Montag, 22. Oktober 2018

Rezension "Theo und der Mann im Ohr"

Titel: Theo und der Mann im Ohr
Autor: Cally Stronk / Sandra Reckers
VerlagRavensburger
Seitenzahl: 44
ISBN: 978-3-473-36531-9
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 7,99 €
Alter: 1. Klasse / 1. Lesestufe

(c) Ravensburger
Meine Meinung:
Noch sind meine Kinder zwar nicht so weit, dass sie lesen lernen, aber die Leseraben kenne ich noch aus meiner Buchhändlerzeit. Allerdings hatte ich da nie so ein Auge drauf, da ich damals noch keine Kinder hatte und es mich schlicht und einfach noch nicht so interessiert hat.

Als ich nun das Angebot der Autorin Cally Stronk bekam ihr Erstlesebuch zu lesen und auf meinem Blog vorzustellen, war ich sofort ganz angetan und dachte mir, dass ist doch eine gute Gelegenheit mal wirklich in einen Leseraben reinzuschauen.

Es gibt ja verschiedene Arten ein Erstlesebuch aufzubauen. Dieses hier ist nun so gemacht, dass jeder Seite etwas Text hat, der sehr groß gedruckt ist, der größte Teil der Seite aber aus einem Bild besteht. Somit haben Leseanfänger schnell einen Leseerfolg, die kleine Menge an Text ist leicht zu bewältigen. Am Ende des Buches befinden sich Belohnungssticker, die das Kind am Ende jedes Kapitels in das Buch kleben darf, wenn es denn geschafft hat, dieses zu lesen.

Auf den letzten paar Seiten gibt es dann noch Rätsel, die das Leseverständnis überprüfen. Hier wird getestet, ob das Kind das Buch nur gelesen hat, ohne den Inhalt zu verstehen, oder ob es wirklich verstanden hat, um was es in dem Buch geht. Dies geht von Verständnisfragen bis Kreuzworträtsel.

Die Geschichte selbst hat den Untertitel "Eine Schul-Mutmach-Geschichte". Sie erzählt vom kleinen Theo, der in die Schule geht und jeden Tag mehr Angst davor bekommt, da er die Fragen seiner Lehrerin nicht beantworten kann. Dies geht so lange bis der winzige Peppino auftaucht und in sein Ohr einzieht. Dort arbeitet er als Vorsager und hilft Theo durch den Schulalltag. Plötzlich ist Schule gar nicht so schlimm. Doch dann kommt es zur Katastrophe. Ausgerechnet vor einem Test wird Peppino krank und Theo muss diesen alleine bestehen. Dabei merkt er, dass er eigentlich viel mehr alleine schafft, als er eigentlich dachte.

Ich finde es schön, dass die Autorin in ihrem Buch die Angst vor der Schule aufgreift und den Kindern durch ihre humorvolle Art zu erzählen zeigt, dass sie viel mehr können als sie denken und gar keine Angst vor der Schule haben müssen. Natürlich wird das eine schwerwiegende Angst vor der Schule nicht nehmen, doch ich denke, jedes Kind wird mal auf die ein oder andere Art unsicher in der Schule sein und wenn es dann dazu passend ein Buch zu lesen bekommt, ist das richtig gut.

Die Zeichnungen gefallen mir ebenfalls gut. Sie sind schön kindgerecht und klar gezeichnet. Auf jeder Seite gibt es etwas zu entdecken und die Bilder überwiegen den Text größtenteils.

Fazit:
Ein wunderbares Erstlesebuch, das Kindern die Angst vor der Schule nehmen soll, mit einer humorvollen Geschichte und wunderbaren Zeichnungen punkten kann. 

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