Samstag, 29. Dezember 2018

Rezension "Elmar und der Teddybär"

Titel: Elmar und der Teddybär
Autor: David McKee 
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: ca. 12
Einbindungsart: Pixi
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3


Zum Inhalt und Meine Meinung:  (Coverfoto folgt, sobald ich ein Foto gemacht habe)
Und hier habe ich ein weiteres Pixibuch für euch. Da wir letztes Jahr den Adventskalender von Carlsen hatte, in dem es jeden Tag ein Pixibuch gab, können wir uns nicht über mangelnden Lesestoff beklagen.

Heute habe ich für euch ein Pixibuch, welches sich mit Elmar beschäftig. Elmar kannte ich bisher nur aus der großen Buchreihe. Doch nun scheint es ihn auch im Kleinformat zu geben. Ich muss zugeben, dass er mir eigentlich so gar nicht gefällt. In der Buchhandlung hatte ich diverse Male die großen Bilderbücher in der Hand und jedes Mal hätte ich mich über die schrecklichen Bilder aufregen könnne.

Ich weiß, dass es ganz viele Fans von Elmar gibt und ich denen bestimmt auch irgendwie auf den Schlipps trete, doch ich kann mit diesen übertrieben bunten Zeichnungen und dem Elefant im Flickenmuster einfach nichts anfangen, was echt schade ist. Denn auch im Kleinformat werde ich mit der Art der Zeichnungen einfach nicht warm.

Die Geschichte selbst ist ganz nett, aber mehr irgendwie auch nicht. Allerdings muss ich sagen, dass das vor allem meine Meinung ist, denn meine Tochter mag das Buch. Das ist aber vor allem der Tatsache geschuldet, dass das Buch von einem Teddy erzählt. Meine Tochter hat selbst einen Teddy den sie über alles liebt. Und was passt da besser, als eine Geschichte, die von einem kleinen Elefanten erzählt, der seinen Teddy verloren hat. Denn genau darum geht es. Und Elmar beschließt diesen wieder zu finden. Alle Tiere, die in dieser Geschichte vorkommen, haben ebenfalls einen Teddy und so ist dieser definitiv das Hauptthema. Da wundert es mich nicht, dass das meiner Tochter gefällt und natürlich muss man bei Kinderbuchreihen auch sagen, dass es ja viel wichtiger ist, was die Kinder von der Geschichte halten, als wir Erwachsenen.

Der Text ist zwar recht umfangreich, jedoch super verständlich und einfach geschrieben. Da auch nicht mehr als die Teddysuche passiert, hat meine Tochter das Buch richtig gut verstanden und auch immer wieder erzählt was gerade passiert. Man merkte richtig, wie es ihr leid tat, dass dem kleinen Elefanten sein Teddy fehlt. Insofern ist das Buch ein gelungenes Buch für dieses Alter und ich verstehe gut, wieso viele Kinder den so bunten Elmar so gerne mögen.

Fazit:
Ein Buch, das mir nicht so gut gefallen hat, da mir Elmar einfach zu bunt ist. Meiner Tochter allerdings gefiel es vor allem aufgrund der Thematik mit dem Teddy umso mehr und so denke ich, dass man das Buch durchaus empfehlen kann.




Rezension "Kindergarten-Geschichten, die Mut machen"

Titel: Kindergarten-Geschichten, die Mut machen
Autor: Diverse
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 168
ISBN:978-3-551-08880-2 
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 7,99 €
Alter: ab 3


(c) Carlsen


Zum Inhalt & Meine Meinung:
Nachdem ich euch vorhin schon den Sammelband „Die besten Lesemaus-Geschichten für starke Kinder“ vorgestellt habe, so habe ich jetzt noch einen weiteren für euch, der nicht ganz so umfangreich ist. Und zwar die „Kindergarten-Geschichten, die Mut machen“.

Da meine Tochter bald in den Kindergarten kommt ist das gerade absolutes Thema bei uns und so musste ich das Buch natürlich unbedingt kaufen, als ich es entdeckte. Allerdings war ich recht enttäuscht, als ich das Inhaltsverzeichnis aufgeschlagen habe. Ich habe eine Sammlung von Kindergartengeschichten erwartet, allerdings ist von den sechs Geschichten gerade mal eine dabei, bei der es wirklich um den Kindergarten geht und ein Kind in den Kindergarten kommt, eine weitere hat etwas entfernter das Thema Kindergarten. Die anderen Geschichten beschäftigen sich schon auch mit Dingen, die für Kinder in dem Alter wichtig sind, aber halt nicht mit dem Kindergarten selbst und das fand ich etwas schade.

Denn ich habe gemerkt, das meine Tochter im Moment total gerne Geschichten hört, in denen andere Kinder in den Kindergarten gehen. Ich denke so schöpft sie Mut dafür und möchte natürlich auch wissen, was da in der für sie so neuen Umgebung alles passiert. Zudem finde ich es schade, dass in dieser Sammlung zwei Geschichten sind, die auch in der anderen Sammlung sind, die ich oben erwähnt habe. Ich finde solche Sammlungen wirklich toll, aber die Auswahl an Lesemausgeschichten ist ja so groß, dass man in zwei Sammlungen nicht unbedingt mehrere Überschneidungen bei den Geschichten machen muss.

Natürlich hätte ich vorher gucken können, ob dem so ist und dann selbst entscheiden, ob ich das Buch trotzdem kaufe, aber irgendwie bin ich davon ausgegangen, dass ich hier auf jeden Fall eine Sammlung neuer Geschichten bekomme.
Natürlich ist diese Sammlung trotzdem schön. Ob Schwimmunterricht oder aber auch Rad fahren lernen. Ob in den Kindergarten kommen oder das erste Mal bei einer Freundin übernachten. Viele dieser Themen werden für Kinder im Kindergartenalter interessant und immer präsenter, je älter sie werden. Von daher finde ich die Sammlung grundsätzlich schön, hätte mir aber mehr explizites zum Thema Kindergarten gewünscht.

Fazit:
Eine Sammlung von der ich etwas enttäuscht bin. Die Geschichten sind zwar schön, bieten aber einige Überschneidungen zu der anderen Sammlung die wir besitzen und zudem kommt für mich das Thema Kindergarten etwas zu kurz.




Rezension "Conni - Ein Tag in der Schule"


Titel: Conni - Ein Tag in der Schule
Autor: Liane Schneider

Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 14
ISBN: 978-3-551-16854-2
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 12,99 €
Alter: ab 5
 
 
(c) Carlsen
Zum Inhalt & Meine Meinung:
„Hier kommt Conni, meine Freundin Conni. Mit ihr ist jeden Tag etwas los…“. Sooo ich hoffe, ihr habt nun alle den gleichen Ohrwurm wie ich :D Ich habe gerade beim Schreiben dieser Rezension die ganze Zeit das Lied der TV-Serie im Ohr. Zudem läuft die CD dazu in unserem Auto rauf und runter, sodass ich dem gar nicht entgehen kann.

Ihr seht schon, um Conni kommen wir nicht drum rum und so ist es auch nicht verwunderlich, dass wir die Conni-Bücher haben, in denen es um die Schule geht. Denn ja, es gibt gleich mehrere davon. Heute stelle ich euch eines vor, dass aus der Reihe mit den vielen Klappen ist. Das Buch hat harte Seiten und ein recht ungewöhnliches Format. Es ist fast quadratisch und relativ groß, was ich aber eigentlich ganz cool finde, denn so sind die Seiten sehr übersichtlich und man kann trotz vieler kleiner Details alles erkennen.

In diesem Buch kommt Conni auch nicht erst in die Schule, nein sie ist schon da. Und so begleiten die Kinder Conni bei einem Schulalltag. Auf dem Weg in die Schule, erfährt man, was sie alles mitnehmen muss und mit wem sie zur Schule geht. In der Schule angekommen erfährt man wissenswertes über die Schulstunden und bekommt mit wie die erste Stunde beginnt. In dieser landet man dann auch direkt und lernt den Klassenraum von Conni und die Lehrerin kennen. Natürlich gibt es auch eine Pause, die unter anderem auf dem Schulhof stattfindet. Zudem lernen die Kinder die unterschiedlichen Unterrichtsfächer kennen, was in der Mittagspause und dem Nachmittagsunterricht passiert. Am Ende erfährt man noch, wie Conni in die Schule gekommen ist, was man in der Schule für Sonderaktionen macht und man begleitet Conni auf ihrem Nachhauseweg.

Ich mag diese Reihe von Conni wirklich sehr gerne. Denn diese Bücher sind unglaublich umfangreich. Und auch wenn meine dreijährige Tochter eigentlich noch zu alt für das Thema Schule ist, so mag sie das Buch trotzdem gerne, denn auch sie kann dort unglaublich viel entdecken. Als Eltern kann man anhand der verschiedenen Aufmachungen der Texte entscheiden was man vorliest. Ob man nur den erzählenden Teil vorliest, was ich im Moment mache oder ob man auch die wissenswerten Dinge vorliest, die ich im Moment noch weglasse, da sie für meine kleine Tochter einfach noch zu schwierig sind.

Die vielen Klappen bieten sehr viel zu gucken. Auch ohne diese wäre das Buch schon sehr bunt und würde viel Anschauungsmaterial bieten. Doch mit den Klappen können die Kinder auch noch aktiv mitschauen, was meine Dreijährige Tochter ebenfalls unglaublich gerne tut. Auch mir gefallen die Klappen gut und ich bin sehr gespannt, was man alles dahinter entdecken kann. Zudem sind sie recht stabil und reißen nicht so schnell ab, was ich ebenfalls sehr gut finde.

Fazit:
Ein weiteres Connibuch, das richtig schön ist. Ich liebe das Format und die Aufmachung des Buches und auch meine kleine Tochter hat viel Spaß daran, obwohl Schule noch gar kein Thema für sie ist.

Rezension "Jasper macht Limonade"


Titel: Jasper macht Limonade
Autor: Eckart Fingberg

Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 24
Einbindungsart: Pixibuch
Preis: 0,99 €
Alter: ab 3
(c) Carlsen
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Heute habe ich wieder ein Pixibuch für euch. Und zwar keines, das unbedingt zur Jahreszeit passt, sondern eigentlich fast eher in den Sommer. Doch seht selbst.

Das Pixibuch erzählt von Jasper, einem kleinen Pinguin, der selbst gemachte Limonade verkaufen will und sich sehr wundert, dass er dafür keine Abnehmer findet. Doch seine Limonaden schmecken nach Fisch und so ist es kein Wunder, dass diese den Menschen nicht so gut schmeckt. Allerdings sind schnell neue Abnehmer – in Form von Katzen – gefunden und Jasper ist glücklich, dass seine Limonade letztendlich doch getrunken wird.

Auf dem Cover kann man erkennen, dass Jasper bekannt ist aus der Sendung mit der Maus. Dazu kann ich leider nichts sagen, da ich nicht wirklich „Die Sendung mit der Maus“ schaue. Aber vielleicht kennen ihn ja einige von euch schon.

Die Bilder in diesem Pixibuch gefallen mir nicht ganz so gut, ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass sie in bewegter Form total schön zum Anschauen sind. Denn der Pinguin an sich ist ganz nett gezeichnet. Ich finde nur, das alles etwas zu viele Ecken und Kanten auf der einen Seite hat, auf der anderen Seite aber auch viel zu verwaschen ist. Auch die Zeichnungen der Kinder gefallen mir nicht so gut, da mir da das liebevolle fehlt. Ich mag einfach die Zeichnungen bei denn ich ins Schwärmen komme und die so schön rund sind viel lieber.

Allerdings gefällt mir die Geschichte total gut und hat mir total viel Spaß gemacht. Der kleine Pinguin ist mit seiner Getränkeidee und seiner Enttäuschung, als keiner die Getränke kaufen möchte, so niedlich, dass ich ihn am liebsten in den Arm nehmen würde.

Die Menge des Textes ist recht angenehm, denn ich habe festgestellt, dass es sogar Pixis gibt, die recht umfangreich sind und eine große Menge an Text haben. Hier ist es zwar nicht besonders wenig Text, doch dieser ist recht groß gedruckt, sodass die Seiten ziemlich schnell vorgelesen sind. In Anbetracht dessen, dass dreijährige oft nicht so viel Aufnehmen können, finde ich es einfach besser, wenn das Buch nicht so mit Text überladen ist.

Was meine Tochter zu der Geschichte sagt, kann ich im Moment nicht sagen, da ich so frech war und das Buch ganz alleine gelesen habe. Ich glaube aber ihr Papa hat ihr das schon vorgelesen und wenn sie es ganz blöd gefunden hätte, dann wüsste ich das auf jeden Fall. Ich werde aber sicher die nächsten Tage nochmal einige Pixis vorlesen und da wird das dann auch dazu gehören.

Fazit:
Ein Pixi, bei dem mir mal wieder der Text besser als die Bilder gefällt. Die Geschichte ist total nett, doch die Bilder sind mir zu wenig liebevoll und zu kantig und gefallen mir leider nicht besonders.

Rezension "Und dann? Meine Weihnachtsgeschichten mit Überraschungen"

Titel: Und dann? Meine Weihnachtsgeschichten mit Überraschungen
Autor: Manfred Mai 
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 28
ISBN: 978-3551168849
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 12,00 €
Alter: ab 2


Zum Inhalt & Meine Meinung: (Cover folgt)
Dies ist bereits das dritte Buch aus der Reihe „Und dann“, welches wir besitzen. Ich finde die Idee der Reihe eigentlich ganz witzig, auch wenn ich nicht das Gefühl habe, das meine dreijährige Tochter diese begriffen hat. Empfohlen wird das Buch ab 30 Monaten, sodass sie eigentlich perfekt in die Zielgruppe fällt.

Dieses Buch besteht aus dreizehn recht kurzen Weihnachtsgeschichten. Jede dieser Geschichten hat zwei variable Enden. So gibt es auf der rechten Seite zwei Klappen und die Kinder können selbst entscheiden, was „Und dann“ passiert. Allerdings ist das meiner Tochter noch nicht so ganz klar und so muss ich immer beide Klappen vorlesen, was aber auch völlig in Ordnung ist.

Alle Geschichten in diesem Buch haben keinen Zusammenhang und stehen für sich allein. Da gibt es Erzählungen über den Adventskalender, über den kranken Weihnachtsmann, über den Nikolas oder den Weihnachtsbaumkauf. Da gibt es Geschichten mit Menschen, aber auch welche mit Tieren. Die Mischung finde ich sehr gelungen, denn so greift das Buch jedes kleinere Thema, das es in der Weihnachtszeit gibt auf und strickt eine Geschichte darum.

Alle Texte sind von Manfred Mai, den ich schon von vielen anderen Kinderbüchern als Autoren kenne. Man merkt, dass er es gewohnt ist für Kinder zu schreiben, denn die Geschichten sind präzise und auf den Punkt erzählt und sparen sich unnötigen Schnickschnack. Auch die Bilder von Maria Wissmann gefallen mir sehr gut. Und besonders in diesem Buch muss die Illustratorin eine gesonderte Erwähnung finden, denn die Geschichten bestehen zum Großteil aus einem großen Bild und recht wenig Text und so macht es viel aus, wie schön die Bücher sind.

Die harten Seiten braucht man bei einer Dreijährigen jetzt nicht mehr unbedingt, allerdings ist das Buch so deutlich weniger anfällig und gerade mit den vielen Klappen im Buch, hat es so auf jeden Fall eine längere Lebensdauer bei den recht grob motorisch veranlagten kleinen Kindern.

Fazit:
Ein weiteres wunderbares Weihnachtsbuch in unserer Sammlung, bei dem die Kinder zwischen zwei Klappen wählen können und die Geschichten so immer wieder ein anderes schönes Ende haben.



Rezension "Emmas Weihnachten"

Titel: Emmas Weihnachten

Autor: Jutta Bauer
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 16
ISBN: 978-3551168665 
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 4,90 €
Alter: ab 3


(c) Carlsen
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Heute habe ich mal ein Weihnachtsbuch für die ganz kleinen für euch. Das Buch ist eines aus der „Emma“-Reihe und für Kinder ab 18 Monaten empfohlen. Darum hat es auch recht wenige und harte Seiten, sodass die kleinen Kinder es perfekt umblättern können. Außerdem hat jede Seite recht wenig Text – jede Doppelseite besteht aus zwei Zeilen Text auf der einen und einem Bild auf der anderen Seite. Der Text ist in Reimform, die Bilder sehr klar und mit wenigen Details.

Zwar finde ich die Bilder eigentlich ganz süß, doch irgendwie überzeugen sie mich nicht komplett. Vielleicht fehlt mir die Klarheit, denn die Bilder sind teilweise recht verwaschen. Möglicherweise ist es einfach ein Stil, der mir nicht zusagt. Auch wenn Emma selbst ganz nett gemacht ist, so habe ich hier kein Buch wie beim kleinen Igel, bei dem ich selbst total dahinschmelze. Zudem muss ich sagen, dass bisher keines meiner Kinder total begeistert von dem Buch war. Meine kleine Tochter ist jedoch erst 16 Monate alt, von daher kann das Interesse da auf jeden Fall noch kommen. Ich werde ihr das Buch auf jeden Fall demnächst mal zeigen. Noch läuft ja die Weihnachtszeit.

Die Reimform hat mir leider auch so gar nicht gefallen, aber das ist was absolut persönliches, da ich keine Reime mag und auch meine Kinder verlieren beim Zuhören schnell die Geduld, wenn die Geschichten in Reimform erzählt sind. Allerdings weiß ich, dass viele Kinder die Reimform sehr gerne mögen, da die Geschichten so einen ganz besonderen Klang bekommen. Somit wird es sicher Kinder geben, denen das sehr gut gefällt.

Die Autorin Jutta Bauer ist sicherlich auch einigen von euch bekannt, denn sie hat schon sehr viele Kinderbücher geschrieben. Die Emma-Reihe ist hierbei auch schon fast ein Klassiker, da es diese schon lange gibt. Emma feiert nicht nur Weihnachten, nein der kleine Bär erlebt in den weiteren Bände noch viele alltägliche Abenteuer und ist so gut für kleine Kinder geeignet.

Fazit:
Ein Buch, welches ich ganz okay fand, mehr aber auch nicht. Die Reimform ist nicht so mein Ding und auch die Zeichnungen gefallen mir hier nicht so gut. Allerdings ist der Umfang des Textes perfekt für die Zielgruppe.


Rezension "Max feiert Weihnachten"

Titel: Max feiert Weihnachten
Autor: Christian Thielmann / Sabine Kraushaar
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 25
ISBN: 978-3-551-51970-2
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 7,99 €
Alter: ab 3
Zum Inhalt: (Coverfoto folgt)
Max ist der kleine Bruder von Felix. Er freut sich schon wahnsinnig auf Weihnachten und kann es gar nicht mehr abwarten bis es soweit ist. Doch erstmal gibt es einen Adventskalender und es müssen noch fast vier Wochen bis Weihnachten vergehen. Max überlegt wie er die Zeit am besten rumbringen kann und findet dabei Unterstützung durch seine Freundin Pauline, seinen Bruder Felix und sein Kaninchen Zorro.

Meine Meinung:
Von Max haben wir schon ein Pixibuch, in dem man erfährt, wie Max zu seinem Kaninchen Zoro und dieses zu seinem Namen kommt. Dieses Weihnachtsbuch spielt chronologisch also um einiges später. Zudem ist es kein Pixibuch, sondern eines mit hartem Einband, deutlich größer und deutlich mehr Umfang.

Max ist sicherlich auch ein stückweit als Pendant zu Conni gedacht, doch trotzdem ist die Geschichte gut für Mädchen geeignet. Mir hat sie auch wirklich gut gefallen. Max ist ein niedlicher kleiner Junge, der sehr sympathisch und kindgerecht gestaltet ist. Das Buch bereitet Kinder perfekt auf Weihnachten vor und nimmt ihre Sorge, der langen Warterei perfekt auf. Denn welches Kind ist im Laufe des Dezembers nicht hibbelig und kann Weihnachten kaum erwarten. So ergeht es auch Max und seinem Bruder Felix. Während sie auf Weihnachten warten bekommen sie einen Adventskalender, basteln, backen und holen sich einen Weihnachtsbaum, der natürlich anschließend geschmückt wird. Zum krönenden Abschluss gibt es ein Weihnachtsessen und eine Bescherung.

Ich mag die Bilder in diesem Buch sehr gerne. Sie sind so wunderbar weich und freundlich gezeichnet und dabei aber nie überladen. Die einzelnen Personen haben total freundliche Gesichter und wecken Vertrauen. Auch die Menge des Textes ist gut, denn meine Tochter hat mich beim Vorlesen nicht ein einziges Mal unterbrochen und das ist immer so ein Zeichen, dass die Menge nicht zu viel ist und sie alles versteht.

Vorne auf dem Buch gibt es noch eine kleine Packung Sternensticker, die meine Tochter sicherlich demnächst noch zum Basteln verwenden wird. Mich wundert es ehrlich gesagt, dass sich diese noch auf dem Buch befinden, denn normalerweise ist sowas schneller ab, als ich gucken kann 😉

Fazit:
Ein wunderbares Weihnachtsbuch in dem wir Max und seine Familie dabei begleiten, wie sie Weihnachten feiern und was sie alles in der Vorweihnachtszeit erleben. Vor allem die Bilder gefallen mir hier richtig gut.



Rezension "Zwischen zwei Fenstern"

Titel: Zwischen zwei Fenstern
Autor: Dianne Touchell
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 256
ISBN: 978-3-646-92700-9
Einbindungsart: ebook
Preis: 10,99 €
Alter: ab 14

(c) Königskinder
Zum Inhalt:
Zwei junge Menschen. Ein Mädchen Maud und ein Junge Creepy. Die sich gegenseitig durchs Fenster beobachten. Beide sind besonders. Sie reißt sich regelmäßig die Haare aus und er ist immer alleine und liest während er sich dabei unaufhörlich Notizen macht. Beide fühlen sich alleine am meisten wohl und sind doch irgendwie immer zu zweit. Durch ihre Fenster sind sie auf eine ganz besondere Art verbunden und so plötzlich gar nicht mehr alleine.

Meine Meinung:
Dianne Touchell ist eine Autorin die ganz besonders schreiben kann und sich ganz besonderen, auch nicht ganz einfachen Themen widmet. Das weiß ich spätestens seit ich "Kleiner Wahn" gelesen habe. Auch "Foster vergessen" ist eines ihrer Werke, welches ich schon gelesen habe. Und so habe ich mit "Zwischen zwei Fenstern" das dritte Buch aus ihrer Feder gelesen.

Das Buch ist definitiv nicht schlecht, konnte mich aber emotional nicht ganz so erreichen, wie "Foster vergessen", ist es aber definitiv wert, gelesen zu werden. Die Geschichte ist nämlich auch so gar nicht ohne. Zwei Familien, die im absoluten Streit miteinander liegen, jede Familie mit einem Kind, das große Schwierigkeiten im Leben hat. Maud und Creepy sind zwar auf den ersten Blick recht normal, doch wenn man hinter ihre Fassade blickt, dann merkt man, dass diese beiden viel mit sich herumzutragen haben. Und so bemerkt man, dass Maud den Tick hat, sich die Haare auszureißen. Was ich bei der Vorstellung übrigens wirklich heftig fand. Ihre Eltern leiden da sehr darunter und so ist die Grundstimmung daheim natürlich sehr angespannt.

Ich fand es beeindruckend, wie Touchell mit recht wenig Handlung so viel aussagen kann. Da sind eigentlich nur zwei Menschen, die sich durch ihre Fenster beobachten und über Zettel an den Scheiben kommunizieren. Ich fand es wunderschön zu sehen, dass die beiden so ein stückweit aus ihrer Einsamkeit kommen und jemanden finden, der sie nicht gleich verurteilt, sondern versteht und mit dem sich sich auf gewisse Weise unterhalten können.

Der Schreibstil von Touchell ist sehr besonders, aber auch richtig gut zu lesen. Ich finde ihre Geschichten passen perfekt in den Königskinderverlag. Ich könnte sie mir nirgends anders vorstellen. Auch diese Geschichte berührte mich emotional sehr. Touchell findet genau die richtigen Worte zur genau richtigen Zeit. Die Handlung lebt von den ruhigen zwischenmenschlichen Tönen und nicht von einer actiongeladenen Handlung. Dies ist aber sehr typisch von Touchell und einfach nur super zu lesen. Ich mag dieses Buch sehr gerne und wünsche mir mehr Leser für diese so besondere Geschichte.

Fazit:
Ein weiteres gutes Buch aus der Feder von Touchell. Es brachte mich zum Nachdenken und berührte mich emotional sehr. Der Schreibstil von Touchell ist wunderbar einzigartig und super zu lesen.

Rezension "Der kleine Igel und das große Geschenk"

Titel: Der kleine Igel und das große Geschenk
Autor: Christina Butler
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 24
ISBN: 978-3-551-04635-2 
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 1,99 €
Alter: ab 3

(c) Carlsen
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Da ja gerade Weihnachten ist, lesen wir auch sehr viele Weihnachtsbücher bzw. Bücher die im Winter spielen. Ich finde es immer wieder schön, wenn man Bücher passend zur Jahreszeit liest. Und so haben wir in unserer Sammlung auch ein Buch vom kleinen Igel.

„Der kleine Igel“ ist eine ganze Buchreihe über einen kleinen Igel, der immer wieder wunderbare Abenteuer erlebt und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Charakteristisch für ihn, ist seine rot-organge-farbene Mütze und der gleichfarbige Schal, die er so gut wie immer trägt.

In diesem Band jedoch kommt alles etwas anders. Der kleine Igel denkt sich nichts dabei, als ein Sturm aufkommt. Doch dieser zerstört sein Zuhause und so hat der kleine Igel ein großes Problem. Also macht er sich auf zu seinem Freund dem Dachs, um bei ihm Unterschlupf zu suchen. Auf seinem Weg begegnen ihm immer wieder andere Tiere, die in Not sind, weil sie so sehr frieren. Und so verschenkt der kleine Igel nach und nach seine Mütze, seine Handschuhe und seinen Schal. Als Dank für diese tollen Geschenke bauen ihm alle beschenkten Tiere ein neues Nest, sodass der Igel doch einen Platz zum Überwintern hat.

Ich muss zugeben, dass ich hin und weg bin vom kleinen Igel. Selten habe ich so liebevolle Zeichnungen gesehen und ich bin schon ein bisschen verliebt in den kleinen trolligen Kerl. Ich könnte mir vorstellen, dass Kindern das Buch natürlich auch gefällt, aber das viele Erwachsene diese Zeichnungen einfach lieben werden. Man merkt, dass hier ein Illustrator am Werk war, der sich richtig viele Gedanken gemacht hat und vor allem sehr viel von seinem Job versteht. Alleine deswegen brauchen wir noch mehr Bücher vom kleinen Igel, weil ich sie so schön finde.

Die Menge des Textes variiert von Seite zu Seite recht stark. Mal sind es nur zwei kurze Sätze, dann ist es wieder ein ganzer Block an Text. Doch das macht gar nichts, da die Bilder während dem Zuhören genug Potential bieten um Dinge zu entdecken. Zudem ist die Gesamtmenge des Textes gut und nicht zu viel. Ich freue mich schon jetzt darauf, wenn ich das Buch wieder gemeinsam mit meiner Tochter in die Hand nehmen darf – sicher auch noch nach Weihnachten, denn eigentlich ist es eher ein Winter- als ein Weihnachtsbuch.

Fazit:
Ein soooo schönes Buch, zwar kein klassisches Weihnachts- aber dafür ein Winterbuch, welches ich sicherlich noch sehr oft vorlesen werde. Ich liebe diese Zeichnungen.


Rezension "Ich bin der kleine Mutiger"

Titel:  Ich bin der kleine Mutiger
Autor: Günther Jakobs
Verlag: Carlsen 
Seitenzahl: 32
ISBN: 978-3-551-51888-0
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 12,99 €
Alter: ab 4

(c) Carlsen
Zum Inhalt und Meine Meinung:
Heute habe ich noch ein Bilderbuch für euch. Als ich den Titel las und das Cover gesehen habe, dachte ich eigentlich dass das bestimmt ein total tolles Bilderbuch ist. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht, da mir das Buch gar nicht gefallen hat und ich auch nicht so genau weiß, was das für eine Aussage hat.

Da ich meiner Tochter gerne vorlese, haben wir natürlich auch viele Bilderbücher und ich kaufe auch gerne neue. So wanderte auch "Ich bin der kleine Mutiger" eines Tages in unser Regal. Ich erwartete eine Geschichte über Mut, die Kindern vielleicht auch Mut macht und ihnen zeigt, dass es sich lohnt mutig zu sein.

Ich nehme an, dass die Geschichte auch irgendwie diese Botschaft transportiert, doch muss ich zugeben, dass ich diese dann nicht verstanden habe. Für mich war die Geschichte beim ersten Mal vorlesen total komisch und wurde leider auch beim zweiten Mal nicht besser.

Das Buch erzählt von einem Jungen, der am Abend bevor er schläft beschließt, dass er am nächsten Tag als Tiger aufwachen will. Und das passiert auch. Als Leser begleitet man ihn in die Schule und bekommt mit, wie alle Angst vor ihm haben. Hä? Ich weiß überhaupt nicht, was da Buch mir oder meiner Tochter damit sagen will und fand das einfach nur sehr merkwürdig.

Auch die Perspektive aus der erzählt wird, finde ich ganz komisch. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, was ich grundsätzlich sowieso nicht so gerne mag und hier gefällt es mir leider auch gar nicht und macht die Geschichte noch komischer.

Die Bilder finde ich ganz nett und auch die Menge an Text hält sich in Grenzen, sodass es sich schon gut zum Vorlesen eignet, aber ich muss zugeben, dass ich gar keine Lust habe das Buch nochmal vorzulesen, da ich die Geschichte einfach nicht gut finde. Am Ende des Buches beschließt der Junge, dass er am nächsten Tag als Elefant aufwachen will und das passiert dann auch. Ich weiß nicht, ob das auf die Fantasy oder die Kreativität von Kindern anspielen soll und schäme mich fast ein bisschen, dass ich die Geschichte nicht verstanden habe, aber das Buch wird sicherlich recht tief in unser Regal wandern und leider nicht sehr häufig vorgelesen werden wird.

Fazit:
Ein Bilderbuch, das mir leider gar nicht gefallen hat. Die Bilder sind zwar ganz nett, aber die Handlung und die Botschaft dahinter verstehe ich überhaupt nicht und gefällt mir auch nicht.