Dienstag, 26. Juli 2016

Rezension "Typisch italienisch"

Titel: Typisch Italienisch
Autor: Peter Gaymann
Verlag: Belser
ISBN: 978-3-7630-2731-6 
Seitenzahl: 64
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 16,99 €

(c) Belser
Zum Inhalt:
Peter Gaymann ist sicherlich vielen ein Begriff. Der bekannte Cartoonist hat schon etliche Bücher veröffentlicht. Vor allem seine Hühneryogabücher sind sehr bekannt.

Mit diesem Buch widmet sich Gaymann dem schönen Land Italien, in dem er selbst lange Zeit gelebt hat. Und so kann er natürlich bestens von den Insidern Italiens und den Eigenarten der Touristen berichten. Als absoluter Italienkenner treffen seine Cartoons mitten ins Schwarze.

Auch die Hühner finden hier natürlich ihren Platz, doch nicht nur. Die Cartoons sind eine tolle Mischung aus Cartoons mit Menschen und Cartoons mit Hühnern. Häufig musste ich so laut und herzlich lachen, dass mein Mann mich ganz irritiert angeschaut hat und ich ihm erzählen musste, warum ich denn gerade lache.

Natürlich sind die witzigen Ideen nur in Kombination mit den Bildern wirklich lustig, weswegen ich meinem Mann schnell geraten habe, das Buch selbst durchzublättern. Wer die Eigenheiten Italiens gut kennt, der wird hier seine helle Freude haben.

Das kurzweilige Buch ist sicherlich auch ein super Geschenk für jeden Italienliebhaber oder auch nur Lesern, die Freude an amüsanten Büchern haben. Die einzelnen Cartoons hängen nicht zusammen. Jede Seite bietet eine neue erfrischende Idee. Manche Cartoons bestehen lediglich aus einem Bild, manche aus Bild und Text. Natürlich fand ich nicht alle Cartoons gleich lustig, über den einen konnte ich mehr lachen, wie über den anderen, aber das ist ja fast immer so.

Unterteilt ist das Buch in verschiedene Themen. Ob "Land und Leute", "Vino, Gelati e Spaghetti", "Arte e cultura", "Typen und Touristen", "Design und Mode" oder "Italienisch für Anfänger", zu jedem Thema liefert Gaymann amüsante Cartoons. Dieses Buch ist genau das richtige um immer wieder darin zu blättern, um mit Freunden darüber zu reden, um zu lachen. Das perfekte Coffeetable-Book.

Fazit:
Erneut ein sehr lustiges Werk aus der Feder von Peter Gaymann. Ob für Italienfans oder auch nur Fans guter Unterhaltung ist dieses kurzweilige Werk genau das Richtige.

Sonntag, 24. Juli 2016

[Blogtour] "In einer Sommernacht wie dieser" - Die Protagonisten

 

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch heute zu unserer Blogtour zu "In einer Sommernacht wie dieser" begrüßen. Am Freitag gab es bei mir schon die Rezension zu dem wunderbaren Titel aus Tanja Heitmanns Feder *KLICK*. Gestern konntet ihr schon einiges über "Die Macht der Anziehungskraft" erfahren. Heute geht es bei mir mit den Protagonisten weiter.

Ich habe euch vier Personen rausgesucht, die ich euch näher vorstellen möchte. Und hier sind sie:

Leo Kressberg
DIE Hauptperson, der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Sie ist 17 Jahre alt und kommt aus gutem, reichem Haus. Ihre Eltern sind geschieden, weswegen sie hauptsächlich im Internat auf Spiekeroog aufwächst. Aufgrund ihrer Familiensituation ist Leo sehr einsam, ihre Mutter verlegt sich mehr aufs Shoppen, ihr Vater versinkt in Arbeit. Um sich abzulenken liest sie viel und gerne. Zudem hat Leo einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und eine soziale Ader, sie kann Ungerechtigkeiten nicht ausstehen und setzt sich vehement für die Gleichberechtigung aller ein. Auf Reisen hat sie gerne ihren kompletten Hausrat um sich und schleppt auch die kleinste Pflanze mit sich rum. Da sie genau weiß, was sie möchte, hat sie mit 17 Jahren schon einen Führerschein. Sie ist gut in Chemie und macht im nächsten Jahr ihr Abitur. Von Alexei fühlt sie sich vom ersten Moment an angezogen, die ständig wechselnden Freundinnen ihres Vaters kann sie jedoch nicht ausstehen. Als sie sich zwischen Alexei und ihrem Vater entscheiden soll, stürzt sie das in einen großen Konflikt.

Alexei Leanca
Die andere Hauptperson der Geschichte "In einer Sommernacht wie dieser" ist Alexei Leanca. Alexei wird als sehr gut aussehend und gut gebaut beschrieben. Sein braun gebranntes Gesicht, seine dunklen Locken und seine leuchtend blauen Augen sorgen dafür, dass Leo ihn sofort anziehend findet. Auch die Narbe in seiner Augenbraue und seine schiefe, mehrfach gebrochene Nase, tun dem keinen Abbruch. Viel mehr lassen sie ihn noch mehr aus der Masse herausstechen. Es ist von Anfang an klar, dass ihn ein dunkles Geheimnis umgibt. Er arbeitet im Garten, der zur Villa von Leos Vater gehört, als Assistent des Gärtners. Darum schläft er auch im Gartenhaus, welches sehr karg eingerichtet ist. Im Verlauf der Geschichte gerät er nicht nur einmal in eine Schlägerei. Er hat sein Temperament oft nicht im Griff und dies bekommt nicht nur der ungeliebte Bauleiter Bender zu spüren. Alexei ist eine sehr stolze Person, die kein Mitleid mag. Er hat eine ausgeprägte Angst vor dem Wald und bis fast zum Schluss weiß man nicht warum. Er träumt häufig schlecht und hat mit Blackouts zu kämpfen, seine dunkle Vergangenheit hält ihn eisern fest. Auch er ist von Leo sofort fasziniert, hat jedoch keinen leichten Stand bei ihrem Vater.

(c) Oetinger
Clemens Kressberg
Er ist Leos Vater. Schwer beschäftigt ist der geschiedene Mann aufgrund seines Berufs als erfolgreicher Architekt. Genau deswegen hat es ihm auch die doch sehr heruntergekommene Villa angetan, die er von Bauleiter Bender und seinem Team herrichten lässt. Er liebt seine Tochter sehr, mit seinem Beschützerinstinkt schießt er jedoch nicht nur einmal übers Ziel hinaus. Besonders der Flirt mit Alexei ist ihm ein großer Dorn im Auge. Neben seiner Tochter ist ihm Luxus sehr wichtig, was man vor allem an seinem teuren Lebensstil und seinen teuren Autos merkt. Mit Gesetzen nimmt er es nicht so genau, beschäftigt er doch Schwarzarbeiter auf seiner Baustelle. Seit der Scheidung von Leos Mutter schmückt er sich gerne mit hübschen Frauen, die deutlich jünger als er sind. Nie ist darunter auch nur eine wirklich ernste Beziehung.

Viktor Kranz
Viktor Kranz ist der Gärtner in "In einer Sommernacht wie dieser". Er beschäftigt Alexei als Hilfskraft, da er viel von ihm hält. Doch ihm ist nicht nur die Arbeit wichtig, nein auch, was hinter der Fassade steckt und wie es dem Jungen geht, lässt ihn nicht kalt. Er wirkt zwar auf den ersten Blick etwas ruppig, hat aber immer ein offenes Ohr für die Sorgen der anderen. Bei seiner Tätigkeit als Gärtner steckt er seinen kompletten Ehrgeiz in die aufwendige Pflege der großen Grünfläche und das schon seit vielen Jahren. Neben seinen Kenntnissen über Pflanzen und Gartenarbeit ist er auch medizinisch bewandert und meistens der erste der bei kleineren und größeren Verletzungen konsultiert wird. Seine 72 Jahre und die harte Arbeit sieht man ihm an seiner hageren Gestalt und seinen vielen Falten durchaus an. Dass er raucht tut sein übriges, dass er nicht mehr wie der Jüngste aussieht.

Ich hoffe ich konnte euch die interessanten und vielschichtigen Charaktere des Buches ein wenig näher bringen.

Natürlich könnt ihr auch bei dieser Blogtour etwas tolles gewinnen:


Um bei dem Gewinnspiel mitzumachen beantwortet mir im Kommentar bitte folgende Frage:
Mit welcher der 4 Personen würdet ihr gerne einen Abend verbringen und warum?

Die Gewinne werden unter allen Kommentierenden verlost. Ihr könnt bis einschließlich 28.7 am Gewinnspiel teilnehmen!
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden!


Die weiteren Stationen unserer Blogtour findet ihr hier *KLICK*: 

23.7. „Du bist wie ein Magnet!“ – Die Macht der Anziehungskraft 

 24.7. „Wer bist du eigentlich?“ – Die Protagonisten des Buches vorgestellt

25.7. „Tanja Heitmann packt aus!“ – Interview mit der Autorin

26.7. „Stimmung am See“ – Die Magie der Schauplätze
Bianca von www.bibilotta.de

27.7. „Warum erinnere ich mich nicht?“ – Vom Umgang mit traumatischen Erlebnissen
Jana von www.lunasleseecke.blogspot.de

29.7. Gewinnerbekanntgabe

Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß bei unserer Blogtour! 

Freitag, 22. Juli 2016

Rezension "In einer Sommernacht wie dieser"

Titel: In einer Sommernacht wie dieser
Autor: Tanja Heitmann
Verlag: Oetinger
Seitenzahl: 366
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 16,99 €

(c) Oetinger
Zum Inhalt:
Leo Kressberg, 17 Jahre alt, stammt aus reichem Haus. Dieser Sommer soll einfach spitze werden. Ihr Vater hat eine alte Villa gekauft, in der sie beide zusammen die Ferien verbringen wollen. Doch schon als Leo bei der Villa ankommt ist es vorbei mit der Ruhe. Der Baustellenleiter, der die Villa renovieren soll ist fies, die Arbeiter unglücklich und der Hilfsgärtner Alexei nicht von schlechten Eltern. Schon nach der ersten Begegnung geht er ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf. Doch ihn scheint ein dunkles Geheimnis zu umgeben. Warum er wohl Angst vor dem Wald hat? Als sich die Ereignisse überschlagen, muss Leo sich für eine Seite entscheiden.

Meine Meinung:
Zunächst einmal finde ich das Cover von "In einer Sommernacht wie dieser" einfach hammermäßig. Es strahlt eine unglaublich schöne Stimmung aus, die genau die des Buches einfängt. Der still daliegende See, das Pärchen auf dem Steg, all dies macht alleine schon Lust dieses Buch zu lesen.

Und wenn das Cover nicht ausreicht euch zu überzeugen so tut es vielleicht der Inhalt. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut. Das Geschehen wird abwechselnd aus der Sicht von Leo und Alexei - den beiden Hauptpersonen - erzählt. Zudem gibt es zwischendurch immer wieder geheimnisvolle Passagen die mit der Überschrift "Im Wald" betitelt sind. Sie bleiben bis zum Ende eher undurchsichtig und klären sich erst zum Schluss auf. Diese Abschnitte geben der Geschichte das gewisse Etwas, machen sie sehr spannend.

Die Geschichte ist zum Einen Thriller zum Anderen Liebesgeschichte. Die Liebesgeschichte ist durchaus dominant doch auch die Spannung war für mich über die komplette Strecke unterschwellig greifbar. Einmal wegen der Szenen "Im Wald", aber auch weil man einfach nicht weiß, was genau eigentlich passiert ist. Es gibt immer wieder Andeutungen, es gibt Todesfälle, doch bis zum Ende weiß man als Leser nicht, was genau dahinter steckt.

Alexei und Leo sind die beiden Hauptpersonen dieser Geschichte. Sie sind beides starke Persönlichkeiten. Sie könnten gegensätzlicher kaum sein, doch trotzdem ziehen sie sich wie magisch an. Das dunkle Geheimnis welches Alexei umgibt, kommt erst nach und nach ans Licht. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden kommt sehr schnell in Schwung, doch von Schwierigkeiten bleibt sie nicht verschont. Das Tempo ist wirklich rasant, trotzdem gefiel mir die Liebesgeschichte, da die beiden total gut zusammen passen.

Schön fand ich auch die Auflösung am Ende der Geschichte. Erst kurz vor Schluss ahnte ich, worauf das Ganze hinauslaufen wird. Die Autorin hat hier eine Geschichte geschaffen, die mich als Leser sehr lange im Dunklen gelassen hat. Sie erzählt die spannende Geschichte zweier Jugendlicher, die sich so heftig verlieben, dass sie nicht merken, dass sie in ein perfides Spiel aus Rache und Liebe hineingeraten sind und dabei in große Gefahr geraten.

Fazit:
Wunderschönes Cover! Tolle Mischung aus Thriller und Liebesgeschichte. Die unterschwellige Spannung ist über die komplette Zeit spürbar, mit ihrer tollen Art zu erzählen, ließ mich die Autorin fast bis zum Ende im Dunkeln und bescherte mir tolles Lesevergnügen!

Mittwoch, 20. Juli 2016

Carlsen-Summer-Reading-Challenge Buchvorstellung


Das nächste Buch, welches ich euch im Rahmen der Carlsen-Summer-Reading-Challenge vorstellen möchte ist "Die rote Königin". Dieses Buch ist der Beginn einer Reihe, die in einer dystopischen Welt spielt. Hier stehen die sogenannten "Silbernen" gegen die "Roten". Unterschieden werden diese beiden Völker zum Einen durch die Farbe ihres Blutes und zum Anderen durch ihren gesellschaftlichen Stand. Während die Silbernen im Luxus leben, müssen die Roten schuften bis an die Schmerzgrenze.

Diese Reihe birgt viele für mich neue und originelle Aspekte. Die Welt, die die Autorin erschafft ist ziemlich spannend und ich bin total gespannt, was die Reihe noch für Überraschungen bereithält.

(c) Carlsen

Rezension "Wie man seine absurd analogen Eltern updated"

Titel: Wie man seine absurd analogen Eltern updated
Autor: Pete Johnson
Verlag: arsEdition
Seitenzahl:192
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 7,99 €

(c) ArsEdition
Zum Inhalt:
Luis die Lachnummer, hätte ein Star werden können. Hätte, wenn er die Talentshow gewonnen hätte. Doch leider, blieb für ihn nur der zweite Platz und so muss er sich weiterhin mit seinen nervigen Eltern rumschlagen. Die kommen dann auch gleich auf die dümmste Idee des 21.Jahrhunderts. Luis und sein Bruder müssen ihre Handys und Tablets abgeben und sollen - man will es kaum glauben - Brettspiele spielen. Doch damit nicht genug. Ausgerechnet jetzt verkündet Luis Freundin Maggy, dass sie mit ihren Eltern in die USA ziehen muss. Kann es noch schlimmer werden?

Meine Meinung:
Luis die Lachnummer, ist ein Kinderbuch, das mich vom Stil her ein bisschen an Gregs Tagebuch erinnert hat. Zwar gibt es in dem Buch keine Zeichnungen so wie bei Greg, doch auch dieses Buch ist eine Art Tagebuch. Luis erzählt dem Leser aus seinem Leben - und das höchst amüsant.

Obwohl ich erwachsen bin und es sich um ein Kinderbuch handelt, musste ich einige male herzhaft lachen oder schmunzeln und habe mich bestens unterhalten gefühlt. Luis ist ein Clown, wie er im Buche steht. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und haut die schärfsten Sprüche raus. Ich hatte großen Spaß die Konversationen zu verfolgen.

Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Buch genau das richtig für die Leser von Gregs Tagebuch ist. Als Kind findet man sich sicher in vielen Situationen wieder und kann verstehen, was Luis so beschäftigt. Hier denke ich, dass das Buch eher etwas für Jungs, als für Mädchen ist, da Luis eben doch ein Junge ist und sich Jungs somit vermutlich etwas besser mit ihm identifizieren können.

Ich hätte nicht gedacht, dass mich ein Kinderbuch wirklich so gut unterhalten kann. Das Buch war total kurzweilig und unterhaltsam, die Kapitel kurz und knackig. Die Tagebuchform unterteilt die einzelnen Kapitel auch noch in verschiedene Zeitabschnitte und so ist man als Leser ganz nah am Geschehen dran.

Nach dem Lesen konnte ich feststellen, dass es noch mehr Bücher von Luis, der Lachnummer gibt. Ich werde bestimmt nochmal zu einem Greifen, falls ich mal wieder kurzweilige lustige Lektüre brauche. Denn auch Erwachsene werden an den flotten Sprüchen ihren Spaß haben. Daumen hoch!

Fazit:
Ein super witziges Kinderbuch, dass ich allen Lesern von Gregs Tagebuch ans Herz legen möchte. Der lockere Schreibstil und die kurzen Kapitel, bieten kurzweilige Unterhaltung für Jung und Alt.

Dienstag, 19. Juli 2016

Rezension "Ziemlich unverhofft"

Titel: Ziemlich unverhofft
Autor: Frauke Scheunemann
Verlag: Goldmann
Seitenzahl: 256
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 14,99 €

Achtung: Diese Rezension enthält Spoiler für alle, die den ersten Band "Ziemlich unverbesserlich" nicht kennen. 

(c) RandomHouse
Zum Inhalt:
Der Alltagswahnsinn von Nikola Petersen, ihres Zeichens Anwältin, Mutter, Freundin und Mädchen für alles, geht weiter. Dieses Mal möchte sie eigentlich den Flirt mit ihrem Anwaltskollegen Simon voran treiben, doch ihr Nachbar macht ihr dabei einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Tiziano bekommt nämlich Besuch von seiner Mutter und die glaubt allen Ernstes, dass Nikola seine Verlobte ist. Doch statt seine Mutter aufzuklären, überredet Tiziano Nikola seiner Mutter etwas vorzuspielen. Und damit geht das Chaos erst richtig los. Zudem hat sie als Anwältin und alleinerziehende Mutter von zwei Kindern auch so schon genug zu tun. Ob sie da wohl wieder heil rauskommt?

Meine Meinung:
"Ziemlich unverhofft" ist der zweite Teil einer Reihe aus der Feder von Frauke Scheunemann. Schon der erste Band "Ziemlich unverbesserlich" *KLICK* gefiel mir extrem gut. 

Scheunemanns locker-leichter Schreibstil weiß auch in diesem Buch abermals zu überzeugen. Ich habe das Buch an einem Tag ausgelesen, da es herrlich erfrischend und super unterhaltsam war. Da ich die Charaktere und die Grundhandlung schon vom Vorgänger kenne, war ich ziemlich schnell in der Geschichte drin.

Die Charaktere sind mir bereits im ersten Band sehr ans Herz gewachsen und dies änderte sich auch hier nicht. Nikola, die Anwältin, die trotz ihrer jungen Jahre schon Witwe ist, ist zwar manchmal etwas konfus, aber unglaublich sympathisch und loyal, zudem hat sie natürlich aufgrund ihres Berufes einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Von ihren beiden Kindern spielt in diesem Buch nur ihr Sohn eine Rolle, der abermals durch sein niedlich kindlich-naives Auftreten zu überzeugen weiß. Und auch der Rest der Charaktere gefiel mir wieder gut. Ich mag zwar Tiziano nicht so wirklich gerne, was aber einfach daran liegt, dass er sich ständig an Nikola ranmacht, obwohl diese vergeben ist. Der Italiener ist mit etwas zu aufdringlich und seine Mutter macht das ganze dann auch nicht besser. Dafür mag ich Simon um so mehr.

Die Geschichte selbst ist total unterhaltend. Wie ich es schon vom ersten Band kannte, flogen die Seiten nur so dahin und ich hatte wieder großen Spaß Nikola in ihrem Alltagswahnsinn zu begleiten. Spätestens nach diesem Buch hat Frauke Scheunemann einen Fan mehr. Ich hoffe sie schreibt noch einige Bände mit Nikola in der Hauptrolle, denn natürlich  möchte ich unbedingt wissen, wie es mit ihr und Simon und natürlich ihrer Antwaltskanzlei weitergeht, denn auch da stehen große Veränderungen an.

"Ziemlich unverhofft" hat genau die richtig Mischung aus Humor, Liebe, unterhaltsamen aber auch tiefgehenden Szenen. Ein perfektes Sommerbuch. Perfekt zum Abschalten und in eine andere uns doch so bekannte Welt abzutauchen. Denn alles, was hier passiert, ist einfach so wunderbar normal, dass man sich super in die Protagonistin und ihre Welt versetzen kann.

Fazit:
Einmal mehr überzeugt mich Frauke Scheunemann mit ihrem locker leichten Schreibstil. Die Charaktere sind wie in Band 1 wunderbar gelungen und strahlen für mich inzwischen so etwas wie nach Hause kommen aus. Ich hoffe auf viele weitere Bände mit Nikola in der Hauptrolle. Spätestens jetzt hat Scheunemann einen Fan mehr.

Montag, 18. Juli 2016

Rezension "Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm"

Titel: Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm
Autor: Jessie Ann Foley
Seitenzahl: 300
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 16,00 €

(c) Bastei Lübbe

Zum Inhalt:
Maggie ist mit ihrer Familie von Amerika nach Irland gezogen. Ihre Mutter hat sich neu verliebt, geheiratet und so muss die ganze Familie mit. Maggie bleibt lange Zeit alleine und einsam. Bis sie Eoin kennenlernt. Maggie hat plötzlich so ein merkwürdiges Kribbeln in der Magengegend und kann an nichts anderes denken als an Eoin. Alles könnte so schön sein, bis ihr Onkel Kevin überraschend verstirbt. Kevin, ihr Lieblingsonkel hinterlässt ihr zwei Tickets - für ein Konzert von Nirvana in Rom. Und Maggie nimmt zum ersten Mal im Leben ihren ganzen Mut zusammen und reist gemeinsam mit Eoin zu Nirvana und hat die Zeit ihres Lebens.

Meine Meinung:
"Das Jahr in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm" spielt, wie der Titel schon verrät, nicht in der Gegenwart, sondern im Jahre 1993 bzw. 1994.

Das Jugendbuch beginnt zunächst mit Maggies relativ trostlosem Leben. Maggie ist ein etwas schwieriger Charakter. Eigentlich ist sie total einsam und ihrem Onkel Gegenüber, der das schwarze Schaf der Familie ist, sehr loyal. Dies macht sie durchaus sympathisch und sehr nahbar. Auf der anderen Seite macht sie jedoch gleich zu Beginn der Geschichte ein paar Dinge, vor allem einen Jungen betreffend, die ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte und ziemlich daneben fand. Zu diesem Zeitpunkt, kam ich nur schwer mit ihr klar. Auch während des restlichen Verlaufs der Geschichte, handelt Maggie oft impulsiv und wenig erwachsen, was sie nur wenig sympathischer machte.

Dies ändert jedoch nichts daran, dass die Autorin extrem charakterstarke und einmalige Personen geschaffen hat. Jedoch sind die Sympathieträger in dieser Geschichte leider trotzdem Mangelware. Auch Maggies Mutter und ihr Stiefvater, waren fern von jeglicher Sympathie und auch bei Onkel Kevin fiel es mir schwer, ihn zu mögen. Die Charaktere sind mir trotz alledem sehr stark im Gedächtnis geblieben, was auf jeden Fall für das Talent der Autorin spricht.

Die Geschichte selbst habe ich gerne gelesen, sie hat mich allerdings nicht unbedingt vom Hocker gehauen. Maggies Welt wird authentisch und glaubwürdig beschrieben. Die Autorin schaffte es, dass ich mich total in die Zeit der 90er zurückversetzt gefühlt habe. Ich habe diese Zeit nicht mehr so richtig im Kopf, da ich damals noch relativ klein war, doch das Buch lies die 90er wieder lebendig werden. Zu jeder Zeit nahm ich der Autorin ab, dass ihre Geschichte in genau dieser Zeit spielte.

Die Liebesgeschichte fand ich tatsächlich sehr süß. Sie beginnt sehr zart und wird dann immer aufregender, was ich genau richtig fand. Ich konnte richtig an Maggies Herzklopfen teilhaben und fühlte mich in die Zeit meiner ersten Verliebtheit reinversetzt.

Das Ende der Geschichte gefiel mir gut. Das Buch selbst hat genau die richtige Menge an Höhe- und Tiefpunkten und macht auch vor schwierigen Themen nicht halt. Sie bekommt dadurch den nötigen Tiefgang und kommt mit dem Schluss zu einem guten und schönen Ende.

Fazit:
Ein Buch, das ich ganz gerne gelesen habe, mich aber nicht vom Hocker gerissen hat. Die Charaktere fand ich recht unsympathisch, dafür gefielen mir die Liebesgeschichte und das extrem authentische Setting extrem gut, denn die Autorin versetzte mich mit ihrer Erzählung sofort in die 90er Jahre zurück.

Freitag, 15. Juli 2016

Rezension "Lass uns fliegen"

Titel: Lass uns fliegen
Autor: Katrin Bongard
Seitenzahl: 234
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 12,99 €

(c) Oetinger
Zum Inhalt:
Paulina ist beliebt, klug und hat einen perfekten Freund. Doch hinter dieser scheinbar perfekten Fassade, ist alles gar nicht so toll, wie es eigentlich aussieht. Seit Paulina einige Wochen in der Schule gefehlt hat, besucht sie einen Psychologen und nimmt Tabletten. Der Grund für ihr Fehlen bleibt zunächst im Dunkeln. Für Paulina ist nichts wie es einmal war, alles ist schwer und sie muss sich zwingen jeden Tag in die Schule zu gehen. Ihr Freund Jan ist zwar da, aber keine wirklich große Hilfe. Viel mehr fühlt sie sich immer zu Vincent hingezogen, den sie in ihrem Schreibkurs trifft. Vincent, der Schulversager, der das komplette Gegenteil von Jan ist. Doch Vincent scheint sie zu verstehen und für sie da zu sein, dabei merkt sie jedoch nicht, dass auch bei ihm vieles nur Fassade ist und er ein dunkles Geheimnis hütet.

Meine Meinung:
"Lass uns fliegen" ist ein tolles Jugendbuch, das unglaublich viel Tiefgang beweist und auch vor schwerwiegenden Problemen keinen Halt macht.

Ich habe das Buch total gerne gelesen, weshalb ich auch nur einen Tag dafür gebraucht habe. Bongard hat einen tollen Schreibstil, der sich super lesen lässt. Zudem wird die Geschichte interessant erzählt und zwar sowohl aus Paulinas, als auch Vincents Perspektive. Beide wechseln sich ab und erzählen in der Ich-Form vom jeweiligen Geschehen, jedoch nie die gleiche Situation zweimal. Jedes Kapitel beginnt mit einem Schlagwort und wird dann abwechselnd erzählt. Das Einzige was ich manchmal etwas irritierend fand ist, dass die Autorin die Szenen nicht immer komplett zu Ende erzählt. Sie beginnt etwas und man erwartet, dass es auf der nächsten Seite weitergeht, doch da ist der Protagonist dann schon wieder zu Hause oder so. Der Rest ist der Fantasie des Lesers überlassen. Kurzzeitig hat mich das gestört, eigentlich finde ich jedoch, dass das ein total interessantes Stilmittel ist.

Das Buch ist auf gar kein Fall eines, in dem alles eitel Sonnenschein ist. Beide Protagonisten haben Probleme und das nicht zu knapp. Dies sorgt jedoch dafür, dass die Geschichte total viel Tiefgang besitzt. Es ist nicht einfach nur eine simple Liebesgeschichte. Nein, viel mehr zeigt sie, wie hart das Leben wirklich sein kann und dass man, egal wie alt man ist, niemals wirklich unbeschwert sein kann. Jeder hat sein Päckchen zu tragen.

Alle Probleme und die Verläufe der jeweiligen Situationen sind immer sehr authentisch und glaubwürdig beschrieben. Auch die Protagonisten sind facettenreiche Persönlichkeiten, die Tiefgang besitzen. Zudem waren mir beide extrem sympathisch. Ich könnte mir bei beiden vorstellen, mit ihnen befreundet zu sein, so echt waren sie beschrieben.

Die Geschichte selbst ist einfach toll, der Verlauf, die jeweiligen Beschreibungen, die Hochs und Tiefs, die emotionalen Situationen, die kleine Liebesgeschichte, die die ganze Zeit unterschwellig mitspielt. Ein richtig schönes Buch, dessen einziges Manko wohl darin besteht, dass es schlichtweg zu kurz ist. Die heiklen Themen Drogen, Alkoholsucht und Psychotherapie, werden von der Autorin sensibel und jederzeit mit dem nötigen Respekt behandelt. Daumen hoch für diese gelungene Geschichte.

Fazit:
Ein tolles Buch, das schwierige Themen äußerst sensibel verpackt, tolle Protagonisten hat und dessen einziges Manko es ist, dass es einfach zu kurz ist.

Donnerstag, 14. Juli 2016

Rezension "Lazy Guru - Entspannt durchs Leben"

Titel: Lazy Guru - Entspannt durchs Leben
Autor: Laurence Shorter
Verlag: Ariston
Seitenzahl: 255
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 16,99 €

(c) RandomHouse
Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich ein bisschen etwas anderes von diesem Buch erwartet habe, als ich dann bekommen habe. Ich war dann doch reichlich erstaunt, als ich es aufgeschlagen habe. Denn statt eines Textes mit vielen hilfreichen Tipps (was ich erwartet habe), bekam ich ein Buch das ganz anders war. Viel mehr bekam ich ein Buch, das ausschließlich aus Comics und Zeichnungen besteht und einem so die Tipps des Lazy Gurus nahe bringt.

Auch wenn ich es nicht erwartet habe, fand ich da gar nicht negativ. Viel mehr macht diese Art einen Ratgeber zu verpacken, die Sache sehr kurzweilig und amüsant. Ich war ziemlich schnell mit dem Buch fertig und konnte mir einen Überblick über die einzelnen Themen verschaffen. Sicherlich werde ich zu einigen Stellen nochmals in Ruhe blättern um sie zu lesen und selbst auszuprobieren.

Die einzelnen Cartoons sind total amüsant und in vielen gezeichneten Szenen habe ich mich durchaus wieder gefunden. Natürlich sind einem viele Dinge, die in dem Buch beschrieben werden eigentlich klar, bzw. kann man sich mit gesundem Menschenverstand denken, doch sie zu lesen ist dann doch immer noch mal etwas anderes und so bekam ich einige Denkanstöße durch dieses kurzweilige Buch.

Im Prinzip soll das Buch einem hilfreiche Tipps geben, los zu lassen, mehr zu entspannen, weniger nachzudenken. Es beschreibt Situationen in denen wir uns selbst im Weg stehen und was wir dagegen tun können. Mit ganz einfachen Übungen vermittelt das Buch, dass wirklich jeder auf einfachste Weise zu mehr Entspannung gelangen kann. Das werde ich definitiv mal ausprobieren. Denn mit ein bisschen Übung sollte das auf jeden Fall gelingen. Und wenn es echt so einfach geht, hat sich das Buch sehr gelohnt.

Dem Preis von 16,99 € stehe ich ein bisschen kritisch gegenüber. Sicherlich steckt in diesem Buch trotz des wenigen Textes viel Arbeit, denn die Bilder wollen ja auch gezeichnet werden. Wenn ich aber überlege, wie lange ich normalerweise an einem Buch lese, dass ca. 17 € kostet und wie lange ich für "Lazy Guru" (ca. 15-20 Minuten) gebraucht habe, so ist das Buch doch verhältnismäßig zumindest teuer. Allerdings hat man durch die hilfreichen Tipps natürlich länger etwas von dem Buch und durch die vielen Bilder lädt es dazu ein immer wieder darin zu blättern.

Fazit:
Ein amüsantes, sehr kurzweiliges Buch, das statt viel Text, viele Zeichnungen/Comics mit Sprechblasen und wenig Text liefert und so mit sehr unterhaltsam aber trotzdem auch informativ und hilfreich ist. Lediglich den recht hohen Preis halte ich für etwas grenzwertig.

Dienstag, 12. Juli 2016

Rezension "Die rote Königin"

Titel: Die rote Königin
Autor:Victoria Aveyard
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 512
Einbindungsart: Hardcover / ebook
Preis: 19,99 € / 14,99 €


(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Eine Welt in der die Menschheit aufgeteilt ist in zwei Völker. Auf der einen Seite die Silbernen, die das Sagen haben, die reich sind und in Wohlstand leben und außerdem besondere Fähigkeiten besitzen. Auf der anderen Seite die Roten, die genau diesen Wohlstand durch harte Arbeit ermöglichen und von den Silbernen unterdrückt werden. Mare ist eine der Roten, doch sie ist anders, als alle anderen. Denn sie hat ebenfalls Fähigkeiten, die eigentlich den Silbernen vorbehalten sind. Dass das nicht zu ihrem Vorteil ist, merkt sie sehr schnell. Rasch befindet sie sich in einem Ränkespiel um Macht, Liebe und muss allem widersprechen woran sie jemals geglaubt hat.


Meine Meinung:
ENDLICH! Ich bin so froh, dass ich dieses Buch gelesen habe. Ich dachte echt schon, dass mich nichts mehr wirklich begeistern kann und ich zu anspruchsvoll geworden bin. Doch hier habe ich endlich mal wieder ein Buch, welches die volle Punktzahl verdient und auch bekommen wird.


"Die rote Königin" ist eine Mischung aus Fantasy in Dystopie. Eine Welt die zweigeteilt ist. Kein unbekanntes Szenario für uns Leser. Doch dann hört es auch schon auf mit schon bekannten Ideen. "Die rote Königin" bringt uns Lesern eine Welt, die ich unglaublich faszinierend und kreativ finde. Die Idee der Roten und der Silbernen fand ich schlichtweg grandios. Ich hatte zwar kurz Angst, dass das Buch für meinen Geschmack etwas zu fantastisch sein könnte, aber dem ist mitnichten so.


Von der ersten Seite an war ich fasziniert von dem Geschehen rund um Mare und ihre Freunde/Familie. Die Autorin überrascht mit tollen Ideen und sehr überraschenden Wendungen. Kaum etwas war für mich so vorher zu sehen und so wartete beinah auf jeder Seite eine neue Überraschung auf mich. Dies setzt sich bis zum Ende fort und so sind auch die letzten 20 Seiten einfach nur unglaublich packend. Mit diesem Ende hätte ich niemals gerechnet, ich bin immer noch schockiert - im positiven Sinn natürlich.


Aveyard hat die Begabung Mares Welt so detailliert zu beschreiben, dass sie wahnsinnig authentisch wirkt und ich mir jeden Fleck, jedes Örtchen bildlich vorstellen konnte. Das trägt natürlich dazu bei, dass ich richtig tief in die Geschichte eintauchen konnte und so geflasht war, dass ich trotz großer Müdigkeit bis nachts um halb zwei gelesen habe.


Auch die Personen sind Aveyard richtig gut gelungen. Sowohl die sympathischen als auch die Bösewichte sind authentisch und facettenreich. Und so kam es mir irgendwann so vor, als würde ich die Personen selbst kennen. Die Fieslinge wollte ich nehmen und schütteln, die anderen in den Arm nehmen und trösten. Gerne würde ich Mare persönlich kennenlernen.


Das Buch ist der Hammer echt. Ich BRAUCHE jetzt den zweiten Teil. Denn das Ende bleibt natürlich mit einem fiesen Cliffhanger offen. Die Geschichte hat so viele Punkte, die auf einen weiteren spannenden Verlauf hindeuten. Die Autorin hat richtig viel Potenzial und kann super schreiben. Ich bin gespannt, wie es mit Mare, Maven und Cal weitergeht.


Fazit:
Unglaublich guter 1. Teil einer Reihe. Ich bin froh, dass ich endlich mal wieder ein Buch erwischt habe, von dem ich einfach nur sagen kann, dass es der Hammer ist. Tolle, erfrischende Ideen, authentische Charaktere und eine kleine Liebesgeschichte lassen das Buch zu meinem bisherigen Highlight in diesem Monat werden! Dieses Buch wäre eigentlich der Grund dafür meine Punkteskala zu erhöhen, denn 5 scheint mir fast zu wenig zu sein! ;)