Samstag, 25. April 2015

Rezension "Amy & Matthew - Was ist schon normal?"

Titel: Amy & Matthew - Was ist schon normal?
Autor: Cammie McGovern
Verlag: Heyne fliegt
Seitenzahl: 352
ISBN: 978-3453269163
Einbindungsart: Gebunden
Preis: 14,99 €

(c) RandomHouse
Zum Inhalt:
Amy ist ihr ganzes Leben lang schon auf Hilfe angewiesen. Sei es von ihrem Rollator, ihrem Sprachcomputer oder ihren erwachsenen Schulhelfern. Doch in ihrem letzten Schuljahr soll sich alles ändern. Sie möchte endlich Freundschaften schließen und so fasst sie den Entschluss, dass ihre Schulhelfer in Zukunft Jugendliche in ihrem Alter sein sollen. Einer ihrer Klassenkameraden liegt ihr dabei besonders am Herzen. Denn eigentlich startet sie diese Aktion nur um ihn kennenzulernen. Matthew, der zurückhaltende, etwas einsame, aber wahnsinnig gut aussehende Junge aus ihrer Stufe. Auch ihn scheint das ein oder andere Problem zu plagen und plötzlich werden die beiden so wichtig füreinander, wie sie beide es niemals erwartet hätten. Doch dann begeht Amy auf dem Abschlussball einen sehr weitreichenden Fehler und nicht nur ihre tiefe Freundschaft zu Matthew steht auf dem Spiel.

Meine Meinung: 
"Amy & Matthew" ist ein wundervolles Buch über zwei Teenager, die beide auf ihre ganz eigene Art mit dem Leben zu kämpfen haben.

Sofort war ich in der Geschichte drin, schaffte es die Autorin doch mich mit ihrem Schreibstil an die Seiten zu fesseln. Ihre flüssige und gut zu lesende Art zu schreiben, brachten mich schneller von Seite zu Seite, als mir lieb war.

Amy ist eine sehr starke Persönlichkeit, die eine unglaubliche Kämpfernatur besitzt. Wie sie manche Ding meistert, ließ mich nicht selten erstaunt zurück. Matthew hingegen ist ganz anders als Amy. Auch Matthew musste schon viel kämpfen in seinem Leben, denn über die Jahre hat er eine Zwangsneurose entwickelt, die ihn zwingt Dinge immer und immer wieder zu tun. Den Umgang mit diesem, nicht ganz einfachen Thema, fand ich wunderbar und sehr gelungen. So ist es nicht so, dass plötzlich von einem Tag auf den anderen alles super ist. Viel mehr ist das ganze ein sehr langer Prozess, der nur sehr langsam vorwärts geht und bei dem Matthew stets mit Rückschlägen zu kämpfen hat, was das ganze sehr realistisch macht. Amy ist ihm auf diesem ganzen Weg eine sehr große Stütze, doch am besten ist es, wenn ihr einfach selbst lest, was für Erfolge und Misserfolge Matthew auf seinem Weg begegnen.

Auch Amys Behinderung wird wunderbar sensibel und vor allem sehr realistisch dargestellt. Die Probleme mit denen sie zu kämpfen hat, werden ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen und ohne jegliche Beschönigung beschrieben, was mir sehr gefallen hat. Dieser mutige und ehrliche Ton macht dieses Buch zu etwas besonderem. 

Über die komplette Zeit war es richtig spannend die beiden zu beobachten. Wie sie selbst sich entwickeln, wie ihre Beziehung sich weiterentwickelt. Und dann kommt plötzlich der große Knall und nichts ist mehr so wie es war. Ich möchte an dieser Stelle nun nicht zu viel verraten, doch war das einer der wenigen Punkte, die mir an dem Buch nicht so sehr gefallen haben. Das Ereignis selbst und alle daraus resultierenden Folgen, schienen mir einfach etwas zu übertrieben und gewollt. Für mich passte das Ganze nicht so sehr in den gesamten Rahmen. Und so war ich von diesen Szenen eher etwas enttäuscht, was aber der restlichen Geschichte nicht besonders geschadet hat. Denn Amy und Matthew sind mir einfach viel zu sehr ans Herz gewachsen.

Als ich das Buch zuklappte war ich etwas geplättet, denn die Geschichte hat wirklich eine rasende Geschwindigkeit und lässt einen kaum zu Atem kommen. Fesselnd und berührend erzählt sie auf unnachahmliche Art die faszinierende Geschichte von Amy & Matthew. Das Ende hat mich zwar nicht vom Hocker gehauen, ist dieser Geschichte aber trotz alledem absolut würdig.

Fazit:
Eine wunderbar tiefsinnige Geschichte, über zwei Teenager, die immer wieder Steine in den Weg gelegt bekommen und es trotz aller Widrigkeiten schaffen, das Leben gut zu meistern.

Montag, 30. März 2015

Rezension "Dreh dich nicht um"

Titel: Dreh dich nicht um
Autor: Jennifer L. Armentrout
Verlag: Heyne fliegt
Seitenzahl: 384
ISBN: 978-3-453-26939-2
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 12,99 €

(c) RandomHouse
Zum Inhalt:
Als Samantha nach vier Tagen der Ungewissheit wieder auftaucht, gerät die ganze Stadt in Aufruhr. Äußerlich unverletzt, jedoch ohne jegliche Erinnerung an ihr früheres Leben, hat das Mädchen keine Ahnung was mit ihr passiert ist und warum sie vier Tage verschwunden war. Ihre beste Freundin Cassie, die mit ihr verschwand, ist noch immer unauffindbar. Sam beginnt sich an die Situation zu gewöhnen und hofft trotz allem dass ihre Erinnerung schnell wieder kommt. Denn auch Cassies Schicksal bleibt so lange ungewiss, bis Sam sich erinnert. 
Carson, einst ein guter Freund aus längst vergangenen Kindertagen, wird plötzlich zu einer ihrer größten Stützen. Er beginnt Sam von ihrer Vergangenheit zu erzählen, wer sie war, was sie getan hat. Das was sie zu hören bekommt, gefällt ihr gar nicht. Cassie und Sam waren echt Miststücke und viele hätten einen Grund gehabt sich an ihnen zu rächen. Läuft der Täter noch frei herum? Und wird Sam wieder so wie vorher, wenn ihre Erinnerung zurückkehrt?

Meine Meinung: 
Dass mir Armentrouts Schreibstil gefällt war mir schon vor "Dreh dich nicht um" klar, gefiel mir doch schon "Obsidian" äußerst gut.

Ich war gespannt, wie sie es schaffen würde eine Geschichte ganz ohne fantastische Einflüsse spannend zu erzählen. Nach Beenden des Buches muss ich sagen, es ist ihr auf ganzer Linie gelungen. Armentrout erzählt die packende Geschichte von Samantha, die wegen eines Gedächtnisverlustes nicht mehr weiß, warum sie vier Tage verschwunden war. Als Leser war ich da ganz bei Sam, denn auch ich hatte keine Ahnung. Es standen zwar einige Spekulationen im Raum, doch wurde keine handfest bewiesen. Und so erging es mir wie Sam und ich vergrub mich in das Buch um auf Spurensuche zu gehen, um ihr Geheimnis zu ergründen.

Was man über Sam erfährt ist erschreckend und beunruhigend zu gleich. Ihre Wandlung die mit ihrem Gedächtnisverlust einhergeht faszinierend, beweist sie doch, dass in jedem Menschen mehr steckt, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. So hat auch Sam viele Gesichter und ihr schlimmstes scheint reiner Eigenschutz zu sein. Armentrout schaffte es mir auf gefühlvolle Art Sams Vergangenheit nahe zu bringen. Dass dies so wunderbar gelingt, liegt zum größten Teil an Carson, der für mich der größte Symapthieträger in dieser Geschichte ist. Er lässt sie Vergangenheit ruhen und versteht es wie kein zweiter Sam ihrer Fehler zu verzeihen und ihr einen Neuanfang zu ermöglichen. Er zeigt dem Leser welch besondere, welch gute Seiten Sam hat und das machte gerade für mich die Passagen mit ihm zu meinen liebsten.

Die unheimliche Spannung, die über die komplette Zeit über der Geschichte lag, ließ mich kaum los und faszinierte mich jedes Mal von neuem. Wenn ich jetzt noch zugebe, dass ich seit bald einem halben Jahr mit einer extremen Leseflaute kämpfe und es seitdem gerade mal geschafft habe eine handvoll Bücher zu beenden, so stellt "Dreh dich nicht um" eine absolute Ausnahme dar. Auch hier hatte ich zu Beginn mit meiner Flaute zu kämpfen, musste mich Abend für Abend zum Lesen zwingen. Doch die letzten 200 Seiten las ich an einem Sonntag, in einem Rutsch, so fesselte mich die Geschichte an das Buch. Und hier zeigt sich, dass diese Geschichte genau die richtige war, um mich - hoffentlich - aus dieser Flaute zu holen.

Natürlich war die spannende Hauptfrage über die komplette Zeit, wer der Täter ist, bzw. was mit Sam und Cassie passiert ist. Die kleinen Schnipselchen die Armentrout nach und nach aufdeckt überraschten mich nicht nur einmal. Immer wieder überraschte sie mich mit ihren Wendungen. Vor allem das Ende hatte es wirklich in sich. Auf den letzten paar Seiten strömte so viel auf mich ein, dass ich mich kaum davon abhalten konnte, die Seiten förmlich zu verschlingen. Ob Sam ihr Gedächtnis wieder erlangt? Nun das wird natürlich nicht verraten.

Perfekt wird dieser spannende Thriller von einer wunderbaren Liebesgeschichte abgerundet. Diese entsteht zunächst zart, bleibt teils im Verborgenen und ist doch die ganze Zeit über spürbar. Und so wird dem Leser spätestens am Ende klar, dass diese Liebe schon viel länger Bestand hat, als die beiden betreffenden Personen zunächst ahnen.

Fazit:
Eine wunderbare Mischung aus Thriller und Liebesgeschichte, die von der ersten Seite an zu fesseln wusste und mich nicht nur einmal überraschte.


Donnerstag, 15. Januar 2015

Rezension "Bezwungen"

Titel: Bezwungen
Autor: Teri Terry
Verlag: Coppenrath
Seitenzahl: 376
 ISBN: 978-3649622208
Einbindungsart: Gebunden
Preis: 17,95 €
Bezogen über: Blogg dein Buch

Achtung:
Diese Rezension enthält Spoiler für alle die Band 1&2 nicht kennen!

(c) Coppenrath
Zum Inhalt:
Für Kyla ist nichts mehr wie es einmal war. Ihre Erinnerungen sind wieder da und zu allem Überfluss hasst Nico sie jetzt auch noch. Sie weiß nicht, vor welchem Feind sie sich zuerst verstecken soll und so wird ihr Leben zu einer einzigen Flucht. Einzig MIA scheint auf ihrer Seite zu sein und so beginnt sie sich an diese Organisation zu halten. Nach und nach beginnen sich alle Geheimnisse aufzulösen und sie kommt hinter das Geheimnis von Lucy - ihrer Vergangenheit.

Meine Meinung:
Von Band 1 der Reihe war ich extrem geflasht. Band 2 war für mich dagegen einen Ticken schlechter, doch dieser dritte Band bietet wieder alles, was ein Serienabschluss haben muss.

Teri Terry hat einen wahnsinnig packenden und toll zu lesenden Schreibstil. Sie schaffte es mich in die Geschichte hineinzuziehen und an das Geschehen zu binden. Die Protagonisten erschienen vor meinen Augen, ich konnte sie mir bildhaft vorstellen. 

Nachdem ich mich im zweiten Band an Kylas zwei Persönlichkeiten, Lucy und Rain, gewöhnt hatte, so kam ich nach und nach immer besser klar damit und Terry schaffte es immer öfter mich zu überraschen. Die Wendungen kamen manchmal so plötzlich, dass ich kaum dazu kam Atem zu holen.

Von Anfang an gefiel mir die Grundidee der Geschichte richtig gut. Grußelige Vorstellung, wenn man bedenkt was bei dem Slating mit den Jugendlichen gemacht wird. Doch Terry schaffte es hier mich mit einem erfrischenden Thema zu überraschen und zu überzeugen. Auch im dritten Band wurde diese Idee nie langweilig. Durch weitere erfrischende und überzeugende Ideen erhielt die Geschichte immer wieder einen neuen "Kick". 

Schade, dass ich mich jetzt von Kyla und den vielen anderen Protagonisten der Geschichte verabschieden muss. Auch wenn sie mir zwischendrin immer wieder auf die Nerven ging, so wuchs sie mir mit ihrem Schicksal doch immer mehr ans Herz und ich weiß jetzt schon, dass sie mir fehlen wird.

Auch das Ende überzeugte mich und machte den Trilogieabschluss rund um gelungen!

Ich werde sicherlich wieder zum nächsten Buch von Teri Terry greifen, denn sie kann toll und absolut überzeugend schreiben. Ich bin gespannt auf ihre weiteren kreativen Ideen! 

Fazit:
Toller Abschluss einer spannenden Trilogie, einer tollen Autorin, die klasse schreiben kann!

Mein herzlicher Dank geht an Coppenrath und Blogg dein Buch für die Bereitstellung des Leseexemplars!

Samstag, 10. Januar 2015

Rezension "Vor uns die Nacht"

Titel: Vor uns die Nacht
Autor: Bettina Belitz
Verlag: script5
Seitenzahl: 382
ISBN: 978-3-8390-0159-2
Einbindungsart: Gebunden
Preis: 17,95 €

(c) Script5
Zum Inhalt:
Ronia hatte bisher nur Pech mit Männern. Keine Beziehung hielt, kein Glück währte lange. Als sie eines Abends zufällig Jan - auch River genannt - begegnet, ist alles anders. Dieser junge Mann schlägt in ihrem Herzen ein, wie eine Bombe. Sie kann ihn nach nur einer Begegnung einfach nicht vergessen, sehr zum Missfallen ihres Mitbewohners. Und so beschließt sie immer wieder an den Ort zurück zu kehren an dem sie in traf. Immer in der Hoffnung auf ein Wiedersehen. Nach und nach kommen die beiden sich näher und eine Zeit voller Spannung und Anziehung beginnt. 

Meine Meinung:
Als ich den Klappentext las, dachte ich dieses Buch könnte genau das richtige für mich sein. Ich lese zur Zeit sehr gerne Jugendbücher und gerade Liebesgeschichten sind im Moment genau das richtige. Leider fand ich lange Zeit keinen so richtigen Zugang zu "Vor uns die Nacht". Wobei ich hier auch erwähnen muss, dass ich im Moment eine extreme Leseflaute habe, was es mir umso schwerer macht, zu überhaupt einem Buch Zugang zu finden.

Von der ersten Seite an hatte ich so meine Probleme mit Ronia. Für ihr Alter erschien sie mir doch recht naiv und kindlich. Auch wie sie mit ihrem Mitbewohner umgeht, von dem sie genau weiß, dass er in sie verliebt ist, fand ich nicht so ganz in Ordnung. Ihre explosiven Gefühle für River waren für mich einmal mehr Beweis für ihre Unreife. Und so konnte ich mich nur sehr schlecht in sie hinein versetzen, was das Lesen für mich schwer machte. Denn wenn ich Schwierigkeiten mit der Hauptperson und deren Handlungen habe, behindert das meinen Lesefluss in der Regel immer extrem.

Auch River war mir zunächst etwas suspekt. Er wirkte auf mich wie der typische Draufgänger, der die Mädchen reihenweise aufreißt. Dass er auch anders kann bewies er dann jedoch nicht nur einmal.

Zwar hatte ich auch mit dem Schreibstil so meine Probleme, weil ich einfach nie so richtig in der Geschichte drin war. Ich muss jedoch zugeben, dass Belitz sich toll ausdrücken kann. Sie hat eine wunderbar bildhafte Sprache und versteht es eine Geschichte so zu erzählen, dass man die Personen direkt vor Augen hat. Was vor allem sehr besonders ist, ist dass ihr Stil einen unfassbaren Wiedererkennungswert hat. Bei vielen Autoren merkt man ja, dass sie so schreiben, wie es "alle" tun, doch Belitz hat ihre ganz eigene Art zu erzählen entwickelt, was sie für mich zu etwas besonderem macht.

Was mir ebenfalls sehr gut gefällt, ist die optische Gestaltung des Buches. Sowohl das Cover, welches wirklich hinreißend ist, als auch die innere Gestaltung sind soll. Jeder Beginn eines Kapitels wird von einer Blumenranke begleitet, auch die Kapitelüberschriften gefallen mir sehr gut. Zudem sind die Kapitel recht kurz, was für das Lesen vor dem Schlafengehen echt geschickt ist.

Letztendlich ist "Vor uns die Nacht" sicher ein besonderes Buch. Der Schreibstil von Belitz drückt dem Buch seinen ganz persönlichen Stempel auf. Ich denke, dass es für mich ein bisschen der falsche Zeitpunkt war, weswegen ich nie so ganz einen Zugang zu der Geschichte gefunden habe, Leider konnte ich ja vorher nicht ahnen, dass mich so eine extreme Leseflaute überrollen würde. Ich werde aber sicher nochmals zu einem Buch von Bettina Belitz greifen, vor allem dann, wenn ich Lust auf etwas sprachlich ganz besonderes habe.

Fazit:
Ein Buch mit einem sehr besonderen Schreibstil, mit dessen Hauptperson ich zugegebenermaßen meine Schwierigkeiten hatte. Wer etwas ganz besonderes möchte und auch die leisen Töne in einem Buch mag, für den ist diese Geschichte genau das richtige.

Dienstag, 25. November 2014

Rezension "Wer weiß, was morgen mit uns ist"

Titel: Wer weiß, was morgen mit uns ist
Autor: Ann Brashares
Verlag: cbj
Seitenzahl: 314  
ISBN: 9783570159477
Einbindungsart: Gebunden
Preis: 16,99 €
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Zum Inhalt:
Prenna kommt aus der Zukunft. Vor einem gefährlichen Virus ist sie gemeinsam mit ihrer Mutter in unsere Gegenwart geflüchtet. Niemand darf wissen wer sie sind und woher sie kommen. Der Kontakt zu Außenstehenden soll so gering wie möglich gehalten werden. Prenna schafft das auch halbwegs, bis sie auf Ethan trifft. Ethan ist einer ihrer Klassenkameraden und von Anfang an versteht Prenna sich blendend mit ihm. Das ist ihren Betreuern ein Dorn im Auge und so wird Prenna nicht nur einmal verwarnt und daran erinnert, dass sie keinerlei Beziehungen zu den so genannten Jetztgeborenen eingehen darf. Doch Prenna kommt einfach nicht von Ethan los. Sie ahnt gar nicht welcher Gefahr sie sich damit aussetzt, denn Ethan weiß mehr, als sie denkt.

Meine Meinung:

Die Autorin, die durch die Reihe "Eine für Vier" bekannt geworden ist, überzeugt hier mit einem Zeitreiseroman für Jugendliche und einer wundervollen Liebesgeschichte gegen jede Regel.

Da ich zuvor noch kein Buch der Autorin gelesen hatte, war ich sehr gespannt, was auf mich zukommen würde. Und wurde mehr als positiv überrascht. Die Autorin erzählt mit "Wer weiß, was morgen mit uns ist" eine wunderbar leichte Geschichte, die ich innerhalb von 2 Tagen förmlich inhaliert habe. Zwar erfindet sie hier natürlich nicht das Rad neu und viele Elemente ihrer Geschichte kamen mir auch durchaus bekannt vor, doch trotz allem schafft sie es eine runde Geschichte zu erzählen.

Ich brauchte nur wenige Seiten um vollkommen in Prennas Welt zu versinken. Bildhaft erzählt die Autorin, mit welchen Schwierigkeiten Prenna hier zu kämpfen hat. Hierbei ist sie durchaus auch tiefsinnig. Sie erzählt wie sich die Welt verändert, weißt darauf hin, was alles passieren könnte, wenn wir nicht langsam etwas besser auf unsere Umwelt achten. Denn Prenna kommt aus einer Welt die deutlich in der Zukunft liegt und so wie die Autorin diese Welt beschreibt, möchte glaube ich niemand von uns dort leben. Es wird schnell klar, dass vieles von dem, was schief geht, von uns Menschen verursacht wurde und somit versucht die Autorin sicherlich auch ein Stückweit aufzurütteln und unser Bewusstsein zu schärfen.

Spannend ist das Buch praktisch von der ersten Seite an. Zwar fand ich einige Dinge etwas vorhersehbar und ahnte schon wie sie ausgehen würden, doch trotz allem blieb die Spannung, Ethan und Prenna dabei zu zu sehen, wie sie gemeinsam versuchen ein Unglück zu verhindern. Ich möchte hier jetzt gar nicht näher darauf eingehen, weil ich sonst glaube ich zu viel von dem Inhalt verrate, aber mit einigen Wendungen hatte ich so nicht gerechnet und war ziemlich überrascht. Besonders gut gefällt mir auch hier, dass die Autorin die ganzen offenen Fragen sehr logisch aufklärt. Obwohl wir es mit verschiedenen Zeiten und Technologien zu tun haben, war ich nur sehr selten verwirrt und konnte dem Geschehen richtig gut folgen.

Die Liebesgeschichte zwischen Prenna und Ethan steht von Anfang an unter keinem guten Stern. Prenna ist deswegen zunächst sehr vorsichtig, ist es ihr von den Betreuern doch verboten sich einem Menschen aus der heutigen Zeit zu nähern. Diese Unsicherheit bleibt auch über die komplette Geschichte bestehen, was einen sehr authentischen Eindruck von Prenna hinterlässt.

Mit dem Ende bin ich zugegebenermaßen nicht so richtig einverstanden. Angesichts des Verlaufs der Geschichte, gehe ich nicht davon aus, dass es eine Fortsetzung geben wird, was ich wirklich schade fände. Denn es steckt noch so viel Potenzial darin, dass ich wirklich gerne noch weiterlesen würde.

Fazit:
Spannende Zukunftsgeschichte mit der richtigen Portion Spannung und Liebe, allerdings einem Ende, das mich mit gemischten Gefühlen zurück lässt.

Donnerstag, 13. November 2014

Rezension "Eigentlich Liebe"

Titel: Eigentlich Liebe
Autor: Anne Sonntag
Verlag: Piper
Seitenzahl: 281
ISBN: 978-3-492-30586-0
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 8,99 €
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(c) Piper
Zum Inhalt:
Clara, Hanna und Vero sind beste Freundinnen. Alle drei stecken in einer tiefen Krise. Die eine wurde gerade von ihrem Freund verlassen, der beschlossen hat seine Affäre zu heiraten, die andere lässt sich unbedacht auf ihren verheirateten Nachbarn ein und die dritte ist in ihrer Beziehung zutiefst unglücklich und denkt eher an ihre Karriere und ihren Internetflirt. Als sie zur Hochzeit eines gemeinsamen Freundes eingeladen werden, geht jede von ihnen mit gemischten Gefühlen und unterschiedlichen Beweggründen dorthin. Was keine von ihnen weiß, ist dass sie an diesem Abend eine Begegnung machen wird, die ihr Leben komplett umschmeißt.

Meine Meinung:
Beim Lesen des Klappentextes erwartete ich eine erfrischende, humorvolle Liebesgeschichte, mit Happy End, die sich super nebenbei zum Entspannen lesen lässt.

Teilweise wurde meine Erwartung diesbezüglich erfüllt. Leider nur teilweise. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir total gut. Locker, genauso wie ich es erwartet und mir erhofft hatte. Somit war das Buch die perfekte Lektüre für Abends, wenn ich müde war und nur noch ein paar Seiten lesen wollte. Auch kommt immer wieder die ein oder andere Stelle an der ich schmunzeln musste, insofern habe ich das Buch gerne gelesen.

Nur leider war der Rest einfach so gar nicht meins. Die Handlung wirkte auf mich etwas platt und ohne große Tiefe. Eigentlich ging es nur um ein Thema - mit welchem Mann die Damen ins Bett hüpfen und welche Qualitäten dieser Mann dabei hat. Ständig drehen sich die Gedanken der drei Frauen darum. Kaum sehen sie einen Mann, der ihnen gefällt, kribbelt es in ihrem Unterleib. Das fand ich dann doch sehr klischeehaft und zudem unglaublich pubertär. Ich habe wirklich gar nichts gegen erotischen Szenen in einem Roman und ich muss zugeben, dass diese Szenen von der Autorin sehr gut umgesetzt werden. Sie beschreibt sie gefühlvoll und ohne dass sie platt wirken. Doch wenn sich die Gedanken der Protagonisten die ganze Zeit um das gleiche Thema drehen, ist es für meinen Geschmack irgendwann einfach zu viel und auch nicht mehr interessant oder lustig.

Auch die drei Frauen, die von ihren Handlungen und Gedanken her eher auf der Teenie-Ebene einzuordnen sind, waren mir nicht so richtig sympathisch. Teilweise musste ich bei deren Gedanken wirklich den Kopf schütteln, so unfassbar unreif waren diese.

Es tut mir auch wirklich sehr Leid, dass ich mit diesem Buch so hart ins Gericht gehe. Die Autorin kann wirklich toll schreiben, auch die Kapitelüberschriften und die Idee die Geschichte aus den jeweiligen Perspektiven der drei Frauen zu erzählen, finde ich gelungen, doch der Rest ist für mich einfach gar nichts. Ich wusste letztendlich auch nicht worauf die Geschichte hinauswill. Zwar gibt es ein Happy End für alle, was auch ganz schön ist, aber auch dieses ist doch sehr klischeebelastet und irgendwie auch vorhersehbar. Schade!

Fazit:
Ein gut geschriebener Roman, der inhaltlich für mich einfach nicht genug hergab, denn es drehte sich über die komplette Zeit einfach nur um das Eine. Schade! Hier wurde definitiv Potential verschenkt!


Kreativ-Blog

Hallo ihr Lieben,

wer Lust hat mehr über meine Häkel- und Backwerke oder andere kreative Projekte zu lesen, ist auf meinem neuen Blog genau richtig.

Hier findet ihr den neuen Blog: 



Ich würde mich über ein paar neue Leser sehr freuen! <3

Mittwoch, 12. November 2014

Rezension "Magisterium"

Titel: Magisterium
Autor: Holly Black/Cassandra Clare
Verlag: One / Lübbe
Seitenzahl: 332
ISBN: 978-3-8466-0004-7
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 14,99 €
Hier kaufen *KLICK*

(c) One / Lübbe
Zum Inhalt: 
Callum darf die magische Prüfung, die gleichzeitig ein Aufnahmetest ist, auf gar keinen Fall bestehen. Er muss durchfallen - koste es was es wolle. Denn er darf einfach nicht am Magisterium angenommen werden. Sein komplettes Leben lang hat sein Vater ihn vor allem gewarnt, was mit Magie zu tun hat. Und doch fühlt sich Callum seltsam angezogen von allem, was magisch ist. So passiert das unvermeidliche und er landet am Magisterium, wo er laut seinem Vater in Lebensgefahr schwebt. Doch Callum fühlt sich sichtlich wohl dort, findet schnell Anschluss und auch die Magie übt von Tag zu Tag mehr Reiz auf ihn aus. Doch dann kommt Callum mit dem dunkelsten, was Magie zu bieten hat in Berührung und sein Leben gerät in Gefahr.

Meine Meinung:
Nach langer Zeit habe ich mal wieder zu einer Fantasygeschichte gegriffen. Ich habe es nicht bereut.

Schon von der Optik ist "Magisterium" ein absoluter Hingucker. Der goldene Buchschnitt, der perfekt zum Cover passt, gibt dem Buch eine ganz besondere Note. Der Titel selbst ist raffiniert dargestellt, denn man kann ihn auch auf dem Kopf lesen. Optisch also absolut gelungen.

Die Geschichte selbst, habe ich ebenfalls gerne gelesen, auch wenn sie mich nicht vom Hocker reißt. Vor allem zwei Dinge haben mich gravierend gestört. Da wäre zum einen Callum. Ich weiß nicht ob das irgendwie Absicht ist und anders rüberkommen soll, aber auf mich wirkte er sehr unsympathisch und dadurch mit der Zeit auch ziemlich nervig. Seine ewig sarkastischen Kommentare, seine ständige Rebellion immer anecken zu wollen, fand ich mit der Zeit einfach nur anstrengend und kein bisschen lustig. Seine Freunde versuchen immer nett zu ihm zu sein und trotzdem bekommen sie immer wieder einen blöden Kommentar an den Kopf geklatscht. Das fand ich ziemlich daneben. Aber gut, darüber kann ich im Großen und Ganzen noch hinwegsehen, da die Geschichte sehr spannend ist.

Von der ersten Seite an war ich gespannt, was es mit dem Magisterium wohl auf sich haben wird und warum Callums Vater auf gar keinen Fall möchte, dass Call dorthin geht. Wie Callum versucht die Prüfung zu vermasseln, wie er dann doch aufgenommen wird und was er dort alles erlebt, war spannend zu beobachten. Auch der Schreibstil gefiel mir gut. Das Buch hat sich dadurch echt schnell lesen lassen, die Seiten flogen nur so dahin.

Leider fielen mir immer wieder Parallelen zu Harry Potter auf, was für mich ebenfalls ein recht großer Kritikpunkt ist. Es gab Szenen die wurden fast eins zu eins aus Harry Potter übernommen. Auch die Konstellation der drei Freunde - ein Held mit zwei Freunden, einem Mädchen, einem Jungen. Und das nur als harmloseste Ähnlichkeit. Klar kann man das Rad nicht neu erfinden und dass sich Bücher ähneln ist für mich auch völlig in Ordnung, nur wenn man manche Szenen und Begebenheiten so deutlich wieder erkennt, dass man eher Harry vor Augen hat als die Person aus dem aktuellen Buch, ist es für mich einfach zu viel.

Das Ende dagegen fand ich sehr gelungen. Eine ziemlich überraschende Wendung mit der ich zu keiner Zeit gerechnet hatte. Ich hatte zwischendrin immer wieder eine Ahnung, wohin das gehen könnte, doch stellten sich alle meine Ahnungen als komplett falsch raus, was ich klasse finde. Ich mag es, wenn Bücher mich am Ende nochmal so richtig überraschen können. Ich denke ich werde den nächsten der auf fünf Teile angelegten Serie definitiv auch lesen, da ich schon gerne wissen möchte, wie es mit Callum weitergeht.

Fazit:
Super zu lesender Schreibstil, für mich teilweise zu viele Parallelen zu Harry Potter und ein nicht allzu sympathischer Protagonist, dafür aber das Ende sehr überraschend und überhaupt nicht vorhersehbar.

Donnerstag, 6. November 2014

Rezension "Lieblings-Desserts"

Titel: Lieblings-Desserts
Autor: Janneke Philippi
Verlag: Matthaes
Seitenzahl: 244
ISBN: 978-3-87515-400-9
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 29,90 €
Hier kaufen *KLICK*

(c) Matthaes
Meine Meinung:
Optisch ist dieses Dessertbuch der absolute Hingucker. Mir war sofort klar, das muss ich haben. Als ich es dann ausgepackt habe war ich überwältigt von der tollen Gestaltung. Das Hochformat passt zwar nicht wirklich in unser Kochbuchregal ist aber optisch so schön, dass wir es sowieso lieber präsentieren wollen. Allein bei dem Titelbild läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen.

Auch im Inneren setzt sich diese wunderbare Gestaltung fort. Für dieses Buch wurde meiner Ansicht nach ein ganz spezielles Design und eine ganz spezielle Aufteilung gewählt. Unterteilt ist das Buch in die verschiedenen Themengebiete. Von Rhabarber über Schokolade, Joghurt & Quark, Pudding, Crumble & Streusel bis hin zu Windbeutel und Eis ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ich finde es richtig gut, dass das Buch so aufgeteilt ist, denn wenn ich überlege was ich für einen Nachtisch machen will, kann ich gleich in der richtigen Rubrik schauen, je nachdem was ich geschmacklich gerne machen will.

Kaffee-Cakes mit Sahne (unglaublich lecker!)
Mokkamousse (leider nicht richtig fest geworden)
Jede Rubrik beginnt mit tollen Bildern und einer weiteren Übersicht, welche Rezepte in dieser Kategorie zu finden sind. Zwar ohne Seitenanzahl, doch in der richtigen Reihenfolge. Zu jedem Rezept gibt es auch die passende Abbildung. Diese Fotos gefallen mir ebenfalls sehr gut. Manchmal ist das Foto direkt neben dem Rezept, manchmal aber auch eine Seite weiter vorne. Das gefällt mir nicht so 100 %, da ich die Fotos immer gerne direkt beim Rezept habe. Da aber immer klar dabei steht, um welches Rezept es sich handelt, ist das auch nicht so schlimm. Zudem sind die Fotos sehr ansprechend und schmackhaft und machen unglaublich Lust darauf, mit kochen und backen loszulegen.

Crème Brûlée (Ich musste zwar viel Geduld mit dem Backofen haben, doch dann ging es und war super lecker)
Haselnussbiskuit mit Mokkabuttercreme (Ich habe Mandeln statt Haselnüsse genommen, war sehr lecker, wenn auch sehr süß)
Einige Dinge habe ich ausprobiert. Von Crème Brûlée, die sehr lecker war über 10-Minuten-Mokkamousse, was leider nicht funktioniert hat bis zu Kaffee-Cakes mit Sahne, die super lecker waren, habe ich mich quasi einmal quer durch die einzelnen Rubriken gekocht und gebacken. Geschmeckt haben die Sachen wirklich sehr lecker, außerdem waren sie sehr leicht nachzumachen. Die Rezepte sind gut erklärt und auch für mich, die nicht so viel Erfahrung in der Küche hat, gut verständlich. Leider hat nicht alles so geklappt wie es sollte, was ich schade finde. Zum einen lag das sicher daran, dass jeder Backofen anders ist. Zum anderen aber bestimmt auch daran, dass in dem Buch leider Fehler sind. Als Beispiel seien hier die Kaffee-Cakes mit Sahne genannt. Bei der Zutatenliste wird das Backpulver noch erwähnt, im Rezept kommt es allerdings nie zur Sprache, weswegen ich es natürlich auch vergessen habe. Das war jetzt nicht weiter schlimm, doch ein bisschen ärgerlich. Auch die Mousse wurde erst so richtig fest, nachdem wir sie einmal aufgeschlagen haben, wovon im Rezept auch keine Rede ist. Leider muss ich dafür einen Punkt in meiner Bewertung abziehen.

Ansonsten ist es ein optisch wie inhaltlich sehr ansprechendes Dessertbuch. Gerade die Unterteilung in die einzelnen Themengebiete, wie auch die tollen Fotos gefallen mir richtig gut. Ich werde sicher immer wieder etwas aus diesem Buch ausprobieren, denn die klare Struktur und die einfach erklärten Rezepte machen das Buch zu einem tollen Kochbuch, welches zudem ein absoluter Hingucker ist.

Fazit: 
Tolles Dessertbuch, mit gut erklärten Rezepten und einer Optik, die der Knaller ist. Leider enthält das Buch einige Fehler, weswegen ich einen Punkt in der Bewertung abziehen muss.

Mittwoch, 5. November 2014

Rezension "be beanie beats - Häkelaccesoires zum Kombinieren"

Titel: be Beanie beats
Autor: Jennifer Stiller
Verlag: Frech
Seitenzahl: 112
ISBN: 978-37724-6353-2
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 14,99 €
Hier kaufen *KLICK* 

(c) frech
Meine Meinung:
"be Beanie beats" ist das neueste Buch aus der Reihe "be beanie". Besonders an diesem Band sind vor allem die beiden Models. Dieses Buch entstand nämlich in Zusammenarbeit mit der Band Glasperlenspiel. Bei den Models handelt es sich um Daniel und Carolin, die zu eben jener Band gehören. Doch die beiden stehen in diesem Buch nicht nur Modell. Nein, immer wieder sind auch interessante Informationen über die beiden Bandmitglieder zu finden. Ob kurze Interviews zu persönlichen Vorlieben oder auch DIY, als Leser findet man hier interessante Einblicke in das Privatleben der beiden.

Neben diesen Infos findet man zu Beginn des Buches eine Playlist mit Songs, die die beiden zu ihrer persönlichen Häkel-Playlist gemacht haben. Jeder Song ist mit einem QR-Code versehen, der einen direkt zu dem Lied bringt, was ich eine super Idee finde. Außerdem steht bei jeder einzelnen Anleitung einer der Songs dabei, sodass man genau weiß welches der richtige Häkelbeat zu welcher Anleitung ist. Das ist sicher auch mit der Grund für den Titel des Buches "be beanie beats".

Die Anleitungen selbst finde ich toll. Ich denke hier ist einfach für jeden Geschmack die passende Mütze, das passende Accesoire zu finden. Die Anleitungen sind, wie immer bei frech, sehr übersichtlich gestaltet. Man sieht auf den ersten Blick, welchen Schwierigkeitsgrad die Anleitung hat, was besonders für Anfänger und ungeübte Häkler wichtig sein dürfte. Zudem sieht man sofort welche Wolle und Nadelstärke man braucht. Klar verständlich ist dann auch die Anleitung selbst. Ich hatte kaum Probleme etwas nachzuhäkeln. Besonders gut gefällt mir hier wirklich die klare Aufteilung was in welcher Runde zu tun ist. Zudem findet man ganz hinten im Umschlag einen kleinen Grundkurs für die wichtigsten Maschenarten, was ich ebenfalls super und auch wichtig finde. Somit ist das Buch auch für Anfänger geeignet.

Bei den Beanies gibt es tolle Muster, die von den Models toll präsentiert werden. Da hat man sofort Lust etwas nachzumachen. Außerdem finde ich es toll, dass es zu jeder Beanie noch etwas dazu gibt. Sei es einen Loop, Stulpen, eine Fliege oder auch eine Tasche. Es gibt immer zwei Dinge im selben Muster, was ich eine tolle Idee finde. Ob aufwendige Anleitungen oder auch einfache, hier ist alles dabei.

Zum Schluss habe ich noch ein paar Fotos von Dingen, die ich anhand der Anleitungen aus dem Buch gehäkelt habe.

"Blueberry Night"
"Blueberry Night" der dazu passende Loop
"So frei" - mit wunderschöner Farbverlaufswolle gehäkel. Die liebe ich echt! Mit dieser Wolle werde ich sicher nochmal einiges häkeln.
"Perfect Match" - für ihn
"Perfect Match" - für sie
"Einfach lässig" aus sehr dicker und warmer Wolle
Fazit:
Ein gelungenes Häkelbuch.  Die Idee Glasperlenspiel in die Produktion mit einzubeziehen finde ich toll. Die Anleitungen sind einfach und super leicht nachzumachen. Daumen hoch!