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Freitag, 6. Dezember 2019

Rezension "Endlich entspannt Essen! "

Titel: Endlich entspannt Essen! - Gesunde Ernährung für einen Darm in Balance
Autor: Sofia Antonsson
Verlag: Thorbecke 
Seitenzahl: 144
ISBN: 978-3-7995-1378-4
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 25,00 €

(c) Thorbecke
Zum Inhalt & Meine Meinung: 
Ich bin immer wieder auf der Suche nach neuen Koch- und Backbüchern, denn auch wenn ich nicht soo gerne koche, so bin ich immer wieder auf der Suche nach Inspirationen und neuen Ideen.

Optisch finde ich das Buch richtig schön. Es wirkt hochwertig und hat tolle Fotografien. Diese sind unglaublich ästhetisch und machen Lust darauf zu kochen und zu essen. 

Das Buch klang für mich nicht so schlecht, "Entspannt essen" ist immer gut und wenn man den Untertitel liest, so erwartet man doch spezielle gut verträgliche Rezepte. Denn dieser lautet "Gesunde Ernährung für einen Darm in Balance".

Auch ich hatte schon mal Probleme mit meinem Darm und habe es auch im Bekanntenkreis immer wieder mitbekommen, dass das doch ein etwas häufigeres Problem zu sein scheint. Als ich das Buch aufschlug, machte es zunächst einen recht guten Eindruck, gerade was diese Problematik angeht.

Es beginnt nämlich mit einem großen Vorwort und sehr vielen Informationen, die zum Thema Darm wichtig sind. Es geht zunächst um Ernährung selbst, dann aber wird das Thema Darm etwas intensiver betrachtet. Vor allem auf den Reizdarm wird ausführlich eingegangen. Was ich ebenfalls sehr spannend finde, ist das Thema Fodmap, welches beim Thema Reizdarm unterstützend wirken kann. Auch dieses wird sehr ausführlich behandelt. Darmflora und Antistresstipps runden das ganze ab. Bevor das Buch zu den Rezepten übergeht beschäftigt es sich noch sehr ausführlich mit dem Thema vegetarische Ernährung und alles, was man drüber wissen muss.

Bei den Rezepten handelt es sich nämlich um vegetarische Rezepte, was ebenfalls ein Pluspunkt für das Buch ist, da wir versuchen, etwas weniger Fleisch zu essen. Vegetarische Rezepte die lecker sind, aber immer noch nicht so einfach zu finden sind.

Die Rezepte sind in die verschiedensten Kategorien eingeteilt. Von Smoothies, über Salaten, Pasta, Wraps und Alltagsgerichten, bis hin zu Desserts, ist hier alles zu finden. Und hier kommt leider der Punkt, der mir und meiner Familie nicht so gut gefallen hat. Die Rezepte sind entweder nicht kreativ genug oder zu kreativ. Das will heißen, dass es entweder sehr bekannte Rezepte sind, die nicht wirklich überraschend neu sind oder welche die zu abgefahren sind. Als Familienrezepte ziemlich ungeeignet, zudem waren nur wenige Rezepte dabei, bei denen ich Lust hatte, sie nachzukochen. Leider ist diese Auswahl nur wenig überzeugend, sodass ich das Buch nicht uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

Fazit:
Ein optisch unheimlich ansprechendes Buch, das viele spannende Informationen über den Darm und vegetarische Ernährung bietet. Leider sind die Rezepte nicht so sehr überzeugend, was dem Buch einige Minuspunkte einbringt. Ich werde dennoch immer mal wieder reinschauen und vielleicht doch noch das ein oder andere ansprechende Rezept finden.

Mittwoch, 16. August 2017

Rezension "Stories on a plate"

Titel: Stories on a plate
Autor: Florentina Klampferer
Seitenzahl: 160
ISBN: 978-3-85431-737-1
Einbindungsart: Flexocover
Preis: 19,90 €

(c) Pichler Verlag
Meine Meinung:
Heute habe ich mal wieder ein Kochbuch für euch, welches mir sehr gut gefallen hat. "Stories on a plate" ist keinesfalls ein stinknormales Kochbuch, nein hier gibt es einen ganz besonderen Schatz für jedes Küchenregal. Der Untertitel "Besondere Momente gemeinsam genießen" passt perfekt zu diesen wunderschön gestalteteten Kochbuch.

Wenn man eines darüber sagen kann, dann dass auf jeden Fall nicht an Bildern gespart wurde. Diese herrlich in Szene gesetzten Aufnahmen sind ein Genuss für die Augen. Ich persönlich kann nämlich gar nichts mit Koch- oder Backbüchern anfangen, die keinerlei bzw. kaum Bilder bieten. Denn das gibt es sogar auch heute noch. Hier ist es so, dass es immer abwechselnd Text und Bild gibt, sodass man sich wirklich nicht beklagen kann, dass man zu wenig zu schauen hätte.

Nun komme ich zu der Aufmachung des Buches bzw. der einzelnen Rezepte. Zunächst einmal gibt die Autorin einen ganz kurzen Überblick über verschiedene Abkürzungen, die sich in ihren Rezepten wiederfinden. Und dann geht es auch schon direkt los mit dem Inhaltsverzeichnis des Buches. Ob "Frühstück im Bett", "Kindergeburtstag" oder auch "Weihnachten: Ein Fest mit Familie und Freunden". Hier findet wirklich jeder etwas. Im Vorwort, welches gleich danach zu finden ist, erklärt die Autorin zudem, wie es zu "Stories on a plate" gekommen ist.

Danach findet man die Rezepte, aufgeteilt nach den jeweiligen Themengebieten, von denen ich oben schon einige Beispiele genannt habe. Jedes Kapitel beginnt mit einer Übersicht der dazu gehörigen Rezepte. Die Rezepte selbst sind übersichtlich gestaltet. Wie meistens bei Kochbüchern findet man die benötigten Zutaten auf der linken Seite und das Rezept selbst auf der rechten. Bei den Zutaten stehen teilweise noch kleine Hinweise dabei, in welcher Form man sie benötigt, was ich wirklich sehr gut finde. Auch die Zubereitungszeit sieht man auf den ersten Blick, was für mich eines der wichtigsten Dinge bei jedem Rezept ist. Oft gibt es am Ende des Rezeptes noch einen wertvollen Tipp für das Rezept.

Danach folgen immer wieder schöne Bilder der Gerichte. Diese sind hierbei nicht einfach nur abfotografiert, sondern wunderbar in einer schönen Umgebung in Szene gesetzt.

Fazit:
Ein rundum gelungenes Kochbuch. Sowohl optisch, als auch inhaltlich ein absoluter Hingucker und eine Bereicherung für jedes Kochbuchregal. 

Sonntag, 23. April 2017

Rezension "Beerenglück für Genießer"

Titel: Beerenglück für Genießer
Autor: Karl Newedel
Verlag: Bassermann
Seitenzahl: 75
ISBN: 978-3-8094-3632-4
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 4,99 €

(c) Bassermann
Meine Meinung:
Jetzt kommt ja dann endlich der Sommer wieder. Warme Temperaturen, was könnte besser dazu passen, als leckere süße, oder auch mal saure Beeren. Genau aus diesem Grund, konnte ich mich sofort für dieses Buch begeistern, als ich es zum ersten Mal sah.

Allein das Cover ist schon der absolute Hingucker. Hier hat der Fotograf sich alle Mühe gegeben und die Beeren so superlecker in Szene gesetzt, dass man am liebsten sofort loslegen müsste. Kaum hatte ich das Buch aus der Verpackung geholt, musste ich auch sofort darin blättern.

Der Autor beginnt mit einer kurzen Einführung, zu den wichtigsten Beeren und dann geht es auch schon mit dem Rezepteteil los. Dieser ist, nicht wie ich es kenne, in verschiedene Kategorien unterteilt. Die Rezepte folgen einfach nacheinander, was ich zunächst etwas irritierend fand, da dadurch so ein bisschen der Überblick fehlt.

Jedes Rezept ist gleich aufgebaut. Eine Seite nimmt das Rezept selbst ein, die andere Seite ziert ein schönes Foto, das wirklich sehr ansprechend gemacht ist. Die Zutaten sind oberhalb des Rezeptes wunderbar ersichtlich. Zudem sieht man auf den ersten Blick, wie lange man für die Zubereitung braucht und wie viele Portionen das Rezept ergibt.

In diesem Buch findet man wirklich die verschiedensten Dinge, die man mit Beeren machen kann. Ob gebackenes, Getränke oder verschiedene Cremes. Auf den ersten Blick dachte ich erst, dass da gar nicht so viel dabei ist, was meinem Geschmack entspricht, doch beim zweiten Blättern änderte sich dieser Eindruck sehr schnell. Ob Himbeerpavola, Himbeer-Tiramisu-Torte, Schoko-Johannisbeer-Schnitten oder Waffeltorte mit Zitronencreme. Wem läuft da nicht das Wasser im Mund zusammen? Ich finde der Sommer kann definitiv kommen und diese erfrischenden Köstlichkeiten werden nicht nur einmal auf unserem Tisch landen.

Fazit: 
Ein Beerenkochbuch zu einem supergünstigen Preis, das superleckere Rezepte und wunderschöne Bilder bereithält. Die wichtigsten Dinge sind in jedem Rezept auf den ersten Blick ersichtlich, lediglich die Gesamtstruktur des Buches könnte etwas besser sein.

Freitag, 23. Dezember 2016

Rezension "Österreichische Mehlspeisen"

Titel: Österreichische Mehlspeisen
Autor: Ingrid Pernkopf / Alexander Hoss-Knakal
Verlag: pichler
Seitenzahl: 224
ISBN: 978-3-85431-735-7
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 29,90 €

(c) Pichler-Verlag
Meine Meinung:
Auf dieses Kochbuch habe ich mich lange gefreut. Österreichische Mehlspeisen, allen voran natürlich der Kaiserschmarrn sind einfach immer lecker und gelingen auch meist. Und so war ich gespannt, was es neben den klassischen und bekannten Rezepten noch so alles in der österreichischen Küche gibt, was ich bisher nicht kenne.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass die Fotos auch in diesem Kochbuch mal wieder große Klasse sind. Sie machen einfach Lust die Dinge auszuprobieren und nach zu kochen. Manche Bilder sind direkt unter dem Rezept, andere nehmen sogar eine ganze Seite neben dem Rezept ein.

Die Rezepte selbst sind klar und übersichtlich aufgebaut. Man sieht auf den ersten Blick, welchen Schwierigkeitsgrad das Rezept hat, welche Zutaten man für den Teig und die jeweilige Füllung braucht. Was ich jedoch schade finde ist, dass die Back- oder Garzeit überhaupt nicht sofort ersichtlich ist. Diese muss man im Rezept suchen, was meiner Meinung nach recht ungeschickt ist. Für mich ist das eine Information, die ebenfalls übersichtlich an den Rand gehört, sodass man sie auf den ersten Blick sieht.

Was ich ebenfalls ein bisschen schade finde, ist dass die österreichischen Begriffe überhaupt nicht übersetzt werden. Nicht jeder weiß, was Schlagsahne auf österreichisch heißt und so sucht man sich im Laden einen Wolf, wenn einem nicht klar ist, dass das bei uns anders heißt. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn man im Rezept bei dem Originalbegriff bleibt, allerdings gehört für mich dann ein kleines Glossar in das Buch, in welchem man nachschlagen kann, was die unbekannten Begriffe bedeuten.

Die Kreativität der Rezepte gefällt mir jedoch sehr gut. Ich kam alleine beim Durchblättern schon ins Schwärmen und stand mal wieder vor dem Problem, welches Rezept ich als erstes ausprobiere. Ob "warme Köstlichkeiten", "kalte Genüsse" oder "Cremiges, Eisiges & Erfrischendes". Hier ist einfach für jeden Geschmack etwas dabei und dank des Inhaltsverzeichnisses ganz am Anfang kann man auch sofort in die Rubrik blättern, in die man gerne möchte. Das Register am Ende listet jedes einzelne Rezept nochmals auf, sodass man auch hier blättern und schauen kann, was man gerne nachkochen möchte.

Fazit:
Ein tolles österreichisches Kochbuch, mit wunderbaren Fotos und nur einigen Kleinigkeiten, die mich etwas gestört haben.

Sonntag, 3. Juli 2016

Rezension "Meine grünen Smoothies"

Titel: Meine grünen Smoothies
Autor: Roman Firnkranz
Verlag: riva
Seitenzahl:143
Einbindungsart: broschiert
Preis: 12,99 €

(c) Riva
Meine Meinung:
Smoothies kennt ja vermutlich jeder. Die meisten von euch werden schon mal einen getrunken haben. Die erfrischenden Obstgetränke sind echt lecker und zudem - zumindest wenn man sie selbst macht - sehr gesund.

Mit grünen Smoothies hatte ich vor diesem Buch überhaupt keine Erfahrung. Immer wenn ich davon gehört habe, hatte ich kein großes Interesse daran, diese selbst auszuprobieren. Denn wie kann etwas schmecken was so gesund ist?

Roman Firnkranz belehrt mich eines besseren. In seinem Buch "Meine grünen Smoothies" nimmt er uns mit auf eine Reise durch die gesunde Welt des Pflanzengrün. Nicht nur einmal war ich überrascht von dem, was man alles essen bzw. trinken kann. Vieles davon landet bei uns entweder im Salat oder in der Biotonne. Mit Obst gemixt haben wir es noch nie.

Kiwi trifft Kopfsalat
Firnkranz' Buch ist sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Zunächst einmal erklärt Firnkranz was grüne Smoothies sind, woraus sie eigentlich bestehen und was genau sie so gesund macht. Äußerst interessant, kurzweilig und für jeden verständlich vergleicht er zum Beispiel Obst und Gemüse mit Pflanzengrün.

Der zweite Abschnitt des Buches beschäftigt sich mit der Vor- und Zubereitung von Smoothies. Hier fand ich vor allem die Hinweise, wie man am besten an frisches Bioobst und -gemüse kommt total interessant. Manches ist so naheliegend, trotzdem kommt man nicht drauf. Auch für das Equipment gibt Firnkranz hilfreiche Hinweise. Welcher Mixer geht, was er können muss, welche Leistung er bringen muss. Zudem verrät er natürlich wie man Smoothies lagert und herstellt.

Mango trifft Petersilie
Zusätzlich zu diesem theoretischen Teil, den ich sehr gerne gelesen habe und sehr informativ fand, stellt Roman Firnkranz in diesem Buch die 30-Tage-Challenge vor. Diese habe ich bisher nicht selbst ausprobiert, werde sie aber demnächst in Angriff nehmen. Hierbei geht es darum 30 Tage lange eine Mahlzeit - wie z.B. das Frühstück, oder aber auch nur eine Zwischenmahlzeit, durch einen grünen Smoothie zu ersetzen - und das konsequent. Er gibt Tipps wie das am besten gelingt, denn natürlich kostet so eine Umstellung erst einmal Überwindung. Doch so wie Firnkranz dies beschreibt, scheint es gar nicht so schwer zu sein.

Im vorletzten Teil, gibt es passend zu der 30-Tage-Challenge einen Rezepteteil. Angepasst an die jeweiligen Wochen unterscheiden sich die Rezepte. Einige dieser Rezepte haben wir schon ausprobiert. Ich muss zugeben, dass der Geschmack von Pflanzengrün schon etwas gewöhnungsbedürftig ist, doch zwei der drei Smoothies haben mir gut geschmeckt, einer war nicht so ganz mein Fall. Ich denke mit der Zeit gewöhnt man sich an den Geschmack von grünen Smoothies und dann sind sie eine echt super Sache um sich einfach gesund zu ernähren. Firnkranz gibt hierzu einfache und verständliche Anleitungen, wie das für jeden von uns umsetzbar ist - auch bei Zeit- und Geldmangel.


Erdbeer-Bananen-Smoothie
Zum Schluss des Buches geht Firnkranz noch auf besondere Lebenssituationen ein und wie man grüne Smoothies in den jeweiligen Fällen genießen soll. Ob auf Reisen, in der Schwangerschaft, für Kinder, Sportler oder auch als Ersatz für Kaffee. Jeder Abschnitt bietet seine eigenen wichtigen Tipps und Hinweise, die das Buch zu einem runden Abschluss bringen.

"Meine grünen Smoothies" ist ein gelungenes Buch. Firnkranz führt uns Leser auf kurzweilige Art in die Welt der grünen Smoothies ein. Die interessanten Informationen rund um Zutaten, Mixer usw. und der Rezeptteil bieten ein tolles Nachschlagewerk, für alle, die sich für grüne Smoothies interessieren. Bisher stand ich grünen Smoothies immer eher skeptisch gegenüber, doch dieses Buch motiviert mich dazu, die 30-Tage-Challenge auszuprobieren und dabei vielleicht meine restlichen Schwangerschaftskilos zu verlieren ;) Falls ihr nun auch neugierig geworden seid, könnt ihr auch bei Roman selbst vorbeischauen, ob auf Facebook oder auch Twitter, oder natürlich auch in diesem Buch. Es lohnt sich!

Fazit:
Vom Skeptiker zum Genießer. Bisher stand ich grünen Smoothies immer skeptisch gegenüber, dachte die können nicht schmecken. Die Rezepte in diesem Buch beweisen etwas anderes. Zusammen mit den fundierten Informationen haben wir hier ein tolles "Kochbuch", das ich sicher noch oft in die Hand nehmen werde.


Mittwoch, 12. August 2015

Rezension "Heute gibt's indisch!"

Titel: Heute gibt's indisch
Autor: Karen Webb
Verlag: SüdWest
Seitenzahl: 159
ISBN: 978-3-517-08941-6
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 19,99 €

(c) RandomHouse
Meine Meinung:
Mit Indien verbinde ich intensive Gerüche und Geschmäcker, Curry liegt in der Luft. Und so dachte ich mir, warum sollten wir nicht mal daheim die indische Küche ausprobieren?

Das Buch von Karen Webb ist hierbei ein sehr persönliches, da sie selbst indische Wurzeln hat und in diesem Buch von den Lieblingsrezepten ihrer Familie erzählt. Diese sind unterlegt mit herrlichen Bildern, die einem noch mehr Lust auf indisches Essen machen.

Ein Inhaltsverzeichnis gleich zu Beginn, gibt eine schöne Übersicht, was für Rezepte man in dem Buch findet. So kann man sich gleich entscheiden, ob man etwas mit Fleisch, Salat oder doch lieber etwas Süßes machen möchte. Ein langes Vorwort gibt Einblicke in die persönliche Geschichte Webbs'.

Umrahmt werden die Rezepte von einer Übersicht über die typischen Zubereitungsarten und Küchengeräte, einer Übersicht über indische Gewürze, so wie ganz hinten im Buch einem indischen Küchenlexikon. Vor allem das Küchenlexikon empfand ich als sehr hilfreich, da in den Rezepten einige Zutaten verwendet, oder einige Rezepte Namen haben, die mir so auf den ersten Blick nichts sagen.

Die Übersicht über die indischen Gewürze ist eigentlich auch recht interessant, da man zu jedem Gewürz eine kleine Abbildung hat. Leider sind hier einige Angaben fehlerhaft, was wirklich schade ist. Ich selbst, als unerfahrene Köchin hätte das zunächst gar nicht erkannt, meinem Mann aber fiel das sofort auf.

Und dann geht es auch schon mit dem umfangreichen Anteil an Rezepten los. Die Seiten sind echt toll gestaltet und wenn es ein Foto zu einem Rezept gibt, ist es, wie oben schon erwähnt, ein sehr ansprechendes was unglaublich Lust auf das Essen macht. Allerdings gibt es nicht zu jedem Rezept ein Foto, was ich sehr schade finde. Ich brauche eigentlich, um Lust auf ein Rezept zu bekommen, immer auch ein Foto. Und gerade bei solch exotischen Gerichten, bei denen man nicht weiß, wie sie aussehen sollen, finde ich es besonders schade, dass ein Foto auf vielen Seiten fehlt.

Positiv hervorheben lässt sich jedoch die Rubrik "Karen Kulinarisch", die immer wieder unterhalb der Rezepte auftaucht. Hier hat die Autorin einige persönliche Anmerkungen zu den Rezepten oder den jeweiligen Inhaltsstoffen parat.

Da ich natürlich auch etwas aus dem Buch ausprobieren wollte, nutzten wir die Gelegenheit eines Grillabends um mit passenden indischen Salaten, Dips und Brot die klassischen Grillgerichte aufzuwerten. Leider muss ich hier sagen, dass wir alle nicht so 100% überzeugt waren, von den Gerichten. Das indische war oft kaum spürbar und man hätte es auch einfach als normalen Salat "verkaufen" können, das hätte niemand gemerkt. Uns fehlte leider etwas der Pfiff, was sehr schade ist. Allerdings werde ich sicher noch weitere Rezepte ausprobieren, denn an die ganz großen Fleischgerichte habe ich mich bisher nicht gewagt. Sicherlich wird da das indische deutlich mehr spürbar sein.

Insgesamt ist das Buch vor allem optisch sehr gelungen. Auch die Rezepte selbst sind schön übersichtlich, was Zutaten und Zeitangaben angeht und machen Lust auf indisches Essen. Leider habe ich wohl einige Gerichte erwischt, die mir den typisch indischen Charakter nicht wirklich vermitteln konnten, das kann aber natürlich auch an meinen Erwartungen gelegen haben. Ich bin trotzdem sehr gespannt, auf das weitere Ausprobieren und freue ich schon, wenn wieder indische Gerüche durch unsere Küche ziehen!

Donnerstag, 6. November 2014

Rezension "Lieblings-Desserts"

Titel: Lieblings-Desserts
Autor: Janneke Philippi
Verlag: Matthaes
Seitenzahl: 244
ISBN: 978-3-87515-400-9
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 29,90 €
Hier kaufen *KLICK*

(c) Matthaes
Meine Meinung:
Optisch ist dieses Dessertbuch der absolute Hingucker. Mir war sofort klar, das muss ich haben. Als ich es dann ausgepackt habe war ich überwältigt von der tollen Gestaltung. Das Hochformat passt zwar nicht wirklich in unser Kochbuchregal ist aber optisch so schön, dass wir es sowieso lieber präsentieren wollen. Allein bei dem Titelbild läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen.

Auch im Inneren setzt sich diese wunderbare Gestaltung fort. Für dieses Buch wurde meiner Ansicht nach ein ganz spezielles Design und eine ganz spezielle Aufteilung gewählt. Unterteilt ist das Buch in die verschiedenen Themengebiete. Von Rhabarber über Schokolade, Joghurt & Quark, Pudding, Crumble & Streusel bis hin zu Windbeutel und Eis ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ich finde es richtig gut, dass das Buch so aufgeteilt ist, denn wenn ich überlege was ich für einen Nachtisch machen will, kann ich gleich in der richtigen Rubrik schauen, je nachdem was ich geschmacklich gerne machen will.

Kaffee-Cakes mit Sahne (unglaublich lecker!)
Mokkamousse (leider nicht richtig fest geworden)
Jede Rubrik beginnt mit tollen Bildern und einer weiteren Übersicht, welche Rezepte in dieser Kategorie zu finden sind. Zwar ohne Seitenanzahl, doch in der richtigen Reihenfolge. Zu jedem Rezept gibt es auch die passende Abbildung. Diese Fotos gefallen mir ebenfalls sehr gut. Manchmal ist das Foto direkt neben dem Rezept, manchmal aber auch eine Seite weiter vorne. Das gefällt mir nicht so 100 %, da ich die Fotos immer gerne direkt beim Rezept habe. Da aber immer klar dabei steht, um welches Rezept es sich handelt, ist das auch nicht so schlimm. Zudem sind die Fotos sehr ansprechend und schmackhaft und machen unglaublich Lust darauf, mit kochen und backen loszulegen.

Crème Brûlée (Ich musste zwar viel Geduld mit dem Backofen haben, doch dann ging es und war super lecker)
Haselnussbiskuit mit Mokkabuttercreme (Ich habe Mandeln statt Haselnüsse genommen, war sehr lecker, wenn auch sehr süß)
Einige Dinge habe ich ausprobiert. Von Crème Brûlée, die sehr lecker war über 10-Minuten-Mokkamousse, was leider nicht funktioniert hat bis zu Kaffee-Cakes mit Sahne, die super lecker waren, habe ich mich quasi einmal quer durch die einzelnen Rubriken gekocht und gebacken. Geschmeckt haben die Sachen wirklich sehr lecker, außerdem waren sie sehr leicht nachzumachen. Die Rezepte sind gut erklärt und auch für mich, die nicht so viel Erfahrung in der Küche hat, gut verständlich. Leider hat nicht alles so geklappt wie es sollte, was ich schade finde. Zum einen lag das sicher daran, dass jeder Backofen anders ist. Zum anderen aber bestimmt auch daran, dass in dem Buch leider Fehler sind. Als Beispiel seien hier die Kaffee-Cakes mit Sahne genannt. Bei der Zutatenliste wird das Backpulver noch erwähnt, im Rezept kommt es allerdings nie zur Sprache, weswegen ich es natürlich auch vergessen habe. Das war jetzt nicht weiter schlimm, doch ein bisschen ärgerlich. Auch die Mousse wurde erst so richtig fest, nachdem wir sie einmal aufgeschlagen haben, wovon im Rezept auch keine Rede ist. Leider muss ich dafür einen Punkt in meiner Bewertung abziehen.

Ansonsten ist es ein optisch wie inhaltlich sehr ansprechendes Dessertbuch. Gerade die Unterteilung in die einzelnen Themengebiete, wie auch die tollen Fotos gefallen mir richtig gut. Ich werde sicher immer wieder etwas aus diesem Buch ausprobieren, denn die klare Struktur und die einfach erklärten Rezepte machen das Buch zu einem tollen Kochbuch, welches zudem ein absoluter Hingucker ist.

Fazit: 
Tolles Dessertbuch, mit gut erklärten Rezepten und einer Optik, die der Knaller ist. Leider enthält das Buch einige Fehler, weswegen ich einen Punkt in der Bewertung abziehen muss.