Freitag, 27. April 2018

Rezension "Die Penderwicks"

Titel: Die Penderwicks
Autor: Jeanne Birdsall
VerlagCarlsen
ISBN: 978-3-551-55429-1
Seitenzahl: 288
Einbindungsart: ebook / Taschenbuch / Hardcover
Preis: 7,99 € / 7,99 € / 14,00 €
Alter: ab 10
Band: 1
(c) Carlsen

Zum Inhalt:
Die vier Penderwickschwestern machen mit ihrem Vater und ihrem Hund gemeinsam Urlaub. Und dieser Urlaub hat es so richtig in sich. Ob neue Freundschaften, eine schrullige Vermieterin oder aber auch der erste Liebeskummer. Nichts lassen die Schwester aus. Und so wird der Urlaub viel aufregender als sie eigentlich dachten und der Abschied am Ende dieses Urlaubs fällt ihnen viel schwerer als erwartet.

Meine Meinung:
Dies ist mein erstes Buch aus der Penderwicksreihe. So oft habe ich dieses Buch verkauft, dass ich mir dachte, jetzt muss ich es endlich auch mal selbst lesen. Oft wurde es mit "Die Kinder aus Bullerbü" verglichen - nur in modern. Und so war ich sehr neugierig, was mich erwarten würde.

Leider war ich zu Beginn ziemlich enttäuscht, da es mir extrem schwer fiel in die Geschichte hinein zu finden. Die Autorin hat einen - für mich - recht anstregenden Schreibstil, der ausschweifend und nicht besonders fesselnd ist. Zudem nervten mich die Penderwickschwestern mit ihren vielen Eigenarten. Da ist die eine, die unbedingt Autorin werden will, die andere die sich als Chefin der Schwestern betrachtet und zudem die jüngste, die etwas seltsam ist und kaum ein Wort spricht.

Ich wurde lange Zeit nicht warm mit der Geschichte und auch nach Ende des Lesens kann ich nicht unbedingt von mir behaupten, das ich das Buch wahnsinnig toll fand. Ich hatte deutlich mehr erwartet. Denn nicht nur konnte mich die Geschichte nicht fesseln und abholen, nein so fehlte auch der absolute Wohlfühlfaktor, die Lindgrens Bücher so mit sich bringen. Ich finde, der Vergleich zu den "Die Kinder von Büllerbü" ist etwas weit hergeholt, denn so wirklich ähnlich sind sich die Bücher nicht.

Manchmal hatte ich sogar das Gefühl, einen Klassiker zu lesen, was vor allem dem Schreibstil geschuldet ist. Es ist nicht so, dass ich Klassiker nicht ab und an gerne lese, doch iher war mir der Schreibstil einfach etwas zu schwerfällig und nicht so flüssig zu lesen.

Die Geschichte bietet auch nicht besonders viele Höhepunkte und plätschert eher so vor sich hin. Ich denke dadurch ist sie jedoch eine wunderbare Ferienlektüre für Kinder im entsprechenden Alter. Man kann das Buch guten Gewissens den Kindern ganz alleine zum Lesen überlassen, ohne fürchten zu müssen, dass die Kinder Albträume oder ähnliches bekommen.

Fazit:
Ein nettes Kinderbuch, welches mich aber nicht komplett überzeugen konnte und stellenweise eher nervte, als das ich Spaß am Lesen hatte. Für Kinder ab 10 aber sicher eine wunderbar leicht zu lesende Ferienlektüre.

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