Sonntag, 29. Juli 2018

Rezension "Thunder - Donner meines Herzens"

Titel: Thunder - Donner meines Herzens 
Autor: Laini Otis
Verlag: Carlsen
ISBN:  978-3-646-60436-8
Seitenzahl: 310
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Lula und Fayn sind wie füreinander geschaffen und doch schaffen sie es einfach nicht zueinander zu finden. Seit sie Kinder sind und sich im Feriencamp kennenlernten sind sie beste Freunde. Die beiden sind die klassischen Außenseiter, die beide große Probleme mit sich herum schleppen. Lula muss sich immer überall festhalten, weil sie sonst das Gefühl hat zu stürzen und Fayn kann nichts fühlen, seine Emotionen liegen auf Eis. Jahr für Jahr sind sie sich nahe, die Verbundenheit der beiden mit Händen greifbar. Doch immer wieder werden ihnen Stein in den Weg gelegt und sie schaffen es nicht sich einzugestehen, dass sie viel mehr als Freundschaft verbindet. Doch irgendwann lässt sich auch das nicht mehr verleugnen und der Donner geht unaufhaltsam über ihnen nieder.

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, dass ich zunächst etwas Schwierigkeiten hatte, in diese Geschichte hineinzufinden. Die beiden Charaktere machten es mir nicht gerade einfach, denn ihre psychischen Auffälligkeiten wurden recht schnell anstrengend.

Vor allem Lula ging mir ziemlich schnell auf die Nerven. Da sie als Kind einmal unglücklich gestürzt ist hat sie seit dem das Gefühl, immer zu fallen. Sie wird zur Außenseiterin und ist allein, bis sise auf Fayn trifft, der ebenfalls emotional nicht auf der Höhe ist. Ich muss sagen, dass mir das zunächst ein bisschen viele Probleme auf einmal waren und ich dadurch nicht so gut mit der Geschichte klar kam.

Ich brauchte eine ziemlich lange Zeit um mit den Geschehnissen und den Charakteren warm zu werden. Doch dann fing ich an die Geschichte gerne zu lesen. Ich fand es spannend Lula und Fayn auf ihrem Weg zu begleiten und zu erleben, wie sie älter wurden und sich veränderten. Sie ging zur Schule und irgendwann zur Uni. Doch sie waren sich stets verbunden und mochten sich immer. Als Leser ist einem klar, dass die beiden eigentlich zusammen gehören, doch merken beide das nicht wirklich. Sie sind mit ihren Problemen beschäftig und glauben nicht, dass sie in der Lage sind eine echte Beziehung zu führen. Als sie dies dann merken, ist es fast zu spät.

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir gut und der Spannungsbogen den sie aufbaut, schaffte es irgendwann mich zu kriegen und mitzureisen. Ebenfalls muss ich zugeben, dass die Charaktere richtig gut ausgearbeitet sind und Tiefe besitzen. Die psychischen Probleme der beiden haben Hand und Fuß und sind logisch dargestellt. Ebenfalls machen diese eine glaubwürdige Entwicklung durch und sind nicht plötzlich ohne Grund verschwunden und alles ist Friede, Freude, Eierkuchen.

Das Ende gefiel mir richtig gut und rundet die Geschichte perfekt ab. Die Autorin schafft einen würdigen Abschluss für die Charaktere und bleibt dabei immer glaubwürdig. Letztendlich bin ich richtig zufrieden mit der Geschichte und habe sie sehr gerne gelesen.

Fazit:
Eine Geschichte, bei der mir der Einstieg etwas schwer fiel, die mich aber in ihrem weiteren Verlauf immer mehr überzeugte, mit gut ausgearbeiteten Protagonisten punkten kann und mit einem Ende überzeugt, dass für alle gut ist.

Rezension "Was vom Sommer übrig ist"

Titel: Was vom Sommer übrig ist
Autor: Tamara Bach
Verlag: Carlsen
ISBN:  978-3-551-58242-3
Seitenzahl: 144
Einbindungsart: Hardcover / Taschenbuch / ebook
Preis: 12,90 € / 6,99 € / 6,99 €
Alter: ab 14

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Louise und Jana. Zwei Mädchen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und doch schweißt sie dieser Sommer zusammen, wie kein anderer. Beide sind einsam und beide brauchen eine Freundschaft dringender denn je. Da ist Louise, die dringend Geld für ihren Führerschein braucht und sich dabei ziemlich übernimmt und bald nicht mehr weiß wo ihr der Kopf steht. Und dann ist das Jana, das Mädchen, dessen Eltern seit einem schrecklichen Unglück nur noch im Krankenhaus sind, sogar ihren Geburtstag vergessen und absolut keine Zeit mehr für sie haben. In ihrer Einsamkeit treffen die beiden Mädchen aufeinander und brechen aus, aus einem Kreislauf, der sie beide unglücklich gemacht hat.

Meine Meinung:
Dies ist nicht mein erstes Buch von Tamara Bach. Und doch musste ich mich auch dieses Mal wieder sehr an ihren Schreibstil gewöhnen.

Denn Tamara Bach schreibt sehr ungewöhnlich und auf den ersten Blick auch komisch. Wobei ich je länger ich las, immer zufriedener wurde und den Schreibstil immer mehr genießen konnte. Mit Worten lässt sich dieser Stil nur schwer beschreiben, den muss man selbst gelesen haben um zum Verstehen was ich meine. Doch Tamara Bach schafft es, auf unvergleichliche Art mit Worten, aber auch mit weglassen von Text und Lücken, Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen, die toll sind. Sie braucht so wenige Worte um Gefühle und Atmosphäre zu transportieren, dass ihre Art zu Schreiben echte Kunst ist. Man muss sich zwar eine Weile daran gewöhnen, doch dann bekommt man so viel von ihr, dass man das Buch kaum mehr aus der Hand legen kann und möchte.

Mit Louise und Jana schafft Bach zwei starke Charaktere, die auf der einen Seite komplett unterschiedlich sind, doch auf der anderen Seite auch irgendwie extrem ähnlich. Ich fand es spannend zu verfolgen, wie erst beide getrennt voneinander leben und ihre Leben sich dann eines Tages kreuzen und sie von da an verbunden sind und der anderen helfen, einen Ausweg aus ihrem Trott zu finden.

Das Buch berührte mich emotional und nahm mich mit auf eine Reise, in der ich Gleichgültigkeit und Einsamkeit ausgesetzt war, aber auch die Werte von Freundschaft erlebte und feststellen musste, dass es nicht immer zwei gleiche Charaktere braucht um befreundet zu sein und das ungewöhnliche Konstellationen viel spannender sind.

Gemeinsam mit Louise und Jana erlebte ich wie die Geschichte sich entwickelte und vorwärts ging. Wie die beiden Charaktere sich veränderten und gemeinsam einen Weg aus ihrer Einsamkeit fanden. Mir gefiel die Dynamik dieser Erzählung extrem gut und merkte recht schnell, dass die geringe Anzahl an Seiten genau richtig für diese Geschichte ist. Denn mehr hätte ihr die Dynamik genommen und die Geschichte verwässert.

Fazit:
Eine emotionale und dynamische Geschichte, die vom tollen Schreibstil der Autorin profitiert und Charaktere bietet, die im Verlauf der Geschichte wachsen und sie zu einem ganz besonderen Erlebnis machen.

Mittwoch, 11. Juli 2018

Rezension "Salz für die See"

Titel: Salz für die See
Autor: Ruta Sepetys
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-56023-0
Seitenzahl: 416
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 19,99 € / 13,99 €
Alter: ab 14

(c) Königskinder
Zum Inhalt:
Der zweite Weltkrieg steht kurz vor dem Ende. Allerorts fliehen die Menschen und versuchen sich vor der Roten Armee in Sicherheit zu bringen. So auch Emilia, Joana und Florian. Jeder der drei trägt ein Geheimnis mit sich herum und jeder der drei möchte nichts als überleben. Gemeinsam begeben sie sich auf die gefährliche Reise nach Gotenhafen um dort das vermeintlich sichere Schiff zu erreichen, welches sie weg aus dem Kriegsgebiet bringt. Was sie jedoch nicht wissen, ist dass die lebensgefährliche Reise mit der Schifffahrt erst beginnt und es in den Sternen steht, wer diese überlebt.

Meine Meinung:
Der Untergang der Wilhelm Gustloff ist längst nicht so prominent wie der der Titanic. Dabei starben bei diesem Unglück jedoch viel mehr Menschen. Die Stiefmütterlichkeit, mit der dieses Unglück behandelt wird, liegt vermutlich vor allem daran, dass auf der Gustloff viele Nazis waren, die in den kalten Fluten ihren Tod fanden. Doch es darf nicht vergessen werden, dass auch viele Zivilisten und Unschuldige an Bord waren und so finde ich es richtig klasse, dass Ruta Sepetys das Schweigen um den Untergang der Gustloff bricht und eine spannende, wie auch berührende Geschichte rund um dieses Unglück schafft.

Da ich selbst vorher noch nie vom Untergang der Gustloff gehört oder gelesen hatte, betrat ich mit dieser Geschichte völliges Neuland. Wie Sepetys historische Fakten mit Fiktion mischt ist auf unnachahmliche Weise gekonnt und faszinierte mich bereits ab der ersten Seite. Ich hatte offen gestanden nicht erwartet, dass diese Geschichte so eine Sogwirkung auf mich ausüben würde, doch das tat sie. Dies änderte sich auch bis zum Ende nicht.

Septeys schaffte es zudem mich von Seite eins an zu berühren. Eigentlich geht es mir immer so, wenn ich Bücher lese, die zur Zeit des zweiten Weltkriegs lese. Ich muss häufig schlucken, stellenweise sogar mit den Tränen kämpfen, so schrecklich finde ich die Geschehnisse. Bei dem Gedanken daran, dass es damals wirklich so zuging, dreht sich mir der Magen um. Sepetys transportiert mit ihrer Geschichte, diese bedrückende Stimmung perfekt. Ich hatte das knallen der Gewehre und das Schreien der Menschen in den Ohren, den Geruch von Schießpulver in der Nase und spürte die Kälte der Nacht auf meinen Armen.

Sepetys kann einfach unfassbar gut schreiben. Die kurzen Kapitel fand ich richtig super, so bekam die Geschichte eine Dynamik, die sich verselbstständigte und nicht mehr aufhalten ließ. Auch die Spannung war mit Händen greifbar. Sepetys springt so schnell zwischen den Protagonisten hin und her, dass die Seiten nur so dahinflogen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte weitergeht.

Als die Protagonisten dann die Gustloff und den Hafen erreichen, bekommt die Geschichte nochmal eine ganz neue Dynamik. Die dramatischen Zustände dort waren ebenso mit Händen greifbar, schockierten mich und machten mich traurig. Und trotzdem schwebte über allem auch ein stückweit Hoffnung. Hoffnung auf ein neues, ein besseres Leben. Sepetys schafft es, alles glaubwürdig wirken zu lassen und so muss man als Leser auch den ein oder anderen Verlust hinnehmen, der zwar nicht schön, aber realistisch ist.

Am Ende des Buches gibt es noch einen kurzen Ausflug in die Historie. Man erfährt was Tatsache war und was der Fiktion der Autorin entsprang. Das rundet das Buch wunderbar ab und macht es zu einer gelungenen Geschichte, die ich noch lange im Kopf und im Herzen behalten werde.

Fazit:
Ein weiteres Königskind, das mein Herz berührt, gebrochen und wieder zusammen gesetzt hat. Sepeteys unvergleichbarer Schreibstil macht "Salz für die See" zu einer emotionalen Reise, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Rezension "Die Schule der magischen Tiere - Licht aus"

Titel: Die Schule der magischen Tiere - Licht aus
Autor: Margit Auer
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-31676-9
Seitenzahl: 224
Einbindungsart: Hardcover / Taschenbuch / ebook
Preis: 9,99 € / 6,99 € / 6,99 €
Alter: ab 8

(c) Carlsen
Meine Meinung:
Dies ist der dritte Band rund um die Schule der magischen Tiere. Mittlerweile habe ich diese Kinderbuchreihe wirklich lieb gewonnen und finde ich sie richtig nett zu lesen. Ich freue mich schon darauf, wenn meine Kinder im entsprechenden Alter sind und diese Reihe selbst lesen können.

Ich finde diese Reihe ist perfekt für das angegebene Alter geeignet und das beweist auch der dritte Band erneut. Auch dieses Mal bekommen wieder neue Kinder ihre magischen Tiere, z.B. Eddy die Fledermaus Eugenia, die mit ihrem Sprachfehler, herrlich niedlich ist. Die vielen Wiederholungen fand ich als Erwachsene etwas anstrengend, doch für Kinder ist das genau richtig so.

"Licht aus" erzählt von einer Übernachtung der Schulklasse in der Schule, die sogar richtig spannend wird. Denn natürlich bleiben die Kinder nachts nicht brav in ihren Betten liegen. Nein, sie stehen auf und machen die Schule unsicher. Sie erkunden den geheimnisvollen und zugleich gruseligen Keller der Schule und geraten dabei sogar in eine recht brenzlige Situation. Zum Glück befreien die magischen Tiere sie daraus und am Ende ist natürlich alles gut. Sogar Helene, die bisher recht zickig war, wird durch ihren magischen Kater plötzlich recht zahm.

Mir gefällt die Idee, dass in jedem Band eine oder zwei neue Kinder die Hauptrolle spielen und näher vorgestellt werden. In diesem Band sind das Eddy und Eugenia. Auch die anderen Kinder, die schon magischen Tiere haben, spielen weiterhin eine Rolle. Und natürlich auch Mortimer Morrison und ihre Lehrerin.

Die lustigen Karikaturen zwischendurch lockern die Geschichte auf. Zudem können sich die Kinder die Tiere so besser vorstellen und haben ein Bild vor Augen, wie die Tiere aussehen. Trotz allem bleibt natürlich genug Spielraum für die eigene Fantasie.

Durch die vielen Wiederholungen und die Erwähungen der Vorkommnisse aus den vorherigen Bänden kann man das Buch auch problemlos ohne Kenntnisse der Vorgänger lesen, was ich ebenfalls schön finde. Jedes Kind und jedes Tier wird zudem zu Beginn nochmal vorgestellt, was Gedächtnislücken füllen kann.

Fazit:
Auch der dritte Band dieser wunderbaren Reihe ist einfach nur klasse zum Lesen, sehr kindgerecht und perfekt auf die Zielgruppe abgestimmt.

Rezension "Rhythm and love: Luna und David"

Titel: Rhythm and love 1 : David & Luna
Autor: Sophie Fawn
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-646-60442-9
Seitenzahl: 300
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14
Band: 1 / 2

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Luna macht gerade ihr Abi und jobbt währenddessen in einem Hotel. In genau diesem Hotel befindet sich David mit seiner Band, die ziemlich bekannt und erfolgreich ist. Doch das weiß Luna nicht und so stößt sie eines Tages zufällig auf David. Die Anziehung zwischen den beiden ist sofort da. Doch David hat nicht viel Zeit und hadert mit sich, ob er Luna überhaupt in seine Welt hineinziehen soll. Als er eines Tages ohne große Erklärung verschwindet, bricht für Luna eine Welt zusammen. Sie möchte nichts lieber als David wieder sehen und eine Erklärung. Doch auf diese muss sie länger warten, als ihr lieb ist und als David ihr dann seine Geschichte erzählt, scheint bereits zu viel zwischen den beiden passiert zu sein.

Meine Meinung:
Ich erwartete eine süße, leichte Geschichte, die mich gut unterhält und sich leicht lesen lässt. Und genau das bekam ich auch.

Kennt ihr den Film "Groupies bleiben nicht zum Frühsück" ? Dies ist einer meiner Lieblingsfilme und stellenweise hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass das wohl auch ein Lieblingsfilm der Autorin sein muss. Als ich meinem Mann von der Geschichte erzählte kam sogar von ihm sofort "das klingt wie "Groupies bleiben nicht zum Frühstück". Einerseits ist es natürlich toll, dass die Autorin es schafft einen meiner Lieblingsfilme auf Papier zu bringen. Auf der anderen Seite wirkten viele Szenen sehr gleich und waren dadurch unglaublich vorhersehbar. Leider fehlte dadurch das überraschende.

Den Schreibstil der Autorin mochte ich allerdings sehr gerne. Dies trug dazu bei, dass ich das Buch trotz der Vorhersehbarkeit gerne und flott gelesen habe. Die Leichtigkeit, die die Autorin mit ihrer Geschichte transportiert, macht diese zur perfekten Sommerlektüre.

Grundsätzlich mochte ich auch die Charaktere gerne, doch muss ich zugeben, dass mir Luna stellenweise etwas auf die Nerven ging. Die Naivität, die sie an den Tag legt, war manchmal kaum zu ertragen. Dass sie überhaupt nicht merkt, dass David Mitglied der Band und auch sonst irgendwie auf dem Schlauch zu stehen scheint. Die Band rund um David fand ich aber toll ausgearbeitet, jeder Charakter stoch hervor und zusammen mochte ich die Jungs wirklich gerne.

Was mich außerdem etwas gestört hat, waren die vielen Zufälle, die dafür sorgten, dass es extrem lange dauerte, dass Luna von der Band erfuhr. Immer wenn sie kurz davor war, kam etwas dazwischen. Missverständnisse säumten den Weg der Protagonsiten und irgendwann war mir das dann einfach zu viel des Guten. Es wirkte sehr gewollt und begann zu nerven.

Letztendlich kann ich sagen, dass ich das Gesamtpaket des Buches, trotz seiner Schwächen gerne mochte und gelesen habe. Den zweiten Teil, der unabhängig vom ersten lesbar sein wird, werde ich auf jeden Fall auch lesen. Denn ich mag die Band und ihre Geschichte und erhoffe mir im zweiten Teil noch ein paar Überraschungen.

Fazit:
Ein paar Schwächen sorgen dafür, dass mich die Geschichte nicht vollständig vom Hocker hauen konnte. Trotzdem habe ich sie, vor allem aufgrund des locker leicht zu lesenden Schreibstils, gerne gelesen.


Samstag, 30. Juni 2018

Rezension "Witchborn"

Titel: Witchborn - Königin der Düsternis
Autor: Nicholas Bowling
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-52105-7
Seitenzahl: 384
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 18,99 €
Alter: ab 14

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Alyce ist 14 als ihre Mutter stirbt. Da sie als Hexe verbrannt wird, ist Alyce das nächste Ziel der Hexenjäger und muss somit aus ihrem Heimatdorf fliehen. Was sie dann jedoch erwartet, damit hätte sie niemals gerechnet. Auf der Flucht vor den Hexenjägern gerät sie in einen Machtstreit zwischen Maria Stuart und Königin Elisabeth, sie erfährt mehr über ihre magische Gabe und ihre eigene Vergangenheit. Dabei immer an ihrer Seite der Junge Solomon und ein geheimnisvoller Vogel. Als die Grenzen zwischen dem Reich der Lebenden und der Toten verschwimmen geht es plötzlich um viel mehr als nur ihre eigene Haut zu retten. 

Meine Meinung:
Das Cover ist recht schlicht gehalten und ich denke, dass ich im Buchladen vermutlich eher nicht danach gegriffen hätte. Als ich es jedoch bei einer Leserunde entdeckte, wurde ihc neugierig und glücklicherweise gewann ich das Buch sogar, sodass ich mich schnell auf Alyce' Spuren ins Mittelalter begeben konnte.

Das Buch ist eine Mischung aus Fantasy und Mittelalterroman, wobei ich deutlich mehr magische Elemente erwartet hätte. Die Hexenkunst von Alyce tritt nur sehr selten zu Tage, viel mehr liest sie Bücher über Magie und versucht zu verstehen, was mit ihr passiert. Und wenn es dann magisch angehauchte Szenen gibt, so fand ich diese eher etwas nervig und nicht wirklich spannend. Ständig ist von irgendwelchen Toten Schatten die Rede, etwas greifbares gibt es jedoch selten. 

Und auch sonst muss ich sagen, dass ich das Buch eher mittelmäßig fand. Zwar hat es durchaus seine spannenden Stellen, jedoch sind diese rar gesät und die Geschichte leider eher von vielen Längen bestimmt, denen oft sogar die Logik fehlte. Es störte mich, dass viele Sachen nur angedeutet aber lange oder überhaupt nicht aufgelöst werden. 

Die Charaktere finde ich ganz gut gemacht, da sie alle recht stark sind. In dem großen Ganzen bleibt kein Charakter blass, alle stechen auf ihre Art hervor, sei es jetzt negativ oder positiv. Doch wirklich gemocht habe ich keinen von ihnen. Vor allem Alyce fand ich ziemlich anstrengend. Sie macht so oft dumme Dinge, bei denen schon im Vorhinein klar ist, dass das nicht gut gehen kann. Als Leser riecht man förmlich die Falle und möchte Alyce einfach nur von ihrem nächsten Fehler abhalten. Doch zielgerichtet, macht sie einen nach dem anderen, was für mich irgendwann wirklich anstrengend und unglaubwürdig wurde. 

Die Geschichte beschreibt keinen großen Spannungsbogen und plätschert eigentlich mehr oder weniger so vor sich hin. Überraschungen gab es selten und auch das Ende konnte nicht wirklich überzeugen oder mich den Atem anhalten lassen. Ich fand es ok, mehr aber auch nicht. Ich fürchte, die Geschichte wird mir nicht lange in Erinnerung bleiben, einzig vielleicht die Frage, ob es sich um einen Einteiler handelt. Denn das Ende bleibt irgendwie merkwürdig offen und scheint anzudeuten, dass es noch weitergehen könnte.

Fazit:
Eine Geschichte, die leider pures Mittelmaß, mehr aber auch nicht, ist. Alles war okay, aber nicht herausragend. Es fehlt der Spannungsbogen und die Überraschungen fast komplett und auch die Charaktere mochte ich nicht wirklich, wenn sie auch gut durchdacht waren. 

Freitag, 29. Juni 2018

[Aktion] Mein Lieblings-Carlsenbuch

Hallo ihr Lieben,

im Rahmen der Carlsen-Challenge 2018 ist es eine Aufgabe, das eigene Lieblingsbuch aus dem Carlsen-Verlag vorzustellen. Wie bei einigen anderen auch und auch wenig verwunderlich, ist das bei mir - vermutlich für immer und ewig - eine ganze Reihe und kein einzelnes Buch, nämlich:  Harry Potter <3

(c) Carlsen
Ich habe eigentlich schon immer gerne gelesen, doch als ich als 10-jährige auf dem Nachtisch meiner Mama den ersten Harry Potter Band entdeckte, war ich wie magisch angezogen. Da meine Mama nicht wirklich Interesse an dem Buch hatte und es bis dahin auch noch keinen Hype gab, hatte ich noch nichts über dieses Buch gehört. Ich war allerdings auf der Suche nach neuem Lesestoff und so folgte ich dem jungen Zauberlehrlich nach Hogwarts und begleitete ihn viele Jahre bei seinen Abenteuern. Denn der erste Band begeisterte mich so sehr, dass auch alle anderen folgen mussten. Ich beneide diejenigen von euch, die die Bücher tatsächlich noch nicht kennen, die diesen ganz besonderen Zauber noch vor sich haben und die vor allem, alle Bände am Stück lesen können.

Denn alle von euch, die Harry Potter bereits bei erscheinen gelesen haben, werden mir zustimmen, wenn ich schreibe, dass es eine Qual war auf die nächsten Bände zu warten. Dass es unerträglich war wenn ein Band endete und man mehrere Monate wenn nicht gar Jahre darauf warten musste, was passieren würde.

Als Jugendliche war es immer mein Traum die Veröffentlichung eines Harry Potter Bandes im Buchhandel zu erleben. Das Buch schon vor allen anderen in der Hand haben zu dürfen, hinten im Lager, wo es auf den offiziellen Erstverkaufstag wartete. Und was soll ich sagen? Ich habe es tatsächlich beim siebten und letzten Band geschafft. Dass die Reihe damit endete kam für mich einer Katastrophe gleich, denn Rowlings magische Welt sucht bis heute seinesgleichen. Die Faszination, die die Bücher auf mich ausübt ist unvergleichlich. Kein weiteres Buch hat dies bis heute geschafft und es haben wirklich etliche versucht.

Um die Magie von Harry Potter zu begreifen, muss man das Buch selbst gelesen haben. Mit Worten zu beschreiben, was diese Buchreihe für mich bedeutet ist wirklich schwer. Ich hoffe aus tiefstem Herzen, dass meine Kinder diese Bücher ebenso lieben werden wie ich. Harry Potter schafft es auf unnachahmliche Art in eine fremde und doch menschliche Welt zu entführen. Die Mischung aus Magie und Realität ist perfekt. Die Bücher überzeugen mit Spannung und auch der richtigen Portion Humor, sowie Liebe. Es gibt kein perfektes Happy End, sondern ein perfektes realistisches Ende, auch wenn ich hierbei die ein oder andere Träne vergossen habe.

In meinem Bücherregal habe ich alle Bände stehen. Dazu kommt noch das Theaterstück des achten Bandes, die illustrierte Ausgabe des ersten Bandes, "Quidditch im Wandel der Zeiten" und "Eine Geschichte der Magie". Ich bin mir sicher, dass noch das ein oder andere Buch, welches sich mit Harry Potter beschäftigt, hier einziehen wird. Zudem habe ich alle Filme gesehen und die Warner Bros. Studios in London besucht, die ich jedem Fan nur ans Herz legen kann, denn diese sind ein echtes Erlebnis.

Ob meine Buchliebe ohne Harry Potter genauso groß wäre, kann ich nicht sagen, doch sicherlich haben die Bücher einiges dazu beigetragen, dass meine Lesesucht immer größer wurde. Dieses unvergleichliche Meisterwerk wird die Zeit überdauern und hoffentlich auch noch von vielen Generationen gelesen werden.

Und wenn euch dieser Post nicht überzeugt endlich mal zu den Büchern zu greifen (solltet ihr das tatsächlich noch nicht getan haben) dann habe ich wohl irgendwas falsch gemacht. Ich wünsche euch eine wunderbar magische Reise, die ich sicher in näherer Zukunft auch wieder unternehmen werde, denn Harry Potter ist in jedem Fall ein Reread wert.

Sonntag, 24. Juni 2018

Rezension "Emmy und die perfekte Welle"

Titel:Summergirls 2 : Emmy und die perfekte Welle
Autor: Martina Sahler / Heiko Wolz
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-65166-2
Seitenzahl: 240
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 9,99 €
Alter: ab 12
Band: 2 / 4

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Emmy und ihre Freundinnen sind die Summer Girls. Sie leben auf einer Insel und haben somit das ganze Jahr Urlaubsfeeling. Und wie es sich für einen perfekten Sommer gehört, spielen auch Jungs eine große Rolle und es dreht sich alles ums Verliebtsein. Für Emmy jedoch ist das irgendwie gar kein Thema. Sie hat ihren Bücherschrank, ihren Schreibwettbewerb und ihren besten Freund Daniel. Als jedoch ein anderes Mädchen auf der Insel auftaucht und sich an Daniel ranmacht, merkt Emmy plötzlich, dass sie das gar nicht so witzig findet. Dabei ist Daniel doch wirklich nur ein guter Kumpel, oder?

Meine Meinung:
Dies ist der zweite Band der Summergirls-Reihe, denn man jedoch gut ohne Kenntniss der Vorgänger lesen kann. Ich habe den ersten Band zwar gelesen, jedoch ist das auch schon eine Weile her, doch ich hatte keinerlei Probleme in das Buch hineinzufinden. Schnell kamen mir die Orte wieder bekannt vor und ich erinnerte mich an die Mädchen. Hätte ich den ersten Band nicht gelesen, wäre das jedoch auch kein Problem gewesen.

Emmy ist eine ganz spezielle Persönlichkeit. Sie trägt schwarze Klamotten, Nieten und ist auch sonst recht punkig. Zudem schwimmt sie gegen den Strom und liest vor allem sehr gerne, was sie sehr sympathisch macht. Ich lese immer wieder gerne Bücher in denen das Lesen und Bücher eine große Rolle spielen. Wie Emmy von Büchern schwärmt ist einfach total schön zu beobachten.

Auch die anderen Mädels sind sympathisch, doch Emmy spielt hier die Hauptrolle. So ist das in jedem Band der Summergirls-Reihe. Immer spielt eines der Mädchen die Hauptrolle. Die Clique allgemein mag ich auch sehr gerne, das sind wirklich echte Freundinnen, die immer zusammen halten und füreinander da sind.

Die Geschichte ist die perfekte Lektüre für den Sommer. Man fühlt sich stellenweise wie im Urlaub. Ich habe die Landschaftsbeschreibungen sehr genossen und mir einfach nur gewünscht, auch mal dort in den Urlaub fahren zu können.

Die Liebesgeschichte war etwas vorhersehbar. Mir war schnell klar worauf es hinauslaufen wird und so barg die Geschichte eigentlich keine Überraschungen, was ich echt schade fand. Es war so das klassische, was man nach dem Klappentext auch einfach erwartet. Dadurch wird nur selten Spannung aufgebaut. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen, denn es strahlt einfach eine gewissen Wohlfühlatmosphäre aus, sodass es zum Genießen ist.

Fazit:
Der zweite Band der Summergirls-Reihe, der Sommer pur ausstrahlt, etwas zu vorhersehbar, aber trotzdem wunderbar zum Lesen ist.
 

Donnerstag, 7. Juni 2018

Rezension "Demonhearts & Angelwings"

Titel: Demonhearts & Angelwings
Autor: Jana Goldbach
Verlag: Impress
ISBN: 978-3-646-60260-9
Seitenzahl: 212
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 14

(c) Impress
Zum Inhalt:
Amber ist ein ganz normaler Teenager. Eines Abends wird sie von einem mysteriösen jungen Mann in einer Bar angesprochen. Dies macht er auf so dreiste Weise, dass sie ihn ohrfeigt und davon läuft. Wenige Tage später begenet sie ihm wieder und damit erfährt ihr Leben eine unglaubliche Wendung. Sie erfährt, dass der junge Mann zu einem Dämonenstamm gehört und als wäre das nicht schon genug, auch ein großes Geheimnis mit sich herumträgt. Voller Panik versucht Amber ihn loszuwerden. Doch das ist leichter gesagt, als getan.

Meine Meinung:
Mal wieder habe ich zu einem ebook mit einem recht nichtssagenden Cover gegriffen. Hätte ich nur auf das Cover geschaut, hätte ich mir dieses Buch vermutlich nicht gekauft bzw. gelesen.

Die Handlung selbst jedoch reizte mich sehr und so versank ich schnell im Geschehen. Wir lernen zunächst Amber und ihre Freundin Candice kennen. Ganz normale Schülerinnen, die auf Partys und in Bars anzutreffen sind. Besonders Amber war mir gleich sehr sympathisch, lässt sie sich doch nicht so einfach von Gwin anbaggern und wehr sich richtig gegen ihn. Nachdem die Handlung so harmlos beginnt, nimmt sie jedoch recht schnell an Fahrt auf.

Nach und nach kommt heraus, was Gwin ist und woher er kommt. Die Geheimnisse die er außerdem mit sich herumträgt, bleiben zunächst noch im Dunkeln. Und so war ich recht schnell vom Geschehen gefesselt und folgte ihm mit viel Spannung. Hierzu muss gesagt werden, dass die Geschichte jetzt nicht wahnsinnig innovativ ist, ich das Thema Dämonen jedoch recht interessant finde. Dies kommt nicht so häufig in Büchern vor und ist mal eine erfrischende Abwechslung zu den vielen Vampiren, Werwölfen und Co.

Die Beziehung zwischen Gwin und Amber fand ich spannend zu beobachten. Sie entwickelte sich recht dynamisch, für meinen Geschmack jedoch auch etwas unglaubwürdig. Zunächst können sich die beiden gar nicht ab haben. Amber tut alles dafür um Gwin loszuwerden, dieser will sogar Ambers Tod und findet sie nur nervig. Amber würde am liebsten so viel Abstand wie möglich zwischen sie bringen, Gwin würde alles dafür tun um Amber zu beseitigen. Und doch ganz plötzlich ist es dann die große Liebe. Hier fragte ich mich etwas überrascht, wann das denn passiert ist. Denn bis auf kleinere Sinneswandel, konnte ich nicht feststellen, dass die beiden in irgendeiner Form voneinander angezogen sind. Dies war für meinen Geschmack dann etwas zu übereilt und machte die Geschichte dadurch unglaubwürdig.

Es gibt noch ein paar weitere Punkte, die ich zumindest nicht 100% glaubwürdig fand, was mich jedoch nicht so sehr gestört hat, wie die Liebesgeschichte, die mir einfach too much war. Denn ansonsten besitzt die Geschichte ein solides Grundgerüst. Zudem  handelt es sich um einen Einzelband, was ich zwischen den vielen Reihen, die ich gerade lese, auch mal wieder recht angenehm finde.

Fazit:
Eine Geschichte, die ich gerne gelesen habe, bei der ich das Thema Dämonen erfrischend fand, bei der mir die Liebesgeschichte jedoch too much war und ich am Ende ein recht mittelmäßiges Fazit ziehe.

Rezension "Das Double der Prinzessin 2 - Enthüllung"

Titel: Das Double der Prinzessin 2 - Enthüllung
Autor: Tanja Penninger
Verlag: Dark Diamonds
ISBN: 978-3-646-30119-9
Seitenzahl: 292
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Alter: ab 16
Band: 2 /2

!Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler, für alle, die den ersten Band nicht kennen!

(c) Dark Diamonds
Zum Inhalt:
Lona ist noch immer in der Rolle Marlenas, doch ihre Zeit scheint abzulaufen. Die Hochzeit mit Ian platzt und dem König geht es merklich schlechter. Lona versucht mit aller Macht Verbündete zu finden um gegen die böse Königin vorzugehen. Als sie sicher scheint gerät ihre Welt komplett aus dem Lot und sie muss um ihr Leben fliehen. Unterstützung erhält sie dabei von ganz überraschender Seite und Lona erfährt Dinge über ihre Vergangenheit, die sie verblüffen und die Situation plötzlich in einem ganz anderen Licht darstellen.

Meine Meinung:
Dies ist der zweite und gleichzeitig auch letzte Band der Diologie von Tanja Penniger. Schon der erste Band hat mir richtig gut gefallen, doch dieser zweite Band setzt dem ganzen nochmal einen Drauf und hat mich schlicht und einfach begeistert.

Mit Spannung wollte ich diesen zweiten Band sofort nach Erscheinen lesen. Ich war so gespannt drauf, wie die Geschichte um Lona weitergeht, dass ich schon am selben Abend anfing zu lesen und das Buch nach nur einem Tag beendete. Der Schreibstil der Autorin ist wie auch schon im ersten Teil sehr angenehm und flüssig zu lesen und ließ die Welt, in der Lona lebt vor meinem inneren Auge entstehen.

Ich war total gespannt darauf, welche neuen Intrigen die Königin spinnt und wurde nicht enttäuscht. Die Handlung ist so spannend, dass ich jedes Mal extrem enttäuscht war, wenn ich das Buch zur Seite legen musste und nicht weiterlesen konnte. Am liebsten hätte ich die Geschichte in einem Stück verschlungen. Auch die Magie bekommt in diesem Band eine größere Rolle, was ich richtig gut fand. Eigentlich bin ich ja immer dafür, dass die Magie nur so am Rande mitfließt, doch hier passte es absolut, dass sie immer stärke in den Vordergrund rückte. Auch Lona wächst über sich hinaus, wird stärker und stellt sich ihren Feinden.

Den einzigen kleinen Kritikpunkt, den ich vielleicht habe, ist die Liebesgeschichte zwischen Ian und Lona. Die beiden kennen sich praktisch nicht und trotzdem ist es sofort die große Liebe. Lona spricht immer von "ihrem Liebsten", was ich nach dem zehnten Mal lesen dann doch etwas nervig und geschwollen fand. Ich mag Liebesgeschichten mehr, die zart und leicht sind. Diese ist mir zu aufdringlich und stellenweise zu übertrieben.

Die Geschichte mündet in einen großen Kampf, der mich etwas an "Der Herr der Ringe" erinnert hat, dadurch aber nichts von seiner Spannung einbüßte. Fesselnd schildert die Autorin, den Kampf zwischen dem magischen Reich und dem Rest der Welt. Es passieren unvorhersehbare Dinge und am Ende geht alles gut aus.

Ich finde es eigentlich fast schade, dass diese Reihe schon mit zwei Bänden beendet ist, doch auf der anderen Seite ist es auch gut so. Die Autorin hat das Potential der Geschichte ausgeschöpft und ein dritter Band hätte die Geschehnisse vermutlich nur künstlich in die Länge gezogen. Trotzdem war ich traurig, als ich mich von Lona, Ian und ihren Freunden verabschieden musste.

Fazit:
Ein zweiter Band, der noch besser und spannender als sein Vorgänger ist. Ich lege euch allen diese fantastische und spannende Diologie ans Herz. Ihr verpasst etwas, wenn ihr nicht zugreift.