Freitag, 25. Oktober 2019

Rezension "Alles nur aus Zuckersand"

Titel: Alles nur aus Zuckersand
Autor: Dirk Kummer
VerlagCarlsen
Seitenzahl: 144
ISBN: 978-3-551-55390-4
Einbindungsart: ebook / Hardcover
Preis: 7,99 € / 12,00 €
Alter: ab 10

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Jonas und Fred sind beste Freunde. Gemeinsam leben sie in Ostberlin. Die Grenze zu Westberlin übt eine fast magische Anziehungskraft auf die beiden aus, auch wenn sie eigentlich wissen, dass das gefährlich ist. Gemeinsam erleben sie unzählige Abenteuer, doch das nicht ein plötzliches Ende, als bekannt wird, dass die Mutter von Jonas einen Ausreiseantrag nach Westberlin gestellt hat. Fred und Jonas dürfen nicht mehr zusammen spielen, ja eigentlich nicht mal mehr miteinander reden. Doch die beiden setzen sich über diese Regeln hinweg und beginnen einen Tunnel zu graben, der sicherstellen soll, dass die beiden sich wiedersehen, auch wenn sie auf verschiedenen Seiten der Grenze leben.

Meine Meinung:
Auf dieses Buch wurde ich vor allem durch sein Cover aufmerksam. Ich finde das Cover richtig cool und irgendwie zieht es mich wie magisch an. Nachdem ich das Buch fertig gelesen habe, kann ich zudem sagen, dass das Cover perfekt zur Geschichte passt.

Auf die Geschichte selbst, war ich sehr gespannt, denn es ist schon eine ganze Weile her, dass ich eine Geschichte gelesen habe, die währende der Teilung von Deutschland spielt. Zudem war ich sehr gespannt, wie das Thema in einem Kinderbuch umgesetzt werden würde.

Und ich muss sagen, dass ich doch jedes Mal wieder aufs Neue erschrecke, wie heftig die Zustände in Ostberlin, jenseits der Mauer war. Wie schlimm es werden konnte, wenn man sich der Mauer unerlaubt genähert hat und wie schwierig es war, die DDR überhaupt zu verlassen. Denn das alles kommt in diesem Kinderbuch sehr gut rüber, auch wenn die Thematik natürlich etwas vorsichtiger geschildert wird und ihr etwas von der Schärfe genommen wird. So wird trotzdem in aller Deutlichkeit klar, was es bedeutet hat, in der DDR zu leben.

Ich finde es unheimlich wichtig, dass auch Kindern schon dieser Teil unserer Geschichte vermittelt wird, denn diese gehört zu uns und so auch das Wissen darum. Zudem hat der Autor eine unheimlich schöne Freundschaftsgeschichte geschaffen, die zeigt, dass eine Freundschaft auch über eine Grenze hinaus bestehen kann und auch dass wir von Kindern noch extrem viel lernen können. Die kümmern sich nämlich nicht um irgendwelche Grenzen oder Ausreiseanträge, sie spielen einfach mit den Kindern, die sie am liebsten mögen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, das Buch recht dünn vom Umfang her, sodass es zehnjährige Kinder problemlos bewältigen können, auch die, die vielleicht nicht so gerne lesen. Mir hat das Buch wirklich unheimlich gut gefallen, es hat mich gut unterhalten und sehr berührt.

Fazit: 
Ein tolles Buch, das wunderschön erzählt, wie Freunschaft unabhängig jeglicher Grenzen funktionieren kann.


Donnerstag, 24. Oktober 2019

Rezension "Winnie Puuh - Das große Buch mit den besten Geschichten"

Titel: Winnie Puuh - Das große Buch mit den besten Geschichten 
Autor: A.A. Milne / E. H. Shepard (basierend auf)
VerlagCarlsen
Seitenzahl: 144
ISBN: 978-3-551-28015-2
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 14,99 €
Alter: ab 3

(c) Carlsen
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Wer kennt ihn nicht? Den kleinen süßen gelben Bären mit dem dicken Bauch und dem roten T-Shirt? Schon in meiner Kindheit war der kleine Bär ein Star und das ist bis heute ungebrochen. Immer noch erscheinen unzählige Winnie Puuh Produkte und dieses Buch ist eines davon.

Das Buch enthält drei Geschichte über den kleinen Bären, die recht umfangreich sind. Das fand ich tatsächlich sehr überraschend, da das Buch ab drei Jahren empfohlen wird. Meine Tochter hört zwar gerne und viel Geschichten an, aber gerade als Gute-Nacht-Geschichte, sind diese Geschichte jetzt eher nicht brauchbar. Mit über vierzig Seiten und auch nicht besonders wenig Text auf den einzelnen Seiten braucht man doch recht lange, um eine Geschichte vorzulesen.

Die Geschichten selbst sind total niedlich und auch - wie man es von Winnie Puuh - nicht anders kennt, durch das ein oder andere Missgeschick ziemlich lustig. Ich fand es toll, den mir so bekannten Charakteren in Geschichten wieder zu begegnen. Zudem war ich sehr erstaunt wie einzigartig diese eigentlich alle sind, wie unverwechselbar. Jeder kann etwas bestimmtes oder hat eine ganz spezielle "Macke", die ihn auszeichnet.

Die Bilder sind ebenfalls sehr schön und total liebevoll gemacht. Ich mag Winnie Puuh als Figur sowieso und ihn in der verschiedensten, manchmal auch sehr verzwickten Situationen zu beobachten, macht einfach großen Spaß. Auch meine Tochter hatte große Freude an dem Buch und so haben wir die knapp 150 Seiten in gerade mal zwei Tagen ausgelesen. Das Buch wird sicherlich auch noch häufiger zum Einsatz kommen, nur vielleicht nicht als Gute-Nacht-Geschichte.

Fazit:
Ein tolles Vorlesebuch vom kleinen Winnie Puuh und seinen Freunden, das zwar recht lange Geschichten, die aber sehr unterhaltsam sind enthält. Die liebevollen und lustigen Bilder runden das Buch perfekt ab. 


Mittwoch, 23. Oktober 2019

Rezension "Annie und die Bärenjäger"

Titel: Annie und die Bärenjäger
Autor: Lotte Bräuning
Verlag: atlantis
Seitenzahl: 32
ISBN: 9783715207643
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 14,95 €
Alter: ab 5

(c) atlantis
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Heute habe ich ein Bilderbuch für euch, das für Kinder ab 5 Jahren empfohlen wird und die Geschichte von einer Gruppe Bärenjäger erzählt, die am Ende so gar kein Glück haben.

Diese Gruppe von Männern beschließt nämlich einen Bären zu jagen, auf den eine Belohnung ausgesetzt ist. Diese wollen sie natürlich gerne habe und so überlegen sie sich Strategien, wie sie den Bären am besten zur Strecke bringen können. Dabei fließt der Alkohol in Strömen und von ihnen unbemerkt, belauscht das junge Mädchen Annie ihr Gespräch. Während die Jäger immer betrunkener werden, pickt Annie sich die beste Strategie raus und beschließt, selbst Jagd auf den Bären zu machen. Und während sich die Jäger so langsam bereit machen, hat Annie den Bären schon längst selbst gefangen.

Dieses Bilderbuch ist definitiv kein normales Mainstreambilderbuch. Es kommt mit recht wenig Text aus, viele der Dinge verstecken sich zwischen den Zeilen und in den Bildern selbst. Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Geschichte erst ab fünf Jahren empfohlen wird. Ich bin mir sicher, dass meine Tochter, mit ihren bald vier Jahren definitiv noch etwas zu klein wäre dafür. Sie würde den Sinn gar nicht richtig verstehen und wäre auf jeden Fall noch nicht alt genung, um tatsächlich auch zwischen den Zeilen zu lesen.

Zudem ist die Bärenjagd jetzt nicht unbedingt ein ganz harmloses Thema, das sich gut als Gute-Nacht-Geschichte eignet oder so. Auch hier denke ich, dass meine Tochter wohl eher Angst bekommen würde und finde die Altersangabe, ab 5 auf jeden Fall sehr gerechtfertigt. Zudem denke ich, dass dieses Buch auch eines der Bilderbücher ist, an denen Erwachsene teilweise sogar mehr Spaß haben als die Kinder. Die Ironie zu fassen, fällt uns natürlich viel leichter und so musste ich beim Anschauen definitiv das ein oder andere Mal schmunzeln.

Die Zeichungen sind schön, aber auch recht rustikal, woran man ebenfalls merkt, dass das Buch für eine etwas ältere Zielgruppe gemacht wurde. Sie wirken sehr lebendig und sind dabei auch noch sehr künstlerisch und so auf jeden Fall sehr gelungen.

Fazit:
Ein tolles Bilderbuch, das allerdings erst für etwas größere Kinder (ab 5) geeignet ist, da es doch sehr spannend ist und einen Teil des Inhalts auch zwischen den Zeilen vermittelt. 


Dienstag, 22. Oktober 2019

Rezension "Herbstflüstern"

Titel: Herbstflüstern
Autor: Tanja Voosen
VerlagCarlsen
Seitenzahl: 310
ISBN:  978-3-551-30074-4
Einbindungsart: ebook / Taschenbuch
Preis: 3,99 € / 12,99 €
Alter: ab 14

(c) Impress
Zum Inhalt:
Lucy hat die Schnauze gestrichen voll von Jungs. Ben, ihr Exfreund, hat aus heiterem Himmel mit ihr Schluss gemacht und nun steht er fast täglich vor der Tür um ihr irgendetwas zu erklären. Lucy hat da so gar keine Lust drauf und lenkt sich mit einem Babysitterjob ab. Dadurch lernt sie Jasper kennen, einen absoluten Frauenhelden, der ständig ein neues Mädchen mit nach Hause bringt. Auf gar keinen Fall möchte Lucy ihm zu Nahe kommen. Doch plötzlich lernen sich die beiden besser kennen und eine ganz eigene Dynamik bringt eine Liebesgeschichte ins Rollen, mit der keiner von beiden gerechnet hatte. 

Meine Meinung:
Heute habe ich einen weiteren Band aus der "Sommerflüstern"-Reihe von Tanja Voosen für euch. Jeder dieser Bände kann unabhängig voneinander gelesen werden, denn jedes Buch hat eine andere Hauptperson. Das finde ich auch sehr gut, denn auch wenn ich schon zwei andere Bände aus der Reihe gelesen habe, so ist es doch schon eine Weile her, zudem habe ich sie völlig durcheinander gelesen.

Und so konnte ich, ohne, dass ich noch viel Wissen aus den anderen Büchern hatte, in dieses Buch starten. Ich muss zugeben, dass mir der Einstieg etwas schwer fiel und ich das Buch tatsächlich auch eine Weile zur Seite legen musste, da es mich nicht richtig in seinen Bann ziehen konnte. Ich weiß auch gar nicht woran das genau lag, denn eigentlich mag ich den Schreibstil von Tanja Voosen sehr gerne.

Zudem (und da kann die Autorin nichts für) finde ich das Buch ganz komisch gedruckt und auch der Satz sieht echt komisch und nicht angenehm für die Augen aus. Bei mir kam beim Lesen immer mehr das Gefühl auf, ich komme nicht vorwärts und das mag ich so gar nicht. Das lag definitiv an der Optik des Buches und nicht am Inhalt.

Zudem kam die Geschichte zu Beginn nur sehr schleppend ins Rollen. Es passierte einfach gefühlt so gut wie nichts und Lucy dabei zu beobachten wie sie von einem Ort zum anderen fährt, war mir einfach etwas zu wenig. Natürlich ist das hier nun etwas überspitzt dargestellt, aber es fehlte zu Beginn definitiv die nötige Spannung.

Das besserte sich mit der Zeit und vor allem ab der Hälfte wurde es dann deutlich besser. Lucy und Jasper lernten sich näher kennen und auch ich begann eine Beziehung zu ihnen aufzubauen und kam so dann leichter in die Geschichte rein. Lucy mochte ich wirklich sehr gerne und auch Jasper war mir auf jeden Fall sehr sympathisch, wenn auch etwas undurchsichtig. Dies legt sich aber mit der Zeit und vor allem zum Ende hin erfährt man dann, warum Jasper so ist, wie er ist. Das war für mich alles sehr schlüssig.

Die Liebesgeschichte die sich zwischen Lucy und Jasper entwickelt, bleibt lange Zeit sehr zart, denn beide scheinen nicht wirklich zu merken, dass sie Gefühle füreinander entwickeln. Das fand ich schön zu beobachten und vor allem sehr glaubwürdig, da Lucy gerade erst eine gescheiterte Beziehung hinter sich hat. Mir hat das Zusammenspiel der beiden sehr gut gefallen, vor allem auch die Entwicklung der Beziehung, da man richtig schön sieht, wie diese sich verändert, als sie sich besser kennenlernen.

Letztendlich hat mir das Buch dann noch gut gefallen und ich habe die zweite Hälfte recht schnell zu Ende gelesen. Es gibt sicherlich Bände der Sommerflüsternreihe, die ich etwas besser finde, doch auch dieses Buch ist alles in allem gute Unterhaltung.

Fazit:
Zu Beginn recht schleppend und zäh, nimmt die Geschichte im weiteren Verlauf an Fahrt auf und entwickelt eine ganz eigene Dymanik und ganz süße Liebesgeschichte.


Montag, 21. Oktober 2019

Rezension "Hallo, willst du mit mir spielen?"

Titel: Hallo, willst du mit mir spielen?
Autor: Sophie Schoenwald / Nadine Reitz
VerlagBoje
Seitenzahl: 26
ISBN: 978-3-414-82544-5
Einbindungsart: Pappbilderbuch
Preis: 8,90 €
Alter: ab 2

(c) Boje
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Da meine kleine Tochter, die vor kurzem zwei geworden ist, immer mehr anfängt Bücher anzuschauen, bin ich immer wieder auf der Suche nach neuen Büchern und neuen Ideen. Als mich "Hallo, willst du mit mir spielen?" erreichte, war ich sehr gespannt was uns erwarten würde und vor allem, wie meiner kleinen das Buch gefallen würde.

 Bei dem Buch handelt es sich um ein Mitmachbuch, das heißt, dass die Kinder auf jeder Seite aufgefordert werden etwas zu tun. Sei es das Buch zu schütteln, die Katze im Buch zu streicheln oder ihr zu zeigen wie man faucht und die Krallen ausfährt. Schnell merkte ich, dass meine Tochter daran sehr großen Spaß hatte. Hatten wir das Buch beendet, so mussten wir es sofort wieder von vorne anfangen und das mindestens fünf mal am Stück. Für mich war das ein sehr gutes Zeichen, denn oft hat meine Tochter kein so großes Durchhaltevermögen, was Bücher anschauen und vor allem zuhören angeht. Doch hier konnte sie kaum genug davon bekommen. Natürlich wusste sie sehr schnell auswendig, was auf welcher Seite zu tun ist, das fand ich echt süß.

Die Sätze zum Vorlesen sind recht kurz und einprägsam. Es wird immer kurz etwas erzählt, dann folgt auch schon die Aufforderung an das KInd, gewisse Dinge zu tun.

Die Zeichnungen gefallen mir ebenfalls sehr gut. Ich finde die Katze ist total niedlich und liebevoll dargestellt. Zudem sind die Bilder nicht zu überladen, was ich auch immer sehr wichtig finde. Es gibt eigentlich kaum etwas auf den Bildern zu sehen, außer der Katze selbst und ein paar ausgewählten Details. Und das finde ich in diesem Fall auch sehr wichtig, denn so kann sich das Kind auf das Wesentliche konzentrieren und wird nicht von unzähligen Details abgelenkt.

Fazit:
Ein Buch, das uns viel Freude macht und noch weiterhin machen wird. Meine Tochter kann gar nicht aufhören das Buch anzuschauen und mit dem kleinen Kätzchen darin zu spielen. Absolute Empfehlung für Kinder ab 2 Jahren. 


Sonntag, 20. Oktober 2019

Rezension "Ein Rockstar kommt selten allein"

Titel: Ein Rockstar kommt selten allein
Autor: Teresa Sporrer
VerlagCarlsen
Seitenzahl: 192
ISBN: 978-3-646-60049-0
Einbindungsart: ebook / Taschenbuch
Preis: 3,99 € / 12,99 €
Alter: ab 14
Band: 3/8

(c) Impress
Zum Inhalt:
Violet ist die einzige in ihrer Clique die keinen Freund hat. Das macht ihr nichts aus, hat sie doch eine Bekanntschaft mit gewissen Vorzügen. Zudem sehnt sie sich nicht wirklich nach einem Freund. Als es darum geht den Bruder von Zoeys Freund Alex auszuspionieren und herauszufinden was er vorhat, erklärt sie sich dafür bereit. Womit sie nicht gerechnet hat, ist dass David ihr schon auf den ersten Blick sympathischer ist als sie gedacht hätte. Und das ist gar nicht gut, denn eigentlich müsste sie ihn hassen.

Meine Meinung: 
Heute habe ich einen weiteren Band der Rockstarsreihe für euch. Schon die ersten beiden Bände haben mir gut gefallen und auch hier geht es wieder super weiter.

Bei jedem Buch von Teresa Sporrer freue ich mich auf ihren flapsigen und unterhaltsamen Schreibstil. Sie kann so herrlich schreiben, dass jedes Buch von ihr ein absolutes Vergnügen ist. So auch hier. Ihre Protagonisten sprühen durch ihren Schreibstil vor Schlagfertigkeit und sind selten um ein Wort verlegen.

Jedes ihrer Bücher hat eine andere Hauptperson, so ist es hier Violet, die mir sofort sympathisch war. Ich war gespannt auf ihr Zusammenspiel mit David und fand es extrem gut gelungen, wie die beiden sich kennenlernen und dann immer näher kommen. Die Verwandlung und Entwicklung der beiden war total spannend zu beobachten und ich fand von Anfang an, dass die beiden echt ein gutes Team sind.

Die Liebesgeschichte finde ich auch hier wieder sehr toll. Die Dynamik, die sich über den Verlauf der Geschichte hinweg entwickelt ist einfach super zu beobachten und von Seite zu Seite wünschte ich mir mehr, dass es endlich zu einem Kuss kommt. 

Der Verlauf der Handlung ist natürlich etwas vorhersehbar, gerade wenn man auch die anderen Bände der Reihe schon kennt. Aber das macht gar nichts, denn irgendwie muss es ja auch so sein. Ich lese die Bücher, weil ich gewisse Erwartungen an den Verlauf habe und diese erfüllt Sporrer immer zu 100%. Ich finde es manchmal ganz schön, wenn ich weiß, was auf mich zukommen wird. Und so habe ich auch diese Geschichte aus der Rockstarsreihe sehr gerne gelesen.

Fazit:
Ein weiterer gelungener Band aus der Rockstarsreihe, der mich bestens unterhalten hat.

Sonntag, 13. Oktober 2019

Rezension "Dahin.Dorthin.Wohin?"

Titel: Dahin.Dorthin.Wohin?
Autor: Ulrike Holzwarth-Raether
Verlag: Duden
Seitenzahl: 48
ISBN: 978-3-411-70266-4
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 12,00 €
Alter: ab 5
Reihe: Weltenfänger

(c) Duden
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Ich habe ja schon öfters erzählt, dass meine Tochter Rätselhefte mag und ich immer wieder auf der Suche nach neuen Rätseln für sie bin.

Außerdem bastelt meine Tochter sehr gerne. Ausschneiden und kleben ist für sie das größte und heute kann ich sagen, dass ich mit diesem Band der Weltenfängerreihe die perfekte Mischung gefunden habe. Da meine Tochter zwar erst knapp vier ist, sind noch nicht alle Rätsel in diesem Buch für sie geeignet, aber ich habe schon einige entdeckt, die sie auf jeden Fall hinbekommen wird.

Da sind Reihen, die ergänzt werden müssen oder in denen das falsche Teil herausgefunden werden muss. Da sind Seiten auf denen gemalt werden darf, oder auch ausgeschnitten und geklebt. Das Motto des Buches ist "Konzentration stärken" und ich bin mir sicher, dass das mit den enthaltenen Aufgaben definitiv gelingen wird.

Ich finde dass es diesem Buch besonders gut gelingt, die Inhalte spielerisch zu vermitteln. Oft werden auch Dinge aus dem Alltag eingebaut, was die Aufgaben für die Kinder besonders greifbar macht. Da sind Deckel, die Töpfen zugeordnet werden müssen oder Besteck, dass in eine Schublade einsortiert werden muss. Oder aber auch der Einkauf der an die richtigen Stellen in der Küche sortiert werden muss.

Mir gefällt ebenfalls die sehr bunte Aufmachung des Buches. Was auf den ersten Blick etwas wild wirkt, ist glaube ich für Kinder super passend. Es wirkt alles nicht so ernst und steif und vermittelt dadurch auch nicht unbedingt einen Lerncharakter, sondern der Spaßfaktor steht im Vordergrund. Das finde ich richtig gut.

In diesem Buch gibt es so viel zu entdecken, dass die Kinder eine sehr lange Zeit damit beschäftigt sind. Die Mischung aus rätseln, lernen und basteln finde ich richtig toll und so wird das sicher nicht der letzte Band der Weltenfängerreihe gewesen sein, mit dem wir uns gemeinsam beschäftigen.

Fazit:
Ein tolles Buch, das beste Unterhaltung für Kinder ab 5 Jahren bietet. Ob Rätseln oder Basteln. Hier kommen alle auf ihre Kosten und lernen nebenein auch noch etwas.

Samstag, 12. Oktober 2019

Rezension "Katz und Maus wollen hier raus"

Titel: Katz und Maus wollen hier raus
Autor: Günther Jakobs 
VerlagCarlsen
Seitenzahl: 40
ISBN: 978-3-551-51201-7
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 10,00 €
Alter: ab 3

(c) Carlsen
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Heute habe ich ein Bilderbuch für euch, das ich ganz große Klasse finde. Das Buch ist rundum stimmig und hat uns viele Lacher entlockt.

Das Format des Buches ist recht klein und so ist es schön handlich und lässt sich auch von kleinen Kinderhänden problemlos halten. Und auch die restliche Aufmachung gefällt mir richtig gut. Das Buch hat Löcher sodass es auch ein haptisches Erlebnis für die Kinder bietet. Zudem sind die Bidler von Maus und Katze so lustig und liebevoll, dass wir ständig lachen mussten.

Das Buch ist aus der Sicht der Katze erzählt. Diese befindet sich in dem Buch und möchte gerne raus. Dabei soll ihr das Kind helfen. Denn das Buch ist ein Mitmachbuch. Immer wieder wird das Kind aufgefordert gewisse Dinge zu tun. Das Buch umdrehen, schütteln oder auch die Katze streicheln sind nur ein paar Dinge, bei denen das Kind in die Geschichte mit einbezogen wird. Meine Tochter liebt solche Bücher, geben sie ihr doch das Gefühl mitten im Geschehen zu sein.

Die Menge des Textes ist recht gering, aber sehr einprägsam. Die Aufforderungen klar. Es gibt auch einige Seiten, bei denen einfach nur vorgelesen wird, aber auch diese sind sehr unterhaltsam. Selbst ich war gespannt, ob es die Maus schlussendlich aus dem Buch schaffen würde.

Für uns ist das ein richtig tolles Buch. Kaum hatte ich zu Ende gelesen hat meine Tochter gesagt, dass ich es nochmal vorlesen soll. Das ist wirklich ein gutes Zeichen, denn Bücher, die meine Tochter nicht so überzeugen legt sie gerne auch mal recht schnell zur Seite. Hier aber hätte sie glaueb ich gerne gehabt, dass ich es in Dauerschleife vorlese.

Fazit:
Ein gelungenes Kinderbuch, dass die Kinder zum Mitmachen auffordert und uns so viele Lacher entlockt hat. Ein Spaß für Groß und Klein, den wir sicherlich noch häufiger genießen werden. 

Samstag, 5. Oktober 2019

Rezension "Mia und das oje-du-fröhliche Weihnachtsfest"

Titel: Mia und das oje-du-fröhliche-Weihnachtsfest
Autor: Susanne Fülscher
VerlagCarlsen
Seitenzahl: 256
ISBN:978-3-551-65077-1 
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 9,99 € / 6,99 €
Alter: ab 10

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Mias Papa ist in letzter Zeit total komisch. Er ist mürrisch und sehr verschlossen und eigentlich nur genervt von allem. Eines Tages erzählt er seiner Familie, dass er eine Auszeit braucht und mit seinem Freund verreisen wird. Mia ist geschockt, denn das heißt, dass ihr Papa auch über Weihnachten weg sein wird. Und was ist das bitte für ein Weihnachten, wenn ihr Papa nicht mit dabei ist. Zum Glück hat Mia ihre Freundinnen, die immer für sie da sind und ihr helfen sich abzulenken. 

Meine Meinung:
Schon im letzten Jahr habe ich einige Bücher aus der Mia-Reihe gelesen, die mir sehr gut gefallen haben. Und so habe ich mich sehr gefreut, dass dieses Jahr ein neuer Band erschienen ist, vor allem weil es um Weihnachten geht.

Ich freue mich schon so auf die weihnachtliche Zeit, die Düfte und die gemütliche Stimmung und was passt da besser als ein Weihnachtsbuch. Gerade wenn ich aus dem Fenster schaue, kann man bei diesem Wetter doch eigentlich nichts besseres machen als lesen.

Mia ist eine wunderbare Kinderbuchreihe, die richtig klasse und kindgerecht geschrieben ist und es trotzdem jedes Mal schafft, auch ernste Themen zu verarbeiten. In diesem Fall die Auszeit von Mias Papa und ihre Angst, dass ihre Eltern sich vielleicht trennen könnten. Susanne Fülscher schafft es dieses Thema nie zu ernst und bedrückend wirken zu lassen, es aber trotzdem gut rüber zu bringen, wie traurig Mia tatsächlich ist. Allerdings gibt es trotzdem sehr viele schöne Momente. Da sind die Weihnachtsmarktbesuche oder die Treffen mit ihren Freundinnen oder auch die mit Oma Olga.

Die weihnachtliche Stimmung wird so toll transportiert, dass ich sofort Lust auf Lebkuchen, Punsch und Weihnachten bekam. Der viele Schnee in der Geschichte, tat sein übriges, dass ich mich sofort weihnachtlich fühlte.

Und auch die Charaktere in den Miabüchern mag ich so gerne. Oma Olga ist richtig cool und Mia und ihre Freundinnen, verbindet eine Freundschaft, um die ich sie sehr beneide. Es ist nicht immer alles rosarot und sie streiten sich auch mal, aber wenn es drauf ankommt, dann sind sie füreinander da. Wirklich sehr schön.

Das Buch ist die perfekte Lektüre für die Vorweihnachts- und Adventszeit oder auch das perfekte Geschenk zum Nikolaus. Mia überzeugt mal wieder auf ganzer Linie und am Ende warten auf den Leser ein geniales Weihnachtsfest und eine tolle Silvesterfeier.

Fazit:
Eine weitere tolle Miageschichte, nicht ganz ohne Probleme, dafür mit einer unheimlich tollen weihnachtlichen Stimmung und wahnsinnig gelungenen Protagonisten.

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Rezension "Ich ging in die Dunkelheit"

Titel: Ich ging in die Dunkelheit
Autor: Michelle McNamara
Seitenzahl: 416
ISBN: 978-3-85535-060-5   
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 24,00 €

(c) Atrium
Zum Inhalt & Meine Meinung:
Als Michelle noch ein Kind war, wurde in ihrer Nachbarschaft ein Mädchen ermordet. Dies weckte ihre Faszination für das Dunkle, das Böse im Menschen, für unaufgeklärte Morde. Als Erwachsene verschrieb sie sich der Suche nach Monstern, die bisher unerkannt entkommen konnten.

Und von dieser Suche berichtet dieses Buch. Denn dieses Buch erzählt von der Suche nach einem Mörder. Von der Suche nach einem Mörder und Vergewaltiger, der Kalifornien zehn Jahre (1976-1986) lang in Angst und Schrecken versetzte und immer wieder ungesehen davon kam. Ein Mann, der Frauen vergewaltigte und ermordete. Ein Mann, der die Ehemänner und Kinder dabei zusehen ließ. Ein Mann, der mit äußerster Brutalität vorging und vor nichts Halt machte. Ein Mann, der nie gefasst wurde, da sich die Ermittlungsmöglichkeiten damals einfach noch in Grenzen hielten. 

Michelle beschloss dem auf den Grund zu gehen und rollte die Fakten von damals nochmal komplett aus. Ging an Tatorte und sprach mit Ermittlern und Angehörigen. Forschte im Netz und in Archiven und schnappte nach jedem Schnipsel an Informationen, den sie bekommen konnte. Diese Suche schildert sie äußerst spannend und packend und ich grußelte mich stellenweise so sehr, dass ich das Gefühl hatte, ich wäre selbst bei der Suche dabei gewesen. Denn die Taten werden doch sehr detailliert beschrieben und man muss als Leser schon einiges abkönnen um das lesen zu können. Denn was in Thrillern noch fiktiv ist, beruht hier auf wahren Tatsachen, was das Buch schon zu sehr hartem Tobak macht.

Die Autorin verstarb leider vor Fertigstellung des Buches, was man diesem leider stellenweise anmerkt. Einige Kapitel wurden lediglich aus ihren Notizen zusammengesetzt. Und das merkt man am Stil total, finde ich. Da die Stellen markiert sind, fällt das sofort auf, aber man würde es vermutlich auch so merken. Die Stellen sind deutlich holpriger, als die, die sie selbst verfasst hat. Was man natürlich auch irgendwie verstehen kann. Natürlich kann man nichts dagegen tun, dass die Autorin verstarb, aber es ist schon schade, dass an diesen Stellen der Fluss etwas fehlt.

Was mich ziemlich gestört hat, war das Durcheinander im Buch. Die Fälle werden durcheinander geworfen und befinden sich chronologisch in keiner logischen Reihenfolge. Wahrscheinlich ist das schon Absicht so, aber für mich war das irgendwie anstrengend, da ich mir mittendrin nicht mehr wirklich sicher war, ob es sich jetzt wirklich nur um einen Täter handelt, um den es in dem Buch geht.

Was ich jedoch total spannend fand waren die Informationen, abseits der Fälle. Nämlich die, wie sich die Kriminaltechnik weiterentwickelt hat und dass den Ermittlern heutzutage viel mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen, als jetzt. Ich vermute in der heutigen Zeit wäre der Täter auch nicht so lange ungeschoren davon gekommen. Besonders spannend fand ich die Entwicklung der DNA-Analyse und die Fakten dazu.

Und so ist das Buch durchaus sehr lesenswert, ist aber definitiv nichts für schwache Nerven. Mich zog es stellenweise so runter von einem Mord nach dem nächsten zu lesen, dass ich das Buch immer wieder pausieren musste. Allerdings ist das bei True Crime wohl so und nun habe ich wieder was dazu gelernt.

Das Buch hat dann auch ein befriedigendes Ende, auch wenn die Autorin das leider nicht mehr mitbekommen hat. Der Täter wurde nach so vielen Jahren des Schreckens und der vergeblichen Suche nämlich gefasst und das war ja letztendlich alles, was McNamara wollte.

Fazit:
Ein düsteres Buch von der Suche nach einem Mörder, das packend geschrieben ist, mit wissenschaftlichen Fakten punkten kann, mir aber stellenweise etwas zu durcheinander war.