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Mittwoch, 17. April 2019

Rezension "Babymode zum Häkeln"

Titel: Babymode zum Häkeln - 40 Modelle für die ersten 12 Monate
Autor: Yolaine Fournier (Anleitungen) / Pierre Nicou (Fotos) 
Verlag: Bassermann
Seitenzahl: 128
ISBN: 978-3-8094-3686-7
Einbindungsart: Paperback
Preis: 12,99 €



(c) Bassermann
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Seit einigen Jahren häkle ich wieder sehr gerne. Und natürlich liegt es da nahe, zu schauen ob es auch Anleitungen gibt, um Babyklamotten zu häkeln, auch wenn man dafür vielleicht gar nicht mehr so viel Zeit hat, wenn man frisch Mama geworden ist.


Ich freute mich sehr, als ich dieses Buch von Bassermann entdeckte, welches Anleitungen für die ersten 12 Monate breithält. Was ich hier allerdings gleich schwierig finde, ist dass die Größenangaben bei den Anleitungen in Monaten sind. Das mag ich weder bei Anleitungen noch beim Klamottenkauf. Denn nur weil zwei Babys 3 Monate alt sind, können sie ganz unterschiedlich groß sein. Und die Angabe "3 Monate" als Größe finde ich völlig ungeeignet. Besser finde ich die Größenangabe in Zentimeter sprich den gängigen Angaben, wie 56/62/68/74.

Das Buch startet mit einer kurzen Inhaltsübersicht, an der man direkt sieht, dass die Anleitungen in die vier Jahreszeiten unterteilt sind. Was ebenfalls sofort auffällt, ist dass eine Einführung ins Häkeln und die Erklärung der verschiedenen Maschenarten komplett fehlt. Das bedeutet dass dieses Buch keinesfalls für Anfänger geeignet ist. Eigentlich kenne ich das, dass Häkelbücher zumindest immer eine kurze Bilderanleitung für feste Maschen, Stäbchen und Co. bietet. Dies gibt es hier gar nicht, was ich echt schade finde. Womöglich liegt das daran, dass das Buch in einem so genannten "Billigverlag" erschienen ist, ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Finde es aber doch etwas enttäuschend.

Der Aufbau der Anleitungen ist auch etwas spezieller, was ich aber gar nicht schlecht finde. Denn es gibt zunächst nur Bilder zu sehen und auf den darauf folgenden Seiten folgt dann die Anleitung. Diese ist recht klar strukturiert und unterteilt in Größe / Material / verwendete Maschen / Maschenprobe / einer Zeichnung des Teils und der Anleitung selbst. Was ich gut finde ist, dass es bei einigen der Anleitungen auch eine Häkelschrift gibt. Zwar muss man erst lernen diese zu lesen, doch wenn man das kann, dann ist eine Häkelschrift extrem hilfreich.


Die Anleitungen selbst sind ganz nett, mehr aber auch nicht. Es gibt Anleitungen für Klamotten, Kuscheltiere oder auch mal einen Schlafsack. Etwas besonderes sucht man hier vergeblich, deswegen ist dieses Buch leider keines meiner Highlights in meiner Sammlung der Handarbeitsbücher.

Fazit: 
Ein Häkelbuch welches ich leider nicht besonders gelungen finde. Die Anleitungen sind nicht wirklich kreativ, grundsätzliche Anleitungen von Maschen fehlen und auch die Größenangeben sind nicht so richtig passend. Die Anleitungen sind recht nett, mehr aber auch nicht und so sticht dieses Buch nicht aus der Masse hervor.


Sonntag, 23. April 2017

Rezension "Beerenglück für Genießer"

Titel: Beerenglück für Genießer
Autor: Karl Newedel
Verlag: Bassermann
Seitenzahl: 75
ISBN: 978-3-8094-3632-4
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 4,99 €

(c) Bassermann
Meine Meinung:
Jetzt kommt ja dann endlich der Sommer wieder. Warme Temperaturen, was könnte besser dazu passen, als leckere süße, oder auch mal saure Beeren. Genau aus diesem Grund, konnte ich mich sofort für dieses Buch begeistern, als ich es zum ersten Mal sah.

Allein das Cover ist schon der absolute Hingucker. Hier hat der Fotograf sich alle Mühe gegeben und die Beeren so superlecker in Szene gesetzt, dass man am liebsten sofort loslegen müsste. Kaum hatte ich das Buch aus der Verpackung geholt, musste ich auch sofort darin blättern.

Der Autor beginnt mit einer kurzen Einführung, zu den wichtigsten Beeren und dann geht es auch schon mit dem Rezepteteil los. Dieser ist, nicht wie ich es kenne, in verschiedene Kategorien unterteilt. Die Rezepte folgen einfach nacheinander, was ich zunächst etwas irritierend fand, da dadurch so ein bisschen der Überblick fehlt.

Jedes Rezept ist gleich aufgebaut. Eine Seite nimmt das Rezept selbst ein, die andere Seite ziert ein schönes Foto, das wirklich sehr ansprechend gemacht ist. Die Zutaten sind oberhalb des Rezeptes wunderbar ersichtlich. Zudem sieht man auf den ersten Blick, wie lange man für die Zubereitung braucht und wie viele Portionen das Rezept ergibt.

In diesem Buch findet man wirklich die verschiedensten Dinge, die man mit Beeren machen kann. Ob gebackenes, Getränke oder verschiedene Cremes. Auf den ersten Blick dachte ich erst, dass da gar nicht so viel dabei ist, was meinem Geschmack entspricht, doch beim zweiten Blättern änderte sich dieser Eindruck sehr schnell. Ob Himbeerpavola, Himbeer-Tiramisu-Torte, Schoko-Johannisbeer-Schnitten oder Waffeltorte mit Zitronencreme. Wem läuft da nicht das Wasser im Mund zusammen? Ich finde der Sommer kann definitiv kommen und diese erfrischenden Köstlichkeiten werden nicht nur einmal auf unserem Tisch landen.

Fazit: 
Ein Beerenkochbuch zu einem supergünstigen Preis, das superleckere Rezepte und wunderschöne Bilder bereithält. Die wichtigsten Dinge sind in jedem Rezept auf den ersten Blick ersichtlich, lediglich die Gesamtstruktur des Buches könnte etwas besser sein.

Samstag, 22. April 2017

Rezension "Magische Smoothies"

Titel: Magische Smoothies
Autor: Gabriele Redden
Verlag: Bassermann
Seitenzahl: 76
ISBN: 978-3-8094-3777-2
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 7,99 €

(c) Bassermann
Meine Meinung:
Smoothies sind gerade im Sommer besonders lecker. Und jetzt kommt ja dann endlich wieder die Zeit, in der man entspannt, im Garten in der Sonne sitzt und so ein gekühlter Smoothie nicht nur lecker schmeckt, sondern auch noch gesund ist.

Ich besitze zwar schon das ein oder andere Smoothiebuch, doch natürlich bin ich auch immer wieder auf der Suche nach Inspiration. Und so stieß ich auf dieses neu erschienene Buch aus dem Bassermann-Verlag.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich alleine das Cover schon richtig schön finde. Es macht Lust auf Smoothies, Lust, diese selbst auszuprobieren. Die schönen Fotos setzen sich im Inneren des Buches fort. Die Gestaltung der einzelnen Seiten gefällt mir wirklich gut. Die Bilder sind ansprechend, die darauf abgebildeten Smoothies schön in Szene gesetzt.

Auch die Rezepte selbst klingen schon auf den ersten Blick ansprechend. Die Namen sind wirklich schön gewählt. Ob "Schneewittchen", "Elfensommer", "Walpurgisnacht" oder auch "Prinzessin Papaya". Diese Namen machen einfach Lust darauf, die Smoothies selbst auszuprobieren. Schaut man sich die Zutaten an, läuft einem in den meisten Fällen das Wasser im Mund zusammen. Ich denke jeder wird in diesem Buch etwas finden, was den eigenen Geschmack trifft und das bei dem nur kleinen Preis von 7,99 €.

Zusätzlich zu den Zutaten, die wirklich sehr präzise aufgezählt sind, findet man noch die Nährwertangaben und interessante Infos zu in einem kleinen Kreis. Hier steht, dann entweder, welche Früchte man gegeneinander austauschen kann, oder auch einfach nur interessante Vitamininformationen zu den jeweiligen Smoothies.

Trotz dieser vielen positiven Punkte, konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen. Dies liegt vor allem am Grundton den die Autorin in diesem Buch auffährt. Man könnte natürlich schon vom Titel "magische" Smoothies daraus schließen, dass hier mehr in die Getränke interpretiert wird, als ich es tun würde. So finde ich die Texte die jeweils unter den Titel stehen häufig sehr merkwürdig und irritierend. Die Eigenschaften wie mehr Schönheit, Selbstvertrauen und und und, die einigen dieser Smoothies zugesprochen werden, halte ich gelinde gesagt für Quatsch.

Nach dem Rezepteteil geht es dann genau in dem Ton weiter. "Die Magie der Früchte, Gemüse und Kräuter" beschreibt genau das, was man nach dieser Überschrift erwartet. Da findet man dann zu jeder Zutat den passenden Planeten, das passende Element und  die passenden magischen Kräfte. Dies ist einfach ein Thema, das mich nicht wirklich erreicht und mit dem ich nichts anfangen kann. Hier will ich gar nicht anzweifeln, dass Obst, Gemüse und Kräuter gewisse "Dinge" können, doch die Formulierungen in diesem Buch finde ich einfach ein bisschen over the top.

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass die Autorin natürlich noch beschreibt, was man für die Zubereitung von Smoothies benötigt und wie diese am besten gelingen. Zudem gibt sie auf den letzten beiden Seiten 10 Tipps rund um die Smoothieszubereitung, die durchaus hilfreich sind.

Bis auf die magische Komponenten in dem Buch, mit der ich einfach nichts anfangen kann, ist dieses Buch von der Optik und den Rezepten her, gelungen und animiert dazu jedes einzelne Rezept selbst auszuprobieren. Ich freue mich schon auf heiße Sommertage und gekühlte Smoothies. 

Fazit:
Ein Smoothiebuch, das vor allem durch die Optik, die schönen Rezeptnamen und die leckeren Kreationen punkten kann. Die magische Komponenten die die Autorin in das Buch mit einbringt, war mir etwas zu übertrieben, aber das muss jeder selbst entscheiden, ob er damit etwas anfangen kann, oder eben auch nicht.


Sonntag, 18. Dezember 2016

Rezension "Lieblingstiere zum Häkeln"

Titel: Lieblingstiere zum Häkeln
Autor: Isabelle Kessedjian
Verlag: Bassermann
Seitenzahl: 95
ISBN: 978-3-572-08204-9
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 12,99 €

(c) RandomHouse
Meine Meinung:
Da ich ja schon eine ganze Weile gerne häkle und mittlerweile auch ein kleines Kind habe, sprang mir dieses Buch sofort ins Auge. Sofort stellte ich mir vor wie mit den kleinen Tieren gespielt wird, was man alles mit ihnen machen kann.

Als das Buch bei mir ankam, schaute ich sofort hinein. Die Aufmachung ist wirklich sehr süß. Zunächst einmal werden alle Tiere, für die es in diesem Buch Anleitungen gibt vorgestellt. Und dabei gibt es nicht nur ein einfaches Bild des Tieres, nein viel mehr wird es total schön in Szene gesetzt. Ob beim Wäscheaufhängen oder im Wald mit anderen Tieren zusammen, im Garten oder am Lagerfeuer. Den Tieren wird so richtig Leben eingehaucht und man will einfach nur sofort mit häkeln loslegen.

Nach den vielen Bildern, die mehr als die Hälfte des Buches einnehmen, kommen einige kurze Grunderklärungen, wie z.B. Maschenarten, Abkürzungen und ein kleiner Leitfaden zu den verschiedenen Häkeltechniken. Danach findet man eine Doppelseite auf der genau erklärt wird, welches Garn man für welches Tier braucht. Hier kommt dann auch mein erster Kritikpunkt ins Spiel. Von den Garnarten die dort genannt werden habe ich noch nie etwas gehört. Dies wäre ja eigentlich nicht so schlimm, wenn wenigstens dabei stehen würde, welche Lauflänge das Garn hat. Dies kenne ich so aus anderen Büchern, denn dann kann man sich die Art der Wolle selbst raussuchen. Ich habe dann einfach mal frei Schnauze losgelegt und Gar genommen, das ich da hatte und mit dem ich schon viele Tiere gemacht habe.

Als nächstes folgen dann die Erklärungen der Grundelemente, wie Kopf, Körper usw. Denn die sind bei fast allen Tieren gleich. An den Erklärungen habe ich nichts auszusetzen, diese sind vergleichbar mit anderen Häkelbüchern und für Häkelerfahrene gut zu verstehen. Auch für Häkelanfänger, die die Erklärungen der Abkürzungen lesen, sollte das keine Schwierigkeit darstellen. Allerdings habe ich relativ schnell einen Fehler in meiner Arbeit entdeckt und so oft ich die Anleitung auch lese, scheint es leider wirklich an ihr zu liegen und nicht an mir. Die Beine des Tieres bleiben in der Mitte offen, was sich zwar im Nachhinein korrigieren lässt, aber doch irgendwie auch sehr ärgerlich ist.

Die Tiere selbst gefallen mir nicht alle. Es gibt jedoch einige, die ich wirklich sehr nett finde. Diese werden sicher nach und nach in unseren Haushalt einziehen. Vor allem die schönen Fotos, die die Tiere lebendig werden lassen, machen Lust aufs Häkeln.

Fazit:
Ein Buch, welches mich nicht vollständig überzeugen konnte. Zwar gefallen mir einige Tiere sehr gut, doch finde ich die Beschreibungen der Garne nicht wirklich gelungen und auch bei den Anleitungen habe ich einen Fehler entdeckt. Ansonsten wirklich ein schönes Buch, um das Kinderzimmer um einige selbst gemachte Tiere zu bereichern.

3,5 Kerzen

Dienstag, 29. März 2016

Rezension "Häkelparadies"

Titel: Häkelparadies
Autor: Saskia Laan/ Claire Boeter
Verlag: Bassermann
Seitenzahl: 96
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 14,99 €
ISBN: 978-3-572-08180-6

(c) RandomHouse
Meine Meinung:
Ich häkle jetzt schon eine ganze Weile und doch bin ich immer wieder froh, wenn ich auf neue Bücher bzw. neue Anleitungen stoße. Denn trotz meiner Erfahrung bringe ich ohne Anleitungen nicht wirklich etwas zustande.

"Häkelparadies" besticht durch sein farbenfrohes und echt schön gestaltetes Cover. Man bekommt total Lust sich eben auch so einen Raum einzurichten und genau die passenden Dinge dafür zu häkeln. Und genau so ist das Buch auch aufgebaut. Nach einem kurzen Vorwort und einem Interview mit den beiden Autorinnen, geht es auch schon los.

Aufgeteilt ist das Buch in verschiedene Kapitel. Und jedes Kapitel beschäftigt sich mit einem Raum, was ich echt klasse finde. So hat man gleich vorne im Inhaltsverzeichnis einen Überblick und kann direkt zu dem Raum blättern, für den man nun etwas häkeln möchte. Sei es die Küche, die Diele, das Wohnzimmer oder das Kinderzimmer.

Jede der Anleitungen ist sehr umfangreich und geht über mehrere Seiten. Sie wird von tollen, farbenfrohen und sehr speziellen Bildern untermalt. Denn auf den Bildern ist nie das komplette Werk zu sehen. Das ist laut den Autorinnen genau so gewollt, dass man selbst seine Fantasie spielen lassen kann. Die Anleitungen sind trotz der vielen bunten Bilder sehr übersichtlich. Auf der linken Seite sieht man genau welches Garn man braucht, in welcher Stärke und wie viel. Außerdem sieht man, welche Größe das Häkelstück haben wird. Zu jeder Anleitung gibt es sofort die passende Häkelschrift. Hier finde ich besonders gut, dass man nicht ans Ende des Buches blättern muss, was ich in anderen Büchern schon hatte, sondern die Häkelschrift direkt beim jeweiligen Objekt findet. Und dann kommt auch schon die Erklärungen, wie man sie auch aus anderen Büchern kennt. Jede Reihe wird exakt erklärt und so können auch Häkelanfängerinnen durchaus etwas mit diesem Buch anfangen. Kleine Tipps zwischendurch runden die Anleitungen ab.

Von dem Aufbau der Anleitungen bin ich wirklich sehr angetan. Jedes Häkelstück wird im Detail erklärt, manchmal sogar noch mit Zeichnungen, dass man es auch wirklich versteht. Hier hat man das Gefühl, die Autorinnen möchten einem das Häkeln um jeden Preis nahe bringen und dass man ihre Anleitungen auch wirklich versteht. Das ist echt toll. Wie oft hatte ich schon Häkelbücher in der Hand, die stur Anleitung an Anleitung gereiht haben und jede Mühe in der Ausarbeitung vermissen ließen. Dies ist hier nicht der Fall. Die Anleitungen sind wirklich sehr sorgfältig und liebevoll gemacht.

Am Ende des Buches schließt eine kleine Häkelkunde und eine Erklärung der Symbole der Häkelschrift das Ganze ab.

Das einzige was dem Buch leider ein paar Minuspunkte einbringt, sind die Ideen selbst. Auf den ersten Blick habe ich erstmal nicht wirklich viel gefunden, was ich gerne nachmachen will. Das fand ich echt schade. Nach genauerem Durchblättern bin ich dann doch auf das ein oder andere Stück gestoßen, das gut in unsere Wohnung passt oder bei dem ich Lust hatte es nachzumachen, aber ich hatte auch schon Bücher in denen deutlich mehr Anleitungen meinen Geschmack getroffen haben. Natürlich ist es nie so, dass einem alles gefällt, was die Autoren vorschlagen und letztendlich ist die Art dieses Buches einfach so gut, dass die etwas reduzierte Anzahl an Anleitungen, die mir gefallen nicht so deutlich ins Gewicht fällt.

Fazit:
Toll ausgearbeitete, sehr verständlich und gut erklärte Anleitungen, die wunderbar ausführlich sind. Leider konnten mich nicht alle Ideen vollständig überzeugen, was dem Buch einen kleinen Minuspunkt gibt.

Freitag, 15. Januar 2016

Rezension "Wir basteln Weihnachtssterne"

Titel: Wir basteln Weihnachtssterne
Autor: Norbert Pautner
Verlag: Bassermann
Seitenzahl: 48
Einbindungsart: Broschiert mit Papierstreifen
ISBN: 978-3809433484
Preis: 9,99 €
Zur Leseprobe *KLICK*

Meine Meinung:
Leider etwas zu spät kommt hier meine Rezension zu dem tollen Titel "Wir basteln Weihnachtssterne". Aber Weihnachten kommt ja zum Glück jedes Jahr und auch ich werde sicherlich unter dem Jahr einige Weihnachtssterne basteln, weil ich gemerkt habe, dass das Buch so viele Anregungen bietet, bei so wenig verfügbarer Zeit, dass man tatsächlich rechtzeitig anfangen muss, um zu Weihnachten fertig zu werden.

Das tolle an diesem Set ist, dass es die Papierstreifen und das Bastelpapier gleich mitliefert. So konnte ich nach dem Auspacken sofort loslegen. Man bekommt für den kleinen Preis also nicht nur ein Buch mit tollen Anleitungen, nein man hat auch das passende Zubehör sofort mit dabei. Was man dann natürlich immer noch braucht ist eine Schere oder aber ab und zu auch ein Klebestift.

Ich habe zunächst mal die Sterne ausprobiert, für die ich lediglich eine Schere brauchte, denn ich wollte unbedingt sofort loslegen, sodass ich genügend Sterne für unser Fenster habe. Nun ja, das hat vor Weihnachten nicht so ganz geklappt, aber wie gesagt, Weihnachten kommt ja wieder, sodass ich ganz in Ruhe weiterbasteln kann.

Die Anleitungen selbst sind wirklich toll gemacht. Besonders angetan hat es mir der Fröbelstern. Ich gebe zu zunächst war der für mich schon etwas kniffelig. Ich bin normalerweise nicht diejenige die besonders viel bastelt. Aber genau dafür sind die Anleitungen richtig super. Jeder Schritt wird anhand von Text und einem Bild erklärt und man kann ihn prima nachfalten. Zudem ist genügend Papier vorhanden, sodass man sich auch den ein oder anderen Fehlversuch erlauben darf.

Die Schwierigkeitsgrade variieren je nach Anleitung. Es gibt ganz leichte, mit denen ich auch angefangen habe und die schnellen Erfolg bringen und eben auch schwierigere, für die man vielleicht eine Weile braucht, die dann aber umso schöner aussehen.

Jeder Anleitung kann man auf den ersten Blick entnehmen, was man für Materialien braucht und das ist, wie oben schon erwähnt, neben dem bereits mitgelieferten Papier meistens nicht wirklich viel.

Ich finde dieses Set rundum gelungen. Gerade für Bastelanfänger oder Bastelmuffel ist es richtig perfekt. Man kann sofort loslegen und muss nicht noch in das nächste Bastelgeschäft rennen. Ich bin überzeugt davon, dass unseren Baum oder unser Fenster, dieses Weihnachten ganz viele Sterne aus diesem Set zieren werden, die ich ganz in Ruhe über das Jahr hinweg falten werde.

Fazit:
Ein Bastelset zum sofort Loslegen. Man braucht nicht viel mehr, als das bereits mitgelieferte Bastelpapier. Die Anleitungen, die sowohl als Text, wie auch als Bilder, Schritt für Schritt erklären, was zu tun ist, tun ihr übriges zu diesem gelungen Set, was sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene geeignet ist.

Mittwoch, 11. November 2015

Rezension "Partyminis aus dem Glas"

Titel: Partyminis aus dem Glas
Autor: Ulrike Beilharz
Verlag: Bassermann
Seitenzahl: 89
ISBN: 978-3-572-08192-9
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 14,99 €
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(c) RandomHouse
Meine Meinung:
"Partyminis aus dem Glas" - genau das richtige für Nachtischliebhaber wie mich. Doch nicht nur Fans von Süßem kommen hier auf ihre Kosten. Nein es gibt genauso auch pikante Rezepte in diesem Buch. Die kleinen Partyminis sehen nicht nur toll aus, sie schmecken zudem lecker und lassen sich super vorbereiten und dann einfach in den Kühlschrank stellen.

Mir hat es besonders die "Panna Cotta mit Karamellkern" angetan. Die Anleitung hierfür ist wirklich leicht nachzuvollziehen und das Rezept geht super schnell. Auch die Zutaten sind gängig, sodass das sogar ein Nachtisch ist, den ich mal spontan machen könnte, was ich echt toll finde. Einzig die Zeitangabe bis der Nachtisch fest war, passte bei mir nicht wirklich. Statt 30 Minuten dauerte es 2-3 Stunden, aber danach war die Panna Cotta eine Wucht. Sie zerging förmlich auf der Zunge und fast ärgerte ich mich, dass ich nur ein Viertel des Rezepts gemacht hatte. Denn 10 - 12 Gläser wären für zwei Personen dann doch ein bisschen viel gewesen.  Doch nicht nur geschmacklich machte die Panna Cotta etwas her, auch optisch sah sie toll aus, in unseren kleinen Gläsern.

Die Optik ist sowieso einer der rießen Pluspunkte dieses Buches. Schon alleine das Cover macht Lust, das Buch sofort aufzuschlagen und loszulegen. Und auch innen enttäuscht die Optik nicht. Tolle Fotografien machen jedes Rezept noch schmackhafter, als es sowieso schon ist.

Ein kurzes Vorwort und eine Liste mit Gläsern, die für diese Rezepte geeignet sind. Dann geht es auch schon los mit den Rezepten, die in drei Kategorien eingeteilt sind. "Süß mit feinen Früchten", "Süß und edel gewürzt" und "Brillant pikant". Die Rezepte selbst sind sehr übersichtlich gestaltet. Als erstes sieht man für wie viele Gläser das Rezept geeignet ist. Direkt darunter sind fein säuberlich die Zutaten aufgelistet, die man für die einzelnen Bestandteile der Partyminis braucht. Zudem lässt sich leicht erkennen, was das Rezept für einen Schwierigkeitsgrad hat, welcher Zeitaufwand nötig ist und was man vielleicht schon am Vortag vorbereiten kann. Zudem hat die Autorin bei einigen Rezepten auch immer wieder einen kleinen persönlichen Tipp parat. Ein Rezeptregister am Ende des Buches rundet die Gestaltung wunderbar ab.

Die klare Gestaltung, mit dem Rezept auf der einen und dem dazu passenden Foto auf der anderen Seite gefällt mir ausgesprochen gut. So eignet sich dieses Buch nicht nur zum Nachmachen, nein auch zum einfach darin blättern und schwelgen. Ich bin schon am Überlegen, welches dieser süßen Partyminis man bspw. an Weihnachten oder Silvester auftischen könnte. Denn dafür sind sie absolut perfekt geeignet.

Ich glaube hier ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Die pikanten Rezepte eignen sich sicher für die ein oder andere Party, denn da werden sie mit Sicherheit der Hingucker schlechthin sein. Ob süß oder pikant, ob einfach oder schwierig, ob schnell oder zeitaufwendig. Hier findet jeder etwas, egal ob Profi in der Küche oder nicht.

Fazit:
Dieses Buch zeigt wunderschön, wie sich auch aus einfachen Desserts optische Highlights machen lassen. Einfach nachzumachen, klar strukturiert und optisch ein Hingucker.


Montag, 27. April 2015

Rezension "Wiederentdeckt: Die Schätze aus Omas Backbuch"

Titel: Wiederentdeckt: Die Schätze aus Omas Backbuch
Autor: diverse
Verlag: Bassermann Inspiration
Seitenzahl: 223
ISBN: 978-3-572-08069-4
Einbindungsart: Gebunden
Preis: 16,99 €

(c) RandomHouse
"Rosenmehl" ist wohl jedem, der gerne backt, ein Begriff. Mittlerweile ist "Rosenmehl" auch der Name einer Buchreihe, die bei Bassermann herausgegeben wird.  Ob Rezepte aus Hefeteig, für die Weihnachtsbäckerei oder wie in dem Buch, welches ich euch heute vorstellen möchte, Schätze aus Omas Backbuch.

In diesem wunderbaren Backbuch findet sich einfach für jeden Etwas. Unterteilt in verschiedene Kategorien bekommt man schon auf der ersten Seite einen wunderbaren Überblick darüber, was man alles in diesem Backbuch finden kann.Von "Obstzeit", über "Schmalzgebackenes" und "Kuchen für jeden Tag" bis zu "Adventszeit ist dieses Backbuch ein toller Begleiter fürs ganze Jahr. Ich konnte mich auch gar nicht gleich entscheiden, was ich machen will, denn schon auf den ersten Blick sprachen mich so viele Rezepte an. Besonders angetan hat es mir und meinem Mann "Omis Zitronenkuchen" der so einfach geht und so lecker schmeckt. Bringt mein Mann diesen Kuchen ins Geschäft mit, wird er ihm förmlich aus den Händen gerissen. Auch die Dampfnudeln sind toll. Habe ich schon immer gerne gegessen, allerdings noch nie selbst ausprobiert. Mit diesem Rezept gelingen sie garantiert.

Folgende Rezepte habe ich ausprobiert:

Schlesischer Mohnstriezel
Omis Zitronenkuchen
Klassische Dampfnudeln
Die Rezepte sind alle sehr logisch und übersichtlich aufgebaut, sodass man sehr schnell einen Überblick bekommt, was man für Zutaten braucht und wie lange die Backzeit, als auch die Arbeitszeit ist. Dadurch ist dieses Buch auch für Anfänger bestens geeignet.

Was ich besonders toll an der "Rosenmehl"-Reihe finde ist, dass die Rezepte von Menschen eingesandt wurden, die oft gleichzeitig eine kleine Geschichte dazu zu erzählen haben oder auch auf einem Foto zu sehen sind. Es ist beeindruckend zu sehen, wie lange manche Rezepte schon Bestand haben. Diese kleinen persönlichen Anmerkungen machen dieses Buch zu etwas besonderem, denn so wirken diese Rezepte gleich ganz anders, als in klassischen Backbüchern.

Jedes Rezept gibt es neben der "klassischen" gedruckten Variante, wie wir es auch aus anderen Koch- und Backbüchern kennen, als handgeschriebene Originalvariante zu sehen. Manches kann man kaum lesen, so alt ist die Schrift. Ich finde das eine klasse Idee, so kann man sich richtig gut vorstellen, wie die Frauen schon vor vielen Jahrzehnten in der Küche standen und genau diesen Kuchen gebacken haben.

Die wunderbar gelungenen Fotos der gebackenen Köstlichkeiten runden das Buch perfekt ab. Ich finde es immer schade, wenn in Koch- und Backbüchern die Fotos fehlen. Oftmals kommt dann so gar keine richtige Lust zum Backen auf. In diesem Buch sind die Fotos wirklich toll gelungen und machen richtig Lust darauf, die Rezepte sofort selbst nachzubacken.

Fazit:
Ein tolles, sehr authentisches Backbuch, das sehr logisch und strukturiert aufgebaut ist und durch die tollen Fotos extrem viel Lust aufs Nachbacken macht.