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Samstag, 15. Oktober 2016

Rezension "Für dich soll's tausend Tode regnen"

Titel: Für dich soll's tausend Tode regnen
Autor: Anna Pfeffer
Verlag: cbj
Seitenzahl: 319
ISBN:  978-3-570-17155-4
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 14,99 €

(c) cbj
Zum Inhalt:
Emi ist anders als ihre Klassenkameraden. Sie trägt mit Vorliebe schwarz und verpasst jedem, der sie ärgert in Gedanken eine Todesart. Das ist ihr Hobby und so vertreibt sie sich auch schon mal langweilige Busfahrten damit. Und gerade nerven sie besonders viele Menschen. Ihr Vater hat eine Neue, die nervt so richtig. Ihr Bruder ist einfach nett zu allen, was sie auch überhaupt nicht verstehen kann und dann ist da auch noch ihre neue Schule. Dort trifft sie auf Erik. Erik der total verschlossen ist und mit dem sie schon am ersten Tag aneinander gerät. Gemeinsam müssen sie daraufhin einen Strafdienst verrichten, schlimmer könnte es wirklich nicht mehr kommen. Doch dann merkt Emi, das hinter Eriks düsterer Fassade mehr steckt, als es auf den ersten Blick ersichtlich ist.

Meine Meinung:
"Für dich soll's tausend Tode regnen" ist schon optisch ein absoluter Hingucker. Das schwarze Cover und vor allem das Innenleben, lassen sofort innehalten, wenn man das Buch sieht. Jede Seite ist von einem schwarzen Rahmen umgeben, sodass sie aussieht wie eine Todesanzeige.

Dies passt natürlich zum Inhalt dieses Buches. Zwar geht es nicht wirklich um den Tod, aber natürlich spielt Emis doch sehr besonders Hobby eine große Rolle. Nun könnte man annehmen, dass das Thema "Tod" doch ein sehr düsteres ist und das Buch deswegen traurig sein müsste. Doch weit gefehlt. Das Buch ist alles anderes als das. Es ist einfach super witzig und sprüht nur so vor Charme.

Zwar hat die Protagonistin Emi durchaus eine düstere Ausstrahlung, doch diese legt sich im Verlauf der Geschichte immer mehr, zudem hat sie dafür auch einen guten Grund. Ich muss zugeben, dass mich Emis Hobby zunächst etwas irritierte und ich ganz zu Beginn etwas gebraucht habe, bis ich mich mit den ausgedachten Todesarten angefreundet habe, doch nachdem sich das gelegt hat, habe ich das Buch einfach nur genossen. Nicht nur einmal habe ich mich aufgrund der sehr kreativen Ideen der Autorinnen extrem amüsiert.

Emi und Erik sind einfach ein genials Duo, das ihresgleichen sucht. Ich fand die beiden so klasse. Sowohl alleine, als auch gemeinsam sind die beiden extrem starke Charaktere die großen Spaß machen. Sie harmonieren perfekt miteinander, auch wenn sie sich zu Beginn überhaupt nicht leiden können. Das Zusammenspiel, die Gespräche der beiden sind klasse und ich bin immer noch hin und weg von ihnen. Ich wünschte wirklich, das Buch wäre noch nicht aus und ich könnte die beiden noch weiter auf ihrem Weg begleiten.

Die kreativen Ideen der Autorinnen und die immer wieder überraschenden Momente sind richtig toll. Das Buch macht so viel Spaß, das hätte ich zu Beginn überhaupt nicht erwartet. Jede Seite habe ich genossen jede witzige Idee in mich aufgesaugt. Die Autorinnen haben hier definitiv ein Buch geschrieben, das auf keinen Fall ein typisches Jugendbuch ist. Es sticht heraus, macht unglaubliche Freude und ist so herrlich negativ, das man einfach nur darüber lachen kann.

Fazit:
Ein SUPER Jugendbuch. Die kreativen Ideen der beiden Autorinnen und die beiden Protagonisten, haben mich so begeistert, das ich immer noch hin und weg bin!

Donnerstag, 21. Januar 2016

Rezension "Girl online on tour"

Titel: Girl online on tour (Bd. 2)
Autor: Zoe Sugg alias Zoella
Verlag: cbj
Seitenzahl: 416
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 14,99 €
ISBN: 978-3-570-17151-6
Zur Leseprobe *KLICK*
Bezogen über: Blogg dein Buch

(c) RandomHouse
Inhalt:
Penny Porter ist seit einer Weile mit dem aufstrebenden Nachwuchsrockstar Noah liiert. Nun geht es auf große Europatour und Penny darf ihn begleiten. Sie ist über glücklich,  dass sie einen Teil ihrer Sommerferien mit Noah verbringen darf.  Doch womit sie nicht gerechnet hat sind die Schwierigkeiten die so eine Tour mit sich bringt. Noah hat viel weniger Zeit als gedacht und so ist sie meistens alleine.  Zudem stehen seine Bandmitglieder ihr eher skeptisch gegenüber, was die Sache nicht einfacher macht. Doch Penny ist froh einfach nur an Noahs Seite zu sein.  Als die Situation jedoch eskaliert steht ihre ganze Beziehung auf dem Spiel.

Meine Meinung:
"Girl online on Tour" ist leider nicht so ganz das, was ich erwartet habe.  Zwar bekommt man hier eine nette,  leicht zu lesende Geschichte für Zwischendurch, doch so richtig umgehauen hat sie mich nicht. 

Über die komplette Zeit plätschert die Geschichte einfach nur so vor sich hin.  Es passiert für meinen Geschmack einfach zu wenig und so fiel es mir teilweise echt schwer am Geschehen dran zu bleiben. 
Penny war mir von Anfang an nur so mäßig sympathisch. Sie wirkt wie das kleine Mädchen von nebenan, das zu ihrem Rockgott hochschaut und dabei selbst nur noch zurück steckt,  was ich teilweise etwas anstrengend fand. Erst gegen Ende schafft sie es, ein bisschen aus sich raus zu gehen und endlich mal das zu machen, was sie möchte.

Die komplette Geschichte ist leider ziemlich oft mit Klischees behaftet. Der Rockstar, der super gut aussieht und auf den natürlich alle Mädchen fliegen, Starallüren, die unscheinbare Freundin des Rockstars. Das alles konnte mich nicht so richtig überzeugen.

Von Spannung ist leider auch kaum etwas zu finden. Zwar gibt es einen verrückten Stalker und es gilt herauszufinden, wer das ist, aber das ist dann auch schon alles. Ich muss zugeben, dass mich die Auflösung hier sogar überrascht hat und ich nicht mit dieser Person gerechnet hätte.

Eine Liebesgeschichte ist zwar vorhanden, hätte aber für meinen Geschmack auch noch mehr sein können. So richtig Romantik kommt nie auf und so fehlte einfach das gewisse Etwas.

Gegen Ende fing das Buch dann an richtig gut zu flutschen. Ich wollte dann doch wissen, wie alles ausgeht, wer der Stalker ist, was mit den verschiedenen Beziehungen passiert. Letztendlich kann das Ende das Buch nicht retten, ich bin trotzdem etwas enttäuscht davon. Doch einen Pluspunkt bringen die letzten Seiten, die mich fesseln konnten dann doch.

Ich kann gar nicht genau sagen, warum mich das Buch jetzt nicht so richtig überzeugen konnte. Für mich fehlte einfach irgendwas. Die Geschichte blieb zu lange banal und plätscherte nur so dahin. Es ging gefühlt nur von einem Konzert zum nächsten und so blieb nicht nur die Handlung, sondern auch die Spannung ziemlich auf der Strecke. Selbst die Blogbeiträge die zwischendurch immer wieder eingestreut sind gefielen mir nicht so richtig. Sie wirkten auf mich einfach zu sehr gewollt teeniemäßig.

Fazit:
Ein Buch, das sich zwar gut lesen lässt, mich jedoch mit der Handlung nicht überzeugen konnte. Ich musste mich lange Zeit immer wieder zum Lesen zwingen, da das Geschehen für meinen Geschmack nicht richtig vorwärts kommt und die Geschichte eher mit Klischees gespickt ist, als mit originellen Ideen. Das Ende ist dann zwar gelungen und die letzten Seiten ließen sich echt gut lesen, jedoch konnte das Buch mich im gesamten nicht wirklich überzeugen.