht"

Titel: Das Labyrinth vergisst nicht
Autor: Rainer Wekwerth
Seitenzahl: 300
ISBN: 978-3-946330-18-9
Einbindungsart: Hardcover / ebook 
Preis: 16,99 € / 4,99 €
Alter: ab 14
Band: 4/4

Achtung: Diese Rezension könnte Spoiler enthalten, da es sich um den 4. Teil der Reihe handelt. 

(c) Buchheim-Verlag
Zum Inhalt:
Das Labyrinth ist zurück. Und das gnadenloser als jemals zuvor. Leon, Tian und Mischa finden sich in einem Gefängnis tief unter der Erde wieder und das ohne einen blassen Schimmer zu haben, wie sie dorthin gekommen sind. Auch Mary und Katy landen durch Zufall dort. Schnell merken die fünf, dass etwas nicht stimmt, nicht mit rechten Dingen zugeht. Sie beschließen zu fliehen, doch worauf sie dann treffen, damit hätten sie nicht gerechnet.

Meine Meinung:
Es ist schon so viele Jahre her, dass ich die Labyrinthe-Reihe von Rainer Wekwerth gelesen habe. So viele Jahre sind vergangen, seitdem ich diese geniale Trilogie verschlungen habe. Und auch wenn ich gut mit den Ende des dritten Bandes leben konnte, so blieben doch einige Fragen offen. Und nun hat sich Rainer Wekwerth endlich von seinen Fans überzeugen lassen, doch noch einen finalen Band zu schreiben und die offenen Fragen zu klären. Ich bin unheimlich froh, dass er dies getan hat, denn ich habe meine Rückkehr ins Labyrinth sehr genossen.

Was mich besonders überrascht hat, war die Tatsache, dass es sich für mich so anfühlte, als wäre ich gar nicht lange aus dem Labyrinth weg gewesen. Ich lese ja unheimlich viel und so verschwimmen die Inhalte von vielen Büchern doch sehr schnell miteinander. Wenn dann Bände von Reihen in Jahresabständen herauskommen habe ich oft große Schwierigkeiten wieder in die Geschichte hineinzufinden. Doch hier hatte ich das komischerweise zu keiner Zeit. Zum einen kamen die Erinerungen mit dem Lesen immer mehr zurück und zum anderen erzählt Rainer Wekwerth die Geschichte so clever, dass er immer wieder Geschehnisse aus den vorherigen Bänden einfließen lässt - immer in der Form von Erinnungen. Ich hatte wirklich nicht erwartet, dass ich so schnell wieder in die Geschichte komme, sogar überlegt, ob ich die Reihe vorher nochmal lese. Doch mit seiner Art zu schreiben hat Wekwerth mir diese Mühe abgenommen und mich mühelos wieder im Labyrinth gefangen genommen.

Die Geschichte ist so spannend, heilige Maria, ehrlich.  Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, zu spannend und unvorhersehbar waren die Ereignisse. Zudem brannte ich darauf zu erfahren, was denn nun hinter allem steckt und endlich meine offenen Fragen aus Band 3 beantwortet zu bekommen. Und das bekam ich, in einer Geschwindigkeit, die mir selbst jetzt noch die Ohren schlackern lässt. Ich bin so begeistert von der Geschichte und unheimlich froh, dass Rainer diesen vierten Band geschrieben hat.

Irgendwie bin ich nun auch traurig, dass tatsächlich alles vorbei ist, aber laut Rainer ist die Verfilmung in Vorbereitung und jetzt mal ehrlich? Eine bessere Nachricht kann es ja wohl nicht geben. Ich freue mich schon jetzt darauf, auf der Leinwand ins Labyrinth zurückkehren zu können. Denn die Geschichte die Rainer hier geschaffen hat, ist einfach nur grandios.

Seine vielschichtigen und unheimlich gut durchdachten Charaktere, setzen dem ganzen, neben dem grandiosen Schreibstil, definitiv das i-Tüpfelchen auf. Ich liebe seine Art zu erzählen und seine Art Charaktere zu beschreiben. Jeder bleibt einzigartig und hat seine berechtigte Rolle in der Geschichte.

Und auch das Ende passt nun wie die Faust aufs Auge. Der Cliffhanger ist nun weg und trotzdem ist es kein komplettes rosa Happy-End, dass alles zum Ende führt. Das würde auch nicht passen. Hier beweist Rainer Wekwerth ein weiteres Mal, dass er genau weiß, was er tut und wann welches Fingerspitzengefühl notwendig ist. Chapeau Rainer ;)

Fazit:
Ein grandioser Abschluss, einer grandiosen Reihe. Sollte diese bisher an euch vorbei gegangen sein, so bitte ich euch inständig diese zu lesen. Danke für diesen tollen vierten Band, danke dass du dich dazu überreden lassen hast, lieber Rainer.

Dienstag, 30. Juli 2019

Rezension "Ein Fisch für Hamish"

Titel: Ein Fisch für Hamish
Autor: A.H. Benjamin / Joe M. Ruiz (Illustrationen)
Verlag: blooturtle
Seitenzahl: 28
ISBN:  978-3-96444-004-4
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 12,95 €
Alter: ab 3

(c) blooturtle
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Ein weiteres Bilderbuch aus dem blooturtle-Verlag ist "Ein Fisch für Hamish". Nachdem uns mit dem Buch "Die Wiese" so viele Werte vermittelt wurden, war ich gespannt, was uns bei diesem Bilderbuch erwarten würde. Und so viel sei gesagt, es geht in eine ganz andere Richtung als "Die Wiese".

Denn mit "Ein Fisch für Hamish" legt der Verlag ein Buch vor, welches einfach nur lustig ist. Ich war kurz etwas verwundert, weil ich irgendwie erwartet hatte, dass es auch hier eine versteckte Botschaft gibt. Doch letztendlich ist das Buch einfach eine super Unterhaltung, welches mich und meine Tochter immer wieder zum Lachen brachte.

Das Buch erzählt vom Kater Hamish und seiner Besitzerin Frau Dorsch. Frau Dorsch liebt Fisch und so soll auch ihr Kater nur das Beste vom Besten bekommen. Nacheinander probiert sie die verschiedensten Fische aus, doch jeder hat eine interessante Nebenwirkung. Mal fallen Hamish die Haare aus, mal ändert sich seine Farbe, mal ist er plötzlich aufgeblasen wie ein Luftballon. Frau Dorsch verzweifelt fast, bis sie einen Fisch findet, den Hamish komplett ohne Nebenwirkungen verschlingen kann. Doch womit Frau Dorsch nicht gerechnet hat, war, dass sie selbst plötzlich ganz merkwürdig auf diesen Fisch reagiert.

Die herrlichen Zeichnungen von Joe Ruiz erinnern mich ein wenig an ein Computerspiel. Sie sind aber so schön klar und deutlich und nur wenig verspielt, dass sie perfekt für das angebene Alter sind. Dass Hamish sich, je nachdem welchen Fisch er verspeist, verändert, ist äußerst amüsant zu beobachten und auch meine Tochter hatte großen Spaß dabei. Zudem lernt man ganz nebenbei noch, welche verschiedenen Fischsorten es gibt.

Der Text ist nicht besonders umfangreich, den Hauptteil der Geschichte nehmen definitiv die Bilder ein. Und so kann ich der Altersangabe des Verlages guten Gewissens zustimmen, denn das Buch ist super für Kinder ab drei Jahren geeignet und bietet tolle Unterhaltung.

Fazit:
Ein tolles Kinderbuch, umweltfreundlich hergestellt, welches uns nicht nur einmal zum Lachen gebracht und bestens unterhalten hat.


Montag, 29. Juli 2019

Rezension "Die Wiese"

Titel: Die Wiese
Autor: Susan Bagdach / Lea Fehrenbach (Illustrationen)
Verlag: blooturtle
Seitenzahl: 32
ISBN: 978-3-96444-000-6
Einbindungsart: Hardcover 
Preis: 14,95 € 
Alter: ab 3

(c) blooturtle
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Heute habe ich ein wundervolles Bilderbuch für euch. Ein Bilderbuch welches Kinder auf eine Reise mitnimmt und dabei eine tiefe und wichtige Botschaft vermittelt.

Die Geschichte erzählt von einer Wiese. Von einer Wiese auf der nur blaue Blumen wachsen. Alle sind gleich, keine unterscheidet sich von der anderen. Als eine neue Blume wächst und diese gelb ist, ist das ein handfester Skandal. Die Blumen tun alles dafür, dass die neue gelbe Blume auch blau wird. Kurz darauf wächst eine weitere Blume. Diese unterscheidet sich komplett von allen anderen. Sie sieht anders aus, riecht anders und ist viel größer. Auch das können die anderen Blumen nicht zulassen, wieder versuchen sie alles damit die rote Blume sich anpasst. Doch dieses Mal klappt das nicht so gut, wie die anderen Blumen sich das vorgestellt haben.

Dieses Bilderbuch besticht schon auf den ersten Blick durch die wunderbaren Bilder. Diese unterscheiden sich absolut von den vielen 0815 Bildern, die es so oft in Bilderbüchern gibt. Sie wirken künstlerisch hochwertig und bleiben dabei trotzdem kindgerecht. Zudem ist das Buch auf umweltfreundlichem Papier gedruckt und 100% in Deutschland hergestellt, was ich ebenfalls toll finde.

Die Geschichte selbst, lässt sich gut vorlesen, der Text ist recht übersichtlich gehalten, auch wenn es manchmal sogar eine ganze Seite zum Vorlesen ist. Zudem braucht die Geschichte auch eine gewisse Menge an Text um die gewollte Botschaft zu vermitteln. Die Botschaft ist gleichermaßen vielseitig wie tiefgehend. Sie zeigt Kindern, dass es absolut normal und sogar gut und richtig ist vielfältig und man selbst zu sein. Sie zeigt, wie langweilig es ist, wenn alle gleich sind und man durchaus den Mut haben darf zu dem zu Stehen, was man ist. Zudem vermittelt es ganz klar, dass es nicht schön ist, andere auszugrenzen, nur weil sie anders aussehen oder in irgendeiner From anders sind.

Natürlich bleibt die Frage, inwieweit die Kinder die Botschaft aufnehmen, gerade wenn sie erst drei Jahre alt sind. Doch ich denke das Buch schafft es wunderbar die Botschaft zu vermitteln und ich denke, dass da bei den Kindern unbewusst ganz viel hängen bleibt, auch wenn sie es vielleicht nicht genau benennen können. Auf kindliche Art und Weise lernen sie, was wichtig im Leben ist und welche Werte sie sich unbedingt behalten sollten.

Fazit:
Ein wunderbares Bilderbuch, welches die Werte von Mut, Toleranz und gegen Ausgrenzung vermittelt. Es zeigt, wie wunderbar es ist, dass wir alle unseren eigenen Charakter, unsere eigene Persönlichkeit haben und diese auch unbedingt behalten sollten.

Sonntag, 28. Juli 2019

Rezension "Auf einer Skala von 1 bis 10"

Titel: Ceylan Scott
Autor: Auf einer Scala von 1 bis 10
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 256
ISBN: 978-3-551-52111-8
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 15,00 € / 10,99 €
Alter: ab 14

(c) ChickenHouse
Zum Inhalt:
Tamar und Iris waren Freundinnen. Nun ist die eine tot und die andere gibt sich die Schuld daran. Seit dem schrecklichen Unglück, bei dem Iris ums Leben kam, geht es für Tamar seelisch nur noch bergab. Und so bleibt irgendwann kein anderer Ausweg mehr, als die Einweisung in eine psychiatrische Klinik - zu ihrem eigenen Schutz. Hier soll Tamar geholfen werde und sie soll auch über das sprechen, was mit Iris geschah. Doch Tamar kann nicht, denn dann würden alle wissen, dass sie eine Mörderin ist.

Meine Meinung:
Als allererstes möchte ich eine Triggerwarnung aussprechen. Und zwar genau die, die der Verlag selbst auf das Buch gedruckt hat. Denn das Buch enthält sehr explizite Szenen von Selbstverletzung und suizidalem Verhalten. Das alles ist ein riesen Thema und Personen die damit vielleicht selbst Schwierigkeiten haben oder empfindlich sind, was diese Themen angeht, sollten dieses Buch vielleicht nicht lesen.

Ich selbst kenne mich zwar mit psychischen Problemen nicht so aus, wie die Protagonistin in dem Buch, doch auch ich hatte schon die ein oder andere dunkle Phase in meinem Leben. Nach dem Lesen dieses Buches, weiß ich, dass das gar nichts war. Dass es Menschen gibt, denen es wirklich richtig schlecht geht. Es ist schon hart, wenn man schwarz auf weiß serviert bekommt, wie übel einem das Leben mitspielen kann und was es mit einer Psyche machen kann. Ich denke jeder ist mal in der Situation, dass er nicht mehr kann, dass er am Boden zerstört ist. Doch ich glaube, wir alle wissen gar nicht, was echter seelischer Schmerz ist (ausgenommen die, die schon ähnliches wie die Protagonistin in diesem Buch erlebt haben).

"Jemandem, der nicht im Dunkeln untergegangen ist, kann ich nicht beschreiben, wie es sich anfühlt zu leben." (S. 219)

Was das ganze noch viel greifbarer und erschreckender macht, ist die Tatsache, dass die Autorin selbst in einer psychiatrischen Klinik war. Dass sie viele Dinge davon vermutlich selbst erlebt hat, denn sie fing an das Buch zu schreiben, als sie in der Klinik war. Da geht das schon echt unter die Haut, was man in diesem Buch zu lesen bekommt und man sollte es daher tatsächlich nur lesen, wenn die eigene Seele stark genung ist, das auszuhalten.

Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen, auch wenn ihm lange die Hoffnung fehlt. Lange Zeit, ist die Geschichte ziemlich düster und jegliche Verbesserung oder Hoffnung auf Besserung scheint vergeblich. Doch in kleinen Schritten schafft es die Protagonistin aus ihrer Lethargie und beginnt leben zu wollen. Die Autorin hat mit Tamar eine einzigartige und beeindrucken Person geschaffen und ich hoffe nur, dass sie selbst ähnlich stark, wie ihre eigene Protagonistin ist.

"Ich bin stolz, weil ich mein Monster umgebracht und die Beweise dafür vernichtet habe. Weil ich der Dunkelheit, die mich töten wollte, ein Ende bereitet habe." (S. 219/220)

Das Ende trägt dann sehr viel Hoffnung in sich. Hoffnung für eine besser Zukunft für Tamar und somit auch Hoffnung für jeden, der vielleicht selbst mit psychischen Problemen zu kämpfen hat. Hoffnung auf Hilfe und so versteckt euch nicht, lasst euch helfen, denn ihr habt jedes Recht darauf zu leben. 

Am Ende des Buches gibt es noch eine Seite mit Hilfsangeboten. Diese enthält verschiedene Internetadressen und Telefonnummern, an die sich Betroffene wenden können. Bei einem Buch mit so einem Thema und so einem Hintergrund ist das für mich ein absolutes Muss.

Fazit:
Ein Buch, welches unter die Haut geht, nachdenklich macht und berührt. Es schockiert gleichermaßen, wie es am Ende Hoffnung schenkt, dass man auch aus dem tiefsten Sumpf wieder hinaus kommen kann.


Samstag, 27. Juli 2019

Rezension "Marsupilami - Jagd auf das Marsupilami"

Titel: Marsupilami - Jagd auf das Marsupilami
Autor: André Franquin
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 64
ISBN:  978-3-551-79900-5
Einbindungsart: Buch 
Preis: 12,00 €
Alter: ab 7

(c) Carlsen
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Eigentlich bin ich ja gar nicht so der Comicfan. Zumindest nicht mehr. Denn früher ging alles, vor allem Entenhausen. Doch seit vielen Jahren hatte ich keinen Comic mehr in der Hand. Da die Carlsen-Challenge aber genau das zur Aufgabe hatte diesen Monat, also ein Genre lesen, welches einem eigentlich fremd ist, habe ich das erste Mal seit bestimmt 15 / 20 Jahren wieder zu einem Comic gegriffen.

Das Marsupilami war mir schon immer ein Begriff, allerdings habe ich noch nie eine Geschichte aus dieser Reihe gelesen. Da das der einzige Comic ist, den ich schon eine Weile zuhause rumliegen habe, durfte der nun dran glauben.

Das Buch enthält nicht nur eine Geschichte. Viel mehr ist es eine Sammlung von mehreren Geschichten, die mal zwei Seiten, mal aber auch vier oder sechs Seiten haben. Dabei sind diese völlig unabhängig voneinander und scheinbar auch willkürlich durcheinander gemischt, was mich zu Beginn etwa irriert hat, muss ich zugeben. Eine Sache haben alle Geschichten gemeinsam: es geht um das Marsupilami.

Das Marsupilami ist ein getigertes Fantasywesen, das eigentlich nur Blödsinn im Kopf hat. Sobald es etwas in seine Pfoten bekommt, stellt es allerlei Unsinn damit an. Und so ist dieser Comic ziemlich lustig und ich musste desöfteren schmunzeln. Zudem gibt es immer wieder ironische Sprüche oder Andeutungen, die dann doch eher Erwachsene verstehen, welche ich ziemlich witzig fand.

Die Zeichnungen haben mir ebenfalls gut gefallen. Das Marsupilami und auch seine Umgebung sind toll gezeichnet. Die Textmenge variert von Geschichte zu Geschichte. Mal steht auf kaum einem Bild etwas und die Bilder sprechen für sich. Mal ist relativ viel zu lesen und man hat eine Menge Text vor sich, zumindest für einen Comic. Da es sich bei dem Buch jedoch um ein recht dünnes Exemplar handelt, hat man das jedoch ziemlich schnell durchgelesen.

Etwas überrascht hat mich die Altersangabe auf der Homepage des Verlages. Dieser empfiehlt das Buch ab 7 Jahren. Klar, meine dreijährige guckt sich die Bilder auch schon gerne ab, aber ich nicht sicher, ob ein 7-jähriger den Text schon wirklich versteht. Da sind so viele Witze dabei, bei denen man definitiv um die Ecke denken muss. Fraglich ob ein Kind in diesem Alter das schon kann. 

Fazit:
Ein Comic, der mir als Comicmuffel ganz gut gefallen hat. Die Zeichnungen mag ich gerne und auch der Text ist humorvoll und unterhaltend. Ein sehr kurzweiliges Vergnügen.

Freitag, 12. Juli 2019

Rezension "Promise me - Hanna & Finn "

Titel: Promise me - Hanna & Finn
Autor: Jana Schäfer
Seitenzahl: 320
ISBN: 978-3-95818-492-3
Einbindungsart: Buch / ebook
Preis: 13,00 € / 3,99 €
Reihe: Band 3/3 (unabhängig voneinander lesbar)

(c) Forever/Ullstein
Zum Inhalt:
Hanna und Finn sind beste Freunde. Doch schon lange merkt Hanna, dass sie mehr für Finn empfindet. Mit One Night Stands lenkt sie sich davon ab, denn eine Beziehung kann nicht funktionieren. Hanna möchte um keinen Preis ihre Freundschafts aufs Spiel setzen und nach ihrer letzten Beziehung die kläglich scheiterte und sogar vor Gericht endete, ist sie nicht mehr fähig jemandem zu vertrauen. Doch täglich wird es schwerer der Anziehung, die von Finn ausgeht, zu widerstehen und so nähern sich die beiden immer mehr an. Eine prickelnde Liebesgeschichte beginnt.

Meine Meinung:
Zur Zeit lese ich sehr gerne Romane, wie diesen. Eine Liebesgeschichte mit teilweise prickelndem Inhalt ist genau nach meinem Geschmack und passt super zum Sommer.

"Promise me" ist der dritte Teil einer Reihe, der aber problemlos unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden kann. Jeder Band behandelt ein anderes Paar, auch wenn die Protagonisten der Vorgängerbände natürliche ihre Auftritte in der Geschichte haben. Ich kannte die beiden anderen Teile nicht und kann somit auf jeden Fall bestätigen, dass man diese auch nicht zu kennen braucht, um die Geschichte zu verstehen. Ich werde die beiden anderen Bücher aber auf jeden Fall noch lesen, denn "Promise me" hat mir gut gefallen und Lust auf die weiteren Bücher der Autorin gemacht.

Der Schreibstil der Autorin ist schön locker leicht und flüssig und lässt sich super lesen. Ich kam flott in die Geschichte rein und mochte die Protagonisten gleich gerne. Wobei ich hier sagen muss, dass mir Finn deutlich lieber war, als Hanna. Hanna ist ein recht schwieriger Charakter, geprägt von Problemen, der noch ziemlich an der Vergangenheit festhält und diese einfach nicht loslassen kann. Finn ist da deutlich positiver, auch wenn er ebenfalls seine Päckchen zu tragen hat. Und so geben die beiden tatsächlich einen ganz guten Gegensatz ab.

Allerdings muss ich zugeben, dass ich Hanna stellenweise etwas anstrengend fand. Ich hätte sie manchmal sooo gerne geschüttelt, da sie einfach die offensichtlich positiven Dinge in ihrem Leben nicht sieht und auch nicht sehen will. Die Geschichte fokussiert sich dann auch sehr auf sie und ihre Probleme, weswegen Finns Geschichte für meinen Geschmack etwas zu kurz kam.

Ansonsten mochte ich das Buch aber tatsächlich sehr gerne. Auch die erotischen Stellen sind von der Autorin gut in die Geschichte eingebaut und nehmen nicht überhand. Sie lassen sich toll lesen und wirken zu keinem Zeitpunkt billig, sondern eher sehr sinnlich. Die Autorin versteht es diese Szenen mit Bedacht einzusetzen und so der Geschichte den richtigen Touch zu geben. Die Liebesgeschichte bekommt so auch eine ganz eigene Dynamik und macht die Geschichte zu einer runden Sache.

Fazit:
Eine prickelnde Liebesgeschichte mit vielen Höhen und Tiefen, einer stellenweise etwas anstrengenden Protagonistin, die aber super zu lesen ist und mich gut unterhalten hat.

Donnerstag, 11. Juli 2019

Rezension "Die Unausstehlichen & ich - Das Leben ist ein Rechenfehler"

Titel: Die Unausstehlichen & ich - Das Leben ist ein Rechenfehler
Autor: Vanessa Walder
Verlag: Loewe
Seitenzahl: 272
ISBN: 978-3-7855-8901-4
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 12,95 € / 9,99 €
Reihe: Band 1
Alter: ab 10

(c) Loewe
Zum Inhalt:
Enni kommt von einer Pflegefamilie in die nächste. Als sie dachte, sie wäre nun endlich angekommen, bekommt ihr Pflegevater einen neuen Job, ihre Familie zieht in die Schweiz und kann sie nicht mitnehmen. Noch schlimmer ist für Enni, dass sie ihren Pflegebruder sehr wohl mitnehmen und Enni auf ein Internat muss. Doch das lässt sie nicht auf sich sitzen. Sie beschließt dort abzuhauen und Noah zu suchen. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Meine Meinung:
Mir fiel als erstes das Cover dieses Buches ins Auge. Ich finde das Design sehr ansprechend und auch der Titel sticht definitiv aus der Masse hervor. Und so war ich ganz gespannt auf den Inhalt dahinter.

Das Buch brachte mir eine Geschichte voller Schimpfwörter und doch auch wieder nicht. Denn alle Schimpfwörter sind zensiert und so kann man sich als Leser immer selbst denken, welches Wort wohl in die entsprechende Lücke passen würde. Ohne die Zensur, die natürlich beabsichtigt ist, wäre das Buch auch nicht ab 10. Ich fand das wirklich lustig und hatte großen Spaß daran die Lücken selbstständig mit Schimpfwörtern zu füllen.

Die Kapitel sind recht kurz und auch die Schrift ist recht groß, sodass auch Kinder, die vielleicht noch nicht perfekt lesen können schnell in der Geschichte vorwärts kommen. Zudem ist die Geschichte sehr unterhaltsam und trifft die Zielgruppe perfekt, wie ich finde.

Der Charakter Enni ist toll. Die Autorin hat hier eine unabhänigige Persönlichkeit geschaffen, die es im Leben wahrlich nicht leicht hat. Die innere Zerrissenheit, die Wut die Enni umtreibt beschreibt die Autorin so bildhaft und perfekt, dass ich nur meinen Hut ziehen kann. Auch die anderen Charaktere sind toll. Allen voran Dante, von dem man bis zum Ende nicht so ganz weiß, wer er eigentlich ist. Und das ist ein weiterer Pluspunkt dieser Geschichte. Die Charaktere sind so vielschichtig und facettenreich, dass es schwer fällt hinter die Fassade zu blicken und man immer wieder überrascht wird, was die ein oder andere Person zu verbergen hat.

Dies ist nicht nur bei den Charakteren so, nein die ganze Geschichte ist deutlich geheimnisvoller als es für mich zunächst den Anschein hatte. Da das Buch der erste Teil einer Reihe ist, bleiben recht viele Fragen offen. Die Geschichte ist zwar ein stückweit in sich abgeschlossen und man bleibt nicht mit einem fiesen Cliffhanger zurück. Doch die offenen Fragen in meinem Kopf sind definitiv da und so freue ich mich, dass der nächste Band wohl schon Ende des Jahres erscheinen soll.

Ich hatte großen Spaß an der Geschichte. Ich mag den Schreibstil der Autorin total gerne, ich mag ihren Humor und ihre Charaktere. Die Geschichte bietet so viel mehr, als es zunächst den Anschein hat. Da sind so viele Geheimnisse, die noch gelöst werden wollen, Freundschaften die entstehen oder aber auch zerstört werden und bei allem die Frage, warum Enni eigentlich ein Pflegekind ist.

Fazit:
Wunderbares Kinderbuch, dass mit Humor und Charakteren absolut punkten kann. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, super zu lesen und macht das Buch so zu einem wunderbar unterhaltenden Erlebnis.