Freitag, 25. Mai 2018

Rezension "Sternenmeer"

Titel: Sternenmeer
Autor: Tanja Voosen
Verlag: Impress
ISBN: 978-3-646-60352-1
Seitenzahl: 293
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Laurie ist am Boden zerstört, denn die Ehe ihrer Eltern scheint zu Ende zu sein. Zuhause wird nur noch gestritten und Laurie würde am liebsten gar nicht mehr nach Hause gehen. Da kommt ihr das Sommercamp ihres Onkels gerade recht, auch wenn sie eigentlich überhaupt keine Lust darauf hat. Kompliziert wird es, als sie kurz vor dem Camp Dereek, den Bruder ihrer besten Freundin, küsst und dieser dann auch im Sommercamp ist. Was dann passiert überfordert Laurie vollends. Sie verliebt sich, wird bedroht und gerät am Ende in große Gefahr.

Meine Meinung:
Bisher haben mir einfach alle Bücher gefallen, die ich von Tanja Voosen gelesen habe. Sie hat einen Schreibstil der mich immer wieder gut unterhält und zum Lachen bringt und auch dieses Mal wurde ich zum Glück nicht enttäuscht.

"Sternenmeer" ist eigentlich die perfekte Sommergeschichte. Wir begleiten Laurie in das Sommercamp ihres Onkels, das sie als Flucht vor ihren Eltern nutzt. Was zunächst recht langweilig klingt wird schnell ziemlich spannend und mündet in einem packenden Showdown. Von Beginn an, war ich an das Buch gefesselt, denn ich bekam genau die Art von Unterhaltung, die ich einfach so liebe. Perfekt zum Abschalten, perfekt zum Schwärmen und perfekt und mitzufiebern.

Laurie war mir zu Beginn gleich sehr sympathisch, was dazu beitrug, dass mir der Einstieg in die Geschichte so leicht fiel. Sie war so herrlich normal, ein Mädchen mit dem ich befreundet sein könnte. Die Situation mit ihren Eltern konnte ich gut nachfühlen, sie tat mir richtig Leid. Als sie dann merkt, dass sie das Sommercamp super zum Abschalten nutzen kann, kommt auch endlich die fröhliche Laurie zu Tage. Auch Derek mochte ich gerne. Ihn umgibt eine etwas düstere Aura und zusätzlich ein Geheimnis, welches ihm das Leben schwer macht. Doch halt, bevor ihr jetzt denkt, hier kommt gleich ein Vampirgeheimnis zu Tage, so habt ihr euch geirrt. Das Geheimnis liegt viel mehr in seiner Vergangenheit und hat mit dem Tod seiner Schwester zu tun, der ihn bis zum heutigen Tag belastet.

Nachdem die Geschichte recht harmlos anfängt, wird sie dann recht schnell total spannend. Auch die Beziehung zwischen Laurie und Derek wird plötzlich kompliziert und forderte meine ganze Aufmerksamkeit. Wie gerne wäre ich in der ein oder anderen Situation in das Buch gekrochen und hätte Derek so richtig die Meinung gegeigt. Denn zeitweise verhält er sich alles andere als glorreich, was jedoch gegen Ende aufgelöst und erklärt wird.

Wie zu Beginn schon erwähnt mag ich den Schreibstil von Voosen sehr gerne. Er ist herrlich locker und leicht. Mal bringt sie mich nur zum Schmunzeln, mal sehr zum Lachen, dann wieder zum Nachdenken und dann bringt sie mein Herz dazu schneller zu schlagen. Und eins ist bei Tanja Voosen sicher: Am Ende ist alles gut. Und genau so etwas brauch ich zur Zeit einfach. Ich freue mich schon sehr auf das nächste Buch aus ihrer Feder.

Fazit:
Ein herrlich leicht zu lesender Sommerroman, der alles hat, was ein gutes Buch braucht. Liebe, Spannung und zwei wunderbare Protagonisten, mit denen ich von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert habe.

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