Dienstag, 20. März 2018

Rezension "Highschool Princess. Verlobt wider Willen"

Titel: Highschool Princess. Verlobt wider Willen
Autor: Annie Laine
Verlag: Impress
Seitenzahl: 230
ISBN: 978-3-646-60392-7
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €

(c) Impress
Zum Inhalt:
Sara ist eine Prinzessin. Doch viel lieber wäre sie einfach eine normale Jugendliche. Denn der 18-jährigen steht eine arrangierte Hochzeit kurz bevor. Für Sara gibt es nichts schlimmeres, doch trotzdem versucht sie aus ihrem letzten Jahr in Freiheit das Beste zu machen und überredet ihre Eltern sie auf eine öffentliche Highschool gehen zu lassen. Dort lernt sie relativ schnell Leo kennen und ihr unbekannter Verlobter und ihre Hochzeit sind fast vergessen.

Meine Meinung:
Zunächst einmal muss ich glaube ich etwas über das Cover loswerden. Es ist auf jeden Fall ein Hingucker, dagegen kann man gar nichts sagen. Doch irgendwie ist es auch ein bisschen viel. Ein bisschen viel pink, ein bisschen viel Mädchen, ein bisschen viel Kitsch. Trotzdem reizte mich die Geschichte aufgrund ihres Klappentextes.

Allerdings wurde ich recht schnell enttäuscht. Die Geschichte plätscherte einfach nur so vor sich. Viel mehr als ich in der Inhaltsangabe beschrieben habe, passiert irgendwie auch nicht. Sara überredet ihre Eltern sie auf eine öffentliche Highschool zu lassen, sie fliegt zu ihrer Gastfamilie in die USA, geht auf die öffentliche Highschool, tja und das war auch schon alles an Aufregung. Es passiert einfach überhaupt gar nichts. Das Highlight ist dann tatsächlich als ihre beste Freundin, ebenfalls eine Prinzessin, auch auf die öffentliche Highschool darf. Wie Sara auch inkognito. Durch das erste Drittel des Buches musste ich mich deswegen wirklich quälen.

Der Schreibstil der Autorin. Puh, ja eigentlich ist der gar nicht so schlecht, doch muss ich zugeben, dass ich so meine Schwierigkeiten mit den spanischen Passagen hatte. Da Sara aus einem spanischsprachigen Land kommt ist das irgendwie authentisch, doch manche Passagen werden nicht wirklich übersetzt, oder man muss sich herleiten, was es heißen könnte. Mich behinderten diese Passagen in meinem Lesefluss und das störte mich sehr. Allerdings werden diese Abschnitte immer weniger, was es für mich dann schnell leichter machte.

Sara fand ich ganz ok, aber so richtig ans Herz gewachsen ist sie mir nicht. Dafür mochte ich Leo echt gerne. Mir war jedoch relativ schnell klar, wer er wirklich ist, sodass es für mich keinen großen Überraschungseffekt gab. Bei einem Disput zwischen den beiden wurde mir Sara dann so richtig unsympathisch. Es war für mich recht klar, dass er nichts für die ganze Sache konnte, doch sie straft ihn monatelang!!! mit Missachtung, was ich für absolut kindisch hielt.

Das letzte Drittel des Buches fand ich trotzdem ganz nett zu lesen. Und auch insgesamt ist die Geschichte eine nette Zwischenunterhaltung. Mehr aber leider auch nicht. Sie wird mir - außer die nervigen Parts - wohl kaum im Gedächtnis bleiben, was ich echt schade finde, da ich mir viel mehr erhofft hatte.

Fazit:
"Highschool Princess" ist leider bei weitem nicht das, was ich mir erhofft hatte. Eine anstrengende und nervige Protagonistin, hoplriger Text und leider nur wenig bis keine Spannung, machten dieses Buch nicht wirklich zu einem Erlebnis für mich.


Samstag, 17. März 2018

Rezension "Mia legt los"

Titel: Mia legt los
Autor: Susanne Fülscher
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 176
ISBN: 978-3-551-65051-1
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 9,99 €
Alter: ab 10

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Mia schreibt gerne Tagebuch. Und ausgerechnet das wird ihr zum Verhängnis. Denn als dieses verschwindet kommen plötzlich einige ihrer Geheimnisse ans Licht. Auch dass sie über ihre ganze Klasse und ihre beste Freundin gelästert hat, lässt sich nun nicht mehr verheimlichen. Das ist allerdings nicht ihr einziges Problem. Da ist ja auch noch ihr Nebensitzer Mr. Rülps, den sie überhaupt nicht ausstehen kann. Und irgendwie scheint er mit ihrem verschwundenen Tagebuch in Zusammenhang zu stehen.

Meine Meinung:
Nachdem ich den ersten Band von Conni gelesen habe, dachte ich mir, ich schaue auch mal in eine andere Kinderbuchreihe rein. Kann Mia Conni Konkurrenz machen? Sind die beiden vergleichbar?

Und nein, ich finde nicht, dass die beiden vergleichbar sind. Mia ist ganz anders und auf ihre eigene Art irgendwie auch angenehmer zu lesen. Auch wenn Mia und Conni zumindest das Tagebuchschreiben gemeinsam haben. Mia ist jedoch bei weitem nicht so altklug und perfekt wie Conni. Ich mochte sie von Anfang an. Auch ihre Freundinnen fand ich vom ersten Blick an gut gewählt und jede auf ihre eigene Art sympathisch. Auch Mr. Rülps fand ich irgendwie lustig, auch wenn Mia ihn gar nicht mag, ich fand ihn klasse.

"Mia legt los" ist super zu lesen und für das Alter der Zielgruppe perfekt geeignet. Man begleitet sie in die Schule und erlebt einfach ganz normale Dinge mit ihr. Und so werden sich die meisten 10-jährigen Mädchen in ihr wiederfinden. Dass ihr Tagebuch verschwindet und sie so vor der kompletten Klasse bloßgestellt wird ist sicherlich auch keine außergewöhnliche Situation.

Ich ertappte mich sogar dabei, dass ich regelrecht mit den Mädels und vor allem Mia mitfieberte. Ich fand die Gespräche zwischen den Freundinnen teilweise so herrlich, dass ich mich köstlich amüsiert und auch stellenweise in meine eigene Kindheit und Jugend zurück versetzt gefühlt habe. Da gibt es Gespräche über zu kleine Oberweiten, erste Küsse oder peinliche Eltern. Das kommt wohl jedem Teenager bekannt vor. Ich freue mich schon darauf Mia bei ihren weiteren Abenteuern zu begleiten.

Fazit:
Dieses Buch ist so erfrischend echt und ehrlich. Mia und ihre Freundinnen bei ihren Problemen und in ihrem Alltag zu begleiten hat mir viel Spaß gemacht. Perfekt für 10-jährige Mädchen ist diese Clique so herrlich normal, dass ich das Buch uneingeschränkt empfehlen kann. 

[Aktion] Gemütliches Lese-Miteinander

(c) Livia
Bei Christine von "Unsere zauberhaften Bücherwelten" habe ich diese Aktion von Livia *Klick* entdeckt. Ich weiß zwar noch nicht wie viel ich zum Lesen komme und inwieweit mich meine kleinen Schreihälse lassen oder ich von meiner Aufnahme von Let's Dance abgelenkt werde, aber wir werden sehen ;)

18.00 Uhr
(c) Impress
1. Welches Buch/welche Bücher liest du heute und auf welcher Seite startest du?
(c) Königskinder
Ich werde heute Abend "Annähernd Alex weiterlesen". Hier bin ich auf Seite 189 von 479. Außerdem würde ich gerne "Highschool Princess" weiterlesen. Hier habe ich etwas mehr als die Hälfte schon gelesen und noch ca. 80 Seiten vor mir. 
2. Wo liest du heute Abend? Zeigst du uns vielleicht deinen Leseplatz?
Auf jeden Fall erstmal auf dem Sofa und später wenn meine kleine ins Bett geht, dann noch ein bisschen im Bett - dem Ebook-Reader mit Licht seit Dank. Ein Fotot kann ich gerade leider nicht zeigen, da das Wohnzimmer durch das ganze Kinderspielzeug nicht vorzeigbar ist :D 

3. Hast du dir schon ein leckeres Abendessen einverleibt, oder snackst du nachher noch etwas?
Mein Mann hat gerade Lasagne gemacht, die auch schon auf dem Tisch steht, weswegen ich mich jetzt erstmal stärken werde, bevor ich es mir auf dem Sofa gemütlich mache - falls ich zwischen dem ganzem Spielzeug einen Platz finde :D Da ich gerade noch dabei bin die restlichen Schwangerschaftskilos loszuwerden, sollte ich eigentlich nichts snacken, aber wer weiß :D  

19:30 Uhr
Bisher kam ich noch nicht wirklich zum Lesen, aber da die Kleine jetzt sehr müde ist und ich sie vermutlich gleich in den Schlaf stillen werde, habe ich die Hoffnung, dass ich währenddessen Highschool Princess weiter oder aber sogar fertig lesen werde. Mein Ebook-Reader ist einfach perfekt dafür. Es ist dunkel genug, dass die Kleine schlafen kann, aber ich muss mich nicht langweilen, sondern kann gemütlich nebenher lesen.

4. Mehrere Bücher parallel lesen, liegt dir das oder eher nicht? Und warum?
Doch, das liegt mir schon, würde ich sagen. Meistens lese ich auf jeden Fall ein gedrucktes Buch und ein ebook gleichzeitig. Außerdem ist es manchmal auch so, dass mich ein Buch in dem Moment nicht so richtig packt und ich einfach zwischendurch in ein anderes reinlese. Ein Kinderbuch habe ich meistens auch noch am Start und so sind es meistens bestimmt 4/5  Bücher, die ich gleichzeitig lese und ich habe überraschenderweise wirklich keine Schwierigkeiten zwischen den Büchern zu wechseln.  


21 Uhr
Leider kam ich immer noch nicht so richtig zum Lesen. Da macht man Pläne und dann kommt das Kind dazwischen, das nicht schlafen will xD Und dann will man nur kurz auf anderen Blogs stöbern und schwupps ist eine halbe Stunde um. Ich glaube ich habe gerade mal 10 Seiten gelesen, bin aber fest entschlossen "Highschool Princess" heute noch zu beenden. 
5. Lesen und...? Welches war die verrückteste Aktion, die du lesend ausgeführt hast?
Öhm ich glaube ich bin echt nicht verrückt wenn ich lese. Ich glaube das verrückteste war, dass ich tatsächlich mal mit der Bahn zu weit gefahren bin :D Ich bin die Strecke davor bestimmt schon eine Million mal gefahren, aber dieses eine Mal war das Buch einfach zu spannend und ich bin zu weit gefahren. Puh, ich kam ganz schön ins Schwitzen und fast zu spät ins Geschäft.

22 Uhr
Da ich seit dem letzten Update nicht viel gelesen habe, eure Blogs sind schuld ;D bin ich nicht arg viel weiter gekommen bei "Highschool Princess". Ich habe aber gerade dennoch festgestellt, dass ich nur noch 44 Seiten habe bis ich fertig bin und das sollte doch heute noch zu schaffen sein. Ich hoffe meine Augen halten so lange durch ;) Ob ich allerdings bis Mitternacht wach bleibe weiß ich noch nicht so richtig. Das kommt ein bisschen darauf an, wann meine Kleine das nächste mal hunger hat. Diese Mahlzeit nutze ich nämlich meistens noch zum Lesen, bevor ich dann auch schlafe. 

6. Sind in deinem Buch/deinen Büchern Parallelen zwischen dir und den Protagonisten anzutreffen?
Hmm ich würde jetzt nicht wirklich sagen, dass es zwischen Sara und mir viele Parallelen gibt. Maximal vielleicht, dass sie recht stur ist. Das kann ich nämlich auch sein. Aber ansonsten habe ich nicht viel mit der Prinzessin aus "Highschool Princess" gemeinsam. 
  

Fazit:
Da ich gegen 22:15 Uhr ins Bett gewandert bin, konnte ich hier nichts mehr posten. Allerdings habe ich es geschafft mein Buch "Highschool Princess" um 23:35 zu beenden und somit bin ich ganz zufrieden mit dem Abend. Lets dance musste warten, das werde ich heute mal schauen. Und als nächstes dann "Annähernd Alex" weiterlesen. Ich hoffe ihr wart auch alle erfolgreich. Nächstes Mal bin ich bestimmt wieder mit dabei ;)

[Aktion] Lesewoche #43

Ich habe noch eine weitere Aktion entdeckt und zwar die Lesewoche von Johnni von Unendliche Geschichte *KLICK*. Und auch hier werde ich versuchen, jede Woche mitzumachen ;) Ich hoffe euch gefallen die Beiträge.

(c) Unendliche Geschichte
Worum geht's?
Beantworte einfach die folgenden fünf Fragen zu der vergangenen Lesewoche und poste deinen Beitrag unter diesen Post. Gerne darfst du das Banner in deinen Beitrag einbinden und meinen Blog verlinken! :-)


1. Hattest du in der vergangenen Woche viel Zeit und Lust, zu lesen?
Och eigentlich hatte ich recht viel Zeit zum Lesen, Lust sowieso. Ich bin im Moment in Elternzeit. Allerdings habe ich zwei kleine Mäuse daheim, die mich tagsüber doch sehr vom Lesen abhalten. Und so komme ich nur manchmal zum Lesen, wenn die Kleine schläft. Ansonsten lese ich meistens abends, wenn mein Mann von der Arbeit da ist und die beiden Kinder schlafen. Es ist erstaunlich wie viel man schafft, wenn man mal den Fernseher auslässt. Allerdings kommt jetzt freitags Let's dance und da werde ich dann doch schwach und mache den Fernseher wieder an ;D

2. Welches Buch/ welche Bücher hast du in der vergangenen Woche gelesen und war ein besonderes Highlight dabei?

(c) Carlsen
Zunächst habe ich von Jean Birdsall "Die Penderwicks" beendet. Ein Kinderbuch, das mir leider nicht ganz so gut gefallen hat. Ich dachte das wäre mit Kinder aus Bullerbü vergleichbar, aber irgendwie fand ich es ziemlich anstrengend zu lesen.
(c) Impress


Als nächstes habe ich aus der Royal-Serie von Valentina Fast ein Spin-Off
gelesen "Princess - Der Tag der Entscheidung". War jetzt auch nicht gerade ein Highlight und reichte nicht ganz an die Reihe selbst ran, aber gelesen habe ich es trotzdem ganz gerne.

(c) Carlsen
Zudem habe ich von Marissa Meyer "Wie Schnee so weiß" gelesen, den vierten Band der Luna-Chroniken. Leider auch nicht ganz so gut wie seine Vorgänger, aber ein würdiger Reihenabschluss.


(c) Carlsen

Als letztes habe ich von Dagmar Hoßfeld "Conni & Co Bd. 2: Conni und der Neue" gelesen. Meine Große liebt Conni jetzt schon und deshalb wollte ich mal sehen, was Conni für Abenteuer erwarten, wenn sie etwas größer ist. Ein nettes und kurzweiliges Kinderbuch für zwischendurch.


Leider hatte ich diese Woche keine besonderen Highlights dabei. Ich fand die Bücher alle ganz ordentlich aber keines so herausragend, dass ich in wahre Begeisterungsstürme ausbrechen würde.


3. Welchen Beitrag, den du in der vergangenen Woche auf deinem Blog veröffentlicht/auf einem anderen Blog entdeckt hast, möchtest du deinen Lesern besonders empfehlen?
Ich habe in der vergangenen Woche nur Rezensionen veröffentlicht, da sich diese langsam aufstauen und ich meine Liste endlich mal abarbeiten muss.

4. Wie sehen deine (Lese-)Pläne für das Wochenende und die kommende Woche aus?
Da ich fleißig weiter für die Carlsen-Challenge lesen möchte und zudem bei meinen anderen Challenges etwas hinterher hinke habe ich sehr ehrgeizige Pläne für die nächsten Tagen. Zunächst einmal möchte ich "Highschool Princess" von Annie Laine beenden und "Für immer Alaska" von dem ich gestern schon knappe 50 Seiten gelesen habe. Außerdem stecke ich mittendrin in "Annähernd Alex" und "Königlich verliebt". Für die Fischerchallenge möchte ich "Die andere Seite des Glücks" lesen und für die blanvalet-Challenge "Der kleine Teeladen zum Glück" beenden und "Before you go" lesen. Aber sicher wird sich auch noch das ein oder andere Impress-ebook dazwischen schieben.

5. Bist du dieses Wochenende auf der Leipziger Buchmesse und wenn ja, wo und wann kann man dich treffen?

Leider bin ich nicht auf der Leipziger Buchmesse. Zum einen ist das leider viel zu weit weg, da ich im Süden Deutschlands wohne. Zudem habe ich ein 7 Monate altes Baby für das ich die Milchbar bin und deswegen kaum ein Schritt ohne sie machen kann. In Leipzig war ich bisher noch nie, lediglich in Frankfurt. Aber vielleicht schaffe ich das ja in Zukunft irgendwann nochmal. 

Welches Buch ist das teuerste gewesen, das du dir bisher gekauft hast und wie viel hat es gekostet?
Puh das kann ich gar nicht genau sagen. Ich schätze das war vermutlich ein Ken Follet, die ja alle sehr teuer sind und ab 30 € aufwärts kosten, oder aber ein teures Kochbuch, die können ja mal schnell 50 € kosten.  

Falls ihr auch Lust habt bei dieser Aktion mitzumachen klickt einfach hier *Klick*.

[Aktion] Bücher sind am glücklichsten, wenn sie gelesen werden #4

(c) Papier & Tintenwelten
Hallo ihr Lieben,

da es in letzter Zeit eigentlich nur Rezensionen von mir gab, habe ich gedacht, dass ich vielleicht in Zukunft auch bei ein paar Aktionen mitmache, da ich selbst so Beiträge immer ganz gerne lese :) Heute mache ich das erste Mal bei der Aktion "Bücher sind am glücklichsten, wenn sie gelesen werden" von Papier und Tintenwelten *KLICK* mit.

Wie ist der Ablauf? 
1. Es gibt 2 verschiedene Fragen, die ich euch stelle. Frage eins und zwei bleiben  
    immer gleich und die Aufgabe ( Punkt 3 ), durch die das zu lesende SuB 
   Buch bestimmt werden soll, ändert sich jedes Mal.
2. Ihr schreibt einen Post, beantwortet die Fragen und wählt schließlich im 
    Rahmen der Vorgabe ein Buch von eurem SuB aus.


1. Welches SuB - Buch hast du als letztes gelesen? Verrate uns in wenigen Sätzen, 
     wie es dir gefallen hat. 

Als letztes habe ich "Wie Schnee so weiß" von meinem SUB befreit. Dies ist der letzte Band der Luna-Chroniken. Er hat mir zwar nicht ganz so gut gefallen, wie seine Vorgänger, da ich ihn einfach etwas zu lang und langatmig fand aber trotzdem bekommt man hier als Leser einen würdigen Abschluss dieser Reihe.

2. Welches Buch ist neu zu deinem SuB hinzugekommen und wie ist der aktuelle 
    Stand deiner ungelesenen Bücher?
  
 Diese Woche ist als Rezensionsexemplar von Netgalley "Für immer Alaska" dazu gekommen. Außerdem habe ich aus der Bücherei "Die Zeitlos-Trilogie" von Sandra Regnier ausgeliehen. Den aktuellen Stand kann ich bei den gedruckten Büchern gar nicht so genau sagen. Es sind auf jeden Fall 1000+ (oh Schreck lass nach). Ich werde hier also jetzt bei jedem Beitrag nur dazu schreiben, was dazu gekommen ist. Bei den ebooks kann ich es dagegen genau sagen. Das sind im Moment 104.
 
3. Lies ein Buch mit einem überwiegend weißen Cover.

Das passt ganz gut, da ich gerade ein Buch für eine Leserunde gewonnen habe, welches ein komplett weißes Cover hat. 


 Wie hoch ist denn euer SUB so? Gibt es jemanden der einen ähnlich erschreckend hohen SUB wie ich hat? :D

Rezension "Titanic"

Titel: Titanic
Autor: Stephen Davies, Illustrationen von: Torben Kuhlmann
Verlag: Aladin
Seitenzahl: 128
ISBN:  978-3-8489-2103-4
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 11,95 €
Alter: ab 8

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Jimmy und Omar sind an Bord der Titanic. Beide Jungs sind Passagiere der dritten Klasse und wie alle Jungs in dem Alter sehr neugierig. Und so halten sie sich kaum an Regeln und erkunden das ganze Schiff. Auch die erste Klasse ist nicht sicher vor ihnen. Die beiden rechnen mit allem, doch nicht mit dem was dann passiert. Bei einem ihrer Ausflüge in die erste Klasse läuft die Titanic auf einen Eisberg auf und Panik bricht auf dem Schiff aus. Die beiden haben nichts anderes mehr im Kopf als ihre Familien zu warnen und in Sicherheit zu bringen und riskieren dabei ihr eigenes Leben.

Meine Meinung:
Die Geschichte vom Untergang der Titanic kennt wahrscheinlich jeder. Ich bin vermutlich eine der wenigen die den bekannte Film mit Leonardo DiCaprio nicht gesehen hat. Und auch als Kinderbuch ist mir die Geschichte bisher noch nicht untergekommen. So war das hier für mich eine absolute Premiere.

Ich muss zugeben, dass ich den Gedanken recht komisch finde, eine so dramatische Geschichte als Kinderbuch zu verpacken. Denn hier kann es kein Happy End geben, es wird Tote geben und das kann man einfach nicht harmlos verpacken.

Von der Aufmachung her finde ich das Buch aber zunächst einmal extrem gut gelungen. Das Cover ist ein absoluter Blickfang und auch die Illustrationen, die immer wieder im Buch auftauchen sind toll gewählt. Sie sind kindgerecht und schaffen eine Vorstellung davon, wie es auf der Titanic und während der Geschehnisse ausgesehen haben wird.

Auch die Geschichte selbst habe ich gerne gelesen, konnte für mich jedoch abschließend kein Urteil treffen, ob ich die Geschichte wirklich einem 8-jährigen in die Hand drücken würde. Denn wie erwartet, wird die Geschichte recht schonungslos erzählt. Man erfährt die nackte Wahrheit und auch vor Tod und Leichen wird kein Halt gemacht. Wenn ich mich nun zurückerinnere, als ich 8 war, so denke ich, dass dies damals wohl absolut kein Buch für mich gewesen wäre.

Leider bin ich deswegen etwas zwiegespalten. Ich finde die Geschichte wirklich schön und mit der nötigen Sensibilität erzählt. Man erfährt auf den Punkt gebracht, was damals passiert ist. Ich hatte Bilder in meinem Kopf und fühlte mich stellenweise so, als wäre ich dabei gewesen. Auch der Schreibstil ist recht kindgerecht, der Umfang des Buches ziemlich gering. Ich bin einfach nicht sicher inwieweit man Kinder vor so einer dramatischen Geschichte schützen muss oder eben auch nicht. Denn selbst ich als erwachsene Person, musste ganz am Ende doch recht stark schlucken. Ich musste aufpassen, dass mir nicht die Tränen kommen, so emotional waren die Schilderungen der letzten Minuten der Titanic.

Was jedoch ebenfalls erwähnt werden muss, ist dass das Buch auch einiges an Wissen vermittelt. Nicht nur die Geschichte selbst, sondern auch das, was danach noch kommt. Es gibt ein kleines Glossar, dass die wichtigsten Personen des (realen) Schiffes kurz vorstellt und auch einige Schiffbegriffe erklärt.

Fazit:
Ein wunderbares Kinderbuch, welches ich allerdings nicht ab 8 empfehlen würde, da es doch ziemlich drastische und dramatische Stellen hat. Ich habe das Buch trotzdem sehr gerne gelesen, denn es ist toll erzählt und hat zudem richtig schöne Illustrationen.

Freitag, 16. März 2018

Rezension "Herbstattacke"

Titel: Herbstattacke
Autor: Nataly Savina
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 144
ISBN: 978-3-646-92301-8
Einbindungsart: Broschiert/ebook
Preis: 9,95 €/6,99 €

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Leo ist neu in der Stadt. Viel zu früh macht er Bekanntschaft mit einer ganz üblen Gang, zu der auch Malik gehört. Doch nicht nur Malik und seine Gang haben seine Aufmerksamkeit erregt, nein auch das Mädchen Farsaneh geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Als er allerdings erfährt, dass sie Maliks Schwester ist, ist die Katastrophe perfekt. Wie soll er sich ihr jemals gefahrlos nähern können, wenn sie so einen gefährlichen Bruder hat. Doch um ihr nahe zu sein, tut er fast alles, er lässt sich sogar mit Maliks Gang ein.

Meine Meinung:
Hier habe ich mal wieder ein Buch vor mir, welches ich  extrem schwer zum Rezensieren finde. Ich weiß gar nicht so genau, was ich dazu schreiben soll, außer dass es mir vermutlich nicht lange im Gedächtnis bleiben wird.

Aufmerksam auf das Buch bin ich durch das Cover und den Titel geworden. Die Schlichtheit des Covers zog sofort meinen Blick auf sich und faszinierte mich. Mit wenigen Mitteln wurde hier einiges erreicht. Auch der Titel und der Klappentext sagten mir zu und so ließ ich mich auf diese doch recht kurze Geschichte ein.

Allerdings muss ich leider sagen, dass ich vom Inhalt dann doch recht enttäuscht war. Der Schreibstil gefiel mir so gar nicht. Ich kam überhapt nicht mit ihm klar, fand ihn holprig und schlecht zu lesen. Und auch die Geschichte selbst konnte mich so gar nicht überzeugen. Sie war weder besonders originell noch besonders spannend.

Auch die Protagonisten schafften es nicht mein Herz zu erreichen. Farsaneh ist das typische muslimische Mädchen, welches von allen männlichen Wesen in ihrer Umgebung unterdrückt wird (nicht, dass das bei allen muslimischen Mädchen der Fall ist, aber hier wird gefühlt jegliches Klischee bedient) und keinerlei Rechte hat. Sie muss ihren kleinen Bruder großziehen und hat Angst vor ihrem großen Bruder und ihrem Vater. Zwar löst sie sich immer wieder von ihnen, doch taucht sie einfach viel zu selten in der Geschichte auf, um sie gut genug kennen zu lernen um eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Zwar werden immer wieder Teile aus ihrer Sicht erzählt, doch wirklich näher haben die mich ihr nicht gebracht.

Und auch die anderen Protagonisten wissen nicht wirklich zu überzeugen. Malik erfüllt jedes Klischee eines Schlägers und ist in keinster Weise sympathisch und auch Leo ist nicht wirklich überzeugend. Er verliebt sich in Farsaneh, doch schnell wird klar, dass diese Liebe keine Zukunft hat. Zudem bleib Leo ebenfalls recht blass.

Leider konnte mich die Geschichte zu keinem Zeitpunkt fesseln. Eigentlich hatte ich mir eine schöne Liebesgeschichte erhofft, die das ein oder andere Problem zu bewältigen hat. Doch bekommen habe ich eine recht belanglose Geschichte, die mich leider nicht berühren konnte.

Fazit:
Eine Geschichte, die ich wohl leider recht schnell vergessen werde, denn sie konnte mich nicht überzeugen. Langweilig und recht belanglos, mit relativ blassen Protagonisten kann ich das Buch leider nicht wirklich weiterempfehlen. 

Rezension "Wie Schnee so weiß"

Titel: Wie Schnee so weiß
Autor: Marissa Meyer
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 848
ISBN: 978-3-551-58289-8
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 24,99 €

!Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler für alle, die die ersten 3 Bände der Luna-Chroniken nicht kennen.

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Prinzessin Winter von Luna ist bei ihrem Volk äußerst beliebt, was ihrer Stiefmutter Königin Levana sehr missfält. Sie tut alles dafür um das lästige Mädchen loszuwerden. Eigentlich hat sie jedoch ganz andere Dinge im Kopf. Ihre Hochzeit und die Krönung stehen bevor und dann wird die Erde endlich ihr gehören. Doch da hat sie die Rechnung ohne Cinder und ihre Freunde gemacht. Die sind nämlich ebenfalls auf dem Weg nach Luna, denn Cinder will mit aller Macht den Thron zurück erobern, der rechtmäßig ihr zusteht.

Meine Meinung:
Hier ist er nun. Der finale Band der Luna-Chroninken. Für diesen Band habe ich deutlich länger gebraucht als für seine Vorgänger.

Dies lag natürlich zum Einen an der Dicke des Buches. Mit fast 900 Seiten hat man hier eine Geschichte, die zumindest ich, nicht innerhalb von 2 Tagen gelesen habe. Zudem muss ich leider zugeben, dass dieser 4. Band mich leider nicht so fesseln konnte wie seine Vorgänger. Zwar habe ich nach wie vor die Geschichte rund um Cinder und ihre Freunde geliebt, doch leider war hier alles etwas langatmig. Natürlich haben so dicke Bücher durchaus ihre Vorteile, man hat sehr lange etwas von der Geschichte und muss das liebgewonnenen Univerusm nicht sofort wieder verlassen. Allerdings finde ich, dass es hier die vielen Seiten gar nicht so unbedingt gebraucht hätte.

Dadruch wurde die Geschichte für mich zu ausführlich, langatmig und kam nicht von der Stelle. Manche Szenen dauerten mir viel zu lange und ich fragte mich immer wieder wie lange es wohl nun dauern würde, bis tatsächlich etwas nennenswertes passiert und die Spannung mich packt. Ich hatte oft das Gefühl, die Protagonsiten würden nur von a nach b laufen, was die Geschichte nicht wirklich vorwärts brachte.

Zudem mochte ich Prinzessin Winter irgendwie gar nicht. Sie ist eine sehr facettenreiche Persönlichkeit, die durchaus gut durchdacht ist. Allerdings fand ich sie sehr anstrengend. Dadurch dass sie ihre Gabe nicht benutzt leidet sie an der sogenannten Lunakrankheit, was sie ziemlich verrückt werden lässt. Sie sieht die Wände bluten und hat auch sonst ständig Halluzinationen. Irgendwie fand ich ihre Art so nervig und wurde auch im Verlauf der Geschichte nicht warm mit ihr. Mir ist natürlich durchaus bewusst, dass das genau so sein soll, dass die Autorin mit Absicht eine so spezielle Persönlichkeit entworfen hat, doch die Szenen in denen sie vorkam las ich am wenigsten gerne.

Auch die Liebesgeschichte zwischen Kai und Cinder bleibt leider ziemlich auf der Strecke, was ich irgendwie schade fand, aber dem Verlauf der Geschichte geschuldet ist. Ich mochte die beiden zusammen nur so gerne, deswegen habe ich es vermisst ihre zarte Liebe weiter wachsen zu sehen.

Trotz allem fand ich die Geschichte alles in allem sehr spannend, packend und habe sie gerne gelesen. Ich fieberte mit Cinder und ihren Freunden mit und fand es zudem richtig interessant zu entdecken wie es auf Luna aussieht. Die Beschreibungen der Zustände dort in den Randbezirken und auch das Verhalten gegenüber den Bürgern dort fand ich extrem erschreckend. Die Autorin schürt so den Hass gegen Levana, an der ich einfach keine positive Seite finden konnte.

Als der Kampf um Cinders Thron dann in seinem finale gipfelt, wird es recht brutal und blutig, aber auch sehr spannend. Ich konnte unmöglich vorhersehen, wie alles enden wird und welche Steine Cinder zwischendurch noch in den Weg gelegt werden. Das letzte Drittel des Buches flog so recht schnell an mir vorbei. Und auch das Ende fand ich sehr gelungen. Ich finde, dass es sogar ein wenig offen ist, aber nicht in dem Sinn, dass Fragen ungeklärt sind. Viel  mehr so, dass man als Leser einen Ausblick in die Zukunft bekommt und sich super vorstellen kann, wie die Geschichte nun weitergeht. Gerne hätte ich hier noch ein wenig weitergelesen, hatte ich doch auf eine Hochzeit zwischen Cinder und Kai gehofft.

Fazit:
Ein Reihenabschluss, der mir gut gefallen hat, leider jedoch nicht ganz so gut wie seine Vorgänger. Manches war etwas zu ausführlich und langatmig, anderes blieb auf der Strecke. Doch im Großen und Ganzen schließt die Autorin hier ihre Reihe gelungen ab und lässt mich sehr zufrieden zurück. Das realistische Ende lässt einen Ausblick auf die Zukunft da und in mir als Leser den Wunsch nach noch einem Band entstehen.

Montag, 12. März 2018

Rezension "Die Anarchie der Buchstaben"

Titel: Die Anarchie der Buchstaben
Autor: Kate de Goldi
Verlag: Königskinder
Seitenzahl: 151
ISBN:  978-3-551-56003-2
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 13,90 €

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Perrys Oma ist schwer dement und lebt im Pflegeheim. Für ihre Eltern ist die Oma eine große Last, für Perry jedoch ganz und gar nicht. Jeden Donnerstag besucht sie die alte Frau mit Gebäck und viel Zeit im Gepäck und macht ihr so eine große Freude, selbst wenn sie sich ein paar Stunden später nicht mehr daran erinnern kann. Zusammen mit den alten Bewohnern des Pflegeheims entwirft Perry ein Buch übers Abc. Sie malt und bastelt, ist kreativ und am Ende kommt ein ganz schönes Durcheinander raus. Doch die alten Leute haben so viel Spaß und sind endlich nicht mehr einsam und auch Perry genießt ihre Aufgabe.

Meine Meinung:
Heute habe ich einen weiteres Juwel aus dem Königskinderverlag für euch. Dieses Buch ist etwas ganz besonderes, nimmt es sich doch ein nicht ganz einfaches Thema vor.

Das Thema Demenz ist mir bisher noch nicht oft in Büchern begegnet, jedoch habe ich schon oft darüber nachgedacht, wie ich damit umgehen würde, wenn ich einen Angehörigen habe, der schwer dement ist und mich nicht mehr erkennt. Die Vorstellung ist wirklich hart und darüber ein sensibles Buch zu schreiben gar nicht so einfach. Doch Kate de Goldi hat es geschafft. Perrys kindliche Naivität verleiht dem schweren Thema die nötige Leichtigkeit. Perrys Bemühungen um ihre Großmutter und die anderen alten Menschen gehen ans Herz und berührten mich tief.

Die Autorin beschreibt schonungslos wie vergesslich Perrys Großmutter wirklich ist und wie sich alte Menschen verändern, wenn sie krank werden. Und dass es aber auch ganz leicht ist ihnen eine Freude zu machen. Oft kostet dies kein Geld sondern lediglich Zeit, was in der heutigen Zeit irgendwie immer schwerer zu werden scheint. De Goldis Buch ist ein Appell, eine Hommage an das Leben und was für wunderbare Kleinigkeiten es für uns bereithält. Dass es nicht den teuren Sportwagen, das große Haus, die hübschen Kleider braucht, um glücklich zu sein. Viel mehr brauchen wir die Menschen um uns, die wir lieben und die uns lieben. An Perrys Großmutter ist das deutlich zu spüren. Umso schlimmer fand ich es zu lesen, wie Perrys Eltern einfach überhaupt keine Zeit mehr für sie haben und sie nur anstrengend finden. Hier haben sie wohl vergessen, was wirklich im Leben zählt.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar zu lesen. Immer wieder wird die Geschichte von Bildern des Abcs unterbrochen, was das Buch zu einem kurzweiligen Vergnügen macht. Mit den rund 150 Seiten, die großzügig bedruckt sind, ist man schnell mit diesem Buch durch. Ich finde mehr Seiten braucht die Geschichte nicht und würde sie vermutlich auch nicht vertragen. Gerade diese Knappheit, die auf den Punkt bringt, was die Autorin aussagen will, ist perfekt für diese Geschichte.

Perry wuchs mir sofort ans Herz. Ihre Art mit den alten Menschen umzugehen ist herzerwärmend. Ihre kindliche Naivität so niedlich zu beobachten. Und trotz dieser kindlichen Naivität kämpft sie um die Besuche bei ihrer Großmutter und scheint schon mehr als ihre Eltern zu verstehen, wie wichtig diese gemeinsame Zeit ist. Die Großmutter und auch alle anderen Bewohner des Pflegeheims sind extrem authentisch und machen dieses Buch zu einer runden Geschichte.

Fazit:
Eine wunderbare Geschichte über das Leben, über Familie und das was im Leben wirklich wichtig ist. 

Sonntag, 11. März 2018

Rezension "Verliebe dich nie als Rockstar"

Titel: Verliebe dich nie als Rockstar
Autor: Teresa Sporrer
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 329
ISBN:  978-3-646-60410-8
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €

(c) Impress
Zum Inhalt:
Alex ist ein absoluter Macho. Schule ist ihm eigentlich ziemlich egal. Die Mädels finden reihenweise den Weg in sein Bett und auch recht schnell wieder hinaus. An einer festen Beziehung ist er nicht interessiert. Doch dann lernt er in der Schule Zoey kennen. Zoey, die um keinen bissigen Spruch verlegen ist. Zoey die ihn von der ersten Sekunde an fasziniert. Doch diese stößt ihn immer wieder von sich, was sie nur noch interessanter macht. Zudem braucht Alex eine Sängerin für seine Band und dafür wäre Zoey perfekt. Um an sie heran zu kommen bittet er sie um Nachhilfe und diese endet anders, als beide gedacht hätten.

Meine Meinung:
Dies ist quasi Band 0 der Rockstarserie von Teresa Sporrer. Hier kann man den ersten Band ihrer Reihe aus der Sicht von Alex, dem männlichen Protagonisten lesen. Da ich bisher jedoch noch gar keinen Band der Rockstarsserie gelesen habe, war es für mich ein kompletter Neubeginn und so war ich sehr gespannt, was mich erwarten würde.

Ich habe schon andere Bücher von Teresa Sporrer gelesen und mochte ihren Schreibstil schon immer. Ihre Rockstarsreihe ging jedoch bisher an mir vorbei, so war ich umso gespannter, endlich mal eines dieser Bücher zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auch hier bekam ich den Schreibstil den ich an der Autorin so schätzen gelernt habe. Ihre bissige, humorvolle Art zu schreiben ist einfach einmalig und herrlich erfrischend.

Alex ist natürlich zunächst mal ein Vollidiot vor dem Herrn. Puh, wie ich mich am Anfang über ihn aufgeregt habe. Alkohol und Mädchen, mehr gibt es für ihn nicht. Ich fand ihn sowas von unsympathisch und fragte mich, wie das wohl noch etwas werden sollte. Zoey hingegen ist eine ganz spezielle Persönlichkeit. Sie ist auch nicht so richtig sympathisch, doch sie hat absolute Ecken und Kanten was sie so echt macht. Man hat das Gefühl hier hat Teresa Sporrer ihre eigene Persönlichkeit sehr stark einfließen lassen, denn ihr Sarkasmus ist auch Zoey zu eigen.

Im Verlauf der Geschichte verändet sich Alex jedoch immer mehr. Er wird reifer und dadurch auch ein stückweit greifbarer und sympathischer. Man erfährt wie er Zoey das erste Mal begegnet und wie sein Wunsch immer größer wird ihr näher zu kommen. Zunächst sieht dieser Wunsch nur vor sie ins Bett zu bekommen, doch dies wandelt sich mit der Zeit und man merkt wie Alex Gefühle für sie entwickelt. Ich konnte das Buch kaum mehr zur Seite legen und war gespannt was sich Sporrer noch alles für die beiden ausgedacht hat. 

Die Geschichte über Alex, Zoey und auch ihre herrlich erfrischenden Freundinnen habe ich richtig gerne gelesen. Ich bekam sofort Lust komplett in die Reihe zu versinken und da diese 8 Bände hat, habe ich da noch einiges vor mir. Die Beziehung von Alex und Zoey entwickelt sich schon in diesem ersten Band rasant und so bin ich sehr gespannt, was in den weiteren Bänden passieren wird. Ich weiß, dass in den Folgebänden auch ihrer Freundinnen die Hauptrolle spielen doch sicher erfahren wir auch noch einiges über Zoey und Alex.

Fazit:
Band 1 der Rockstarserie aus der Sicht von Protagonist Alex hat mir sehr gut gefallen. Sporrers herrlich erfrischender Schreibstil ließ mich die Geschichte genießen und ich freue mich schon auf die weiteren Bände.