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Dienstag, 13. Oktober 2015

Rezension "Cinderella Undercover"

Titel: Cinderella undercover
Autor: Gabriella Engelmann
Verlag: Arena
Seitenzahl: 284
ISBN: 978-3-401-06685-1
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 13,99 €

(c) Arena
Zum Inhalt:
Aschenputtel mal ganz modern. Gabriella Engelmann erzählt hier die Geschichte von Cynthia, deren Vater kurz nach dem Tod ihrer Mutter schon eine neue Frau mit nach Hause bringt. Und die hat zu allem Übel auch noch zwei Töchter. Zwei Stiefschwestern für Cynthia, das war das letzte, was sie sich gewünscht hatte. Zudem beide wirklich unerträglich sind und die eine auch noch versucht Cynthia ihren Schwarm abspenstig zu machen. Was ist, wenn Daniel tatsächlich Interesse an Felicia entwickelt? Das wäre die absolute Katastrophe für Cynthia und so versucht sie erst einmal "undercover" herauszufinden, in welche Richtung Daniels Interessen gehen. Nichts ist dafür besser geeignet, als das Kulturfestival. Da geht der Künstlerin Cynthia nicht nur wegen Daniel das Herz auf. Ob sie ihn am Ende für sich gewinnen wird?

Meine Meinung:
Mit "Cinderella Undercover" hat Garbiella Engelmann einen Märchenklassiker neu interpretiert und das äußerst gelungen. Für mich war diese Erzählung die perfekte Urlaubslektüre, die mir bei schlechtem Wetter auf dem Sofa, den Tag verschönerte.

"Cinderella Undercover" hat genau die richtige Mischung aus Romantik, Witz und Spannung. Engelmann kann wirklich toll schreiben, was sie hier nicht zum ersten Mal unter Beweis stellt. "Cinderella Undercover" hat mir deutlich besser gefallen, als die erste Märchenadaption, die ich von Engelmann gelesen habe. Die Geschichte hat einfach genau die perfekte Mischung, die ich bei einem Jugendbuch brauche. Und auch die Liebe kommt nicht zu kurz, was für mich als Romantikerin natürlich besonders wichtig ist.

Was besonders hervorzuheben ist, ist der spritzige Schreibstil von Engelmann. Nicht selten führte dieser zu einem Lacher meinerseits. Sie trifft genau den richtigen Ton und schafft es dabei eine tolle Geschichte wunderbar zu erzählen. Somit habe ich für mich beschlossen, bald mal wieder zu einem Märchenbuch von Engelmann zu greifen, wenn ich leichte Unterhaltung in Form eines Jugendbuches brauche. Denn die neue Interpretation von Märchen finde ich wirklich toll.

Zudem schafft es Engelmann, die Protagonisten absolut sympathisch zu beschreiben, weswegen mir vor allem Cynthia sofort ans Herz wuchs. Natürlich sind ihre Stiefschwestern erstmal die absoluten Oberzicken, doch auch hier steckt mehr dahinter, als sich auf den ersten Blick vermuten lässt. Natrülich war ich trotzdem die komplette Zeit über dafür, dass die Liebesgeschichte zwischen Cynthia und Daniel ins Rollen kommt. Ob ich bekommen habe, was ich wollte, lasse ich hier mal offen...

In der Geschichte geht es immer mal wieder um Kunst. Und obwohl ich damit eigentlich nicht so viel anfangen kann, passt das Thema hier perfekt in die Geschichte rein und taucht genau in der richtigen Menge auf, sodass ich es sogar spannend fand, vor allem etwas über Street Art zu lesen.

Das Ende rundet die Geschichte natürlich perfekt ab. Engelmann findet hier einen gelungenen Abschluss für alle Personen, was natürlich wunderbar ist.

Fazit:
Ein tolles Jugendbuch mit der perfekten Mischung, aus Spannung, Humor und Romantik, was mir wirklich gut gefallen hat. Es wird sicher nicht das letzte Jugendbuch sein, dass ich von Engelmann gelesen habe.


Montag, 3. November 2014

Rezension "Smaragdgrün"

Titel: Smaragdgrün
Autor: Kerstin Gier
Verlag: Arena
Seitenzahl: 487
ISBN: 978-3401063485
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 18,99 €
Alter:12-15


Achtung diese Rezension enthält Spoiler!

Zum Inhalt:
Gwendolyn hat Liebeskummer. Gideon hat ihr das Herz gebrochen. Im Moment hilft Gwendolyn nur Schokolade und der Abstand zu eben jenem. Doch leider ist das nicht möglich. Denn noch immer geht es darum, dass Gwen und Gideon die Aufgabe haben, gemeinsam die Welt zu retten und den bösen Grafen von Saint Germain von seinem unheimlich Plan abzuhalten.
Dass die beiden dabei in Lebensgefahr geraten, damit hatte so niemand gerechnet. Und während um sie alles zusammenbricht, hofft Gwen noch immer auf eine Versöhnung mit Gideon.

Mein Meinung:
Das Finale der Edelsteintrilogie ist perfekt gelungen und lässt mich rundum zufrieden zurück.

Konnte der zweite Teil mich nicht 100% überzeugen, so kann es dieses Finale auf jeden Fall. Gier überzeugte mich von der ersten bis zur letzten Seite. Obwohl das Buch fast 500 Seiten stark ist, flog ich nur so durch die Geschichte. Ich konnte die Auflösung kaum noch erwarten und war sehr gespannt, was sich Gier hierfür ausgedacht hatte.

Die Protagonisten waren mir auch in diesem Band wieder sehr sympathisch. Vor allem Gwen mit ihrer herrlich tollpatschigen Art ist mir so sehr ans Herz gewachsen, dass ich sie sicher sehr vermissen werde. Gideon...nun ja der ist ein Fall für sich. Kerstin Gier hat ihn unglaublich vielschichtig gemacht. Einerseits wahnsinnig arrogant und überheblich, doch innendrin sehr sensibel und eigentlich total lieb.

Auch in "Smaragdgrün" kommt der der herzerfrischende Humor Giers wieder super raus. Vor allem Xermerius bietet auch dieses Mal wieder viele Stellen um herzhaft zu lachen. Ich mag diesen kleinen Kerl echt. Diese perfekte Mischung aus Humor und Spannung, mit einem Schuss Romantik kann wirklich nur Kerstin Gier, das beweist sie hier einmal mehr.

Die Auflösung gefällt mir gut. Mit vielen Dingen konnte Gier mich absolut überraschen und dadurch total überzeugen. Das Ende war für mich zu keiner Zeit vorhersehbar. Ich fand es sehr gelungen und bin zufrieden damit, wie die Geschichte zu Ende geht. Zudem bin ich auch echt traurig, dass ich jetzt Abschied von den ganzen Figuren, die ich so lieb gewonnen habe, nehmen muss.

Fazit:
Ein super gelungener Abschluss einer fantastischen Trilogie.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Rezension "Saphirblau"

Titel: Saphirblau
Autor: Kerstin Gier
Verlag: Arena
Seitenzahl: 395
ISBN: 978-3401063478
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 8,99 €
Alter: 12-15

Achtung: Diese Rezension enthält Spoiler!

(c) Arena
Zum Inhalt:
Gwen ist verliebt und das nicht zu knapp. Gideon geht ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf. Und so tritt alles andere in den Hintergrund. Die Zeitreisen, Menuett lernen, die Welt retten. Alles nicht so wichtig, so lange sie bei ihm sein kann!
Doch plötzlich fängt Gideon an, sich merkwürdig zu benehmen und Gwen weiß gar nicht mehr woran sie ist. Fühlt er vielleicht nicht das gleiche wie sie? Hat er sie vielleicht nur ... benutzt? Ein übler Verdacht keimt in Gwen auf, der schneller als ihr lieb ist, bestätigt wird.

Meine Meinung:
Auch dieser zweite Band steht dem ersten in fast nichts nach. Er kommt vielleicht nicht ganz an "Rubinrot" ran, hat aber trotzdem wahnsinnig viel Spaß gemacht.

Kerstin Giers einmalige Art zu erzählen, sticht hier wieder aufs Neue heraus. Selten konnte mich ein Autor so mit seinem Humor begeistern, wie sie. Auch in diesem Band musste ich an vielen Stellen wieder herzhaft lachen und habe mich köstlich amüsiert. Gwen wuchs mir immer mehr ans Herz und Gideon hätte ich gerne wieder das eine oder andere Mal in den Hintern getreten.

Mit eine meiner liebsten Figuren war auch in diesem Band wieder Xemerius. Der Wasserspeiher mit den herrlichen Kommentaren ist einfach herzerfrischend. Er bringt genau die richtige Portion Pepp in die Geschichte. Auch an dieser Stelle sei Giers Kreativität gelobt! Für mich ist es manchmal wirklich beeindruckend, was sich Autoren alles ausdenken können.

Bei der Spannung muss man vielleicht einen klitzekleinen Punkt abziehen. Hier kann die Geschichte nicht ganz  mit dem Vorgänger mithalten. Man merkt eben, dass es sich um einen Zwischenband handelt, der auf das große Finale in "Smaragdgrün" hinführen soll. Und so war ich hier nicht über die ganze Zeit komplett an die Geschichte gefesselt, habe sie aber trotzdem auf jeder Seite genossen und natürlich muss auch Band 3 verschlungen werden, denn was die Auflösung angeht, verrät dieser Band nicht sooo viel.

Fazit:
Ein toller zweiter Band, der zwar nicht 100% an den ersten heranreicht, aber trotzdem auf ganzer Linie überzeugt.